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Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

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Screemingforhelp
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Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Screemingforhelp »

Hallo liebe Leute.

Ich hab mich hier schon ein bisschen eingelesen und beschlossen mich zu registrieren und einen Entzug zu starten.

Ich bin 30 Jahre alt, Depressionen seit ich ca. 13-15 Jahre alt war, Mutter von 2 Kindern.

Angefangen habe ich 2016 mit Escitalopram, 2017 wurde während einer schweren depressiven Episode aufgrund einer Suizidankündigung gewechselt auf Venlafaxin. Erst 75mg --> Besserung --> Verschlechterung, dann 112,5mg --> Besserung --> Verschlechterung, dann 150mg --> Besserung --> Verschlechterung, dann 150mg Morgens + 75mg Mittags --> Besserung --> Verschlechterung.

Ich hab es satt... Wenn ich schon ständig mit diesen Tiefs konfrontiert werden muss, dann doch bitte ohne Medikamente und ohne Nebenwirkungen.

Zudem leidet das Verhältnis zu meinem Mann extrem, weil ich weder für ihn noch für die Kinder etwas empfinden kann. Und DAS finde ich persönlich schlimmer als alles andere.

Danke fürs Lesen!
08/2016 Escitalopram 10mg
04/2017 Beginn Therapie
03.07.2017 Beginn depressive Episode, Aufdosierung Escitalopram auf 20mg
17.08.2017 Escitalopram abgesetzt, Venlafaxin 75mg
23.09.2017 Absturz
28.09.2017 Trazodon 50mg
18.10.2017 Trazodon abgesetzt wegen Hangover, Venlafaxin aufdosiert auf 112,5mg
26.10.2017 Venlafaxin aufdosiert auf 150mg
07.03.2018 Venlafaxin aufdosiert auf 225mg: 150-75-0-0 wegen starkem Nachmittagstief
24.04.2018 Schnauze voll! Venlafaxin reduziert auf 187,5mg: 150-37,5-0-0
li-la
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von li-la »

Hallöchen,

Es ist gut das du bereits eingelesen hast und von deinen AD entziehen möchtest. Du weißt sicher bereits das du das ganz langsam tun solltest... es wird empfohlen 10% alle 4-6 wochen... daran solltest du dich auch halten um auch die Absetzsymptom "unter Kontrolle " zu halten.

Ich würde es ebenfalls auch mit deinen behandelnden Arzt besprechen.

Ich wünsche dir alles gute und viel geduld!

Liebe grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

[highlight=yellow]Seit 2 1/2Jahr auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 1/2 jahren 0mg Escitalopram :party2:
[/highlight]


Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.
cinquely
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von cinquely »

Liebe scremingforhelp,

herzlich Willkommen hier! 😊

Mir hat Venlafaxin auch nicht geholfen, im Gegenteil...es hat mich nur noch nervöser gemacht und alles betäubt. Mir war alles egal und ich habe eigentlich nur noch funktioniert.

Jetzt schleiche ich seit Oktober aus und ich bin schier fassungslos, wie aufreibend dieser Entzug ist. Aber dieses Forum ist klasse. Ohne den Austausch hier, wäre ich längst schon in der Klinik und hätte einen Haufen neuer ADs am Hals..und alles würde wieder von vorne los gehen. Das Spiel geht seit 10 Jahren so und hat mich 10 Jahre an wirklicher Heilung gekostet. Es war eine schnelle Lösung, die nur kurzfristigei Erleichterung gebracht hat und dass die Rechnung dafür jetzt so ins Gewicht schlägt - darauf hat mich kein Arzt hingewiesen. Im Gegenteil, es wurde systematisch verharmlost.

Ich wünsche dir viel Kraft!

Cinquely
Wegen einer Angststörung und Depressionen seit 2005 Fluoxetion 40 mg.

Umstellung in einer Tagesklink auf 150 mg Venlaflaxin seit Juli 2017. Hatte das Gefühl das Fluoxetin hilft nicht mehr.

Ab August 2017 Ausschleichen vom Venlaflaxin auf eigene Faust. Hatte das Gefühl es macht mich nervös. Immer ein paar Kügelchen rausgenommen nach Gefühl bis zur Hälfte also 75 mg ab ca. Oktober. Keine Absetzsymptome!!

Ab Mitte Dezember 2017 gänzlich abgesetzt. Akute Absetzsymptome. ICH ENTDECKE DIESES FORUM!!!
27.12.2017 wieder eindosiert 37,5 mg. Seitdem konstant auf 37,5 mg.

