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Berti: Doxepin absetzen

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Berti
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Donnerstag, 16.05.19, 9:42

Hallo!
Tut mir leid, aber eine Sache habe ich noch.
Habe das Gefühl ich sehe nicht hell genug. Muss mich richtig anstrengen und die Augen weit stellen das ich genug Licht abbekommen. Das ist natürlich sehr anstrengend.
An was könnte das liegen?
LG
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

Jamie
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 20.05.19, 14:47

Hallo Berti :)
Habe das Gefühl ich sehe nicht hell genug. Muss mich richtig anstrengen und die Augen weit stellen das ich genug Licht abbekommen. Das ist natürlich sehr anstrengend.
An was könnte das liegen?
Sehstörungen während des AD absetzens oder als Nachwirkungen nach dem Absetzen können alle Formen umfassen.
Probleme bei der hell-dunkel-Darstellung und Adaption, übermäßig scharfes Sehen, unscharfes Sehen, seltsame Sichtphänomene wie Punkte, Blitze, groteske Formen etc.
Probleme beim Scharfstellen (Akkomodationsstörungen); trockene Augen, müde Augen, zu feuchte Augen, verkrampfte Augen... und vieles mehr.

Ich denke das ist bei dir auch so und ordne es wie Annanas dem Absetzen zu.
Wenn du sehr unsicher bist, kannst du natürlich auch einen Augenarzt kontaktieren, aber ob da was bei rum kommt, ist fraglich.

Bei dir liest es sich ein wenig so, als ob die Pupillen sich nicht angemessen öffnen / schließen und damit anpassen können (sie regulieren ja den Lichteinfall). Ich würde das als typisches Problem im Rahmen des Ausscheichprozesses ansehen.

Alles Gute
Jamie
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Berti
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Mittwoch, 29.05.19, 21:13

Hallo!
Ich muss unbedingt was fragen. Habe ja ein permantes leichtes, dunkles augenrauschen. Ist wie ein leichter Schleier vor den augen, was mir so etwas die Helligkeit nimmt. Wenn ich ich jetzt meine Augen ganz weit stelle, wird es für kurze Zeit heller und ich seh schärfer.
Wenn das vom Gehirn kommt, könnte ich das doch nicht do kurz beeinflussen oder?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit. Oder eine Erklärung!
LG
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Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
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Huhu90
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Huhu90 » Montag, 03.06.19, 19:10

Berti hat geschrieben:
Mittwoch, 29.05.19, 21:13
Hallo!
Ich muss unbedingt was fragen. Habe ja ein permantes leichtes, dunkles augenrauschen. Ist wie ein leichter Schleier vor den augen, was mir so etwas die Helligkeit nimmt. Wenn ich ich jetzt meine Augen ganz weit stelle, wird es für kurze Zeit heller und ich seh schärfer.
Wenn das vom Gehirn kommt, könnte ich das doch nicht do kurz beeinflussen oder?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit. Oder eine Erklärung!
LG

Hallo Berti,

Ich habe mir deine Situation mal ab Seite 1 durch gelesen und kann dir sagen das deine augenprobleme von dem Doxepin kommen, genau das gleiche mache ich auch durch beim absetzten. Auch der Tinitus den ich schon seit Jahren habe kommt vom Doxepin, dies ist auch als Nebenwirkung im Beipackzettel zu lesen.

Ich habe mit 19 Jahren angefangen 37,5 mg Doxepin abends zum schlafen zu nehmen, dies ist jetzt 10 Jahre her und ich habe im Mai 2017 angefangen das Doxepin langsam auszuschleichen. Alles war ok bis zum 15.Mai 2018 als ich von 17,5 mg aus 15 mg reduziert habe. Extreme Augenschmerzen beim rum gucken, visuell Snow, extrem trockene Augen, Doppelbilder und schwarze Punkte bei hellen Flächen, ich war und bin heute noch so Lichtempfindlich und trage nur Sonnenbrille und das ständige flimmern und flackern ist sehr anstrengend, ich hatte richtig entzündete Augen und war fast jede Woche beim Augenarzt, der stellte dann fest das noch meine Sehnerven entzündet sind.

Ein Arzt Marathon ging los in Krankenhäuser bei Neurologen usw. ein MRT und ein CT war ohne Befund, etliche Gesichtsfeldmessungen, Augenuntersuchungen und 2 Oberärzte im Krankenhaus die sich auf Augenkrankheiten spezialisiert haben konnten einfach nichts finden. Zudem habe ich auf beiden Augen eine Glaskörpertrübung, diese machen sich bemerkbar indem ich halb durchsichtige Schatten sehe wenn ich entweder ganz oben links oder ganz oben rechts in eine Ecke schaue.

