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Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

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Frieda-Marie
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Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo, bin neu hier im Forum.
Hatte Ende 2014 einen totalen psychischen Zusammenbruch, wo überhaupt nichts mehr ging.

Schwerste Depressionen, war in mehreren Kliniken und auf eigenen Wunsch in der Psychiatrie. Bekam dort Mirtazapin und Sertralin. Gewichtszunahme nach einem Jahr 16 kg. Habe beide Medikamente selbständig abgesetzt, da ich 2013 einen Herzinfarkt hatte und mir kein starkes Übergewicht leisten kann. Das Sertralin war ohne therapeutischen Wert.
2 Monate ging es mir gut. Danach begann die Höllentour aufs Neue, In meiner Verzweiflung suchte ich einen Psychiater auf, der mir die Diagnose Bipolar 2 stellte (also ohne Manie).
Er verschrieb mir Lorazepam (4 Tabletten täglich) seit Oktober 2016. Bin noch beim Absetzen auf ärztlichen Rat, jetzt auf 1,5 Tabl. täglich ( seit September 2017), Lamotrigin 300 mg und Valdoxan 25 mg.
Möchte sehr gerne das Valdoxan absetzen, da es mir nicht gut bekommt. Finde aber nirgends Erfahrungsberichte. Denke ich nehme es einen um den anderen Tag.
Dazu muss ich noch sagen, dass ich ein ausgeprägtes Morgentief mit starken somatischen Erscheinungen habe, das sich inzwischen leicht gebessert hat.
Mein größter Wunsch ist, wieder ein normales Leben führen zu können, ohne Psychopharmaka und deren schlimme Nebenwirkungen.

Freue mich auf eure Erfahrungsberichte
Liebe Grüße
Frieda-Marie
Zuletzt geändert von Murmeline am 02.08.2018 12:05, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Jamie
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Frieda-Marie,

willkommen im Forum :)
Denke ich nehme es einen um den anderen Tag.
Das kann ich nicht empfehlen, das ist einer der schwersten Absetzfehler überhaupt (sofern du damit meinst, dass du es tageweise auslassen willst).
Das Gehirn ist auf eine gleichbleibende kontinuierliche Dosis angewiesen, weil es den Wirkstoff fest in seinen Hirnstoffwechsel eingebaut hat und AD wirken nicht wie Aspirin.
Sie werden nicht genommen, wirken innerhalb von 20min und dann wird die Metabolisierung und Ausscheidung angeworfen wie das bei einer Aspirin wäre.

Sie sorgen für eine langfristige Veränderung in der Neurotransmitterlandschaft und für eine veränderte Signalübertragung.
Wenn du einen Tag etwas nimmst und einen Tag etwas weglässt, schickst du dem Gehirn völlig widersprüchliche Signale, denn dann bekommt es grob vereinfacht ausgedrückt einen Tag signalisiert "Rezeptoren hochfahren" und am nächsten Tag "Rezeptoren runterfahren". Das ist totaler Stress und strapaziert das ZNS aufs Äußerste.

Besser und sicherer ist es die Dosis langsam und kontinuierlich über einen längeren Zeitraum zu senken. Wir empfehlen 10% weniger alle 4-6 Wochen, es kann aber sein, dass du beim Valdoxan schneller vorgehen kannst; zudem muss man auch noch mal schauen wegen der Teilbarkeit.
Welche Dosis nimmst du und wie lange nimmst du es jetzt schon?
Was meinst du mit es bekommt dir nicht? Kannst du das konkretisieren?
Werden deine Leberwerte überprüft? Valdoxan ist u.U. hepatotoxisch und die Blutwerte müssen regelmäßig überprüft werden.

Ich bin schockiert, dass man dich auf 4 Tabl Lorazepam gesetzt hat, das ist ja gruselig!
Da hast du ja noch eine massive Abhängigkeit an der Backe.
Kannst du bitte konkretisieren, wieviel mg das sind? Du schreibst du nimmst jetzt noch 1,5 Tabl; das kann je nach Stärke 1,5mg sein oder auch 0,75mg Lorazepam.
Bitte lege eine Signatur an, damit wir eine Übersicht haben. Danke :)
Hier ist gleich noch anzufügen, dass wir nicht empfehlen können, 2 Substanzen gleichzeitig abzusetzen, weil das ein riesen Chaos im ZNS gibt und man nicht weiß, wenn Probleme auftauchen, ob das bspweise jetzt von der Lorazepamreduktion oder der Agomelatinreduktion kommt.