Leide nach wie vor an Absetzsymptomen

22.04.2018 Reduzierung 8 Kugeln falsche Rechnung
23.04.2018 Magen Darm Infektion gefühlte 0 mg schwere Absetzsymptome

24.04.2018 Reduzierung 13 Kugeln 33,8 mg
mir geht es sehr gut, keine Entzugssymptome

30.05.2018 Reduzierung (13+12) 25 Kugeln 30,4 mg

26.06.2018 Reduzierung (13+12+12) 37 Kugeln 27,0 mg

14.08.2018 Reduzierung (13+12+12+9) 46 Kugel 24,3 mg

29.08.2018 Aufdosierung (13+12+12+3) 40 Kugeln 26 mg

04.09.2018 Aufdosierung wieder -37 Kugeln 27,0 mg

26.10.2018 Reduzierung -40 Kugeln 26,0 mg

10.12.2018 Reduzierung -44 Kugeln 25 mg
13.01.2019 Reduzierung -48 Kugeln 24,2 mg
31.03.2019 Reduzierung -56 Kugeln 20,0 mg
06.05.2019 Reduzierung -66 Kugeln 17,6 mg


Sommer 2019: Zusammenbruch. Akutstation. 5 Tage fehlen komplett. Umstellung der Medikation. Wenigstens bin ich das Venla los. Völlig benebelt.

05.07.2019 10 mg Escitalopram morgens und 25 bis 50 mit Quetiapin zur Nacht

1.12.2019 5 mg Escitalopram und 25 mg Quetiapin abends

25.08.2020: 5 mg Escitalopram und 25 mg Quetiapin. Langsam beruhigt sich mein ZNS.
fcpts
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von fcpts »

Hallo,

ich habe auch mal Venlafaxin genommen und das ca. 1 Jahr. Ich will dich vorwarnen, dass das Ausschleichen sehr hart werden kann.

Wenn es dir möglich ist solltest du dir viel Ruhe gönnen.

Gerade jetzt ist die Unterstützung von deiner Familie sehr wichtig.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Grüße
fcpts
Erfahrungen mit:

Seroquel, Solian, Abilify, Clozapin, Escitalopram, Venlafaxin, Xeplion, Trevicta, Haldol, Fluoxetin, Paroxetin

Aktuelle Medikation:

Früh: 200 mg Amisulprid
Abend: 150 mg Amisulprid
Nacht: 200 mg Seroquel, 6 mg Clozapin


Reduzierungsschritte:
Februar 2018, Amisulprid von 600 auf 400 mg
Seit 7. März 2018, Amisulprid 400 mg auf 350 mg
Seit 18. April 2018, Amisulprid 350 mg auf 325 mg
Seit Anfang Mai 2018 Amisulprid auf 300 mg
Seit Mai 2018 auf einmal 6,25 mg Clozapin abgesetzt
Mai 2018 Clozapin wieder auf 6,25 mg wg. Schlaflosigkeit
Seit 24. Mai Amisulprid auf 275 mg
Seit Juli Amisulprid auf 250 mg
Seit August Amisulprid auf 225 mg

Seit September Fluoxetin von 10 auf 7,5 mg
Noch im September Fluoxetin zurück auf 10 mg
Seit September Amisulprid auf 200 mg

Seit November kein Depot Trevicta mehr

Seit Februar zusätzlich in der früh 50 mg Amisulprid
Seit 15.03.19: 50 mg Amisulprid zusätzlich in der früh und mittags
Seit April abends zusätzlich 200 mg Seroquel
Seit Mai abends insgesamt 400 mg Seroquel
Abends zurück auf 200 mg Seroquel, wegen Müdigkeit

Januar 2020: abends Amisulprid von 200 auf 187,5 mg
18.02.2020: abends Amisulprid 187,5 auf 175 mg
16.03.2020: abends Amisulprid 175 auf 162,5 mg
23.03.2020: abends Amisulprid zürück auf 175 mg
April 2020: abends Amisulprid von 175 auf 162,5 mg
Juni 2020: abends Amisulprid von 162,5 auf 150 mg
Gwen
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Gwen »

Hallo Screemingforhelp,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Hast Du Dir schon die Grundlageninformationen zum Absetzen von Antidepressiva angeschaut? Ich verlinke sie Dir hier Mal http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880

Super, dass Du schon direkt die Signatur angelegt hast :D
Beim Vekafaxin kannst Du die Kügelchen Methode nutzen. Hast Du schon in Deine Kapseln reingeschaut? Anfangs sind die Schritte ja noch etwas größer, da gegen auch Präparate mit weniger Kügelchen/Plättchen, später brauchst Du dann eins mit möglichst vielen Kügelchen.