Die Sehnerv Entzündung hat sich erst zurück gebildet nachdem ich im November 2018 von 15 mg auf 12,5 mg reduziert habe. Leider sind alle Symptome bis heute geblieben, mein Augenarzt hatte im Februar 2019 festgestellt das ich ein sogenanntes Sicca Syndrom habe eine Benetzungsstörung der Augen was zur Austrocknung führt und eine Durchblutungsstörung der Netzhaut daher auch das flimmern und flackern.

Ich habe das Gefühl umso weiter ich ausschleiche umso schlimmer wird es mit den Augen und selbst wenn man von den Tabletten runter ist die Nachwirkungen noch Monate oder Jahre anhalten können.

Ich hoffe ich konnte dich etwas beruhigen und du bist nicht alleine es geht vielen Menschen so die unter diesen leiden und gerade die Augen ist ein sehr sensibles Thema.

Alles gute und liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Berti
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Montag, 03.06.19, 21:57

Hey!
Danke für deinen Beitrag.
Solche Auswirkungen und das obwohl ich es die letzten Male immer nur für kurze Zeit genommen habe. Teufelszeug.
Muss hier einfach mal Frust abladen. Bleibt wohl nichts anderes übrig als zu warten.
Liebe Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

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Klaro
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Klaro » Dienstag, 04.06.19, 13:32

Hey

Augenrauschen geht nicht mehr weg. Habe deswegen damals die Diagnose Psychose bekommen obwohl ich ansonsten klar war. Das Augenrauschen wie du bestimmt weißt, ist kaum erforscht und wurde häufig falsch interpretiert. Bei mir sind es blaue Schleier und Nachbilder aber weniger stark, dazu sieht es aus wie Nieselregen der immer fällt. Du solltest dich dran gewöhnen. Solange du keine Drogen oder das Doxepin nimmst, wird es sich auch wahrscheinlich nicht verstärken.

Es gibt ja dieses HPPD, also dieses "Hängenbleiben auf Drogen". Wenn Doxepin bei Serotonin und Noradrenalin eingreift so wie die uns bekannten Drogen, könnte bestimmt ähnliches auftreten.

Man muss nicht gleich eine Diagnose suchen oder einen bestimmten Begriff aber es kann durchaus sein, dass wenn du mal eben so wieder zu Doxepin greifst, was auch immer im Gehirn passieren kann. Wer weiß das schon so genau? Niemand!

Man kann sich dran gewöhnen und vielleicht auch sogar was gutes dran erkennen. Manchmal wenn ich die Augen schließe tanzt dieses Licht in Grün, Gelb und Blau in Spiralen und scheint zu atmen.

Eine blaugetönte Brille hilft bei blendenden Licht. Bitte hab keine Angst davor. Du wirst dein Augenlicht behalten.

Auch wenn man das jeweilige Medikament oft genommen hat, es ist alles nicht vollends erforscht und so lange gibt es diese Substanzen auch nicht. Es sind Bewusstseinsverändernde Drogen und bei manchen merkt man kaum was sie anrichten weil es langsam die Menge, Geschwindigkeit und Konzentration von Botenstoffen verändert oder sie blockiert. Und vielleicht noch teilhaben an Hirnregionen, die ganz andere Aufgaben haben.

Leider gibt es für sowas keine einfachen Erklärungen. Neurologie ist noch nicht so weit.

Liebe Grüße

Huhu90
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 04.06.19, 22:58

Klaro hat geschrieben:
Dienstag, 04.06.19, 13:32
Hey

Augenrauschen geht nicht mehr weg. Habe deswegen damals die Diagnose Psychose bekommen obwohl ich ansonsten klar war. Das Augenrauschen wie du bestimmt weißt, ist kaum erforscht und wurde häufig falsch interpretiert. Bei mir sind es blaue Schleier und Nachbilder aber weniger stark, dazu sieht es aus wie Nieselregen der immer fällt. Du solltest dich dran gewöhnen. Solange du keine Drogen oder das Doxepin nimmst, wird es sich auch wahrscheinlich nicht verstärken.

Es gibt ja dieses HPPD, also dieses "Hängenbleiben auf Drogen". Wenn Doxepin bei Serotonin und Noradrenalin eingreift so wie die uns bekannten Drogen, könnte bestimmt ähnliches auftreten.

Man muss nicht gleich eine Diagnose suchen oder einen bestimmten Begriff aber es kann durchaus sein, dass wenn du mal eben so wieder zu Doxepin greifst, was auch immer im Gehirn passieren kann. Wer weiß das schon so genau? Niemand!

Man kann sich dran gewöhnen und vielleicht auch sogar was gutes dran erkennen. Manchmal wenn ich die Augen schließe tanzt dieses Licht in Grün, Gelb und Blau in Spiralen und scheint zu atmen.