Es ist auch sehr zu hinterfragen, ob du bipolar bist. Diese Störung wird mittlerweile extrem oft diagnostiziert korrelierend mit der steigenden Verordnung von SSRI Antidepressiva.
Viele bipolar Diagnosen sind unkorrekt, weil Ärzte die Nebenwirkungen und Absetzsymptome nicht richtig interpretieren und erkennen. Da hat man dann flugs eine neue Diagnose und es wird verkannt, dass das durch die AD-Einnahme kommt.
Besonders fraglich ist die Diagnose, wenn man wegen etwas völlig Anderem in Behandlung war und plötzlich unter AD-Behandlung eine neue Beidiagnose bekommt.

Das mal als Einstieg fürs Erste.
Bitte benutze hier auch mal die Suchfunktion und gebe wahlweise Agomelatin oder Valdoxan ein; da wirst du Treffer bekommen, du bist nicht die Erste hier :roll:
Bitte belese dich auch in unseren ausführlichen Absetzinfos:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von padma »

hallo Frieda-Marie, :)

auch von mir willommen.

Jamie :) hat dir ja das Wichtigste bereits geschrieben, nur eine kleine Ergänzung dazu:
2 Monate ging es mir gut. Danach begann die Höllentour aufs Neue, In meiner Verzweiflung suchte ich einen Psychiater auf, der mir die Diagnose Bipolar 2 stellte (also ohne Manie).
Hast du beide Medikamente zeitgleich abrupt abgesetzt? Dann hattest du mit Sicherheit ein Entzugssyndrom und keine bipolare Störung. :frust:
Mein größter Wunsch ist, wieder ein normales Leben führen zu können, ohne Psychopharmaka und deren schlimme Nebenwirkungen.
Wenn du gut informiert und geduldig ausschleichst, kannst du dir deinen Wunsch erfüllen.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Jamie,
sorry, melde mich erst heute, da mich eine schwere Grippe erwischt hatte und ich nicht in das Forum schaute.
Vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort. Gut, das du mir die Info gegeben hast, nicht zwei Medikamente gleichzeitig abzusetzen, sonst hätte ich das wohl getan.
Ganz am Anfang (Februar 2015bis Februar 2016) nahm ich Mirtazapin und Sertralin. Beides nacheinander abgesetzt , 2 Monate keine Beschwerden, dann ging es weiter.

Bei Lorazepam bin ich mittlerweile von 4mg bei 1,25mg seit September 2017. Ich setze es ganz langsam ab. 0,25mg alle 6 bis 8 Wochen, am Anfang schneller. Weiß nur nicht wie ich weiter machen soll, wenn ich unter 1,00mg bin. Nehme jetzt alle 6 Stunden 0,25 mg und einmal nachts 0,5 mg.

derzeit nehme ich
1,25 mg Lorazepam
25 mg Valdoxan
300 mg Lamotrigin
eine halbe 47,5 mg Metroprolol ( Blutdrucksenker)

Denke mit Lorazepam werde ich so weitermachen. Das dauert dann voraussichtlich bis August. Oder kann ich es auch schneller absetzen
Ich nehme alle Tabletten außer Metroprolol seit Oktober 2016. Wie lange warte ich dann, bis ich Valdoxan absetzen kann?

Ob ich Bipolar 2 ( also nur depressiv) bin, zweifele ich auch an.
.Ich hatte lange Zeit ein ganz schreckliches Morgentief, bei dem ich auch Selbstmordgedanken hatte.
Glücklicherweise hat sich das jetzt gebessert. Mir machen alle Erscheinungen schreckliche Angst.

Zur Zeit habe ich außerdem starke Rückenschmerzen, die ich vorher nicht kannte und die von mehreren Fachärzten überprüft wurden, ohne körperlichen Befund.
Ich vermute, dass das auch eine Nebenwirkung von Valdoxan ist.

Ich warte auf deine Antwort,
danke dir schon mal
Ich grüße dich herzlich
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Padma,

danke für deinen Hinweis, aber ich habe Mirtazapim und Sertralin langsam und nacheinander abgesetzt

Viele Grüße
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
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Absetzen von Lorazepam

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo zusammen,

mittlerweile habe ich herausgefunden, dass meine starken Kiefer-und Gelenkschmerzen durch
das Absetzen von Lorazepam kommen. Außerdem bekomme ich eine Art von Stromstößen
die sehr unangenehm sind. Ich setze Lorazepam ganz langsam ab und werde es beim nächsten
Schritt mit Diazepam substituieren. ( nach Frau Prof. C. Heather Ashton). Da Diazepam eine
wesentlich längere Halbwertzeit hat und durch seine schwächere Wirkpotenz in höheren Dosen
eingenommen und somit besser abdosiert werden kann. Ich hoffe, dass es mir damit besser
geht.

