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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Sonne27
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Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 09.03.19, 17:12

Hallo,

Ich bin neu hier auf Empfehlung einer lieben Freundin, die mir dieses Forum hier empfohlen hat.

Allerdings weiß ich nicht ob ich in der richtigen Katogerie bin, falls nicht bitte ich um Verzeihung und eventuell kann man es vielleicht verschieben.

Kurz zu mir, ich bin jetzt knapp 34 Jahre und nehme seit 6 Monaten regelmäßig Oxazepam in unterschiedlicher Dosis, meine langfristige Dosis diesbezüglich lag aber bei 30mg.

Allerdings habe ich früher schon Benzodiazepine genommen, allerdings da recht unregelmäßig in 1-2 Wochenabständen, hatte dazwischen aber immer wieder kleinere Anfälle und weil ein Absetzen damals nicht so einfach möglich war sollte ich für die nächsten 10 Tage eigentlich nur 12,5mg nehmen aus 10 Tagen wurden dann meinerseits 6 Monate und aus 12,5mg meinerseits 30mg.

Meine Ärzte waren darüber alles andere als Begeistert aber da war das „Kind bereits in Brunnen“ gefallen. Ich wollte die Sucht nicht wahrhaben. Meine Ärzte redeten mir ins Gewissen ohne das es Schlussendlich bei mir ankam. Im Dezember wollte ich mich eigentlich nur Unverbindlich zwecks eines Entzugs informieren, aus Informieren wurde allerdings gleich Stationär. Man entzog gleich am 2 Tag um 5mg, was mich um meinen Schlaf brachte. Am 9 Tag hatte ich dann einen komplex fokalen Anfall, den der Pfleger aber nicht als solchen Wahrnahm ( schließlich hatte ich Augen offen) das ich aber laut meiner damaligen Bettnachbarin nur wirres Zeug redete mich immer wiederholte und den Pfleger unterstellte das er mich wohl auslachte, machte er Tür zu, das es für mich Schlussendlich eine Lebensbedrohliche Situation war erfuhr ich erst am nächsten Tag durch meine Bettnachbarin die mir alles erzählte. Ich dachte die spinnt sich was zusammen, war irritiert als man mich auf die Situation ansprach den ich wusste es ja nicht zumal meine Bettnachbarin erzählte es mir erst viel viel später nach der Visite. Am Abend bin ich dann zu den Pfleger der mir Böswilligkeit unterstellte ( eben weil Augen offen) das gerade das bei einem Anfall dieser Art den Anfall ausmacht davon wollte der nix wissen. Das Vertrauensverhältnis meinerseits war kaputt. Ich blieb 12 Tage auf 25mg Oxazepam. Man wollte seitens der Entzugsklinik das Antiepileptikum erhöhen was ich aber ablehnte weil es nicht mein übliches war, vermutlich war der Entzug und andere Tabletten auch der Grund des Anfalls.

Nach 12 Tagen entließ ich mich dann Schlussendlich selbst ich habe mich nicht ernst genommen gefühlt. Meine Neurologin dosierte mich dann von meiner eigentlichen Dosis von 200mg LAMOTRIGIN auf sofort 400mg hoch, seitdem habe ich Toi Toi Toi nur noch kleine Anfälle.

Ich habe dann aber auch wieder das Oxazepam erhöht auf 30mg Ende Januar nahm man mir dann wieder 5mg weg aber in einer Epilepsieklinik denen ich „Blind“ vertraue wäre da nicht meine Angst vor Ärzten. Wegen Krankheitsuneinsichtigkeit und damit keiner Mitarbeit meinerseits entließ man mich dort nach 3 Tagen. Am 06.02. packte mich dann irgendwas und ich fing an zu reduzieren, vermutlich leider auch zu schnell. Ich bin von 30mg auf derzeit 15mg runter. Vor 4 Tagen packten mich dann böse Entzugserscheinungen und ich dachte ich muss Sterben, ich war schon soweit mich wieder in die Entzugsklinik einweisen zu lassen. Habe aber durch gehalten und danach ging es stetig „Bergauf“ Reduziert habe ich seitdem nicht mehr und meine Hausärztin möchte das auch erstmal nicht.

Hatte jetzt überlegt mit der Wasserlösmethode weiter zu machen um kleinere Schritte zu gehen vielleicht alle 14 Tage 1mg entziehen.

Momentan teile ich meine 15mg auf folgende Zeiten auf
-2,5mg morgens
-2,5mg mittags
-10mg Abends

Meine Freundin hat mir das gestern ausführlich erklärt allerdings blicke ich dort immer noch nicht recht durch mein Kopf ist momentan leer.

Wenn ich eine 10mg Oxazepam in 200ml Wasser auflöse muss ich 20ml verwerfen, korrekt?

Wenn ich ein weiteres Mg entziehen möchte sind das dann 40ml die ich verwerfen muss?

