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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Fcbayernfan

Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hallo, ich bin Sven 29 Jahre alt und nehme seit 10 Jahren Neuroleptika. Ich habe einiges hinter mir und bin dabei gesund zu werden und mein Leben zu verändern. Ich würde gerne etwas Zeit verbringen ab und an Fragen wegen meinem Absetzversuchen zu stellen.

Ich nahm die letzten 3 Monate nur noch das Risperidon und habe mich von sämtlichen anderen Psychopharmaka befreit. Mir geht es seitdem sehr viel besser. Wegen meiner Suchterkrankung kommt es leider immer wieder zu schnellen Absetzversuchen weil ich diese Wartezeiten nicht aushalte. Ich nahm vor zwei Tagen das letzte mal Risperidon bin jetzt auf Null.

Ich habe mich definitiv nur für dieses Medikament entschieden weil es nicht müde macht und möchte es definitiv loswerden. Jetzt bin ich ja erstmal auf Null und ich finde die Idee gut erstmal zu entgiften um dann vielleicht deutlich weniger zu nehmen. Mein Ziel ist es unter 2 mg zu bleiben.

ich machte damit bereits gute Erfahrungen, nur leider zerstöre ich mir mein Leben immer wieder, weil ich ein starkes Suchtverhalten habe. Keine Drogen aber immer wieder das selbe: Kaffee, Rauchen und Bier. Diese Genussmittel lassen mich ab und an gereizt und überdreht werden. Seitdem ich in disem Forum bin geht es mir sehr viel besser. Es gibt mir sehr viel Rückhalt und auch Lebensfreude wieder zurück.

Die Frage, die ich mir stelle, ob so ein aufgedrehter Mensch mit so wenig schlaf ohne Tabletten leben kann. Ich glaube, ich hatte immer viel zu wenig Dopamin. War immer der Typ, der immer etwas höher dosiert war, weil ich wahrscheinlich dieses Ruhigstellen brauchte, weil es mir viele Jahre sehr sehr schlecht ging. Ich bitte diesen kaltentzug zu entschuldigen und werde einfach mal abwarten was passiert. Der Gedanke viel weniger, nämlich 1-2 mg Risperidon zu nehmen ist super und mein Ziel, vielleicht auch wegen meinen manischen schüben und leichten Aggressionen weshalb ich vielleicht doch eine kleine Tablette nehmen müsste.

Grüße Sven
Zuletzt geändert von padma am 30.10.2019 17:32, insgesamt 1-mal geändert.

padma
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Re: Sven2020a: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von padma »

Hallo Sven, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Fcbayernfan

Re: Sven2020a: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hallo, Könnt ihr meinen Benutzernamen ändern in Fcbayernfan.
Gruß

Jamie
Moderatorenteam
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Registriert: 04.02.2013 22:37
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)
ich habe deinen Nicknamen auf deinen Wunsch abgeändert.
Ich möchte erwähnen, dass wir das aus Kulanz gerne mal machen, aber ansonsten nur im Notfall, da all diese Prozesse unsere eh schon limitierten Kräfte weiter beanspruchen.

Zu deinem Anliegen bekommst du im Laufe der nächsten Tage Feedback.

Willkommen im Forum :)
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Fcbayernfan

Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Guten Abend, vielen Dank
Möchte bei Notwendigkeit vielleicht mal etwas fragen.

Wie lange kann es bei einem Kaltentzug dauern bis es einen besser geht und man wieder so schläft wie gewohnt und die schlimmeren anfänglichen Entzugssymptome besser werden? wie bei mir zB. Kopfunsicherheiten, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten.

Die Hoffnung besteht, weil Risperidon mich nicht sediert hat und noch relativ harmlos rüberkommt. Das Olanzapin absetzen war schon sehr schlimm und ich brauchte mit Risperidon 3 Monate um stabil zu werden.

Der schlaf ist seit dem Risperidonbeginn nicht gut. Nur noch weniger als 6 Stunden schlaf, mit mehrmaligen aufwachen.

Es ist anstrengend und mir geht es deswegen sehr oft schlecht. Aber andere Neuroleptika bin ich nicht mehr bereit zu nehmen.

Bedanke mich schon einmal für ein Feedback.

