Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Aktuell: viele Aktive hier sind zur Zeit sehr eingespannt und es gibt viele Neuanmeldungen und große Aktivität. in Zeiten wie diesen ist der Selbsthilfeaspekt besonders wichtig. Bitte unterstützt Euch gegenseitig und wenn ihr neu seid: habt Geduld - das Freischalten moderierter Beiträge kann ein länger dauern.

Dieses Forum ist rein privat und ehrenamtlich betrieben. Um unsere Unabhängigkeit zu gewährleisten, nehmen wir auch keine Spenden an.

Die meisten Beiträge sind für nicht angemeldete Besucher nicht einsehbar. Der Erfahrungsaustausch über das Ausschleichen von Psychopharmaka ist nur registrierten Mitgliedern zugänglich.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Wenn Du am Austausch teilnehmen möchtest, lies bitte bevor Du Dich registrierst, die Info für Neue und Interessierte:

Wenn Du Nebenwirkungen von den Medikamenten oder vom Absetzen hast, dann melde sie auf jeden Fall den öffentlichen Stellen.

Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Clarissa
Beiträge: 3517
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Clarissa » Samstag, 14.03.20, 14:31

Liebe Dagma.

Ich jedenfalls bin am Schlafmangel nicht gestorben, aber es war schon heftig.

Ich bin aus der Falle nur mit ganz viel Geduld wieder rausgekommen. Und ohne Medikamente.
Für mich war Schlaf zeitlebens ein sensibles Thema und ist es auch noch.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Montag, 16.03.20, 11:15

Liebe Foris, ich brauche dringend euren Rat. Seit vielen Wochen hab ich nun ständig einen unaushaltbaren Druck mit starken Schmerzen im Bauch und ständig den Druck in einen Anfall zu fallen. Besonders abends quälen mich grausame Empfindungen als wenn ich verrückt werden würde. Wenn ich nicht eine Zopiclon nehme schlafe ich wegen dem anhaltenden Druck nicht 1 Minute und mit Zopiclon 2-3 Stunden. Da ich bald keinen Nachschub mehr habe erwäge ich wieder ein Benzo einzudosieren. Habe das sichere Gefühl, dass ich wegen den extremen Erregungstzuständen kein Ruhe finde und dass ich sterben werde wenn ich nicht mehr schlafe.

Mein Körper ist nicht müde trotz extremem Schlamangel nur extrem gestresst. Habe Schmerzen in den Gehirfasern, starken Schwindel und Gangunsicherheit.

Jeden den ich frage sagt, am Schlafmangel stirbt man nicht. Fakt ist, wenn ich diesen Druck nicht loswerde werde ich am Nichtschlafenkönnen sterben, denn es kann sich kein Schlaffdruck aufbauen.

Da es mir so schlecht geht wegen meinen Anfällen kann ich das Bett nicht mehr verlassen um z. B. ins Krankenhaus zu gehen.

Aber es nimmt mich auch keiner wirklich ernst.
Also denke ich jetzt ernsthaft darüber nach nach fast 5 Monaten wieder einzudosieren um zu überleben. Ich weiß dass ich mich vielleicht übertrieben anhöre aber diese völlig unaushaltbare Situation geht jetzt 2 Monate so und es wird nicht besser sondern immer schlimmer.

Mein Neurologe hilft mir nicht er hatmir Pipamperon verschrieben was überhaupt nicht hilft auch nicht in der Höchstdosierung.

Kann mir jemand sagen in welcher Höhe ich eindosieren darf? Hab noch Díaz Tropfen und Tavor 1mg.

Mir ist jetzt alles egal, will das nur überleben und wenn ich bis zum Ende meines Lebens Benzos nehme, Hauptsache ich überstehe das.

Sorry, dass ich soviel geschrieben habe aber ichwollte meine Lage wirklich klar machen.

War in meinem ganzen Leben noch nie in einer so ausweglosen Lage, die Angst mit wieviel Qual das enden könnte raubt mir den Verstand
😢😢😢
Danke im Voraus für eure Antworten und für euer Verständnis
LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Montag, 16.03.20, 12:50

Hallo, ihr Lieben, habe noch eine Frage bzgl. Zopiclon!

Und zwar habe ich abends seit ich das Zopiclon nehme wenn ich mal für eine Minute wegsacke grausame und Quälende Empfindungen/Gefühle.

