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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
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Die Teams des ADFD




Snowflake19: Venlafaxin

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Snowflake19
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Snowflake19: Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo zusammen,

ich bin 37 Jahre und nehme seit ca. 2009 Venlafaxin (Efectin ER 75mg). Ich hatte damals mit teilweise starken Ängsten (panische Angst vor Ansteckung von Krankheiten) und mit starken Kontrollzwängen zu kämpfen (Herd aus, Türe verschlossen?). Mein damaliger Hausarzt hat mich zu einer Psychiaterin überwiesen. Nach einem Termin wurde mir ein AD verschrieben (den Namen weiß ich nicht mehr). Da mir davon die Haare ausgefallen sind erfolgte der Umstieg auf Efectin ER 75mg, Venlafaxin.

Im Herbst 2011 erfolgte der erste Ausschleichversuch. Ich weiß leider nicht mehr wie ich ausgeschlichen habe, aber ich hatte einen schlechten Zeitpunkt gewählt (Arbeitsstelle gewechselt). Die neue Stelle hab ich nach sehr kurzer Zeit wieder aufgegeben, da ich nur noch am weinen und extrem traurig war. In der Arbeitslosigkeit kam dann noch extreme Hoffnungslosigkeit dazu. Ich dachte ich wär verloren.

Habe dann wieder Venlafaxin 75mg genommen. Zweiter Absetzversuch dann im Herbst 2015, mit Ausschleichplan der Psychiaterin. Anfang Dezember 15 war ich auf Null. Zu Weihnachten fühlte ich schon Unruhe, habe sie so gut wie möglich verdrängt. Dann am 1.1.16 konnte ich nicht mehr und habe viel geweint. Ich konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, hatte schlimme Angstzustände. Daher wieder Venlafaxin 75mg (Rezept vom Hausarzt).

Ich hatte dann einen Termin bei der Psychiaterin. Ich war völlig perplex wegen der Zustände, die ich hatte, konnte das nicht einordnen. Sie meinte, dass die Depression wieder da sei und ich ja auch die Dosis verdoppeln könnte. Habe ich aber nie gemacht. Es wurde mir auch suggeriert, dass ich die Tabletten mein Leben lang nehmen müsse. Dass diese Zustände Absetzerscheinungen waren, weiß ich erst seit einigen Wochen, durch eigene Recherche. Und bin mir nun bewusst, wie widerstandslos ich die AD genommen habe. Es wurde zwar eine Therapie empfohlen, aber ich habe mich damals nicht getraut. Bin derzeit in Therapie und habe auch schon Fortschritte gemacht 🙂

ich plane nun das dritte und hoffentlich letzte Ausschleichen und möchte mich so gut als möglich vorbereiten und mir auch viel mehr Zeit geben. Bei meinen Recherchen bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe bereits einige hilfreiche Ratschläge gelesen. Da ich derzeit beruflich sehr eingespannt und auch auf der Suche nach einem neuen Psychiater bin, muss ich mich noch etwas gedulden mit dem Start. Aber ich hoffe und freue mich auf regen Austausch der Erfahrungen 🙂 Liebe Grüße, Snowflake19
Zuletzt geändert von Murmeline am 22.01.2020 05:39, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel gekürzt
Seit 2009 Venlafaxin 75mg wegen Kontrollzwänge, Angstzustände
1. Ausschleichversuch im Herbst 2011, extreme Hoffnungslosigkeit, viel weinen, kein Antrieb
Wiedereinnahme ab ca. 12/11
2. Ausschleichversuch im Herbst 2015, während des Ausschleichens Brainzaps und Schindel bei schnellen Kopfbewegungen, ab 12/15 bei Null extreme Angstzustände, Angst verrückt zu werden, kein Appetit, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussel
Seit 01/16 Wiedereinnahme von Venlafaxin 75mg
Sonst keine AD oder andere Medikamente
Erneutes Ausschleichen:
02.02.2020: 75,00 auf 67,50: Reduzierung gut vertragen. Habe einmal Kapsel zu spät eingenommen, dann merkte ich Schwindel. Vereinzelt leichter Schwindel beim schnellen Kopfbewegungen.
02.03.2020: 67,50 auf 60,75: Vertrage Reduzierung gut. Vereinzelt leichter Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen.
02.04.2020: 60,75 auf 54,68: Vertrage Reduzierung gut.
01.05.2020: 54,68 auf 49,20: Vertrage Reduzierung gut.
31.05.2020: 49,20 auf 43,11: Vertrage Reduzierung gut.

