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Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Elllia
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Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 03.01.19, 15:01

Hallo liebe Forengemeinde :)

Ich hatte heute einen Termin bei meiner Therapeutin und habe die Wischi-waschi-Antworten satt :x

Mein Problem: Ich habe letztes Jahr im November von meinem HA das Antidepressiva
Doxepin wirkstoff Doxepin verschrieben bekommen. Dieses wurde viel zu schnell zu hoch eindosiert. Aber das lässt ja und nicht mehr ändern.
Nach einer Einnahme von 150mg ca.6Monaten. Schleiche ich sie nun seit Juni letzten Jahres aus. An meinen Symptomen (ständiges Gefühl, was ich nicht beschreiben kann, mich aber am Rand zum durchdrehen brachte und in Dauerpanik versetzte) änderte das Medikament nichts.
Seit August ging es mir prima...Wie weggeblasen dieses "Gefühl "

Ich bin nun bei 18,75mg angelangt.
Ich reduziere im 14Tage Rytmus um eine viertel 25mgTablette.
Hat alles ohne Probleme geklappt.
Beim Schritt auf 25mg bekam ich nach 5Tagen Stromstöße im Kopf und die Gefühle weswegen ich überhaupt Medikamente bekam waren wieder da. Nach 4Tagen war der Spuk zum Glück vorbei.
Nun von 25mg auf 187,5mg kamen die alten Gefühle abgeschwächt auch nach 5Tagen wieder. Am 3.Tag nachdem es mir schlechter ging musste ich von Tabletten auf Aponal- Tropfen (Wirkstoff Doxepin), (weil mir meine Therapeutin die Tropfen das letzte mal verschrieben hat und meine Tabletten nun leer waren) kurz nach der Einnahme bekam ich Herzrasen. Ich konnte nicht mehr schlafen und mein "Gefühl" ist komplett wieder da.
Nun hab ich totale Panik dass alles wieder von vorne los geht. Ich war wirklich 9Monate in der Hölle.
Kann es vom reduzieren kommen?
Und was kann ich tun?
Meine Therapeutin meinte ich solle einfach das Medikament ganz weglassen :frust:

PS ich habe hier schon viel gelesen aber das Durchforsten tut mir nicht grad gut. Desswegen frage ich lieber direkt.
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 03.01.19, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel angepasst
Meine Signatur wird leider nur aus ca- Angaben bestehen da ich den Verlauf nicht dokumentiert habe.

Oktober 2017 Trennung
Mitte November 2017 bekam ich ein dauerhaftes Panikgefühl.

Ende November vom Hausarzt Escitalopram und Lorazepam verschrieben bekommen.

Mit der Einnahme von Escitalopram begonnen (wieviel weiß ich nicht mehr)

Mit Lorazepam ca 14Tage später begonnen täglich für etwa 14 Tage (mg weiß ich nicht mehr)
Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

Mir ging es immer schlechter während der Einnahme von Escitalopram und Lorazepam.

Besuch beim Psychiater Anfang Dezember.

Anfang Dezember zu Escitalopram Pregabalin verschrieben bekommen.

Einnahme bis ca Anfang Januar.

Anfang Januar (2018) Pregabalin und Escitalopram auf anraten des Hausarztes einfach weggelassen.

Anfang Januar mit Doxipin begonnen
Erst 50mg ca 14Tage später 100mg.
Ca 4Wochen später Erhöhung auf 150mg.

Mir ging es eher schlechter damit.

Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

Von September bis Januar völlig Symptomfrei. Mir ging es bestens.

Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

Towanda
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 03.01.19, 16:45

Hallo Elllia,

willkommen im ADFD.

Ja, Deine jetzigen Symptome können von der viel zu schnellen Reduzierung kommen. Du hast in 6 Monaten 131,25 mg abgesetzt, das ist viel zu schnell. Auch der Abstand zwischen den Reduzierungen war viel zu klein. Wir empfehlen alle 4-6 Wochen maximal 10 % der zuletzt eingenommenen Dosis. Evtl. wäre eine Aufdosierung hilfreich, es meldet sich sicher noch jemand vom Team, der Dir Tips gibt, wie groß die Aufdosierung sein könnte.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,

liebe Grüsse, Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Kimeta
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 03.01.19, 17:34

Liebe Elllia,

willkommen im ADFD!