Wenn ich nochmals reduzieren tue um 1mg sind das dann 60ml die ich verwerfen muss?

Oder rechnet man dann anders? Dreisatz ist momentan überhaupt nicht meine Stärke. Vielleicht kann mir diesbezüglich jemand helfen der damit Erfahrung hat?

Lg und ganz lieben Dank für eventuelle Hilfe
Zuletzt geändert von Jamie am Samstag, 09.03.19, 20:59, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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Re: Sonne27: Benzodiazepine absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Ululu » Samstag, 09.03.19, 17:17

Hallo Sonne27,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

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Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
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Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

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Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
Ute
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Re: Sonne27: Benzodiazepine absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Ululu » Samstag, 09.03.19, 17:29

Hallo Sonne27,

vorerst ist dein Beitrag in dieser Rubrik hier am besten aufgehoben .
Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir ihn dann in den Benzobereich verschieben.

Ich denke ich habe richtig verstanden, dass du unter Epilepsie leidest, oder ?
Da ist es natürlich sehr wichtig, dass du beim Entzug vorsichtig vorgehst, das dürfte dir aber sicher selbst klar sein.
Umso unverständlicher ist mir das Vorgehen in der Klinik.
:shock:
Deine Rechnungen zum ersten Schritt der Wasserlösemethode ist übrigens richtig.
Man setzt danach aber auch immer 10 % der aktuellen Dosis, nicht der Ursprungsdosis ab.
In den dir verlinkten Infos ist das gut erklärt.
Wenn es so weit ist, können wir dir aber im Zweifel auch behilflich sein.
:)
Wichtig ist, dass du gut auf dich aufpasst und das Vorgehen immer an dein Befinden anpasst.

Ist denn sichergestellt, dass du ausreichend Rezepte bekommst ?
Das wäre wichtig, um nicht unnötig unter Druck zu geraten.

LG Ute
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 09.03.19, 21:09

Hallo Ute,

Vielen Lieben Dank für die Einweisung, mit der Signatur hab ich an sich verstanden aber soll ich bei meiner Ursprünglichen Dosis von 30mg anfangen oder bei der Dosis bei der ich momentan bin, weil heute erst registriert? Bin momentan noch ein bisschen mit allem überfragt aber mache mich in den nächsten Tagen mit allen hier mal vertraut. Ich vermute aber da wird noch die ein oder andere Frage meinerseits kommen, bin da ziemlich unbedarft was sowas angeht, habe mich nie so „real“ damit auseinander gesetzt.


Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.03.19, 21:13

Hallo sonne,

willkommen im Forum :)

Wir brauchen deinen Verlauf in deiner Medikamentengeschichte.
Also fange bitte nicht mit dem IST Stand von heute an, sondern damit, auf welcher Dosis und wann du warst, als es mit den Änderungen los ging.
Im Prinzip ist eine Signatur ein Zeitraffer, was du wann wie gemacht / geändert / weniger genommen / mehr genommen / Medikament gewechselt / zusätzlich was genommen etc. hast.

Auch gehört aufgelistet, welche weiteren Medikamente du nimmst (du zB das Lamotrigin), andere nehmen zB Mittel gegen zuviel Magensäure (PPI) oder dauerhaft Schmerzmittel etc.
Auch dauerhaft eingenommen Nahrungsergänzung sollte aufgeführt werden.

Wir möchten uns damit einen Überblick verschaffen :).

Lege am besten einfach mal irgendwann los mit der Signatur; wir melden uns schon, wenn wir Nachfragen haben und dich bitten wollen, noch etwas zu ergänzen.

Viele Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 09.03.19, 21:58

Hallo Ute,

( leider lang dafür ausführlich)

Ja leider hast du es richtig verstanden, kurz zur Erklärung man hat mich 2016 eigentlich wegen vermutlichenen Kreislaufbeschwerden oder einer Herzerkrankung ins Krankenhaus seitens meiner Hausärztin ins Krankenhaus eingewiesen.

Herzerkrankung konnte ich sogut wie ausschließen, da ich voher bereits diesbezüglich gründlich Untersucht wurde, also blieb nur der Kreislauf...Dachte ich zumindest.

Ja als man mich dann um ein „nettes“ Arztgespräch seitens des Oberarztes bat habe ich mit allem gerechnet aber nicht mit solch einer Diagnose.

Man wollte mich dann von der Kardiologie auf die Neurologie verlegen was ich aber ablehnte. Seitens meiner Hausärztin habe ich dann nach Selbstentlassung genau 3 Stunden bekommen um auf die Neurologie Stationär zu gehen, also blieb mir ja nix anderes übrig.

Die haben dann noch ein paar Untersuchungen gemacht und wollten mich dann auf LAMOTRIGIN einstellen. Mit 25mg eine Mini Dosis die 0 wirkt habe ich mich dann aber Schlussendlich wieder selbst entlassen.

