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Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 20.01.19, 17:43

Hallo Anna,

Ja....das hab ich mich schon letztes mal nicht getraut (wieder etwas aufdosieren)(ist ja nun schon meine zweite Welle seit der letzten Reduktion) hab nur noch Angst alles noch schlimmer zu machen.
Zum aufdosieren hätte ich auch nur die Aponal Tropfen (Wirkstoff Doxipin). Die Tabletten lassen sich nur in 6,25mg Stücke teilen.

LG Elllia
Meine Signatur wird leider nur aus ca- Angaben bestehen da ich den Verlauf nicht dokumentiert habe.

Oktober 2017 Trennung
Mitte November 2017 bekam ich ein dauerhaftes Panikgefühl.

Ende November vom Hausarzt Escitalopram und Lorazepam verschrieben bekommen.

Mit der Einnahme von Escitalopram begonnen (wieviel weiß ich nicht mehr)

Mit Lorazepam ca 14Tage später begonnen täglich für etwa 14 Tage (mg weiß ich nicht mehr)
Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

Mir ging es immer schlechter während der Einnahme von Escitalopram und Lorazepam.

Besuch beim Psychiater Anfang Dezember.

Anfang Dezember zu Escitalopram Pregabalin verschrieben bekommen.

Einnahme bis ca Anfang Januar.

Anfang Januar (2018) Pregabalin und Escitalopram auf anraten des Hausarztes einfach weggelassen.

Anfang Januar mit Doxipin begonnen
Erst 50mg ca 14Tage später 100mg.
Ca 4Wochen später Erhöhung auf 150mg.

Mir ging es eher schlechter damit.

Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

Von September bis Januar völlig Symptomfrei. Mir ging es bestens.

Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

Kimeta
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 20.01.19, 18:47

Liebe Elllia,

Du siehst ja einen Zusammenhang mit der Menstruation, und die müsste doch bald vorbei sein. Vielleicht wird es dann von allein wieder besser. Möglicherweise kannst Du noch ein bisschen durchhalten?

Wenn nicht, sieh es positiv: nimm ein paar mg Aponal zu Deiner Tablette, dann gewöhnt sich Dein Körper schon mal dran :wink: .

Doxepin war Dein erstes AD, oder? Und Du hast es nicht lange genommen. Du hast sogar relativ sanft abgesetzt, nur mit zu kleinen Abständen zwischen zwei Schritten.

Eigentlich sind Deine Voraussetzungen also gut. Ich weiß, es ist leicht gesagt, aber ich sage es trotzdem: versuche, ruhig und geduldig zu bleiben. Das wird schon! Ich denke allerdings, dass Du Dich nochmal um besser passende therapeutische Hilfe bemühen solltest, denn Du hast da ein "komisches Gefühl", das lauert irgendwo, auch wenn es zwischenzeitlich mal längere Zeit "nicht da" war, es wäre doch schön, da eine Besserung herbeizuführen.

Ich hoffe, es geht Dir schnell wieder besser!

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 28.12.2018: 2,0 mg.

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Towanda
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Towanda » Sonntag, 20.01.19, 19:15

Elllia hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 17:43

Zum aufdosieren hätte ich auch nur die Aponal Tropfen (Wirkstoff Doxipin). Die Tabletten lassen sich nur in 6,25mg Stücke teilen.
Hallo Elllia,

Du kannst die Tabletten nach der Wasserlösmethode sehr fein dosieren, ich verlinke sie hier nochmal: Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Du hast bisher die Tabletten pi mal Schnauze geteilt, das solltest Du zukünftig sehr genau machen. Entweder mit Feinwaage oder mit der Wasserlösmethode. Alles andere ist zu ungenau und reizt das ZNS.

LG Towanda
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 20.01.19, 19:31

Liben Dank Kimeta,

Ich hatte ende 2017 zuerst Escitalopram. Das hatte ich aber überhaupt nicht vertragen. Ca.14 Tage Lorazepam was ich dann langsam ausgeschlichen hatte.
Dann Seit Januar letzten Jahres Doxipin, welches ich nun seit Juni ausschleiche.

Vor 20Jahren war ich nach einem privaten totalem Disaster schonmal wegen diesem "komischen Gefühls" lange in Therapie. Völlig erfolglos.
Nachdem ich die Therapie abgebrochen hatte ist ES irgenwann einfach so verschwunden. Ich hatte halt das Disaster verarbeitet und es war ok für mich.

Genauso war es jetzt auch. Ausgelöst durch eine Trennung. Therapie hat garnichts bewirkt. Das Doxipin auch nicht.
Und dann ....nach Monaten ....Trennung verarbeitet...Gefühl weg.
Und nun ist es ohne Grund wieder da. Ich kann es nur aufs runterdosieten schieben. Ansonsten sehe ich keinen Grund warum es da sein sollte.
Aber eine Therapie hilft da leider nicht.

