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LostAngel: Bupropion absetzen

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LostAngel
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LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von LostAngel »

Hallo,

ich habe Elontril so abgesetzt, dass zwischen der Einnahme von 150 mg immer ein freier Tag war. Dann zwei Tage ohne Einnahme. Jetzt bin ich seit zwei Wochen auf null, aber ich glaube das war alles zu schnell.
Grund für das Absetzen waren die schlimmen Nebenwirkungen bei 300 mg, wobei ich bei 150 mg nichts gespürt habe, weder positiv noch negativ.
Schön blöd, dann eigenständig auf 300 mg zu erhöhen.
Jedenfalls habe ich diffuse Angstzustände, Kribbeln in Beinen und Händen, innere Unruhe, Vibrieren im Körper, Schwäche, Herzrasen, Suizidgedanken, gehe nicht mehr unter Leute aber kann auch nicht allein sein (bin bei Freunden)....
Es ist ein schlimmes Gefühl.
Wie ist es dir weiter ergangen?
- lange Laufbahn als "Versuchskaninchen"
- die Namen aller Medikamente weiß ich nicht mehr
- seit Februar 2019 Elontril 150 mg
- Lamotrigin langsam hochdosiert auf 50 mg
- Lamotrigin abgesetzt ohne Ausschleichen
- im August Elontril auf 300 mg
- schlimme Nebenwirkungen
- Absetzen von Elontril
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Absetzerscheinungen oder bin ich es selbst?
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Jamie
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Jamie »

[mod="Jamie"]hallo lost Angel, wir haben deinen Beitrag abgetrennt und dir einen eigenen Thread erstellt.
[/mod]
FineFinchen
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Lost Angel,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
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LostAngel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von LostAngel »

Danke.
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo LostAngel,

leider ist das Absetzen von Bupropion eine schwierige Sache, weil es dieses Medikament nur als retardierte Tabletten gibt, die man nicht teilen darf.
Was du beschreibst, sind sehr heftige Absetzsymptome.
Du schreibst auch von Suizidgedanken. Sind diese inzwischen besser? Machst du eine Psychotherapie?

Liebe Grüße,
Cat
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Klaringel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Klaringel »

Hallo LostAngel,

auch ich habe Bupropion 150 mg genommen, für ein Jahr zur Antriebssteigerung. Ob es geholfen hat - keine Ahnung, irgendwann letztes Jahr war alles wie früher. Zusätzlich nahm ich noch Opipramol erst 50 mg dann 300 mg. Das Opi setzte ich dann in 25 mg Schritten ab. Viel zu schnell - ich wußte es aber nicht besser. Mir ging es sehr gut, ich bemerkte keine Absetzsymptome. Als ich dann anfing die Einnahme der Bupropion manchmal zu vergessen, war für mich der Zeitpunkt da, ich will die Tabletten nicht mehr. Mein Neurologe fragte mich so nach dem Motto: Warum wollen sie denn die kleinen Pillen nicht mehr nehmen, die sind so gut und helfen doch.

Jedenfalls war er dann doch einverstanden. Es gäbe eine neue Studie, es gibt keine Absetzsymptome bei Bupropion, einfach weglassen.

Habe ich dann gemacht. Ich war so glücklich, keine Pille mehr nehmen zu müssen.

Tja, nach 6 Wochen kam der Hammer. Erst fing Durchfall an, dann kam die Schlaflosigkeit und dann die Unruhe. Ich war fix und fertig, mir ging es doch so gut und was ist das jetzt?

Ich habe dann das Opipramol wieder eindosiert. Da hat zum Glück schnell gegen die Unruhe teilweise geholfen.

Jetzt, drei Monate späterwache ich meistens mit Unruhe auf, die sich meistens bis zum Mittag legt. Manchmal kommt eine diffuse Angst auf. Wenn ich Glück habe, kann ich mal 4 Stunden am Stück schlafen. Ich brauche viel Ruhe. Ich zwinge mich dann unter Menschen zu gehen. Ich fühle mich nicht wohl in der Zeit, aber danach ist es besser. Ich gehe zweimal in der Woche zum Sport - danach geht es mir immer besser. Ich kann kein Fernsehen schauen - das regt mich auf und habe zu vieles keine Lust.

Ich habe viel probiert, was mir gut tut. Versuche das auch.

Es wird besser, aber es dauert. Bin ich richtig stabil, dann fange ich an das Opi abzusetzen.

Alles Gute
Klaringel
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Klaringel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Klaringel »

Guten Morgen LostAngel,

wie geht es dir jetzt?

