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Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

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Elisabethanna
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Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Donnerstag, 28.02.19, 22:08

Ein liebes Hallo in die Runde und vorab ein dickes DANKE, dass es euch gibt!!

Ich war noch nie Mitglied in einem Online Forum und werde nun mein Bestes geben... Da dieser Beitrag der persönlichen Vorstellung gilt: Ich bin etwas über fünfzig Jahre alt und nehme seit fast zehn Jahren Mirtazapin. Ich bekam es gegen heftige Schlafstörungen bzw. zu frühes Aufwachen. Allerdings in einer sehr niedrigen Dosis, die 15 mg Tablette geviertelt, selten mal nahm ich 7.5 mg.

Letzte Woche habe ich mich nach Monaten wieder an einen Absetzversuch gewagt. Mein Arzt hat ja behauptet, da Mirtazapin nicht süchtig mache, könne man es problemlos absetzen zumal bei meiner geringen Dosierung, aber bisher ist es mir nie gelungen!

Ich kannte letzte Woche euer Forum und eure Artikel und Tipps zum Absetzen noch nicht und habe Donnerstag und Freitag ca. eine Achtel Tablette genommen ( gelben Überzug entfernt, Küchenmesser) und Samstag gar keine. Am Tag danach wieder eine Achtel.

Nach dem Lesen eurer Infos aber mit der Methode des Wasser-Auflösens. Und nun brauche ich eigentlich Hilfe: Ich habe den starken Willen zum Absetzen!! Es soll unbedingt weg!! Aber es geht mir sehr, sehr schlecht, jeden Tag schlimmer: Viel zu wenig Schlaf, extrem überreizt, extreme Kopfschmerzen, Durchfall, dauernde Übelkeit. Schmerztabletten schlagen nicht an, Blasenentzündung, Darmkrämpfe, Herzschmerzen. Angstzustände, bin auch jetzt am weinen. Ein Bündel Elend.

Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll, da ich einen anspruchsvollen Beruf habe. Bitte helft mir!

Meine Fragen: Habe ich es zu lange genommen, so dass mein Nervensystem zu geschädigt ist zum Absetzen?? Bin ich zu alt dazu?? Sollte ich wieder hochdosieren?
Aber der erste Morgen ohne Mirtazapin war so schön: Morgens wachwerden - und wach sein! Klar im Kopf sein! Wow!

Dazu kommt, dass ich auch durch das Mirtazapin einen sehr niedrigen Blutdruck habe. Und auch meine Schilddrüse nun schon seit Jahren nicht mehr richtig arbeitet und ich Schilddrüsenunterfunktion habe, vielleicht durch Mirtazapin, und Schilddrüsenhormone nehmen muss.

Heute Abend geht es mir psychisch und physisch so miserabel, dass ich weiß, das halte ich so nicht lange durch, diese Absetzbeschwerden. Habt Dank für eure Hilfe, ich bin froh und dankbar für jeden Rat und jedes liebe Wort.
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 28.02.19, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt und Leerzeilen der besseren Lesbarkeit wegen, eingefügt
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Towanda
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 28.02.19, 23:20

Hallo Elisabethanna,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum!


Zu Deinem Anliegen:

Welche Dosis hast Du die letzten Tage genau genommen? Es ist wichtig, die Dosis immer sehr genau zuzubereiten, jede Schwankung kann sich negativ auswirken.

Du solltest erstmal wieder aufdosieren zu der Dosis, bei der Du Dich stabil gefühlt hast. Auf dieser Dosis bleiben, bis Du Dich wieder stabilisiert hast und dann in Schritten zu maximal 10 % der zuletzt genommenen Dosis alle 4-6 Wochen langsam absetzen.

Liebe Grüsse, Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Katharina
Beiträge: 5109
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24

Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Katharina » Freitag, 01.03.19, 0:37

Guten Abend, liebe Elisabethhanna !

Ich erzähle Dir Erfahrungen die Dir Mut geben sollen
und die Angst auf einem tragbaren Niveau halten.

Ich hatte viele Substanzen jahrelang
unter anderem auch Mirtazapin, auch im der kleinen Dosis 3,5mg und danach wiederum viele andere mehr, eingenommen.

Es ist nie zu spät so klischeehaft es klingt, zu reduzieren.