Viele Grüße
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Gwen
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Gwen »

Hallo Frieda-Marie,
das Ashton Manual nutzen hier einige zum Absetzen, Gib es Mal in die Suche oben rechts ein, dann findest Du Infornationen und Berichte dazu.

Die von Dir beschriebenen Schmerzen im Rücken und Kiefer usw sind übrigens auch leider weit verbreitet beim Absetzen. Die "Stromstöße" nennen sich Brain-zaps.

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]
Frieda-Marie
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Gwen,

danke dir für deine Infos.
Bin eigentlich erst durch das Ashton-Manuel auf die wahren Ursachen
meiner Kiefer und Gelenkschmerzen gekommen. War vorher bei sämtlichen Fachärzten und Heilpraktikern
(Kieferchirurg, Kieferorthopäde, Zahnarzt, Orthopäde usw.) niemand stellte etwas fest.

Gestern ging mir ein Licht auf, als ich dann bei Ashton las. Ich hatte diese Gelenkschmerzen schon immer
wieder bei reduzieren von Lorazepam auf die nächste Stufe. Nach einigen Wochen beruhigte es sich wieder.
Hoffe, dass es durch die Umstellung auf Diazepam milder wird.
Die Kieferprobleme habe ich schon seit über einem Jahr. Wusste auch nicht, woher das kommt.

Morgens nach dem Aufwachen, also, wenn ich vom Schlaf in den Wachzustand übergehe, fühle ich mich
sehr elend (Herzklopfen, Magenschmerzen, "durchgequirlten Kopf) das hält dann meist bis Mittags an.
Ich kann eigentlich in dieser Zeit kaum etwas planen .

Es ist kein richtiges Leben mehr. Aber das geht wohl den meisten hier so.
Bin seit vier Jahren in Erwerbsunfähigkeitsrente.

Hoffe so sehr, dass es nach dem Absetzen der Medikamente wieder einigermaßen normal wird.

Ich hätte niemals dieses Gift genommen. Aber ich war so verzweifelt und wusste keinen anderen
Ausweg mehr. Wirklich gebracht hat es nichts. Und nun "Die Geister die ich rief ...)

Liebe Grüße und nochmal danke

Frieda-Marie
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Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
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28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

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22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Gwen »

Hallo Frieda-Marie :-)

hast Du schon Mal probiert, morgens direkt was süßes zu essen? Morgens wird besonders viel Cortisol ausgeschüttet (im Entzug, wenn der Körper sowieso auf Alarm ist vielleicht noch mehr) und Insulin ist ein Gegenspieler dazu. Manchen hilft es, den Insulinspiegel hoch zufahren, um dieses Herzklopfen, Unruhe usw etwas abzumildern.

Viele Grüße Gwen
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2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Gwen,
das werde ich auf alle Fälle probieren. Habe bisher immer Kaffee getrunken,
das hat auch eine Zeit lang geholfen, aber jetzt nicht mehr, bekomme nur Magenschmerzen.

Danke für deine schnelle Antwort
und alles Liebe

Frieda Marie

Bin mir nicht mehr ganz sicher, ob meine Beiträge noch in der richtigen Rubrik stehen,
weil sie ursprünglich mit Valdoxan begannen
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
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22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
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Re: Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von padma »

hallo Frieda-Marie, :)

kennst du unsere Benzo-Absetzinformationen schon http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=12883 ?
Bin mir nicht mehr ganz sicher, ob meine Beiträge noch in der richtigen Rubrik stehen,
weil sie ursprünglich mit Valdoxan begannen
Ich ergänze deinen Titel um Lorazepam. Da du jetzt zunächst Lorazepam absetzt, verschiebe ich oder jemand anders vom Team in später nach "Benzodiazepine absetzen".