Empfinde es so, dass etwas mit mir „passiert“, das als würde ich verrückt werden. Stehe dann schnell auf um in die Realität zurückzukommen, aber der Zustand bleibt bis ich die Schlaftablette nehme.

Kann Zopiclon der Auslöser sein für Du diese Zustände?

Ich hoffe, ich sprenge mit meinen ganzen Problemen nicht den Rahmen dieses Forums aber ich weiß nicht wer mir sonst helfen kann.

Obwohl: nächste Woche habe ich einen Termin bei einem Suchtmediziner, ich hoffe, dass ich es schaffe bis zu ihm!

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Maria__
Beiträge: 71
Registriert: Montag, 01.10.18, 11:05

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Maria__ » Mittwoch, 18.03.20, 7:37

Liebe Dagma,

das ist ganz fürchterlich was Du da erlebst! So grausame und quälende Empfindungen kenne ich auch aus verschiedenen
Phasen meines Entzugs, unbeschreibliches Grauen ist das. Oft auch, wie Du beschreibst, in Verbindung mit kurzem Einschlafen oder beim nächtlichen Aufwachen.

wäre es denn nicht wirklich sinnvoller, wenn Du wieder ein bisschen vom Benzo eindosierst, oder versucht über Diazepam
etwas Stabilität zu erreichen? Ich habe gerade nicht Deinen kompletten Verlauf gelesen, verzeih mir wenn ich etwas wiederhole, das schon mehrfach vorgeschlagen wurde.

Halte Durch!
Alles Liebe
Maria
05/2004 Beginn Fluxetin 40mg wegen Angststörung & Bulimie;
2009-2015 drei Absetzversuche, jedes Mal nach einigen Monaten wieder eindosieren müssen, da zahlreiche Symptome (Ängste,Grübelgedanken,Anspannung,Unwohlsein,Desinteresse,Verzweiflung,Heulattacken,massive Verstopfung etc.); Dann hab ich erstmalig versucht, das Ganze etwas langsamer anzugehen:
12/2015-10/2016 auf 30mg-> hat funktioniert.
10/2016-08/2017 auf 20mg-> Grippegefühl, Hormonelle Störungen (starke Akne, Haarstruktur verändert sich), depressive Einbrüche, seltsame Empfindungen, aber insgesamt noch aushaltbar.
08/2017-04/2018 auf 10mg -> das war zu schnell, Deper- und Derealisationserleben, Ängste, Unwohlsein, Grübeln...
04/2018-10/2018 auf 5mg ->immer labiler, zunehmende Angstattacken, Anspannung, allgemeines Unwohlsein, soziale Unsicherheit, Phasen extremer Gereiztheit bis Aggressivität (sehr untypisch für mich!!), nichts macht mehr Spaß -> dachte ich halte es aus und dann wirds schon irgendwann vorbei sein mit dem Entzug...
10/2018 auf 5mg -> plötzlich der Crash: extreme Angst, nicht mehr aufhören können zu weinen, Zittern, völlige Appetitlosigkeit (-8kg), Gedankenrasen,Grübelzwang, DR/DP, extreme Anspannung & "verrückte" Gedanken & Gefühle wie: Nähe nicht ertragen können,ich drehe durch etc.,Schuldgefühle, Verzweiflung + Suizidgedanken, Ohrwürmer, komisches Zeitgefühl...Horror!
10/2018 schnelles Wiedereindosieren Fluox.auf 10mg, dann nach drei Wochen auf 20mg - "Wackel-Gefühl" im Kopf, Unwohlsein, kein EInfluss auf Angstsymptomatik, also zuzügl. Opipramol 150mg vom Arzt bekommen - hat die körperlichen Angstsymptome zunächst gedämpft, nach 2 Wochen jedoch Rückkehr der Symptome...völlig unverständlich für mich - Entsetzen!
12/2018 auf 30mg Fluoxetin, Opipramol innerhalb von 2 Wochen in Klinik ausgeschlichen und zeitgleich Quetiapin eindosiert. Rückkehr starke Anspannung, frühes Aufwachen mit Angst im Bauch, Unruhe, Unwohlsein, Verzweiflung..vermutl. Absetzen des Opipramols + Fluoxetinproblematik; unaufhörlich starke innere Anspannung, v.a. morgens beim Aufwachen mit gestörtem Schlaf,Unruhe,ganzer Körper dauerangespannt,DR/DP, Neurogedanken,Neuroemos,schwerdepressiv, nur geweint, nicht-essen-können, Dauerangst, Endlosgrübeln...
26.02.2019 Fluox.25mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wellenartig heftige Neuroemotionen, Neurogedanken, Angst,Gefühl von Instabilität,rasche Schwankungen
27.03.19 Fluox.20mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wie bei 25mg nur ab und an klare Fenster
16.05.19 Fluox. 18mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wie bei 20mg nur ab und an klare Fenster
07.08.19 Dosis wie oben: Sehr depressiv, Angst, DR/DP,rasche Stimmungswechsel, Neuro-Emotionen &-Gedanken,krasse Wut&Durchdrehgefühl,Appetitlosigkeit
17.08.19 Fluox.18,5mg...keine wirkliche Veränderung
25.08.19 20mg-siehe oben
07.09.19 23mg-nach einiger Zeit etwas Besserung, mehr Wellen und ein paar Fenster
Ansonsten:
20.10.19Quetiapin 200mg - 12,5mg = 187,5;
06.11.19Quetiapin 200mg - 18,5mg = 181,5mg
03.12.19Quetiapin wieder hoch auf 187,5mg...wegen Aggression, starkem DR/DP,Angst,Depressiven Schüben, furchtbares Gefühl in Träumen & bei Aufwachen...Grauen
15.02.20 Quetiapin 181,5mg 05.03.20 wieder hoch auf 187,5mg da Schlaflosigkeit, Panikattacken nachts
Notfallmed: Tavor, ab 07.02.20 wieder gelegentlich 0,25mg (nach 68 tagen Abstinenz)

