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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

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Mirtazapin ausschleichen gescheitert

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feluma76
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Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Hallo...
ich bin neu hier und hoffe auf Unterstützung, weil ich total verzweifelt bin...
Ich nehme seit 2007 60 mg Mirtazapin. In dieser Zeit hatte ich noch eine depressive Episode, das war 2012. Immer wieder hab ich den Wunsch geäußert, dass ich das Medi ausschleichen möchte, aber die Ärzte haben mich darin nicht unterstützt, sondern immer gesagt, dass ich einen Mediwechsel machen soll. Das möchte ich aber nicht. Ich möchte vom Mirtazapin weg - auch weil ich dadurch extrem an Gewicht zugelegt habe. Außerdem bin ich seit Jahren psychisch stabil. 2013 hab ich einen Selbstversuch gestartet und hab das Medi von heute auf morgen ohne jegliche ärztliche Unterstützung abgesetzt. Das ging komplett in die Hose und nach 2 Wochen musste ich es wieder nehmen, so schlecht ging es mir. Anzumerken wäre noch, dass meine Leber das Medi extrem schnell verstoffwechselt - heißt, dass ich viel nehmen muss, um einen einigermaßen guten therapeutischen Spiegel hinzubekommen.
Jetzt hab ich vor 6 Wochen angefangen auszuschleichen. Hab im ersten Schritt 7,5 mg weniger genommen, also 52,5 mg. Das ging problemlos und hab ich über 4 Wochen gemacht. Dann kam vor 2 Wochen der nächste Schritt auf 45 mg. Ging erst auch noch gut, aber seit dieser Woche Montag ging es mir immer schlechter. Ich hab einen schlimmen Drehschwindel bekommen und fühlte mich einfach nur noch beschissen. Es war so schlimm, dass ich aus Verzweiflung nachts die restlichen 15 mg einfach wieder nahm. Jetzt nehm ich seit dieser Nacht täglich wieder 60 mg. Leider ist der Schwindel immer noch da und zusätlich leide ich unter extremen Durchfällen. Dazu muss ich sagen, dass ich seit Jahren unter einem Reizdarmsyndrom leide, welches mit Mirtazapin einigermaßen erträglich war. Ich hab nie so auf Mirtazapin reagiert. Nun bin ich medizinisch auf den Kopf gestellt worden (CT, Untersuchung Gleichgewichtsorgan etc) ohne Ergebnis.
Nun meine Frage: kann es sein, dass der Schwindel vom Ausschleichen kommt? Warum wird er nicht besser, obwohl ich wieder bei der ursprünglichen Dosis bin? Kann auch der Darm verrückt spielen aufgrund des Wiederaufdosierens von Mirtazapin? Kann es sein, dass die 60 mg gar nicht mehr wirken?
Ich bin komplett verzweifelt und wäre so dankbar, hier einen Rat und Hilfe zu finden!
Momentan ist es mir wichtiger, mich wieder einigermaßen gut zu fühlen. Ich bin alleinerziehende berufstätige Mutter und muss dringend wieder auf die Beine kommen. Ich würde zu einem späteren Zeitpunkt das Ausschleichen nochmal probieren. Bevor ich so leben muss, leb ich lieber noch eine Zeit mit dem Medi.
Ganz lieben Dank für Eure Hilfe und Unterstützung! LG Susi
Seit 2007 Mirtazapin 60 mg
2012 kurze depressive Episode
2013 Absetzen auf 0 mg von heute auf morgen
Nach 14 Tagen wieder zurück auf 60 mg
Seit 06.02.18 Reduzierung auf 52,5 mg
Seit 06.03.18 Reduzierung auf 45 mg
Seit 20.03.18 wieder auf 60 mg
Seit 23.03.18 wieder auf 52,5 mg
Außerdem seit Februar 20 mg Omeprazol tgl. wegen Sodbrennen und Magenbeschwerden

Eva

Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Eva »

Liebe Susi,

sei uns herzlich willkommen.