Gute Nacht

Straycat
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Straycat »

Hallo Sven,

wow du hast ja schon einiges durchmachen müssen :(
Ich verstehe deinen Wunsch sehr gut, von den PP wegzukommen.
Hast du dich schon in die Infos, die dir padma :) in ihrer ersten Antwort verlinkt hat, eingelesen?

Wir empfehlen hier maximal 10% der letzten Dosis alle 4-6 Wochen abzusetzen.
Ein Kaltentzug bringt immer die Gefahr von Absetzsymptomen, die sich auch sehr lange halten können.

Es gibt leider keine allgemeingültige Aussage, ab wann Absetzsymptome wieder weggehen. Insbesondere bei einem Kaltentzug. Bei manchen halten sie sich Wochen, bei besonders schlimmen Fällen sogar Jahre (protrahierter Entzug).
Bist du sicher, dass du nicht doch eine Minimenge Risperidon wieder eindosieren willst, um die Absetzsymptome abzumildern?
Ein langsames Ausschleichen ist die einzige Möglichkeit Absetzprobleme zu vermeiden oder zumindest zu verringern.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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FineFinchen
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Sven,

und herzlich willkommen. :-)

Du hast 8 mg Risperidon genommen und kalt abgesetzt? Hat Dir Dein Arzt diese Dosis verschrieben? Warum so hoch?

Viele Grüße
Finchen
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lunetta
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Kaltentzug ist ein gefährliches Unterfangen, besonders was Absetzpsychosen betrifft - noch dazu von einer sehr hohen Dosis von 8 mg aus....

Überleg es dir vielleicht nochmal und nimm eine kleine Menge als Wiedereindosierung ein?

Absetzsymptome kommen oft erst sehr zeitversetzt und dafür dann mit geballter Ladung...

GLG
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Monalinde
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Monalinde »

Hallo,
Also 8 mg. Risperidon ist echt der Hammer. Mein Sohn ist seit über zehn Jahren Psychotiker mit gelegentlichen Schüben und nimmt nicht mehr als 3 mg von dem Risperidon, eher noch weniger. Falls es in der Klinik im Akutfall doch einmal heraufgesetzt wird, auf 6 mg, setzt es der Psychiater nach Abklingen des Schubes wieder auf die Ursprungsdosis herab. Das klappt dann auch im allgmeinen. Ich verstehe nicht, weshalb du als NIchtpsychotiker? so eine hohe Dosis bekommst.
Ich würde dir unbedingt zur Vorsicht beim Absetzen raten, damit sich der Körper allmählich an die Dosisverringerung gewöhnen kann. Was hast du davon, wenn das Absetzen schief geht?

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

Fcbayernfan

Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hallo,
Ich mache mir im Moment sehr viel Gedanken deswegen, wenn man liest das über 70 Prozent des Dopamins durch das Medikament blockiert werden. Heute ist Tag 4 ohne Risperdal und ich halte es noch aus. Versuche es noch auszuhalten. Wenn ich es nicht schaffe, gehe ich zum Arzt. Ich dachte da an 1 mg Tabletten für den Notfall. Man muss es ja nach so langer Zeit mal versuchen die Erhaltungsdosis herauszufinden. Ich könnte mir sogar vorstellen mit diesen psychotischen Verhalten ohne Medikamente zu leben. Möchte mir noch ein bisschen Zeit geben, herauszufinden ob das möglich ist. Natürlich möchte ich nicht ins Krankenhaus. Bin jetzt erstmal zufrieden weil ich noch sehr gut meinen Alltag bewältigen kann.

Wenn die Entzugserscheinungen und der Schlaf besser werden will ich unbedingt dabei bleiben.

Grüße

FineFinchen
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Sven,

ich drücke Dir die Daumen. Ich hoffe, Du hast Dich im Forum umfassend über die Risiken Deines Kaltentzuges informiert.

Nochmal die Frage: Wer hat Dir diese hohe Dosis verschrieben?

Grüße
Finchen
[spoil]PPs: Lyrica, Trimipramin, Mirtazapin / Benzodiazepin: Alprazolam. Seit 2016 medikamentenfrei und alltagskompatibel :-) [/spoil]

krasiva
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von krasiva »

Hallo Sven,

ich möchte dir als Risperidonbetroffene und mehrfach Neuroleptikabetroffene paar Gedanken bezüglich Neuroleptika da lassen.

