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nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

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nessie
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nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo zusammen,

ich brauche dringend euren Rat, da ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich nehme seit inzwischen 7Jahren Venlafaxin, die Dosierungen haben dabei zwischen 37,5 mg und 225mg geschwankt. Die Diagnose damals war eine mittelschwere Depression.

In den letzten Jahren habe ich mich gut stabiliesiert, zwei Psychotherapien gemacht, bzw. die eine mache ich noch, und wollte nun endlich das Medikament absetzten. Den ersten erfolglosen Versuch habe ich vor zwei Jahren gemacht. Während des Absetztens hatte ich unangenehmen Symptome wie Brain Zaps, Nebel im Kopf und Schlaflosigkeit, bevor es dann ganz schlimm wurde.

Bei etwa 15 mlg traten schlimme Symptomen meiner Ursprungsdepression auf und ich konnte nicht einschätzen ob es sich um einen erneuten Depressionschub handelte oder Absetzsymptome waren. Mein Psychiater (übrigens der dritte auf der Suche nach wirklicher Unterstützung) meinte daraufhin das könnte mann nicht wissen, es gäbe halt einfach Menschen, die das Antidepressiva ihr Leben lang nehmen müssten, andere würden ja auch Mittel zum Blutdrucksenken immer nehmen müssen. Ich wurde dann wieder bis auf 150mgl hochdosiert. Ich habe mich dann aber auf 75mlg eingependelt.

In den letzten zwei Jahren habe ich intensiv mit meiner Therapeuting gearbeitet und werde von ihr auch sehr unterstütz das Medikament auszuschleichen.
Seit Anfang diesen Jahres habe ich nun versucht ganz langsam abzusetzen. Ich habe das Absetzten ohne Rücksprache mit meinem Arzt gemacht, da er ein Vertreter der Meinung ist 37,5 mlg ist eh nur noch eine homöopathische Menge, die praktisch keine Wirkung mehr hat, absetzten demnach kein Problem...

Da ich aber immer sehr empflindlich auf jede vergessene Kapsel reagiert habe, wollte ich diesmal alles richitg machen und ganz langsam vorgehen. Die Dosierung von 75mlg auf 37,5mlg lief super, das habe ich etwa in zwei/drei Monaten geschafft. Für die restlichen 37,5mlg habe ich dann Kügelchen abgezählt, zunächst immer 10 Stück weniger alle 2Wochen, da ich wirklich keinerlei Symptome hatte habe ich dann nur noch 1Woche gewartet bis zur nächsten Reduktion. Bei den letzten 30 Kügelchen habe ich dann jeden zweiten Tag zwei Kügelchen reduziert.

Irgendwie hab ich dann gedacht, das ist jetzt ja nicht mehr viel Wirkstoff und ich hatte bis zum Ende keine Symptome! Am 10. September habe ich das letzte Kügelchen genommen und war 11 Tage lang stolz und glücklich es wirklich geschafft zu haben, und das ganz ohne irgendwelche unangenehmen Absetzsymptomen. Dann kamm leider das böse Erwachen, und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schlecht es mir plötzlich wieder geht.

Meine Ursprungssymptome der Depression, wie Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Übelkeit, Verlust des Appetits sind wieder da. Dazu kommen so schöne Sachen wie Schüttelfrost, Hitzewellen, Schlafstörungen und Aggresssionen.
Diesmal bin ich mir sicher, es sind Absetzsymptome und ich möchte mir nicht wieder von meinem Psychiater eine lebenslange Einnahme von Venlafaxin oder eines andere Mittels anraten lassen. Aber trotzdem kann ich diese Symptome nicht aushalten. So wollte ich mich nie wieder fühlen!

Ich bin fassungslos, das es "unterwegs" überhaupt keine Absetztsymptome gab, obwohl es ja scheinbar doch zu schnell war, dann hätte ich doch langsamer gemacht. Ich habe völlig das Vertrauen in mich und Venlafaxin verloren. Ich fühle mich so hilflos und allein.
Das Aussitzen der Symptome kann ich nicht aushalten und habe daher mit einer Wiedereindosierung von 3 mlg (12 Kügelchen) begonnen. Wie lange muss ich bei dieser Dosierung bleibe? Ich warte so dringend auf eine Verbesserung und überlege auf 5mlg hochzugehen. Aber dafür ist es wahrscheinlich noch zu früh?
Puh, das ist ein ganz schön langer Text geworden...

Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben.

Nessie
Zuletzt geändert von Jamie am 25.09.2019 09:00, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
Januar 2013: mittelschwere Depression : Venlafaxin retadiert 225mg, später auf 150 bzw. 75mg
2017: Versuch des Absetztens des Medikaments
9.10.2017 ca. 15mg: starke psychische/depressive Symptome - hoch auf 75mg
5.12.2017: 150mg
27.12.2007: 187mg
16.1.2018. von Psychiater auf 225mg hochdosiert
18.3.2018: 150mg
im Verlauf 2018: 75mg
Januar- März 2019: von 75 auf 37,5 mg (ohne Absetztsymptome)
April - September 2019: von 37,5 auf 0mg (ohne Absetztsymptome)
11.9.2019: Auf 0
22.9.: heftige Absetztsymptome: 3mg Venlafaxin
24.9.: 6mg Venlafaxin, es wird nicht wirklich besser
7.10.: 9mg Venlafaxin und eine Blasenentzündung
carlotta
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von carlotta »

Hallo Nessie,

herzlich willkommen im ADFD!

Gut, dass Du so schnell wiedereindosiert hast. Damit steigt die Chance, dass das Venlafaxin noch greift. Allerdings kann es etwas dauern.

Seit wann genau nimmst Du die 3 mg? Es kann sein, dass sie nicht ausreichen, schließlich warst Du nicht allzu lange auf null, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Und Du warst gerade gegen Ende sehr flott unterwegs, so schnell kann der Körper sich gar nicht an den jeweils neuen Spiegel anpassen. Von daher hat sich da vermutlich einiges an Nachwirkungen kumuliert. Normalerweise würde man mindestens zwei Wochen zuwarten, ehe man weiter hochdosiert.

Du verträgst das Mittel aber noch? Bemerkst Du durch die Einnahme irgendwelche Veränderungen?

Es ist nicht so ungewöhnlich, dass Entzugssymptome bei SSRI/SNRI sich zeitversetzt zeigen. Ich habe das auch so erlebt. Habe sogar über ein Dreivierteljahr völlig falsch ausgeschlichen und tageweise Dosen ausgelassen (das Schlimmste, was man machen kann) und hatte während des ganzen Prozesses nur geringfügige Symptome. Das dicke Ende kam erst einige Zeit nach null und damals habe ich erst gar nicht kapiert, was los war.

Von daher stehst Du mit der zeitnahen Eindosierung noch ganz gut da. Allerdings kann es - wie gesagt - etwas dauern, bis das Nervensystem sich beruhigt.

Du weißt, dass man die Kügelchen in der Kapsel einnehmen sollte? Du kannst Dir auch Leerkapseln besorgen, um Kügelchen zu sparen.

Liebe Grüße und alles Gute für eine baldige Stabilisierung
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


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Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
carlotta
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von carlotta »

Hallo, ich noch mal,

und hier nun der offizielle Part/Begrüßungstext mit wichtigen Links und Hinweisen:


Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


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Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem Thread bekommst! Wenn du eine Information über Mail wünschst , musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Carlotta
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo Charlotte,
Danke für die Antwort. Ich hab mir jetzt erst mal Leerkapseln besorgt, da Venlafaxin in der retadierten Form zur Zeit gar nicht mehr lieferbar ist! So kann ich meine restlichen Kapseln deutlich strecken... Ein Medikament von dem mann abhängig ist, zur Zeit nicht lieferbar! Das ist auch nicht gerade ein beruhigendes Gefühl!

Weiß jemand hier im Forum ob die Kügelchen in den 37,5 mlg Kapseln die selben sind, wie in den höher dosierten? Sich also nur die Menge der Kügelchen in den Kapsel bei den verschiedenen Dosierungen ändert? Dann könnte ich meine 75mlg Kapseln im Bedarfsfall auch noch zerlegen.

Nachdem ich gestern einen ganz guten Tag hatte war meine Nacht echt mies. Ich habe kaum geschlafen und so wirre Gedanken gehabt. Daraufhin hab ich heute morgen erst mal auf 6 ml erhöht. Ich weiß ich bin einfach zu ungeduldig....

