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nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

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nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo Hirn83,
ich bin ja auch noch neu hier im Forum und nicht die Richtige für Dosierungsempfehlungen 🤔! Da sollte besser einer von den "alten Hasen" antworten. Nach einer knappen Woche merke ich das es langsam besser wird, aber immer noch nicht durchgehend gut. Ich bin auch immer noch unsicher ob und wann ich die Menge noch weiter erhöhen soll. LG Nessie
Januar 2013: mittelschwere Depression : Venlafaxin retadiert 225mg, später auf 150 bzw. 75mg
2017: Versuch des Absetztens des Medikaments
9.10.2017 ca. 15mg: starke psychische/depressive Symptome - hoch auf 75mg
5.12.2017: 150mg
27.12.2007: 187mg
16.1.2018. von Psychiater auf 225mg hochdosiert
18.3.2018: 150mg
im Verlauf 2018: 75mg
Januar- März 2019: von 75 auf 37,5 mg (ohne Absetztsymptome)
April - September 2019: von 37,5 auf 0mg (ohne Absetztsymptome)
11.9.2019: Auf 0
22.9.: heftige Absetztsymptome: 3mg Venlafaxin
24.9.: 6mg Venlafaxin, es wird nicht wirklich besser
7.10.: 9mg Venlafaxin und eine Blasenentzündung
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Hirn83 »

Hallo Nessi
Bist du gleich wieder hoch auf 3 mg und dann wieder auf 6 mg?
Wieso so hoch? Mit wie viel mg hast du aufgehört?
Lg Katrin
:zombie:
Von Jänner 2018 bis Dezember 2019 habe ich 75 mg Venaflaxin ausgeschliechen.
nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hi Karin,
mir ging es so schlecht, ich hab mich nicht getraut die 3mg erst mal abzuwarten... bin immer noch unsicher wegen der Dosierung.
LG Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Hirn83 »

HE Nessi, mit wie vielen Kügelchen hast du aufgehört? Und wann kamen die schweren Symptome?
Lg Katrin
:zombie:
Von Jänner 2018 bis Dezember 2019 habe ich 75 mg Venaflaxin ausgeschliechen.
nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hi Karin,
nach 10 Tagen auf 0...
Grüße
Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Nessi, :-)
nessie hat geschrieben: 29.09.2019 20:06 Hi Karin,
mir ging es so schlecht, ich hab mich nicht getraut die 3mg erst mal abzuwarten... bin immer noch unsicher wegen der Dosierung.
LG Nessie
Im Augenblick ist es für Dich ganz wichtig, dass Du bei Deiner Dosierung bleibst. Also bitte keine weiteren Dosisänderungen auf die Schnelle vornehmen.

Ich möchte Dir ans Herz legen, Dich umfassend hier im Forum zu informieren. Hast Du schon die Links im Begrüßungstext durchgearbeitet?

Stabilität ist das A und O in Deiner aktuellen Situation. Dein ZNS leistet gerade Schwerstarbeit und Du tust ihm viel Gutes, wenn Du es nicht durch weitere Dosisveränderungen reizt.

Lies Dich auch in andere Threads ein, dann wirst Du feststellen, dass es oft auch mehrere Wochen dauern kann, bis eine Stabilität erreicht wird.

Du packst das :hug: Halte jetzt durch und denke erstmal nicht an den morgigen Tag. Immer nur im Heute bleiben und eine Sache nach der anderen angehen.

Viel Geduld und Gelassenheit wünscht
Finchen
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nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hi Finchen, Danke für deine Antwort. Heute hat mir jetzt die zweite Psychiaterin gesagt, das das keine Absetzsymptome sind, sondern meine Grunderkrankung...das verunsichert mich... Die körperlichen Symptome wie Schüttelfrost, Hitzewallungen und Schlafstörungen sind weg. Die (Absetzt)???Symptome meiner Grunderkrankung wie Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit sind noch da... Symptome die behandelt werden müssen, oder Absetzsymptome??? Wenn ich mir da nur wirklich sicher sein könnte. Ich drehe mich gedanklich im Kreis... viele Grüße
Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Nessie, :)

guck mal, wir haben hier einen Thread "Absetzsymptome oder "Wiederauftauchen der Grunderkrankung"".
viewtopic.php?f=19&t=9345

Hast Du da schon nachgelesen, was auf Dich zutrifft?