Viele Grüße Klaringel
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LostAngel
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Re: Alana44: Venlafaxin ausschleichen

Beitrag von LostAngel »

Ich bin seit drei Wochen auf Null (Elontril)und habe immer noch dieses innerliche Beben, Angstzustände, Kribbeln, Herzstolpern .... Depressive Gedanken ... Kann es sein, dass es gar keine Absetzerscheinungen mehr sind sondern mein reales Ich.
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Re: Alana44: Venlafaxin ausschleichen

Beitrag von Luna »

LostAngel
innerliche Beben, Angstzustände, Kribbeln, Herzstolpern .... Depressive Gedanken ... Kann es sein, dass es gar keine Absetzerscheinungen mehr sind sondern mein reales Ich.
Hattest du diese Symptome vor pp auch?
Durch pp wird nix geheilt...eher durch Entzug verstärkt was vorher eh da war und nie aufgearbeitet wurde.
Wenn du diese Symptome vorher hattest, dann kann es natürlich sein, dass sie nach wie vor da sind, weil die Situation sich nicht verändert hat. Wenn die Symptome vorher nicht da waren, dann sind das natürlich Entzugssymptome.
Der Körper ist unter Stress... im Ungleichgewicht und um Heilungsprozess.

Schaue nach Dingen, die dir gut tun und meide was dir nicht gut tut.
LG Luna

viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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LostAngel
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Re: Alana44: Venlafaxin ausschleichen

Beitrag von LostAngel »

Ich hatte krasse Symptome beim Hochdosieren von Elontril von 150 mg auf 300 mg, deswegen auch ganz abgesetzt.
Vorher hatte ich das nicht, aber wer ich überhaupt bin, weiß ich nicht, weil ich schon immer irgendwas nehme, aber solche Zustände hatte ich noch nie bei Pausen. Komm nicht mehr klar.
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Annanas
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Annanas »

Hallo LostAngel :) , ich habe deine Beiträge aus AlanasThread hier in deinen eigenen verschoben - da sie nicht an Alana gerichtet waren, sondern eher deine Problematik betreffen.
Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


Meine PN-Funktion ist vorübergehend deaktiviert!
Luna
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Luna »

LostAngel
Was du durchmachst ist Entzug. Leider! Die pp haben spuren hinterlassen und der Körper brauch nun Zeit um sein gesundes Gleichgewicht zu finden.

Schaue was dir hilft. Meditation oder ähnliches, gesunde Ernährung, spazieren usw.

Es ist gut wenn du nichts mehr nimmst. Kann verstehen, dass es arg ungewohnt ist und man sich nicht kennt. Ich war sehr jung als ich mit pp angefangen habe...dann 15 Jahre pp. Ich muss auch noch lernen...was ist normal und was nicht.
Ich habe durch pp Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Trauma und dadurch auch Symptome. Bei vielen Sachen weiß ich aber...das ist dank pp... wie auch die Nahrungsmittelunverträglichkeit. Setze ich in Kategorie Entzug.

Sei gut zu dir...es brauch Zeit.
LG Luna

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Danke LenaLena
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Towanda
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Towanda »

Hallo LostAngel,

Wir haben eine Regel, steht im Begrüßungstext, hast Du den gelesen? Es geht um die Forumsnettikette - kannst Du das bitte berücksichtigen:
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Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.
Danke! :)

Gruß, Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin
27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
padma
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von padma »

hallo LostAngel, :)
Ich bin seit drei Wochen auf Null (Elontril)und habe immer noch dieses innerliche Beben, Angstzustände, Kribbeln, Herzstolpern .... Depressive Gedanken ... Kann es sein, dass es gar keine Absetzerscheinungen mehr sind sondern mein reales Ich.
Es ist völlig normal, dass du nach drei Wochen noch Entzugssymptome hast.

Kannst du bitte noch in deine Signatur schreiben, wie du abgesetzt hast?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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LostAngel
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von LostAngel »

Hallo.Ich habe immer noch das Kribbeln im Körper. Wie viele Ameisen und Stiche.
LG
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo LostAngel,

das ist nach dem Absetzen von AD nicht ungewöhnlich.
Bupropion muss man leider - da es nur als retardierte Tabletten erhältlich ist und diese nicht geteilt/zerkleinert werden dürfen - sehr großschrittig absetzen, so wie du es gemacht hast.

Da solche Empfindungen beim Absetzen häufig vorkommen und du sie (nach deinen Angaben) nicht vor der Einnahme von Bupropion auch schon hattest, tippe ich stark darauf, dass es Absetzsymptome sind.

Absetzsymptome können sich leider einige Zeit halten. Du bist nun knapp 8 Wochen auf 0mg. Das ist leider typisch, dass in dieser Zeit noch Absetzsymptome auftreten.
Dein Gehirnstoffwechsel passt sich erst langsam wieder daran an, den Wirkstoff Bupropion nicht mehr zu erhalten. Unter der Einnahme von AD werden Anpassungen im Gehirnstoffwechsel vorgenommen, die nach dem Absetzen langsam wieder zurück-reguliert werden müssen. Das bewirkt dann solche Symptome.

