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Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Montag, 26.03.18, 21:20

Hallo, eine sehr wichtige Frage bitte:
Je näher der Klinik Termin rückt, desto mehr Sorgen mache ich mir.
Da ich ja schon einen verpatzten Opiatentzug vor knapp zwei Jahren hinter mich gebracht habe (Tagesklinik), viel hier gelesen habe und der Entzug vom Bromazepam im Schnelldurchlauf so schrecklich war..
Nun, ich frage mich nach all Euren Erfahrungen, ob ich den Tilidinentzug wirklich machen soll!! :?
Wenn ich es doch zuhause schon relativ gut hinbekomme mit dem Reduzieren..
Ich möchte eigentlich mehr wegen der Panikattacken, Depressionen etc. in die Klinik. Und speziell wegen einem durchaus nötigen "check-up" wie Blutwerte, EEG etc. Bin 43 und hätte gerne Gewissheit, daß ich gesund bin, körperlich.
Was denkt ihr?
Kann man generell in eine psychiatrische Klinik gehen, ohne Schmerzmittel reduzieren zu müssen?
Oder es wenigstens extrem langsam tun (so wie hier oft vorgeschlagen wird)?
Keinerlei Ahnung, wieviel Mitspracherecht man da hat.
Die Dame am Telefon weiß es nicht..
Mit LG aus Bremen, Diana
W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von padma » Dienstag, 27.03.18, 13:41

liebe Diane, :)

ich hatte dich bisher so verstanden, dass du wegen dem Jugendamt den Entzug schnell machen möchtest.

Wenn da kein Zeitdruck besteht und du dir zutraust, zuhause konsequent zu entziehen, wäre zuhause der weitaus schonendere Weg.
Gäbe es die Möglichkeit einer ambulanten Betreuung durch eine Suchtambulanz (damit das Jugendamt auch deine Entschlossenheit sieht)?
Ich möchte eigentlich mehr wegen der Panikattacken, Depressionen etc. in die Klinik. Und speziell wegen einem durchaus nötigen "check-up" wie Blutwerte, EEG etc. Bin 43 und hätte gerne Gewissheit, daß ich gesund bin, körperlich.
Für einen check-up brauchst du keine Klinik.
Eine Akutklinik ist zur Psychotherapie eher ungeeignet, da wäre, wenn eine psychosomatische Fachklinik (Reha) besser. Solange du Tilidin abhängig bist, werden sie dich da nicht nehmen.
Kann man generell in eine psychiatrische Klinik gehen, ohne Schmerzmittel reduzieren zu müssen?
Oder es wenigstens extrem langsam tun (so wie hier oft vorgeschlagen wird)?
Keinerlei Ahnung, wieviel Mitspracherecht man da hat.
Mitspracherecht ist zumeist eher schwierig.
Ob sie dich aufnehmen, ohne einen Entzug zu machen, müsste zuvor in einem Vorgespräch abgeklärt werden. Was steht denn auf der Krankenhauseinweisung als Behandlungsauftrag?
Entzug wird ja zumeist auf speziellen Stationen gemacht.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Dienstag, 27.03.18, 16:22

Liebe Padma,

habe bestimmt 20 Minuten geschrieben und beim Smiley-Einfügen war plötzlich alles weg!! Grrrr

Ja, Zeit ist sehr wichtig..
Deshalb bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als den krassen Entzug in Kauf zu nehmen, wenn das der Fall sein sollte.
Habe versucht, die Klinik zu erreichen, aber hatte heute kein Glück.

Zuhause würde ich es zu langsam machen.

Darf ich Dich fragen, wie man Deine Fibromyalgia erkannt hat?
Ich vermute das nämlich seit Jahren..

Die Klinik ist eine Psychiatrie sowohl als auch eine Psychosomatische ~.

Also hoffe ich, rauszufinden, WIE ich diese Abhängigkeit angehen kann.

Ich habe mich mit Dir ja schon mal über Pregabalin unterhalten, vllt geben Sie es mir dort zur Unterstützung.

Vielen Dank für Deine nette Antwort!
Mit liebem Gruß
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 27.03.18, 17:38

Hallo DeeDee,

Was versprichst Du Dir von Pregabalin? Das macht ähnlich abhängig wie ein Benzo und lässt sich schwer wieder absetzen. Kannst Du hier im Forum nachlesen.