Für mich liest sich das wie eine Mischung aus alten und neuen Symptomen. Die neuen Symptome Herzrasen und Schlafprobleme kommen vermutlich vom Absetzen. Das "komische Gefühl" hingegen war der Grund für die Einnahme und kommt jetzt wieder zum Vorschein.

Das bringt mich zur Frage, ob Dir bezüglich dieses Gefühls außer Doxepin auch andere Hilfsangebote gemacht wurden, vor allem Psychotherapie?

Aktuell würde ich erstmal versuchen, mich zu stabilisieren, d.h. mit dem Doxepin wieder minimal hochgehen und abwarten. Wann genau hast Du zuletzt reduziert und auf wieviel mg? Kannst Du Dir auch wieder Tabletten besorgen für den Fall, dass Dir der direkte Umstieg von Tabletten auf Aponal-Tropfen nicht bekommen ist? Du könntest es später mit einer Kombination von Tabletten und Tropfen nochmal probieren, und bei Verträglichkeit nach und nach komplett umstellen.

Viele Grüße
Kimeta
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- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 03.01.19, 18:12

Lieben Dank für Eure Antworten :D

Hallo Towanda,
danke für die ausführlichen Informationen . Ich habe mir das alles durchgelesen und weiß nun dass ich viel zu schnell reduziert habe. Ich werde mich ab jetzt an die 10%Regel halten! Tatsächlich hatte es ja bis jetzt super geklappt ;-) Naja...Bis jetzt halt. Also von nun an richtig.

Hallo Kimeta,
Also ich habe nun ca 1Jahr Therapie hinter mir. Bei mir scheint es etwas kompliziert zu sein. Mir bringt eine Therapie irgendwie nichts.
Dieses "Gefühl " hatte ich vor ca.20 Jahren schonmal. Sämtliche Therapien und Klinik Aufenthalte machten es nur noch schlimmer.
Es ist dann auf einmal einfach weg gewesen.
Noch ein paar mal kurz wiedergekommen und dann war "ES" ganz vorbei. Und das ohne irgendwelche Medikamente!
Genauso war es jetzt auch ...und nun das :-(

Das letzte mal habe ich am 22.12.2018 reduziert. Von 25mg auf 18,75mg.

Die Tabletten habe ich heute aus der Apotheke geholt. Meinst Du ich kann nun die Tropfen weg lassen und wie vorher die Tabletten nehmen? Die Tropfen nehme ich seit 5 Tagen.

LG an Euch Elllia
Meine Signatur wird leider nur aus ca- Angaben bestehen da ich den Verlauf nicht dokumentiert habe.

Oktober 2017 Trennung
Mitte November 2017 bekam ich ein dauerhaftes Panikgefühl.

Ende November vom Hausarzt Escitalopram und Lorazepam verschrieben bekommen.

Mit der Einnahme von Escitalopram begonnen (wieviel weiß ich nicht mehr)

Mit Lorazepam ca 14Tage später begonnen täglich für etwa 14 Tage (mg weiß ich nicht mehr)
Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

Mir ging es immer schlechter während der Einnahme von Escitalopram und Lorazepam.

Besuch beim Psychiater Anfang Dezember.

Anfang Dezember zu Escitalopram Pregabalin verschrieben bekommen.

Einnahme bis ca Anfang Januar.

Anfang Januar (2018) Pregabalin und Escitalopram auf anraten des Hausarztes einfach weggelassen.

Anfang Januar mit Doxipin begonnen
Erst 50mg ca 14Tage später 100mg.
Ca 4Wochen später Erhöhung auf 150mg.

Mir ging es eher schlechter damit.

Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

Von September bis Januar völlig Symptomfrei. Mir ging es bestens.

Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 03.01.19, 18:13

Achja....Eine Signatur werde ich noch anlegen.
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Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

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Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 03.01.19, 18:17

Oh...noch was vergessen...

Kimeta, meinst Du denn das mein "Grunproblem" nun wieder da sein könnte oder könnte sich das wieder einpendeln weil es vom Runterdosieren kommt?

Nochmal LG
Meine Signatur wird leider nur aus ca- Angaben bestehen da ich den Verlauf nicht dokumentiert habe.

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Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

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Einnahme bis ca Anfang Januar.

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Ca 4Wochen später Erhöhung auf 150mg.

Mir ging es eher schlechter damit.

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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 03.01.19, 18:28

Liebe Elllia,

Du hast am 22.12. von 25 auf 18,75 mg reduziert, ich vermute, von einer 25 mg-Tablette auf eine dreiviertel? Und 14 Tage vorher von eineinviertel auf eine?