Oh je, das klingt sehr verzweifelt. Du nimmst das Mirta schon sehr lange und mit Sicherheit hat es sich fest in Deinen Stoffwechsel eingebaut; auch eine Toleranz ist nach so einer Zeit wahrscheinlich. Du könntest es vorsichtig wieder aufdosieren und schauen, ob sich damit an Deinem Befinden etwas verbessert; das aber nur unter Vorbehalt, denn mein "Gebiet" ist das Medikament nicht. Dazu werden sich hier noch Kompetentere äußern.
Ich wollte Dir hauptsächlich ein erstes, kurzes Hallo sagen und: Es ist gut, dass Du hier bist. :group:

Liebe Grüße, Eva

lunetta
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von lunetta »

Hallo liebe Susi und willkommen bei uns!

Schön, dass du zu uns gefunden hast, und toll dass du dein Medikament ausschleichen willst. Wie du sicher auch schon weißt, heilen AD nicht, sondern deckeln nur, und das Grundproblem wird dadurch nicht beseitigt.

Du hast viel zu schnell und in zu großen Schritten abgesetzt.
Wir hier setzen maximal 10% der letzten Dosis, ca. alle 4 Wochen ab. Das wäre bei dir beim ersten Schritt 6 mg gewesen, beim 2. Schritt dann nur noch 5,4 mg.

Durch das zu schnelle Absetzen wurde dein ZNS sehr gereizt und reagiert nun mit diesen massiven Symptomen, das ist uns alles bekannt. Und dass du dann nach dem 2. Schritt die ganzen 15 mg wieder eingenommen hast, war auch wieder zuviel des Guten, es hätte wahrscheinlich gereicht, dass du wieder zu dieser Dosis zurückgekehrt wärst, bei der es dir noch gut ging, in deinem Fall also auf 52,5mg.

So ein Auf- und Abdosieren ist extremster Stress für das ZNS und wenn es aus dem Gleichgewicht gebracht wird, reagiert es mit verschiedensten Symptomen, Schwindel und Durchfall sind sehr bekannt und nur 2 von vielen Symptomen.

Es kann manchmal sein, dass man in so einer Phase paradox auf das Medikament reagiert, das man jahrelang gut vertragen hat.

Es ist nun etwas schwierig zu sagen, was das Beste für dich ist, denn du hast in kurzer Zeit extrem große Dosissprünge gemacht....

Ich würde dazu tendieren, dass du wieder auf 52,5 mg gehst, das war die letzte "stabile" Dosis - 60 war schon wieder zuviel, und 45 zuwenig. Und dann mind. 4 Wochen auf 1 Dosis bleiben, eventuell sogar noch länger, wenn noch Symptome da sind. So lange mit dem nächsten Schritt warten bis du wirklich stabil bist!

GLG
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Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Gwen »

Hallo Susi,
auch von mir herzlich Willkommen hier im Forum!

Kannst Du bitte eine Signatur anlegen, damit man genau sehen kann, wann Du wieviel genommen hast. Bitte mit konkreten Daten und Milligramm Angaben.
Geh dazu auf deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf Profil und Signatur ändern. Schreib auch dazu, falls Du noch andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst, da diese ebenfalls Einfluss auf das Absetzen oder die Symptome haben können.

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]

feluma76
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Hallo Ihr Lieben,
ganz herzlichen Dank für die liebe Aufnahme! Ich bin so froh und dankbar, dass ich hier endlich Hilfe finde. Würde ich mit meiner Symptomatik zu meiner Neurologin gehen, würde ich nur den Satz hören: Klar, dass es Ihnen schlecht geht, das ist die Depression, die das verursacht... Völliger Schwachsinn!
Also werde ich ab heute abend wieder 52,5 mg nehmen und dabei erstmal bleiben. Ich hoffe so sehr, dass sich alles wieder normalisiert und ich wieder ein normales Leben führen kann.
Ich hab noch eine Frage: Wie kann ich das Mirtazapin denn in den 10% Schritten absetzen, wenn die kleinste Dosierung bei den Tabletten bei 15 mg (also 7,5 mg wenn man sie teilt) liegt?
Nochmal ein herzliches Dankeschön an Euch alle - Ihr seid toll!
Und wenn noch jemand eine Idee hat, was mir aktuell helfen könnte - bitte schreiben!
LG Susi
Seit 2007 Mirtazapin 60 mg
2012 kurze depressive Episode
2013 Absetzen auf 0 mg von heute auf morgen
Nach 14 Tagen wieder zurück auf 60 mg
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Seit 06.03.18 Reduzierung auf 45 mg
Seit 20.03.18 wieder auf 60 mg
Seit 23.03.18 wieder auf 52,5 mg
Außerdem seit Februar 20 mg Omeprazol tgl. wegen Sodbrennen und Magenbeschwerden

