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Huhu90: Beim Absetzen von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

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Huhu90
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Huhu90: Beim Absetzen von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Donnerstag, 11.10.18, 23:41

Hallo zusammen :party2:

erstmal wollte ich mich herzlich bedanken das ich in das Forum aufgenommen wurde!

Kurz zu meiner Geschichte, ich bin 27 Jahre alt und nehme seit 9 Jahren Doxepin in einer Menge von 37,5 mg. Seit mai 2017 habe ich angefangen das Doxepin zu reduzieren bzw. auszuschleichen. Ich bin natürlich in neurologischer Behandlung und reduziere zusammen mit einer Neurologin das Doxepin.

Im mai fing der ganze Horror dann an. Ich habe am 11.05. noch eine Menge von 17,5 mg genommen und war an dem Tag beim Augenarzt, dort war noch alles super und der Sehnerv i.o, da mir ein Fremdkörper rein geflogen ist sollte ich 4 Tage später wieder kommen zur Kontrolle.

Den Abend also am 11.05. habe ich dann reduziert um 2,5 mg also auf 15 mg. Ich bin 4 Tage später am 15.05.2018 wieder hin gegangen und dann wurde bei einem Augenarzt festgestellt das mein Sehnerv angeschwollen ist beidseitig. Ich wurde direkt ins Krankenhaus geschickt wo blut entnommen wurde und ein CT alles in Ordnung. 1 Woche später dann MRT auch nicht zu sehen. Bis heute weiß keiner wo es her kommt und meine Sehnerven sind immer noch beidseitig leicht randunscharf.

Es wurde 3 Gesichtsfeldmessungen gemacht auch alles super. Ich sehe alles scharf und bunt.

Das einzige was ich seit längerem habe ist, dieses rieseln vor den Augen und leichtes Flimmern und augenblitzen. Ab und an sehe ich doppelt aber nur wenn ich vor dem Spiegel stehe sonst nicht?! Außerdem wenn ich in den Himmel oder auf weiße Flächen schaue tanzen ganz viele Mücken herum, so sieht es zumindest aus. Ich kann nicht ohne Sonnembrille raus gehen meine Augen sind extrem trocken und es fühlt sich an als wenn keine Flüssigkeit im Auge wäre daher muss ich jede Stunde Augentropfen verwenden. Außerdem hat der Augenarzt festgestellt das ich eine Glaskörpertrübung habe auf beiden Augen.

Ich hab hier im Forum schon gelesen das ganz ganz viele Sehstörungen haben mit flimmern und verschwommen sehen aber das der Sehnerv auch angegriffen wird wusste ich nicht. Zumal das komische ist das 4 Tage vorher noch alles in Ordnung war und dann weiter abgesetzt wurde und dann schwillt der Sehnerv an das ist das komische was ich nicht verstehe.

Vielleicht ist hier jemand der ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder gerade durch macht ich würde mich sehr freuen da ich überhaupt gar nichts bezüglich Sehnerv und Antidepressiva gefunden habe. :cry:
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 12.10.18, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Sommersprosse
Beiträge: 698
Registriert: Montag, 01.06.15, 6:18

Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Sommersprosse » Freitag, 12.10.18, 13:14

Hallo Huhu,

willkommen im ADFD.

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Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

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Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

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Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse Sommersprosse (n) :schnecke:

Selbst habe ich ebenfalls einen geschädigten Sehnerv, Untersuchungen wie du hinter mir. Schau einmal HIER
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:
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Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

Stud_psych
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Stud_psych » Freitag, 12.10.18, 16:32