In dem Fall würde ich persönlich auf eine 25 mg-Tablette hochgehen und mindestens 4 Wochen abwarten. Aber da gibt es viele Möglichkeiten, warte erstmal ab, ob es andere Vorschläge gibt. Meine Argumente: Du hast innerhalb weniger eines Monats von ca. 31 auf 18,75 mg reduziert, die Dosis von 25 mg liegt in der Mitte und hat den Vorteil, dass sie mit einer unzerteilten, bislang verträglichen Tablette umgesetzt werden kann.

Lassen sich die Tabletten denn ganz gleichmäßig teilen? Wenn nicht, bestünde da auch Optimierungspotential.

Ob es Deine Ausgangsproblematik ist bzw. ob es sich wieder einpendelt, kann ich nicht sagen. Der Verdacht liegt nahe, dass es die Ausgangsproblematik ist, aber ich kann mir auch andere Konstellationen vorstellen. Bitte versuche doch mal, das "unbeschreibliche" Gefühl zu beschreiben, denn es könnte ja auch körperliche Ursachen haben wie beispielsweise Schilddrüsenprobleme, deren Symptome irgendwie von Doxepin unterdrückt werden konnten. Wurdest Du denn gründlich untersucht?

Viele Grüße
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 03.01.19, 18:49

Hallo und willkommen auch von mir!

Unbedingt wieder auf die letzte Dosis gehen bei der du noch stabil warst, es dir also gut ging - das waren 25mg, ja?

Diese Dosis dann ca. 4 Wochen halten, danach mit der 10% Regel gaaaaaaanz langsam absetzen.

Es gibt hier viele Mitglieder, die eine Umstellung der Darreichungsform nicht vertragen, also von Tabl, auf Tropfen, oder umgekehrt.
Wenn du diese Umstellung dann nach der Stabilisierungsphase dennoch noch mal versuchen willst, dann mache es bitte so, dass du etappenweise umstellst, indem du immer ein paar mg durch Tropfen ersetzt.
Also z.B. eine dreiviertel Tabl. einnehmen und eine viertel Tablette durch die entsprechende Tropfenform ersetzen.

Und wichtig: nicht gleichzeitig umstellen und absetzen - zuerst umstellen, und dabei die Dosis nicht verändern, und danach mit den Tropfen weiter absetzen.

Wenn diese Umstellung nicht klappt, dann kannst du die Tabletten auch noch mit der Wasserlösemethode in jeder beliebigen Dosierung absetzen., da gehen dann auch noch die ganz niedrigen Dosierungen.

LG
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 03.01.19, 20:31

Liebe Kimeta,

Deine angegebenen Runterdosierungsschritte stimmen so.

Ja das mit der unzerteiltenTablette stimmt so, 25mg.

Die Tabletten lassen sich zumindest augenscheinlich sehr gut zerteilen.
Kann ich denn nun von den Tropfen einfach wieder auf die Tabletten umsteigen?

Das nun mein Ausgangsproblem wieder da ist kann natürlich sein (ich hoffe allerdings dass dies nicht der Fall ist).
Es ist aktuell bei den letzten 2 Runterdosierungen wiedergekommen. Beim ersten mal begleitet von Stromstößen im Kopf. Das "Gefühl" verschwand nach 4Tagen.
Die Stromstöße blieben diesmal aus. Das "Gefühl hält Set 5 Tagen an. Blöd dass ich es mit meiner Angst davor sicher auch noch fütter.

Dass die Probleme vom Doxipin gedeckelt wurden glaube ich eher nicht. Ich habe das Doxipin fast 9Monate schon genommen und nichts wurde auch nur ein Stück besser (außer der Schlaf vieleicht).
Ich habe sogar mit dem Runterdosieren schon begonnen als es mir noch sehr schlecht ging, da auch meine Therapeutin der Meinung war dass sie mir nicht helfen.
Ab Juni war dieses "Gefühl " 2-3mal für 10-14 Tage weg, kam dann wieder und Ab Anfang August ist es einfach weg geblieben.
So inetwa war es vor 20Jahren auch, ohne Medikamente.

Tja...Das Gefühl beschreiben...wirklich schwierig.
Es ist in etwa so: stell Dir vor Du stellst Fest Du hast etwas sehr wichtiges verloren (Handy oder so). Der Moment in dem Dir das klar wird, dieses Gefühl! Genau das ist bei mir ein Dauerzustand.