Die Psychiaterin sieht Dich ja nur von außen - nur Du allein weißt, wie es wirklich um Dich steht. Hab da Vertrauen in Dich und Dein Empfinden.

Weißt Du, ob es einen Grund gibt, warum Du Dich hoffnungslos und traurig fühlst? War das schon vor dem Absetzen der Fall? Wie begleitest Du Dich selbst jetzt in diesem Prozess, hast Du Skills, meditierst Du, tust Du Dir viel Gutes? Bist Du in Therapie?

Ich denke, es ist wichtig, dass Du das Ruder in die Hand nimmst. Dazu gehört, dass Du hier viel liest und Dich umfassend informierst, damit Du Deine Situation einschätzen kannst und selbst Deinen Weg bestimmst, den Du gehen möchtest. Der Frage und Antwortkatalog hilft Dir auch weiter. Den Link dazu findest Du in meiner Signatur.

Lass Dich nicht von Ärzten verunsichern, werde Deine eigene Expertin was Deinen Absetzprozess angeht! :hug:

Liebe Grüße
Finchen
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hi Finchen, es gibt absolut keinen Grund warum ich mich so freudlos und antriebslos fühle. Mir ging es in den letzten Wochen super, zu Hause und auf der Arbeit lief alles rund, ich hatte Spaß am Leben und es hat sich so gut angefühlt nun auch den letzten Schritt zu machen und die sch... Tabletten abzusetzen. Ich bin Gott sei Dank noch bei meiner Therapeutin, eigentlich wäre ich da auch fertig, aber wir haben jetzt mal wieder eine Verlängerung beantragt. Der zeitliche Abstand und die körperlichen Symptome deuten ganz klar auf Absetzsymptome hin, wenn halt diese Antriebsschwäche und freudlosigkeit auch so klar einzuordnen wären...
Grüße
Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Jamie »

Hallo nessie,

ich finde du gibst dir selbst die Antwort ;)
es gibt absolut keinen Grund warum ich mich so freudlos und antriebslos fühle. Mir ging es in den letzten Wochen super, zu Hause und auf der Arbeit lief alles rund, ich hatte Spaß am Leben und es hat sich so gut angefühlt nun auch den letzten Schritt zu machen [...] Der zeitliche Abstand und die körperlichen Symptome deuten ganz klar auf Absetzsymptome hin, wenn halt diese Antriebsschwäche und freudlosigkeit auch so klar einzuordnen wären...
Wenn es seelisch keine Ursachen für die Antrieblosigkeit und Freudlosigkeit gibt, sind das Absetzsymptome, die sich auf mentaler-emotionaler Ebene bemerkbar machen.

Man muss ja keine Psychokrise herbei reden, wenn keine da ist.

Es ist vielleicht einfacher anzunehmen und zu akzeptieren, dass es Absetzsymptome sind als ewig noch nach Gründen zu suchen (die es nicht wirklich gibt), was es noch sein kann.

Vielleicht sehe ich das zu pragmatisch, aber mir scheint das zumindest naheliegender als nach unbekannten Seelenfaktoren Ausschau zu halten.

Alles Gute
wünscht Jamie :)
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Klaringel »

Hallo Nessi,

ich habe Opipramol zu schnell und Bupropion kalt abgesetzt. Nach 6 Wochen ging es mir wieder schlecht. Kein Schlaf, Unruhe ... . Ich habe dann Opipramol wieder genommen. Es hat dann fast zwei Monate gedauert, bis es merklich besser wurde. Ich war 4 Wochen total antriebslos und oft depressiv. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden und nur so in den Tag "hineingelebt". Das akzeptieren und warten war oder ist für mich das Schwerste. Zum Glück fand ich beim Surfen dieses Forum.

