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sunflower1979
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Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Mittwoch, 07.12.16, 13:54

Ich habe über 10 Wochen Zolpidem 10mg genommen und jetzt versucht ohne zu schlafen. Leider glückte es mir keine Minute zu schlafen. Deswegen habe ich die Nacht drauf mit 7,5mg angefangen abzusetzen. Würdet ihr bei so einer relativ kurzen Zeit lieber komplett alles weglassen und schauen was passiert und einige Nächte ohne Schlaf in Kauf nehmen oder lieber wieder runterdosieren. Ich bin sehr unschlüssig was klug ist. Und bin über Eure Antworten sehr dankbar.
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Murmeline
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 07.12.16, 14:28

Hallo Sunflower,

wilkommen im ADFD. Kannst du noch ein bisschen zum Kontext schrieben? Warum hast Du es verschrieben bekommen? Wie lange hast Du die 10mg einfach weggelassen und geschaut, was passiert? Nimmst Du noch andere Medikamente oder hast Du früher schon welche genommen/abgesetzt?

Das Absetzen kann individuell Schlafprobleme ganz unabhängig von davor bestandenen Schlafproblemen mit sich bringen, sowie weitere Symptomatiken.

Ausschleichen sollte man die Substanzen immer, ggf. kannst du nach 10 Wochen etwas zügoiger vorgehen, aber das kommt ein bisschen auch auf den Kontext an und auf Deine individuellen Reaktionen natürlich.

Seit wann nimmst Du wieder 7,5mg?

Grüße, Murmeline
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sunflower1979
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Mittwoch, 07.12.16, 15:09

Also ich habe generell nie so gut geschlafen. Zolpidem hatte ich damals schon von meinem Hausarzt verschrieben bekommen. Das war aber vor etwa einem Jahr. Da hatte ich es immer mal wieder genommen aber eben nie jede Nacht. Dieses mal habe ich es leichtsinnigerweise im Internet bestellt und zu lange eingenommen. Es handelte sich um Zolpidem 10 mg und ich habe sie auch immer nur vor dem Schlafen gehen genommen. Ich habe es über 10 Wochen jeden Abend eingenommen. Jetzt hatte ich probiert es wegzulassen und wirklich ungelogen keine Minute geschlafen und mich sehr innerlich unruhig und aufgewühlt gefühlt. Ansonsten war eigentlich wenig ausser dass ich den Tag über sehr müde war aber eben auch nicht schlafen konnte als ich es mal probiert hatte. Abends habe ich dann 7,5 mg genommen und das mache ich jetzt seit 5 Tagen so. Damit kann ich auch schlafen. Ansonsten nehme ich zur Zeit keine weiteren Medikamente ein.
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Jamie
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 07.12.16, 16:03

Hallo sunflower :),

bei 10 Wochen kontinuierlicher Einnahme bist du mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Benzo-abhängig.
Man sagt, dass ab ca. 3 wöchiger Einnahme schon Abhängigkeit entstehen kann. Ich kann das selbst bestätigen, da ich auch Zolpidemabhängig war und das ab ca. Woche 3 oder 4 der Einnahme realisierte :(.
Aus diesem Grund sind das absolute Notfallmedikamente und sie sind für eine längere Einnahme ungeeignet (da eben süchtig machend).

Dass du nicht schlafen kannst, nicht mal eine Minute, ist klar und typisch für eine Benzoabhängigkeit. Dein Körper ist ja gewöhnt, dass ihm Medikamente aktuell die Arbeit abnehmen und den Schlaf schlichtweg erzwingen! Dein Körper muss jetzt erst mal lernen wieder auf eigene Art und Weise zum Schlaf zurückzufinden; das wird auch dauern und geht nicht von heute auf morgen.
Parallel solltest du langsam die Zolpidemdosis herunterschrauben, damit sich dein ZNS entwöhnen kann.
Einfach weglassen geht nicht; da wirst du schlaflos bleiben und irgendwann vermutlich auch tagsüber entzügig.

Wenn du mit 7,5mg klarkommst, dann bleib jetzt mal einige Tage auf dieser Dosis.
Danach kannst du dann mit der Wasserlösemethode schrittweise immer mehr von der Dosis weglassen; z.B. alle 7 - 10 Tage 0,25mg weniger.
viewtopic.php?f=16&t=7936

Ach ja, vergessen: Willkommen im Forum :).