Ich wurde vor 20Jahren desswegen völlig auf den Kopf gestellt. Ohne Befund.
Diesmal fand nicht eine Untersuchung statt.

Lg
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Anfang Januar mit Doxipin begonnen
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Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

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Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 03.01.19, 20:35

Hallo lunetta,

Lieben Dank für Deine Antwort.

Ja bei den 25mg ging es mir noch gut.
Verträgt man das Hochdosieren denn so einfach? Oder kann das wieder negative Auswirkungen haben?

Die 10%Methode werde ich auf jeden Fall ab jetzt anwenden.

LG
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Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

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Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
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Mir ging es prima.

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) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

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Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 03.01.19, 20:57

Liebe Elllia,

ach so, da hatte ich Deinen Text nicht richtig gelesen, ich dachte, Doxepin hätte eine Wirkung auf das Gefühl gehabt.

Ich würde heute wieder eine Tablette nehmen, aber ich kann natürlich nicht wissen, ob Du das verträgst. Ich persönlich würde es riskieren, es spricht aus meiner Sicht alles dafür, dass es klappt. Es ist auch nicht damit zu rechnen, dass das Hochdosieren negative Auswirkungen hat, denn Dein letzter Schritt ist noch nicht so lange her und das Hochdosieren ist moderat. Was sagt denn Dein Bauch-Gefühl dazu?

Eigentlich hast Du fast alles richtig gemacht. Du hast sogar unter 10% pro Schritt reduziert und Dir viel mehr Zeit gelassen, als es die meisten tun, aber die Abstände zwischen zwei Schritten waren doch zu klein. Zum Thema "wie dosiere ich die nächsten Schritte" besprechen wir uns wieder, wenn Du den nächsten Absetzschritt planst. Doxepin gibt es bis 10 mg als Tablette und 2 mg als Tropfen, Aponal gibt es als Dragee auch als 5 mg Tablette sowie als 0,5 mg Tropfen, damit bekommt man schon eine Menge hin. Ich würde wie gesagt versuchen, wie auch von Lunetta beschrieben, zunächst nur einen Teil der Dosis auf Tropfen umzustellen, aber erstmal stabilisieren, d.h. die neu aufgetretenen Symptome, die vermutlich Absetzsymptome sind, sollten besser werden.

Was "das Gefühl" betrifft, ist es so eine Art Angst? Hast Du das Gefühl von Kontrollverlust oder ist es mehr der Schreck? Ist das Gefühl wirklich als Dauerzustand vorhanden oder kommt es in Abständen und zwischendurch ist es weg? Bleibt Dir "das Herz stehen" oder wie kann ich mir das vorstellen? Welche Diagnose hast Du denn bekommen?

Wenn Deine Therapie Dir nicht weiterzuhelfen scheint, ist es vielleicht nicht der/die richtige Therapeut/in?

Das wird schon alles wieder :-).

Viele Grüße
Kimeta
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Grund: Auf Wunsch Kimetas korrigiert. s.u
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- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Jamie » Freitag, 04.01.19, 9:17

Guten Morgen. :)

Es ist alles Wichtige gesagt worden, ich möchte nur noch mal unterstreichen, dass ich den Darreichungsformwechsel (von Tbl auf Tropfen) ebenfalls mit in Verdacht habe; nebst dem zu schnellen Ausschleichen.

Da die Reduktion und auch Darreichungsformwechsel erst 6 Tage her ist, ist es akzeptabel, zurück auf eine 25mg Tbl zu gehen.

Wenn die BrainZaps bei der vorletzten Reduktion auftauchten, ist das evtl. die letzte Dosis, bei der der Körper noch stabil war. Da müsste man evtl. noch mal Feintuning betreiben.
Aber jetzt würde ich erst mal bei den 25mg bleiben und beobachten. Gut möglich, dass das reicht, um sich zu fangen.

Zu dem seltsamen Gefühl. Ich würde sagen das ist eine Angst /- Panikreaktion oder massive Stressreaktion. Es liest sich, als ob die Alarmsysteme des Körpers dabei aktiviert werden und Stresshormone ausgeschüttet werden (fight or flight).
Das kann unzählige Gründe haben (Schilddrüse wurde geprüft?).
Natürlich auch psychische.
Aber sowas lässt sich ganz gut mit Achtsamkeitsübungen, Meditation, Yoga, Atemtechnik, Methoden zur Stressreduktion etc. angehen.