Jetzt hatte ich schon wieder mal eine ganze Woche, in der es mir sehr gut ging. Kommt dann mal wieder ein schlechter Tag, zieht mich das wahnsinnig runter. Dann mache ich eben nur das nötigste, die Arbeit rennt ja nicht weg.

Leider habe ich keine kompetente Therapeutin, sie meinte nur, ich warte nur darauf, das irgendwelche Symptome auftauchen, der Neurologe sagte mir, es gäbe keine Absetzsymptome, aber er gab wengstens zu, daß der Körper sich umstellen muß.

Es wird besser, es braucht nur Zeit.
Alles Gute
Klaringel
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Danke Klaringel für deine Beschreibung. Geduldig sein ist so schwierig.
Wenn ich hier lese wie lange die Symptome bei manchen andauern, bzw. immer mal wieder auftauchen, macht mir das Angst. Ob ich das Jahre aushalten kann weiß ich nicht.
Ich leide leider immer noch unter völliger Appettitlosigkeit. Essen ist eklig, das macht eine minimale Versorgung mit Essen schwierig...😔
Ich habe noch Venlafaxin ret. Tabletten, die dieses Frühjahr abgelaufen sind, meint ihr die kann ich noch nehmen, oder lässt der Wirkstoff nach? Die Lieferschwierigkeiten werden ja wahrscheinlich noch etwas andauern, da mach ich mir so meine Gedanken...
LG Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von padma »

hallo Nessie, :)

ich würde die Tabletten noch nehmen, wenn du keine anderen bekommst, vorausgesetzt du hast sie halbwegs vernünftig aufbewahrt. Selbst wenn sie ein wenig Wirkstoff verloren hätten, was ich nicht glaube, wäre das deutlich besser als nichts.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Timeout »

Hallo Nessie,

Ich habe den venla Entzug durchgestanden. Auch ich zweifelte in diesem Prozess immer wieder, schwankte ob ich wieder Medikamente nehmen müsste etc. Immer wieder die Frage, ob es die Depression ist oder das Absetzen. Das gehört wohl unweigerlich dazu.

Es hat sich gelohnt, dass ich durchgehalten habe und venla komplett absetzen konnte! Irgendwann war es tatsächlich vorbei und es ging mir besser. Ich nahm zwar noch 25 mg Quetiapin ( welches ich nach acht cleanen Monaten wieder eindosieren musste/ anderes Thema) aber der venlahorror war definitiv vorbei!!! Ich war im Urlaub, habe wieder Sport gemacht und Freunde getroffen.

Bleib dran, es lohnt sich.

Liebe Grüße
Time
2010 Diagnose Depression

Citalopram ---keine Ahnung mehr wie es mir damit ging
Sept. 2010 Klinik (Reha)

Sertr*lin 150 mg + Seroq*el 50 mg
Nov. 2010 anhaltende Durchfälle, eine Woche Isolierung im Krankenhaus, kein Befund
Medikamente eigenmächtig abgesetzt, keine Diarrhoe mehr

Erneut Depression, Versuch der Wiedereindosierung, 150 mg Sertr*lin…ich dachte ich überlebe die Nacht nicht!!!

Seroq*el Retard --- ohne Wirkung
April 2011

Citalo*ram und Mirtaz*pin ---starke Gelenkschmerzen ---Ansage des Arzte---„Kann nicht von den Medis kommen!!!“
Mirta abgesetzt---keine Schmerzen mehr

Citalo*ram ohne Wirkung
Cipra*ex ohne Wirkung
Citalo*ram höher dosiert- ohne Wirkung
Selbst abgesetzt

August 2011 Seroq*el 50 mg

Dez. 2011 erneut Klinik
225 mg Venlafa*in + 100 mg Quetia*in

Bis 2015 ein Auf – und Ab mit Venla / ein einmaliger Absetzversuch ---über 6 Wochen ohne, dann wieder eindosiert!