Hast Du neben den Medikamenten noch andere Therapie bekommen? Und war das das erste Mal, dass Du Medikamente genommen hast? Du hast ja auch schon ganz schön lange mit Deinen Depressionen zu tun :cry:

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]
Screemingforhelp
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Screemingforhelp »

Ich danke euch vielmals für die Antworten und die Anteilnahme.
Li-la022 hat geschrieben: 24.04.2018 13:39 Es ist gut das du bereits eingelesen hast und von deinen AD entziehen möchtest. Du weißt sicher bereits das du das ganz langsam tun solltest... es wird empfohlen 10% alle 4-6 wochen... daran solltest du dich auch halten um auch die Absetzsymptom "unter Kontrolle " zu halten.
Wollte eigentlich mit 10% Minderung des Wirkstoffes beginnen, wären 22,5mg gewesen. Aus praktischen Gründen habe ich mich für eine Minderung um 37,5mg entschieden, also die Mittagsdosis halbiert. Hatte noch Kapseln in dieser Stärke zu Hause. Sollte das doch zu viel sein werde ich es wohl mal mit Kügelchen zählen probieren, wobei ich ja nicht unbedingt die Geduld in Person bin.
fcpts hat geschrieben: 24.04.2018 18:24 Wenn es dir möglich ist solltest du dir viel Ruhe gönnen.
Viel Ruhe gönnen ist wohl leider nicht drin. Arbeite halbtags und hab ja noch die Kids und den Haushalt.... Das übliche eben.
Gwen hat geschrieben: 24.04.2018 18:30 Hast Du neben den Medikamenten noch andere Therapie bekommen? Und war das das erste Mal, dass Du Medikamente genommen hast? Du hast ja auch schon ganz schön lange mit Deinen Depressionen zu tun :cry:
Ergänzend zu den Medikamenten (eigentlich sollte es ja umgekehrt sein) mache ich noch eine Gesprächstherapie. Wir gehen gemeinsam der Ursache auf den Grund und kommen auch relativ gut voran.
Medikamente nehme ich seit 2016, 1 Jahr nach der Geburt meiner jüngsten Tochter. Vorher konnte ich mich immer irgendwie durchs Leben schleppen.

Ich weiß eigentlich erst seit 1 oder 2 Jahren, dass ich schon so lange darunter leide. Hatte zwischendurch längere symptomfreie Zeiten und musste eben rückblickend feststellen, dass es weit aus mehr war als die üblichen pubertären Stimmungsschwankungen. Leider. Aber ich wusste immer schon, dass mit mir etwas nicht stimmt :cry:
Ich wurde damals nicht ernst genommen, meine Eltern wissen bis heute von nichts.
08/2016 Escitalopram 10mg
04/2017 Beginn Therapie
03.07.2017 Beginn depressive Episode, Aufdosierung Escitalopram auf 20mg
17.08.2017 Escitalopram abgesetzt, Venlafaxin 75mg
23.09.2017 Absturz
28.09.2017 Trazodon 50mg
18.10.2017 Trazodon abgesetzt wegen Hangover, Venlafaxin aufdosiert auf 112,5mg
26.10.2017 Venlafaxin aufdosiert auf 150mg
07.03.2018 Venlafaxin aufdosiert auf 225mg: 150-75-0-0 wegen starkem Nachmittagstief
24.04.2018 Schnauze voll! Venlafaxin reduziert auf 187,5mg: 150-37,5-0-0
li-la
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von li-la »

Mach dir lieber die mühe und zähl die kügelchen. Glaub mir du wirst froh sein wenn sich deine absetzsymptome im Rahmen halten.

Liebe Grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

[highlight=yellow]Seit 2 1/2Jahr auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 1/2 jahren 0mg Escitalopram :party2:
[/highlight]


Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.
Ululu
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Re: Vorstellung / geplantes Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Ululu »

Hallo screemingforhelp,

auch von mir noch herzlich willkommen hier im Forum. :)

Im oberen Bereich kann es mit dem größeren Schritt funktionieren. Später wird dir das Kügelchen zählen wahrscheinlich nicht erspart bleiben.

Wir haben hier einen Thread dazu, mit wirklich wertvollen Tipps. Unser Mitglied Spüli :) hat sogar einen Serenator erfunden. :D

LG Ute
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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