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sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

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Sensitiv white Soul
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sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Hallo und danke an jede Seele die meinen Beitrag liest :group:

Ich bin ganz frisch hier und mein Name ist Marie,
Bin 23 Jahre alt und wohne in Berlin.
Mit Angstzustände und Panick Attacken hab ich im selbstrückblich schon immer zu gehabt. (Habe diagnostizierte PTBS)

Meine Psychiaterin ist eine sehr inkompetente Ärztin ich mag sie nicht und will sie nie wieder sehen aber ich muss denn ich brauche alle paar Monate venlsfacin Rezept.
Andere Psychiater haben mir sofort am Telefon weiß gemacht das sie voll sind.

Seit Januar 2019 habe ich Rückenschmerzen und kann nur etwa hundert Meter weit laufen.
Warum, weiß niemand, meine hsusärztin hat sogar gelacht als ich humpelnd und mit Krücken ihren betrat und meinte das bilde ich mir nur ein.
Der Orthopäde meinte aufgrund vom MRT wo hier und da ein paar fehlstellungen zu sehen waren das ich vollkommen gesund bin und es psychosomatisch ist und ich Sport machen soll. Ich sagte ich kann kein Sport machen davon habe ich Schmerzen und bin danach tagelang bettlägerig. War ihm egal er sagte na sie müssen was ändern wollen.
Daraufhin entwickelte ich eine schwere Depression lag wochenlang im Bett und an manchen Tagen kurz geschafft in den Garten zu gehen, meine Schule hat immer wieder angerufen und ich musste sagen das ich. Nicht mehr kommen kann. Als meine Angstzustände den Höhepunkt erreichten und ich eig nur noch jeden Tag plante mich umzubringen, ging ich an die Tavor meiner Mutter ran. Es Golf so gut ich ging in Frühling jeden Tag im Garten meditieren und wurde stabiler. Leider sind alle krankenkasslichen psychotherapeuten vergeben.
Ich leistete mir einen privaten aber nach drei Monaten würde mein Geld knapp weil die zusätzlichen taxi kosten auch hunderte von Euro verbrauchten.

Jetzt ist es so: meine Mutter hat einen wunderbaren Arzt, (Editiert) und der setzt ganz toll mit ihr ab.
Ich bin furchtbar neidisch das muss ich zugeben :zombie:

Denn meine Ärztin sagte zu mir "nach ach Monaten Tavor ist man noch nicht abhängig, lassen sie es einfach weg ich schreib ihnen promethazin auf"

So nun stand ich da im September mit Entzugs Erscheinungen, meine Mutter könnte mir nur noch brotkrümelchen tavor geben. Ich denke viele in diesem forum muss ich nicht nicht beschreiben wie höllenartig sich ein entzug anfühlt. (Editiert. Sie nahm weiter benzodiazepine). Meine Welt war wieder in Ordnung vorerst ich lass Bücher über meditation und empfand immer mehr Schönheit im Leben, egal ob ich nur 100 Meter laufen kann, ich bin dankbar das mein Körper mich 100 Meter weit trägt.

Bloß jetzt kommt der Plot der Geschichte: (Editiert)
Und jetzt bezahlt mein Freund taxi damit ich andauernd von Arzt zu Arzt hoppeln die mir sagen gehen sie in die Psychiatrie aber ich kann Ihnen ein kleines Rezept mitgeben. So überle ich von Tag zu Tag lebe von kleinen gaben von Hausärzten die aber mini Packungen sind, die Entzugserscheinungen jeden Tag sind kaum auszuhalten und jetzt nehme ich von meiner Oma tilidin, ein Fach damit diese Qualen für ein paar Stunden sich besser anfühlen. Und was passiert: ich bin benzos und opiate abhängig jetzt.