Annanas
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo Snowflake :) ,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße, Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Fledermaus
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Fledermaus »

Hallo Snowflake19,

auch von mir ein herzliches Willkommen.
Die Aussage deiner Ärzte "Sie müssen Venla ein Leben lang nehmen, die Erkrankung ist zurück" :evil: ,ist definitiv falsch! Es ist immer das Gleiche, unkompetente Ärzte, Hauptsache Pillen verschreiben, aber keine Ahnung was diese Pillen anstellen. :frust:

Schön, dass die Therapie dir gut tut.
Ich rate dir, plane für das Absetzen viel Zeit ein. Du brauchst Geduld aber jeder Absetzschritt, sei er noch so klein, bringt dich der Zukunft ohne das Venlafaxin entgegen.

Bitte schreibe eine Signatur, die ist wichtig, auch ob du noch andere Medis nimmst ist relevant.

Wünsche dir viel Erfolg und guten Austausch hier.

Lg
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]

Snowflake19
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo Anna und Fledermaus,
danke für eure freundlichen Antworten 🙂
meine Signatur habe ich erstellt. Ich finde das Forum sehr hilfreich, besonders der Zuspruch tut mir gut, nachdem ich bis jetzt von ärztlicher Seite nicht die erhoffte Unterstützung bekommen habe. Ich hoffe nun einen Psychiater zu finden, der mich unterstützt und nicht allein lässt. Ich beschäftige mich auch mit Vitaminen und anderen Hilfsmittel die mich in der Ausschleichphase unterstützen. Ich habe die AD damals widerstandslos genommen, das würde ich nicht mehr tun. Ich wünsche allen einen schönen Tag 🙂 LG Snowflake
Seit 2009 Venlafaxin 75mg wegen Kontrollzwänge, Angstzustände
1. Ausschleichversuch im Herbst 2011, extreme Hoffnungslosigkeit, viel weinen, kein Antrieb
Wiedereinnahme ab ca. 12/11
2. Ausschleichversuch im Herbst 2015, während des Ausschleichens Brainzaps und Schindel bei schnellen Kopfbewegungen, ab 12/15 bei Null extreme Angstzustände, Angst verrückt zu werden, kein Appetit, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussel
Seit 01/16 Wiedereinnahme von Venlafaxin 75mg
Sonst keine AD oder andere Medikamente
Erneutes Ausschleichen:
02.02.2020: 75,00 auf 67,50: Reduzierung gut vertragen. Habe einmal Kapsel zu spät eingenommen, dann merkte ich Schwindel. Vereinzelt leichter Schwindel beim schnellen Kopfbewegungen.
02.03.2020: 67,50 auf 60,75: Vertrage Reduzierung gut. Vereinzelt leichter Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen.
02.04.2020: 60,75 auf 54,68: Vertrage Reduzierung gut.
01.05.2020: 54,68 auf 49,20: Vertrage Reduzierung gut.
31.05.2020: 49,20 auf 43,11: Vertrage Reduzierung gut.

Straycat
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Hallo Snowflake,
Snowflake19 hat geschrieben:
14.12.2019 13:57
Ich hoffe nun einen Psychiater zu finden, der mich unterstützt und nicht allein lässt.
Ich will dir keinesfalls den Mut nehmen, aber der vorherrschenden Erfahrung in diesem Forum nach sind solche Psychiater leider sehr rar gesät. Die meisten empfehlen ein viel zu schnelles Reduzieren oder verordnen nur neue Medikamente.
Bleibe - dir zuliebe - stets kritisch und beschäftige dich selbst eingehend mit dem Absetzen. Leider ist die ärztliche Unterstützung da meistens sehr dürftig. Man muss wirklich zu seinem eigenen Absetz-Profi werden.
Snowflake19 hat geschrieben:
14.12.2019 13:57
Ich beschäftige mich auch mit Vitaminen und anderen Hilfsmittel die mich in der Ausschleichphase unterstützen.
Das ist gut, wenn du dich da umfassend informierst. Aber auch bei Nahrungsergänzungsmitteln bitte stets langsam und vorsichtig antesten, wie du sie verträgst. Viele vertragen während des Absetzens (und auch danach) NEM nicht so wie üblich.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg beim Ausschleichen :)

