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Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

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Bernd74
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Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von Bernd74 » Dienstag, 05.11.19, 17:44

Hallo!
Ich möchte mich kurz vorstellen, ich bin 45 Jahre, männlich und brauche eure Hilfe!

Vor zwei Jahren hatte ich über mehrere Wochen Übelkeit, Unwohlsein, Abgeschlagenheit trotz gutes Schlafes. Körperliche Untersuchungen waren alle unauffällig, sowie Magenspiegelung und Schilddrüse.Habe daraufhin vom HA Citalopram verschrieben bekommen, habe es aber nur drei Tage genommen, da ich es überhaupt nicht vertragen konnte.

Begann dann Mitte Dezember ´17 mit 15 mg Mirtazapin, welches nach 10 Tage auf 30 mg erhöht wurde. Mit dem Medikament begannen meine Schlafprobleme und andere Nebenwirkungen, habe es nach 5 Wochen wieder abgesetzt, bzw. in zwei Wochen ausgeschlichen. In der Hoffnung das ich nur meine "alten Symtome" wieder habe. Ab da konnte ich aber überhaupt nicht mehr schlafen.

Habe dann Anfang März vom Neurologen Olanzapin 2,5 mg und Quentiapin 50 mg ret. und Opipramol 100 mg bekommen. Ohne jegliche Aufklärung! Da ich sehr verzweifelt war, habe ich die Medikamente genommen und konnte wieder schlafen.
Mir ging es ja sehr viel schlechter als vor den ganzen Medikamenten! Ich habe keine Vorerkrankungen, bin immer eine sehr ausgeglichene. glückliche einsatzstarker und belastbare Person gewesen, und habe dann nach 15 Min Sprechstundenzeit 2 Neuroleptika verschrieben bekommen und mein Leben veränderte sich komplett!!

Schnell war mir klar, das ich schnellmöglichst wieder von den Medikameneten weg muss, da ich unter diesen Medis, außer das ich schlafen konnte, diverse Nebenwirkungen hatte. U.a. "nicht richtig da sein", Flecken vor den Augen, kein kontrollierten Blick und dadurch nicht so leistungsfähig, litt!!

Also, das Quentiapin auf 50 mg unretardiert umgestellt vor einem Jahr und das Olanzapin von Dezember bis Juli ausgeschlichen. Dieses klappte auch sehr gut, aber dann habe ich das Quentiapin Ende August auf 45 mg (Wasserlösmethode) reduziert, und zwei Tage später hatte ich Absetzerscheinungen, die immer stärker wurden, habe aber trotzdem noch 6 Wochen gewartet, in der Hoffnung das es sich stabilisert, bin dann aber wieder auf 50 mg hoch gegangen.

Dieses ist jetzt 3 Wochen her und irgendwie hat es sich noch nicht gebessert. Ich schlafe schlecht,starkes Unwohlsein, Kribbeln auf dem Kopf, kalte Hände und heißes Gesicht. Jetzt wissen wir nicht weiter....Möchte unbedingt von den Medikamenten loskommen und mein altes Leben wieder haben...kann es noch vom Olanzapin kommen? Die letzt Dosis im Juli war 0,25 mg...oder zu schnell, es waren nur 4 Wochen dazwischen, als ich mit der Reduktion des Quentiapins begonnen habe! Mein Neurologe würde direkt wieder erhöhen und kennt keine Absetzsymptome!
Zuletzt geändert von Jamie am Dienstag, 05.11.19, 20:08, insgesamt 2-mal geändert.
Dez `17 aufgrund Übelkei, Unwohlsein und Abgeschlagenheit Citalopram 10 mg für 3 Tage, nicht vertragen,
dann für 2 Wochen 15 mg Mirtazapin, für weitere 3 Wochen 30 mg, dann innerhalb 2 Wochen ausgeschlichen, nicht vertragen, wollte keine Medis mehr nehmen! Aber...ab da begann die Schlaflosigkeit, nie vorher gehabt!
Ab März `18 Olanzapin 2,5
Quentiapin 50 mg ret
Opipramol100
Schlafen wieder möglich, möchte die Medis aber schnell wieder absetzen! Da mir die Tabletten Angst machen
und ich viele Nebenwirkungen verspüre!
Sept. `18 : Quetiapin auf 50 mg unretardiert umgestellt
ab Dez `18: Olanzapin alle 4 Wochen um 0,25 mg reduziert, bei der Reduktion von 0,75 auf 0,5 mg Absetzsymptome,
nach 4 Wochen Besserung, letzte Einnahme Juli` 19
Aug ´19: Quetiapin auf 45 mg reduziert( wahrscheinlich zu schnell) Anfang Okt. wegen Absetzerscheinungen wie starkes
Unwohlsein, Angstschübe, leichte Panik, Schlafstörungen,
kaum Fähigkeit sich zu konzentrieren, wieder auf 50 mg erhöht!
Aktuell : 50 mg Quetiapin und 100 mg Opipramol
05.11: Versuch 0,1 mg Olanzapin wieder eindosiert, keine pos. oder neg. Symptome gespürt(also nicht schlimmer wie es
eh schon ist)

padma
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Re: Bernd74: Quentiapin 50 mg reduzieren!