Und nun? Ich hab jede Woche Angst das ich keinen Arzt finde und dann auf kalt Entzug bin. Ich möchte nicht in die Psychiatrie ich hab schon fast traumatische Erfahrung von stationären Gefängnissen.
Ich will doch nur das mir ambuland jemand hilft mit runter dosieren ich war bei so vielen warum werd ich wie eine lästige stubenfliege behandelt?

Soll ich meinen Freund um Geld fragen damit ich mal zum privat Arzt kann? Es tut mir leid ihn auszunehmen aber ich bin verzweifelt und als Kassenärztliche besitzt du nicht viel menschlichen Wert in Arzt Praxen.
Zuletzt geändert von Jamie am 19.12.2019 08:26, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: INN im Titel ergänzt
Meine aktuelle Medikation :

Venlafsfacin : 112,5 mg(verschrieben vom Psychiater möchte irgendwann auch gerne absetzen)

Suchtproblem Nummer 1 :
Anfang dezember: 4 mg Tavor
Aktuell :
Bromazepam 18 mg (nicht ärztlich verschrieben, da kein Arzt mir mit Absetzen helfen möchte und mir Benzos zum Absetzen verschreibt.)

Suchtproblem Nummer 2 :
Anfang dezember tilidin 300 mg
Aktuell:
tilidin 100 mg von meiner oma


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Murmeline
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von Murmeline »

Willkommen!

Ich habe einige Stellen editiert, die so nicht im Forum stehen sollten. Bitte beachte das, danke!

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

FineFinchen
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Marie, :-)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.


[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
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padma
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von padma »

hallo Marie, :)

auch von mir willkommen.

Die Aussage von dem Orthopäden, du wärst gesund und sollst Sport machen, ist unverschämt. Es kann eine kleinste Blockierung irgendwo sein, z.B. im ISG, das schwerste Probleme machen kann.

Mit den Medikamenten steckst du jetzt in einer wirklich schwierigen Situation.

Du nimmst aktuell also Venlafaxin, die Rezepte bekommst du von deinem Psychiater.
Ausserdem nimmst du Tavor und Tillidin, möchtest beides entziehen und bekommst derzeit keine Rezepte.

Es wäre ganz entscheidend, dass du einen Arzt findest, der dich unterstützt. Du erwähnst, dass deine Mutter einen guten Arzt hat, könntest du dich auch an ihn wenden? Ihm ganz ehrlich das Problem schildern und um Unterstützung bitten.

Evtl. wäre auch eine Suchtberatung eine Anlaufstelle.

Bitte erstelle noch eine Signatur und schreibe wieviel genau du nimmst. Das ist wichtig um deine Situation einschätzen zu können.
Soll ich meinen Freund um Geld fragen damit ich mal zum privat Arzt kann?
Das ist nicht gesagt, dass du privat Unterstützung bekämst. Was oft hilfreich ist, bei einem Kassenarzt um ein Privatrezept zu bitten, dann muss du lediglich das Medikament selbst bezahlen.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
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Sensitiv white Soul
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Danke ihr eure für euere lieben Mails und ratschläge :)

Der Arzt von meiner Mutter ist leider voll.
Und ich habe keinen Arzt, wurde bisher immer abgewiesen. Nur eine Psychiaterin die mir nicht helfen will.
Wahrscheinlich weil ich so jung bin, jungen Menschen gibt man kein Tavor...
Aber ich will es! Ich will frei sein! Ich brauch doch nur jemand der mir für die nächsten Wochen immer wieder ein kleines päckchen verschreibt. Ich habe einen Tabletten teiler hier und eine feinwaage und habe alles über Tavor und absetzen gelesen.

Ich weiß einfach das ich das kann, ich hab schon oft schwierige Sachen überstanden und weiß was Entzugserscheinungen sind und auch wenn sie unangenehm sind, man kann es schaffe! Musik, ein heißes Bad, es gibt immer Mittel ich möchte soooo sehr ftei sein, Und ich weiß aus Erfahrung das ich mit ärztlicher Hilfe es ambulant kann.

