Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

Berti: Doxepin absetzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Mittwoch, 19.09.18, 17:54

Hallo liebes Forum!
Ihr seid wirklich spitze!!Ich bin so froh dieses Forum gefunden zu haben
Ich habe ein ganz dringliches Anliegen. Bin wegen alkoholentzug im Krankenhaus mit Distraneurin und zusätzlich 25 mg morgens und 25 mg abends mit doxepin behandelt worden. Das Krankenhaus war eine Katastrophe. Kurzum, habe mich selbst entlassen. Bin samstags morgens 8.09.18 rein und Dienstag 11.09 wieder raus. In der Zeit habe ich also jeweils zwei mal 25 mg doxepin genommen. Danach sollte ich es zuhause bei bedarf nehmen. Habe also dann von Mittwoch bis vorgestern, Montag, nur abends 25 mg genommen. Gestern war ich beim Hausarzt, weil ich Angst habe vor Abhängigkeit, mit ihm einen absetzplan gemacht.
Ich solle jetzt 20 mg abends nehmen und dann jeweils alle drei Tage 5 mg runter gehen. Somit wäre ich zum Schluss bei 5 mg und dann ganz raus. Was haltet ihr davon?
Mache mich schon total verrückt.

Ganz liebe Grüße
Zuletzt geändert von Ululu am Mittwoch, 19.09.18, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Namen im Titel zugefügt zur besseren Übersicht im Forum
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 5268
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 19.09.18, 19:32

Hallo Berti,

herzlich willkommen hier im Forum.

Bei der kurzen Einnahmedauer dürfte es kein Problem sein, es in diesem Tempo abzusetzen.

Das Medikament braucht ungefähr vier Wochen, um fest in deinem Hirnstoffwechsel eingebaut zu werden.
Gut, dass du dich entschieden hast, es ohne das Medikament zu schaffen.

Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst, trocken zu bleiben.

LG Ute
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Kimeta
Beiträge: 796
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Doxepin absetzen

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 19.09.18, 19:33

Hallo Berti,

willkommen im ADFD!

Du nimmst also seit 11 Tagen Doxepin? Dann halte ich Deinen Plan für super sicher, sogar fast schon zu vorsichtig :wink:, auf jeden Fall gratuliere Dir zu Deinem Hausarzt, er nimmt das Absetzen ernst!

Sicherheitshalber aber noch eine Frage: Nimmst Du außer Distraneurin weitere Psychopharmaka, bzw. hast Du früher welche genommen, wenn ja, hattest Du schon mal Absetzprobleme?

Ich wünsche Dir viel Erfolg, und es wäre nett, wenn Du uns berichtest, wie es geklappt hat.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Mittwoch, 19.09.18, 19:44

Erst einmal vielen Dank für eure schönen Worte!!
Ich hatte immer mal 2-3 Tage Dominal zum schlafen genommen. Nie länger und das immer nur wenn ich leider einen Rückfall hatte. Habe einfach Angst noch eine Sucht drauf zu packen. Deswegen möchte ich es so schnell als möglich raus haben.
Was heißt denn noch zu vorsichtig? Könnte man denn noch schneller runter gehen? Lese hier schon eine Weile mit und habe mir so viele Gedanken gemacht, das ich am Ende nicht mehr wusste ob der Plan so ok ist!! 🤷‍♂️

Herzliche Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Kimeta
Beiträge: 796
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 19.09.18, 20:17

Hallo Berti,

sorry, wenn ich Dich verunsichert habe :cry: . Ich hatte ausgerechnet, dass Du länger ausschleichst, als Du Doxepin genommen hast. Aber es ist absolut ok, das so zu machen! Man könnte schneller reduzieren, aber so bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Dominal ist offenbar ein Neuroleptikum, da kenne ich mich nicht aus, und ich wusste bislang nicht, dass man es bedarfsweise nimmt. Hast Du andere Strategien ausprobiert, um mit Deinen Schlafproblemen umzugehen? Machst Du eigentlich auch Psychotherapie?

Kennst Du unseren Thread zum Thema Schlafprobleme?

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Mittwoch, 19.09.18, 20:41

ja, habe etwa ein halbes Jahr Therapie gemacht und es hat mir gut getan. Wie das so ist, mir ging es gut und dachte ich brauch es nicht mehr. Irrtum! Werde jetzt wieder damit beginnen.
Habe wegen den schlafproblemen eigentlich nichts gemacht. Für mich ist es wichtig einzuschlafen. Und das ist nach einem Entzug unwahrscheinlich schwer. Deshalb möchte ich gut absetzen, damit es nicht zu einschlafprobleme kommt. Durchschlafen kann ich eh schlecht. Hatte schon überlegt schneller abzusetzen. Aber dann werde ich es so machen wie der doc es gesagt hat.
Ja, Dominal ist ein neuroleptikum. Sind nicht ohne, machen nach längerer Einnahme ziemlich viel kaputt.
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Donnerstag, 20.09.18, 10:15

Guten Morgen!
Werde heute dann mit der zweiten Reduktion beginnen. Von 20 mg auf 15 mg, für drei Tage. Werde berichten.
Was für eine Möglichkeit gäbe es denn noch zu reduzieren?

