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Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

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FineFinchen
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von FineFinchen » Samstag, 30.11.19, 17:12

Hallo Sumeli, :-)

hast Du jetzt Mirtazapin wieder eindosiert? Wenn ja, dann trage das bitte in Deine Signatur ein.

Lieben Dank & Grüße
Finchen

Sumeli
Beiträge: 26
Registriert: Mittwoch, 27.11.19, 10:04

Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Sumeli » Samstag, 30.11.19, 21:06

Liebe Finchen

nein ich habe bis jetzt noch nicht wieder eindosiert.
Ich muss unbedingt die Utensilien für die Wasserlösemethode kaufen. Am SA schaffte ich es nicht zum Haus raus.

Noch eine Frage; kennst jemand auch Johanniskraut? Resp. hat damit Erfahrung?
Mein Psychiater hat mir gesagt, ich solle das jetzt direkt eindosieren. Würdet ihr das machen?

Oder ist das wieder nochmals ein grosser Reiz mehr für das ZNS?

Liebe Grüsse
Sumeli
Temesta:
Beginn Einnahme, Feb. 2019
April/Mai 2019, 2-3x versucht selbst kalt abzusetzen oder auszuschleichen. Erfolglos.
August 2019, im stationären Aufenthalt Temesta innerhalb von 2 Wochen ausgeschliechen.

Mirtazapin Mepha
Beginn, 16.5.2019 mit 15mg
Mitte August 2019 auf 22.5 erhöht, dann nach 2 Wochen auf 30mg.
Ende August wieder auf 22.5mg.
September 2019 kurz auf 15mg, nach einer Woche wieder auf 22.5mg.
1.11.2019 auf 15mg
9.11.2019 auf 7.5mg
16.11.2019 auf 3.75mg
19.11.2019 auf 0

Pregabalin
29.9.2019 Start mit 50mg
12.10.2019 auf 0, da nicht vertragen

Sumeli
Beiträge: 26
Registriert: Mittwoch, 27.11.19, 10:04

Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Sumeli » Samstag, 30.11.19, 21:45

Liebe Padma

ich habe noch eine Frage zur Wasserlösmethode.
Wenn ich 1mg Mirtazapin brauche und ich eine 30mg Tablette auflöse, wie mache ich das dann bez. ml einnehmen?
Habe die Anleitung gelesen und das Video auch. Stehe aber voll auf dem Schlauch.

Liebe Grüsse
Sumeli
Temesta:
Beginn Einnahme, Feb. 2019
April/Mai 2019, 2-3x versucht selbst kalt abzusetzen oder auszuschleichen. Erfolglos.
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Mirtazapin Mepha
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Ende August wieder auf 22.5mg.
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carlotta
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von carlotta » Samstag, 30.11.19, 22:04

Hallo Sumeli,

bitte kein Johanniskraut! Es kann Entzugssymptome triggern. Es wirkt sehr ähnlich einem synthetischen AD (wie ein SSRI und ein MAO-Hemmer in Kombination) und hat genauso Abhängigkeitspotenzial.
Sumeli hat geschrieben:
Samstag, 30.11.19, 21:45
Wenn ich 1mg Mirtazapin brauche und ich eine 30mg Tablette auflöse, wie mache ich das dann bez. ml einnehmen?
Du löst die Tablette in exakt 100 ml Wasser auf (immer besser nicht zu wenig Wasser, damit sich alles gut auflöst) und rechnest wie folgt:
30 mg => 100 ml
100 ml : 30 = 3,333 ml
Also enthalten 3,3 ml (abgerundet) 1 mg.

So viel musst Du dann entnehmen und einnehmen, den Rest verwerfen.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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Jamie
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 01.12.19, 7:55

Hallo, :)

da 3,33ml sehr schlecht abzumessen ist, möchte ich carlottas Vorschlag ergänzen und anregen, statt 100ml 90ml Wasser zu verwenden, was ebenfalls noch ausreichend ist.