Ich seh leider furchtbar jung aus die meisten schätzen mich 17 oder 18 und jungen Menschen möchte man so was nicht geben, in der Angst die wollen sich ja nur zudröhnen.

Ich bin aber 23 Jahre und ich möchte wieder in das Leben einsteigen.
Und tut mir leid aber wenn ich das Wort stationär höre Stellen sich bei mir die Haare überall auf. Ich war schon in Kliniken, auch zum Entzug.
Ich glaube ich bin nicht der stationär Typ.
Vor drei Jahren war ich schon einmal tilidin abhängig ich war auf einer Station und bin nach 6 Tagen geflohen. Ich bin bisher immer geflohen und hab abgebrochen.

Dann hatte ich damals Zähne zusammen gebissen und nach vier heftigen tagen war das opiat raus und es ging bergauf. Ich weiss, benzos sind schlimmer.

Deshalb ich will mir ein paar Wochen zeit dafür nehmen eig wären drei Monate gut.

Vielen Dank für den Tipp mit dem otheopathen ! :)

Die von der Suchtberatung sagen ein Fach nur ich stationär gehen, mehr nicht

Ich werd jetzt die kommende Woche wieder Ärzte netven gehen wenn ich nichts kriege dann heißt dieses Jahr kalt Entzug eingekrümmt unter dem Tannebaum. Sorry für meine meine Satirische anspielung.

Ich wünsch euch schöne tage besonders dir Sahrah, wenn meinst du brauchst eine pause dann brauchst halt eine nur so funktioniert ein Entzug :)

Liebe Grüße,

Marie
Meine aktuelle Medikation :

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Suchtproblem Nummer 1 :
Anfang dezember: 4 mg Tavor
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Suchtproblem Nummer 2 :
Anfang dezember tilidin 300 mg
Aktuell:
tilidin 100 mg von meiner oma


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Frederik

Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von Frederik »

Hallo Marie,
reduzieren oder absetzen von Psychopharmaka geht nur langsam, also mit viel Geduld. Der Körper hat sich schnell an solche Mittel gewöhnt, aber er braucht viel Zeit sich davon abzugewöhnen. Gehe so etwas immer langsam an, und die Entzugserscheinungen bleiben aus. Mein Absetzen von Tavor hatte ich über 1,5 Jahre durchgeführt. Nach jeder weiteren Reduzierung hatte ich die reduzierte Menge etwa 2 bis 3 Monate eingenommen, bevor ich eine weitere Reduzierung eingeleitet hatte. Am Ende nahm ich nur noch eine Achtel Tavor zu mir, und nach weiteren 2 bis 3 Monaten gar keine mehr.
Liebe Grüße
Frederik

Sensitiv white Soul
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Hallo Frederik,

ich bin mir dessen bestens bewusst ich habe alle Informationen die man über Tavor braucht.

Aber nun stell dir vor dein Arzt verschreibt dir einfach nichts? Und sagt ach das kannst du dann einfach weglassen? (Also kaltentzug)

Ich werd mir am Mittwoch oder Donnerstag erneut einen Arzt aufsuchen und auf ein kleines döschen hoffen.
Die machen das meist aber nur einmal also heißt es nach Weihnachten zum nächsten Arzt.

LG

Marie
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Frederik

Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von Frederik »

Hallo Marie,
dass ist dann von einem Arzt unverantwortlich. Hier kann man sich dann nur einen anderen Arzt suchen, eventuell auch eine ambulante Behandlung in einer Klinik.
Liebe Grüße
Frederik

FineFinchen
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Frederik,

bitte lege eine Signatur an. Sie ist Voraussetzung für die Teilnahme im Forum.

Wie das geht und was in die Signatur gehört, ist im Begrüßungstext Deines Threads verlinkt.

Grüße
Finchen
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Marie, :-)

auch von mir: herzlich willkommen :-)

Hast Du Dich bereits in Ashton-Manual eingearbeitet und hast Du Dir schon einen Plan zurechtgelegt, wie Du mit dem Absetzen beginnen willst? Wir haben hier im Forum Mitglieder, die den Anfang direkt mit ihrem Ursprungsbenzo gemacht haben und erst gegen Ende hin auf Diazepam umgestiegen sind.