Die 25mg habe ich dann Pflichtbewusst wie ich bin nach ca. 7 Tagen wieder abgesetzt und keine Antiepileptika genommen, mein damaliger Neurologe hat sich dafür nicht Interessiert also was soll’s.

So ging das bis Februar 2018 gut, keine großen Anfälle ( Grand Mal ) habe ich meiner Meinung nach wieso nicht sondern nur mit Bewusstlosigkeit oder Eintrübungen.
Im Februar 2018 habe ich dann vom Neurologen ( mit dem wurde ich einfach nicht warm) zu einer Neurologin gewechselt weil ich kurz voher starke Zuckungen in einem Bein hatte. Soweit sogut.

Allerdings fand diese das allerdings garnicht witzig und wies mich in eine Epilepsieklinik ein, wo ich dann auf Keppra eingestellt wurde mich aber auch nach 3 Wochen mit einer Dosis von 500mg selbst entlassen habe mit der „Verpflichtung“ Zuhause weiter alleine aufzudosieren bis auf 1000mg, ist aber meinerseits nie passiert. Hin und wieder mal ein kleiner Anfall aber alles nix dramatisches.

Im Juli hatte ich dann erneut Aufnahme Termin in der Epilepsieklinik wo ich dann parallel von Keppra ausdosiert wurde und LAMOTRIGIN eingeschlichen wurde. Man entließ mich dann nach 9 Wochen und mit einer Mindestdosis von 200mg.

Ich glaube denen in der Entzugsklinik war das egal, sonst hätte man mich nicht um quasi 5mg mit allermacht Entzogen es war also nur eine Frage der Zeit bis ein Anfall kam der aber nicht als solcher gewertet wurde, obwohl meine Bettnachbarin alles mitbekam, wie oben schon erwähnt wurde mir stattdessen Böshaftig unterstellt.

Die ersten 15mg habe ich mit Sicherheit zu schnell Abdosiert habe jeweils immer 2,5mg entzogen ohne große Probleme das kam dann erst vor ein paar Tagen mit voller Wucht. Meine Hausärztin war schockiert und meinte auch das, das zu schnell war aber ich bin natürlich „schlauer“

Jetzt hoffe ich das ich noch so einiges Ausbügeln kann und bleibe erstmal bei meiner derzeitigen Dosis von 15mg damit ich nicht noch weitere „nette“ Nebenwirkungen spüre.

Habe mir so als Ziel gesetzt frühstens ab dem 22.03.2019 weiter zu machen dann bin ich 14 Tage bei 15mg gewesen weiß aber nicht ob das zu schnell ist, möchte auch nix mehr falsch machen.

Meine Psyschaterin hat mir 200 Tabletten verschrieben die in denn Apotheken haben gesagt bekomme ich nicht bei meinem Alter. Habe dann gezwungenermaßen mich erstmal mit 50 zufrieden gegeben und muss am Montag nochmal hin zu ihr vermutlich brauch ich ja noch ein paar mehr denn ich fahre am Dienstag zur Psychosomatischen Reha für 5 Wochen.

Wollt jetzt erstmal fragen ob sie mir noch 100 aufschreibt damit ich wenigstens über die Reha komme. Ansonsten mach ich mir über die Weiterverordnung wenig Gedanken das geht alles schnell und ohne Probleme. Nur die Apotheken müssen halt das ganze mitmachen sonst sitze ich wieder da.

Sorry für den langen Text, möchte aber auch nix verheimlichen, gerade in so einem Forum ist das vermutlich wichtig.

Lg Sonne27
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Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 09.03.19, 22:01

Hallo Jamie,

Okay, vermutlich verhaue ich da was bin diesbezüglich halt leider nicht so die Leuchte drin, aber ich werde mein bestes geben.

Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 09.03.19, 22:37

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe ich habe nicht die ganze Signatur falsch gemacht, wenn nicht bitte schimpfen. 🤔

Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Sonntag, 10.03.19, 7:46

Guten Morgen,

habe mich jetzt mal mit der sogenannten Stabilisierungsphase vertraut gemacht,habe nun überlegt anstatt wieder Hals über Kopf weiter abzudosieren auch wenn langsamer als zuvor erstmal zu Stabilisieren, aber entweder habe ich es meinem „Donner“ überlesen oder es stand dort nicht. 🙈

Ich habe wie bereits erwähnt ziemlich schnell innerhalb von etwa 1 Monat von 30mg von 15mg abdosiert habe vor einigen Tagen das „komplette Programm“ an Entzugserscheinungen bekommen, nachdem es mir davor bei dem Absetzen alles leicht fiel.

Nun hatte ich eigentlich so das „Ziel“ ab dem 23.03.2019 weiter runter zu gehen je nach Verfassung. Vermutlich reicht das nach meiner derzeitigen Recherche bei einer Stabilisierungsphase die momentan glaub ich das einzig richtige wäre nicht.