liebe Grüsse,
padma
Zuletzt geändert von Jamie am 20.03.2018 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Frieda-Marie
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Re: Hilfen zum Absetzen von Benzodiazepinen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo,
bin etwas verunsichert. Nehme seit Oktober 2016 täglich 4mg Lorazepam. Hatte mich Anfangs dagegen gewehrt, weil ich um die Abhängigkeit wusste. Mein Psychiater meinte aber, bei meinen Angstzuständen müsse das so sein. Seit September 2017 bin ich nun dabei in ganz kleinen Schritten abzusetzen 0,25 mg. Bin mittlerweile bei 1,25 mg, ging ganz gut, bis auf starke Gelenk- und Muskelschmerzen (dachte das wird beim Laufen besser, aber das Gegenteil ist der Fall.
Jetzt sprach ich gestern mit meinem Psychiater, ob man nicht auf Diazepam in Tropfenform umstellen kann. Nach einigem Murren ging er darauf ein. Meine Absicht war, das nach dem Ashton-Manuell auszuschleichen. also Lorazepam durch Diazepam langsam zu ersetzen
und dann erst komplett auf Diazepam umzusteigen.
Mein Psychiater verordnete nun sofort, ohne Ein- und Ausschleichen auf eine einmalige Dosis von 10mg Diazepam am Tag zu gehen. Das verunsichert mich sehr, aber er ließ sich nicht davon abbringen. Ich habe bisher sehr auf meinen Körper gehört und alles langsam gemacht und es ging so einigermaßen. Zum Schluss soll man ja die Abstände noch größer werden lassen. :

Viele Grüße und schon mal danke
Frieda-Marie

?
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Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Eva

Re: Hilfen zum Absetzen von Benzodiazepinen

Beitrag von Eva »

[offtopic]Sorry, da ist etwas durcheinander gelaufen, meine Antwort passt nicht mehr hierher, irgendwie ...[/offtopic]
Ululu
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Frieda Marie,

ich würde keinesfalls komplett die ganze Dosis sofort auf das Diazepam umstellen, das kann aus unserer Erfahrung heraus große Probleme bereiten.
Das Dia wirkt etwas anders als das Lorazepam und muss auch erst einen Spiegel aufbauen, sodass dich ein paar entzügige Tage erwarten könnten, Bus sich der Spiegel komplett aufgebaut hat.
Zudem macht es oft, gerade zum Anfang der Einnahme, sehr müde und bematscht im Kopf.
Wenn du von 1,25 mg Lorazepam kommst, könnte die Dosis von 10 mg auch etwas zu gering sein, das muss man aber oft ausprobieren.

Hast du denn noch Lorazepam da, um die Umstellung langsamer zu machen ?
Ich würde dir dazu raten, vorerst 0,25 mg Lorazepam durch 2,5 mg Dia zu erstatten. So merkst du auch, ob du es gut verträgst.

Du bist schon so weit gekommen, es wäre sehr schade, diesen großen Erfolg jetzt durch ein zu schnelles Vorgehen kaputt zu machen.

LG Ute
Zuletzt geändert von Murmeline am 23.03.2018 11:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Ululu,

vielen Dank für deine guten Tipps. Habe mir auch schon gedacht, dass das nicht so schnell geht und Lorazepam ist ja nicht gleich Diazepam. Mit List und Tücke konnte ich meinen Psychiater nun doch dazu bewegen mir nochmal 50 Tabletten zu 1mg Lorazepam aufzuschreiben. Er meinte er hat bisher mit dieser Umstellung noch keine Erfahrung und dann gleich dieser Hammer von 1 Mal 10 mg am Tage.
Ich habe inzwischen nach Ashton einen Plan gemacht, wie ich die Substitution von Lorazepam zu Diazepam ganz langsam hinkriegen könnte . Ich beginne nachts statt 0,5mg dann mit 0,25mg Lorazepam und 2,5 mg Diazepam. Wie lange soll ich dabei bleiben. Aber wie du sagst wird es mir mein Körper wohl selbst zeigen. Bin im Urlaub, wenn ich damit anfangen will, sonst geht es mit dem Lorazepam nicht auf. Hoffentlich geht alles gut. Bin sowieso ein Hasenfuß. Vor der Müdigkeit habe ich nicht so Angst. Hoffentlich gibt es keine anderen Nebenwirkungen.
Aber da muss ich wohl durch.
Ja, ich bin schon so weit gekommen. Danke!!! Habe vorher Lorazepam nur in ganz kleinen Mengen und nur im Notfall genommen.
Solche großen Mengen werde ich NIE WIEDER nehmen.