Du bist mit 4 mg Lorazepam hochdosisabhängig. Zudem kommt noch die Abhängigkeit von Tilidin. Es besteht also eine Mehrfachabhängigkeit.

Seit wann nimmst Du die 4 mg? Bist Du bereits in der Toleranz und wie macht sie sich bei Dir bemerkbar?

Viele Grüße
Finchen
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Hi Finchen,

Ich hätte schon längst und absetzen aber ich habe nur noch zwei mg da kann nichts planen. Ab morgen bin ich bei kalt Entzug.....

Der Doktor heute war unglaublich kalt und hatt mich dermaßen getriggert ich musste danach stundenlang Weinen.
Er sagte zuerst ich kenne sie nicht die Story könnte ausgedacht sein und sie könnten verticken gehen habe ich angefangen zu weinen.
Und dann meinte er sehen sie wie abhängig sie sind ich wünschte ich hätte die Vollmacht sie einzuweisen.

Ich weiß nicht ob ich morgen zu einem Arzt gehen kann, ich hab richtig Angst vor Ärzten mittlerweile.
Aber ich muss.

Warum hat man als Patient überhaupt kein Mitspracherecht.
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Dazu noch rücken Schmerzen und kann nur 100 Meter gehen. Seit 11 Monaten.Warum weiß niemand Zitat arzt"sie sind gesund machen sie sport"

krasiva
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Re: sensitive white soul: Tavor Verzweiflung

Beitrag von krasiva »

Liebe Marie,

bitte nicht aufgeben. Auch die verständnisvolle Hausärzte können PP verschreiben.
Überhaupt stimmt es nicht, dass ein Patient keinen Mitspracherecht hat. Wir haben die Rechte und wenn dich ein Arzt triggert ist der nicht der Richtige. Bitte beruhige dich und suche nach einem netten Arzt. Und bitte gebe bei der Suche nicht auf.
Und auch von mir ganz herzlich willkommen im Forum.

Herzliche Grüße und gute Besserung dir,

krasiva :)
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Jamie
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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Jamie »

Hallo Marie, :)

nimm bitte beim nächsten Arztbesuch eine Vertrauensperson mit.
Wir wissen aus Erfahrung, dass eine seriös wirkende Vertrauensperson auf Ärzte anders wirkt, als wenn man da alleine als "armes Hascherl" sitzt.
Da fällt es einfach schwerer Nein zu sagen
Wenn diese Person dann auch noch versichert, ein Auge mit auf deinen Entzug zu haben, dann umso besser.

Warum kann deine Mutter dich nicht begleiten? Sie hat doch auch Erfahrung. Könnte sich nicht mal einen ihrer Termine an dich abtreten?

Ich würde noch mal beim Hausarzt einen Versuch wagen, unter der Prämisse, dass die Rezepte privat verordnet werden, du dich anbietest, dass er die Tabletten verwalten kann und du dir jeweils für eine Woche die Dosis abholst usw.
Wenn Ärzte sehen, was man alles bereit ist zu tun, um einen Entzug zu wuppen, sind sie oft kooperativer.

Zur Reaktion des anderen Arztes fällt mir nichts mehr ein. Menschenverachtend und herzlos.
Es tut mir leid, dass du das miterleben musstest :hug: .

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Danke für die lieben Tipps! :cry:
Nur leider waren meine Tabletten wirklich alle, es hat sich unfassbar schlimm angefühlt ich konnte von alleine gar nichts mehr machen..
Seit gestern bin ich auf eine suchtstation und die wollen alles in einem Monat auf 0 setzen!
Ich hab bisher heute nur 1mg bekommen und mir ist schlecht ich kann nichts essen und liege seit Stunden total steif im Bett mit angszuständen ich trau mir nicht mal Wasser zu holen.