Ich habe den Fehler gemacht zu schnell reduzieren zu wollen.
Deshalb habe ich eine lange Pause gemacht.

Nun geht es langsam weiter und ich vermute, für viele ist das lamgsame stetige reduzieren hilfreich.

Ich möchte und werde die unterstützenden Gespräche einen Therapeuten der diese Medikamente kennt, nicht missen.

Regelmäßig ( wenn nicht Urlaub ) und privat bezahlt, sodaß die Zeit flexibel sein kann
in der Not,
eine Verbindung besteht über Messenger wenn es mir nicht gut geht,
ich kann eine Sprachnachricht Tag und Nacht hinterlassen, dann sehen wir weiter.

Allein dieser Hintergrund macht das nicht nötig, aber ich kann sofort um Hilfe bitten und erhalte diese.


( Ich habe mich gerade 'erwischt', ich wollte nicht mehr reduzieren -
so viele Schicksalsschläge in zwei Monaten
die letztendlich nichts anderes sind als das Leben
Ich wollte es einfach so lassen.

Es ist gut für mich, dann mich selbst ( nicht der Therapeut mich )
bei dem Therapeuten wieder zu beruhigen und mir selbst in neutraler Umgebung
zu sagen, ok, ich gehe wieder ran.
Und was bin ich froh jetzt !
Jedoch alleine möchte und werde ich dies nicht tragen.

In der Vergangenheit hatte ich von verschiedenen Psychofarmaka einen Kaltentzug stationär gemacht
ich wusste es nicht besser, es war unangenehm.
Aber danach konnte ich neu beginnen OHNE jegliche Medikamente.
Das ich nach diesem medikamentenfreien 10 Jahren wieder diese Medikamente genommen habe lag an einer anderen gesundheitlichen Therapie.

Ich möchte Dir zeigen, es geht.

Eine sehr hochbetagte Freundinn lies ihr Antidepressiva weg.
Es geht ihr nun nach drei Wochen wie nie zuvor, gut.
Auch das gibt es.

Sie hat hier nicht gelesen, sie versteht die Sprache nicht.
Und würde es auch nicht wollen.
Ich sage nur etwas, wenn sie mich fragt.
Sie schafft es so.

Jeder ist anderes.

Meine Erfahrung mit befremdlich en Gefühlen während des reduzieren sind, falls Ängste Tränen Verzweiflung dabei sind, etwas dagegen zu setzen und Hilfe zu besorgen.

Keine Reize wie Fernsehen es sei denn milde schöne ruhige Themen.
Kein Kontakt zu Menschen die nur klagen können, egal wie egoistisch Du bezeichnet werden könntest, wenn Du sie meidest, es geht jetzt um Dich.


Aufklärung unter denen die Dir nahestehen, meine 17 jährige Nichte versteht 'locker'
Erwachsene sind da evt.vllt. komplizierter.

Schau ob Du Dich 'klar und frisch' kurz erklären könntest, sodass Du vllt Einkaufshilfe bekommst oder Menschen anderes was anstrengend ist, abnimmem für eine Zeit
ohne durch Deine aktuelle Thematik die ein Ende haben wird, zu eingeengt zu werden.

Dies hier wird schwer verstanden, kann etwas dauern, das schaffen viele nicht
und sie entfernen sich.
Ich verstehe das.

Hier hast du jetzt diesen Schreibbereich.
Hier kannst Du schreiben und fragen Tag und Nacht, so viel und so lang es Dir mein Bedürfnis ist, allein das Veräussern hilft.

Du kannst auch schreiben, dies und jenes möchte ich nicht beschreiben.
Oder, danke aber dieses beantworte ich nicht, ich habe Gründe dafür und respektiere deine.

Oder Themen wie .....
möchte ich bitte in meinem Schreibbereich /Thread nicht lesen, vielen Dank.

Elisabethhanna, ich schreibe sehr fehlerhaft, da vom Handy oder Tablet
und nur selten.

Vergleiche Dich nicht, niemals mit anderen Absetzenden.

Schau dass Dein Selbstgefühl oben bleibt sonst hole Dir Hilfe aber vis a vis
es hilft, es sei denn jemand rät Dir zu anderen Psychofarmaka das würde evt wahrscheinlich den Prozess verlängern. Es ist ein Trugschluss.