Die Diagnose "Fibromyalgie" nützt Dir nichts, weil es nämlich keine gescheite Behandlung dafür gibt. Sie wird bei unklaren Svhmerzzuständen gerne rasch vergeben, ich bekam sie auch schon. Angeboten wurden mir AD, nein, vielen Dank.

Pragmatische Grüße von Clarissa.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Dienstag, 27.03.18, 18:26

Hallo Clarissa,

ich nehme sowieso AD - wußte bis zur Anmeldung hier nicht, was das eigentlich für ein unnützes Zeug ist.
Reduktion, wenn ich die Tilidin weg habe.

ZZt möchte ich aber wissen, weshalb ich diese unerklärten Schmerzen in Gelenken und Weichteilen habe.

Du hast ja schon Diagnosen bekommen, sollte bei mir genauso kein "offensichtlicher" Grund vorliegen, dann würde ich, wenn möglich, in der Klinik lieber etwas Unterstützung mit Pregabalin haben statt zB mit Diazepam zum Schlafen, Muskelentspannen etc. für den Tilidin-Entzug.
Den Benzodiazepin-Entzug have ich hinter mir, den Pregabalin-Entzug fand ich vergleichsweise einfach.

Ich möchte gesund, medizinisch durchgecheckt und hoffentlich positiv aus der Klinik kommen.

Das Jugendamt hat mir aus meinem Hilferuf einen Strick gedreht.
Ich bin offen und ehrlich hingegangen, habe erklärt, daß ich als Vollwaise, jetzt geschieden und nach über 20 Jahren in England nun ein Medikamentenproblem habe (plus einen Burn-Out!).

Obwohl ich das volle Sorgerecht habe, muß ich alle 3 Monate einen sog. Haartest machen (Haar wird analysiert).

Deshalb meine Eile, zudem die Rückführung meiner Kinder zwischen 3-6 Monate dauert.

Ich möchte also in der Klinik alles checken lassen, um Zeit zu sparen. Hier in Bremen wartet man alleine auf den Termin mit einem Neurologen für Wochen.
Meinen Psychiater habe ich fast täglich für 3 Monate angerufen, bis ich einen Termin bekam.

Dort alles unter Dach und Fach zu bringen ist also sehr wichtig für mich.

Ich hatte keine richtige Untersuchung, seit ich ein halbes Kind war und durch die Einnahme von Opioiden verdeckt man natürlich Schmerzen....

Das, was ich nun bei eigenem Reduzieren fühle, kann ich nicht einordnen ("ich friere/schwitze nicht mehr, habe aber starke Gelenkschmerzen - was ist Entzug, was davon ist Verschleiß im Alter, oder ist vieles am schmerzen, weil die Tabletten nicht mehr wirken/ich sie eben gewohnt bin").

Selbst auf einer höheren Dosis nehmen die Tabletten die Schmerzen nicht mehr.

Bleibt wohl nur der Entzug, hoffentlich eine gute Untersuchung im Krankenhaus mit psychologischer und teilweise medikamentöser Hilfe.
22 Jahre Opiate sind kein Pappenstil!!
Speziell nach meinen anderen Entzügen.

Dann möchte ich endlich gesund werden, meine Kinder zurück holen, arbeiten. Deshalb bin ich zurück gekommen - um neu durchzustarten.

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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von padma » Dienstag, 27.03.18, 18:56

liebe Diane, :)
ZZt möchte ich aber wissen, weshalb ich diese unerklärten Schmerzen in Gelenken und Weichteilen habe.
Das wird sich aktuell nicht sicher abklären lassen. Du kannst dich natürlich auf Entzündungen und Verschleiss untersuchen lassen. Das kann man ja ausschliessen. Und wenn du noch nie gründlicher untersucht wurdest, macht das auf jeden Fall Sinn.