Eine blaugetönte Brille hilft bei blendenden Licht. Bitte hab keine Angst davor. Du wirst dein Augenlicht behalten.

Auch wenn man das jeweilige Medikament oft genommen hat, es ist alles nicht vollends erforscht und so lange gibt es diese Substanzen auch nicht. Es sind Bewusstseinsverändernde Drogen und bei manchen merkt man kaum was sie anrichten weil es langsam die Menge, Geschwindigkeit und Konzentration von Botenstoffen verändert oder sie blockiert. Und vielleicht noch teilhaben an Hirnregionen, die ganz andere Aufgaben haben.

Leider gibt es für sowas keine einfachen Erklärungen. Neurologie ist noch nicht so weit.

Liebe Grüße


Hallo Klaro,

vielen Dank für deinen Beitrag! Hast du Doxepin selber mal genommen?

Das Augenrauschen hab ich jeden Tag sobald ich morgens aufwache und abends ins Bett gehe, es ist wie schnee oder Nieselregen. Wenn ich im Wald stehe denkt man es regnet so extrem sichtbar ist es.

Wenn ich nachts meine Augen schließe sehe ich wie du ganz viele unterschiedliche Farben, die so vor den Augen tanzen. Nach einer Weile verschwinden sie langsam.

Ich habe auch gemerkt umso mehr ich von den Tabletten ausschleiche umso mehr Visuell Snow nehme ich war.

Habe dies schon mehreren Augenärzten mitgeteilt und auch der Neurologin aber die tuen immer völlig ahnungslos.

Viele Grüße und schönen Abend
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Klaro
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Klaro » Mittwoch, 05.06.19, 9:05

Hey Huhu90

Eigentlich wäre dies jetzt Off-topic. Ich kann nicht sagen wann es bei mir anfing. Ich erhielt Zyprexa wegen gegen Depression. Bei der Ersteinnahme wurde mir wie Schwarz vor den Augen aber in der Farbe Rot. Da hat irgendwas klick gemacht. Kanns nicht eklären. Da ging es glaube ich plötzlich los. Schwer zu sagen.

Naja ich habe hier und da mal Nächte durchgemacht auf Amphetamin und Ecstasy. Genau da verstärkte sich jedes mal das Rauschen kurze Zeit. Auch bei normalen wach bleiben verstärkt es sich.

Jetzt kann man nur Theorien aufstellen aber das bringt ja nichts. Wir können schlussendlich auch nicht sagen ob es ohne Einnahme von Medikamenten dazu gekommen wäre.

Ich rede da auch mit keinem Arzt. Weil ich diese Phosphene also diese Lichterscheinungen beschrieben habe, hat ein Psychiater das damals als Halluzination angesehen und gab mir die Diagnose Schizoaffektive-Psychose. Also bitte vorsichtig damit.

Nein Doxepin habe ich nie genommen. Kenne aber durch Anbindung an einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen, ein paar die es nehmen oder nahmen.

Ich habe selbst nur Erfahurung mit Zyprexa, Solian, Remergil, Risperdal oder Risperidon (weiß nicht mehr genau) und Dipiperon und noch andere habe aber Dosis und die genauen Sachen vergessen, damals habe ich gemacht, was mir gesagt wurde, lebte im Heim für Jugendliche und sollte einfach nur machen was der Arzt sagt und nicht gegen diese "Therapie" sein. Das waren drei Jahre von 15-18 :shock: . Ich wurde unter Druck gesetzt Neuroleptika und Antipsychotika zu nehmen aufgrund der falsch Diagnose des Visual Snow. Half alles nichts.

Entschuldigung. Ich wollte nicht in den Beitrag so weit abschweifen.

Also vielleicht ist es so, dass ihr tatsächlich durch das ausschleichen eine Verstärkung erlebt. Ich bin mir sicher, das Medikamente Einfluss darauf nehmen.

Liebe Grüße und Geduld und Kraft beim Ausschleichen

:)

Huhu90
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Huhu90 » Mittwoch, 05.06.19, 10:58

Hallo Klaro,

Lieben dank für deinen ausführlichen Bericht!
Ich finde ein Antidepressiva oder Neuroleptikum ist wie eine Droge, denn sie macht abhängig. Auch wenn das Neurologen oder Ärzte nicht wissen wollen.