Du hast erfahren, viele Ärzte wissen oder wollen es nicht besser wissen
und sagen: kann nicht sein dass Reduktion schwer ist auch bei kleinsten Dosierungen.
Dort wirst Du nicht 'gut angehört' werden.

Aber ein therapeutischer Begleiter der nur begleiten soll, Dich schlicht unterstützen, d
a und vorallem wie Du unterstützt werden möchtest, Du gibst den Inhalt vor er/sie den Rahmen.
Deshalb privat, traurig aber oft Realität, andere sind in Konzepten wie eingebunden.

Da ich noch Medikamente nehme, habe ich einen Psychiater der mir sie verordnet.
Er hat mein Absetzschema kopiert,
auch zu ihm gehe ich zb als ich Ängste hatte
Ich kann jederzeit auch zu ihm, sprechen - eine Therapie will und brauche ich nicht.
Selbst wenn mag das parallel zum reduzieren viel zu anstrengend sein, und überfordern.

ich sagte was soll das wie funktioniert das, erklären sie mir die Angst, ich habe sonst keine und jetzt will sie sich über mich ergehen, das geht nicht. Er hatte Gedanken dazu,
und Tag für Tag Woche für Woche ging es gut mit all den Rückhalt

Nur...
Ich wollte zu schnell herunter. Am liebsten weg alles.
Ich habe heute noch solche Ausbrüche diese ver👺 Medikamente....
aber ich beruhige mich schnell und sag, ok, es braucht Zeit. Punkt.
Und Ablenkung,
wenig wenig jammern
jammern bremst mich im Tun ich werde passiv
das macht mich depressiv und schürt Angst - bei mir, jeder ist anderes.

Anderen hingegen tut es gut, es ist ihnen ein Ventil.

Deshalb habe ich ein Jahr Pause gemacht, mich gefangen, für meine Verhältnisse genug erholt
Ich habe neue Freunde, Spaß und mehr Gelassenheit, gute Tage, schlappe Tage.

Aber auch ich bin anders, ich hatte Jahrzehntelang eine kranke Leber
bin über 60, vielleicht macht mich mein GesamtPaket an manchen Tagen bsehr müde.

Und dann geht es wieder.

Lasse Dich nicht herunter ziehen !
Ließ NICHTS durch, was Dir nicht gut tut !

Die Verläufe hier sind nicht Deine Reduzierzukunft.

Achte sehr darauf, Dich nicht selber zu erschrecken, Klick weg und weiter!

Alles alles Gute🍀🍀🍀🌷💪🏽🧤🧤🌸🌼🌷🌱🌞
Katharina
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Anikke
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Anikke » Freitag, 01.03.19, 6:09

Liebe elisabethanna,
herzlich willkommen hier im adfd. Gut dass du her gefunden hast.
Du wirst es schaffen, vom Mirtazapin loszukommen.Aberr du musst Geduld haben u d dich vorsichtig vorantasten, welche absetzdosis du verträgst.
Zunächst ist Stabilisierung angesagt.
Towanda hat es dir beschrieben.
Du musst zunächst zu der Dosis finden mit der du dich wieder gut fühlst, halte diese 4-6 Wochen und dosieren dann mit der wasserlösemethode alle 4 oder 6 Wochen höchstens 10% der letzten Dosis ab.
Liebe grüße
Anikke
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Kimeta
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Kimeta » Freitag, 01.03.19, 7:29

Liebe Elisabethanna,

auch von mir herzlich willkommen im ADFD!

Kannst Du hierzu bitte noch was Genaueres schreiben:
Elisabethanna hat geschrieben: Ich kannte letzte Woche euer Forum und eure Artikel und Tipps zum Absetzen noch nicht und habe Donnerstag und Freitag ca. eine Achtel Tablette genommen ( gelben Überzug entfernt, Küchenmesser) und Samstag gar keine. Am Tag danach wieder eine Achtel.
Das mit dem gelben Überzug irritiert mich. Ist das eine Retard-Tablette? Oder ein Schutz? Dann sollte er nicht entfernt werden.