Beitrag von padma » Dienstag, 05.11.19, 18:19

Hallo Bernd, :)

willkommen im ADFD.

Das ist wirklich schlimm, wie du von unspezifischen somatischen Symptomen von Ärzten in eine Psychopharmakakarriere geschickt wurdest :frust: . Und nun hast du die Misere.

Du hast Olanzapin in 7 Monaten ausgeschlichen, dass ist für empfindliche Menschen zu schnell. Du gehörst offensichtlich zu denjenigen, die empfindlich auf Psychopharmaka reagieren, das zeigen auch die vielen NW.

Dann bereits nach 4 Wochen Quetiapin zu reduzieren, war zu früh. Ich denke, dass dir der Olanzapinentzug noch nachhängt. 4 Wochen nach dem Absetzen können durchaus noch Absetzsymptome auftreten.

Schreibe bitte in deine Signatur möglichst genau, wie du Olanzapin abgesetzt hast.
Was ist mit Opipramol, nimmst du das noch?


Hier noch einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

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Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren!

Beitrag von Bernd74 » Dienstag, 05.11.19, 20:18

Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!
Das Opipramol 100 mg nehme ich weiterhin, da habe ich noch nichts verändert, ich dachte erstmal ein Neuroleptikum weg!
Was kann ich jetzt machen? Ich habe Angst, da nicht wieder rauszukommen...hätte ich diese Medis bloß nie genommen!!!
LG Bernd
Dez `17 aufgrund Übelkei, Unwohlsein und Abgeschlagenheit Citalopram 10 mg für 3 Tage, nicht vertragen,
dann für 2 Wochen 15 mg Mirtazapin, für weitere 3 Wochen 30 mg, dann innerhalb 2 Wochen ausgeschlichen, nicht vertragen, wollte keine Medis mehr nehmen! Aber...ab da begann die Schlaflosigkeit, nie vorher gehabt!
Ab März `18 Olanzapin 2,5
Quentiapin 50 mg ret
Opipramol100
Schlafen wieder möglich, möchte die Medis aber schnell wieder absetzen! Da mir die Tabletten Angst machen
und ich viele Nebenwirkungen verspüre!
Sept. `18 : Quetiapin auf 50 mg unretardiert umgestellt
ab Dez `18: Olanzapin alle 4 Wochen um 0,25 mg reduziert, bei der Reduktion von 0,75 auf 0,5 mg Absetzsymptome,
nach 4 Wochen Besserung, letzte Einnahme Juli` 19
Aug ´19: Quetiapin auf 45 mg reduziert( wahrscheinlich zu schnell) Anfang Okt. wegen Absetzerscheinungen wie starkes
Unwohlsein, Angstschübe, leichte Panik, Schlafstörungen,
kaum Fähigkeit sich zu konzentrieren, wieder auf 50 mg erhöht!
Aktuell : 50 mg Quetiapin und 100 mg Opipramol
05.11: Versuch 0,1 mg Olanzapin wieder eindosiert, keine pos. oder neg. Symptome gespürt(also nicht schlimmer wie es
eh schon ist)

Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren!

Beitrag von Bernd74 » Dienstag, 05.11.19, 20:35

Ach ja, habe heute Nachmittag 0.1 mg Olanzapin aufgelöst genommen, also die Hälfte der letzten Dosis...oder macht das überhaupt keinen Sinn ?
Da es schon seit Juli raus ist...habe nichts an Wirkung gespürt....
Dez `17 aufgrund Übelkei, Unwohlsein und Abgeschlagenheit Citalopram 10 mg für 3 Tage, nicht vertragen,
dann für 2 Wochen 15 mg Mirtazapin, für weitere 3 Wochen 30 mg, dann innerhalb 2 Wochen ausgeschlichen, nicht vertragen, wollte keine Medis mehr nehmen! Aber...ab da begann die Schlaflosigkeit, nie vorher gehabt!
Ab März `18 Olanzapin 2,5
Quentiapin 50 mg ret
Opipramol100
Schlafen wieder möglich, möchte die Medis aber schnell wieder absetzen! Da mir die Tabletten Angst machen
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ab Dez `18: Olanzapin alle 4 Wochen um 0,25 mg reduziert, bei der Reduktion von 0,75 auf 0,5 mg Absetzsymptome,
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FineFinchen
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren!

Beitrag von FineFinchen » Dienstag, 05.11.19, 21:20

Hallo Bernd, :-)

herzlich willkommen auch von mir.