Hast du den Infoartikel zum Absetzen von AD gelesen, den dir Finchen :) in ihrer ersten Antwort verlinkt hat? Da findest du auch viel hilfreiches Wissen dazu. Mir geht es jedenfalls so, dass ich solche Symptome besser ertragen kann, wenn ich weiß woher sie kommen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Matti »

Ich habe 8 Monate elontril 300mg genommen. Habe so starke Krämpfe in den Beinen bekommen, das ich kaum noch laufen konnte. Absetzen laut Arzt :4 Tage 150mg, dann nichts mehr. Jetzt sind es 3 Monate her und ich habe immer noch teilweise Krämpfe, bzw. Missempfindungen in den Beinen. Ich hoffe, das es sich gibt.
:sports:

Ausgangssymptome : erstmalig 12/2007 psych. /phys. Erschöpfung, urologische Probleme, Schmerzen, vor allem Rücken, Weinattacken, Hoffnungslosigkeit
9
Diagnose : Schwere rezidiv. Depression, Burn out

Klinikauffenthalte: bis jetzt: 7

Medikation:

Doxepin 100mg (25-0-25-50) 2/2008 bis 12/2018
Erwünschte Wirkung : 25mg: stimmungsaufhellend
50mg: sedierend
Nebenwirkungen : keine Gefühle, abgestumpft (ich
funktioniere, mehr nicht)
VON 12/2018 bis 1/2019 abgesetzt (lt. Arzt)
mit Übelkeit, Unruhe Magen - Darm Probleme, Angstschweiß,......

Citalopram : von 20mg bis 60mg : 1/2019 bis 3/2019
erwünscht Wirkung : keine
Nebenwirkungen : Kreislaufprobleme (3x umgefallen), Stimmungsschwankungen, Schlafstörung,Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit

Elontril 300mg : 2/2019 bis 9/2019
Erwünschte Wirkung : Antriebssteigernd
Nebenwirkungen : Angst/ Panikattacken, Muskelkrämpfe (vor allem in den Beinen), 2 Nervenzusammenbrüche)

Sertralin 40mg: 7/2019 (2wochen)
Erwünschte Wirkung : Stimmungsaufhellend
Nebenwirkungen : höher RR, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Verspannungen

Tianeurax 100mg: 7/2019 (2wochen)
Erwünschte Wirkung : gegen Zwangsstörung
Nebenwirkungen : Gereiztheit, Übelkeit, Tremor

Promethazin 100mg: 6/2019 bis 9/2019
Erwünschte Wirkung : Beruhigung, zum Schlafen
Nebenwirkungen : abnormale Träume, Depression, Ängste, Antriebslosigkeit
( früh Elontril 300mg, abends und bei Bedarf Promethazin)!!!???!!!

Aktuelle Situation: nach starken Krämpfen in den Beinen und Angst, - Panikattacken am 23.09.2019 alles abgesetzt. Laut Arzt, : Elontril 300mg : 4 Tage 150mg, dann ab. Promethazin 100mg ganz ohne ausschleichen.

Heutige Symptome : immer wieder Krämpfe ( Missempfindungen) in den Beinen, in unterschiedlicher Stärke, unterschiedliche Intensität
Teilweise Unruhe, Angstzustände, verschwommen Sehen, Konzentrationsschwäche, Übelkeit, Appetitlosigkeit, visuelle Veränderungen, Muskel und Gelenkschmerzen, vermehrt Knackende, knirschende Gelenke, WELLEN UND FENSTER,

Angst vor der Zukunft, wie geht es weiter.
Wie lange wird der Zustand dauern.

Update nach 170 Tagen auf 0

Zahlreiche Fenster und Wellen, Symptome wechseln sehr oft und unterschiedlich stark ausgeprägt
Zur Zeit vermehrt depressive Gedanken, leichte Angstattacken, Unruhe, Gefühl des Herzstolperns, müde, erschöpft, keine Energie, Nesselfieberschübe

Vor allem die Krämpfe ( Missempfindungen ) in den Beinen machen mich fertig
Gehe in 1 bis Monaten stat. Psychosomatik

Es ist sehr schwer, aber ich versuche durch zuhalten

Tag 210 auf 0
Habe wahrscheinlich wieder eine Welle
Nach ca. 3 Wochen, wo es mir gut ging, nun wieder Symptome wie Krämpfe an hinteren Oberschenkeln und Kniekehlen, Übelkeit, Unruhe, depressive Gedanken Konzentratinsschwierigkeiten, Sehstörung
Hoffe, es geht schnell vorbei