Ansonsten denke ich auch, dass Du vor allem erstmal wieder stabil werden solltest. Dafür ist eine gleichmäßige Dosis sehr wichtig. Und Geduld :). In der Zwischenzeit kannst Du hier alle notwendigen Informationen zum sanften Absetzen lesen und erfragen.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 30.09.2019: 1,85 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Freitag, 01.03.19, 7:34

Ihr Lieben, Towanda, Annike und Katharina, ich danke euch sehr herzlich!

Diese Nacht bin ich zu meiner alten Dosis zurück gekehrt, es ging mir zu schlecht. Unglaublich: 45 Minuten nach der Einnahme von ca. 3,75 bis 4 mg verschwanden schon einige der schlimmsten Absetzsymptome wie Schmerzen und das heftige Brennen in der Blase! Aber ich bin so froh über eure Mut machenden Worte! Alleine dass es Menschen gibt, die einem glauben!! Ich werde es so machen wie von Towanda beschrieben, erst mal wieder stabilisieren, dann irgendwann ein neuer Versuch: Mit der Wasserlöse-Methode müsste es doch möglich sein, um 10 Prozent zu reduzieren.

Durch die Hölle der letzten Tage kann und will ich nicht noch mal gehen, es muss auf sanftere Weise möglich sein.

Nochmals danke an euch, wie lieb, dass ihr so schnell und ausführlich reagiert habt!

Alles Liebe und trotz allem, was nicht so einfach ist, ein schönes Wochenende. Mit liebem Gruß von Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Jamie
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.03.19, 8:14

Guten Morgen Eilsabethanna :)

Willkommen im Forum :)

Du hast ca. 10 Jahre lang Mirtazapin in einer niedrigen Dosis genommen, so immer um die 3,75mg.
Das ist der Bereich, wo Mirtazapin ziemlich stark schlafanstoßend wirkt, ab höheren Dosierungen (15mg aufwärts) wird das nämlich weiniger.

In diesem niedrigen Bereich ist das Mittel aber auch besonders potent; so gut wie alle AD sind im unteren Dosisbereich besonders potent. Deswegen wirst du wirklich nur Minischritte beim Ausschleichen machen können, damit dein Gehirn sanft entwöhnt werden kann.

Es war richtig, wieder aufzudosieren und prima, dass sich die ersten Symptome bereits legen. :)
Das zeigt nämlich, dass du einen Entzug hattest.
Ich würde nach diesem "verunglückten" Absetzversuch jetzt erneut einige Wochen auf den 3,75mg bleiben (bitte bleibe immer bei einer Dosis, schwanke nicht zwischen 3,75mg und 4mg umher), dich stabilisieren und dann noch mal neu durchstarten, mit 10% weniger, was bei 3,75mg 0,375mg weniger sind.

Noch eine Frage zur Blase. Ist das dein schwaches Organ? Hast du häufiger Blasenentzündungen? Weil da solltest du dran bleiben; ein Entzug bringt oft die "Schwachstellen" des Körpers zum Vorschein und wenn man es vorher schon weiß, kann man bereits "vorsorgen".

Und eine inhaltliche Ergänzung noch. AD machen nicht süchtig, sie machen abhängig.
Süchtig macht ein Stoff, den man nicht mehr weglassen kann ohne Entzug zu bekommen UND wo man das Bedürfnis hat, vermehrt danach zu greifen / die Dosis zu steigern (und weitere Suchtkriterien), bei AD ist der Begriff "Sucht" daher nicht gegeben (bei Benzodiazepinen sehr wohl), aber abhängig wird man sehr wohl von ihnen.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Freitag, 01.03.19, 10:33

Liebe Jamie, auch dir ein dickes DANKE für deine Nachricht! Ohne Feinwaage ist es nicht ganz einfach, die Dosierung genau hinzubekommen... Deshalb finde ich alleine schon wegen des Tipps mit der Wasserlöse-Methode dieses Forum großartig. Ja, genau, du hast Recht, nur in diesen niedrigen Dosierungen wirkt das Mirtazapin auf den Schlaf. Ich danke dir für den Hinweis, dass ein Entzug besonders die Schwachstellen des Körpers treffen kann! Sehr wertvoller Hinweis!! Bis zu einem erneuten Entzugsversuch möchte ich Wochen bis Monate warten, ich muss mich erst mal erholen und stabilisieren... Was mich wirklich wütend macht ist die Ignoranz der Ärzte bezüglich der körperlichen Abhängigkeit/Qualen beim Entzug: Und die Pharmaindustrie verdient ihre Milliarden... Ich danke dir, dass du hier bist! Liebe Grüße von Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Freitag, 01.03.19, 10:39