Ich weiß nicht mehr weiter ich will hier nicht sein.
Zuletzt geändert von Towanda am 20.12.2019 12:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: t eingefügt
Meine aktuelle Medikation :

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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von padma »

liebe Marie, :)

das tut mir sehr leid, dass du nun in der Klinik bist. Deine Medikation in einem Monat absetzen, ist Wahnsinn.
Ein Kaltentzug wäre allerdings lebensbedrohlich gewesen, daher hattest du keine andere Wahl als Klinik.

Sie werden vermutlich nicht mit sich reden lassen, aber du könntest versuchen, sie davon zu überzeugen, dass du nur einen Teil stationär entziehen möchtest und dann ambulant zuhause weiter absetzen möchtest.

liebe Grüsse,
padma
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Hi schön das hier scheinbar ein paar Seelen nach mir schauen. :)

Ich habe mich heute ausweisen lassen gegen ärztlichen Rat. Ich wollte keine Stunde mehr dort verbringen ich habe dort nur gelitten.
Ich habe mich weder aufgehoben gefühlt noch hätte ich das gefühl gehabt irgendwas an die Klinik abgeben zu können. Ich war unter Strom war oft in mein Bett und hab ängstlich den Schritten und stimmen gelauscht mein ganze zeit waren zwei Tage auf hochspannung.
Die Menschen dort waren nett aber ich konnte ihr leid spüren ihre schwingung/Vibrationwie man auch sagt.

Ja ich bin ein hochsensibler und emphatischer Mensch dazu noch sehr spirituell veranlagt.
Psychiatrische Station sind Folter für mich ich habe kaum gegessen.
Ich habe mich heute ausweisen lassen gegen ärztlichen Rat.
Ich habe von einer "jemanden/Quelle" bromazepam bekommen und bin so froh und dankbar.
Ich wurde gewaltsam auf 3 mg gebracht, ist nicht sehr angenehm aber ich möchte für 21 tage jetzt auf 3 mg bleiben.

Natürlich muss ich bromazepam in lorazepam umrechnen das ist klar.^^

Aber ich bin froh und frei und wieder zuhause wo meine kleinen fiependen Meerschweinchen sind, hab mein wunderschönes Zimmer wieder und kann wieder mit positiven Affirmationen arbeiten und meditieren.
Das Ende meiner Reise ist noch etwas offen aber jetzt ist für mich erst mal alles gut :)
Meine aktuelle Medikation :

Venlafsfacin : 112,5 mg(verschrieben vom Psychiater möchte irgendwann auch gerne absetzen)

Suchtproblem Nummer 1 :
Anfang dezember: 4 mg Tavor
Aktuell :
Bromazepam 18 mg (nicht ärztlich verschrieben, da kein Arzt mir mit Absetzen helfen möchte und mir Benzos zum Absetzen verschreibt.)

Suchtproblem Nummer 2 :
Anfang dezember tilidin 300 mg
Aktuell:
tilidin 100 mg von meiner oma


Dazu noch rücken Schmerzen und kann nur 100 Meter gehen. Seit 11 Monaten.Warum weiß niemand Zitat arzt"sie sind gesund machen sie sport"

Straycat
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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Straycat »

Hallo Marie,

ich werde gerade nicht ganz schlau aus deiner Signatur.
Da finde ich kein Tavor?
Du hast doch 4mg Tavor genommen und jetzt drastisch weniger, weil du keine mehr hattest. Oder?

Kannst du das bitte noch in deine Signatur aufnehmen? Wann du wie viel mg Lorazepam genommen hast und wann wie viel Bromazepam.
Du schreibst etwas von 3mg Broma, aber in der Signatur steht 18mg? :?

Ich verstehe dich, dass du dich in der Klinik nicht wohl gefühlt hast. Wenn du dich zu Hause sicherer fühlst, ist es vielleicht besser, wenn du dort bist.
Hast du denn jetzt weiterhin Bromazepam also bekommst du dafür Rezepte?

