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LostAngel: Bupropion absetzen

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LostAngel
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LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von LostAngel » Montag, 28.10.19, 14:15

Hallo,

ich habe Elontril so abgesetzt, dass zwischen der Einnahme von 150 mg immer ein freier Tag war. Dann zwei Tage ohne Einnahme. Jetzt bin ich seit zwei Wochen auf null, aber ich glaube das war alles zu schnell.
Grund für das Absetzen waren die schlimmen Nebenwirkungen bei 300 mg, wobei ich bei 150 mg nichts gespürt habe, weder positiv noch negativ.
Schön blöd, dann eigenständig auf 300 mg zu erhöhen.
Jedenfalls habe ich diffuse Angstzustände, Kribbeln in Beinen und Händen, innere Unruhe, Vibrieren im Körper, Schwäche, Herzrasen, Suizidgedanken, gehe nicht mehr unter Leute aber kann auch nicht allein sein (bin bei Freunden)....
Es ist ein schlimmes Gefühl.
Wie ist es dir weiter ergangen?
- lange Laufbahn als "Versuchskaninchen"
- die Namen aller Medikamente weiß ich nicht mehr
- seit Februar 2019 Elontril 150 mg
- Lamotrigin langsam hochdosiert auf 50 mg
- Lamotrigin abgesetzt ohne Ausschleichen
- im August Elontril auf 300 mg
- schlimme Nebenwirkungen
- Absetzen von Elontril
- seit 13.10. auf Null

Absetzerscheinungen oder bin ich es selbst?
- Kribbeln im Körper
- Nadelstiche
- Angstgefühl diffus
- Vibrieren im Körper
- Herzrasen
- Suizidgedanken und Fremdsteuerungsgefühl
- kann nicht allein sein

Jamie
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 28.10.19, 14:31

 ! Nachricht von: Jamie
hallo lost Angel, wir haben deinen Beitrag abgetrennt und dir einen eigenen Thread erstellt.

FineFinchen
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von FineFinchen » Montag, 28.10.19, 14:33

Hallo Lost Angel,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
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Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.

- Konfuzius -
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LostAngel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von LostAngel » Dienstag, 29.10.19, 18:44

Danke.
- lange Laufbahn als "Versuchskaninchen"
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- Lamotrigin abgesetzt ohne Ausschleichen
- im August Elontril auf 300 mg
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Absetzerscheinungen oder bin ich es selbst?
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Straycat
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 30.10.19, 11:16

Hallo LostAngel,

leider ist das Absetzen von Bupropion eine schwierige Sache, weil es dieses Medikament nur als retardierte Tabletten gibt, die man nicht teilen darf.
Was du beschreibst, sind sehr heftige Absetzsymptome.
Du schreibst auch von Suizidgedanken. Sind diese inzwischen besser? Machst du eine Psychotherapie?

Liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
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Klaringel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Klaringel » Mittwoch, 30.10.19, 14:02

Hallo LostAngel,

auch ich habe Bupropion 150 mg genommen, für ein Jahr zur Antriebssteigerung. Ob es geholfen hat - keine Ahnung, irgendwann letztes Jahr war alles wie früher. Zusätzlich nahm ich noch Opipramol erst 50 mg dann 300 mg. Das Opi setzte ich dann in 25 mg Schritten ab. Viel zu schnell - ich wußte es aber nicht besser. Mir ging es sehr gut, ich bemerkte keine Absetzsymptome. Als ich dann anfing die Einnahme der Bupropion manchmal zu vergessen, war für mich der Zeitpunkt da, ich will die Tabletten nicht mehr. Mein Neurologe fragte mich so nach dem Motto: Warum wollen sie denn die kleinen Pillen nicht mehr nehmen, die sind so gut und helfen doch.

Jedenfalls war er dann doch einverstanden. Es gäbe eine neue Studie, es gibt keine Absetzsymptome bei Bupropion, einfach weglassen.

Habe ich dann gemacht. Ich war so glücklich, keine Pille mehr nehmen zu müssen.

Tja, nach 6 Wochen kam der Hammer. Erst fing Durchfall an, dann kam die Schlaflosigkeit und dann die Unruhe. Ich war fix und fertig, mir ging es doch so gut und was ist das jetzt?

Ich habe dann das Opipramol wieder eindosiert. Da hat zum Glück schnell gegen die Unruhe teilweise geholfen.

Jetzt, drei Monate späterwache ich meistens mit Unruhe auf, die sich meistens bis zum Mittag legt. Manchmal kommt eine diffuse Angst auf. Wenn ich Glück habe, kann ich mal 4 Stunden am Stück schlafen. Ich brauche viel Ruhe. Ich zwinge mich dann unter Menschen zu gehen. Ich fühle mich nicht wohl in der Zeit, aber danach ist es besser. Ich gehe zweimal in der Woche zum Sport - danach geht es mir immer besser. Ich kann kein Fernsehen schauen - das regt mich auf und habe zu vieles keine Lust.