Ich werde versuchen noch durchhalten und erstmal nicht höher dosieren.
Ob einen Zusammenhang zwischen der Menstruation und meinem jetzigen Zustsnd gibt weiß ich ja nicht sicher aber es war halt zeitgleich.

LG Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 20.01.19, 19:33

Liebe Towanda,

Danke für den Link, ich werde mich da mal reinlesen, um es zukünftig brsser zu machen :-)

Dankeschön und lieben Gruß
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Dienstag, 22.01.19, 13:59

Hallo Ihr Lieben,

Ich nochmal....Ich muss leider sagen dass ich langsam in Panik gerate. Es geht mir nun zwar "erst " 5Tage wieder richtig schlecht. Aber ich habe totale Panik dass nun alles wieder von vorne los geht. Und ich kann Euch sagen ich war fast ein Jahr in der Hölle.
Und nun soll alles vorne losgehen??
Das schaffe ich nicht!

Sorry....Musste das irgendwo loswerden.
Hab zwar heute noch nen Termin bei meiner Therapeutin aber sie konnte mir noch nie wirklich helfen :-(
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Anikke » Dienstag, 22.01.19, 19:51

Hallo ellia,
es wurde dir schon mal vorgeschlagen, minimal aufzudosieren.. wie ist es damit?
Dass das jetzt wieder so sehr massiv zuschlägt könnte absetzwelle plus Periode sein.. Da du recht schnell runterdosiert hast, könnte eine minimale aufdosierung dich stabilisieren.
LG anikke
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Dienstag, 22.01.19, 21:23

Danke liebe ani kleine für die Antwort :-)

Ja, es wurde mir vorgeschlagen und klingt auch sehr vernünftig.
Bisher scheiterte es daran dass ich mich nicht getraut habe.
Vielleicht trau ich mich ja heute ;-)
Hab da einfach Angst vor. Aaaaber ich werde mich trauen....Spätestens morgen wenn es noch so schlimm ist.

Dankeschön
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 23.01.19, 11:22

Hallo Elllia :),

also wir bedrängen hier absolut niemanden, etwas zu tun oder zu lassen, wenn er nicht will, aber ich weise der Information halber darauf hin, dass das Hinauszögern der Wiedereinnahme Risiken birgt und man nicht endlos hadern sollte.

Zum einen wissen wir, je länger man wartet, desto eher können Unverträglichkeiten auftreten, zum anderen wird mit jedem Tag, an dem das ZNS komplett destabilisiert ist, die Empfindlichkeit des ZNS jeglichen Reizen, Substanzen und Einflüssen gegenüber höher, was sich wiederum negativ auf die Verträglichkeit der Wiedereinnahme auswirken kann.

Alles Gute für eine Entscheidungsfindung
wünscht Jamie
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Mittwoch, 23.01.19, 13:54

Hallo Jamie,

Erstmal lieben Dank :-)

Ich fühle mich auch absolut nicht bedrängt. Eher im Gegenteil. Ich bedränge mich höchstens selbst mit meiner Angst.
Ich bin absolut dankbar mich hier austauschen zu können und Unterstützung zu finden.
Ich bin auch dankbar dafür hier einfach mal sagen zu können wie Schei.. es mir geht ohne jemanden zu belasten.

Ich habe beschlossen heute abend um 1mg zu erhöhen. Die Reduzierung ist nun 4Wochen her. Ich hoffe ich habe nun nicht zu lange gezögert?

Lieben Gruß Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von padma » Mittwoch, 23.01.19, 19:46

hallo Elllia, :)

denkst du bitte an eine Signatur?
Es ist sehr mühsam sich die Informationen zusammen suchen zu müssen.

Bist du noch bei 18,75 mg? Dann könntest du jetzt noch um 1 mg erhöhen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Donnerstag, 24.01.19, 6:18

Guten Morgen :-)

Dankeschön Padma :-)

Ja ...Ich weiß die Signatur. Werde ich ganz sicher noch machen.

Ich habe gestern um 1mg erhöht. Bisher mit keinen merkbar Veränderungen. Also auch keine Negativen ;-)

Ich wünsche Dir und allen Anderen einen schönen Tag und melde mich wieder mit Signatur ;-)
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 27.01.19, 4:46

Hallo zusammen,

Ich habe ja nun am Mittwoch um 1mg. Mit den Aponal Tropfen erhöht.
Also 18,75mg in TablettenForm und 1mg in Tropfen.

Der erste Tag war ok- weder besser noch schlechter.
Seit Freitag allerdings ist alles schlimmer. Besonders Herzrasen und Angst.