Eva

Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Eva »

Hallo nochmal,
Wie kann ich das Mirtazapin denn in den 10% Schritten absetzen, wenn die kleinste Dosierung bei den Tabletten bei 15 mg (also 7,5 mg wenn man sie teilt) liegt?
Entweder mit der sogenannten Wasserlösemethode (damit lassen sich kleinste Teilmengen herstellen auch im 0,00 mg-Bereich) oder mit einer Feinwaage, im mg-Bereich. Geh am besten mal über die Suchfunktion hier, und Du wirst viele Angaben dazu finden.

Lieber Gruß, Eva

Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Gwen »

Hallo Susi,
super, dass Du die Signatur direkt angelegt hast.

Hier findest Du die Grundlageninformationen zum Absetzen: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880
Da findest Du auch Informationen zur Wasserlösemethode. Lies Dich einfach Mal in Ruhe ein.

Viele Grüße Gwen
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zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Meint Ihr anderen auch, dass ich wieder auf 52,5 mg gehen soll?
Dankeschön für Euren Input 😘
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Anikke »

liebe susi,
ja ich finde das auch, versuche einigevwochen 52,5 und schaue wie es dir geht.es wird leider einige Zeit dauern bis du dich damit stabilisierst. wichtig ist, dass du bei dieser Dosierung dann einige Zeit konstant bleibst.
es ist typisch dass mirta 14 Tage nach Reduktion erst Probleme macht, so geht es mir idr auch, ich setze es auch ab.
die wasserlösemethode funktioniert sehr gut bei mirta, dazu gibt es hier einen einführungsthread, und wenn du etwas nicht verstehst Frage gerne.
ich bin gar kein mathegenie aber meine Dosis kriege ich mittlerweile problemlos hin :+)
liebe grüße anikke
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Jamie
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Jamie »

Hallo :)
Meint Ihr anderen auch, dass ich wieder auf 52,5 mg gehen soll?
Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen, meines Erachtens kommt es auf ein Ausloten an.
Ich denke irgendwas zwischen 52 und 60mg wird es werden.
Vielleicht wäre schlichtweg der Mittelweg ein Kompromiss, also 55mg?
Und dann mal beobachten.

Ich hege insgesamt die Befürchtung, dass das zu schnelle Absetzen zu einer derartigen Reizung des ZNS geführt hat, dass keine existierende Dosis reichen wird sich vollständig wieder fangen zu können. Du fragst ja, weshalb die 60mg nicht mehr greifen. Das kann leider passieren, wenn man falsch absetzt.
Dennoch bin ich recht zuversichtlich, dass zumindest eine Teilstabilisierung möglich ist und wenn es dann soweit ist, dann kann man ans Abdosieren gehen :schnecke: .

Vor just 2 Tagen haben wir unser erstes ADFD Video gedreht, darin ist die von annike angesprochene Lösemethode beschrieben.
Schau doch mal rein und wenn du Hilfe beim Rechnen brauchst oder Fragen hast, melde dich
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=43&t=14698e

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

feluma76
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Hallo Ihr Lieben,
nochmal an herzliches Dankeschön an Euch alle - Ihr seid so toll :-)
Ich hab jetzt gestern die 52,5 mg wieder genommen, aber wirklich besser gehts mir noch nicht - kann ja aber auch nicht sein nach 1x...
Heute vormittag musste ich dann Imodium nehmen, weil es nicht mehr auszuhalten war und ich keine Kraft mehr hatte. Jetzt hoffe ich, dass ich dadurch vielleicht etwas Ruhe zumindest in den Darm bekomme... War das mit dem Imodium eine gute Entscheidung?
Ansonsten bin ich immer noch ziemlich hilflos den Symptomen ausgeliefert und ärger mich so, dass ich nicht vor dem Ausschleichen mich hier angemeldet habe und alles mit Euch besprochen habe... :-(
Habt Ihr mir vielleicht noch einen Tipp, was meinem ZNS gut tun würde? Ich fühl mich so beschissen - Kopfschmerzen, Schwindel, Heulattacken... Und wenn es iwas geben würde, was mich etwas stabilisieren würde - ich wäre unendlich dankbar!
Ich hoffe es ist ok, wenn ich Euch immer mal wieder berichte und Euch mit meinen Fragen nerve...?
Ich geh jetzt mal etwas raus an die Sonne - das tut bestimmt gut.
LG Susi
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lunetta
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Du nervst nicht und du darfst hier soviel und sooft du magst schreiben;)