Liebe Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18340
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 20.09.18, 11:41

Hallo Berti, :)
Was für eine Möglichkeit gäbe es denn noch zu reduzieren?
jahrelang :o . Aber das ist für dich keine Option, du hast es ja nur kurz eingenommen.

Jetzt im Ernst.
Lass dich nicht verunsichern.

Du hast es 11 Tage genommen, du könntest es meines Erachtens zügig absetzen, aber das wurde dir auch von den anderen bereits geschrieben.
Du kannst es so machen, wie du geschrieben hast, das sollte passen.

Alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Donnerstag, 20.09.18, 18:10

Hallo! Danke für eure aufmunternden Worte, bin echt durch mit den Nerven im Moment! Liegt wohl noch am psychischen Entzug vom Alkohol.
Hätte nur noch zwei fragen. In welchem Schema könnte ich denn schneller absetzen? Und überall steht das die letzten mg in kleinen Schritten gemacht werden sollen. Sind 5 mg zum Schluss nicht zu viel?
Möchte gar nicht zu viel fragen. Wir haben schließlich alle zu kämpfen.

Herzliche Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 5268
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Ululu » Donnerstag, 20.09.18, 18:22

Hallo Berti,

du hast das Medikament nicht lange genommen.
Die 5 mg am Ende sollten kein Problem sein.

Gehe vorerst so vor, wie von deinem Arzt verordnet, wenn Probleme auftreten sollten, kann man immer noch schauen.
Ich gehe allerdings auch davon aus, dass bei dir im Moment der Alkoholentzug das größere Problem ist.

LG Ute
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Kimeta
Beiträge: 796
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 20.09.18, 18:43

Hallo Berti,

Du hast Doxepin nur wenige Tage genommen, da hat sich Dein Körper noch nicht auf das Medikament eingestellt und es nicht fest in seinen Stoffwechsel eingebaut. Als Faustregel nennen wir für diesen Prozess immer einen Zeitrahmen von 4 Wochen, Du bist deutlich drunter.

Den Zeitrahmen von 4 Wochen solltest Du mit Deinem Absetzprozess nicht überschreiten, aber das tust Du nicht, das hatte ich ausgerechnet.

Hat man das Medikament länger als 4 Wochen oder gar sehr lange genommen (wie ich z.B.), reduziert man alle 4-6 Wochen 10% der letzten Dosis, ev. auch 10% der Ausgangsdosis, je nachdem, wie man es verträgt. Am Ende könnte es schwieriger werden, da reduziert man entweder kleinere Schritte oder/und macht eine längere Pause zwischen zwei Schritten. Es gibt dafür keine allgemeingültigen Regeln, viele Faktoren spielen eine Rolle, wichtig ist immer, wie man sich fühlt.

Hat man weniger als 4 Wochen Einnahme, kann man sehr schnell absetzen. Du könntest z.B. größere Schritte machen. Aber Dein Arzt hat Dir etwas empfohlen, das vollkommen in unserem Sinne ist und erfreulich risikoarm. Ich würde es jetzt an Deiner Stelle so durchziehen.

Bei Deinem Absetzen mache ich mir überhaupt keine Sorgen, mach Du sie Dir bitte auch nicht! Sollte wider Erwarten irgendwas sein, dann melde Dich hier sofort.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Freitag, 21.09.18, 6:36

Kurzer Bericht meiner Reduktion gestern von 20 mg auf 15 mg. Heute Nacht fast gar nicht geschlafen, immer ein unruhiges Gefühl. Hatte mich ja vorher schon unter Druck gesetzt.
Habe immer einen Puls zwischen 85 und 90. habe ja im Krankenhaus morgens und abends 26 mg bekommen. Zuhause sollte ich bei bedarf nehmen. Habe dann zum schlafen die 25 mg erst geteilt, wollte schauen ob es geht. Habe dann immer eine Stunde später die andere Hälfte zusätzlich genommen, weil es nicht ging. Habe auch eine Nacht mal gar nichts genommen. Jetzt seit letzten Samstag war meine Dosis ja konstant. Hoffe ich habe mein ZNS nicht zu sehr gereizt. Hoffe das es alles noch mit meinem psychischen Entzug vom Alkohol zu tun hat.
Bin auf heute Nacht gespannt.

Liebe Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Freitag, 21.09.18, 6:36

Nicht 26, sondern 25 . 🙈🙈
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 14686
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 21.09.18, 6:45

Hallo Berti,

der Alkoholentzug spielt bestimmt körperlich und psychisch mit rein. Wie geht es da denn zuhause weiter? Hast du eine Selbsthilfegruppe? Das könnte stabilisierend sein.

Schlafprobleme gehören dazu und regulieren sich idealerweise wieder. Es kann helfen, sich tagsüber zwischendurch auszuruhen, damit man nicht völlig bematscht ist. Vielleicht ein Hörbuch oder eine geführte Meditation hören?

