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Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

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hamon
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Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hallo,
ich habe nun seit einigen Wochen in diesem Forum gelesen und würde gerne meine Problematik teilen.
Ich habe vor einigen Jahren (wie man der Signatur entnehmen kann, ist es nicht mehr monatsweise nachvollziehbar) begonnen, Citalopram und Mirtazapin zu nehmen, da ich depressive Verstimmungen hatte und manchmal nicht so ein tolles Gefühl unter Menschen hatte. Heute glaube ich, dass das Einnehmen der Tabletten den Zustand damals eher verschlimmert hat. Ich habe ein Jahr lang eine Therapie gemacht, die nötig war, um einige Dinge aus meiner Vergangenheit anzugehen, was auch sehr gut geklappt hat. Dabei habe ich Citalopram kalt abgesetzt, ich kann mich aber nicht mehr erinnern, welchen Einfluss das auf mein Studium und generelles Leben hatte.
Die Tabletten habe ich noch genommen, als die Therapie beendet war.
Es folgte ein ziemlich fahrlässiger Umgang mit Marijuana, wobei ich auch schon davor recht regelmäßig konsumiert habe. Ich habe die letzten Jahre immer regelmäßiger, in den letzten zwei - 3 Jahren täglich konsumiert. währenddessen habe ich Mirtazapin kalt abgesetzt, ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich ziemlich stumpf war, schob dies aber auf das Kiffen und meine psychischen Probleme.


Nun wollte ich im August diesen Jahres mit dem Kiffen aufhören, aus durchdachten Gründen und mit einem großen Kopfschütteln mir selbst gegenüber. Um zu schlafen dachte ich, nehme ich Mirtazapin.30mg. Die hatte ich noch. ich ging einmal quer durch die Hölle, hatte in den ersten zwei Wochen des Kiffen-Aufhörens täglich Panikattacken, Ängste jeglicher Art und einsehr unwohles Gesamtgefühl. Als diese Zustände nicht aufhörten, nachdem ich von meinem Arzt (habe ihn erst dann konsultiert, er sagte, dass mit dem Mirta solle ich ruhig machen) Opipramol gegen die Panik verschrieben bekam, fragte ich ihn, ob es vielleicht mit der Menge zusammenhängen kann, dass diese Zustände so schrecklich sind. In Absprache habe ich auf 15 mg halbiert und Opipramol nach einigen tagen weggelassen (zum Glück.)
Die 15 mg bekamen mir sehr viel besser, ich habe seit dem Tag nicht mehr diese Panikzustände gehabt, was mich sehr freut. Da ich die Tabletten schnell loswerden wollte, habe ich kurz danach auf 7,5 reduziert, was etwas unangenehmer war, jedoch nicht die alte Panik hervorgerufen hat.

Bald war ich darauf stabil und fühlte mich gut, suchte eine Neurologin auf, m Rat zu erbeten, wie ich am besten weiter reduziere. Sie sagte, ich kann die 7,5 einfach weglassen, wenn dann noch was is, soll ich Opipramol schmeissen ( :D ), die Dosis sollte schon garnichts mehr machen.
Da hatte ich aber schon viel in diesem Forum gelesen und war etwas mehr als skeptisch, habe daher am gleichen Tag die 7,5 halbiert. Damit ging es mir dann ohne allzu große Symptome auch recht gut mit, sodass ich am 9. 12. noch ein Achtel einnehme. Nun habe ich hier häufig gelesen, dass das sehr ungenau sein könnte und die Wasserlösemethode besser geeignet wäre.


Mein Anliegen oder meine Frage ist, wie ich mit der kleinen Dosis weiter vorgehen soll. Ich habe seit 1 1/2 Wochen diese "ca 8tel " Tablette und habe mit, ich würde sagen, ein bisschen Symptomen zu tun. Das wollte ich eigentlich natürlich, wie jeder andere hier, vermeiden.
Ist es ratsam, bei der unregelmäßigen Einnahmezeit (jetzt seit 2 jahren garnichts genommen, davor auch laaaange Pause, immer mit Kiffen offenbar recht gut überbrückt) in der micro tapering Variante vorzugehen und die kleine Dosis gaaanz langsam immer kleiner werden zu lassen, oder kann ich anders vorgehen, da ich jetzt aktuell seit August wieder einnehme und ja bereits weit runter reduziiert habe?