Liebe Kimeta, auch dir ein Danke für deine Nachricht!! Der gelbe Überzug ist auf allen Mirtazapin-Tabletten unabhängig vom Hersteller und es hat keine Funktion wie Retard. Ich habe ihn von Anfang an mit einem kleinen Küchenmesser abgekratzt, was sehr gut geht, weil ich dann 1. die 15 mg besser vierteln kann und 2. der gelbe Farbstoff sogenanntes chiningelb ist, was Allergien auslösen kann und das muss ich nicht auch noch haben, da ich ohnehin schon Allergien habe. Ich danke dir und allen anderen für den Austausch, würde am liebsten jedem eine liebe Umarmung geben! Hab einen schönen Tag, Kimeta und liebe Grüße
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Katharina
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Katharina » Sonntag, 03.03.19, 16:26

Liebe ElisabethHanna !

Ich erinnere ich hatte immer die Mirtazapin Schmelztabletten, die waren gut zu teilen.

Es hieß 3,7mg Schlafanstoßsende Wirkung
höhere Dosis: Antidepressive Wirkung.
( Quelle: Suchttherapeut der Psychiatrie ).

Die SchmelzTabletten sollten sich auch leichter auflösen lassen, Du kommst mit der Wasserkäse-Methode gut zurecht, nicht wahr?

Lass Dir Zeit.

( Manchmal überlege ich ob es nicht ausschließlich das reduzieren ist, das fehlen, das geringerwerden der Substanz
weiches Angst erzeugt
Sondern das Reduzieren ansich Angst auslöst;
Was war ich ängstlich.

Dabei im wahren Leben habe ich einfach keine Ängstlichkeit, im Gegenteil.
Das ist aber ausschließlich eine eigene Überlegung.

Jetzt reduziere ich so langsam wie möglich konstant und stetig und bin friedlich.
Körperlich unruhig nachts
Kofweh, zwischendurch extrem schwach
aber im Gefühl bin ich 'die Ruhe selbst'. )

Alles Gute, ein schönes Wochenende
Gruß
Katharina
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Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Dienstag, 05.03.19, 1:06

Liebe Katharina, deine Nachricht habe ich erst jetzt gesehen. Ein ganz liebes Danke dafür! Klar, Mittlerweile habe ich auch Angst vor einem neuen Absetzversuch. Ich muss mich erst mal stabilisieren. Das kennst du vielleicht auch. Ich habe immer noch Schmerzen im Körper von dem verkehrten Absetzversuch letzte Woche und hoffe, die werden bald besser. Ich freue mich über jeden, der oder die mir schreibt. Kann in meinem Freundeskreis nicht über dieses Thema sprechen, bin ziemlich allein. Ich wünsche dir eine gute Nacht und sende einen ganz lieben Gruß
Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

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10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Katharina
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Katharina » Dienstag, 05.03.19, 5:33

Liebe Elisabethanna !

Ich danke Dir!
Ich habe den Zeitfaktor für mich ganz neu beschlossen nachdem ich so schnell unterwegs war, ich wurde immer steifer vor Anspannung,

richtig begriffen habe ich das erst danach in der langen Pause
es war alles verspannt angespannt, der Bauch Magen Darm, ich glaube vermutlich daher auch Übelkeit und Verdauungsprobleme überhaupt, enge kurze Atmung, staksiges Gehen, stocksteif.
Stocksteif auch in Gefühl im Denken, hektisch unruhig.

Das ist alles wieder weg.

Deshalb setze ich eine große Zeitspanne.
Ich will solche extremen Phasen nicht mehr erleben es war eher Verlust als Gewinn.

Weshalb nicht 'nebenbei' reduzieren aber derweil leben?

Ich habe ständig gewaschen die Wäsche und mich, diese andauernde Anstrengung hatte den Körpergeruch verändert, schnelles Schwitzen ebenso frieren,
wozu das.
So reihte sich ein Tag an den nächsten
eine Nacht an die andere.

Jetzt ist auch vieles unruhig, aber im Gefühl bin ich friedlicher und das trägt mich viel viel besser.

Dann dauert es.
Ohne Kalender.