Hey huhu90,

Deine Symptome sind nicht unspezifisch für einen Entzug. Was du beschreibst nennt man Mouches volantes (die Punkte vor den Augen) und das rieseln nennt man visual snow. Beide Symptome hatte ich wobei der visual Snow verschwunden ist und die Pünktchen mal mehr mal weniger oder gar nocht vorhanden aind und sich tendenziell über die Zeit auch verbessert hat.
Es dauert nur leider seine Zeit. Dass dein Sehnerv unregelmäßigkeiten aufzeigt hängt ziemlich sicher mit dem Absetzten zusammen, da dies Entzündungsprozesse begünstigt oder andere Störungen des Körpers die unzählig sind. Das die Ärzte keine Ursache gefunden haben lässt darauf schließen.
Ich selbst habe eeg und mrt gemacht und es wurde nichts gefunden, trotz meiner vielfältigen Symptome.
Man findet aber natürlich auch nichts, wenn die Ursache eine Fehlregulation des Körpers ist.
Ich bin davon überzeugt, dass es bei dir ebenso ist. Die Glaskörpertrubung, die du beschreibst, ist nach einigen Monaten/Jahren bei anderen Betroffenen wieder verschwunden. Ich würde mir nicht zu viele Gedanken machen, um deine Situation. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
LG
Sommer 2012 20mg Citalopram
Herbst 2012 wechsel auf Escitalopram
Winter 2012 wechsel auf Duloxetin 60mg
2015 wechsel auf Venlafaxin 75mg, später aufdosiert auf 150 mg
Februar 2017 150 mg Venlafaxin
Bis Ende März auf 110mg runter
Bis April runter auf 75 mg

Mai- September jede 6-8 Wochen um 3-4 mg reduziert.
Oktober pause
Anfang November auf 42 mg (um 3 mg reduziert).
01.01 Reduzierung auf 39 mg
01.4 reduziert auf 36 mg
22.5 reduziert auf 27 (ausversehen)
23.5 aufdosiert auf 33 mg (122 Kügelchen)
28.11 reduziert auf 119
17.01 reduzierung auf 116
04.03 Reduzierung auf 110

padma
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von padma » Freitag, 12.10.18, 19:21

hallo Huhu, :)

auch von mir willkommen.

Zu deinen Sehproblemen hat dir Stud-Psych :) ja schon geantwortet. Ich schliesse mich seinen Auführungen an.

Wie genau reduzierst du? Bitte erstelle unbedingt eine Signatur, dann können wir was dazu sagen, wie du jetzt genau vorgehen könntest. Vielleicht lässt sich da was optimieren.

Hier unser thread zu Sehstörungen https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=12564

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Huhu90
Beiträge: 44
Registriert: Donnerstag, 11.10.18, 12:02

Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Samstag, 13.10.18, 0:22

Lieben Dank für eure Antworten!

Zum Anfang habe ich etwas mehr runter dosiert... wäre laut Neurologin ok nur zum Ende hin sollte man weniger reduzieren und langsamer, ab 17,5 mg fing es mit den Augen so extrem an. Das komische ist warum wissen die Ärzte sowas nicht das das auf die Augen geht. Keiner will das wissen weder der Augenarzt noch im Krankenhaus das es von dem Doxepin kommen kann oder kommt. Dann werden wieder wilde Diagnosen aufgestellt wie MS oder pseudotumor cerebri obwohl überhaupt nichts für sowas spricht. Keine Entzündungen oder Auffälligkeiten wie vermehrt nervenwasser im MRT zu sehen.

Wie sind denn eure Symptome bezüglich Augen?

Aber es beruhigt mich schon sehr wenn man andere Meinungen liest die dafür sprechen das es vom Doxepin kommt. Vielen Dank!

Lg
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
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Huhu90
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Registriert: Donnerstag, 11.10.18, 12:02

Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Samstag, 13.10.18, 0:35

Stud_psych hat geschrieben:
Freitag, 12.10.18, 16:32
Hey huhu90,

Deine Symptome sind nicht unspezifisch für einen Entzug. Was du beschreibst nennt man Mouches volantes (die Punkte vor den Augen) und das rieseln nennt man visual snow. Beide Symptome hatte ich wobei der visual Snow verschwunden ist und die Pünktchen mal mehr mal weniger oder gar nocht vorhanden aind und sich tendenziell über die Zeit auch verbessert hat.
Es dauert nur leider seine Zeit. Dass dein Sehnerv unregelmäßigkeiten aufzeigt hängt ziemlich sicher mit dem Absetzten zusammen, da dies Entzündungsprozesse begünstigt oder andere Störungen des Körpers die unzählig sind. Das die Ärzte keine Ursache gefunden haben lässt darauf schließen.
Ich selbst habe eeg und mrt gemacht und es wurde nichts gefunden, trotz meiner vielfältigen Symptome.
Man findet aber natürlich auch nichts, wenn die Ursache eine Fehlregulation des Körpers ist.
Ich bin davon überzeugt, dass es bei dir ebenso ist. Die Glaskörpertrubung, die du beschreibst, ist nach einigen Monaten/Jahren bei anderen Betroffenen wieder verschwunden. Ich würde mir nicht zu viele Gedanken machen, um deine Situation. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
LG

Lieben Dank für deine Antwort! :D

Du hast mir sehr geholfen, zumal so wie du es schreibst mit den Entzündungsprozessen das kann ich mir sehr gut vorstellen da die Augen das Umfeld ja auch ganz anders wahrnehmen.

Was für Symptome hast du genau? :( von eeg hab ich schon mal gehört aber was genau wird dort dann gemacht?
Lg
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Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Stud_psych
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Stud_psych » Samstag, 13.10.18, 10:20

Hllo huhu90,

du kannst gerne meinen eigenen Thread lesen. Da schildere ich meine Probleme.

Ein eeg misst die Nerven im Körper aus. Das ist in deinem Fall aber nicht sinnvoll, da du ja Augenprobleme hast.

LG
Sommer 2012 20mg Citalopram
Herbst 2012 wechsel auf Escitalopram
Winter 2012 wechsel auf Duloxetin 60mg
2015 wechsel auf Venlafaxin 75mg, später aufdosiert auf 150 mg
Februar 2017 150 mg Venlafaxin
Bis Ende März auf 110mg runter
Bis April runter auf 75 mg

Mai- September jede 6-8 Wochen um 3-4 mg reduziert.
Oktober pause
Anfang November auf 42 mg (um 3 mg reduziert).
01.01 Reduzierung auf 39 mg
01.4 reduziert auf 36 mg
22.5 reduziert auf 27 (ausversehen)
23.5 aufdosiert auf 33 mg (122 Kügelchen)
28.11 reduziert auf 119
17.01 reduzierung auf 116
04.03 Reduzierung auf 110

Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Samstag, 13.10.18, 13:33

Sommersprosse hat geschrieben:
Freitag, 12.10.18, 13:14
Hallo Huhu,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

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Danke für deine Information! Ich werde mal auf dem Forum vorbei schauen, wenn dort mehrere Probleme mit den Augen haben ist das sehr interessant und ich schon etwas beruhigter.

Lg
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14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
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Beitrag von Huhu90 » Sonntag, 11.11.18, 17:27

Hallo zusammen, :party2:

ich hab mal eine Frage!
Seit 08.04.2009 habe ich Doxepin in einer Höhe von 37,5 mg genommen und seit mai 2018 das Doxepin auf 15 mg reduziert. Seitdem habe ich Probleme mit meinen Augen, wie in meiner Signatur angegeben.
Ich möchte jetzt trotzdem weiter runter reduzieren auf 12,5 mg, wobei ich etwas Angst habe das es mit meinen Augen wieder schlimmer wird.

Hat hier jemand Erfahrung damit, ob es sinnvoll ist 6 Monate später weiter zu reduzieren obwohl noch Probleme bestehen? Bzw jemand trotz absetzterscheinungen weiter reduziert hat?

Freue mich über Nachrichten!
Lg <3
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

li-la
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Re: Trotz Augenproblem weiter absetzen?

Beitrag von li-la » Montag, 12.11.18, 22:20

Hallo Huhu,

Hast du deine Augenprobleme mal ärztlich abklären lassen?
Was genau hast du denn für Augenprobleme?