Ich habe viel probiert, was mir gut tut. Versuche das auch.

Es wird besser, aber es dauert. Bin ich richtig stabil, dann fange ich an das Opi abzusetzen.

Alles Gute
Klaringel
Seit Febr.2018 Wechseljahresbeschwerden
kaum Schlaf, ständige Unruhe
ab 2/18 Einnahme 50 mg Opipramol Abends
ab 2/18 Clionara (HET)
ab 4/18 Steigerung Opipramol auf 300 mg am Tag
ab 6/18 Reduzierung auf 200 mg Opipramol am Tag
ab 6/18 150 mg Bupropion
keine Nebenwirkungen, Schlaf wird gut, Unruhe geht weg, Antriebslosigkeit bleibt bis 9/18
seit 9/18 geht es mir super, nehme die Tabletten noch weiter
ab 1/19 Reduktion des Opipramol jeweils um 25 mg aller drei Wochen (so genau weiß ich das nicht mehr)
keine Symptome, mir geht es super
am 25.6.19 letzte Bupropion, einfach weggelassen
24.7.19 Zeckenimpfung
ein paar Tage später Durchfall, dann Unruhe dann Schlaflosigkeit
seit 5.8.19 wieder Opipramol 50 mg Abends
Unruhe ist fast weg, Schlaf etwas besser, teilweise antriebslos mit Stimmungsschwankungen,ein Tag so, ein Tag so
21.11.19 Schlaf ist viel besser, ca. 6 Stunden, seit ein paar Tagen Unruhe und diffuse Ängste

Klaringel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Klaringel » Dienstag, 05.11.19, 8:58

Guten Morgen LostAngel,

wie geht es dir jetzt?

Viele Grüße Klaringel
Seit Febr.2018 Wechseljahresbeschwerden
kaum Schlaf, ständige Unruhe
ab 2/18 Einnahme 50 mg Opipramol Abends
ab 2/18 Clionara (HET)
ab 4/18 Steigerung Opipramol auf 300 mg am Tag
ab 6/18 Reduzierung auf 200 mg Opipramol am Tag
ab 6/18 150 mg Bupropion
keine Nebenwirkungen, Schlaf wird gut, Unruhe geht weg, Antriebslosigkeit bleibt bis 9/18
seit 9/18 geht es mir super, nehme die Tabletten noch weiter
ab 1/19 Reduktion des Opipramol jeweils um 25 mg aller drei Wochen (so genau weiß ich das nicht mehr)
keine Symptome, mir geht es super
am 25.6.19 letzte Bupropion, einfach weggelassen
24.7.19 Zeckenimpfung
ein paar Tage später Durchfall, dann Unruhe dann Schlaflosigkeit
seit 5.8.19 wieder Opipramol 50 mg Abends
Unruhe ist fast weg, Schlaf etwas besser, teilweise antriebslos mit Stimmungsschwankungen,ein Tag so, ein Tag so
21.11.19 Schlaf ist viel besser, ca. 6 Stunden, seit ein paar Tagen Unruhe und diffuse Ängste

LostAngel
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Re: Alana44: Venlafaxin ausschleichen

Beitrag von LostAngel » Freitag, 08.11.19, 13:57

Ich bin seit drei Wochen auf Null (Elontril)und habe immer noch dieses innerliche Beben, Angstzustände, Kribbeln, Herzstolpern .... Depressive Gedanken ... Kann es sein, dass es gar keine Absetzerscheinungen mehr sind sondern mein reales Ich.
- lange Laufbahn als "Versuchskaninchen"
- die Namen aller Medikamente weiß ich nicht mehr
- seit Februar 2019 Elontril 150 mg
- Lamotrigin langsam hochdosiert auf 50 mg
- Lamotrigin abgesetzt ohne Ausschleichen
- im August Elontril auf 300 mg
- schlimme Nebenwirkungen
- Absetzen von Elontril
- seit 13.10. auf Null

Absetzerscheinungen oder bin ich es selbst?
- Kribbeln im Körper
- Nadelstiche
- Angstgefühl diffus
- Vibrieren im Körper
- Herzrasen
- Suizidgedanken und Fremdsteuerungsgefühl
- kann nicht allein sein

Luna
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Re: Alana44: Venlafaxin ausschleichen

Beitrag von Luna » Freitag, 08.11.19, 14:36

LostAngel
innerliche Beben, Angstzustände, Kribbeln, Herzstolpern .... Depressive Gedanken ... Kann es sein, dass es gar keine Absetzerscheinungen mehr sind sondern mein reales Ich.
Hattest du diese Symptome vor pp auch?
Durch pp wird nix geheilt...eher durch Entzug verstärkt was vorher eh da war und nie aufgearbeitet wurde.
Wenn du diese Symptome vorher hattest, dann kann es natürlich sein, dass sie nach wie vor da sind, weil die Situation sich nicht verändert hat. Wenn die Symptome vorher nicht da waren, dann sind das natürlich Entzugssymptome.
Der Körper ist unter Stress... im Ungleichgewicht und um Heilungsprozess.