Hauptsache ich reduziere.
Über welche Zeit das habe ich endlich geschafft, das das nicht zählt für mich.

( Ich hätte es gern anders, ich würde auch in eine Klinik gehen alles weg und danach?
Ich muss mich danach aushalten;
meine Körperreaktionen sind aber zu krass
schnell geht die geistige Stabilität infolgedessen bergab,
auch das möchte ich nicht mehr erleben.

Ebenso wenig wie es 'da draußen' keine Teilnahmemöglichkeit gab, zb. zu einem Geburtstag zu gehen, überhaupt offen für so etwas zu sein.
Das macht traurig, isoliert, entfernt die Realität. )

Lass Dir Zeit, erst sollte Ruhe einkehren
Entspannung und Freude an irgendetwas.
Ein Zustand der Normalität.

So ist es mir ergangen.
Bei mir geht der Entzug nicht linear.

Es war einmal anders möglich
aber da waren viele Lebensfaktoren anders.

Ich vermute es gibt kein Reduzierplan der zu verallgemeinern möglich wäre.
Wir sind verschieden so wie unsere Lebensumstände es sind.
Vielleicht muss das der Ausgangspunkt sein.

Ich darf mich nicht auf Zeitpläne fixieren, das hatte ich nicht verstanden.

Alles Gute und liebe Grüße
Katharina
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Elisabethanna
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Mirtazapin: BITTE UM HILFE! Einschleichen nach missglücktem Absetzversuch gelingt nicht

Beitrag von Elisabethanna » Sonntag, 10.03.19, 8:52

Hallo ihr Lieben,

ob noch einmal jemand einen Tipp für mich hat? Es ist Sonntagmorgen und ich kann nicht aufhören zu weinen, weiß nicht mehr, wie ich weiter vorgehen soll und bin gerade am verzweifeln.

Ich hatte ja eine Woche lang versucht, Mirtazapin abzusetzen, meine 3,75 mg halbiert und einmal ganz weggelassen, da kannte ich dieses Forum noch nicht und wusste nichts von der 10%-Regel.
Da es mir sehr schlecht ging, dosierte ich wieder ein, auch auf euer Anraten, um mich vor einem erneuten Absetzversuch zu stabilisieren.

Nun mein Problem:
Meine ursprüngliche Dosierung 3,75 mg wirkt nicht mehr so wie vorher, ich wache nach höchstens drei bis vier Stunden schlagartig auf: Durch einen grässlichen Alptraum!
Den Rest der Nacht mit Zopiclon weiterzuschlafen, funktioniert zwar, bekommt mir aber nicht, Zopiclon macht mich sehr depressiv und es wäre ja auch allein schon wegen des Suchtpotenzials so nicht ständig machbar.

Ich habe dieser Tage auch höhere Dosierungen bis zu 7,5 mg Mirtazapin ausprobiert, um die richtige Menge für eine Stabilisierung zu finden, aber ich schlafe trotzdem viel zu wenig und die Alpträume vorm Aufwachen sind schrecklich! Mit zwei bis maximal fünf Stunden Schlaf komme ich nicht aus, von selbst schlafe ich dann nicht wieder ein. Heute habe ich vorm Einschlafen 5mg genommen, dann diese Nacht um drei Uhr morgens nochmals eine Viertel von 15 mg von Mirtazapin, eingeschlafen, aber wieder nach zu wenig Schlaf mit furchtbarem Alptraum aufgewacht.

So kann es nicht weitergehen, ich bin beruflich in einem anspruchsvollen Bereich selbständig und kann mich nicht locker für Wochen krank schreiben lassen. Die Ärztin, die mir Mirtazapin verschreibt, glaubt mir ja nicht mal meine Absetzsymptome. Zusätzlich ein weiteres AD o.ä. einnehmen will ich auch auf keinen Fall!

Wer hat Erfahrungen mit erfolgreichem Wiedereinschleichen von Mirtazapin? (Es soll ja nur vorläufig vor einem erneuten Reduzier-und Absetzversuch sein, wenn ich nochmals den Mut habe.)

Weiß gar nicht mehr, wie ich dosieren soll! Wird Mirtazapin nun nie mehr so wirken wie vor dem Absetzversuch? Oder gibt sich das noch?