Ich wusste noch genau damals als ich die Sehnerventzündung hatte. Es wurde verzweifelt gesucht eine Diagnose zu finden, es wurde MS oder auch erhöhter Hirndruck erwähnt oder in den Raum geworfen nur um etwas stichfestes zu haben, denn Ärzte leben nicht gerne mit unklaren Diagnosen oder etwas was sie nicht kennen. Aber das es von den Tabletten kommt und ich das bestimmt über 100 mal erzählt habe das ich 2 Tage bevor das passiert ist das Doxepin reduziert habe wollte keiner hören. Wahrscheinlich macht denen das selber Angst das solche Tabletten ungewöhnliche Diagnosen hervorrufen können was noch gar nicht erforscht wurde. Diese Tabletten und auch Drogen greifen den ganzen Körper an selbst der Sehnerv und die Netzhaut denn diese bestehen selbst aus Nervenfasern und der ganze Körper wird wie z.b. Bei dem Doxepin gedämpft warum sollten die Augen ausbleiben natürlich geht das auch in die Nervenzellen der Augen und können dort Veränderungen hervorrufen.

Ich meine setzt man Drogen ab bekommt man Absetzerscheinungen und genauso ist es bei einem Antidepressiva.

Und erzählt man dann was genau diese Absetzerscheinungen sind wie bei dir zum Beispiel mit den Lichterscheinungen wird auch einfach eine Diagnose genannt die damit nichts zu tun hat und dann heißt es man ist schizophren.

Man muss sich einfach alleine daraus helfen bzw. Raus Boxen denn man steckt in seinem eigenen Körper und weiß was wenn etwas nicht Stimmt. Oder sich hier im Forum austauschen denn Ärzte haben meist noch nie so ein Medikament genommen die können auch gar nicht wissen was man durch macht.

Liebe Grüße und einen schönen Tag
Marina :)
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Berti
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Samstag, 15.06.19, 17:42

Hallo an alle!
Kennt sich jemand mit lamotrigin (antiepileptika) aus?
Möchte jetzt nicht extra einen neuen Thread eröffnen. Habe leider seit drei Wochen ein extremes tief, depressionsartige Schübe. Habe mich in der Phase erweichen lassen dieses Mittel zu nehmen. Nehme es jetzt seit Freitag 07.06. Also neun Tage mit der geringsten dosis 25 mg.
Ich will aber keine psychotropen Substanzen mehr nehmen. Bekomme mich auch so wieder hin. Vorallem hat dieses sehr starke Nebenwirkungen aufs ZNS, auch sehstörungen. 😒😒
Wie könnte ich das denn jetzt nach dieser kurzen Zeit absetzen?
Herzliche Grüße
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
Selbst entlassen

Medikation: Distraneurin im Krankenhaus, würde dann abgesetzt
Doxepin 25 mg, jeweils morgens und abends von 8.09-11.09.18
Danach von 12.09-17.09.18 bis auf einen Tag 25 mg abends

Absetzverlauf: laut Arzt soll ich ab 18.09 nun alle 3 Tage um 5 mg runter gehen. Ab 5 mg ganz raus. Habe am 18.09 angefangen mit 20 mg runter zu dosieren

Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
3 Tage doxepin 10 mg abends
Danach 9 Tage kein Alkohol und keine Tabletten.

Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
Montag nur noch abends 150 mg und Dienstag nur noch 150 mg
Seitdem nichts mehr.
Schlafstörungen und unruhe

Seit 07.06.19 25 mg lamotrigin

padma
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 15.06.19, 19:04

hallo Berti, :)

Lamotrigin kann sehr heikel zum Absetzen sein. Gut, dass du es nicht länger nehmen möchtest.
Also neun Tage mit der geringsten dosis 25 mg.
Ich würde 2 Tage 12,5 mg nehmen, dann entweder weglassen oder 2 Tage 6, 25 mg.
Die Chance ist gut, dass es noch problemlos klappt.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Berti
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von Berti » Samstag, 15.06.19, 19:11

Hallo padma!
Als ich das nebenwirkungsprofil durchgelesen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen.
Was meinst du mit heikel?
Gruß
Symptome : Rückfall Alkohol, stationäre Behandlung im Krankenhaus von 8.09-11.09.18
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Im Februar 2019 erster alkohol Rückfall für 4 Tage valproat 150 mg abends
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Dann zweiter Rückfall von 25 - 28 Februar getrunken
Ab Donnerstag Abend 28 Februar 150 mg valproat
15 mg doxepin
Freitag morgens und abends 150 mg valproat und 15 mg doxepin
Samstag morgens und abends 150 mg valproat
Sonntag das gleiche
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Re: Berti: Doxepin absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 15.06.19, 19:16

hallo Berti, :)

ja, das ist nicht ohne. :shock:
Mit heikel meine ich, dass es sehr schwer zum Absetzen sein kann.

Ein Psychopharmakon ist nach ca 4 Wochen im Hirnstoffwechsel eingebaut, daher kannst du es höchstwahrscheinlich noch sehr zügig absetzen und es wird wahrscheinlich keine grosse Probleme machen.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



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