Vielleicht kann mir hier jemand ein Richtwert geben wielange es braucht bis die Stabilisierungsphase „abgeschlossen“ ist?

Ich möchte und muss mir da kein Stress machen und habe eigentlich diesbezüglich alle Zeit der Welt war bloß so naiv schnell los zu kommen von dem Zeug in der Vergangenheit.

Vielleicht hat jemand hier ein Richtwert wielange eine Stabilisierungsphase gemacht werden sollte bevor man weiter runter geht. Bei 15mg bin ich seit etwa 6 Tagen.

Vielen Lieben Dank für eure Hilfe.

Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Towanda » Sonntag, 10.03.19, 8:33

Hallo Sonne,

Du bist immer noch ziemlich schnell im Absetzen.

Die Empfehlung hier lautet so:
Empfehlung zu den Absetzschritten

* Bei einer Dosis > 50mg Diazepam: 10mg alle 1-4 Wochen
* Ab 50mg bis 40mg Diazepam: 5mg alle 1-4 Wochen
* Ab 40 mg Diazepam bis 15mg Diazepam in 2mg Schritten alle 1-4 Wochen
* Ab 15mg Diazepam bis 0 Diazepam MAX. 1mg Diazepam Schritten oder weniger alle 1-4 Wochen
Solche Informationen findest Du hier - wurde Dir auch oben schon mal verlinkt: viewtopic.php?f=16&t=12883#p182864

Wie schnell Du nach einer Reduzierung wieder stabil bist, kannst nur Du selber beurteilen, da gibt es keine Regel.

LG Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Sonntag, 10.03.19, 12:56

Hallo Towanda1,

Vielen Lieben Dank für deine Antwort.

Momentan möchte ich vernünftigerweise erstmal nicht mehr abdosieren und erstmal bei der Dosis von 15mg bleiben. Klar muss ich da diesbezüglich auf meinen Körper hören aber wielange braucht der Körper so laut Erfahrung bis eine Stabilisierungsphase eintritt?

Ist da 3-4 Wochen realistisch? Oder sollte man mehr einplanen? Ich habe diesbezüglich überhaupt keine Erfahrung. Momentan nehme ich die 15mg in 3 mal pro Tag aufgeteilt. Was mir besser bekommt als nur Abends.

Die Höchstdosis Abends mit 10mg. Da würde ich in Zukunft auch gerne mit dem Absetzen anfangen.

Leider habe ich keinen Plan, bin im Dreisatz rechnen vor 10 Jahren mal gut gewesen, aber meine Schulzeit ist schon 11 Jahre vorbei und ich habe seitdem nie wieder damit zu tun gehabt.

Hatte ja bereits gelesen das es empfehlenswert ist 10% von der derzeitigen Dosis zu reduzieren, aber ich weiß nicht wieviel das vermutlich bei 15mg sind? Weil ich vermute ja ich muss die Gesamte Dosis nehmen oder lieg ich da falsch? Oder muss ich nur die 10mg von Abends nehmen die ich reduzieren möchte?

Man sieht ich habe von der Materie 0 Ahnung, geschweige den Dreisatz rechnen, noch kann ich mich mit den Rechnern diesbezüglich im Internet anfreunden. 😭

Ich hoffe, man kann mir hier helfen und mir gegebenfalls auch sagen ob ich von der Gesamtdosis von 15mg ausgehen muss oder nur von den 10mg Abends

In Zukunft möchte ich die Wasserlösmethode anwenden, damit kann man wohl kleine Schritte reduzieren und ich möchte diesbezüglich echt keine Gefahr mehr eingehen.

Ich reduziere lieber 2 Monate länger aus, kann aber mein Tag einigermaßen genießen ohne das ich groß Angst haben muss das es mich so wie vor ein paar Tagen erwischte. An dem Tag war ich echt soweit wieder in die Entzugsklinik zu gehen, habe dann aber „durchgehalten“, die letzten Tage gingen auch wieder, heute ist es wieder minimal aber Aushaltbar zu dem letzten Mal ein Witz.

Ich habe wegen dem Absetzen überhaupt keine Eile, nur meine Unvernunft die war leider „Schlauer“ Viel schlimmer wäre für mich ein Anfall der kostet mich jedes Mal ein Jahr erneutes Fahrverbot.

Spritzen habe ich mir gestern aus der Apotheke geholt in 20ml, 10ml und 5ml

Nun muss ich morgen nur noch zu meiner „Psyschaterin“ die ich schon seit etlichen Jahren nicht mehr persönlich gesehen habe aber da sind die Tabletten mir bis zum vollständigen Absetzen „gesichert“. Die Apotheke beim letzten Mal hat bloß gestreikt und die wollten mir trotz Verschreibung von 200 mal 10mg stattdessen haben mir sie mir nur 1 Packung anstatt 4 ausgehändigt und den Rest gestrichen ( in meinem Beisein).

