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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Paroxetin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Kitty77
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Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Hallo zusammen, ich nehme seid 2007 also seid 8 Jahren dieses Medikament,damals war ich in einer Klinik .ich wollte es zuerst überhaupt nicht nehmen aber es ging nicht mehr anders weil es mir so schlecht ging .ich habe vor Beginn mit paroxetin knapp 53 kg gewogen bei einer Größe von etwa 168 cm .ich konnte kaum essen weil mir dauernd übel war .jetzt hab ich deutlich zugenommen ca. 68 kg was ich zuerst auch echt gut fand aber nun ist es nicht mehr schön.habe aber ansonsten die Tablette gut vertragen und mir ging damit deutlich besser .als Nebenwirkung hab ich nur gähnen am anfang ganz schlimm und Müdigkeit festgestellt und etliche Jahre nach Beginn der Einnahme bekam ich Juckreiz an kopfhaut ,Beinen, Rücken aber nicht die ganze Zeit und auch nicht an allen stellen gleichzeitig .paroxetin verträgt sich wohl auch nicht vielen anderen Medikamenten gar nicht. Wollt fragen ob jemand Erfahrung hat mit p. Gruß
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
10.3.18 10 mg genommen
13.3.18 wieder 20 mg da es nicht funktioniert hat
29.3 habe Tropfen bekommen nehme 15 Tropfen gleich 15mg ,so sagt der Arzt soll 5mg Schritte machen
ab dem 17.5 nehm ich 10 mg
Seid heute den 25.5 bin ich wieder auf 13 mg gegangen
Murmeline
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Re: Paroxetin

Beitrag von Murmeline »

Hallo Kitty,

unter Gewichtszunahme leiden viele, die Antidepressiva einnehmen. Es gibt eine ganz aktuelle Studie, die zeigt, dass es ein verbreitetes Problem ist :(
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... hapter:all

In diesem Forum unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig beim Ausschleichen der Medikamente. Ist das für dich ein Thema? Hier findest du erste Infos: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kitty77
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Ausschleichen,unbedingt ja .habe im März angefangen auszuschleichen ,leider merke ich das es schwerer ist als erwartet .ausgangseinnahme war bei mir 20 mg . Mein Neurologe meinte ich soll in 5mg Schritten runter gehen ,auf 15 mg war auch kein problem aber bin jetzt seid dem 17.5 auf 10 mg und ich merke absetzerscheinung wie Schwindel ganz fiess vor allem so die ersten 3 Stunden nach dem aufstehen morgens,beim Autofahren kommt Panik und ich fühl mich unsicher .ich merke das meine Stimmung schlechter ist also depri.
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
10.3.18 10 mg genommen
13.3.18 wieder 20 mg da es nicht funktioniert hat
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ab dem 17.5 nehm ich 10 mg
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Kitty77
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Habe heute mal drei mg mehr genohmen also 13 mg ,vielleicht sollte ich kleinere Schritte machen und immer um 1mg reduzieren nach 6 bis 8 Wochen
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
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Gwen
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Re: Paroxetin

Beitrag von Gwen »

Hallo Kitty,
bitte lies Dich in die von Murmeline verlinkten Grundlageninformationen ein. Wir empfehlen hier als risikominderndes Vorgehen ein Absetzen von 5-10% der jeweiligen Dosis und dann eine Pause von 4-6 Wochen, um dem Körper Zeit zur Anpassung zu geben.
Kitty77 hat geschrieben: 25.05.2018 17:15 Habe heute mal drei mg mehr genohmen also 13 mg
In so großen Schritten (30%) hoch zu dosieren ist ebenfalls Stress für den Körper und kann Symptome verstärken.

Bitte leg eine Signatur mit Deinem Medikamentenverlauf an (Link zur Anleitung ist in den Grundlageninfos), dann kannst Du genauere Hinweise bekommen, wie Du jetzt vorgehen kannst.

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]
Kitty77
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Hab Grad versucht Signatur anzulegen hoffe es hat geklappt
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
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Kitty77
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Habe jetzt überlegt alle 8 Wochen etwa 1 Tropfen runter zu gehen ,was meint ihr ?
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
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Re: Paroxetin

Beitrag von Gwen »

Hallo Kitty,
bitte lies Dir die Grundlageninformationen durch, dann siehst Du welches Vorgehen wir hier empfehlen.
Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
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....
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Kitty77
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Wo finde ich die informationen
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
10.3.18 10 mg genommen
13.3.18 wieder 20 mg da es nicht funktioniert hat
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carlotta
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Re: Paroxetin

Beitrag von carlotta »

Hallo Kitty,

die Basisinfos wurden Dir oben schon verlinkt:
Murmeline hat geschrieben: 25.05.2018 16:30 In diesem Forum unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig beim Ausschleichen der Medikamente. Ist das für dich ein Thema? Hier findest du erste Infos:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880
Dort findest Du auch weiterführende Links zum Vertiefen.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
Killeen
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Re: Paroxetin

Beitrag von Killeen »