Clarissa
Beiträge: 3517
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 18.03.20, 8:20

Liebe Dagma.

Deine Zustände sprechen für ein gereiztes ZNS. Dann kann durchaus Zopiclon auch der Auslöser dafür sein bzw. eine Toleranz dem Zopiclon gegenüber.

Das ist eine quälende Situation, die sich keiner vorstellen kann, der sie nicht selbst durchleben muß.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 18.03.20, 10:19

Liebe Foris, da mein Zopiclon jetzt bald alle ist und ich keinen Nachschub mehr bekomme, mein Frage: gibt es einfach Möglichkeit das Mittel vorübergehend aus dem Internet zu bestellen bis ich die Krise überwunden habe. Das Problem, gestern musste ich schon1,5 Tabletten nehmen weil 1 nicht mehr wirkt. Mein Arzt weiß nicht, dass ich solange Zopiclon genommen habe, er würde mich kurzerhand abblitzen lassen. Hab ja in meinen vorherigen Berichten schon geschrieben, was ich befürchte. Jetzt wird’s wirklich ernst.
Oder soll ich ein Benzo eindosieren als Alternative?
Bin ratlos und total verängstigt.

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4042
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 18.03.20, 10:47

Liebe Dagma!

Die z-drugs sind wegen ihrer kurzen HWZ bekannt dafür sehr schnell eine Toleranz aufzubauen, bzw. entzügig zu machen - da scheint mir bei dir der Fall zu sein.

Aus dem Internet würde ich auf keinen Fall bestellen, die Quellen und Zusammensetzungen dieser scheinbar guten Lieferanten ist risikoreich.

Ich kenne solche Zustände auch, ich nehme Zolpidem, muß aber dzt. Gott sei Dank nicht steigern, ich hatte vor Jahren schon mehr genommen, konnte mich aber runterdosieren, sogar bis auf nur mehr 7,5 mg (dreiviertel Tablette), aufgrund mehrere KH Aufenthalten aber wieder auf 1 ganze Tablette gegangen, die ich jetzt seit Monaten konstant halten kann.

Allerdings um den Preis dass ich kaum Schlaf bekomme - wenn ich 2 Stunden Schlaf pro Nacht bekomme, schätze ich mich schon glücklich.

Ich würde an deiner Stelle versuchen, nicht die Zopiclondosis auf 1,5 Tabl. zu erhöhen, denn du wirst dadurch nicht mehr Schlaf bekommen und wenn dann nur kurzfristig und dann mußt du wieder steigern usw.

Ich kann dir nachfühlen wie qualvoll diese Zustände sind, habe ich sie selbst schon erlebt, aber vielleicht kannst du versuchen sie auszuhalten, und dir einfach so mehr Ruhe zu gönnen, auch wenn du nicht schlafen kannst.

