Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->




Das Forum ist wieder für neue Teilnehmer geöffnet. Alle Details hier.


Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4152
Registriert: 17.08.2015 18:09
Hat sich bedankt: 302 Mal
Danksagung erhalten: 1149 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Es kann lange dauern bis du dich mit den 2 mg stabilisierst, mußt aber auch damit rechnen dass es noch nicht die passende stabile Dosis ist, vielleicht muß man in ein paar Wochen nachjustieren, jetzt würde ich erstmal abwarten.

Ich habe auch mehrere Kopfschmerzarten, und bekomme die nach Lust und Laune:( Mal tut die linke Kopfseite weh, dann der HInterkopf usw.

Bei der Schmerzmedikation sollte nicht, aus Angst des schmerinduzierten Kopfschmerzes, zuwenig einnehmen, denn dadurch triggert man nur das Schmerzgedächtnis.
Also lieber bei Schmerzen erstmal ausreichend einnehmen, dass der Schmerz wirklich weggeht.

GLG
► Text zeigen
Knuspertasche
Beiträge: 13
Registriert: 28.03.2019 13:15
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 11 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Knuspertasche »

Guten Morgen ihr Lieben

Danke Lunetta, für die Antwort :hug:

Seit gestern ist es so, das ich psychisch sich ziemlich down bin.
Morgens ist es schlecht, gegen Mittag ging es etwas, so dass ich auch mal ein wenig was unternommen habe.
Gegen Nachmittag wurde es dann wieder schlechter.

Ich Frage mich, ob das alles noch im normalen Bereich ist.
Mich verängstigt nach allem was war, einfach dieses miese Gefühl, welches ich dann habe, wenn es mir psychisch schlechter geht.
Ich kann einfach nicht unterscheiden, ob dies am Abdosieren liegt oder ich generell ohne Medikamente kaum lebensfähig bin, weil, wie ein Arzt damals Mal zu mir sagte, einfach ein 'Gerüst' in meinem Gehirn kaputt ist.

Ich bin sehr verunsichert und möchte einfach nur das richtige tun.
Ich habe zur Zeit nur Sekunden-hafte Momente des Glücksgefühls.

Liebe Grüße
Knuspertasche
Dezember 2010
Depression, Zwangsgedanken und Angststörung diagnostiziert.
Dezember 2010 bis ca. Mitte 2016 Cipralex 10 bis 20mg
Dezember 2010 bis ca. Ende 2011 Seroquel, anfangs 100mg, dann langsam ausgeschlichen
Mitte 2016 bis Februar 2017 Citalopram 20 bis 40 mg
Februar 2017 bis April 2017 Mirtazapin (Dosierung weiß ich leider nicht mehr, auf jeden Fall im oberen Bereich)
April 2017 bis Mai 2017 Anafranil (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2017 bis Mitte 2017 Quetiapin (erst einige Zeit 150mg, später dann bis zu 400mg)
Mai 2017 bis ca. August erneut Mirtazapin
Ende Mai 2017 bis Mitte Juli 2017 4mg Tavor, langsam ausgeschlichen
Mitte 2017 bis Dezember 2017 Olanzapin, meist 5mg, zwischenzeitlich 15mg
August 2017 bis Februar 2018 Milnacipran, erst 100mg, den letzten Monat dann nur noch 50mg
August 2017 bis November 2017 Lithium (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2018 bis Mitte 2018 Escitalopram 10mg
Zwischenzeitlich auch Mal Sertralin für drei Wochen ausprobiert
Mitte 2018 bis November 2018 Venlafaxin 75mg
Mitte 2018 bis Ende 2019 Quetiapin 50mg
November 2018 bis Dezember 2018 nochmal Escitalopram 10mg
Dezember 2018 bis März 2019 erneut 75mg Venlafaxin, ca. 3 Wochen auch 150mg
Venlafaxin zum Ende hin innerhalb von 26 Tagen nach der Kügelchen Methode ausgeschlichen
29. März 2019, 12 Tage nach Absetzen des Venlafaxins, erneute Einnahme von 15 Kügelchen (ca. 3,5 bis 4,5mg) Venlafaxin am Tag (da zu starke Absetzsymptome)
30. März 2019, Anpassung des Venlafaxins auf 8 Kügelchen = 2mg
Erstmal so beibehalten

Anfang 2011 Hashimoto diagnostiziert, daher zzt. 50mg L-Thyroxin, mit zwischenzeitlich wechselnder Dosierung bis 100mg. Weiß immer noch nicht, welche Dosis für mein Befinden optimal ist.
lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4152
Registriert: 17.08.2015 18:09
Hat sich bedankt: 302 Mal
Danksagung erhalten: 1149 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich denke dass bei dir sehr große Unruhe im ZNS herrscht!