Ich habe mit dem anderen Zeug bis dato gut abgeschlossen und fühle mich gut, dass ich das geschafft habe, ich möchte gerne diese Tabletten loswerden, von denen mir erst jetzt, Jahre nach der ersten Einnahme, klar wird, was die machen.


Ich hab großen Respekt und Mitgefühl für all die Menschen, die sich hinter den Signaturen und Leidenswegen verbergen :( Schön, dass es diese Seite gibt, hat mir schon ohne das Teilen meiner Geschichte sehr geholfen, denn hätte ich auf die Fachärztin gehört, würde es mir nun wohl schlechter gehen

Liebe Grüße, hamon
Seit 2013 Citalopram und Mirtazapin wegen Depression/ sozialen Ängsten

Citalopram nach einigen Monaten kalt abgesetzt (wusste es nicht besser)
Mirtazapin 2014 ebenso kalt abgesetzt, dabei eine Phase ziemlicher Depression durchgemacht, stark gekifft in den folgenden Jahren

Im August 2018 aufgehört zu kiffen, Mirtazapin 30 mg wieder eingenommen, Freundin trennt sich
ca 20. August:Aufgrund von nicht aufhörenden Panikattacken reduziert auf 15 mg
Besserung der Symptome bis heute

Kurz darauf (wahrscheinlich zu schnell zu viel) auf 7,5 reduziert, nicht sehr gut vertragen, aber stabilisiert.

13.11.18 Reduktion auf 3,75 ( gut vertragen)
9.12.18 Reduktion auf etwa die Hälfte davon ( garnicht gut )
20.12.18 exakte Einnahme von 1,8mg (durch Wasserlösemethode)
Ca 2.1.19 versehentlich auf 3,6 aufdosiert (falschen blister gegriffen)
6.1.19 wieder 1,8 -> anhaltendes Gefühl von Nervosität- hat sich nach ein paar Wochen gelegt daher...
..27.01.19 1,3 mg : bisher (3.2.) gut vertragen , heißt leichte Benommenheit und Kopf/Nacken Schmerzen aber keine Nervosität/ Panik
02.03.19 0,8 mg leichte Benommenheit bleibt/ nicht ganz anwesend (Depersonalisierung später am Tag mehr als früher), sonst okay während der ersten Tage, Gedankenkreisen um Trennung im gesamten Absetzzeitraum
24.03.19 0,3 mg
7.4.19 0,15 mg
21.4 .19 0 mg
padma
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von padma »

hallo Hamon, :)

willkommen im ADFD.

Gut zu hören, dass du in einer Therapie deine Vergangenheit aufarbeiten konntest und dass du mit dem Kiffen aufgehört hast. :D
Ist es ratsam, bei der unregelmäßigen Einnahmezeit (jetzt seit 2 jahren garnichts genommen, davor auch laaaange Pause, immer mit Kiffen offenbar recht gut überbrückt) in der micro tapering Variante vorzugehen und die kleine Dosis gaaanz langsam immer kleiner werden zu lassen, oder kann ich anders vorgehen, da ich jetzt aktuell seit August wieder einnehme und ja bereits weit runter reduziiert habe?
Das ist schwer zu beantworten. Die Einnahme seit August ist jetzt nicht so lange, aber durch deine Vorgeschichte ist dein ZNS wahrscheinlich bereits sensibilisiert. Ich würde einen Mittelweg versuchen, also schon noch weiter runter reduzieren, aber auch nicht so langsam, wie wir nach einen längeren Einnahme empfehlen.

Wichtig finde ich, dass du täglich exakt die gleiche Dosis einnimmst. Mit der Wasserlösemethode geht das sehr gut.
Ich habe seit 1 1/2 Wochen diese "ca 8tel " Tablette und habe mit, ich würde sagen, ein bisschen Symptomen zu tun.
Was verstehst du unter "ein bisschen Symptome"? Leichte Symptome sind nicht immer vermeidbar und muss man ggfs. hinnehmen.

