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Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

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Nepomuk
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Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Dienstag, 17.09.19, 13:34

Hallo liebe Forengemeinde,

seit einigen Monaten, bin ich hier stiller Mitleser.

Ohne dieses Forum hätte ich gar nicht gewusst, wie problematisch das Absetzen von Antidepressiva sein kann.

Ich nehme seit ca. 18 Jahren, nach einem traumatischen Erlebnis Antidepressiva und ich glaube seit ca. 2007 Venlafaxin.

Ich habe damals an einer Depression und Angststörung gelitten und wenn ich ehrlich bin, habe ich all die Jahre immer irgendwie meine Probleme gehabt aber irgendwie hatte ich es immer halbwegs im Griff und habe funktioniert.

Seit letztem Jahr ist bei mir der Wunsch gereift, dass Venlafaxin abzusetzen um zu schauen, ob ein paar meiner Beschwerden wie z.B. Magenbeschwerden oder ständige Erschöpfung besser werden. Ich wollte einfach wissen, kann ich für meine Familie nicht wieder fitter und belastbarer werden.

Das war und ist von Herzen mein größter Wunsch. Vor kurzem bin ich Vater geworden und der Gedanke, mein Kind erlebt seinen Vater als ständig abgeschlagen, schwach und krank, dass zerreißt mir mein Herz. Also seit ich wusste, ich werde Vater, wollte ich wieder was ändern.

Nun ja, seit Februar diesen Jahres habe ich begonnen Venlafaxin abzusetzen und seit ca. 5 Wochen bin ich auf null (ich weiß wohl vielleicht zu schnell aber ich wollte unbedingt meine Situation verbessern).

Beim gesamten Absetzpozess ging es mir soweit ok nur eine starke Reizbarkeit fand ich für mich und mein Umfeld als wirkliche Belastung.
So nach ca. 3 bis 4 Tagen nach Null, hatte ich mich sogar richtig top gefühlt, leider nur so für 2 Tage.

Aber richtig Probleme habe ich jetzt nach 4 Wochen bekommen in Form von Depression und Beklemmungsgefühlen. An Arbeit ist gerade nicht mehr zu denken. Das alles macht mich sehr traurig.

Ich mache mir große Sorgen, was ist jetzt die Richtige Entscheidung, wo führt was hin.

Ich war heute bei meinem Hausarzt und er sagt defenitiv, ich muss wieder Antidepressiva nehmen und wir könnten ein anderes ausprobieren.

Leider ist es schwer überhaupt jemanden zu finden, der neutral an die Sache ran geht und versucht zu unterscheiden, kommt das vom absetzen oder ist die erneute Einnahme von Antidepressiva notwendig.

Eigentlich möchte ich nicht so schnell wieder ein Antidepressiva einnehmen aber ich kann es mir nicht leisten lange krankgeschrieben zu sein, da ich eine Umschulung über 2 Jahre mache und wenn ich länger krank bin, wird diese vom Träger abgebrochen.

Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipos für mich, wie ich mich jetzt am besten verhalte. Und ich habe gehört, dass es hier eine Liste gibt, auf der steht, welche Ärzte sich mit der Problematik Antidepressiva absetzen auskennen. Vielleicht kann ja jemand mal schauen, ob es da jemanden in meiner Nähe gibt?

Viele Grüße
Megatron
Zuletzt geändert von Annanas am Dienstag, 17.09.19, 20:22, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Nutzername geändert
Venlafaxin 75mg seit ca. 2007

Seit Februar 2019 Beginn mit dem ausschleichen:

-28.02.19 37,5mg
-15.05.19 25mg
-30.06.19 12,5 mg
-10.08.19 7 mg
-13.08.19 0 mg

Weitere Medikamente:
Blutdrucksenker
PPI (mal mehr mal weniger)
Vitamin D3 20.000ie 1mal die Woche (festgestellte Mangel vom Arzt)
Dazu nehme ich noch Vitamin K2 und Magnesium

Towanda
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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Towanda » Dienstag, 17.09.19, 14:31

Hallo Megatron,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse,

Towanda
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Annanas
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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Annanas » Dienstag, 17.09.19, 14:51