Ich finde, dass das was du momentan tust sehr stark an der Grenze ist um sehr schieff zu landen. Ich rede hier aus der Erfahrung, da ich 3x mit Absetzpsychose zu tun hatte.

Was geschah? Ich habe (weil ich keine Infos über das schonende Ausschleichen durch das Forum hier nicht hatte) 3x unwissend Neuroleptika kalt abgesetzt. Jedes mal war es nach einem Klinikaufenthalt. Was heimtückisch war ist folgendes: jedesmal passierte es mit Zeitverzögerung (ca. nach paar Wochen, bzw. etwas später als in einem Monat). Aber es passierte jedes mal (!!!) und mir war das sehr merkwürdig. Im KH musste ich mir jedesmal gefallen lassen, dass ich "so krank wäre, dass ich Medikamente bis Ende des Lebens nehmen müsse". Und jeweils wurde die Dosis erhöht. Das passierte nicht nur mir, es würde mir sowohl von Ärzten als auch von Mitbetroffennen darüber berichtet.

Wenn ich das 4-e Aufenthalt hatte, würde das erste Neuroleptika im KH nach meinem Wünsch abgesetzt. Ich war mehr tot als lebendig, so kras empfand ich das. Denn nebenbei würde mir Risperidon gegeben als neues Medikament. Diese Erfahrung werde ich nie vergessen.
Da ich sonst keine chemische Mittel (außer in absoluter Not) nehme, ist Risperidon 1mg für mich auch kras gewesen und weiter ist, denn es wirkt auch in Niedrigdosierung (ausschleichen).

Wenn ich aus dem KH raus war (nach dem 4-e Aufenthalt in der Klinik im letzten Jahr), habe ich wieder unwissend (da ich die Infos aus dem Forum noch nicht hatte) reduzert. Diesmal nicht mit dem Kaltentzug, sondern um 50%. Und es passierte dasselbe, als die anderen 3x: mir wurde nach ca. einem Monat immer schlechter, konnte nicht mehr schlaffen und ich hatte immer mehr Panik. Von Tag zu Tag kamen immer mehr Symptome dazu, die ich schon kannte. Also wieder mit der Zeitverzögerung.

Was war für mich die Lösung? Ich habe angefangen im Internet zu suchen. Außer privater Beratung mit NEM (Nahrungsergänzungsmtitel), die ich in meiner Signatur aufgelistet habe, HALF NUR EINS: WIEDER AUFZUDOSIEREN. Da ich sehr sehr schwach war, half für mich nur eins: Monate (also 1/2 Jahr) auf der aufdosierten Dosis (die ich aber zuerst verkraften musste, ich wusste ja am Anfang nicht, ob es klappen wurde, musste mich zuerst an die aufdosierte Dosis herantasten) zu verbleiben.

Erst jetzt schleiche ich wieder aus: und zwar mit 10% der letzten Dosis und momentan jede 8 Wochen (so wie es mir von den lieben Forummitglieder empfohlen wurde). Auch da habe ich Symptome, die sich aber im Vergleich mit Absetzpsychosen in Grenzen halten.

So jetzt habe ich meine Geschichte erzählt. Bin nicht jeden Tag in Forum, da ich nicht immer die Kraft dafür habe, so werde ich vielleicht auch nicht oft schreiben.
Meine Meinung ist, dass das was du tust mit großer Gefahr verbunden ist, sich selber zu schaden.

Jetzt hast du noch die Möglichkeit zu reagieren, sich hier beraten zu lassen in welcher Dosis du aufdosieren könntest, denn die Zeit wo du noch aufdosieren kannst läuft (denn das wäre aus meiner Erfahrung das beste momentan zu tun), statt sich bei Ärzten beraten zu lassen. Denn es gibt (nach meiner Erfahrung mit sehr vielen Ärzten) sehr wenige Ärzte die jmd. unterstützen im Absetzpsychose oder Entzug. Und die Gefahr bei Neuroleptikaeinnahme ist leider enorm.

Warum nicht leicht aufdosieren (und sich Risperidon immer wieder verschreiben zu lassen) und langsam und schönend für d. Körper und die Seele auszuschleichen? Und warum nicht nebenbei psychotische Symptome in einer Therapie deiner Wahl zu verarbeiten?
Medikamente dafür zu nehmen ist für mich keine Lösung. Sowieso habe ich die Erfahrungen gemacht, dass die fast nicht wirken, sondern nur sedieren. Aber so meine Erfahrung. Denn irgendwann wirkten auf mich keine Medikamnte in der Klinik mehr (weder Neuroleptika, noch die Benzos, Schlaffmittel...).