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Cashi
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Cashi »

Hallo von mir.. Ich setze mit dem Forum seit einigen Jahren ab. Die Absetzversuche davor sind gescheitert und es sind immer mehr schlimme Symptome hinzu gekommen. Es ist eine Mammut Aufgabe. Aber dir wird es ohne venlaflaxin besser gehen und du wirst es schaffen.
Lg Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr

Snowflake19
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo Cashi, ja das hoffe ich sehr, danke für deinen Zuspruch 🙂 LG Snowflake
Seit 2009 Venlafaxin 75mg wegen Kontrollzwänge, Angstzustände
1. Ausschleichversuch im Herbst 2011, extreme Hoffnungslosigkeit, viel weinen, kein Antrieb
Wiedereinnahme ab ca. 12/11
2. Ausschleichversuch im Herbst 2015, während des Ausschleichens Brainzaps und Schindel bei schnellen Kopfbewegungen, ab 12/15 bei Null extreme Angstzustände, Angst verrückt zu werden, kein Appetit, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussel
Seit 01/16 Wiedereinnahme von Venlafaxin 75mg
Sonst keine AD oder andere Medikamente
Erneutes Ausschleichen:
02.02.2020: 75,00 auf 67,50: Reduzierung gut vertragen. Habe einmal Kapsel zu spät eingenommen, dann merkte ich Schwindel. Vereinzelt leichter Schwindel beim schnellen Kopfbewegungen.
02.03.2020: 67,50 auf 60,75: Vertrage Reduzierung gut. Vereinzelt leichter Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen.
02.04.2020: 60,75 auf 54,68: Vertrage Reduzierung gut.
01.05.2020: 54,68 auf 49,20: Vertrage Reduzierung gut.
31.05.2020: 49,20 auf 43,11: Vertrage Reduzierung gut.

Snowflake19
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Liebe Forum-Mitglieder,

zu aller erst wünsche ich allen ein gutes und gesundes neues Jahr und dass wir unseren Zielen näher kommen oder sie erreichen :)

In den letzten Wochen war ich eher stiller Mitleser und habe mir meine Gedanken über meinen bevorstehenden Ausschleichstart gemacht. Grundsätzlich möchte ich so bald als möglich damit anfangen, habe aber dann wieder gedacht, dass ich auf den Termin beim Psychiater warte (ist am 22.1.20). Nachdem ich nicht weiß, wie der Psychiater auf meinen Plan (ausschleichen mit der Kügelchen-Methode) reagiert, möchte ich fragen, ob ich das Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode auch auf eigene Faust machen kann/soll. Soll ich das überhaupt erwähnen beim Termin?

Mein letzter Ausschleichversuch ging komplett in die Hose und mittlerweile bin ich drauf gekommen, wie ahnungslos ich damals war und blind und vertrauensvoll. Ich habe mich schon sehr geärgert, wie leicht man in die Abhängigkeit geschickt wird und einem gesagt wird, dass die Krankheit wieder da ist, obwohl es Absetzerscheinungen waren! :frust: Das find ich einfach nur zum Ko :censored: !!