Gleich werde ich erst mal meine Signatur anlegen!

Viele Grüße Nessie
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9.10.2017 ca. 15mg: starke psychische/depressive Symptome - hoch auf 75mg
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18.3.2018: 150mg
im Verlauf 2018: 75mg
Januar- März 2019: von 75 auf 37,5 mg (ohne Absetztsymptome)
April - September 2019: von 37,5 auf 0mg (ohne Absetztsymptome)
11.9.2019: Auf 0
22.9.: heftige Absetztsymptome: 3mg Venlafaxin
24.9.: 6mg Venlafaxin, es wird nicht wirklich besser
7.10.: 9mg Venlafaxin und eine Blasenentzündung
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Hallo Nessie,

auch von mir herzlich willkommen im Forum!

Diese zeitverzögerten Absetzsymptome sind echt fies. :( Ich hoffe, dein ZNS beruhigt sich bald wieder!
nessie hat geschrieben: 25.09.2019 13:48 Weiß jemand hier im Forum ob die Kügelchen in den 37,5 mlg Kapseln die selben sind, wie in den höher dosierten? Sich also nur die Menge der Kügelchen in den Kapsel bei den verschiedenen Dosierungen ändert? Dann könnte ich meine 75mlg Kapseln im Bedarfsfall auch noch zerlegen.
Ich setze auch gerade Venlafaxin mit er Kügelchenmethode ab.
Ich mache es so, dass ich wirklich jede Kapsel aufmache und komplett durchzähle und mir dann ausrechne, wie viel mg ein Kügelchen hat. Und dann nehme ich entsprechend viele Kügelchen um auf die genaue mg-Dosis zu kommen.

Die letzten Schritte habe ich auch großzügiger gemacht und einfach immer die gleiche Menge Kügelchen aus den Kapseln rausgenommen.
Aber nachdem ich zuletzt stärker unter den Absetzsymptomen gelitten habe, mache ich es jetzt lieber übergenau und berechne das bei jeder Kapsel neu.
Bei mir variiert die Anzahl von Kügelchen in den 37,5mg Kapseln (sind von einem österreichischen Hersteller) zwischen ca. 130 und 145 Kügelchen. Deshalb zähle ich sie jedes Mal und berechne dann neu, wie viele ich nehme.

Ich wünsch dir alles Gute!
Liebe Grüße,
Cat
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Towanda »

Hallo Nessi,

ja, Du kannst auch die Kügelchen in den 75 mg-Kapseln auszählen und Deine 6 mg davon berechnen.

Gruß, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo nessie :) , auch von mir herzlich willkommen!
nessie hat geschrieben: 25.09.2019 13:48 Weiß jemand hier im Forum ob die Kügelchen in den 37,5 mlg Kapseln die selben sind, wie in den höher dosierten? Sich also nur die Menge der Kügelchen in den Kapsel bei den verschiedenen Dosierungen ändert?
Ich weiß es nicht, aber ich gehe davon aus, daß es die gleichen Kügelchen sind bzw es der gleiche Herstellungsprozeß ist. Alles Andere wäre unwirtschaftlich.

Die Kapseln werden allerdings nach Gewicht befüllt u nicht nach Anzahl der Kügelchen, deshalb gibt es Abweichungen bei Größe u Anzahl der Kügelchen schon bei den Kapseln einer Dosierung.

Leider wird es spätestens dann nicht mehr möglich sein, die Dosis zu berechnen, wenn man auf seine überzähligen, gesammelten Kügelchen zurückgreifen muß.
Dann kann man nur ca-Angaben verwenden - ein durchschnittlich großes Kügelchen entspricht ~ 0,3 mg Venlafaxin.

Liebe Grüße von Anna

Edit: überschnitten mit Towanda :) u Cat :)
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Danke euch Dreien für die schnellen Antworten, das beruhigt mich etwas!

Viele Grüße
Nessie
Januar 2013: mittelschwere Depression : Venlafaxin retadiert 225mg, später auf 150 bzw. 75mg
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo zusammen,

mir geht's gerade echt mies, heute stehen die ganzen psychischen Symptome im Vordergrund. Ich kann es gerade nur schwer aushalten nur 6 mg zu nehmen, am liebsten würde ich sofort auf mind. 20mg hochdosieren, in der Hoffnung das viel auch viel hilft... Und wenn es doch keine Absetzsymptome sind sondern mein Psychiater recht hat und ich das Medikament einfach brauche?