Die Rechnung ist dann:
30 in 90
1 = x

dann sind es genau 3ml.
Das heißt 87ml verwerfen und 3ml trinken, in den 3ml sind dann 1mg Mirtazapin enthalten.

Ich wünsche einen schönen ersten Advent
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Chris76
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Chris76 » Sonntag, 01.12.19, 9:16

Hallo Sumeli,

ich antworte dir mal in deinem Thread.

Ich hatte Anfang April einen Crash weil ich von 7,5mg direkt auf Null bin. Das ist insgesamt mein 2. Crash gewesen.
Auf Anraten die Profis* hier habe ich wieder eindosiert und mich auch stabilisiert. Beim 2 mal hätte vermutlich auch die Hälfte an Wirkstoff gelangt aber ist egal.
Mir geht es soweit gut, nur merke ich die Schritte beim Abdosieren. Leider kam dieses mal auch ein persönlicher Stress dazu, der das auch verstärkt hat.

Die Stabilisierung hatte im April rund 6 Wochen gedauert. So lange brauchte ich bis ich wieder normal war.
Du musst dir Zeit geben und darfst nichts überstürzten.


LG und gute Besserung!
Chris

*
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Zuletzt geändert von Jamie am Sonntag, 01.12.19, 11:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ergänzung von Jamie hinterlassen
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Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=11664#p145047

Sumeli
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Sumeli » Sonntag, 01.12.19, 10:15

Lieber Chris

vielen Dank, konntest du den Crash alleine auffangen in den du wieder eindosiert hast?

Oder musstest du in eine Klinik dafür?

Mir geht es gerade voll versch :censored: . So was von schlecht.

Muss heute unbedingt wieder eindosieren. Es geht nicht anders.
Hab das Gefühl, dass es mich dann wieder einfach so schläfrig macht. Das wäre nicht so toll, aber sicher besser als der Zustand jetzt.
Ergings dir auch so?

Hast du schon nach ein paar Tagen eine leichte Besserung verspürt?

Liebe Grüsse
Sumeli
Zuletzt geändert von Towanda am Sonntag, 01.12.19, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Schimpfwort editiert
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Chris76
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Chris76 » Sonntag, 01.12.19, 12:00

Hallo Sumelu,

Ich bin nicht in eine Klinik gegangen. Die hätten mir vermutlich andere und auch mehr bunte Tabletten gegeben.

Wichtig ist für dich, dass du auf das Team hörst.
Ich weiß genau wie du dich fühlst. Denke nur daran es wird wieder besser.

Grüße
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27.12.19 Mirtazapin 6,5mg

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=11664#p145047

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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 01.12.19, 12:48

Off Topic
Hallo Chris,

sorry, aber das finde ich eine unglückliche Formulierung. Ich bin im Team und will nicht, dass man „auf mich hört“. Ich stelle wie andere im Team Infos zur Verfügung und gebe auch mal Einschätzungen (aus Zeitmangel nur noch selten).

Aber der Betroffene muss sich selbst informieren, lesen in den grundsätzlichen Infos und in den anderen Verläufen, und auch schauen, ob er mit den Einschätzungen der anderen Mitglieder (darunter des Team als Teilnehmer des Forums) bei sich im thread etwas anfangen kann und möchte. Er muss selbst Entscheidungen treffen und dafür Verantwortung tragen.

Murmeline mit Grüße
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Chris76
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Re: Sumeli: Mirtazapin ausschleichen resp. absetzen

Beitrag von Chris76 » Sonntag, 01.12.19, 14:32

Hallo Murmeline,

jeder ist für sein handeln selber verantwortlich, da bin ich voll bei dir.
Nur ist jeder der gerade im Crash hängt für jeden Tipp dankbar, zumindest war es bei mir so.
Was ich mit meinem Post sagen will, ist dass ihr vom "Team" oder auch die "Unterstützer", qualitativ bessere Tipps geben könnt als ich. Mehr nicht.


Schönen Sonntag noch und LG
Gruß
Meine Vorgeschichte
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27.12.19 Mirtazapin 6,5mg

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=11664#p145047

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