Es ist ganz normal dass du nach 1 Tag noch keine Stabilisierung hast, das dauert jetzt sicher einige Zeit, das Mirta durch die lange HWZ erst nach 7-14 Tagen den entsprechenden Wirkspiegel hat. Wobei man sagen muß, dass es bei dir wirklich auch länger dauern kann, da man eventuell noch einmal die Dosis anpassen muß, wenn die 52,5 mg noch nicht optimal sind.

Aber mach dir jetzt noch nicht allzu viele Sorgen, es ist normal dass nach 1 Tag noch keine spürbare Besserung da ist.

Achte gut auf dich, sein sorgsam mit dir, tu die viel Gutes, und schau einfach dass du dich nicht zu sehr reinsteigerst, es hilft jetzt eh nichts, da mußt du durch;)

Ich bin mir sicher, dass es dir bald besser gehen wird! Kopf hoch!

GLG
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feluma76
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Hallo Ihr Lieben,
wollte nochmal kurz ein Update machen, wie es mir mittlerweile geht.
Es wird langsam besser. Aber es ist immer noch ein Hin und Her. Es gibt Phasen, da gehts mir ganz ok und dann kommt es wieder ganz dicke.
Ist das normal, dass das immer so wellenartig passiert? Das ist sooo anstrengend und energieraubend :-(
Bin nach wie vor für Tipps dankbar, falls jemand noch was einfällt...
Ganz lieben Dank und ganz liebe Grüße!
Susi
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Seit 06.03.18 Reduzierung auf 45 mg
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padma
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von padma »

hallo Susi, :)

das wellenartige ist sogar sehr typisch.

Sobald du die Kraft dafür hast, schau mal in die Bereiche "Gesundheit" und "Umgang mit Entzug".
Da findest du viele wertvolle Tipps.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ja, das ist ganz normal!

Gott sei Dank geht es dir inzwischen etwas besser! Bitte bleib unbedingt noch mind. 2 Wochen auf dieser Dosis, bevor du ganz langsam weiter absetzt!

GLG
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feluma76
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Hallo Ihr Lieben,
mir gehts mittlerweile wieder ganz ok. Ich bleib aber jetzt erstmal eine Weile auf 52,5... Bevor ich den nächsten Schritt wage. Bin einfach noch zu ängstlich und angeschlagen. War gestern bei meiner Neurologin. Hab ihr aber verschwiegen, dass der Schritt auf 45 mg in die Hose ging. Unfassbar was die wieder vom Stapel ließ... Ein Diabetiker kann auch nicht einfach sein Insulin weglassen und was denn dagegen spräche, das Mirtazapin das ganze Leben lang zu nehmen. Und wenn ich zu sehr geplagt bin von den Nebenwirkungen (ich hab 20 kg zugenommen), dann könnten wir ganz einfach auf ein anderes Medikament umsteigen. Ich hab ihr dann halt mal wieder gesagt, dass mein Ziel ist von dem Medikament wegzukommen. Kann sie überhaupt nicht verstehen, weil ja meine Depression genetisch verankert wäre und ich deshalb nicht ohne Antidepressiva leben könnte. Woher weiß sie dann, dass sie genetisch bedingt ist? Kennt ihr auch solche schwachsinningen Diskussionen mit Schulmedizinern? Ich war gestern völlig fertig und wusste nicht mehr weiter. Da seid Ihr mir eingefallen und vielleicht finde ich ja hier eine Erklärung oder zumindest Verständnis für meine Verwirrung?
Vielen lieben DanK!
LG Susi
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Amende
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Amende »