Kann es sein dass ich die Tropfen wirklich absolut nicht vertrage?

Die Wasserlösemethode hab ich mir in meinem Zustand Gras nicht zugetraut....zuviel Angst es falsch zu machen.

LG Elllia
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Einnahme bis ca Anfang Januar.

Anfang Januar (2018) Pregabalin und Escitalopram auf anraten des Hausarztes einfach weggelassen.

Anfang Januar mit Doxipin begonnen
Erst 50mg ca 14Tage später 100mg.
Ca 4Wochen später Erhöhung auf 150mg.

Mir ging es eher schlechter damit.

Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

Von September bis Januar völlig Symptomfrei. Mir ging es bestens.

Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

Kimeta
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 27.01.19, 10:37

Liebe Elllia,

ich kam bei meinem ersten Versuch mit den Tropfen auch nicht klar. Später habe ich es nochmal versucht, da hat es problemlos geklappt. Bei meinem ersten Versuch hatte ich allerdings auch Vorbehalte gegen die Tropfen, neben eventuellen Problemen mit Inhaltsstoffen könnten Vorbehalte bei Dir vielleicht auch eine Rolle spielen, denn ich empfinde Dich als eher ängstlich - siehst Du das auch so? Wenn nicht, nimm es mir bitte nicht übel, ich möchte mir nicht anmaßen, aus der Ferne Deine Charakterzüge einzuschätzen.

Noch eine Frage: Herzrasen und Angst - gehört das zu Deinen normalen Symptomen? Dann würde ich es eher nicht dem Aponal zuordnen.

Zur Wasserlösemethode: ich habe damit auch so meine Probleme. Nicht technisch, sondern ebenfalls mental. Ist der Wirkstoff wirklich gleichmäßig verteilt und die Dosis jeden Tag gleich?? Bei meinem ersten Versuch habe ich alle Tropfen ins Glas gegeben und aus der Gesamtmenge 10% entnommen. Jetzt mache ich es so, dass ich zuerst den größtmögliche Teil der Menge, den ich mit Tropfen hinbekomme, zuerst nehme und dann den Rest mit der Wasserlösemethode zubereite.

Beispiel: Ich wollte die Dosis 3,6 mg hinbekommen. Ich habe 4 mg (8 Tropfen) ins Wasser gegeben und 10% mit der Spritze rausgezogen.
Jetzt würde ich das so machen: 3,5 mg (7 Tropfen) ins Wasser geben und trinken. Danach die 0,1 mg mit Wasserlösemethode abmessen.

Vorteil: die Schwankungen werden minimiert. Ich hoffe, das war verständlich :-) .

Ich hatte und habe übrigens seit Monaten eine sehr schwierige Situation zu bewältigen. In ganz schlimmen Phasen nehme ich Passionsblume, obwohl ich eigentlich nicht daran glaube. Trotzdem hilft es! Ich habe mehrere Produkte ausprobiert, die hier oder von Bekannten empfohlen wurden, aber nur Passionsblume schien zu helfen. Vielleicht ist doch was dran :wink: .

Viele Grüße
Kimeta
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Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 27.01.19, 10:52

Hallo Kimeta :-)

Lieben Dank für Deine ausführliche Antwort.

Ja...Die Symptome gehören tatsächlich zu meinen "normalen" Symptomen.

Allerdings waren die 5Monate völlig verschwunden.
Bis zu den letzten beiden Reduktionsschritten.

Ich werde mich noch genauer mit der Wasserlösmethode auseinandersetzen.
Im Moment bekomme ich das irgendwie nicht in meinen Kopf. In meinem Kopf steckt jetzt nur noch die Angst dass alles wieder von vorne anfängt, weil es sich genauso anfühlt.

Wird sich das wieder einpendeln??
Ich weiß....Hier ist niemand Hellseher.
Aber ich könnte damit leichter umgehen wenn ich weiß dass es vom reduzieren kommt und sich wieder einpendelt.

Lieben Gruß Elllia
Meine Signatur wird leider nur aus ca- Angaben bestehen da ich den Verlauf nicht dokumentiert habe.

Oktober 2017 Trennung
Mitte November 2017 bekam ich ein dauerhaftes Panikgefühl.

Ende November vom Hausarzt Escitalopram und Lorazepam verschrieben bekommen.

Mit der Einnahme von Escitalopram begonnen (wieviel weiß ich nicht mehr)

Mit Lorazepam ca 14Tage später begonnen täglich für etwa 14 Tage (mg weiß ich nicht mehr)
Nach 14Tagen über ca 14 Tage ausgeschlichen.

Mir ging es immer schlechter während der Einnahme von Escitalopram und Lorazepam.