Viele Grüße
Jamie
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Mittwoch, 07.12.16, 16:46

Hallo Jamie, 1000 dank für Deine Antwort. Also würdest Du wirklich über 10 Monate absetzen? Ich weiss nicht ob Du das mit bekommen hattest. Ich hatte mir ja die Medikamente über das Internet besorgt (schäme ich mich auch für, aber ist wie es ist).Wenn ich mir jetzt einen Arzt suche - wende ich mich am Besten an einen Suchtmediziner oder einen Psychiater. Ich weiss gar nicht was für mich der richtige Weg ist. Hast Du einen Tipp wie ich am Besten vorgehe. Bin ja schon wahnsinnig froh dieses Forum gefunden zu haben. Aber bin jetzt unschlüssig was der richtige nächste Schritt ist. Natürlich könnte ich sie auch einfach wieder übers Internet bestellen und damit runterdosieren. Aber kontrolliert ist vielleicht besser was denkst Du?
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lunetta
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 07.12.16, 17:12

Hallo!

Bin zwar nicht jamie, aber ich antworte dir trotzdem;)

Ich würde dir empfehlen, dass du es mit Hilfe deines Hausarztes oder eines Psychiaters machst. So bekommst du es auch rezeptiert.
Mach dich aber gefaßt, dass Ärzte der Meinung sind, dass man davon nicht abhängig wird, und es problemlos einfach weglassen kann. Das ist NICHT der Fall!!
Sollten die dich nicht dabei unterstützen so langsam abzusetzen, dann würde ich es weiterhin im Netz bestellen.

Da du es erst 10 Wochen nimmst, kann es sein, dass du es schneller absetzen kannst - du hast jetzt mit 2,5 mg weniger schon einen großen Schritt gemacht - mehr als wir hier empfehlen, aber wenn du keine Symptome damit hast, dann würde ich eventuell 2 Wochen dabei bleiben und dann versuchen alle 2-4 Wochen 1 mg abzusetzen.

Mit abnehmender Dosis wirst du sicher weniger und schlechter schlafen, aber das ist dir sicher bewußt.

LG
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Mittwoch, 07.12.16, 18:02

Das ist klar dass der Schlaf dann schlechter wird. Aber es ist dann sicher klug trotzdem konsequent weiter nach unten zu gehen auch wenn es ab einem Punkt schlechter geht- Weil sonst bleibt man ja dauerhaft bei dem Zeug?!? Ich habe an anderer stelle gelesen das man zolpidem auf diazepam umstellen sollte - weil die Halbwertszeit nur 2 Stunden beträgt. Und das würde für den Körper dauerhaft Stress bedeuten . Wisst ihr etwas darüber . Ich würde auch lieber nicht mit noch etwas Neuem anfangen. Danke euch allen
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padma
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.12.16, 18:20

hallo Sunflower, :)

auch von mir willkommen.

Ich denke, dass Jamie :) sich mit den 0,25 mg Schritten vertan hat, vermutlich meinte sie 2,5 mg Schritte. Das könnte allerdings etwas zu schnell sein.

Bei der kurzen Einnahmezeit, würde ich nicht auf Diazepam umstellen, sondern direkt mit Zolpidem ausschleichen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 07.12.16, 18:30

Hallo!

Die Umstellungs auf Diaz. solltest du nur dann in Erwägung ziehen, wenn du mit Zolpidem auch schon über den Tag entzügig bist, also Absetzsymptome hast, die sich so beeinträchtigen dass du es nicht aushalten kannst.
Da Diaz. eine lange Halbwertszeit hat, ist man am Tag nicht entzügig, da die nächste Dosis eingenommen wird, bevor man Entzugssymptome spürt.

Ich denke aber, dass du mit 10 Wochen noch mit einem blauen Auge davon kommst und relativ zügig absetzen kannst und solltest. Nicht ZU schnell, damit es dir nicht schlecht geht, aber doch konsequent, damit du nicht unnötig lange am Medikament hängst.

LG
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 07.12.16, 23:06

Hallo,

ja ich hab beim Schreiben nicht bedacht, dass es nur insgesamt 10 Wochen eingenommen wurde.
Vielleicht kann man alle 7 Tage 1mg weglassen?
Das wären dann bei 7,5mg irgendwas um die 7 Wochen. Hm. Ist immer noch lange.
Wenn das zu langsam ist, dann kann man auch 1,25mg weglassen. Dann ist das in knapp 5 Wochen ausgestanden.
Schneller geht immer. Wenn die Reduktionen gut vertragen werden, kann man ja zügiger vorgehen oder etwas mehr weglassen.
Kommt für mich auch ein bisschen darauf an, wie man im Alltag / auf der Arbeit funktionieren muss.
Zu zügig runtergehen kann halt echt Probleme machen.