Du hast ja doch innerhalb kurzer Zeit sehr viel an Medis eingenommen und auf- und abdosiert. Das reizt das ZNS extrem und es hinkt sicherlich noch hinterher.
Allein was ich 2018 an Medikamenten in deiner Signatur lese, was du bekommen hast, wieder abgesetzt, wieder was Anderes dazu, wieder weg, usw.

Viele von uns würden für jedes Einzelne davon einige Jahre zum Absetzen brauchen.

Man darf das nicht unterschätzen, was das bei uns anrichtet. Dann ist es gar nicht möglich, dass es einem dann mit einem Stabilisierungsversuch mit einem Medikament innerhalb von ein paar Wochen wieder gut geht.

Ich glaube du brauchst in nächster Zeit viel Geduld und Durchhaltevermögen um deinem Körper und deinem ZNS ausreichend Zeit zu geben, dass es wieder heilt.
Es wird heilen, da brauchst du keine Angst zu haben, aber es wird nicht auf die Schnelle gehen;.

GLG
► Text zeigen
Knuspertasche
Beiträge: 13
Registriert: 28.03.2019 13:15
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 11 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Knuspertasche »

Hallo Lunetta

Ja, du hast vermutlich Recht.
Das schlimme ist nur, dass ich ja in den drei verschiedenen Krankenhäusern, ich welchen ich war, mit Medikamenten nur so zugedröhnt wurde und weil nie wirklich was half bzw. Alles schlimmer wurde, wurde auch gefühlt im Minutentakt das Medi gewechselt.
Ich habe dann, trotz das ich psychisch sehr krank war, irgendwann das Gefühl gehabt, das mir dieser ganze Brei mehr schadet als hilft.
Was genau das alles für mein ZNS bedeutet, das wird mir erst nach und nach klar, leider...
Deswegen die Sorge, ob das alles heilen und sich beruhigen kann...

Aber da muss ich wirklich versuchen drauf zu vertrauen, auch wenn sich das momentan nicht so anfühlt.

Ich wurde einfach auch nie aufgeklärt (wie wahrscheinlich so viele hier) und habe mich immer auf das verlassen, was die Ärzte mir geraten haben, aber mittlerweile sieht das auch ganz anders aus...
Ich Frage mich auch mittlerweile oft, ob meine ständigen generellen Magen und Darm Probleme nicht eigentlich auf das ganze Medikamenten hin und her zurückzuführen sind, zumal der Darm bei diesen ganzen psychischen Faktoren ja doch auch eine ziemlich große Rolle zu spielen scheint.

Manche Medis z.b. das Olanzapin hätte ich einfach nie bekommen dürfen und ich bin da eigentlich froh, das dies sehr schnell abgesetzt wurde, denn wenigstens kann ich jetzt wieder Emotionen empfinden...auch wenn es Negative sind...
Das Zeug hat mich nämlich fast in den Suizid getrieben, das weiß ich aber auch erst jetzt.

In diesem Sinne
Alles Gute auch weiterhin für euch
Knuspertasche
Dezember 2010
Depression, Zwangsgedanken und Angststörung diagnostiziert.
Dezember 2010 bis ca. Mitte 2016 Cipralex 10 bis 20mg
Dezember 2010 bis ca. Ende 2011 Seroquel, anfangs 100mg, dann langsam ausgeschlichen
Mitte 2016 bis Februar 2017 Citalopram 20 bis 40 mg
Februar 2017 bis April 2017 Mirtazapin (Dosierung weiß ich leider nicht mehr, auf jeden Fall im oberen Bereich)
April 2017 bis Mai 2017 Anafranil (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2017 bis Mitte 2017 Quetiapin (erst einige Zeit 150mg, später dann bis zu 400mg)
Mai 2017 bis ca. August erneut Mirtazapin
Ende Mai 2017 bis Mitte Juli 2017 4mg Tavor, langsam ausgeschlichen
Mitte 2017 bis Dezember 2017 Olanzapin, meist 5mg, zwischenzeitlich 15mg
August 2017 bis Februar 2018 Milnacipran, erst 100mg, den letzten Monat dann nur noch 50mg
August 2017 bis November 2017 Lithium (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2018 bis Mitte 2018 Escitalopram 10mg
Zwischenzeitlich auch Mal Sertralin für drei Wochen ausprobiert
Mitte 2018 bis November 2018 Venlafaxin 75mg
Mitte 2018 bis Ende 2019 Quetiapin 50mg
November 2018 bis Dezember 2018 nochmal Escitalopram 10mg
Dezember 2018 bis März 2019 erneut 75mg Venlafaxin, ca. 3 Wochen auch 150mg
Venlafaxin zum Ende hin innerhalb von 26 Tagen nach der Kügelchen Methode ausgeschlichen
29. März 2019, 12 Tage nach Absetzen des Venlafaxins, erneute Einnahme von 15 Kügelchen (ca. 3,5 bis 4,5mg) Venlafaxin am Tag (da zu starke Absetzsymptome)
30. März 2019, Anpassung des Venlafaxins auf 8 Kügelchen = 2mg
Erstmal so beibehalten