Hallo liebe Susi,
mir geht es nicht viel anders. War schon fast 6 Monate mit Mirta. auf 3,75 mg. Dann kam es blöd im Leben und ich hatte nur noch Panik, was ich auf Zolpidem schob.
Mein Psychiater hat dann gesagt, "wieder 15mg nehmen". Auf meine Anfrage, ob das nicht gleich bischen viel ist bekam ich auch nur die Antwort" ja, wenn Sie sich nicht helfen lassen wollen...."Hab nun erstmal auf 7,5 mg. aufdosiert und es geht mir genau so schlecht, wie vor 2 Jahren als ich 3 Wochen lang 15mg nehmen musste. (Klinik). Bin auch völlig ratlos, weil auf 15mg möchte ich gar nicht mehr aber den Arzt kann ich auch nicht mehr fragen.
Wir müssen da durch auch wenn es oft nicht zum Aushalten ist. Weißt Du, ich bin schon 70 und ich habe mir mein Alter wirklich anders vorgestellt.
Behalte den Kopf oben!!! Ich wünsche Dir, dass alles gut wird und das muss es!
LG Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst
01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)

Murmeline
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Murmeline »

Hallo Susi,

mit deinen Erfahrungen bei der Ärztin bist du wahrlich nicht alleine.

Wir sammeln Reaktionen, schau mal hier:
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier

Es gibt aber auch ein paar erfreulichere Meldungen, Ärzte erkennen Probleme mit Psychopharmaka an: hier

In den Hintergrundinfos findest du auch viele kritische Artikel zu den altbekannten Mythen. Bis heute hat man weder ein „Depressions-Gen“ gefunden noch weiß man genau, was bei Depressionen im Körper passiert. Es gibt nur Arbeitshypothesen. Ein Serotoninmangel beispielsweise konnte nie bewiesen werden!

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Tamara
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von Tamara »

Hallöchen,ich habe mir gerade deinen tread durchgelesen und finde mich in vielen punkten wieder,obwohl meine höchstdosis nur 15mg gewesen sind und das für kurze zeit.Der schwindel fing bei mir auch plötzlich an,obwohl ich schon lange 7,5mg genommen habe.Ich glaube mein körper wollte mir sagen,hör endlich auf mit dem mist.Habe mir das ganze auch leichter vorgestellt und bin froh dieses forum gefunden zu haben.Leider kann ich dir keine wertvollen tips geben,da ich auch in der experimentirphase bin,du sollst nur wissen,das es mir genauso geht und ich mit dir fühle.Alles gute,wir schaffen das💪
Mirtazapin april bis juni 2017: 15mg
Von juli bis dezember 2017: 7,5mg,seit ende nov.2017schwindel
Von januar bis märz 2018:3,5mg
Seit 3wochen 0 mg.Im moment gliederschmerzen,ruhelose beine,kraftlos,grippiges gefühl ohne husten und schnupfen,sehstörungen,magenprobleme und morgens leichter schwindel :?
Am 3.4.2018 3,5mg mirtazapin es war ein desaster....extreme gliederschmerzen,kraftlos. :(
Ab dem 4.4.2018 ca 2mg abends,etwas besser,gut geschlafen,wenig gliederschmerzen,dafür wieder mehr schwindel und konzentrationsschwierigkeiten...

feluma76
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Registriert: 23.03.2018 12:51
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Re: Mirtazapin ausschleichen gescheitert

Beitrag von feluma76 »

Ganz lieben Dank für eure lieben Worte und Unterstützung! Ich hab mich wieder gut stabilisiert und warte mit dem nächsten Absetzschritt jetzt erstmal eine Weile. Hab in den nächsten Wochen einen Jobwechsel vor mir und kann mir keine Ausfallzeiten leisten. Sobald ich aber weitermache mit Absetzen, meld ich mich auf jeden Fall VORHER nochmal bei euch. ;-)
Ihr macht eine so tolle und wertvolle Arbeit hier - ganz ganz ganz lieben Dank!
LG Susi
Seit 2007 Mirtazapin 60 mg
2012 kurze depressive Episode
2013 Absetzen auf 0 mg von heute auf morgen
Nach 14 Tagen wieder zurück auf 60 mg
Seit 06.02.18 Reduzierung auf 52,5 mg
Seit 06.03.18 Reduzierung auf 45 mg
Seit 20.03.18 wieder auf 60 mg
Seit 23.03.18 wieder auf 52,5 mg
Außerdem seit Februar 20 mg Omeprazol tgl. wegen Sodbrennen und Magenbeschwerden

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