Hallo Megatron :) ,
auch von mir ein herzliches Willkommen u herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures Kindes!
Megatron hat geschrieben:
Dienstag, 17.09.19, 13:34
Nun ja, seit Februar diesen Jahres habe ich begonnen Venlafaxin abzusetzen und seit ca. 5 Wochen bin ich auf null (ich weiß wohl vielleicht zu schnell aber ich wollte unbedingt meine Situation verbessern).
Das war wirklich viel zu schnell, wir empfehlen ca 10% der letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen abzusetzen - alles Weitere dazu steht im Begrüßungstext.
Wahrscheinlich hast du deine Situation jetzt "verschlimmbessert"! :cry:
Megatron hat geschrieben:
Dienstag, 17.09.19, 13:34
So nach ca. 3 bis 4 Tagen nach Null, hatte ich mich sogar richtig top gefühlt, leider nur so für 2 Tage.
Dieses Hoch ist uns bekannt, kommt z.T. auch nach einem Absetzschritt vor.
Megatron hat geschrieben:
Dienstag, 17.09.19, 13:34
Aber richtig Probleme habe ich jetzt nach 4 Wochen bekommen in Form von Depression und Beklemmungsgefühlen. An Arbeit ist gerade nicht mehr zu denken. Das alles macht mich sehr traurig.
Absetzsymptome treten sehr oft mit zeitlicher Verzögerung auf, manchmal erst nach mehreren Monaten, weshalb dann gerade von Ärzten, kaum noch ein Zusammenhang mit dem Absetzen hergestellt, sondern die Wiederkehr der Grunderkrankung diagnostiziert wird. :evil:
Megatron hat geschrieben:
Dienstag, 17.09.19, 13:34
Ich war heute bei meinem Hausarzt und er sagt defenitiv, ich muss wieder Antidepressiva nehmen und wir könnten ein anderes ausprobieren.
Ersteres ist richtig, das zweite ist falsch.

Du bist jetzt knapp 5 Wochen auf Null, ich kann dir nur dringend ans Herz legen, eine Minimenge vom Venlafaxin wieder einzudosieren, vllt 3 mg, bei Notwendigkeit kann man später weiter aufdosieren.

Dein Gehirn befindet sich im Entzug von Venlafaxin u genau nach diesem Wirkstoff giert es gerade, was sich in der Symptomatik ausdrückt.
Ich möchte dir keine Angst machen, aber wenn man das aussitzen will, kann es erfahrungsgemäß noch zu einer Verschlimmerung u/o zu langanhaltenden Symptomen kommen.
Ein anderes AD kann diesen Entzug kaum bis gar nicht auffangen.

Lies' dir den Begrüßungstext bitte in Ruhe durch, dort wird Vieles erklärt u dann entscheide dich bitte recht schnell, ob du wieder eindosieren möchtest.
Je weniger Zeit nach Null vergeht, umso größer sind die Chancen, daß das Venlafaxin noch greift u die Entzugssymptome minimiert werden.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Straycat
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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Straycat » Dienstag, 17.09.19, 14:59

Hallo Megatron,

auch von mir herzlich willkommen.
Ich kann mich der Antwort von Anna nur zu 100% anschließen.
Ich habe vor 3 Jahren Escitalopram (auch ein ähnlich wirkendes AD wie Venlafaxin) zu schnell abgesetzt und bekam schlimme Symptome erst 4 Monate nach null.
Leider habe ich mich von meiner Ärztin auch damals überreden lassen, ein neues AD auszuprobieren. Jetzt habe ich wieder ein AD an der Backe und die Absetzsymptome von Escitalopram haben sich lange (zT sogar bis zum heutigen Tag) gehalten.

Ich würde an deiner Stelle auch auf jeden Fall wieder eine Minimenge Venlafaxin eindosieren.
Damit kannst du die Absetzerscheinungen im besten Fall komplett wegbekommen oder zumindest reduzieren. Und diese Minimenge behältst du dann einige Zeit bei, bis du dich wieder stabilisiert hast. Danach kannst du die Minimenge dann in ganz kleinen Schritten ausschleichen.

Ein anderes AD würde - wie Anna :) schon richtig geschrieben hat - deine Situation definitiv nicht verbessern. Im Gegenteil, dann hast du eventuell Nebenwirkungen von einem neuen AD und dennoch die Absetzerscheinungen vom Venlafaxin.

Wo bist du denn zuhause? In Deutschland oder in Österreich?
In Deutschland gibt es derzeit nämlich leider Lieferengpässe bei Venlafaxin in Kügelchenform.
Gerade diese Kügelchenform ist ideal um so kleine Dosierungen, wie 3mg hinzubekommen.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht!

Liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
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Nepomuk
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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Dienstag, 17.09.19, 16:51

Servus,

ich habe eine noch fast volle Packung Venlafaxin 37,5 mg mit vielen kleinen Kügelchen. Also eindosieren einer kleinen Menge wäre gut möglich.

Es ist echt schwer für mich das alles einzuschätzen. Es gibt Stunden am Tag, da fühle ich mich wirklich gut und dann kommt wieder dieses beklemmende Gefühl, als ob ich schlecht Luft bekomme und ich bin depressiv.

Diese Depressivität kenne ich aus dem Jahr 2001 nach meinem traumatischen Erlebnis. Ich hätte nicht gedacht, dass mir sowas nochmal wiederfährt.

Meine Hoffnung war groß, das Richtige zu tun. Was ich schade finden ist, dass mein Hausarzt die Problematik mit dem Absetzen von Antidepressiva so verkennt.

Viele Grüße
Megatron
Venlafaxin 75mg seit ca. 2007

Seit Februar 2019 Beginn mit dem ausschleichen:

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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von padma » Dienstag, 17.09.19, 17:35

hallo Megatron, :)

auch von mir willkommen.

Zunächst eine Bitte: Da Megatron ein Firmennamen ist, überlege dir bitte einen anderen Nutzernamen. Schreib dann hier, was du dir ausgesucht hast, wir ändern den Namen dann für dich. Beim Einloggen musst du dann den neuen Namen eingeben.

Zu deinem Anliegen: da du schon so lange ein AD/Venlafaxin nimmst, würde ich sicherheitshalber eine Minimaldosis wiedereindosieren. Die Wiedereinnahme geht am besten innerhalb eines Zeitfensters von 6 Wochen. Danach steigt auch das Risiko von Unverträglichkeiten.

Dieser Wechsel von guten Stunden und schlechten, ist typisch für Entzugssymptome

liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Straycat » Dienstag, 17.09.19, 18:38

Hallo Megatron,

wenn du noch Kapseln mit kleinen Kügelchen hast, dann mach dir mal die Mühe und zähle alle Kügelchen aus einer Kapsel.
Dann kannst du ausrechnen, wie viele Kügelchen zB einer Minidosis von 3mg entsprechen und die entsprechende Anzahl Kügelchen in die Kapsel geben und sie nehmen. Das nennt sich auch "Kügelchenmethode" - Hier mehr Infos dazu.

Ich würde gleich morgen mit der Wiedereindosierung dieser minimalen Menge anfangen. Wie padma :) schon geschrieben hat, klappt das mit dem Wiedereindosieren nur in einem relativ kurzen Zeitfenster gut.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Megatron: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Dienstag, 17.09.19, 19:58

Hallo Padma,

wenn Megatron nicht geht, würde ich den Namen gerne in Nepomuk ändern. :)

Hallo Straycat,

ja die Kügelchenmethode würde ich hinbekommen. :)

Ich muss wohl schnell eine Entscheidung treffen, bezüglich der Wiedereindosierung, auch wenn es mir nicht leicht fällt. :(

Euch noch einen schönen Abend
Megatron/Nepomuk
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Annanas » Dienstag, 17.09.19, 20:24

Hallo Nepomuk :) ,
Nutzernamen habe ich entsprechend geändert, du kannst dich jetzt damit einloggen.

Liebe Grüße von Anna

Straycat
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Straycat » Dienstag, 17.09.19, 21:22

Hallo Nepomuk,

ich würde dir dringend die Wiedereindosierung empfehlen.
Wenn du nach einigen Wochen merkst, dass die Wiedereindosierung nichts bringt, kannst du es immer noch wieder lassen.
Aber es liegt natürlich letztlich bei dir, wie du dich entscheidest :)

Liebe Grüße,
Cat
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Nepomuk
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Mittwoch, 18.09.19, 20:36

Hallo Zusammen,

mal wieder ein Tag soweit geschaft. Mir ging es ganz ok würde ich sagen.

Heute Morgen hat mein Arzt mir Blut abgenommen um zu schauen, ob sich die Werte, die vor zwei Monaten nicht ganz ok waren verbessert haben.
Morgen Nachmittag bin ich dann zwecks den Ergebnissen da und bin schon gespannt, ob sich mein Vitamin D-Wert verbessert hat. Vor zwei Monaten war der Wert bei 9,7.