Deshalb bin ich so froh, dieses Forum hier gefunden zu haben und möchte dafür herzlich DANKE sagen. :)

Allen einen schönen Abend und liebe Grüße :)
Snowflake19
Seit 2009 Venlafaxin 75mg wegen Kontrollzwänge, Angstzustände
1. Ausschleichversuch im Herbst 2011, extreme Hoffnungslosigkeit, viel weinen, kein Antrieb
Wiedereinnahme ab ca. 12/11
2. Ausschleichversuch im Herbst 2015, während des Ausschleichens Brainzaps und Schindel bei schnellen Kopfbewegungen, ab 12/15 bei Null extreme Angstzustände, Angst verrückt zu werden, kein Appetit, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussel
Seit 01/16 Wiedereinnahme von Venlafaxin 75mg
Sonst keine AD oder andere Medikamente
Erneutes Ausschleichen:
02.02.2020: 75,00 auf 67,50: Reduzierung gut vertragen. Habe einmal Kapsel zu spät eingenommen, dann merkte ich Schwindel. Vereinzelt leichter Schwindel beim schnellen Kopfbewegungen.
02.03.2020: 67,50 auf 60,75: Vertrage Reduzierung gut. Vereinzelt leichter Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen.
02.04.2020: 60,75 auf 54,68: Vertrage Reduzierung gut.
01.05.2020: 54,68 auf 49,20: Vertrage Reduzierung gut.
31.05.2020: 49,20 auf 43,11: Vertrage Reduzierung gut.

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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo snowflake :) ,
dir auch alles Liebe u Gute für dieses Jahr!

Bist du bei diesem Psychiater schon länger in Behandlung? Weißt du, wie er zum Absetzen steht bzw welche Absetzschritte er empfiehlt?

Grundsätzlich ist es so, daß du zum Absetzen keinen Arzt brauchst. Oft ist es sogar besser, weil die meisten Ärzte nach den Erfahrungen aus dem Forum, keine Kenntnis von der Absetzsymptomatik haben u als Folge keine Notwendigkeit eines risikominimierenden Absetzens (wie es hier empfohlen wird) sehen.

Im besten Fall wird dieses Vorgehen des Kügelchenzählens belächelt (so ist das bei mir), im schlechteren Fall wird dagegenangeredet.

Du brauchst den Psychiater eigentlich nur, um dein Rezept für ein Präparat mit den Kügelchen zu bekommen.

Nur Mut, viele Foris hier setzen ohne Unterstützung/Begleitung durch einen Psychiater ab - es gibt eben auch zu wenig kompetente in Bezug auf das Absetzen von PP.

Dann nehmen wir unsere Gesundheit eben selbst in die Hand und hier im Forum gibt es viel Verständnis und Unterstützung.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Snowflake19
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo Anna,

vielen Dank :)
Bei dem Psychiater bin ich zum ersten Mal, weil die Psychiaterin die mir die Tabletten verschrieben hat, die Ordination geschlossen hat. Daher weiß ich nicht, wie der neue Psychiater so ist. Aber ich will mich davon auch nicht abbringen lassen, die Tabletten auszuschleichen. Das Rezept für die Efectin75 bekomme ich auch von meinen Hausarzt, also Psychiater brauch ich eigentlich für das nicht. Ich dachte, ich bespreche das mit ihm und schau was der sagt.
Du hast Rest - ich brauche etwas Mut - aber nachdem schon andere "auf eigene Faust" ausgeschlichen haben, werde ich das, wenn es notwendig ist, auch tun. Und nachdem ich schon so viel mehr weiß als damals hoffe ich, dass es auch klappen wird bzw. ich bin zuversichtlich, dass es klappen wird :)