Hllo Kitty☺ ich hin auch gerade dabei das Paroxetin auszuschleichen😣 ich nehme es zwei jahre länger wie du! Meine Dosis ist auch 20mg, habe seit letzten Freitag 5mg runter dosiert🤔 bis JETZT ist noch alles gut! Ich weiß durch hier im forum das es ein Trugschluss sein kann und die Symptome verspätet kommen können. Ich hatte keine gewichtszunahme wie du auch sonst habe ich es super vertragen, nur ich habe seit Dezember letzten jahr ein glaukom bekommen, mein linkes auge hat noch 80% prozent sehkraft😓😠 leider geht es nicht so schnell dieses teufelszeug weg zu lassen. Auch ich habe es versucht runter zu dosieren oder einmal ganz weg zu lassen, ABER das ging voll nach hinten los! Ich war so erschöpft und kraftlos dazu kamen dann diese fiese Stromstösse dazu😓 ich habe aber die große hoffnung das ich es schaffe ich glahbe ganz fest daran und ich WILL und werde es schaffen, es dauert halt, egal wie schwer es werden wird. Ich drücke dir die Daumen. Lg Killeen😗
Der Mensch hat dreierlei Wege , klug zu handeln:
Erstens dudch Nachdenken- das ist der edelste,
Zweitens durch Nachahmen- das ist der leichteste,
Und drittens durch Erfahrung- das ist der bitterste

2002 50 mg Doxepin
2003 75 mg amitriptilin
Bedarf medikation Prometazin bis zu 100 Tropfen - Unruhe
2005 bis 2018 20 mg Paroxetin
Depression und Panikattacken 22. Mai.2018 15 mg Paroxetin
1.August 2018 14 mg Paroxetin
Kitty77
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Drück dir auch die Daumen und viel Erfolg. Kannst du gut einschlafen abends seid dem du reduziert hast ?Hab sonst immer recht gut geschlafen aber seid ich auf 10 mg bzw. Seid heut 13mg liege ich sehr lang wach und sie Gedanken kreisen
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Re: Paroxetin

Beitrag von Killeen »

Dankeschön für dss Daumen drücken. Einschlafen, kann ich ganz gut, ist ja auch noch nicht so lange her mit dem weniger nehmen. Ich werde weiterhin berichten👍🏻
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Re: Paroxetin

Beitrag von Ululu »

Hallo Kitty,

Schlafstörungen sind ein sehr häufiges Absetzsymptom, Gedankenkreisen leider auch.
Hast du Strategien, um dich abzulenken und aus der Gedankenspirale herauszufinden ?
Hattest du überhaupt zu irgend einem Zeitpunkt psychotherapeutische Unterstützung oder hat man dir nur Medikamente verschrieben ?
Es gab ja einen Grund für die Verschreibung. Würde daran gearbeitet ?
Das Paroxetin kann dich ja nicht heilen, sondern nur für eine Weile Symptome decken.

LG Ute
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Re: Paroxetin

Beitrag von Kitty77 »

Ich mache eine Therapie ja,hatte und habe immer noch therapeutische Unterstützung, bin inzwischen endlich bei einer therapeutin mit der ich gut klar komme was ich sehr wichtig finde.würde gern mal wissen mit welcher Methode die anderen hier so paroxetin ausschleichen. Habe Tropfen bekommen 1tropfen =1mg paroxetin....von daher dachte ich 1mg Schritte zu machen weil 0.5 geht wohl schlecht wie soll ich ein halben Tropfen hinkriegen.
Hat hier jemand kopfhautjucken oder allgemein hautjucken, und wenn ja gibt es irgendwas was hilfreiches um es zu lindern ,es ist schrecklich .
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Re: Paroxetin

Beitrag von Murmeline »

Hallo KItty,

Hast du inzwischen mal in die Infos reingelesen und auch die für dich relevanten weiteren Links dort entdeckt und gelesen? Ich will jetzt nicht nervig sein, aber es wäre schön wichtig, sich mit den Grundlagen auseinanderzusetzen. In dem Artikel findest du nämlich unter Tipps und Hinweisen zum reduzieren in kleinen Schritten die Wasserlösemethode. Mit der kannst du gerade auch Tropfen unkompliziert verkleinern, in dem du beispielsweise einen Tropfen in 20ml wasser auflöst Undank nur 10ml trinkst. So hast du dan einen halben Tropfen und 0,5mg statt 1mg!

Ich hatte nach dem Absetzen von Quetiapin fürchterliches Jucken! Es war schrecklich. Ich habe Fischöl eingenommen, ich habe es vertragen und es hat auch geholfen. Infos hier http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9653

Grüße, Murmeline
carlotta hat geschrieben: 25.05.2018 18:35 Hallo Kitty,

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Murmeline hat geschrieben: 25.05.2018 16:30 In diesem Forum unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig beim Ausschleichen der Medikamente. Ist das für dich ein Thema? Hier findest du erste Infos:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880
Dort findest Du auch weiterführende Links zum Vertiefen.

Liebe Grüße
Carlotta
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