Anfang 2011 Hashimoto diagnostiziert, daher zzt. 50mg L-Thyroxin, mit zwischenzeitlich wechselnder Dosierung bis 100mg. Weiß immer noch nicht, welche Dosis für mein Befinden optimal ist.
Knuspertasche
Beiträge: 13
Registriert: 28.03.2019 13:15
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 11 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Knuspertasche »

Hallo nochmal

Kurzes Update:

Mir geht es nach wie vor nicht allzu gut, die bestehenden Kopfschmerzen, mittlerweile auch ständig Nackenschmerzen (vom Abdosieren?) Dereliasierung, depressiv verstimmt und die Übelkeit sowie Durchfall schlägt auch seit zwei Tagen wieder voll zu (manchmal kurz vorm Erbrechen).
Zudem esse ich nur noch, wenn ich der Meinung bin, jetzt müsste Mal wieder was rein, weil ich keinen Appetit mehr habe bzw. Eine Geschmacksveränderung.
Ich nehme nach wie vor 2mg, da ich mehr einfach leider gar nicht mehr vertrage (habs versucht).
Kann ich denn, obwohl ich eine Minidosis Venlafaxin nehme, trotzdem in einen langanhaltenden, bzw. Ähnlich dem kalten Absetzen, Entzug landen bzw. Diesem sogenannten postrahierten Entzug?
Ich werde weiterhin fleißig zumindest die 2mg nehmen, besteht trotzdem die Gefahr?
Ich weiß, ihr seit alles keine Ärzte, aber Ärzte wissen oft noch weniger bzw. Können ja im Normalfall nicht aus eigener Erfahrung heraus berichten.

Liebe Grüße und danke fürs Lesen
Knuspertasche

PS: Ein angenehmes Wochenende wünsche ich an dieser Stelle auch schonmal.
Dezember 2010
Depression, Zwangsgedanken und Angststörung diagnostiziert.
Dezember 2010 bis ca. Mitte 2016 Cipralex 10 bis 20mg
Dezember 2010 bis ca. Ende 2011 Seroquel, anfangs 100mg, dann langsam ausgeschlichen
Mitte 2016 bis Februar 2017 Citalopram 20 bis 40 mg
Februar 2017 bis April 2017 Mirtazapin (Dosierung weiß ich leider nicht mehr, auf jeden Fall im oberen Bereich)
April 2017 bis Mai 2017 Anafranil (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2017 bis Mitte 2017 Quetiapin (erst einige Zeit 150mg, später dann bis zu 400mg)
Mai 2017 bis ca. August erneut Mirtazapin
Ende Mai 2017 bis Mitte Juli 2017 4mg Tavor, langsam ausgeschlichen
Mitte 2017 bis Dezember 2017 Olanzapin, meist 5mg, zwischenzeitlich 15mg
August 2017 bis Februar 2018 Milnacipran, erst 100mg, den letzten Monat dann nur noch 50mg
August 2017 bis November 2017 Lithium (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2018 bis Mitte 2018 Escitalopram 10mg
Zwischenzeitlich auch Mal Sertralin für drei Wochen ausprobiert
Mitte 2018 bis November 2018 Venlafaxin 75mg
Mitte 2018 bis Ende 2019 Quetiapin 50mg
November 2018 bis Dezember 2018 nochmal Escitalopram 10mg
Dezember 2018 bis März 2019 erneut 75mg Venlafaxin, ca. 3 Wochen auch 150mg
Venlafaxin zum Ende hin innerhalb von 26 Tagen nach der Kügelchen Methode ausgeschlichen
29. März 2019, 12 Tage nach Absetzen des Venlafaxins, erneute Einnahme von 15 Kügelchen (ca. 3,5 bis 4,5mg) Venlafaxin am Tag (da zu starke Absetzsymptome)
30. März 2019, Anpassung des Venlafaxins auf 8 Kügelchen = 2mg
Erstmal so beibehalten