Schönen Abend und liebe Grüße :)
Snowflake
Seit 2009 Venlafaxin 75mg wegen Kontrollzwänge, Angstzustände
1. Ausschleichversuch im Herbst 2011, extreme Hoffnungslosigkeit, viel weinen, kein Antrieb
Wiedereinnahme ab ca. 12/11
2. Ausschleichversuch im Herbst 2015, während des Ausschleichens Brainzaps und Schindel bei schnellen Kopfbewegungen, ab 12/15 bei Null extreme Angstzustände, Angst verrückt zu werden, kein Appetit, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussel
Seit 01/16 Wiedereinnahme von Venlafaxin 75mg
Sonst keine AD oder andere Medikamente
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02.02.2020: 75,00 auf 67,50: Reduzierung gut vertragen. Habe einmal Kapsel zu spät eingenommen, dann merkte ich Schwindel. Vereinzelt leichter Schwindel beim schnellen Kopfbewegungen.
02.03.2020: 67,50 auf 60,75: Vertrage Reduzierung gut. Vereinzelt leichter Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen.
02.04.2020: 60,75 auf 54,68: Vertrage Reduzierung gut.
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Annanas
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo snowflake :)
Snowflake19 hat geschrieben:
05.01.2020 21:49
schau was der sagt.
Du hast Rest - ich brauche etwas Mut - aber nachdem schon andere "auf eigene Faust" ausgeschlichen haben, werde ich das, wenn es notwendig ist, auch tun.
Natürlich wäre es schön, wenn ein Arzt das Absetzen begleiten würde, leider gibt's aber nur wenige, die sich mit der Absetzproblematik auskennen.
Deshalb werden Ärzte in dieser Hinsicht oft als wenig hilfreich angesehen.
Hier gibt's auch eine Studie, die u.a. das thematisiert:
viewtopic.php?p=201504#p201504

Die meisten Foris hier setzen allein ab - mit der gegenseitigen Unterstützung im Forum.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo Anna, hallo Forum-Mitglieder,

Anna, danke für deine Antwort und den Link - ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen :)

Ich möchte mich mit folgenden Thema an euch wenden. Ich habe mit übermäßigen Kontrollieren zu tun. Wenn ich meine Wohnung verlasse, kontrolliere ich generell ob die Wasserhähne abgedreht sind, ob der Herd aus ist, ob der Fön ausgesteckt ist. Das nimmt einige Zeit in Anspruch. Ich brauche besonders beim Herd mehrere Durchgänge, bis ich sicher bin, dass alle Drehknöpfe auf der Nullstellung sind und das auch keine Kontrollleuchte an ist. Bei mir ist es so, dass ich mir "nicht vertraue" und meine, dass ich etwas übersehe und dadurch etwas Schlimmes passiert (zB Brand wegen eingeschalteten Herd). Grundsätzlich läuft es darauf hinaus, dass ich schuld wäre, würde etwas passieren.

Meine Therapeutin hat gesagt, dass Kinder manchmal Verantwortung der Eltern übernehmen. Das scheint mir bei mir schlüssig, da ich in meiner Kindheit einige traumatische Erlebnisse hatte (Konkurs der elterlichen Firma, Vater der das Geld in die Wirtshäuser getragen hat, Existenzängste, Haus wurde zwangsversteigert, Mutter war völlig überfordert und vom Vater alleine gelassen). Ich wurde in der Schule ab ca. 12-15 Jahre gehänselt, das hat mich auch sehr geprägt.

Das Kontrollieren war wohl eine Strategie, ich habe sie über all die Jahre sehr "gepflegt" und es entstand für mich ein großer Leidensdruck.

Das übermäßige/mehrmalige Kontrollieren mache ich auch bei meinem Arbeitsplatz, wenn ich ihn am Abend verlasse. Dazu gesellen sich manchmal Zwangsgedanken, was wohl alles passieren kann, wenn ich etwas übersehe, das können auch banale Dinge sein. Die schlimmsten Horrorgeschichten kommen dabei raus. Die Zwangsgedanken habe ich aber schon viel besser im Griff und weiß damit umzugehen (nicht immer aber immer öfter :) ). Bzw. sie kommen nicht mehr so oft wie früher.

Hat jemand auch mit dem Kontrollieren zu tun und kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Ich bin schon bei einigen "Kontroll-Stationen" selbstsicherer und kann sie bereits besser handeln. Der Herd jedoch macht mir noch immer große Schwierigkeiten.

Vielen Dank für`s durchlesen, es hilft wenn man ohne Hemmungen von seinem Leiden erzählen kann.
Schönen Abend und liebe Grüße, Snowflake
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Straycat
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Hallo Snowflake,

ich selbst kenne dieses "Kontroll-Thema" nicht so ausgeprägt. Aber ich kenne es sehr gut von meiner Tante.
Sie muss auch immer alles mehrfach kontrollieren, bevor sie das Haus verlässt und auch danach plagen sie noch Sorgen.