Ich habe das Forum durchsucht vor dem Erstellen dieses Beitrags, aber nichts darüber gefunden, was ich konkret tun kann, wenn es Probleme mit dem Wiedereindosieren gibt.

Bin ziemlich verzweifelt, erschöpft und habe Angst, wie es weitergehen soll.

Habt Dank für eure Vorschläge und Tipps, ich bin sehr dankbar für jede liebe Nachricht und jeden Rat.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag
Eure Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

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Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

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10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Murmeline
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 10.03.19, 9:04

Beitrag hinzugefügt. Bitte eröffne keinen neuen Threads.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Sonntag, 10.03.19, 9:30

Hallo Murmeline, sorry, das wusste ich nicht!
Ich hoffe, irgendjemand findet meinen Beitrag. Ich bin wirklich total verzweifelt, weil das Wiedereinschleichen nicht gelingt.

Danke und einen schönen Sonntag
Elisabethanna
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Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

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Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

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30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
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Annanas
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Annanas » Sonntag, 10.03.19, 10:23

Liebe Elisabethhanna :) ,
Elisabethanna hat geschrieben:
Sonntag, 10.03.19, 8:52
Meine ursprüngliche Dosierung 3,75 mg wirkt nicht mehr so wie vorher, ich wache nach höchstens drei bis vier Stunden schlagartig auf: Durch einen grässlichen Alptraum!
Es könnte sein, daß die Dosis für den Wiedereinstieg zu hoch war u du dadurch zusätzlich mit den Nebenwirkungen zu kämpfen hattest.
MMn wäre ein Herantasten an eine Wohlfühldosis besser gewesen, dh nicht gleich auf die 3,75 mg zu erhöhen.
Elisabethanna hat geschrieben:
Sonntag, 10.03.19, 8:52
Ich habe dieser Tage auch höhere Dosierungen bis zu 7,5 mg Mirtazapin ausprobiert, um die richtige Menge für eine Stabilisierung zu finden, aber ich schlafe trotzdem viel zu wenig und die Alpträume vorm Aufwachen sind schrecklich!
Das ist jetzt ganz ungünstig. Dein ZNS braucht vor allen Dingen eines, das ist Stabilität in der Dosierung.

Ich würde versuchen, 3 mg konstant einzunehmen.
Es kann sein, daß es etwas hakelig wird, aber ein paar Tage müßtest du durchhalten, es sei denn die Symptome werden unaushaltbar u stark einschränkend.
Dann müßten wir zusammen neu überlegen.

Z.Zt herrscht Chaos im Gehirn, durch die wechselnden Dosierungen, aber das müßte sich bei konstanter Dosis wieder regulieren.

Es ist noch nichts verloren, auch wenn es sich gerade so anfühlt :hug: ,

liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Sonntag, 10.03.19, 10:55

Liebe Anna,

danke, dass du mir geantwortet hast! :hug:
Du schreibst so lieb, das tut mir in diesem Moment richtig gut!!

Nochmals weniger als 3, 75 mg einzunehmen, davor habe ich große Angst nach einer Woche missglücktem Absetzversuch mit einer niedrigeren Dosierung.
Es fühlt sich jetzt schon so unaushaltbar an!
Ich überlege sogar, mal für eine Woche höher zu dosieren, 7,5 mg. Ob ich dann wohl wieder durchschlafe?

Ich wünschte so, es stimmt, was du schreibst, dass noch nichts verloren ist!
:hug:

Sei ganz lieb gegrüßt von Elisabethanna
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Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

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Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Towanda » Sonntag, 10.03.19, 12:00

Elisabethanna hat geschrieben:
Sonntag, 10.03.19, 10:55

Ich überlege sogar, mal für eine Woche höher zu dosieren, 7,5 mg. Ob ich dann wohl wieder durchschlafe?
Ich habe dieser Tage auch höhere Dosierungen bis zu 7,5 mg Mirtazapin ausprobiert, um die richtige Menge für eine Stabilisierung zu finden, aber ich schlafe trotzdem viel zu wenig und die Alpträume vorm Aufwachen sind schrecklich! Mit zwei bis maximal fünf Stunden Schlaf komme ich nicht aus, von selbst schlafe ich dann nicht wieder ein. Heute habe ich vorm Einschlafen
5mg genommen, dann diese Nacht um drei Uhr morgens nochmals eine Viertel von 15 mg
von Mirtazapin, eingeschlafen, aber wieder nach zu wenig Schlaf mit furchtbarem Alptraum aufgewacht.
Hallo Elisabethanna,

Du hast in den letzten Tagen sehr viele Dosisveränderungen vorgenommen, damit kommst Du nicht wirklich weiter.