LG
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 74 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 73Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Huhu90
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Re: Trotz Augenproblem weiter absetzen?

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 13.11.18, 0:40

Hallo Lila,

Danke für Deine Nachricht!
Die Augenprobleme habe ich erst seitdem ich auf 15 mg reduziert habe im mai, vorher nie Probleme gehabt. Ich bin sehr sehr Lichtempfindlich besonders bei weißen Hintergrund sehe ich viele schwarze Punkte, wie Mücken rumfliegen. Zum Anfang hatte ich sehr oft Augenschmerzen besonders beim rum gucken. Der Augenarzt weiß auch nicht weiter, alle Gesichtsfelduntersuchungen sind top und habe 100% Sehkraft. Er hat festgestellt das meine Sehnerven Randunscharf sind auf beiden Augen, ab dem Tag der Reduzierung von 17,5 mg auf 15 mg. Der aufgebahrt rät mir zu einer Lumbalpunktion die ich noch nicht hab machen lassen, zu viel schiss davor. MRT, CT und Blut alles ok.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Möchte gerne weiter absetzten nur traue ich mich nicht so richtig da ich Angst habe das es mit meinen Augen noch schlimmer wird, psychisch geht es mir super deswegen auch die Reduzierung die ich eigentlich machen möchte.

Lg
Marina :wink:
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Luna
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Re: Trotz Augenproblem weiter absetzen?

Beitrag von Luna » Dienstag, 13.11.18, 6:13

Hallo huhu

Sehstörungen und andere Augenprobleme sind extrem häufig im Entzug und leider auch bei vielen noch nach 0. Schön ist das nicht aber kennen viele.
Das ist oft hormonell bedingt. Hormone, die auch Nerven reizen, Blutgefäße verängen und erweitern usw.
Das kann sich irgendwann wieder einpendeln. Du kannst weiter reduzieren wie du es bisher gemacht hast.

Alles Gute
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Murmeline
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 13.11.18, 6:18

Threads zusammengelegt.

li-la
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von li-la » Dienstag, 13.11.18, 6:59

Hallo Marina,

Ich selber habe es zum Glück nicht so erlebt wie du. Ich War aber auch sehr lichtempfindlich und weiß das es ein sehr häufiges absetzsymptome ist.

Ich würde wenn du dich so stabil fühlst versuchen nur mal ganz wenig abzusetzen. Dein Plan waren 12,5mg...Wie wäre es wenn du erstmal 14mg versuchst... vielleicht tut dir ja auch eine veränderung gut?!

Liebe grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 74 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 73Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
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Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 13.11.18, 10:50

Li-la022 hat geschrieben:
Dienstag, 13.11.18, 6:59
Hallo Marina,

Ich selber habe es zum Glück nicht so erlebt wie du. Ich War aber auch sehr lichtempfindlich und weiß das es ein sehr häufiges absetzsymptome ist.

Ich würde wenn du dich so stabil fühlst versuchen nur mal ganz wenig abzusetzen. Dein Plan waren 12,5mg...Wie wäre es wenn du erstmal 14mg versuchst... vielleicht tut dir ja auch eine veränderung gut?!

Liebe grüße
Lila

Danke für deine Antwort Lila!
Ich denke mal da die Augen ja mit dem Gehirn verbunden sind und wenn dort Änderungen passieren wie reduzieren oder hochdosieren auch immer die Augen mit leiden, aber das das so auf die Sehnerven geht und sich diese verändern, hätte ich vorher niemals gedacht zumal ich auch noch niemanden gefunden habe wo es auch so war :shock: aber ist schon mal beruhigen das das viele als Absetzsymptome kennen diese Lichtempfindlichkeit.