Ihr hilft es zB ein Foto vom Herd mit dem Smartphone zu machen. So kann sie sich auch nachher immer nochmal vergewissern, wenn sie sich selbst nicht mehr traut, dass sie alles abgedreht hat.
Wäre das vielleicht auch eine sinnvolle Taktik für dich?

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
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Susanne1978
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Snow, wenn ich mit bügeln fertig bin, dann sage ich mir bewusst: Und jetzt ziehe ich den Stecker raus und das Bügeleisen ist aus.....

Das verankert sich im Kopf bei mir. Vielleicht eine Alternative für dich?

LG Susanne
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5 % = 62,50 mg

[spoil]
NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

AB 07-2019 NEHME ICH DIESE NEM VERTEILT AUF 2 TAGE

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg[/spoil]

Wommy
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Wommy »

Hallo Snowflake

Ich würde noch gerne auf deine vorherige Frage antworten.
Ich handhabe das mit meinen Medikamenten überhaupt nicht mehr mit irgendeinem Arzt.
Ich verlasse mich nur auf mich und die Erfahrungen des Forums.
Ich sehe zu, das ich die Citralopram die ich absetze in der für mich gewünschten Form verschrieben bekomme.
Damit fahre ich gut.
Ich kann gut darauf verzichten ein mildes Lächeln zu bekommen, wenn ich vom langsamen absetzen spreche.

Liebe Grüße
Wommy
Mein Verlauf
1996- 2007 Bromazepam ( Normoc)im Niedrigdosis Bereich genommen.
Diverse Absetzversuche sind gescheitert.
Ratgeber über Medikamentenabhängigkeit gelesen und beschlossen eine Entgiftung in einer Klinik zu starten.

Nach 3Wochen auf Null entlassen.
Befund: Persönlichkeitsstörung

Es war die Hölle aber geschafft.


Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
Symptome abzufangen.

Eine neue Ära beginnt.

2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
Totaler Absturz bei 7,5 mg.
Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

Neuer Absetzvesuch gestartet:
September 2017 auf 14 mg gegangen.

September 2018 auf 10mg ( genaue Daten weiß ich nicht
nicht mehr, immer 1 mg
Schritte)
September 2019 auf 6mg( von 7mg auf 6 mg in 2
Schritten )


Entzugserscheinungen in unterschiedlichen Stärken und auch in unterschiedlichen Zeiten:

Kieferpressen, diverse Zahnentzündungen und Schmerzen
Schwindel
Zapps
Aggressiv
Unruhe
mehrere Grippen
Gliederschmerzen Darm und Blasenprobleme
Wut
Schlapp
Erschöpft
Geräuschempfindlich, frieren, schwitzen
Allein sein ist das beste für mich
Alles andere ist Stressbesetzt.


Ab 28.Okt. 2019 auf 5,8 mg per Wasserlösmethode
Ab 20. Dez. 2019 auf 5,6 mg per Wasserlösmethode
Ab 13. Jan. 2020 auf 5,4 mg
Ab 02. Febr. 2020 auf 5,0 mg
Ab 01. April 2020 auf 4,8 mg
Ab 28. April 2020 auf 4,6 mg
Ab 25. Mai 2020 auf 4,4 mg
Ab 22. Juni 2020 auf 4,2 mg
Unterstützung
Versuch Cbd Öl gestartet am 02. Febr. 20
Vitamine: B Vitamine und ab und zu Hoggar Night
Progesteron Creme

Snowflake19
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Re: Snowflake19: Hallo, ich stelle mich vor / Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo Cat, Susanne und Wommy,

danke für eure Tipps und den Zuspruch.