Update nach 245 Tagen auf 0
Mir geht es jetzt schon seit einigen Tagen gut
Die Krämpfe in den Beinen sind weniger geworden

29.5.20 starker Trigger durch akuten Gichtanfall, wieder Krämpfe in den Beinen, Angstattacken, Abgeschlagenheit
Murmeline
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Matti,

Willkommen. Wenn du über deine Erfahrungen berichten und dich mit anderen austauschen möchtest, erstelle doch zunächst einen eigenen thread für dich und berichte von deinem Verlauf.

posting.php?mode=post&f=35

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Raven82
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Re: LostAngel: Bupropion absetzen

Beitrag von Raven82 »

Hallo LostAngel,

Wollt mal nachfragen, wie es dir mittlerweile so geht?

Gruß Raven
-Oktober 2018 vom Arzt Citalopram 20mg verordnet wegen Angststörung
-Februar 2019 zusätzlich 300mg Buprophion von Psychiaterin
-Einschleichen der beiden Medikamente war schon die Hölle
-Als ich die Ärzte daruf hinwieß, wurde das als normal abgetan, wobei das doch schon der eindeutige Hinweis ist, das ich die PP nicht vertrage.
-Immer wieder heftigste NW in vorm von Grippalen Symtomen
-Anfang Juni 2019 Dauergrippe
-Ärztin sagte es kommt von der Klimaanlage in der Arbeit, ich soll unbedingt kündigen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, und hab auf anraten eines Freundes den Arzt gewechslet der erkannte das es eine Medikamentenunverträglichkeit ist, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.

-mitte Juli 2019 begonnen die AD innerhalb von 6 Wochen zu reduzieren
-Heute weiß ich das es zu schnell war, aber die NW waren so heftig, hier auch wieder auf anraten der Ärzte das dies in diesem Zeitraum nicht bedenklich wäre

Seit September 2019 im Entzug
-sämtliche Symtome ( Grippe Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, total Erschöpft und fertig, Herzklopfen sporadisch, Hände total angeschwollen, Augenbrennen, Hautbrennen an Händen und Füßen, ständiger Tinitus, Schwindel, Kreislaufproblem) und und und..................... :frust:

Die ersten 2 Monate war alles ständig da, Ende Dezember 2019 kam das erste Fenster, seither immer mehr Fenster aber trotzdem noch richtig schlimm.
Sport,Körperliche Anstrengungen, Alkohol, Koffein, etwas unternehmen oder eine Aktivität planen ist seither nicht mehr möglich.

Das einzige was bis jetzt weg ist, der extreme Schwindel und die Grunderkrankung ist größtenteil weg.

Wobei ich aber der Meinung bin das diese auch von alleine wieder weggegangen wäre, wenn ich nur ein bisschen länger ausgehalten hätte an mir gearbeitet hätte, und von den Ärzten nicht so dermaßen inkompitent und fahrläßig beraten worden wäre.

Update nach 6 Monaten auf 0...

Entzug dauert an, immer wieder Wellen und Fenster. Meistens wechseln sie mehrmals am Tag.
Symptome die nicht mehr da sind
- fast keine Grippesymtome mehr, keine Brain zaps oder Zuckungen mehr, Herzklopfen hält sich in Grenzen, fast kein Augenbrennen mehr, metallische Geschmack im Mund nur noch sehr selten

Symptome die noch da sind
- Tinnitus, Muskel - und Gelenkschmerzen, leichter Schwindel, leichte Angst und Panikattaken (aber selten), ständig müde und schlapp und kaputt, Unruhe, Kribbeln auf der Haut und in den Wellen werden die Hände richtig Rot.. Oft am Verzweifeln :evil:

Arbeiten sehr Anstrengend, nach der Arbeit und am Wochenende geht gar nichts mehr, kann nur rumliegen und in den Fernseher schauen..

Update nach 8 1/2 Monaten auf 0

Enzug dauert an, nur nicht mehr so heftig. Letztes Fenster hielt fast 3 Wochen, alle Symptome waren zu 50% verschwunden. Alles nicht toll, aber zum aushalten.
Seit 2.Mai /20 wieder in einer Welle, Symptome nicht mehr so heftig, aber immer wieder sehr unangenehm.
Seit 2 Juni flacht die Welle etwas ab, hoff das bleibt so.Nur gut geht es mir nicht.
Quasi jetzt wieder warten auf das nächste Erdbeben, hoffe es kommt dann nur noch in Stärke 5, und nicht wieder 9

Symptome..
Die gleichen wie oben, nur der Tinnitus lässt nach, kein Schwindel mehr und Herzklopfen fast weg nur noch manchmal.
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