Fibromyalgie ist eine Ausschlussdiagnose, daher ist da eine Diagnostik derzeit m.M.n. nicht sinnvoll.
22 Jahre Opiate sind kein Pappenstil!!
Speziell nach meinen anderen Entzügen.
Nein, das ist kein Pappenstil. Und realistischerweise uss man wohl davon ausgehen, dass das Spuren im Körper hinterlassen hat.
sollte bei mir genauso kein "offensichtlicher" Grund vorliegen, dann würde ich, wenn möglich, in der Klinik lieber etwas Unterstützung mit Pregabalin haben
Pregabalin wird heutzutage gerne verschrieben, obwohl seine Wirksamkeit nur bei Epilepsie und einer bestimmten Art von Nervenschmerzen nachgewisen ist.
Wir haben hier einen thread zu den Risiken von Pregabalin viewtopic.php?f=6&t=7964
Dann möchte ich endlich gesund werden, meine Kinder zurück holen, arbeiten. Deshalb bin ich zurück gekommen - um neu durchzustarten.
Du wirkst sehr entschlossen, das jetzt zu schaffen. Daher denke ich, dass du es auch schaffen kannst. Ich wüsche es dir so sehr.

liebe Grüsse,
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Dienstag, 27.03.18, 19:07

Vielen Dank, Padma und Clarissa.
Schön zu wissen, daß man nicht alleine ist, sondern das jemand zuhört.
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Re: Tagesbefinden & Allround Chat

Beitrag von DeeDee123 » Dienstag, 03.04.18, 12:35

Hallo,

mir geht es seit heute morgen gar nicht gut. Ich bekomme plötzlich Panik, vor den einfachsten Aufgaben.
Ich habe zB heute einen für mich wichtigen Termin, schaffe es aber nicht, mich darauf vorzubereiten, das Haus zu verlassen!
Fühle mich wie gelähmt vor Angst.
Zwinge mich, etwas dafür zu tun, muß mich dauernd hinsetzen.
Meine geliebten Kinder kommen mich am Sonntag besuchen und ich habe Angst, daß ich zu "schwach" bin..
Es ist nun fast 11 Monate nach meinem krassen Benzoentzug und es geht mir plötzlich wieder so schlimm, macht mir totale Angst.
Könnte gerade heulen.
Was mache ich nur??
Entschuldigt, daß ich im Moment nichts positiveres schreiben kann.
Wie lerne ich, mit diesen Versagensängsten zu leben, kennt jmd eine gute Web site?

Mit liebem Gruß, Diana
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von Eva » Dienstag, 03.04.18, 14:09

Hallo Diana,

Angst und Panik sind die größten Stolperfallen für uns, meine ich. Gerade deshalb kommt es drauf an, sich da hindurch zu arbeiten und herauszuholen, und das muss auch im Entzug nicht unbedingt in Aufdosierung liegen - Erfahrungen ohne die fragwürdige Hilfe von PP sind SO wichtig!

Mir hilft es schon etwas, mir klarzumachen, dass das dabei ausgeschüttete Adrenalin uns vortäuscht, wir seien in Gefahr - in Wirklichkeit will der Körper uns Energie zur Verfügung stellen, die es dann nur anzuwenden gilt. Zum einen ist es gut, sich bewussst zu machen, dass es nicht wirklich gefährlich ist, was da auf einen zukommt, wenn man etwas erledigen muss. Zum anderen: aus dem Muss ein Will zu machen, kann weitere Erleichterung verschaffen; ich stelle mir dann vor, wie gut ich mich fühle, wenn ich es erledigt habe. Und dann "will" ich es, statt es zu müssen. Jede Bewältigung stärkt uns für das nächste Mal. - Vielleicht kommst Du damit ja auch ein bisschen weiter?

Für mich ist im übrigen wichtig, im Angstzustand körperlich nicht passiv zu bleiben; ich nutze das Adrenalin möglichst für etwas, bei dem ich mich kräftig bewegen kann. Die Ausschüttung kommt ja aus einem Ur-Reflex heraus und dient für Kampf oder Flucht, deshalb ist Bewegung jeder Art super.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Dienstag, 03.04.18, 18:45