Ab wann wurde es bei dir besser? Ja da hast du recht es könnte ja statt schlimmer auch wieder besser werden umso weiter ich runter gehe. Ich hatte es mal mit Tropfen versucht aber diese habe ich überhaupt nicht vertragen und bin auf Tabletten zurück, und momentan nehme ich eine 10 mg und eine teile ich nochmal also 15 mg und bei 12,5 würde ich jetzt die 25 mg Teilen auf 12,5 mg. Ich überlege gerade wie ich auf 14 mg kommen könnte... das wäre am besten dann ist die Veränderung nicht zu groß.

Liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Huhu90
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Re: Trotz Augenproblem weiter absetzen?

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 13.11.18, 11:00

Luna hat geschrieben:
Dienstag, 13.11.18, 6:13
Hallo huhu

Sehstörungen und andere Augenprobleme sind extrem häufig im Entzug und leider auch bei vielen noch nach 0. Schön ist das nicht aber kennen viele.
Das ist oft hormonell bedingt. Hormone, die auch Nerven reizen, Blutgefäße verängen und erweitern usw.
Das kann sich irgendwann wieder einpendeln. Du kannst weiter reduzieren wie du es bisher gemacht hast.

Alles Gute


Hallo Luna,

Danke für deine Antwort!
Das hatte ich auch schon gelesen, ich glaube das wird sich noch sehr sehr lange ziehen eh man wirklich damit durch ist, auch wenn man auf 0 ist. Die meisten Ärzte wollen etwas Festes in der Hand haben und wollen nicht hören das der Sehnerv sich verändert durch Antidepressiva. Ich selber habe auch schon dran gedacht, das nach 9 Jahren Beruhigungsmittel sich durch die Reduzierung der Sehnerv sozusagen wieder auflebt und sich weitet.

Der Augenarzt ist der Meinung es ist eine Stauungspapille verursacht durch erhöhten Hirndruck, im MRT war nichts zu sehen von einem Hirndruck oder geschwollen Sehnerv es war alles ok! Das ist das seltsame das nur er das sehen kann, als wenn die Nerven sich hinter dem Auge nur verändert haben, Wie hast du das selber erlebt mit den Augen? Ich habe gesehen das du selber 15 Jahre :shock: Schlafmittel genommen hast wie bist du davon los gekommen?

Liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

li-la
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von li-la » Dienstag, 13.11.18, 11:28

Liebe Marina,

Mit Doxepin kenne ich mich nicht so gut aus.
Aber vielleicht kann dir ein erfahrener User mitteilen ob hier auch die Wasserlöse-Methode funktionieren würde. Dann wäre es kein Problem 14mg herzustellen.

Liebe Grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 74 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Huhu90
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Registriert: Donnerstag, 11.10.18, 12:02

Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 13.11.18, 11:41

Li-la022 hat geschrieben:
Dienstag, 13.11.18, 11:28
Liebe Marina,

Mit Doxepin kenne ich mich nicht so gut aus.
Aber vielleicht kann dir ein erfahrener User mitteilen ob hier auch die Wasserlöse-Methode funktionieren würde. Dann wäre es kein Problem 14mg herzustellen.

Liebe Grüße
Lila


Lieben Dank für deine Nachricht!
Ich werde mich hier mal umschauen ob vielleicht jemand Ahnung von Doxepin hat das man statt 12,5 mg erstmal auf 14 mg runter geht. Oder werde vielleicht nachher mal in der Apotheke fragen die kennen sich da bestimmt auch aus ob es nicht vielleicht eine Tablette gibt die man so teilt das man auf 14 kommt.

Viele Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Luna
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Luna » Dienstag, 13.11.18, 12:29