Fahre aber am Dienstag zur Psychosomatischen Reha bezüglich dem Akzeptieren der Epilepsie. Dort bekomme ich keine Medikamente Bzw. Möchte auch meine Epilepsie Medikamente von Zuhause nehmen da ich 100% weiß das es momentan von dem Hersteller von dem ich das LAMOTRIGIN nehme keine Tabletten mehr gibt da der Hersteller den Wirkstoff wohl nicht ran bekommt. Die Oxazepam werde ich dort vermutlich auch nicht erhalten, den dort sind auch Suchtpatienten, allerdings in einer anderen Abteilung/ Haus wie ich.

Deswegen muss ich ja mindestens bei 5 Wochen etwa 150 Tabletten dabei haben um einigermaßen durch zu kommen.

Ich wäre euch wirklich sehr sehr Dankbar egal wem von euch der mir beim genauen Erklären der Wasserlösmethode und auch was wie wo ich reduzieren muss/sollte.

Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Smilla » Sonntag, 10.03.19, 13:16

Hallo,
wielange braucht der Körper so laut Erfahrung bis eine Stabilisierungsphase eintritt?
Ist da 3-4 Wochen realistisch? Oder sollte man mehr einplanen? Ich habe diesbezüglich überhaupt keine Erfahrung.
Die Erfahrungen hier besagen, dass es sehr schnell gehen oder sehr lange dauern kann; Du wirst Deine eigenen machen (müssen).

Mir ging es lediglich EINEN Tag nach dem letzten Absetzschritt von Bromazepam schlecht, dann hatte sich der Körper offenbar schon auf die neue, reduzierte Dosis eingestellt.
Mein Organismus <3 assimiliert sehr schnell, was aber auch bedeuten kann, er entwickelt rasch Toleranzen. (Mir ist das sogar mit einem AD so gegangen, wozu mein Psychologe verwundert äußerte, das habe er in den langen Jahren seiner Praxis noch nie gehört. Das schließt meinerseits eine lange, kontinuierliche Einnahme von irgendwas für alle Zukunft aus, was ich auch gut finde zu wissen.)

Es ist also individuell sehr unterschiedlich, soviel lässt sich sagen. Auf der Ashton-Absetztabelle wird ein Richtwert von 1 - 4 Wochen für die Benzo-Absetzschritte angegeben. Zumeist pendelt sich der Körper also hier irgendwo ein; allerdings kann eine besonders lange Einnahmedauer wohl auch längere Fristen bedingen. 6 Wochen gehören durchaus noch in den Normalbereich und leider für manchen Betroffenen auch länger, wie eben die Erfahrungen zeigen.

LG Smilla
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Sonntag, 10.03.19, 17:15

Hallo Smilla,

vielen Lieben Dank für deine Antwort.

Ich nehme ja erst ca. 6 Monate Oxazepam regelmäßig vorher unregelmäßig ca. in 1-2 Wochen Abstand.
Aber vermutlich wird sich mein in der Vergangenheit schnelles Absetzen bestimmt rächen. Ich werde mal das Gesunde Mittelmaß nehmen und jetzt 3 Wochen bei der Dosis bleiben. Ich hoffe damit verfahre ich am besten.

Deswegen werde ich dementsprechend jetzt meinem Körper genug Zeit geben um sich an die 15mg zu gewöhnen. Erst danach werde ich weiter machen, entweder in 0,5 Schritten oder in 1mg Schritten. Höher auf garkeinen Fall mehr.

Weiß aber nicht was sinnvoller ist in Zukunft, in 1mg oder 0,5mg Schritten abzudosieren?

Vorallem von welcher Dosis man ausgeht von den 15mg ( meiner Gesamtdosis derzeit) oder lediglich die Abenddosis von 10mg?

Eventuell ist jemand so nett und würde mir die „Absetzschritte“ die ich für die Zukunft brauche hier mir aufschreiben könnte. Je nachdem von welcher Dosis man ausgeht.

Wie gesagt Gesamtdosis beträgt 15mg aufgeteilt in 2,5mg Früh, 2,5mg Mittags und 10mg Abends. Die Dosis Abends in Höhe von 10mg Abends würde ich gerne weiter runter reduzieren.

Anfangen würde ich gerne mit der Abenddosis in Höhe von 10mg in 200ml Auflösen

Dann müsste ich ja bei 1mg und 200ml Wasser müsste ich 20ml verwerfen korrekt?

(Meine liebe Freundin hat dies mir ausgerechnet)

Gehe ich von der Gesamtdosis in Höhe von 15mg aus bin ich mit der Sache überfragt und weiß nicht wieviel ich dann dort verwerfen müsste?

Die 2,5mg Morgens und Mittags sollen erstmal erhalten bleiben und nicht reduziert werden.

Aber bei zb. 10mg - 200ml Wasser - 20ml Verwerfen
( dann bin ich bei 9mg) ?