Liebe Clarissa, liebe Eva,

ich habe es trotz allem durch diesen Termin geschafft, und es lief sogar viel besser als erwartet!
Ja, das extra Adrenalin POSITIV zu nutzen, Eva, das muß ich erst noch richtig verinnerlichen - es ist kein Feind, richtig genutzt kann es guten Rückenwind geben.
Ich muß irgendwie meinen Körper und meine Empfindungen erst wieder kennenlernen, so komisch sich das anhört.
Ich habe heute Nachmittag zwei Leute getroffen, die mir unabhängig voneinander gesagt haben, wie gut ich aussehe (sie haben mich beide seit Monaten nicht gesehen).
Ich hingegen sehe es (noch?) nicht - fühle mich in mir selbst unsicher, fremd in manchen Reaktionen, manchmal fast überempfindlich.
Das ist erst der Beginn einer längeren "Reise".
Bis ich am Ende hoffentlich mit allen unnötigen Medikamenten auf NULL bin und mit meinen Kindern zusammen nochmal richtig durchstarten kann.
Danke für Eure Anteilnahme und guten Vorschläge.

Liebe Grüße! Diana
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Beitrag von DeeDee123 » Freitag, 06.04.18, 22:48

Guten Abend,

heute morgen habe ich den Anruf von der Klinik erhalten - am 17. geht's los.
Habe gemischte Gefühle.
Auf der einen Seite bin ich heidenfroh, daß ich meinem Ziel, meinen Kindern, wieder ein Stück näher komme, auf der anderen Seite ist die Angst vor den Schmerzen (körperlich und sicherlich auch psychisch).

Ich bin seit meinem Burn-Out, den ganzen letzten Jahren mit der Rückkehr nach Deutschland, speziell meinem Sohn Deutsch beizubringen, den vielen Medikamenten Entzügen etc. usw. und-und-und echt kaputt!!

Mein Partner hat mich heute schön zum Essen ausgeführt und der Lärm, die Menschen - es waren so viel Eindrücke auf einmal, es hat mich praktisch "kirre" gemacht. Da kam plötzlich der Gedanke, wieviel erträglicher es doch mit einer Bromazepam wäre. Und das so lange nach dem Entzug!!

Mein Körper ist oft nicht im Einklang, muß dazu auch sagen, daß ich mich seit etwa 5 Wochen schon selbst auf 2/3 der Tilidin reduziert habe.
Ich kenne den Entzug von den Schmerzmitteln, aber nun bekomme ich auch wieder öfter Panikattacken.

Ich habe meinen Körper genau mein halbes Leben mit Morphium zugestopft; woher soll ich wissen, ob die vielen Schmerzen irgendwann denn wirklich wieder weggehen?

Das macht mir Angst. Die Idee, den Rest meines Lebens leiden zu müssen, falls es so ist, daß die Schmerzen chronisch sind.

Ich war ziemlich fit, das ist, seit ich meine Kinder in Obhut gegeben habe, den Bach runtergegangen. Wo mal gesunde Muskeln waren, ist nun schweres Fett.

Ich WEIß, wie ich es angehen müsste, wenigstens fit zu werden - aber die Depression, Faulheit und die jetzigen Entzugsschmerzen (die ja noch viel schlimmer werden in der Klinik, wäh!) machen mir einen Strich durch die Rechnung.

Am Sonntag werde ich meine Kinder das letzte Mal vor der Klinik bei mir haben! Freue ich mich total drauf, das sollte mir auch Kraft für den Aufenthalt dort geben, aber da ich den Schmerzmittel Entzug schon mal gemacht hatte und rückfällig wurde....
Das geht diesmal eben absolut nicht.

Würde mich über "Tritte in den Hintern" freuen - die Tabletten sind für mich praktisch zur Krücke geworden und ich habe Angst, ohne sie hinzufallen.

Mit liebem Gruß, Diana
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*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von padma » Samstag, 07.04.18, 18:37

liebe Diane, :)

ich verstehe, dass du bzgl. der Klinik gemischte Gefühle hast.

Auch wenn es sich platt anhört, versuche dem positiv entgegen zu sehen. Nicht in dem Sinne, dass es angenehm werden wird, sondern, dass du weisst, was du tust und warum du es tust. Und dass du dich für diesen Weg entschieden hast, weil du ein besseres Leben beginnen möchtest, zusammen mit deinen Kindern.