Abrupte Dosisveränderungen nach oben oder unten werden meist nicht gut vertragen. Wenn Du höher dosieren willst solltest Du das langsam in kleinen Schritten machen und dazwischen mindestens ein paar Tage, besser noch mehr, abwarten.
So ein mißglückter Absetzversuch geht meist leider nicht ohne Beschwerden ab, da mußt Du durch, wenn Du wieder Stabilität in Deinen Zustand bringen willst. Schnellschüsse sind nun für das Nervenkostüm ziemlich schwer zu verdauen. Je mehr Du rumexperimentierst, desto empfindlicher wird Dein Nervenkostüm.

Baldrian und Passionsblume sind einigen hier eine Hilfe im Entzug, desgleichen Calmvalera und Metakavernit.

Kannst Du bitte Deine Dosisveränderungen der letzten Tage genau in Deine Signatur schreiben?

LG Towanda
► Text zeigen

31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Katharina
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.03.19, 14:00

Liebe Elisabethanna !

Mirtazapin hat mir nur eine Zeitlang geholfen,
3,75mg.
Ich konnte es auch ohne Problem absetzen was vllt Daten liegt das ich auch noch viele andere PP nahm.

Ich wollte es in einer Zeit als ich nicht einschlafen konnte für drei vier Tage einnehmen, besprach dies, das sei ok.

Es wirkte nicht mehr wie zu vor.
Sofort weg.
So ging es mit anderen PP auch.

'zum Glück' hatte ich noch andere die ich sowieso einnehmen musste da ich sie nicht weg lassen konnte.

Was wäre wenn So das andere Medikament akzeptieren würdest, nach Absprache, in kleinster Dosis
bis Du stabiler bist? Und später langsam ausschleichst?

Es ist scheußlich, diesen Weinattacken ausgesetzt zu sein, sie kommen aus heiterem Himmel;
ich erinnere das.
Vor Jahren am Tisch in Urlaub
mit Freunden konnte ich nur aufstehen mich wegdrehen und schnellstens auf und ins Zimmer, sodass keiner etwas bemerkte. Es gab keinen Grund von aussen.

Das ist nach einer Zeit verschwunden und nie wieder gekehrt !

🍀🍀🍀
Alles Liebe,
Katharina
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Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Sonntag, 10.03.19, 15:43

Liebe Towanda,

ganz lieben Dank für deine Antwort!

Da ich vor diesem schlimmen Absetzversuch auch schon mal mehr als eine Viertel von 15 mg Mirtazapin (immer vorm schlafengehen) genommen habe, im Notfall bis zu 7,5 mg, wenn ich auf Reisen war, - und dann wieder problemlos auf die 3,75 gehen konnte, hätte ich nicht gedacht, dass dies NACH dem Absetzversuch anders sein könnte.

Danke für den Hinweis, die aktuelle Dosierung in die Signatur zu schreiben.
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, an welchem der vergangenen Tage ich insgesamt wie viel genommen habe durch das nächtliche Aufwachen. Insgesamt immer zwischen 3,75 und 6 mg, einmal auch 7,5 mg. Vermutlich ist mein ZNS wirklich total durcheinander. Vielleicht ist es heute besonders schlimm, weil ich gestern entgegen meiner Gewohnheit morgens zwei Tassen Kaffee getrunken habe, um den Tag mit wenig Schlaf zu überstehen. Der Kaffee hatte null Wirkung, obwohl ich ganz selten welchen trinke; wahrscheinlich habe ich mein ZNS damit noch mehr durchgewirbelt.

Danke auch für die Tipps bezüglich Passionsblume usw., vielleicht hilft mir etwas davon. Ich habe nur noch einen Wunsch: Ohne Alpträume gut zu schlafen, damit ich tagsüber meine Stabilität behalte.
Vielleicht kennst du das auch; ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, mir zu antworten.
Sei lieb gegrüßt und hab einen schönen Sonntag
Elisabthanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

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