Schönen Sonntag und liebe Grüße
Snowflake :)
Seit 2009 Venlafaxin 75mg wegen Kontrollzwänge, Angstzustände
1. Ausschleichversuch im Herbst 2011, extreme Hoffnungslosigkeit, viel weinen, kein Antrieb
Wiedereinnahme ab ca. 12/11
2. Ausschleichversuch im Herbst 2015, während des Ausschleichens Brainzaps und Schindel bei schnellen Kopfbewegungen, ab 12/15 bei Null extreme Angstzustände, Angst verrückt zu werden, kein Appetit, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussel
Seit 01/16 Wiedereinnahme von Venlafaxin 75mg
Sonst keine AD oder andere Medikamente
Erneutes Ausschleichen:
02.02.2020: 75,00 auf 67,50: Reduzierung gut vertragen. Habe einmal Kapsel zu spät eingenommen, dann merkte ich Schwindel. Vereinzelt leichter Schwindel beim schnellen Kopfbewegungen.
02.03.2020: 67,50 auf 60,75: Vertrage Reduzierung gut. Vereinzelt leichter Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen.
02.04.2020: 60,75 auf 54,68: Vertrage Reduzierung gut.
01.05.2020: 54,68 auf 49,20: Vertrage Reduzierung gut.
31.05.2020: 49,20 auf 43,11: Vertrage Reduzierung gut.

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Re: Snowflake19: Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo und guten Abend,

ich war nun schon länger nicht mehr online, bin aber nicht untätig geblieben:
Ich habe mit dem Ausschleichen von Venlafaxin am 2. Februar begonnen :-) Und das freut mich sehr!
Mittlerweile bin ich bei 60,75mg bis Ende März, dann wird wieder reduziert. Es geht mir soweit recht gut, bis auf vereinzelt leichtem Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen. Auch psychisch (klopf auf Holz) geht es mir gut, außer das mich die derzeitige Situation um Corona ängstigt, aber das geht ja (fast) allen so...

Ich wünsche euch allen alles Gute und vor allem viel Gesundheit.
LG Snowflake
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Re: Snowflake19: Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Hallo Snowflake,

das klingt sehr gut und ich freu' mich, dass die Reduzierungen bis jetzt gut klappen :)
Bei mir waren eigentlich praktisch alle Reduzierungen bis ca. 37,5mg noch komplett problemlos. Danach wurde es dann zeitweise etwas schwieriger, aber nie extrem schlimm.
Ich drücke dir fest die Daumen, dass es bei dir auch weiterhin so gut läuft.

Alles Liebe,
Cat
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Snowflake19
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Re: Snowflake19: Venlafaxin

Beitrag von Snowflake19 »

Hallo liebe Forum-Mitglieder,
ich habe folgende Frage: bei meiner Ausschleichphase bin ich von 75mg auf mittlerweile bei 43,11mg angelangt :party2: Die nächste Etappe ab 30.6.2020 ist 37,5mg. Bis jetzt habe ich "Efectin 75mg" genommen. Da es von Efectin die 37,5mg Variante nicht gibt, hat mir mein Arzt "Venlafaxin Hexal" Kapseln mit 37,5mg aufgeschrieben. Laut meinem Arzt ist der Aufbau des Medikaments der gleiche wie bei den Efectin, nur halt mit anderem Namen. Ich habe mir die Kapseln bereits aus der Apo geholt, sie sind schon um einiges kleiner als die von Efectin 75mg, es sind natürlich weniger Kügelchen drin. Es ist schon etwas schwieriger die Kügelchen wieder reinzubringen, aber mit etwas Fingerweh klappt es schon.

Nun meine Frage: Habt ihr Erfahrung mit Wechsel des Herstellers? Laut meinem Arzt sollte ich keinerlei Beschwerden haben bzw. wie gewohnt weiter ausschleichen können.

Danke & schöne Grüße :)
Snowflake
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Re: Snowflake19: Venlafaxin

Beitrag von Ululu »

Hallo Snowflake.

der nächste Schritt, den du geplant hast, ist ziemlich groß.
Du kennst die 10 % Empfehlung zum Absetzen, oder ?

Mit einem Herstellerwechsel gibt es sehr unterschiedliche Erfahrungen.
Manch einer merkt überhaupt nichts, andere haben große Probleme.
Das müsstest du ausprobieren.

Ich an deiner Stelle würde aber nicht gleichzeitig umstellen und den Hersteller wechseln.
Wenn Probleme auftauchen, weißt du sonst nicht, was die Ursache ist. :?

Ich würde also mit dem alten Präparat reduzieren und das neue erst einnehmen, wenn die Reduzierung verkraftet ist.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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