Ich habe viel Respekt für deinen Weg.
Das macht mir Angst. Die Idee, den Rest meines Lebens leiden zu müssen, falls es so ist, daß die Schmerzen chronisch sind.
Diese Angst ist verständlich. Selbst wenn die Schmerzen chronisch sein solten, heisst das nicht, dass du den Rest deines Lebens leiden wirst. Bei chronischen Schmerzen kann man Wege finden, damit zurecht zu kommen. Aber erstmal weisst du ja nicht, ob das wirklich eintreten wird.
Ich WEIß, wie ich es angehen müsste, wenigstens fit zu werden - aber die Depression, Faulheit und die jetzigen Entzugsschmerzen (die ja noch viel schlimmer werden in der Klinik, wäh!) machen mir einen Strich durch die Rechnung.
Ens nach dem anderen. Jetzt ist der Entzug am wichtigsten. Mach dir keinen Stress wegen der Fitness. Das kannst du angehen, wenn du den Entzug geschafft hast.
Am Sonntag werde ich meine Kinder das letzte Mal vor der Klinik bei mir haben! Freue ich mich total drauf, das sollte mir auch Kraft für den Aufenthalt dort geben
Ja, nimm sie so aufmerksam, wie möglich war, habe Freude mit ihnen und präg dir das gut ein. So dass du das innerlich in dir wachrufen kannst, wenn der Entzug hart wird.
Würde mich über "Tritte in den Hintern" freuen - die Tabletten sind für mich praktisch zur Krücke geworden und ich habe Angst, ohne sie hinzufallen.
Ich hoffe, dass du in der Klinik auch Hilfestellungen zur Suchtbewältigung bekommst. Wichtig wäre sicher, dass du auch im Anschluss die passende Unterstützung hast, vielleicht eine Selbsthilfegruppe.

Falls es erlaubt ist, melde dich aus der Klinik, wenn du magst.

Von mir schon mal alles Gute :hug:
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Eva » Montag, 09.04.18, 13:28

Alles Gute, Diana, für das was Du vorhast! Lass von Dir hören, ja?

Lieber Gruß, Eva
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von DeeDee123 » Montag, 09.04.18, 13:37

Hallo Eva,

ja, das werde ich tun, hier sind mir viele ans Herz gewachsen, da wir ähnliche Probleme haben.
Man fühlt sich nicht mehr einsam und "verstoßen" (obwohl viele von uns wohl auch dazu tendieren, uns selbst zuhause zu verstecken)..

Danke für Deine lieben Worte.
Meine Kinder sind seit gestern hier und es geht mir trotz eigenem, schon reduziertem Medikamentengebrauch recht gut!

NW lassen sich offenbar durch Bewegung, Ablenkung (und "hab Dich lieb, Mama") gut aushalten - soweit.

MLG, Diana
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Montag, 09.04.18, 13:51

Liebe Padma,

Danke schön für Deine nette Aufmunterung, das hilft mir sehr, daß ich hier so lieb aufgenommen wurde.

Ja, die Kinder wieder bei mir zu haben für fast eine Woche ist sooo schön!!!
Und ich mache genau das:
Präge mir diese schöne Zeit ein, um sie mir in schlechten Momenten in der Klinik wieder aufzurufen.

Ich werde gerne hier weiter lesen und - schreiben, während ich in der Klinik bin.
(Selbst wenn ich das Handy reinschmuggeln müsste). :lol:

Mit liebem Gruß! Diana
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Marko92 » Montag, 09.04.18, 15:56

Hallo DeeDee,

wünsche dir Alles Gute :) !

LG Markus
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seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von Kaenguru70 » Montag, 09.04.18, 17:40