Grüße und willkommen im Forum :)
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Freitag, 04.01.19, 10:14

Schönen guten Morgen ihr Lieben :D

Hallo Kimeta,

Ich habe gestern erstmal meine letzte Dosierung also 18,75mg in Tabletten Form genommen. Hatte keine negativen Auswirkungen, hab sogar besser geschlafen als die Nächte davor.

Ja...Das "Gefühl " . Es stimmt schon, es ist eine Art Angst. Es ist halt so wie in einem Schreck stehengeblieben zu sein.
Es ist das erste mal ca.11Monate (mit wenigen,mehrtägigen Unterbrechungen zum Ende der 11Monate) bemant fabi gewesen.
Genauso wie aktuell. 9Monate permanent, zum Ende ein paar Tage Unterbrechung, 4Monate hatte ich Ruhe und nun ist es wieder da.

Ich hatte ca.1Jahr bevor meine Probleme begannen (übrigens Ausgelöst durch eine Trennung) ein großes Blutbild machen lassen. Da war alles ok und meine Therapeutin (Übrigens Ärztin, Psychiater und Psychologin in einem) meinte da können sich nix geändert haben.

Naja ob sie die richtige Therapeutin ist? Ich weiß es nicht.
An Diagnosen habe ich von Depressionen bis Angststörung in sämtlichen Formen alles durch.
Jede Diagnose wurde verworfen, bis meine Therapeutin zum Schluss gekommen ist ich wäre hochsensibel.

:-) Danke fürs Aufmuntern :-)

LG
Meine Signatur wird leider nur aus ca- Angaben bestehen da ich den Verlauf nicht dokumentiert habe.

Oktober 2017 Trennung
Mitte November 2017 bekam ich ein dauerhaftes Panikgefühl.

Ende November vom Hausarzt Escitalopram und Lorazepam verschrieben bekommen.

Mit der Einnahme von Escitalopram begonnen (wieviel weiß ich nicht mehr)

Mit Lorazepam ca 14Tage später begonnen täglich für etwa 14 Tage (mg weiß ich nicht mehr)
Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

Mir ging es immer schlechter während der Einnahme von Escitalopram und Lorazepam.

Besuch beim Psychiater Anfang Dezember.

Anfang Dezember zu Escitalopram Pregabalin verschrieben bekommen.

Einnahme bis ca Anfang Januar.

Anfang Januar (2018) Pregabalin und Escitalopram auf anraten des Hausarztes einfach weggelassen.

Anfang Januar mit Doxipin begonnen
Erst 50mg ca 14Tage später 100mg.
Ca 4Wochen später Erhöhung auf 150mg.

Mir ging es eher schlechter damit.

Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

Von September bis Januar völlig Symptomfrei. Mir ging es bestens.

Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Freitag, 04.01.19, 10:29

Hallo Jamie,

Wie gesagt habe ich gestern wieder 18,75mg genommen. (Wollte erstmal wieder "vorsichtig" von den Tropfen zu Tabletten wechseln )
Heute Abend werde ich dann wieder 25mg nehmen.

Das mit den Stresshormonen wird auf jeden Fall stimmen.
Ich werde mich wohl um Yoga, Achtsamkeit und Konsorten kümmern.

Komisch ist halt dass dieser Dauerzustand von jetzt auf gleich anfängt und nach Monaten wieder von jetzt auf gleich wieder verschwindet.
Sowohl damals in den Kliniken als auch jetzt bei meiner Therapeutin habe ich den Eindruck dass die Behandler damit nix anfangen können.

Nochmal eine Frage: zu Absetzsymptomen zählen ja auch Angstgefühle. Kann es sein dass diese das "Gefühl "quasi wieder angeschmissen haben?
Ich grübeln halt schon darüber nach, weil bei mir halt alles (nach 9Monaten Krankmeldung )wieder vollzeit Arbeiten ,seit 4,5 Monaten alles völlig normal war.
Ich habe halt die Hoffnung (ich weiß Ihr seid keine Hellseher und könnt diese Frage nicht 100%tig beantworten) also ich habe die Hoffnung dass es sich wieder einpendelt.

LG
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 04.01.19, 12:16

Moin zusammen,

Das Gefühl was du beschreibst kenne ich auch. Ich denke es ist bei mir sowas wie ein Flashback. Es kommt zb häufig vorm einschlafen. Wie, als wenn kurzzeitig alle möglichen stresshormone ausgeschüttet werden, wie eine Art Schlag in Magengrube und Gehirn.
Durch Akzeptanz meiner Ängste und mehr Ruhe würde es bei mir besser. Aber jetzt im Entzug tritt es auch vermehrt auf. Der Entzug triggert es.