Aber bei zb. 10mg - 200ml Wasser - ???? wieviel verwerfen? Man darf ja dann von 9mg nur 10% reduzieren? Korrekt?

Vielleicht kann jemand so nett sein und mir das mal per Dreisatz bis vielleicht von Abends 10mg auf 7mg reduzieren also wieviel ich dann verwerfen muss.

Wäre total lieb wenn jemand von euch sich die Zeit nimmt?

Danke ganz lieb im Voraus.

Lg Sonne27
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Jamie
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Jamie » Montag, 11.03.19, 8:52

Hallo sonne :),

berechnet wird immer auf die Tagesgesamtdosis.
Davon 10% weniger.

Bei 15mg (das ist dein Wert) sind das im ersten Schritt 1,5mg weniger.
Dabei bleibt es dir überlassen, ob du diese Abdosierung splitten willst (also zB morgens 0,75mg weglassen und abends dasselbe) oder ob du dir einen Zeitpunkt am Tag heraussuchst, wo du die 1,5mg am Stück weglässt.

Ich würde da weglassen, wo du der Meinung bist, dass du es am wenigsten benötigst bzw. splitten.
Du könntest auch mittags 0,5mg weglassen und abends 1mg.
Wie du dir das verteilst, ist deine Sache.
Man weiß ja in der Regel, wann tagsüber es einem besser oder schlechter geht.
Lass da was weg, wo du denkst, du bist am stabilsten.
Wenn dein Schlaf miserabel ist, dann behalte die 10mg erst mal abends bei und lasse morgens und mittags 0,75mg (total dann 1,5mg) weg.

Wenn du uns mitteilst, wie du vorgehen willst, also ob du splitten willst und wie, dann kann ich dir eine Rechnung dazu aufstellen. Aber ich muss erst wissen, ob du nur einmalig am Tag was weglässt oder an mehreren Stellen und die Dosen, die du weglässt, musst du bitte auch mitteilen.

Viele Grüße
Jamie
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Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Montag, 11.03.19, 17:43

Hallo Jamie,

erstmal ganz ganz lieben Dank für deine Antwort und für das Hilfsangebot was ich gerne annehme.

Ich hoffe ich vergesse nix wenn bitte einfach nochmal nachfragen. 🤔

Noch habe ich ja mit Entzugserscheinungen zu kämpfen und möchte deswegen Vernünftigerweise das ganze erstmal mit 15mg „Stabiliesieren“ nennt sich das so?

Ich könnte von der derzeitigen Tabletten Menge sofern besser und genauer mit einer ganzen 10mg Tablette und 200ml Wasser arbeiten, bei jeder Dosisverringung während der ganzen Reduzierung bis auf 0.

Meine Psyschaterin verschreibt mir genug.

Am liebsten würde ich:

Die 1 Dosisreduzierung von 10% würde ich gerne Abends vornehmen. Mit 200ml Wasser und 10mg Tablette = wieviel verwerfen?

Die 2 Dosisreduzierung ( jeweils mit einer 10mg Tablette, sofern genauer) würde ich gerne um Morgens von 2,5mg um 5% reduzieren ( mit einer 10mg Tablette) und Abends um 5% reduzieren ( mit einer weiteren 10mg ) reduzieren

Wieviel verwerfen? Da ja sowohl Morgens bei 2,5mg als auch Abends bei den 8,5mg

3 Dosisreduzierung würde ich wieder je eine 10mg Tablette nehmen und gerne Mittags von 2,5mg um 5% reduzieren und Abends auch um 5% der noch übrigen Dosis.

Damit es nicht Zuviel wird für dich Jamie, würde ich es erstmal bei den 3 Dosisreduzierungen belassen und wenn ich darf dann wenn es soweit ist später hier diesbezüglich nochmal auf dich zukommen? 💐 für deine ganz tolle Hilfe. Ich bin zwar erst 3 Tagen hier aber hier ist man unter Gleichgesinnten und ich fühle mich hier total wohl. 🙏

Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Ululu » Montag, 11.03.19, 20:27

Hallo Sonne,

du solltest auf jeden Fall extrem vorsichtig vorgehen.

Benzodiazepine, wie dein Oxazepam, können beim Entzug Krampfanfälle auslösen. Das kann im schlimmsten Fall schon bei ansonsten gefunden Menschen passieren.
Als Epileptikerin ist dein Risiko dafür sicher noch viel höher.
Ich würde an deiner Stelle jetzt über die Reha auf der Dosis von 15 mg bleiben und mich voll und ganz der Akzeptanz deiner Erkrankung widmen.
Ich nehme an, die Reha dauert drei oder hier Wochen, oder ?
Das wäre auch eine Zeit, die allgemein zur Stabilisierung auf einer Dosis gebraucht wird.

Danach kannst du dir dann Gedanken um den Entzug machen.
Beim Berechnen können wir dann gerne helfen, wenn es so weit ist.