Hallo Diana,

du bist sehr mutig und eine tolle Mutter. Ich habe auch 2 Kinder, sie sind älter als deine und ich habe Alprazolam genommen , um für sie zu funktionieren. Nun möchte ich meine 1,5 mg Diazepam reduzieren. Es ist schwer wegen der Kinder, sie verstehen nicht, wenn man mal nicht kann oder etwas falsch macht. Ich habe zur Zeit soviel Probleme mit dem Gedächtnis, dass ich heute den Topf auf dem Herd vergessen habe. Mein Sohn hat das nicht verstanden und hat mich mit seinen Sprüchen daraufhin sehr verletzt. Dann fängt man an zu zweifeln, ob es sinnvoll war zu reduzieren und ich frage mich, ob ich es weiterhin schaffe.
Warum ich hier bei dir schreibe ist, weil meine Mutter nicht auf sich geachtet hat und zusammengebrochen ist. Du hast es aus meiner Sicht gut gemacht, dir Hilfe für die Kinder zu suchen. Ich weiss als Kind wie es sich anfühlt, wenn die Mutter schlecht zurecht ist. Stell dir vor wie schön es sein wird , wenn es dir wieder besser geht und du wieder für sie da sein kannst.
Auch meine Mutter hat sich erholt, ist aber nie wieder so gesund geworden, dass ich bei ihr wohnen konnte. Ich musste zur einer Pflegemutter. Aber die war gut zu mir.
Meine Mutter hat sehr gelitten, dass sie es nicht geschafft hat mich großzuziehen. Ich sehe das mittlerweile anders. Früher war ich wütend, enttäuscht, traumatisiert......nun sehe ich wie sehr sie gekämpft hat umd was sie alles geschafft hat.

Ich habe keine Ahnung von Schmerzmitteln, aber vom Mutter-sein.
Ich ziehe meinen Hut davor, dass du das Benzo schon entzogen hast. Super Leistung.

Alles Gute für dich du schaffst das

Sarah
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Donnerstag, 12.04.18, 16:55

Hallo,

mir geht es psychisch gerade sehr gut, da meine Kinder auf Besuch zuhause sind, aber die extremen Kopfschmerzen, die ich seit der Umstellung auf Venlafaxin 150mg habe, plagen mich mehr oder weniger täglich, eigentlich dauernd!

Anfangs hatte ich auch mehr körperlichen Antrieb, der hat sich nach ein paar Wochen verflüchtigt hat.

Ich kann nicht jeden Tag Aspirin nehmen, da es ja A) klar schlecht ist, von einem Schmerzmittel zu entziehen (dem Tilidin) und es dann teilweise durch etwas anderes zu ersetzen und B) es meinen geschlauchten Körper noch müder macht.

Ich habe vor, mir nach der Klinik ein paar Monate Zeit zu geben, um den Opiatentzug sacken zu lassen und werde dann mit der hier vorgeschlagenen 10% Methode vom Venlafaxin entziehen.

Außerdem habe ich seit den 150mg (ohne Einschleichen, Psych sagte so und ich war damals noch nicht hier im Forum) nun - ich beiße dauernd die Zähne zusammen! Kieferschmerzen dadurch und wahrscheinlich auch die Kopfschmerzen....

Hat jemand eine Idee?

Danke, Diana
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Donnerstag, 12.04.18, 17:07

Liebe Sarah,

so vielen lieben Dank für Deine aufmunternden Worte!!!
Das ist so lieb von Dir, wie Du das mit Deiner Mutter und Deinen eigenen Problemen beschreibst...

Ich habe leider Deine Mail erst jetzt gesehen, meine Kinder sind auf Besuch hier und die Zeit hier im Forum war ich überall unterwegs, nur gerade jetzt eben erst seit Tagen in meinem eigenen Blog (typisch für mich).

Du wirst genauso von den Benzos wegkommen wie ich.
Das mit den Konzentrationsproblemen kenne ich sehr gut, aber nach einem halben Jahr war es wieder so gut wie vorher.

Gib Dir bitte viel Zeit!!
Und nehme Dir etwaige Kommentare von den Kindern nicht so zu Herzen (ja ich weiß, leicht gesagt..).
Meine beiden verstehen auch nicht, weshalb wir nicht von morgens bis abends aktiv sind - ich habe einfach nicht die Kraft und ja, es schmerzt, wenn man etwas für die Kinder machen möchte und es eben nicht so geht, wie man will.

Du kannst mir gerne schreiben.
Ab nächsten DI bin ich in einer Klinik wg dem Entzug.

Ich danke Dir echt für Deine liebe Mail!

Mit liebem Gruß!
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Re: Tilidin Entzug 900mg/d, Wechsel von Trimipramin auf Venlafaxin

Beitrag von weg » Donnerstag, 12.04.18, 17:08

hi diana,

wir haben hier einen thread für kieferverspannungen

viewtopic.php?f=57&t=13081

vielleicht hilft dir etwas davon.

herzlich
weg
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