Hallo Marinas
Ich bin nun knapp über 3 Jahre auf 0 und habe nach wie vor mal Sehstörungen. Da ich dank der Medikamente Intoleranzen habe wie zb Histaminintoleranz usw, sind Sehstörungen auch hier leider normal. Ich weiß allerdings, dass das irgendwann mal weg gehen kann. Nervig ist das aber schon.
Auch bei starken Stress sind Sehstörungen möglich, den auch hier gerät das System durcheinander...Botenstoffe wie Histamin,Prostaglandin usw und somit Blutdruck Schwankungen,AugenInnendruck schwankungen, Nervenreize usw. Unsere Körper sind so sensibel, dass wir schon auf eigentlich normale Schwankungen reagieren und sie spüren.
Medikamenteneinnahme, Entzug, Intoleranzen,usw sind auch Stress für den Körper
Ich mache mich da nicht verrückt. Wenn ich achtsam bin dann sehe ich richtig scharf und wenn nicht dann brauche ich eine Lupe. Ich sehe eh von klein auf nur mit dem rechten Auge. Links 10%. Hätte Augenklappe als Kind tragen müssen. Naja. Somit ist das für mich anfangs sehr erschreckend gewesen, weil ich Angst hatte fast blind zu werden. Wenn es schlimmer wird dann ist das nach wie vor blöd aber ich versuche mir dann zu sagen...sei achtsam dann wird das wieder besser.
Schlafmittel genommen hast wie bist du davon los gekommen?
Ich habe sie entzogen. Relativ schnell, da gar nicht vertragen. War für mich so das Beste. Ich war zum Glück nicht mehr süchtig danach. Wollte nur noch weg davon, weil es mir dank den pp so schlecht ging.

Wünsche dir einen schönen Tag.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Huhu90
Beiträge: 44
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 13.11.18, 14:49

Luna hat geschrieben:
Dienstag, 13.11.18, 12:29
Hallo Marinas
Ich bin nun knapp über 3 Jahre auf 0 und habe nach wie vor mal Sehstörungen. Da ich dank der Medikamente Intoleranzen habe wie zb Histaminintoleranz usw, sind Sehstörungen auch hier leider normal. Ich weiß allerdings, dass das irgendwann mal weg gehen kann. Nervig ist das aber schon.
Auch bei starken Stress sind Sehstörungen möglich, den auch hier gerät das System durcheinander...Botenstoffe wie Histamin,Prostaglandin usw und somit Blutdruck Schwankungen,AugenInnendruck schwankungen, Nervenreize usw. Unsere Körper sind so sensibel, dass wir schon auf eigentlich normale Schwankungen reagieren und sie spüren.
Medikamenteneinnahme, Entzug, Intoleranzen,usw sind auch Stress für den Körper
Ich mache mich da nicht verrückt. Wenn ich achtsam bin dann sehe ich richtig scharf und wenn nicht dann brauche ich eine Lupe. Ich sehe eh von klein auf nur mit dem rechten Auge. Links 10%. Hätte Augenklappe als Kind tragen müssen. Naja. Somit ist das für mich anfangs sehr erschreckend gewesen, weil ich Angst hatte fast blind zu werden. Wenn es schlimmer wird dann ist das nach wie vor blöd aber ich versuche mir dann zu sagen...sei achtsam dann wird das wieder besser.
Schlafmittel genommen hast wie bist du davon los gekommen?
Ich habe sie entzogen. Relativ schnell, da gar nicht vertragen. War für mich so das Beste. Ich war zum Glück nicht mehr süchtig danach. Wollte nur noch weg davon, weil es mir dank den pp so schlecht ging.

Wünsche dir einen schönen Tag.

Hallo Luna,

das gleiche Problem kenne ich auch das die ständige Angst dabei ist. Man steht morgens auf und guckt erstmal rum ob sich was mit den Augen verschlechtert hat...

Das finde ich echt toll das du das so geschafft hast so schnell das ganze auszuschleichen! Das schafft nicht jeder nach so langer Zeit auf 0 zu kommen und auch nicht rückfällig zu werden. Aber dann hast du ja einiges schon durch auch mit den Augen! :shock:

Aber das ist mir auch schon aufgefallen wenn ich Stress habe kann ich schlechter gucken und wenn ich entspannt bin ist es besser. Eigentlich ist das hinterher absetzten viel schlimmer, als das warum man es vor so vielen Jahren genommen hat leider.

Wünsche Dir auch einen schönen Tag
Lg
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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