Mir fällt auf, dass du sehr locker mit der Diagnose Epilepsie umgehst. Es ist ja auch durchaus positiv, wenn du dir dein Leben davon nicht komplett durcheinander bringen lässt.
Trotzdem ist das eine schwere Diagnose. Epilepsie gehört auf jeden Fall adäquat behandelt, selbst wenn du keine Grand Mal Anfälle hast.
Die Anfälle können dich in dem Moment in eine unmittelbare Gefahr bringen.
Außerdem hinterlassen Sie aber auch Spuren in deinem Gehirn, die sich erst viele Jahre später auswirken. Deshalb ist es schon wichtig, dass man versucht, diese Anfälle möglichst zu verhindern.

Pass gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Montag, 11.03.19, 22:05

Hallo liebe Ute,

Lieben Dank für deine Antwort. 🌸

Leider wieder sehr lang! 🙈

Die Reha geht mindestens 5 Wochen mit Verlängerung bis zu 8 Wochen. Ja die 5 Wochen möchte ich aufjedenfall bei der Dosis bleiben, das war mir eine Lehre. Ich leide seit einer Woche mal mehr mal weniger. Die wollten mich in eine Suchtreha stecken mit Doppelzimmerbelegung, ich niemals. Die Tabletten 💊 auch die Oxazepam nicht sind nicht mein Problem, mein Grundproblem ist die Epilepsie zu Akzeptieren lernen. Also Psychosomatisch mit Einzelzimmer. 😊

Gut, zum Glück war nur ein Tag der mich komplett KO gehauen hat, da ging nix mehr sonst lässt es sich bis jetzt aushalten. Ich bin vor 10 Tagen noch regelmäßig jeden Tag meine etwa 15-20km gelaufen und von einem Tag zum anderen Nix mehr mit 15km geschweige den 20km.

Jetzt bin ich zufrieden wenn ich mal 1-2km schaffe. Gehe jeden Tag aber meine kleine Runde laufen selbst als es mir so Dreckig ging, ich konnte kaum gerade liegen, sitzen oder stehen vor Schmerzen, Schwindel, Taubheitsgefühle. Ich war so Entzügig, an dem Tag ( aus welchem Grund auch immer war ich echt beim Überlegen, ob ich nicht wieder in die Entzugsklinik gehe).

Bin dann aber schlafen gegangen, war zwar auch mehr schlecht als recht aber es ging mir nächsten Tag um einiges besser. Die nächste Nacht habe ich dann Blut er-brochen. Morgens Notaufnahme, war aber nur aufgrund einer Angina 2 Äderchen geplatzt.

Aber meine Hausärztin ist bald vom Glauben abgefallen als ich ihr gesagt habe auf welcher Dosis ich bin, hätte sie gewollt wie sie gekonnt hätte, hätte sie mir am liebsten den Hals umgedreht. Von meiner Hausärztin und Neurologin würde ich niemals im Leben Oxazepam aufgeschrieben bekommen. Habe jetzt aber in etwa 200 Tabletten, damit komme ich erstmal über die Runden um die 15mg zu halten. Die nette Dame am Thresen verschreibt mir aber mit 100% iger Sicherheit nächsten Monat die gleiche Menge. Ich kann jederzeit hinkommen allerdings wissen die nicht das ich dabei bin das Auszuschleichen, und dann wird mich da keiner mehr sehen bei der Ärztin.

Tja, die Epilepsie... Die Ärzte und ich sind diesbezüglich die „besten Freunde“... Sagen wir es mal Milde ausgedrückt ich „hasse die Epilepsie“ nicht allgemein sondern ( nur bei mir) Lediglich der Psychologin aus der Klinik der Vertraue ich dort zum Glück mittlerweile zu 100% egal was ist, Sie hat immer ein offenes Ohr für mich. Das war aber auch eine Geduldsprobe für die Psychologin von etwa 12 Wochen bis ich mich ihr öffnete.

Vermutlich hatte ich gestern eine Absence für mich eine total neue Situation, kenne ich nicht, will ich nicht haben und brauche ich nicht. Angeben muss ich es leider trotzdem... Einzig und Allein mit dem Fahrverbot nach einer längeren Diskussion mit den Ärzten sowohl mit meiner Neurologin als auch mit den Epileptologen als auch mit meiner Hausärztin akzeptiere ich nun, nachdem ich es 2 Jahre Ignoriert habe.

Beim letzten Aufenthalt in der Klinik war aber nur (3 Tage dort) wegen fehlender Einsicht da hatte ich ein weiteres Gespräch mit der Psychologin... Abgesehen mal von dem Stationsarzt und Oberarzt was ich aber Aufgrund meiner Abneigung zu dieser Krankheit wenig Wahrgenommen habe. Aber die Psychologin hat irgendwas Ausgelöst was auch immer ich weiß es nicht, aber ich fahre schon seit 1 Monat und 4 Tagen kein Auto mehr.