Ich stelle Dir noch unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen ein.

Lies Dich erstmal in Ruhe in alle (vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeele :-)) Informationen ein.

Schöne Grüße
Finchen

Nachtrag: Möchtest Du, dass auch das Opipramol im Titel genannt wird?
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.

- Konfuzius -
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Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren!

Beitrag von Bernd74 » Dienstag, 05.11.19, 21:43

Hallo,
vielen Dank für die Antwort! Ich bin schon sehr lange stiller Mitleser, hätte ich mich nur vorher informiert! Aber ihr habt mir bis jetzt schon sehr geholfen....
Wie mache ich das denn das Opi im Titel mit genannt wird?
Dez `17 aufgrund Übelkei, Unwohlsein und Abgeschlagenheit Citalopram 10 mg für 3 Tage, nicht vertragen,
dann für 2 Wochen 15 mg Mirtazapin, für weitere 3 Wochen 30 mg, dann innerhalb 2 Wochen ausgeschlichen, nicht vertragen, wollte keine Medis mehr nehmen! Aber...ab da begann die Schlaflosigkeit, nie vorher gehabt!
Ab März `18 Olanzapin 2,5
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren!

Beitrag von FineFinchen » Dienstag, 05.11.19, 21:44

Hallo Bernd, :-)

die Titeländerung mach ich Dir :-)

Grüße
Finchen
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.

- Konfuzius -
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von FineFinchen » Dienstag, 05.11.19, 21:44

Erledigt :-)

Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von Bernd74 » Dienstag, 05.11.19, 22:24

Super, danke dir!
Dez `17 aufgrund Übelkei, Unwohlsein und Abgeschlagenheit Citalopram 10 mg für 3 Tage, nicht vertragen,
dann für 2 Wochen 15 mg Mirtazapin, für weitere 3 Wochen 30 mg, dann innerhalb 2 Wochen ausgeschlichen, nicht vertragen, wollte keine Medis mehr nehmen! Aber...ab da begann die Schlaflosigkeit, nie vorher gehabt!
Ab März `18 Olanzapin 2,5
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ab Dez `18: Olanzapin alle 4 Wochen um 0,25 mg reduziert, bei der Reduktion von 0,75 auf 0,5 mg Absetzsymptome,
nach 4 Wochen Besserung, letzte Einnahme Juli` 19
Aug ´19: Quetiapin auf 45 mg reduziert( wahrscheinlich zu schnell) Anfang Okt. wegen Absetzerscheinungen wie starkes
Unwohlsein, Angstschübe, leichte Panik, Schlafstörungen,
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Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von Bernd74 » Mittwoch, 06.11.19, 9:50

Hallo,
ich bin es nochmal.....
Hat noch jemand eine Idee was ich machen könnte? Möchte nicht zu meinem Neurologen, da er bestimmt das Olanzapin wieder eindosieren würde oder irgendetwas anderes ausprobieren würde und ich möchte nichts mehr nehmen....meint ihr ich kann es aussitzen und das es sich wieder fängt?
Vielen Dank!
LG Bernd
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.11.19, 11:46

hallo Bernd, :)

leider kannst du nicht allzu viel machen, es braucht seine Zeit bis das ZNS sich wieder beruhigt. Im wesentlichen, bleibt jetzt nur aussitzen.

Ob die Wiedereindosierung von Olanzapin noch greift, muss man abwarten. Es ist nach der Zeit fraglich, aber nicht ausgeschlossen. Hast du die 0,1 mg vertragen? Nimmst du sie bitte noch in deine Signatur auf?

liebe Grüsse,
padma
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Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von Bernd74 » Mittwoch, 06.11.19, 20:03

Hallo,
vielen Dank! Ich konnte die 0,1 mg Olanzapin gut vertragen, also nichts negatives gespürt, bin mir aber nicht sicher, ob ich es jetzt weiter nehmen soll...
ich weiß irgendwie gar nichts mehr, bin momentan nicht leistungsfähig, mir ist so unwohl und übel, habe richtige Schübe...habe Angst weil ich nicht weiß wie es weitergehen soll.....

LG Bernd
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von padma » Donnerstag, 07.11.19, 19:00

hallo Bernd, :)

da du es vertragen hast, kannst du die 0,1 mg weiter nehmen. Es kann sein, dass es nach einiger Zeit greift, wissen kann man es nicht.

liebe Grüsse,
padma
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Bernd74
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Re: Bernd74: Quetiapin 50 mg reduzieren / Opipramol

Beitrag von Bernd74 » Donnerstag, 07.11.19, 20:12

Hallo Padma,

ich nehme es doch nicht weiter und versuche irgendwie es ausszusitzen....ich hoffe sehr das es sich bald fängt!
Trotzdem vielen Dank!

LG Bernd
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