Ich wünsche dir eine gute Entscheidung und einen guten Austausch im Forum.

Herzl.Gr.,

krasiva :)
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Fcbayernfan

Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hallo,
Vielen Dank, das motiviert mich sehr. Habe wieder bisschen schlaf nachgeholt und freue mich so sehr wie es weiter geht.

Hatte ja 2 Jahre 2 mg Risperidon und war sehr stabil, habe jetzt ein viel ruhigeres Leben, wenig Stress und gesündere Lebensweise sodass ich mir Vorstellen kann weniger zu nehmen. Alles was weniger als 2 mg werden würde mich schon super glücklich machen.

Ich reiße mich jetzt noch mal zusammen für ein paar Tage, beobachte was sich verändert und reagiere so schnell wie möglich.

Finde es von mir erschreckend mir das nochmal zuzutrauen schnell etwas abzusetzen. Muss noch viel vernünftiger werden.

Melde mich mal in ein paar Tagen, wie man mir helfen kann.

Bis dann

krasiva
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von krasiva »

Hallo Sven,

ich habe mich vielleicht noch zu wenig kras ausgedruckt: ich glaube nicht, dass du jetzt die Zeit hast um sich zurückzulehnen und beobachten (wenn Schlimmes passiert, d.h. Psychose ist zu spät), sondern die Fragen zu stellen bezüglich d. Aufdosierung und so schnell wie möglich Risperidon zu nehmen.

Ich ziehe mich jetzt zurück, mir ist das zu anstrengend.

Der Schritt liegt bei dir. Niemand kann helfen, wenn du auf der richtigen Stelle keine Fragen stellst.

Herzlich,

krasiva
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Harry29
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Harry29 »

Hallo Sven,

ich kann mich krasiva nur anschließen.
Ich denke du hast dich mittlerweile etwas eingelesen hier im Forum? Ich hoffe es doch! Wenn nicht, lese dich in ein paar Kaltentzüge und Risperidon threats ein... Dann weißt du auch, dass das total verantwortungslos ist, was du machst...

Ich habe Risperidon nur mal kurzzeitig vor vielen Jahren genommen. Aber ich kann generell sagen, dass ein Kaltentzug sich auch erst nach vielen Wochen oder gar wenigen Monaten bemerkbar machen kann. D.h. bei dir könnte in den nächsten Tagen erst mal alles gut bleiben.

Und dann?

Für manche greifen die Medikamente nach einem Kaltentzug nicht mehr, weil sie gar eine Unverträglichkeit entwickelt haben...
Eine Absetzpsychose würde dich wieder Jahre kosten. Aufdosierung, erst wieder in die Spur kommen und evtl. weitere Medikamente.

Willst du das?

Es liegt an dir!

Alles Gute für Dich.

Liebe Grüße
Harry
05.12.2019: 7mg Quetiapin

NEM wieder eingestellt.

NEM: vom 24.01.2020 bis 08.02.2020:
6.800 IE Vitamin D + Vitmain K, Magnesium, Vitamin B Komplex, Fischöl, Vitamin A - Z, cogniLoges (Eisenkraut, Vitamin C, Vitamin B5 und Zink), Vitasprint B12 (Billigmarke) und Mumijo

[spoil]

Risperidon: (2010/11 - kurzzeitig - denke ca. 3 Monate - wurde aber wieder abgesetzt - im Klinikaufenthalt wurde etwas experimentiert, da ich auf die Medikamente nicht wirklich angesprungen bin)
Venlafaxin: (ca. 3 Jahre - 2011 bis 2013 - in der Spitze 225mg)
Quetiapin: seit ca. 8 Jahren. Viele Jahre Prolong, dann Umstellung auf normales Quetiapin. Höchstdosis bei Prolong 400mg, beim normalen Quetiapin 200mg.

04.03.2011: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong mg 0-0-50mg-0
Venlafaxin 150mg am Morgen
Risperidon 1-0-0-2mg

30.04.2013: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong: 200 mg am Abend
Velafaxin 75-0-75-0

danach folgte schrittweise erst die Reduktion/das Ausschleichen von Venlafaxin. Im Anschluss erfolgte dann nach und nach die Reduktion des Quetiapin.