Die Abneigung zu dieser Krankheit bleibt, aber gerade die Ärzte hoffen das ich meine Ängste ablegen tue, ich habe wahnsinnige Angst mit denen zu Reden es muss nicht mal über die Epilepsie sein, aber jedes normale Gespräch mit den Ärzten die von dieser Krankheit wissen lassen mich gefühlt sterben.

Die Ärzte wissen natürlich von meiner Angst. Als ich längere Zeit in der Klinik war, es war jede Visite der Horror für mich. Am liebsten wäre ich geflüchtet, hätte aber nix gebracht, also war das „Gefühlt ein Rein, Guten Tag, der Oberarzt fragte ob alles okay ist „Ja“ und bloß schnell wieder raus“ Die Visiten bei mir gingen zügig jede Visite dauerte unter 1 Minute. 🤔

Beim 1 Aufenthalt habe ich mich selbst Entlassen, da war die Angst vorbei... Da war ich „Mutig“ habe zu meinem Wort gestanden hatte meine Koffer fertig gepackt und dann kam der Arzt hinterher... Frau Xxx „Ist das ihre Mutter ( ja es ist und war meine Mutter) aber ich wollte mit aller Macht verhindern das ich noch ein Tag länger dort bleiben muss und deswegen wars dann mal kurzerhand meine Tante“ Die wollten das meine Mutter mir ins Gewissen redet.

Ich sage mal so, ich weiß das meine Ärzte ( meine Hausärztin ( ich liebe diese Frau, würde sie mir nicht jedes Mal mit dieser Krankheit kommen), meine Neurologin und auch die Ärzte aus der Klinik es nur gut mit mir meinen und mir helfen wollen, aber bis jetzt, habe ich mir nicht helfen lassen können, mein Kopf sagt mir immer wenn du diese Krankheit akzeptierst, hast du dich gefühlte 4 Jahre zum „Klops“ gemacht keine Ahnung ob ich diese Einstellung ablegen kann.

Naja das wars erstmal.

Lieben 🥰 Dank fürs Lesen sagt Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Montag, 11.03.19, 23:10

Hallo ihr Lieben,

Wegen den Berechnen der entsprechenden Dosis, da ist mein „Bericht“ vielleicht auf Seite 3 und geht vielleicht „unter“ soll ich dann diesbezüglich einen neuen „Bericht“ machen?

Obwohl ich mich sofern ich da Empfang habe mit Sicherheit das 1 oder andere mal hier melden werde. So ganz ohne gehts irgendwie auch nicht mehr. 🤔

Morgen wird vermutlich auch noch nicht viel passieren, bis auf das die denken ich will da „Einziehen“ habe 3 gepackte Koffer vorgeschickt und morgen eine Große Reisetasche. Fahre dort allerdings mit gemischten Gefühlen hin, klar bin ich aufgeregt aber ich lasse auch meine Liebsten und mein größtes Glück zurück der Krümel darf aber Fairerweise von heute zu Morgen bei mir Schlafen.

So werde jetzt versuchen ein bisschen zu schlafen, morgen wird ein langer Tag.

LG Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.03.19, 7:29

Hallo Sonne, :)
Wegen den Berechnen der entsprechenden Dosis, da ist mein „Bericht“ vielleicht auf Seite 3 und geht vielleicht „unter“ soll ich dann diesbezüglich einen neuen „Bericht“ machen?
nein, denn indem du schreibst, und zwar in diesem Thread, auch wenn erst in einigen Wochen irgendwann in der Reha sein wird oder erst am Ende, rutscht er ja wieder ganz nach oben auf Seite 1, auch wenn er sich zwischenzeitlich auf Seite 3 befinden sollte.
Wir gucken schon rein, keine Sorge ;).

Ich wünsche dir für den Aufenthalt alles Gute. Melde dich, wenn du magst :group:

Grüße
Jamie
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Dienstag, 12.03.19, 7:51

Guten Morgen Jamie,

ach Mensch das Abschied nehmen ist soooo verdammt schwer, habe mein Krümel gerade zur Schule verabschiedet und nun wird es bald ernst 😒 um kurz vor 9:00 Fährt mein Zug. Ich hoffe ich fühle mich dort wohl, habe alles mit damit ich mich dort wohl fühlen kann, selbst meine eigene Bettwäsche musste mit, es wird zwar auch Bettwäsche gestellt aber ich brauche einfach ein Stück weit mein Zuhause. Auch mein Kopfkissen ist mit im Koffer. 😂

Süßigkeiten für die nächsten 10 Jahre, naja bei 3 Koffern und 1 großen Reisetasche kein Wunder... Davon mal ganz abgesehen hätte bestimmt noch 2 Koffer füllen können. So muss mich nun fertig machen, melde mich sofern ich Empfang habe aufjedenfall heute Abend kurz.

Lg Sonne27
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