Anfang 2011 Hashimoto diagnostiziert, daher zzt. 50mg L-Thyroxin, mit zwischenzeitlich wechselnder Dosierung bis 100mg. Weiß immer noch nicht, welche Dosis für mein Befinden optimal ist.
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15902
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 3255 Mal
Danksagung erhalten: 4709 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Knuspertasche,

ich denke, alles was du beschreibst ist „normal“ für die aktuelle Situation. Wenn du etwas stöberst findest du sicher Threads, wo Betroffene, die ebenfalls wieder eine kleine Dosis nehmen, das gleiche durchsuchen / gemacht haben. Mach dir ruhig die Mühe, solche Verläufe zu finden und schreibe dir Personen vielleicht einfach direkt an für einen Austausch? Das ist ein wichtiger Aspekt der Selbsthilfe, nach Möglichkeit auch auf andere zuzugehen.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15902
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 3255 Mal
Danksagung erhalten: 4709 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Murmeline »

Hallöchen!

Bist du mit meiner Antwort unzufrieden? Danksagungen entfernen zeigt das System nämlich auch an.

Fehlte dir eine konkrete Info?

Murmeline mit Grüßen
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
krasiva
Beiträge: 413
Registriert: 21.02.2019 11:59
Hat sich bedankt: 549 Mal
Danksagung erhalten: 184 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von krasiva »

Hallo liebe Knuspertasche, :)

habe über deinen Leiden gelesen und möchte dir paar Tipps geben, die auch mir sonst helfen. Was Übelkeit betrifft sind Bitterstofe vor dem Essen eingenommen gut: z.B. Schwedenbitter (aus der Apotheke) oder Amara Tropfen (von Weleda - durch medizinfuchs preiswerter zu erwerben). Wenn ich nicht essen kann, helfen mir immer Haferflocken. In viel Wasser gekocht und dieses Schleim getrunken. Dann auch gekochte Flocken zu essen. Am besten natur. Beim Durchfall helfen mir Blutwurz Tropfen (Apotheke nach Breuß). Immer nur 3 Tropfen nehmen (4 schon zu viel!). Wenn nicht besser am nächsten Tag wieder 3 Tropfen. Es hilft.
Über Appetitlosigkeit kannst du auch hier lesen: https://www.NaturheilkundlicheSelbstmed ... Kindern.de
(Naturheilkundliche Selbstmedikation Appetilosigkeit bei Kindern)
Was allgemeine Muskelschmerzen betrifft folgende Tipps: baden im Lavendelbad (Weleda), sich danach (ins feuchte Haut) mit Weleda Arnikaöl einreiben. Wenn Schmerzen hartnäckiger sich mit Solumöl (Wala) einreiben. Durch medizinfuchs preiswerter.

Gebe nicht auf. Das wird alles schon.

Liebe Grüße und gute gute Besserung dir,

krasiva :hug:
► Text zeigen
Knuspertasche
Beiträge: 13
Registriert: 28.03.2019 13:15
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 11 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Knuspertasche »

Hallo zusammen

@Murmeline
Ja, es hat einen Grund, warum ich die Danksagung entfernt habe (was aber prinzipiell nicht bedeuten soll, dass ich für Ratschläge nicht dankbar bin, ganz im Gegenteil), allerdings nicht aus einer bösen Absicht heraus, also bitte nicht krumm nehmen, wenn möglich.
Das jetzt genau zu erläutern, ist mir ehrlich gesagt jetzt nur etwas zu anstrengend und ich möchte auch nicht, dass da etwas falsch verstanden wird oder falsch rüber kommt.

@krasiva
Vielen, vielen lieben Dank für die Tips und deine Mühe, das hier alles für mich aufzuschreiben.
Ich habe mir die empfohlenen Sachen mal rausgeschrieben und werde mich Mal ans ausprobieren machen.
:hug:

Ein schönes Wochenende und euch auch weiterhin alles Gute
Knuspertasche
Dezember 2010
Depression, Zwangsgedanken und Angststörung diagnostiziert.
Dezember 2010 bis ca. Mitte 2016 Cipralex 10 bis 20mg
Dezember 2010 bis ca. Ende 2011 Seroquel, anfangs 100mg, dann langsam ausgeschlichen
Mitte 2016 bis Februar 2017 Citalopram 20 bis 40 mg
Februar 2017 bis April 2017 Mirtazapin (Dosierung weiß ich leider nicht mehr, auf jeden Fall im oberen Bereich)
April 2017 bis Mai 2017 Anafranil (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2017 bis Mitte 2017 Quetiapin (erst einige Zeit 150mg, später dann bis zu 400mg)
Mai 2017 bis ca. August erneut Mirtazapin
Ende Mai 2017 bis Mitte Juli 2017 4mg Tavor, langsam ausgeschlichen
Mitte 2017 bis Dezember 2017 Olanzapin, meist 5mg, zwischenzeitlich 15mg
August 2017 bis Februar 2018 Milnacipran, erst 100mg, den letzten Monat dann nur noch 50mg
August 2017 bis November 2017 Lithium (Dosierung weiß ich nicht mehr)
Februar 2018 bis Mitte 2018 Escitalopram 10mg
Zwischenzeitlich auch Mal Sertralin für drei Wochen ausprobiert
Mitte 2018 bis November 2018 Venlafaxin 75mg
Mitte 2018 bis Ende 2019 Quetiapin 50mg
November 2018 bis Dezember 2018 nochmal Escitalopram 10mg
Dezember 2018 bis März 2019 erneut 75mg Venlafaxin, ca. 3 Wochen auch 150mg
Venlafaxin zum Ende hin innerhalb von 26 Tagen nach der Kügelchen Methode ausgeschlichen
29. März 2019, 12 Tage nach Absetzen des Venlafaxins, erneute Einnahme von 15 Kügelchen (ca. 3,5 bis 4,5mg) Venlafaxin am Tag (da zu starke Absetzsymptome)
30. März 2019, Anpassung des Venlafaxins auf 8 Kügelchen = 2mg
Erstmal so beibehalten

Anfang 2011 Hashimoto diagnostiziert, daher zzt. 50mg L-Thyroxin, mit zwischenzeitlich wechselnder Dosierung bis 100mg. Weiß immer noch nicht, welche Dosis für mein Befinden optimal ist.
lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4152
Registriert: 17.08.2015 18:09
Hat sich bedankt: 302 Mal
Danksagung erhalten: 1149 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Wir haben einen eigenen "Übelkeitsthread", da steht sehr viel Hilfreiches zum Thema Übelkeit, Appetitlosigkeit, etc.

Das Problem bei absetzinduzierter Übelkeit ist, dass Antiemetika kaum helfen, und manchmal sogar zu noch mehr NW führen:(
Ich hatte in meiner schlimmsten Übelkeitszeit MCP Tropfen genommen, und nach der 2. Einnahme schwerste Krämpfe der Kopf- und Nackenmuskulatur, konnte die Augen nicht mehr schließen, es hat meinen Kopf nach oben gezogen, und die Kaumuskulatur so zusammengekrampft, dass Zähne abgesplittert sind - das hat stundenlang angedauert und konnte erst durch ein Benzo i.v. gelöst werden - wünsche ich keinem Feind!

Das eigentlich beste Mittel gegen diese Übelkeit und Brechreiz ist frischer Ingwer, in kleine Scheibchen geschnitten, knabbern, lange kauen, dann schlucken. Das darin enthaltene ätherische Öl wirkt auf das Brechzentrum und es hat schon den alten Seefahrern bei schwerster Seekrankheit geholfen.

Zu Beginn ist es recht scharf, aber gerade diese Schärfe, und der frisch zitronige Geschmack wirken sehr gut gegen diese elende Übelkeit!
Ich habe Ingwer immer kiloweise daheim, da ich Tage habe, da muß ich den ständig kauen, ansonsten könnte ich gar nichts essen.

Ich wäre wegen dieser Übelkeit schon fast verhungert - kein Scherz!

Die Kopfschmerzen sind sicher auch sehr unangenehm, kann dir sehr gut nachfühlen! Hast du es schon mal mit äth. Pfefferminzöl versucht?

Auch Einreibungen mit Franzbranntwein oder Umschläge mit demselebn, könnten angenehm und lindernd sein.

GLG
► Text zeigen
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15902
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 3255 Mal
Danksagung erhalten: 4709 Mal

Re: Knuspertasche: Venlafaxin Entzug und chronische Kopfschmerzen

Beitrag von Murmeline »

Morgen!

Ich nehme das nicht krumm und möchte auch, dass du mir nicht krumm nimmst, dass ich darauf verweisen habe, dass ein weitere Aspekt der Selbsthilfe, die hier ermöglicht wird, ist, dass man auch bei anderen vorbei schaut und sich austauscht. Es finden sich ja immer welche, die gerade in einer ähnlichen Situation sind oder waren, die aber eben nicht bei dir reinschauen. Da Hilft es, auf diese direkt zuzugehen. Mir ist aber sich klar, dass das für den einen oder anderen schwierig ist, je nach aktueller Verfassung.

Ich hoffe, du kannst dich stabilisieren. Grüße von Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Antworten