Lg, muffin
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

NEM:

Vit B komplex
Artischocke, Löwenzahn für die Leber
Brennnesseltabl. zum entwässern
Bachblüten

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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Freitag, 04.01.19, 14:03

Hallo muffig,

Lieben Dank für Deinen Beitrag.
Tja bei mir ist es leider, wenn "Es" da ist, ein Dauerzustand.

Aber ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass Absetzsymptome es triggern. Man hat sich ja leider angewöhnt jede Veränderung an Gefühlen im Körper verschärft war zu nehmen und zu analysieren :-(

LG Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Freitag, 04.01.19, 15:16

Ohhhh...entschuldige...Ich meinte natürlich muffin und nicht muffig!!
Sorry
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von loewe55 » Freitag, 04.01.19, 16:47

Hallo Elllia,
bei dem Stichwort „komisches Gefühl“ möchte ich mich einmischen. Hmm - ich glaube, ich weiß ungefähr, was du meinst. Ich habe es auch schon ein Leben lang und es ist mal da und mal nicht. In Zeiten von Veränderungen oder mit viel Stress ist es da. Bei mir hat es die Panikattacken ausgelöst und die darauffolgenden lang anhaltenden Angstzustände, die mir schließlich die Diagnose „Angststörung“ einbrachten.

Aber selbst meine Therapeutin meinte, dass ich nicht in dieses Schema passe, denn ich habe nie Angst vor irgendwelchen äußeren Dingen gehabt. Immer nur vor diesem ES, das ich immer als Angst wahrnehme. Aber am Anfang stand eine Art Gedanke, der keinen wirklichen Inhalt hatte, mich aber unheimlich erschreckt hat und dieser Schreck blieb dann stehen, wie du es beschreibst.

Ich habe das nun dauerhaft seit fast 3 Jahren und werde mit Venlafaxin und Pregabalin behandelt, die ich nun ausschleichen möchte. Und ja - bei der Reduzierung verstärkt sich jedesmal das Gefühl, der „Gedanke“ taucht wieder auf und der Schreck sitzt mir wieder im Nacken.

Ich versuche es auch mit Akzeptanz, Sport, Meditation, Atemtechniken und einfach weiter mein Leben leben. Ich weiß jetzt, dass es bei der Reduktion schlimmer wird und passe deshalb gut auf und hoffe, dass ich ohne größere Probleme durchkomme.

Ich wünsche dir viel Glück bei deinem Absetzprogramm. Ich bin inzwischen im 🐌🐌🐌-Club gelandet, anders kriege ich es nicht hin.
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padma
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg

Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Freitag, 04.01.19, 18:04

Hallo loewe 55,

Oh man....Das klingt wirklich sehr übel.
Und ich muss sagen dass es absolut nach meinem "Es" klingt.

Ich habe es allerdings nicht schon mein Leben lang. Dann war "Es" aufeinmal da und nach ca.11Monaten wieder weg. Dann blieb ich zum Glück auch 20Jahre davon verschont.
Bis Ende letzten Jahres :-(

Ansonsten klingt es wirklich gleich.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft beim Ausschleichen, mit Sicherheit wirst Du es schaffen.

Ganz lieben Gruß Elllia
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Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

loewe55
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von loewe55 » Freitag, 04.01.19, 18:43

Hallo Elllia,
auch ich hatte zwischendurch immer Ruhe für mehrere Jahre. Du wirst lachen, die letzte Ruhephase betrug auch 20 Jahre. Und dann ging es plötzlich wieder los. Stress im Job, das Älterwerden- da schlug es wieder zu.

Ich bin durch deinen Beitrag ein wenig nachdenklich geworden. Vielleicht habe ich nie eine Angststörung gehabt, sondern einfach nur ein übersteigertes Gefühlsleben, das ich nicht annehmen wollte.

Es wäre für mich eine Möglichkeit, damit besser klarzukommen, denn gegen seine eigenen Gefühle kämpft man ja nicht. Habe auch nicht mehr gegen die Angst gekämpft, aber vielleicht heißt dieses Gefühl ja anders.
Ich werde das rauskriegen.
Ganz liebe Grüße zurück
Gabi
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg

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