Spannend wird auch, das ich Morgen ein Erstgespräch bei einer Therapeutin habe. Sie sagt erst danach kann man auf Ihre Warteliste. Ich bin mal gespannt, wie sie meine Situation einschätzt. Ich denke so eine langfristige Therapie wird mir bestimmt gut tun. Nur bis man hier einen Therapieplatz bekommt vergehen leider Monate.

Irgendwie hoffe ich, dass ich mich wieder stabilisieren kann und ohne irgendwelche Medikamente zurecht komme. Nach ca. 18 Jahren Antidepressiva muss einfach auch mal Schluss damit sein. :)

Euch noch einen schönen Abend.

Viele Grüße
Nepomuk
Venlafaxin 75mg seit ca. 2007

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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Sonntag, 22.09.19, 14:10

:) Hallo Zusammen,

ich konnte mich bis jetzt, nicht dazu durchringen Venlafaxin wieder einzuschleichen.

Die letzten Tage ging es mir wieder besser, die heftigen depressiven Gefühle sind zumindest weg und es wäre echt schön, wenn das so bleibt.

Ich merke nur die ganzen Tage, wie unsicher ich bin und ständig daran denken muss, was noch alles kommt.

Was eigentlich schon wieder besser war aber in den letzten zwei Tagen wieder zum Vorschein gekommen ist, ist diese heftige Reizbarkeit sobald irgendwas nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle.

Naja ich hoffe, bald einen Therapieplatz zu bekommen. Ich hatte schon ein Erstgespräch mit einer Therapeutin um überhaupt auf die Warteliste zu kommen. Sie hat gesagt, dass sie es gut verstehen kann, dass ich das Antidepressiva nach so vielen Jahren absetzen möchte. Sie meinte halt nur, dass man das besser während einer laufenden Therapie macht - ich denke damit hat Sie Recht - aber nun ist es halt anders gelaufen.

Meine große Hoffnung ist, dass ich noch bald weitere positive Veränderungen an mir bemerke, das würde mir mehr Sicherheit geben.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag. :)

Gruß
Nepomuk
Venlafaxin 75mg seit ca. 2007

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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 22.09.19, 15:19

Hallo Nepomuk, :)

ich kann das Zögern verstehen.
Beobachte deinen Zustand und entscheide dann in ein paar Tagen neu, das wäre meine Empfehlung.

Ich muss der Vollständigkeit halber aber erwähnen, dass sich das Fenster zu einer Wiedereinnahme nach 0mg nach ca. 4-6 Wochen schließt, danach steigt die Wahrscheinlichkeit das Mittel nicht mehr zu vertragen, paradox zu reagieren oder mit starken Nebenwirkungen.
Das würde ich dann auch nicht ausreizen.

Das heißt du hast nicht unbegrenzt Zeit dich und deine Verfassung zu beobachten und eine Entscheidung vor die herzuschieben.
Einfach als Info für dich.

Alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Montag, 30.09.19, 7:26

Guten Morgen Forumsgemeinde,

mir geht es recht wechselhaft aber nicht mehr so schlimm wie die Tage um Mitte September.

Ich merke nur immer wie labil ich bin. Stressige Situationen sind für mich ziemlich problematisch und ich werde innerlich richtig wütend und ich merke dann immer direkt, dass diese Wut eigentlich gar nicht angemessen ist.

Kennt Ihr sowas?

Was denkt Ihr, ist das Veblafaxin schon aus meinen Körper?

Beste Grüße
Nepomuk
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Montag, 30.09.19, 7:38

Hallo nochmal, :)

was mir noch auffällt ist, dass ich bei kleinen Anstrengungen immer noch leicht ans schwitzen komme. Könnte das immer noch am Venlafaxin liegen?

Gruß
Nepomuk
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Annanas » Montag, 30.09.19, 9:58

Hallo Nepomuk :) ,
das Schwitzen ist sowohl eine NW bei Venlafaxin, als auch ein Absetzsymptom.
Die Temperatursteuerung erfolgt über das Gehirn, so daß es auch hier noch etwas dauern kann, bis sich alles wieder einreguliert.