Grüße
Jamie
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Donnerstag, 08.12.16, 10:04

Hallo und vielen Dank für Eure Antworten, so werde ich es machen - 1 mg alle 3 Wochen reduzieren. Ich hoffe mal dass ich das gut mit der wassermethode hinkriege.habt Ihr Erfahrungswerte wie der Verlauf ist wird es dann gegen Ende besonders hart wenn die Gramm zahlen immer geringer werden . Vielen Dank im Voraus für eure Antworten
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 08.12.16, 10:32

Hallo!

Es kommt drauf an, ob du Symptome bekommst, nicht jeder hat Absetzsymptome, und durch deine kurze Einnahmezeit kann es sein, dass du keine größeren Probleme hast. Hart ist für die meisten, dass der Schlaf schlecht oder gar nicht vorhanden ist. daduch werden dann meist auch andere Symptome getriggert.

Versuche es jetzt einfach mal wie jamie vorgeschlagen hat, und wenn es schlimme Symptome gibt, bleib einfach länger auf einem Schritt stehen.

Wir helfen dir dann wieder weiter!

Alles Liebe!

LG
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Donnerstag, 08.12.16, 10:37

... so mach mal ich es vielen Dank
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Murmeline
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 08.12.16, 22:01

Hallo Sunflower,
Hallo und vielen Dank für Eure Antworten, so werde ich es machen - 1 mg alle 3 Wochen reduzieren.
Hast Du Dich jetzt vertippt? Das wäre ja dann doch viel länger, als bereits überlegt wurde.

Die Wasserlösemethode ist etwas ungewohnt, aber eigentlich klappt es bei den meisten mit etwas Übung ganz gut.

Grüße, Murmeline
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sunflower1979
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Freitag, 09.12.16, 7:51

Hallo murmeline hatte mich jetzt nicht vertippt. Würdest du alle 2 Wochen 1 mg absetzen? Hatte gedacht da lunetta alle 2-4 Wochen 1 mg geschrieben hatte nehme ich mal die Mitte also alle 3 Wochen. Aber alle 2 Wochen wäre ja eigentlich noch besser . Was würdest du denn sagen? Von den Entzugserscheinungen merke ich momentan nicht viel - bin ein bisschen nervöser und schlafe halt wesentlich kürzer ... und mach mir auch viele Gedanken aber das ist denke ich auch ganz normal .
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von lunetta » Freitag, 09.12.16, 14:43

Hallo!

Ich meinte die 2-4 Wochen, wenn du wirklcih schonend und langsam absetzen möchtest.

Natürlich kannst du auch alle 2 Wochen machen, dann geht es schneller. Und wenn du zu starke symprome hast, dann kannst du immer noch anpassen und langsamer machen.

Deine Nervösität und das nicht-schlafen kommt von der Reduktion.

Mach dir nicht allzuviele Gedanken, es hilft eh nichts, da mußt du jetzt durch. Solange es dir nicht wirklich schlecht geht, kannst du ja vielleicht recht zügig absetzen.

Man muß viel nach Gefühl machen - was für den einen paßt, ist für den anderen unmöglich, und umgekehr.

LG
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Freitag, 09.12.16, 15:23

Ich probiere jetzt mal alle 2 Wochen 1 mg. Bis jetzt geht ja alles gut... habt ihr denn Erfahrungswerte was so die schlimmste Zeit ist... die letzten mg wahrscheinlich und dann komplett am Ende der Zeit? Hat da jemand etwas was er mir sagen kann wie es bei ihm war.
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Lisamarie
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 09.12.16, 19:12

Hallo sunflower, da gibt es keine allgemeingültigen Regeln, das ist bei jedem anders. Aber je tiefer man kommt umso vorsichtiger sollte man Abdosieren, damit das dicke Ende nicht noch nachkommt.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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sunflower1979
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 » Freitag, 09.12.16, 19:54

Mit vorsichtiger meinst du lieber mehr Zeit lassen und kleine Schritte ?
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Lisamarie
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 10.12.16, 9:52

Hallo sunflower. Ich würde unter 2 mg alle zwei Wochen 0,5 mg versuchen. Aber schau erstmal wie dir die 1 mg Schritte bekommen. Und dann entscheide wie es weiter gehen wird, wenn dir die Schritte gut bekommen , du wenig Absetzprobleme hast klappt das vielleicht mit den 1 mg Schritten, du hast es ja nicht allzu lange genommen. Schau einfach wie es dir damit ergeht.

Könntest du bei Deinen Post noch ein hallo und einen Endgruss mit einbauen, das liest sich für uns gleich etwas netter.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
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