Schaue nach Dingen, die dir gut tun und meide was dir nicht gut tut.
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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LostAngel
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Re: Alana44: Venlafaxin ausschleichen

Beitrag von LostAngel » Freitag, 08.11.19, 15:15

Ich hatte krasse Symptome beim Hochdosieren von Elontril von 150 mg auf 300 mg, deswegen auch ganz abgesetzt.
Vorher hatte ich das nicht, aber wer ich überhaupt bin, weiß ich nicht, weil ich schon immer irgendwas nehme, aber solche Zustände hatte ich noch nie bei Pausen. Komm nicht mehr klar.
- lange Laufbahn als "Versuchskaninchen"
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- seit Februar 2019 Elontril 150 mg
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- im August Elontril auf 300 mg
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- Absetzen von Elontril
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Annanas
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 08.11.19, 15:26

Hallo LostAngel :) , ich habe deine Beiträge aus AlanasThread hier in deinen eigenen verschoben - da sie nicht an Alana gerichtet waren, sondern eher deine Problematik betreffen.
Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Luna
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Luna » Freitag, 08.11.19, 15:55

LostAngel
Was du durchmachst ist Entzug. Leider! Die pp haben spuren hinterlassen und der Körper brauch nun Zeit um sein gesundes Gleichgewicht zu finden.

Schaue was dir hilft. Meditation oder ähnliches, gesunde Ernährung, spazieren usw.

Es ist gut wenn du nichts mehr nimmst. Kann verstehen, dass es arg ungewohnt ist und man sich nicht kennt. Ich war sehr jung als ich mit pp angefangen habe...dann 15 Jahre pp. Ich muss auch noch lernen...was ist normal und was nicht.
Ich habe durch pp Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Trauma und dadurch auch Symptome. Bei vielen Sachen weiß ich aber...das ist dank pp... wie auch die Nahrungsmittelunverträglichkeit. Setze ich in Kategorie Entzug.

Sei gut zu dir...es brauch Zeit.
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Towanda
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Towanda » Freitag, 08.11.19, 15:57

Hallo LostAngel,

Wir haben eine Regel, steht im Begrüßungstext, hast Du den gelesen? Es geht um die Forumsnettikette - kannst Du das bitte berücksichtigen:
Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.
Danke! :)

Gruß, Towanda
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26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin
20.11.19 - 1,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

padma
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 08.11.19, 18:35

hallo LostAngel, :)
Ich bin seit drei Wochen auf Null (Elontril)und habe immer noch dieses innerliche Beben, Angstzustände, Kribbeln, Herzstolpern .... Depressive Gedanken ... Kann es sein, dass es gar keine Absetzerscheinungen mehr sind sondern mein reales Ich.
Es ist völlig normal, dass du nach drei Wochen noch Entzugssymptome hast.

Kannst du bitte noch in deine Signatur schreiben, wie du abgesetzt hast?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


LostAngel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von LostAngel » Freitag, 06.12.19, 19:11

Hallo.Ich habe immer noch das Kribbeln im Körper. Wie viele Ameisen und Stiche.
LG
- lange Laufbahn als "Versuchskaninchen"
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- seit Februar 2019 Elontril 150 mg
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Straycat » Freitag, 06.12.19, 19:22

Hallo LostAngel,

das ist nach dem Absetzen von AD nicht ungewöhnlich.
Bupropion muss man leider - da es nur als retardierte Tabletten erhältlich ist und diese nicht geteilt/zerkleinert werden dürfen - sehr großschrittig absetzen, so wie du es gemacht hast.

Da solche Empfindungen beim Absetzen häufig vorkommen und du sie (nach deinen Angaben) nicht vor der Einnahme von Bupropion auch schon hattest, tippe ich stark darauf, dass es Absetzsymptome sind.

Absetzsymptome können sich leider einige Zeit halten. Du bist nun knapp 8 Wochen auf 0mg. Das ist leider typisch, dass in dieser Zeit noch Absetzsymptome auftreten.
Dein Gehirnstoffwechsel passt sich erst langsam wieder daran an, den Wirkstoff Bupropion nicht mehr zu erhalten. Unter der Einnahme von AD werden Anpassungen im Gehirnstoffwechsel vorgenommen, die nach dem Absetzen langsam wieder zurück-reguliert werden müssen. Das bewirkt dann solche Symptome.

Hast du den Infoartikel zum Absetzen von AD gelesen, den dir Finchen :) in ihrer ersten Antwort verlinkt hat? Da findest du auch viel hilfreiches Wissen dazu. Mir geht es jedenfalls so, dass ich solche Symptome besser ertragen kann, wenn ich weiß woher sie kommen.

Liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
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Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
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