August/2018: Absetzen von 25mg Quetiapin (Kaltentzug)
(Anfangs nur Alpträume - nach ca. 8 Wochen körperliche Symptome und nach ca. 10-11 Wochen starke
kognitive Symptome)

NEM:
Aktuell vertrage ich scheinbar die tägliche Vitaminzufuhr von Vitamin D wieder - eine Zeit lang war das nicht so.
Mögliche Gründe:
1. ich nehme es jetzt ca. 12h nach Quetiapin-Einnahme gegen Mittag/Nachmittag
2. ich nehme es nicht mehr in Tropfen-Form, sondern als lösliche Kapseln
3. Es gab keine Unverträglichkeit oder aber mein Körper ist jetzt in der Wiedereindosierungsphase in der Lage, es zu verarbeiten anstatt paradox zu reagieren.

Mittlerweile nehme ich auch wieder 3.000 i.E. Vitamin D in Tropfenform - vertrage auch das wieder.

Wiedereindosierung & Ausschleichen:

19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
09.09.2019: 6,5mg Quetiapin
21.11.2019: 6,75mg Quetiapin (leichte Aufdosierung, da kognitive Einschränkungen zu lange anhalten)
05.12.2019: 7mg Quetiapin
[/spoil]

Fcbayernfan

Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hi,
Vielen Dank. Es ist ist das auch sehr schlimm wieder diese Fehler zu machen und die Tabletten erstmal wegzuwerfen. Montag ist der Arzt wieder da und werde mir schnell wieder eine Packung holen. Es wird bald eine Entscheidung geben erstmal für lange Zeit bei einer Dosierung zu bleiben. Für mich wäre wichtig eine Dosisgabe am Tag also Abends. Mit mehrmaligen Gaben bin ich nicht zurecht gekommen. Zu starke Nebenwirkungen und zu viel mg.

Was haltet ihr von 1 mg Abends?

Reicht bei Risperidon eine Abenddosierung aus wenn man gut eingestellt ist?

Möchte solche Zustände nie wieder haben wie die letzten Tage deswegen will ich jetzt bei Risperidon für sehr lange Zeit bleiben und sehr lange eine gute Dosierung nehmen.


Vielen Dank für eure Ratschläge

Bis dann
Sven

Fcbayernfan

Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hi,
Freue mich morgen über das Rezept. Ich bemerke was sich ändert. Leider wird es wahrscheinlich eine Absetzpsychose.

Werde sehr ruhig und erkenne parallelen zu den früheren Kaltentzügen.

Jetzt brauche ich ein Tipp von euch. Mein Gefühl sagt mir, Abends 2 mg zu nehmen aufgrund meiner Erfahrung damals stabil gewesen zu sein.

Einen schönen Morgen
Sven

Jamie
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)
ich bemerke was sich ändert. Leider wird es wahrscheinlich eine Absetzpsychose.
mit Glück kannst du das Steuer noch rumreißen.

Es ist wirklich für uns Mitlesende verstörend zuzuschauen, wie jemand all unsere Tipps und Erfahrungswerte in den Wind schlägt und auf den Abgrund zurollt.... :oops:
Ich hoffe du handelst jetzt!

2 mg abends sind ein Anfang, aber ich vermute es könnte zu wenig sein.
Ich würde mindestens 3mg wählen und ggf morgens und abends noch 0,5mg dazunehmen, wäre dann eine Tsgesgesamtmenge von 4mg.

Alles Gute, pass bloß auf dich auf!
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Fcbayernfan

Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von Fcbayernfan »

Hallo, ich bitte nochmal um Löschung des Benutzerkontos. Das Forum macht mich etwas krank und ich nehme lieber meine Tabletten.

Vielen lieben Dank
Einen schönen Sonntag
Gruß

krasiva
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Re: Fcbayernfan: Hallo, ich möchte hier meine Fragen stellen./ Risperidon

Beitrag von krasiva »

Schade, lieber Sven, :)

wünsche dir trozdem alles nur erdenklich Gute und ich denke wenn du Hilfe annehmen möchtest und brauchst, dass du trozdem ganz herzlich willkommen in ADFD bist.

Liebe Grüße,

krasiva :schnecke:
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