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

padma
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von padma » Montag, 30.09.19, 13:23

hallo Nepomuk, :)

schön, dass es sich schon etwas gebessert hat. Der Rest kommt noch, da brauchst du noch Geduld
Ich merke nur immer wie labil ich bin. Stressige Situationen sind für mich ziemlich problematisch und ich werde innerlich richtig wütend und ich merke dann immer direkt, dass diese Wut eigentlich gar nicht angemessen ist.
Das nennen wir Neuroemotionen https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=9778
Was denkt Ihr, ist das Veblafaxin schon aus meinen Körper?
Ja, raus sollte es sein, Venla hat ja eine sehr kurze Halbwertszeit. Entzugssymptome verschwinden jedoch nicht unbedingt, wenn der Wirkstoff aus dem Körper ist. Sie entstehen durch die Anpassungsprozesse, die der Körper leisten muss.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Nepomuk
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Mittwoch, 16.10.19, 9:23

Hallo zusammen,

jetzt bin ich schon so ca. 2 Monate nach null.

Es ist für mich irgendwie alles schwierig. Mal geht es etwas besser, mal etwas schlimmer.

In den letzten Tagen merke ich wieder, dass ich absolut nicht belastbar bin, weder physich noch psychisch. Wenn ich nur eine kurze Runde von 20 Minuten mit dem Hund gehe, habe ich Herzrasen und schwitze, das finde ich beängstigend.

Kennt Ihr dieses Problem, mit einem sehr hohen Puls unter Belastung wenn man Venlafaxin abgesetzt hat?

Viele Grüße
Nepomuk
Venlafaxin 75mg seit ca. 2007

Seit Februar 2019 Beginn mit dem ausschleichen:

-28.02.19 37,5mg
-15.05.19 25mg
-30.06.19 12,5 mg
-10.08.19 7 mg
-13.08.19 0 mg

Weitere Medikamente:
Blutdrucksenker
PPI (mal mehr mal weniger)
Vitamin D3 20.000ie 1mal die Woche (festgestellte Mangel vom Arzt)
Dazu nehme ich noch Vitamin K2 und Magnesium

conversano
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von conversano » Mittwoch, 16.10.19, 9:45

Lieber Nepomuk,
ich kenne solche Tage bzw Phasen auch. Ich denke das ist einfach dem Entzug geschuldet und reguliert sich wieder :)

Grüße,
Rebecca
Massive Überlastung durch verschiedene Ereignisse im Mai/ Juni. Anspannung, Schlaflosigkeit, Ängste.

Kaltenzug Promethazin
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ab 28.10.2019
Bisoprolol durch Propranolol 10 mg ausgetauscht: bei Bedarf
Passionsblumendragees, Baldrian, GABA: immer nach Bedarf

Nebenwirkungen Promethazin: Muskelkrämpfe/ -zittern am GANZEN Körper (von Kopf bis Fuß), Restless Legs 24/7, Krampfanfälle nachts inkl. Atemmuskulatur, Benommenheit, Muskelschwäche, Antriebslosigkeit, massive Extrasystolen, Herzrasen, Sehstörungen. Das alles steigerte sich bis hin zu paradoxen Wirkungen. Promethazin sollte auf keinen Fall mit Propranolol zusammen eingenommen werden, da das die Nebenwirkungen sehr verstärkt.

Entzugsymptome: Körpervibrieren, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe mit anschließendem Herzrasen bis hin zur Panikattacke, Sehstörungen, Anspannung/ Angstgefühle, Extrasystolen, Bauchschmerzen morgens inkl. Cortisolüberschuß in den Morgenstunden

Nepomuk
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Re: Nepomuk: Venlafaxin abgesetzt!

Beitrag von Nepomuk » Mittwoch, 16.10.19, 15:09

Hallo Rebecca,

Danke für Deine Antwort.

Ich hoffe auch, dass das alles vom Entzug kommt aber irgendwie bin ich mir unsicher. Es ist alles viel schlimmer als unter dem Venlafaxin, meine Herangst ist wieder da und die Depression auch. Eigentlich wollte ich mit dem Absetzen alles in eine positive Richtung bringen, doch nun sitze ich hier und alles ist viel schlimmer.

Ich bin traurig und schäme mich sehr so am Ende zu sein.

Viele Grüße
Nepomuk
Venlafaxin 75mg seit ca. 2007

Seit Februar 2019 Beginn mit dem ausschleichen:

-28.02.19 37,5mg
-15.05.19 25mg
-30.06.19 12,5 mg
-10.08.19 7 mg
-13.08.19 0 mg

Weitere Medikamente:
Blutdrucksenker
PPI (mal mehr mal weniger)
Vitamin D3 20.000ie 1mal die Woche (festgestellte Mangel vom Arzt)
Dazu nehme ich noch Vitamin K2 und Magnesium

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