Du bist jetzt also auf ca 1,8 mg. Wenn die Symptome nur leicht sind, würde ich diese Dosis jetzt 4 Wochen halten.
Vielleicht könntest du dann als nächstes um 0,4 mg runtergehen. Wenn das nicht funktioniert, dann gehen nur kleinere Schritte.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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hamon
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hi padma,
Danke für die Antwort, würdest du in 100 ml die 15 MG Tablette lösen?
Jetzt habe ich noch leichte Kopfweh und ein leicht nervöses Gefühl, das war vor ein paar Tagen unangenehmer- ich scheine mich schon zu stabilisieren. Nach etwa einer halben Woche war ich sehr negativ grübelig und "fast panisch". Werde das die nächsten Tage beobachten, fühl mich aber schon wieder besser. Also würdest du schon noch einen Zwischenschritt empfehlen, bevor ich Versuche,auf 0 zu gehen? Und wenn es mit den 0,4 ähnlich gut klappt, dann von da auf 0 nach 4 Wochen?
Liebe Grüße, hamon
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Kurz darauf (wahrscheinlich zu schnell zu viel) auf 7,5 reduziert, nicht sehr gut vertragen, aber stabilisiert.

13.11.18 Reduktion auf 3,75 ( gut vertragen)
9.12.18 Reduktion auf etwa die Hälfte davon ( garnicht gut )
20.12.18 exakte Einnahme von 1,8mg (durch Wasserlösemethode)
Ca 2.1.19 versehentlich auf 3,6 aufdosiert (falschen blister gegriffen)
6.1.19 wieder 1,8 -> anhaltendes Gefühl von Nervosität- hat sich nach ein paar Wochen gelegt daher...
..27.01.19 1,3 mg : bisher (3.2.) gut vertragen , heißt leichte Benommenheit und Kopf/Nacken Schmerzen aber keine Nervosität/ Panik
02.03.19 0,8 mg leichte Benommenheit bleibt/ nicht ganz anwesend (Depersonalisierung später am Tag mehr als früher), sonst okay während der ersten Tage, Gedankenkreisen um Trennung im gesamten Absetzzeitraum
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von padma »

hallo Hamon, :)
würdest du in 100 ml die 15 MG Tablette lösen?
Ja, das ist gut.
Also würdest du schon noch einen Zwischenschritt empfehlen, bevor ich Versuche,auf 0 zu gehen? Und wenn es mit den 0,4 ähnlich gut klappt, dann von da auf 0 nach 4 Wochen?
Ich meinte eine Reduktion um 0,4 mg, nicht auf 0,4 mg. :shock:

Wenn du dich jetzt zügig stabilisierst, ginge vielleicht auch eine Reduktion um 0,5 mg, mehr würde ich aber nicht reduzieren. Der unterste Dosisbereich ist der heikelste beim Absetzen.
Also auf 1,4 oder 1,3 mg als nächsten Schritt. Dann noch mindestens 2 Zwischenschritte.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hi padma,
Oh okay, da hab ich dich / zu schnell gelesen. Davon ausgegangen, ich ginge auf 1,3, würdest du dann weiter 2 Mal 0,5 runter und nach 0,3 absetzen?
Liebe Grüße, hamon
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ca 20. August:Aufgrund von nicht aufhörenden Panikattacken reduziert auf 15 mg
Besserung der Symptome bis heute

Kurz darauf (wahrscheinlich zu schnell zu viel) auf 7,5 reduziert, nicht sehr gut vertragen, aber stabilisiert.