Danke nochmal und alles Liebe

Frieda Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
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ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
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damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

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Absetzen von Lorazepam und Lamotrigin

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo zusammen,
eben telefonierte ich mit meinem Psychiater und fragte nach der Auswertung meiner Laborwerte.Ich reduziere seit September 2017 Lorazepam, bin jetzt bei 1,25 mg gelandet und möchte in zwei Wochen auf Diazepam umstellen nach Ashton Manuall. Außerdem nehme ich noch Valdoxan 25 mg und Lamotrigin 300mg. Jetzt sagte mein Psychiater, der Lamotriginspiegel sei zu hoch (14,5)und ich solle sofort auf 250 mg herunterdosieren. Hat jemand Erfahrungen, ob sich das mit der gleichzeitigen Reduktion von Lorazepam verträgt und ob ich das in 50mg-Schritten tun kann. Ich bin nicht manisch und auch kein Epileptiker. Diagnose meines Psychiaters ist Bipolar 2

Danke schon mal für eure Antwort
und viele Grüße
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ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Gwen »

Hallo Frieda-Marie,
bitte schreib in Deinem bisherigen Thread weiter.
Sonst geht der Zusammenhang verloren.
Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]
Jamie
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Frieda, :)

es wäre besser in deinem bestehenden Thread weiter zu schreiben.
Jemand vom Team wird das vermutlich bald zusammen legen, ich kann das nicht mehr, ich habe mir aktuell eine Auszeit vom Moderieren genommen.

Wenn der Spiegel zu hoch ist, dann wirst du wohl zügig runter müssen, von 300 auf 250mg ist schon ein größerer Sprung, aber auch nicht soo riesig viel (eine Reduktion um ca 16,7%).
Da Antiepileptika auch toxische Wirkungen haben können, solltest du am besten der Empfehlung des Arztes folgen.

Deinen Benzoentzug würde ich pausieren und nach Möglichkeit auch den Beginn auf Diazepamumstellung nach Ashton um 2 Wochen verschieben. Das ist einfach weniger Stress für´s ZNS, wenn du das zeitlich entzerren würdest.
Hat jemand Erfahrungen, ob sich das mit der gleichzeitigen Reduktion von Lorazepam verträgt
Vertragen tut sich das, die Frage ist, ob es Absetzsymptome geben könnte - und da können auch wir nur spekulieren. Du könntest es ja auch vielleicht so machen: 5 Tage mit 275mg dazwischen schieben und dann auf die 250mg gehen; das wäre sanfter fürs ZNS.
Wann ist die nächste Blutkontrolle wegen des Lamotrigin-Spiegels angesetzt?

Grüße
Jamie

---------

edit: verschieben ist gerade geschehen
...........SIGNATUR...............


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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Jamie,
lieb, dass du trotz deiner Auszeit noch geantwortet hast und vielen Dank für das Verschieben in den richtigen Thread.

Ich hatte selbst auch schon überlegt, ob ich das Lamotrigin in kleineren Schritten reduziere. Werde aber jetzt doch erst
einmal versuchen um 50 mg zu reduzieren, wenn es nicht klappt nehme ich 25 mg nach und hoffe, dass das so klappt.
Wie ich gelesen habe, kann man Lamotrigin auch verteilt auf 2 Tagesdosen einnehmen
Vom 15.4.-27.4. bin ich im Urlaub. Dachte, ich werde in der zweiten Urlaubswoche beginnen von Lorazepam auf Diazepam umzustellen. Sonst reicht mir das Lorazepam nicht mehr und ich denke mein Arzt wird es mir nicht noch einmal verschreiben.
Bis dahin müsste sich doch die Reduzierung von Lamotrigin eingespielt haben?

Danke nochmal und alles, alles Liebe für dich

Frieda-Marie
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21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo!

Wenn du es zunächst so probieren willst, mach das. Generell sollte man allerdings Dosissprünge hin und her vermeiden, also wenn es nicht klappt danach lieber gleich kleinere Schritte machen. Symptome können ja auch zeitverzögert auftreten und aufdosieren kann ebenfalls Irritation auslösen und führt nicht automatisch zurück zu Stabilität.

Die Umstellung auf diazepam erfolgt sinnvollerweise schrittweise über einen etwas längeren Zeitraum. Durch die lange Halbwertszeit dauert es auch einige Tage mit der Aufspiegelung. Du kannst meiner Meinung nach mit einer ersten Teildosis die Umstellung beginnen aber nicht in einer Woche komplett umstellen.

Zwischen alle Veränderungrn sollte immer Zeit vergehen um zu sehen, ob die letzte Änderung gut vertragen würde.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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