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Sensitiv white Soul
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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Sensitiv white Soul »

Hallo liebe straycat :)

In der Klinik wurde ich ab den ersten Tag einfach auf 3 mg Tavor gesetzt das war so furchtbar, am nächsten Tag sogar einfach auf 2 mg.
Ich weiß nicht warum Ärzte ein sowas antun , echt. Also war ich nur zwei Tage dort und bin gegen ärztlichen Rat gegangen.
Ich möchte mich jetzt mindestens 21 tage auf 3 mg "Tavor" stabilisieren.
Das Bromazepam organisiere ich mir.

Und da ich ja jetzt leider kein Tavor zuhause habe sondern bromazepam, musste ich mich der benzodiazepin umrechnungstabelle bedienen.
Ich musste schauen, wie viel mg Broma ergibt 3 mg Tavor?
Und es sind tatsächlich 18 mg Bromazepam.
Denn ein 1 mg Tavor ergibt soviel wie 6 mg Bromazepam.
Deshalb diese plötzliche Änderung in der Signatur.

Das Opiat zu reduzieren fällt mir zurzeit recht leicht.
Ich merke das mein Körper das opiat nicht haben möchte .
Er wehrt sich regelrecht mit Übelkeit.
Opiate abzusetzen ist für mich jetzt nicht das schlimmste, Benzos sind das wirklich schwierige.

Liebe Grüße Marie
Zuletzt geändert von Jamie am 23.12.2019 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert
Meine aktuelle Medikation :

Venlafsfacin : 112,5 mg(verschrieben vom Psychiater möchte irgendwann auch gerne absetzen)

Suchtproblem Nummer 1 :
Anfang dezember: 4 mg Tavor
Aktuell :
Bromazepam 18 mg (nicht ärztlich verschrieben, da kein Arzt mir mit Absetzen helfen möchte und mir Benzos zum Absetzen verschreibt.)

Suchtproblem Nummer 2 :
Anfang dezember tilidin 300 mg
Aktuell:
tilidin 100 mg von meiner oma


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Jimbo
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Re: sensitive white soul: Tavor (Lorazepam) Verzweiflung

Beitrag von Jimbo »

Hallo Soul,

es scheint mir ein wenig das du auch schon eine psychische Abhängigkeit vom Tavor entwickelt hast... 4 mg/Tag sind auch schon ziemlich viel...
Da ist es naheliegend das man in "Besorgungsdruck" kommt.
Ich finde die Ratschläge die Jamie dir gegeben hat wirklich sehr gut!

Nimm jemanden mit.
Frage nochmal beim Arzt deiner Mutter an. Beziehe dich beim Gespräch auf deine Mutter. Meistens kann man mit gutem zureden und höflichen Bitten viel erreichen! So bin ich auch zu meiner Hausärztin gekommen, die auch zuerst sagte: "Wir sind voll" Aber nachdem ich Bezug auf einen Kumpel genommen habe und ein bisschen nettes Bla Bla gings dann auf einmal doch :wink:
Privatrezepte sind auch eine super Idee.

Ich denke du brauchst einen guten und verlässlichen Arzt der dich ernst nimmt und dich beim Absetzten begleitet und kontrolliert.
Wenn du so einen erst mal hast wirst du sicher auch wieder loskommen von den Benzos! Schwarzmarkt ist keine gute Idee!!!

MfG
Jimbo
In 2012 bis ca. 2013 sporadisch Alprazolam genommen am Ende nach ca. 3-4 wöchiger Dauereinnahme leichtes Entzugssyndrom nach Kaltentzug gehabt... war aber nicht wirklich schlimm und nach wenigen Tagen erledigt.

Bis Jan. 2018 keine Psychopharmaka.

Januar 2018 bis ca. August 2018 in Psychotherapeutischer Behandlung wegen, Panikattacken, Schwindel/leichte Derealisation, depressive Verstimmung. Behandlung erfolgreich beendet wegen deutlicher Besserung des Befindens und der Symptomatik.