Seit Mitte Juli 2015 ohne Venla und auf 25 mg Quetiapin (3 – 4 Monate rausdosiert)

Nov. 2015 ----- 50 mg Queti
April 2016------25 mg Queti

Mit Wasserlösungsmethode mg für mg bis 2018/19 runter dosiert ( 01/18= 4mg)

8 Monate auf Null
- massive Schlafstörungen
- Schmerzen (Diagnose Polyneuropathie= Empfehlung Lyrika)
- immer häufiger unkontrollierbare Muskelzuckungen

z.zt. 25 mg Quetiapin
nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo liebe Mitkämpfer,
mir geht es schon etwas besser, aber noch weit entfernt von gut. Ich fühle mich innerlich so zittrig und freudlos und habe Herzklopfen. Ich könnte den ganzen Tag nur auf der Coach liegen. Ich denke ich habe es inzwischen akzeptiert das es Absetzsymptome sind. Gedanklich bin ich immer noch sehr mit dem Thema der richtigen Höherdosierung beschäftigt. Dazu habe ich jede Menge im Forum gelesen, mein Problem ist nur das ich ja bis auf null keine Absetzsymptome wahrgenommen habe. Zurück auf die letzte Dosis bei der es mir gutging...tja, welche ist das? Ich habe mir nun überlegt am Sonntag, dann sind zwei Wochen nach dem Wiedereindosieren um, auf die Dosis von 9mg zu gehen? Das entspricht etwa 30 Kügelchen und das ist die Dosis von wo ich dann entgültig viel zu schnell geworden bin. Was haltet ihr davon, wäre das sinnvoll? Ich möchte gerne zurück auf eine Dosis wo ich mich wieder ganz normal fühle. Erst mal wieder mit Freude Leben können, dann kann ich später immer noch sehen wie es mit dem richtigen Absetzen weitergeht. Diese Freudlosigkeit macht mich wahnsinnig. Bin wohl auch ein Fall für den Schneckenclub...
Liebe Grüße Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Liebe Nessie,

du bist erst seit 24.09. auf 6mg, wenn ich das deiner Signatur richtig entnehme.
Ich würde mal bei den 6mg bleiben und dir Zeit geben, damit sich dein ZNS stabilisiert.

Ich weiß, man ist während des Absetzens immer hin- und hergerissen und macht sich Sorgen, dass die Grunderkrankung zurück ist. Mir ging/geht es auch oft so. Aber ich habe bereits viel zum Thema Absetzsymptome vs. Wiederauftreten der Grunderkrankung gelesen und bin mittlerweile überzeugt davon, dass die Symptome (auch die psychischen) Teile der Absetzproblematik sind.

Ich wünsche dir viel Geduld und Ruhe, um wieder zu dir zu finden. Es wird klappen, du wirst sehen. Nur keine Hektik und keine zu schnellen häufigen Dosisänderungen - dann kommt auch wieder Ruhe in dein ZNS und dir wird es besser gehen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo ins Forum,
es geht mir schlecht, ich habe das Gefühl immer weiter in die Depressionsspirale abzurutschen. Ich muss wie ein quengliges Kind klingen, aber ich halte das nicht mehr aus. Ich muss das Zeug wieder richtig nehmen. Damit meine ich eine "normale" Dosis, aber ich hab Angst das es nicht hilft... die erste Woche nach dem eindosieren dachte ich es geht ganz langsam aufwärts, aber seit Mittwoch Nachmittag geht es bergab. Ich bin völlig antriebslos, verzweifelt und liege nur rum, kann inzwischen gar nichts mehr essen. Meine Gedanken drehen sich nur noch im Kreis um die Dosierung, ich finde keinen Ausgang mehr. Ich kann das ni ht geduldig aussitzen, dafür fühle ich mich zu schrecklich. Bin ganz kurz davor wieder 37,5 mg zu nehmen...Beim letzten Absetzversuch war das ja auch der Weg...
Nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Timeout »

Hallo Nessie,

Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.