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Freitag, 21.09.18, 9:41

Danke !!
Ja, werde einen Selbsthilfegruppe besuchen. Denke auch das mir Gespräche gut tun. Hoffe das sich die schlafprobleme bessern. Versuche mich abzulenken.

Gruß
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Kimeta
Beiträge: 796
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Kimeta » Freitag, 21.09.18, 12:59

Hallo Berti,

ich halte es überhaupt nicht für gesichert, dass Deine Schlafprobleme etwas mit der gestrigen Reduktion zu tun haben. Ich denke eher, dass Du allgemein sehr belastet, nervös, unsicher und unruhig bist. Das muss natürlich nicht stimmen, aber meiner Meinung nach ist es sehr wahrscheinlich.

Aufgrund einer starken Belastung begannen bei mir vor ca. 1 Jahr auch Schlafprobleme. Ich konnte nicht einschlafen, und wenn, bin ich immer wieder aufgewacht, morgens um 3 oder 4 war ich dann hellwach. Glücklicherweise bin ich schon viele Jahre im ADFD und habe oft gelesen, wie Leute mit so einer Situation umgehen. Ich habe also versucht, das Ganze gelassen zu nehmen, habe über mein Tablet Radiosendungen in den Mediatheken gehört oder einfach wach gelegen. Weil mir bei den Radiosendungen immer mal der Faden fehlte, habe ich gemerkt, dass ich durchaus ab und zu mal eingeschlafen war. Ich hatte teilweise auch Herzrasen, das war beängstigend, ich habe dann immer genau geprüft: woran habe ich gerade gedacht? Warum rege ich mich so auf? Kann ich jetzt im Moment etwas tun? Ist die Situation wirklich so bedrohlich? Weiterhin habe ich das Licht nicht eingeschaltet, nur ggf. eine kleine Notbeleuchtung.

Insgesamt habe ich versucht, die Zeit im Bett als geheimnisvolle, ganz besondere Zeit zu genießen, zu ruhen, zu entspannen. Klingt komisch, aber ist mir tatsächlich gelungen. Ich habe weiter Vollzeit gearbeitet, das war trotz des Schlafdefizits möglich.

Das Ganze wurde nach einigen Monaten besser, ganz langsam ging es bergauf, und jetzt ist es vorbei.

Also nur Mut, sei optimistisch. Du hast viel geschafft, sei stolz darauf. Mir ist absolut klar, dass das leicht dahin gesagt, aber sehr schwer umzusetzen ist. Ich denke, dass Dir Unterstützung in Form einer Selbsthilfegruppe und einer Therapie sicher sehr gut tun würde.

Noch eine Nachfrage: worauf bezieht sich diese Aussage?
Berti hat geschrieben:
Freitag, 21.09.18, 6:36
Zuhause sollte ich bei bedarf nehmen. Habe dann zum schlafen die 25 mg erst geteilt, wollte schauen ob es geht. Habe dann immer eine Stunde später die andere Hälfte zusätzlich genommen, weil es nicht ging. Habe auch eine Nacht mal gar nichts genommen. Jetzt seit letzten Samstag war meine Dosis ja konstant.
Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Freitag, 21.09.18, 14:34

Danke für die Mutmacher!!
Das bezieht sich nur darauf, wie ich die doxepin zu Hause genommen habe, nach dem Krankenhaus. Hatte immer erst versucht 12,5 mg zu nehmen, habe dann nach einer Stunde immer die andere Hälfte dazu genommen, weil ich nicht in den Schlaf kam. Also abends immer 25 mg.

Werde eure Maßnahmen versuchen. Denke auch das es mit der Zeit besser wird.
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Kimeta
Beiträge: 796
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Kimeta » Freitag, 21.09.18, 14:55

Hallo Berti,

Doxepin ist kein Akutmittel. Ich habe zwar schon gehört, dass es Leute bedarfsweise zum Einschlafen nehmen, aber es ist kein Schlafmittel, eine ev. Wirkung könnte genauso gut ein Placebo-Effekt sein.

Mach Dir nicht so viele Gedanken, sondern ziehe Deinen Plan durch, dann ist das Thema in wenigen Tagen erledigt.

Und lies den Thread zum Thema Schlafhyiene, falls noch nicht geschehen, da findest Du bestimmt hilfreiche Ideen.

Vertraue Dir und Deinen Selbstheilungskräften!

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Samstag, 22.09.18, 20:29

Kurzer Bericht: nachdem ich gester das zweite mal 15 mg genommen habe, habe ich nachts geschlafen, wenn auch nicht ganz so gut 👍👌👌
Heute hatte ich mich sehr gut gefühlt. Nur seit 2 Stunden leichte Unruhe und etwas erhöhter Herzschlag. Das drückt mir wieder Stimmung. Und ich Zweifel sofort wieder ☹️☹️ Hoffe das legt sich.
Nehme heute die letzten 15 mg. Morgen gehts runter auf 10 mg.
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Berti
Beiträge: 48
Registriert: Mittwoch, 19.09.18, 17:40

Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Samstag, 22.09.18, 21:42

Sind das absetzsymptome und wenn ja, sollte ich was unternehmen?

Liebe Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Antworten