Verzweifelte Grüße

Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Towanda »

Hallo Nessie,

das wäre absolut kontraproduktiv. Du hast sehr schnell reduziert, da ist es ziemlich wahrscheinlich, daß Du nun unter Absetzsymtomen leidest. Du solltest nun mindestens 1-2 Wochen auf einer Dosis bleiben, denn auch hochdosieren reizt das Nervensystem.

Kannst Du bitte, wie im Begrüßungstext schon gebeten, eine Signatur anlegen? Dann sieht man auf einen Blick Deinen Weg und wo Du jetzt stehst. Wie das geht steht auch im Begrüßungstext - hast Du den gelesen?

LG Towanda
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo Towando,

Danke für die Antwort, ich bin halt so unsicher wie ich weitermachen soll.

Gruß

Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Towanda »

Hallo Nessie,

wie schon geschrieben, vor allem mal Stabilität reinbringen und nicht alle paar Tage die Dosis verändern. Das geht sicher nicht ohne Beschwerden, aber es wird besser, wenn sich das ZNS beruhigt hat.

Ein bißchen Leidensfähigkeit und vor allem Geduld und Ausdauer braucht es beim Absetzen.

LG Towanda
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Hallo Nessie,

ich verstehe deine Unsicherheit sehr gut!
Es wird einem von Ärzten immer wieder suggeriert, man braucht dieses oder jenes Medikament, damit es einem besser geht. Leider stimmt das sehr oft nicht und man verschlimmert seine Situation nur noch.
Auch den Impuls "ich nehme schnell mehr, damit es schneller und stärker besser wird" verstehe ich gut. Allerdings wäre das, wie Towanda :) schon geschrieben hat, in deiner Situation wirklich kontraproduktiv.

Was du erleidest sind Anpassungsreaktionen deines Gehirns auf das Absetzen.
Mir hat es sehr geholfen, mich in das Thema wie Antidepressiva (vor allem SSRI/SNRI) wirken, einzulesen. Im Infoartikel: Antidepressiva reduzieren und absetzen ist das unter Punkt 2 sehr gut beschrieben.
Wenn man einmal versteht, wie diese Medikamente wirken, ist es leichter die Absetzsymptome zu verstehen.
Dein Gehirn versucht sich gerade mit immenser Anstrengung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Und dabei kommt es auch zu unangenehmen Symptomen, die wir als Absetzsymptome bezeichnen.
Gib deinem Gehirn die nötige Zeit, sich wieder zu stabilisieren.

Ich weiß, man will, dass es einem schnell wieder besser geht. Aber hier ist Geduld wirklich besonders wichtig. Eine Verbesserung stellt sich hier nicht kurzfristig ein, das braucht alles viel Zeit. Wenn du dir einen Knochen brichst, erwartest du ja auch nicht, dass er innerhalb einiger Tagen wieder perfekt heilt und du keine Schmerzen mehr hast. Und wenn dein ZNS/Gehirn heilen, dauert das oft noch länger.

Aber bleibe zuversichtlich: es wird wieder besser!
Schnellschussaktionen bringen hier leider genau das Gegenteil, keine Besserung, sondern Verschlechterung. Ich habe das selbst erlebt, weil ich auch zu ungeduldig war.

Alles Gute,
Cat
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Danke Cat, für die lieben Worte. Die Anteilnahme hier im Forum tut gut. es ist so schwer auszuhalten weil es sich wie die Depression anfühlt. Ich kämpfe mich durch den Tag und möchte mich eigentlich nur fallen lassen und weinen und schlafen. Aber davon wird es eher schlimmer als besser...Und schlafen kann ich im Moment eh schlecht...

Erschöpfte Grüße Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Hallo Nessie,

ich weiß, diese Tage sind besonders hart.
Aber ich verspreche dir, diese Wellen gehen auch wieder vorbei und es kommen bessere Zeiten (Fenster), wenn die Absetzsymptome nicht so hart zuschlagen!