Besuch beim Psychiater Anfang Dezember.

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Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

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Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 27.01.19, 11:13

Achso...Kimeta,
Du hast meinen Charakterzug
völlig richtig eingeschätzt ;-) Ich bin tatsächlich eher der ängstliche Typ.

Nochmal LG
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 27.01.19, 11:30

Liebe Elllia,

nein, hellsehen können wir nicht und wir kennen von Dir nur das, was Du uns schreibst. Aber ich denke weiterhin, dass Deine Chancen gut sind. Allerdings denke ich auch weiterhin, dass Du Dich mit dieser Angst auseinandersetzen solltest. Ja ja, leicht gesagt und Du hast es ja auch schon probiert, aber ich würde nicht darauf vertrauen, dass sie von allein wieder verschwindet und nie wieder kommt.

Es könnte einfach sein, dass "die Angst" nur zufällig mit den Reduktionen zusammenfällt, oder, noch wahrscheinlicher aus meiner theoretischen Sicht, dass sie von der Angst vor den Reduktionen getriggert wird.

Ich würde jetzt erstmal so weitermachen - eine möglichst stabile Dosis nehmen, abwarten, sich mit positiven und wohltuenden Dingen beschäftigen und vielleicht doch noch mal einen Anlauf nehmen und eine geeignete Therapie suchen. Oder vielleicht mehr aktive Selbsthilfemaßnahmen, hier im Forum habe ich schon viel darüber gelesen. Z.B. Achtsamkeit, Hilfe aus Büchern oder Youtube-Videos... guck Dich mal um.

Viele Grüße
Kimeta
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Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 27.01.19, 12:38

Liebe Kimeta,

Ja ich kann mir auch gut vorstellen dass die Angst getriggert wurde.

Allerdings habe ich auch gelesen dass Absetzsymptome sich genauso äußern können wie die Symptome weswegen man die Medikamente bekommen hat?

Mit der Therapie ist es so eine Sache, wie schon gesagt haben sie mir jetzt genauso wenig geholfen wie vor 20 Jahren.
Diese Angst war immer dann weg, wenn ich quasi mit dem Ereignis welches es ausgelöst hat abgeschlossen habe.

Darum ist es für mich unverständlich dass sie nun wieder da ist denn ich habe kein Problem mehr.

Meinst Du ich kann die jetzige Dosis (19,75mg)
beibehalten um mich zu stabilisieren?

LG
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Mir ging es eher schlechter damit.

Seit Juni 2018 Doxipin am ausschleichen.
(Anfangs um 25mg alle 4Wochen dann 6,25mg alle 4Wochen)

Die letzten Reduktionsschritte 6,25mg alle 14Tage.

Während der Einnahme der Medikamente keinerlei Verbesserung!

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Nach den letzten 2 Reduktionsschritten Rückkehr der Symptome.

Nach der ersten Reduktion (im 14-tägigen
Rytmus) Symptomen mit Stromschlägen im Kopf über 4Tage. Dann war es wieder gut.
Mir ging es prima.

Nach der 2.Reduzierung um 6,25mg nach 14Tagen.
Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

Elllia
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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Elllia » Sonntag, 27.01.19, 12:52

Ach, noch etwas...
Das Hauptsymthom meines Grundproblems, also diese Angst (es ist eher ein Gefühl welches Angst auslöst), war ein überreiztes Nervensystem.
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Rückkehr der Symptome (ohne Stromschläge
) für etwa 12Tage.

Dann 9Tage ohne Symptome.

Nun seit dem 16 Januar Rückkehr der Symptome.

Seit dem 22.Dezember 2018 von 25mg runter auf 18,75mg Doxipin

Ca.am 20.Januar Erhöhung auf 19,25 mg

Am 3.März wieder auf 18,75 zurück da es mir immer schlechter ging.

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Re: Elllia: Doxepin ausschleichen, die alten Symptome sind wieder da

Beitrag von Ululu » Sonntag, 27.01.19, 13:44

Hallo Elllia, :)

ich lasse dir mal einen Link da, der vielleicht interessant für dich ist.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9345

Da du im Moment keinen Auslöser für deine Angstgefühle ausmachen kannst und das früher aber immer so war, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um ein Absetzsymptom handelt, das auch wieder verschwindet.
Angst tritt im Laufe des Absetzens sehr häufig auf, selbst bei Betroffenen, die vorher überhaupt keine Probleme damit hatten.
:evil:
Du bist schon recht weit unten mit deiner Dosis, erfahrungsgemäß wird es dann oft schwieriger.

Ich würde an deiner Stelle die aktuelle Dosis eine Weile halten und versuchen, mir möglichst viel Ruhe zu gönnen und Gutes zu tun.

LG Ute
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