Ich kann mir gut vorstellen, wie sehr du gerade in den Seilen hängst. Wie oft saß ich da und war kurz davor wieder einzudosieren. Ich habe da sofort das Bild vor Augen, wo ich am Küchentisch sitze, die geöffnete Kapsel venla auf einem Blatt Papier und die Angst...die Frage, was tun, richtig oder falsch, was wenn...., wird es noch schlimmer, geht das überhaupt?

Ich habe mich damals irgendwie durch die horrortage gerettet. Habe mich schwankend durch die Natur geschleppt und habe immer und immer wieder von 100 rückwärts gezählt . Manchmal dachte ich, dass ich jetzt einfach umkippen. Manchmal konnte ich auch nur 10 Minuten gehen, aber die bin ich gegangen ( geschwankt). Ich glaube die 24 stundentaktik und das tägliche rausgehen, egal wie, hat mich gerettet.

Hast du die Dosis gleichgesetzt? Wenn ja, wünsche ich dir, dass es dir hilft und du Erleichterung erhältst.

Ich wünsche dir Kraft und baldige Besserung.

Liebe Grüße
Time
2010 Diagnose Depression

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Medikamente eigenmächtig abgesetzt, keine Diarrhoe mehr

Erneut Depression, Versuch der Wiedereindosierung, 150 mg Sertr*lin…ich dachte ich überlebe die Nacht nicht!!!

Seroq*el Retard --- ohne Wirkung
April 2011

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Mirta abgesetzt---keine Schmerzen mehr

Citalo*ram ohne Wirkung
Cipra*ex ohne Wirkung
Citalo*ram höher dosiert- ohne Wirkung
Selbst abgesetzt

August 2011 Seroq*el 50 mg

Dez. 2011 erneut Klinik
225 mg Venlafa*in + 100 mg Quetia*in

Bis 2015 ein Auf – und Ab mit Venla / ein einmaliger Absetzversuch ---über 6 Wochen ohne, dann wieder eindosiert!

Seit Mitte Juli 2015 ohne Venla und auf 25 mg Quetiapin (3 – 4 Monate rausdosiert)

Nov. 2015 ----- 50 mg Queti
April 2016------25 mg Queti

Mit Wasserlösungsmethode mg für mg bis 2018/19 runter dosiert ( 01/18= 4mg)

8 Monate auf Null
- massive Schlafstörungen
- Schmerzen (Diagnose Polyneuropathie= Empfehlung Lyrika)
- immer häufiger unkontrollierbare Muskelzuckungen

z.zt. 25 mg Quetiapin
Hirn83
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von Hirn83 »

Hallo Time,
Darf ich dich fragen, wann die Entzugserscheinungen bei dir nach gelassen haben?
Hattest du auch Momente, in denen du nur weinen musstest? Und wie geht es dir jetzt ohne Venaflaxin?

Lg Katrin
:zombie:
Von Jänner 2018 bis Dezember 2019 habe ich 75 mg Venaflaxin ausgeschliechen.
nessie
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Re: nessie: Absetzsymptome Venlafaxin

Beitrag von nessie »

Hallo Karin, wie geht es dir mit den wieder eindosierten 4 Kügelchen, warst du vorher auf 0 oder wieviel mg nimmst du?
LG Nessie
Januar 2013: mittelschwere Depression : Venlafaxin retadiert 225mg, später auf 150 bzw. 75mg
2017: Versuch des Absetztens des Medikaments
9.10.2017 ca. 15mg: starke psychische/depressive Symptome - hoch auf 75mg
5.12.2017: 150mg
27.12.2007: 187mg
16.1.2018. von Psychiater auf 225mg hochdosiert
18.3.2018: 150mg
im Verlauf 2018: 75mg
Januar- März 2019: von 75 auf 37,5 mg (ohne Absetztsymptome)
April - September 2019: von 37,5 auf 0mg (ohne Absetztsymptome)
11.9.2019: Auf 0
22.9.: heftige Absetztsymptome: 3mg Venlafaxin
24.9.: 6mg Venlafaxin, es wird nicht wirklich besser
7.10.: 9mg Venlafaxin und eine Blasenentzündung
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