13.11.18 Reduktion auf 3,75 ( gut vertragen)
9.12.18 Reduktion auf etwa die Hälfte davon ( garnicht gut )
20.12.18 exakte Einnahme von 1,8mg (durch Wasserlösemethode)
Ca 2.1.19 versehentlich auf 3,6 aufdosiert (falschen blister gegriffen)
6.1.19 wieder 1,8 -> anhaltendes Gefühl von Nervosität- hat sich nach ein paar Wochen gelegt daher...
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02.03.19 0,8 mg leichte Benommenheit bleibt/ nicht ganz anwesend (Depersonalisierung später am Tag mehr als früher), sonst okay während der ersten Tage, Gedankenkreisen um Trennung im gesamten Absetzzeitraum
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Jamie »

Hallo hamon :),

vorausgesetzt, dass das mit dem Abdosieren klappt, könnte es so gehen:

1,3mg (4 Wochen)
0,9mg - " -
0,4mg
Null

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hallo Jamie,
Okay vielen vielen Dank, ich werde es so versuchen :)
Liebe Grüße, hamon
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Kurz darauf (wahrscheinlich zu schnell zu viel) auf 7,5 reduziert, nicht sehr gut vertragen, aber stabilisiert.

13.11.18 Reduktion auf 3,75 ( gut vertragen)
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hallo ihr lieben,
Nur zur Sicherheit dass ich da keinen Fehler mache...

1ml=0,15mg
12ml=1,8 mg

Stimmt das so?
Liebe Grüße, hamon
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Kurz darauf (wahrscheinlich zu schnell zu viel) auf 7,5 reduziert, nicht sehr gut vertragen, aber stabilisiert.

13.11.18 Reduktion auf 3,75 ( gut vertragen)
9.12.18 Reduktion auf etwa die Hälfte davon ( garnicht gut )
20.12.18 exakte Einnahme von 1,8mg (durch Wasserlösemethode)
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

...und ist es möglich, die Lösung nachmittags vorzubereiten? Ich arbeite bis ca ,1 Uhr nachts, da wäre es angenehmer, nicht erst beim heimkehren noch alles vorzubereiten 😅
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hi ihr,
Um alle Fragen loszuwerden: habe vorhin probeweise eine mirta von 1a Pharma in lauwarmem Wasser aufgelöst, das ging innerhalb von ein paar Minuten. Auf der Grammwaage in einer Porzellan Tasse 100mg abgemessen und darin aufgelöst. Könnte ich die Lösung nun bis heut Nacht aufbewahren und dann nutzen? Ist es okay, in Porzellan zu lösen oder sollt man einen Plastik Becher nehmen? Verzeiht, falls sie Fragen vielleicht etwas du sind, ich möchte nix falsch machen 😁
Liebe Grüße, hamon
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Hamon,

Porzellan ist gut, Plastik geht auch. Ich würde die Tasse in den Kühlschrank stellen, dann kannst Du sie auch 2 Tage verwenden.

LG Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin
27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hey towanda,
Danke dir, hab's in den Kühlschrank gestellt und nehme später 12ml ein,das ist korrekt für 1,8mg auf 200 ml, oder?
Liebe Grüße, hamon
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Hamon,

es wird zwar keinen großen, Unterschied machen, aber Du solltest Dich entscheiden, ob Du in ml oder in mg abmißt. Du hast das Wasser in mg gemessen und nimmst die benötigte Menge nun in ml raus - zumindest hast Du es so geschrieben :) .

Ja, 12 ml ist korrekt.

LG Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin
27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut

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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hi towanda,
Meine waage misst nur mg, daher ist das wohl so- evtl hat mein Mitbewohner eine, die auch ml misst, danke für den Hinweis :)
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ca 20. August:Aufgrund von nicht aufhörenden Panikattacken reduziert auf 15 mg
Besserung der Symptome bis heute

Kurz darauf (wahrscheinlich zu schnell zu viel) auf 7,5 reduziert, nicht sehr gut vertragen, aber stabilisiert.