Alles Gute,
Cat
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo,
ich bin gerade so was von fassungslos. Habe gerade mit meiner Mutter telefoniert, die natürlich sehr beunruhigt ist und helfen will. Sie hat mit einer Bekannten gesprochen, die Psychiaterin ist. Ich soll unbedingt sofort wieder mit 37,5 mg einsteigen, am nächsten Tag 2x 37,5 und am dritten Tag 3x 37,5 mg nehmen. Dann auf 75mg wechseln. Eine Depression hätte man lebenslang und mein Körper würde mir doch zeigen das ich das Medikament brauche! Sprich mit der einmal gestellten Diagnose Depression für immer Antdepressiva. Jetzt wollen meine Eltern natürlich das ich vernünftig werde, die Frau Psychiaterin hat schließlich lebenslange Erfahrung mit depressiven Patienten. Sie würde mir auch sofort einen Termin geben. Grrr, jetzt hab ich neben den Sch ..ß Symptomen auch noch meine Eltern im Nacken sitzen. Bin 45 Jahre und hab ne eigene Familie aber das hört wohl nie auf...
Nessie
Januar 2013: mittelschwere Depression : Venlafaxin retadiert 225mg, später auf 150 bzw. 75mg
2017: Versuch des Absetztens des Medikaments
9.10.2017 ca. 15mg: starke psychische/depressive Symptome - hoch auf 75mg
5.12.2017: 150mg
27.12.2007: 187mg
16.1.2018. von Psychiater auf 225mg hochdosiert
18.3.2018: 150mg
im Verlauf 2018: 75mg
Januar- März 2019: von 75 auf 37,5 mg (ohne Absetztsymptome)
April - September 2019: von 37,5 auf 0mg (ohne Absetztsymptome)
11.9.2019: Auf 0
22.9.: heftige Absetztsymptome: 3mg Venlafaxin
24.9.: 6mg Venlafaxin, es wird nicht wirklich besser
7.10.: 9mg Venlafaxin und eine Blasenentzündung
padma
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von padma »

liebe Nessie, :)

manche Psychiater sind sowas von inkompetent und erzählen immer wieder die gleichen Lügengeschichten. Sie wissen es wohl nicht besser oder wollen es nicht wissen. :frust: :frust: :frust:

Lass dich nicht unterkriegen. :hug:

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Hirn83
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Hirn83 »

Hallo, bin neu hier und kenne mich noch nicht gut aus. Ich nahm auch Venaflaxin 75 mg. 5 Jahre ca. Habe Kügelchen kontinuierlich über 1 Jahr und 9 Monate entfernt.
Die Absetzsymtpme sind für mich fast nicht erträglich. Jedoch möchte ich nicht wieder eindosieren. Liebe Grüße
:zombie:
Von Jänner 2018 bis Dezember 2019 habe ich 75 mg Venaflaxin ausgeschliechen.
nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo Hirn 83,
da warst du ja gerade am Ende auch viel zu schnell. Ich kann das minimale wiedereindosieren bisher nur empfehlen. Ich hatte jetzt 2 gute Tage, das baut auf. Heute läuft es bisher eher durchwachsen, aber jeder Tag ist eine neue Chance das es besser wird.
Viele Grüße
Nessie
Januar 2013: mittelschwere Depression : Venlafaxin retadiert 225mg, später auf 150 bzw. 75mg
2017: Versuch des Absetztens des Medikaments
9.10.2017 ca. 15mg: starke psychische/depressive Symptome - hoch auf 75mg
5.12.2017: 150mg
27.12.2007: 187mg
16.1.2018. von Psychiater auf 225mg hochdosiert
18.3.2018: 150mg
im Verlauf 2018: 75mg
Januar- März 2019: von 75 auf 37,5 mg (ohne Absetztsymptome)
April - September 2019: von 37,5 auf 0mg (ohne Absetztsymptome)
11.9.2019: Auf 0
22.9.: heftige Absetztsymptome: 3mg Venlafaxin
24.9.: 6mg Venlafaxin, es wird nicht wirklich besser
7.10.: 9mg Venlafaxin und eine Blasenentzündung
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Hirn83 »

Halo, Habe jetzt 4 Kügelchen genommen! Wann ist es dir wieder besser gegangen? Danke für deine Antwort
:zombie:
Von Jänner 2018 bis Dezember 2019 habe ich 75 mg Venaflaxin ausgeschliechen.
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