Jan. 2018 - Mitte Dez. 2018 --- 10 Stk. Alprazolam a´0,5mg pro Monat nach Bedarf
21.12.18 - 20.01.19 --- täglich ca. 0,75mg Alprazolam insgesamt also ca. 50 Stk. a`0,5mg
Seit 21.01.19 --- 0 mg Alprazolam (also Kaltentzug, war eine Woche etwas anstrengend aber ging ganz gut)
Am 27.01.19 --- einmalig 0,75mg Alprazolam (nochmal 3-4 Tage Entzugssymptomatik)

Februar - Juni 2019: Unregelmäßige Einnahme: ca. 1x pro Woche 0,5 - 0,75mg

Dann zwei mal starke Absetzsymptomatik Mitte 2019:

18.06.19 --- 1 x 0,5 mg Alprazolam
Mehrere Tage akutes Gedankenkreisen (Sinn des Lebens), stark depressiv, extremes Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, Panikattacken

13.07.19 --- 1 x 0,5mg Clonazepam

Entzugs-Verlauf Tagebuch:
14.07. - 16.07. Durchgehend akutes Gedankenkreisen zwanghaft, stark depressiv, extremes Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, Panikattacken
17.07. + 18.07. Alkohol getrunken zur Deckelung der Symptomatik (ganz schlechte Idee!!!)
19.07. Durchgehend schwerstes Gedankenkreisen zwanghaft, stark depressiv, extremes Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, evtl. sogar leicht suizidal
20.07. Minimale Verbesserung, sehr starke Symptome durchgehend
21.07. Leichte Verbesserung, sehr starke Symptome wellenartig
22.07. Verschlechterung, sehr starke Symptome fast durchgehend + Sorge das es nicht besser wird
>>> 23.07. Extreme Verbesserung über Nacht nach fast 11 Std. Schlaf, wahrscheinlich Alk. Nachwirkungen ausgeschlafen (große Erleichterung) <<<
24.07. Gleichbleibend, leichte Symptome wellenartig, schlecht Geschlafen
25.07. Verbesserung, nur noch unterschwellig Symptome, keine Wellen mehr, leicht reizbar, schlecht Geschlafen
26.07. Gleichbleibend, unterschwellige Symptome, Stimmung gedämpft, nicht mehr so reizbar, mittelmäßig geschlafen ca. 5 Std., von Benzoentzug geträumt
27.07. Verbesserung der allgemeinen Stimmung, manchmal noch leichtes Gefühl der Distanziertheit, Kopf läuft noch nicht ganz rund, netter Grillabend mit Freunden, alle be/angetrunken außer mir, ganz gut geschlafen 6 Std., von Benzoentzug geträumt
28.07. Leichte Verschlechterung Innere Unruhe, Grübeln (leicht) 13:30 - 15:00 Uhr 0,7 L Bier getrunken, war nicht so toll, 19:30 Uhr Alk. Wirkung vorbei >>> Befinden wieder besser, sogar richtig gut, ganz gut geschlafen 5,5 Std.
29.07. Gleichbleibend Noch leicht kreisende Gedanken. Stimmung über den Tag noch leicht schwankend, gut geschlafen 6 Std.
30.07. Verbesserung Nahezu Symptomfrei, Feststellung: Rauchen bekommt mir nicht gut... unangenehmer Schwindel nach Zigarette, muss aufhören! Entzug scheint nahezu abgeschlossen zu sein, ebenso so mein Entzugs-Tagebuch... hoffe ich!
31.07. Keine spürbaren Symptome mehr, Stimmung und allgemeines Befinden normal/gut, Schlaf: Gut aber etwas kurz (ca. 6 Std.)
01.08. Alles stabil und gut. Tagebuch Ende. Restliche Benzotabletten im Keller eingelagert.
09.12.19 Keine weitere Benzoeinnahme, alles OK

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