13.11.18 Reduktion auf 3,75 ( gut vertragen)
9.12.18 Reduktion auf etwa die Hälfte davon ( garnicht gut )
20.12.18 exakte Einnahme von 1,8mg (durch Wasserlösemethode)
Ca 2.1.19 versehentlich auf 3,6 aufdosiert (falschen blister gegriffen)
6.1.19 wieder 1,8 -> anhaltendes Gefühl von Nervosität- hat sich nach ein paar Wochen gelegt daher...
..27.01.19 1,3 mg : bisher (3.2.) gut vertragen , heißt leichte Benommenheit und Kopf/Nacken Schmerzen aber keine Nervosität/ Panik
02.03.19 0,8 mg leichte Benommenheit bleibt/ nicht ganz anwesend (Depersonalisierung später am Tag mehr als früher), sonst okay während der ersten Tage, Gedankenkreisen um Trennung im gesamten Absetzzeitraum
24.03.19 0,3 mg
7.4.19 0,15 mg
21.4 .19 0 mg
Towanda
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Towanda »

Hallo Hamon,

ich glaube nicht, daß es eine Waage gibt, die ml wiegt. Aber das ist auch kein Problem, aber dann solltest Du die Entnahme auch als mg messen. Also die Tasse auf die Waage und mit der Spritze 12 mg entnehmen :) . Oder Du mißt das Wasser auch in ml ab und entnimmst dann auch ml.

Aber wahrscheinlich ist der Unterschied, so vorhanden, doch sehr gering.

LG Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin
27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut

Weitere Medikamente:
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hallo towanda,
Ich verstehe es leider nicht so ganz.. ml und mg ist offenbar nicht gleichzusetzen, das wusste ich nicht, ich steh nun auf dem Schlauch... Also, habe nun die 12 ml Erstmal genommen, meinste, ich soll die 100 ml lieber mit der Spritze in die Tasse geben, anstatt es in mg abzuwiegen? Scheint mir dann ja der richtige Weg zu sein..
Danke auf jeden Fall für deine Hilfe und liebe Grüße, hamon
Seit 2013 Citalopram und Mirtazapin wegen Depression/ sozialen Ängsten

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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Murmeline »

Hallo!

Ich hab eine Küchenwaage, die kann man auf ml umstellen. Wenn das bei dir nicht geht, ist es sicher besser, du misst die 100ml mit der Spritze ab.

Grüße, Murmeline
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Jamie
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Jamie »

Hallo hamon, :)

es gibt auch kleine Messbecher für Flüssigkeiten aus dem Haushaltswarenbereich.
ZB ein Messbecher, der 250ml misst.
Damit kannst du dann an der Skala sehr genau 100ml ablesen.

Oder aber du käufst dir in der Apotheke eine Spritze mit größtmöglichem Fassungsinhalt oder eine Blasenspritze und ziehst halt mehrmals Wasser auf. Das ist auch sehr genau.
ich glaube nicht, daß es eine Waage gibt, die ml wiegt.
Doch, ich habe auch so eine. Aber man braucht es nicht unbedingt, man hat ja noch zig andere Möglichkeiten

Bitte im Kopf behalten, dass mg und ml nicht dasselbe ist, da das Gewicht von Flüssigkeiten u.a. von deren Dichte abhängt.

zum Beispiel (keine Werbung):

https://www.pooltotal.com/Messbecher-tr ... 7-&adcref=
https://www.vitalisto.de/wund-und-blase ... gKaLvD_BwE

Grüße
Jamie
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von hamon »

Hallo ihr,
An einen Messbecher hab ich gestern Nacht garnich gedacht 😅 oh man. Danke..
Wenn ich die Tabletten (1a Pharma) an der Sollbruchstelle teile, dann kann ich doch auch von 7,5 aus pro 100 ml rechnen? Dann würde man sich ja schon noch was sparen..
Freu mich, dass ihr so schnell antwortet, auch wenn die Fragen etwas unnötig erscheinen könnten 😅
Viele Grüße, hamon
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Re: Hamon: Langes Hin und Her mit Mirtazapin

Beitrag von Murmeline »

Hallo!

Wir sind hier eigentlich nicht die Feuerwehr, die möglichst schnell da ist 🙄😊

Wenn du die Tablette sehr genau teilen kannst, ist das eine Möglichkeit. Mit einer Waage kannst du kontrollieren, ob die Halbierung genau klappt.

Bitte lies dich auch in die grundlegenden Infos und die weiterführenden links ein. Es ist wichtig, sich selbst zu informieren!
viewtopic.php?f=18&t=15490

Murmeline
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