Schlafdefizit ist eines der schlimmsten Dinge überhaupt, aber durch ein Hochdosieren von Zopliclon wird sich ein Teufelkreis bilden, aus man schwer wieder rauskommt.

Ob dir ein anderes Benzo dabei hilfreich wäre, kann man nicht sagen, wir raten zu keinem PP, aber am besten besprichst du das dann mit deinem Suchtberater.

Ich kann dir nur von mir sagen, dass ich zusätzlich noch Diazepam nehme seit meiner Gehirntumor OP, Niedrigdosisbereich, aber es beruhigt mich weder, noch, kann ich davon mehr oder besser schlafen, aber dafür ist meine Tagesdosis vielleicht auch zu gering.
Ich soll es wegen der Gefahr der Krampfschwellenerniedrigung nach der Op einnehmen, aber Freude habe ich damit keine:(
Vor allem weil ich es gar nicht merke, weder dass es bei mir die Unruhe verringert, noch, dass ich weniger Ängste habe.

Ich glaube also nicht, dass dir Diazepam in deiner Situation was bringen würde....

Vielleicht kannst du mit deinem Arzt mal besprechen ob nicht das Thema Epilepsie abgeklärt werden könnte, es gibt da nämlich auch psychische Anfälle, vielleicht wäre da ein Antiepileptikum eine richtige Medikation.

Vielleicht hast du aber auch NW von Melperon und/ oder Baclofen...?

Alles Gute wünsche ich dir! GLG
► Text zeigen

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 18.03.20, 11:17

Liebe Lunetta, wie komme ich an einen Arzt der mir Zopiclon verschreibt? Wieso verschreibt es dir dein Arzt so ohne weiteres? Was mach ich wenn ich nichts mehr habe?
Mache mir solche Sorgen. Bist du auch in einer Toleranz? Warum wirkt das zolpidem bei dir noch nach so langer Zeit?
Was würde passieren, wenn du das Mittel ansteht?

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4042
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 18.03.20, 11:34

Hallo!

Ich nehme das Zolpidem schon seit mehr als 20 Jahren, und bekomme es vom HA auf Privatrezept.
Er weiß, dass ich es nach so langer Zeit nicht mehr weglassen kann - ich war ja schon am Absetzen und bin von 2 Tabletten (so hoch war ich zwischendurch vor 5 Jahren) auf nur mehr eine dreiviertel runtergekommen, aber durch schwere familiäre Erkrankungen und dann mein eigener Tumor bin ich wieder auf ein ganze Tablette gekommen.


Ich bin ganz sicher in einer Toleranz, denn vor Jahren noch habe ich mit Zolpidem die ganze Nacht durchgeschlafen.
Mein HA weiß, dass ich veratwortungsbewußt damit umgehe, und nicht steigere, habe das auch in schlimmsten Zeiten nicht gemacht, nur eben von einer dreiviertel auf eine ganze Tablette hoch, weil, mir diese 1 Tablette wenigstens noch ca. 2 Stunden Schlaf schenkt.
Ich hatte das aber mit meinem Psychiater abgesprochen die Erhöhung, da er meinte, dass Schlaf dzt. wichtiger ist als Entzug.
Lt. meinem Psychiater hätte ich sogar 2 Tabletten abends nehmen dürfen, das wäre noch im therapeutischen Bereich, aber ich weiß wie schwer ich davon runtereduzieren mußte, das wollte ich nicht in den Sand setzen.

Hochdosieren geht so einfach, runterkommen ist verdammt schwer und hart.

Ich werde mit meiner gesamten Medikation vom HA und meinem Psychiater begleitet, und beide sagen dass ich mir wegen der 1 Zolpidem Tablette dzt. nicht den Kopf zerbrechen soll, da ich so viele andere gesundheitliche Baustellen habe.

Ich verstehe deine Sorgen sehr gut!!!

Nur das Zopiclon über`s Internet zu bestellen und in höherer Dosis weiter zu nehmen, wird dein Anfallsproblem nicht lösen - der Schlaf scheint ja nur ein Wegbeamen zu sein, die Ursache aber nicht geklärt...

Du solltest wirklich schauen, dass du dir einen verständnisvollen Arzt mit ins Boot holst, mit dem zu diesem Benzoproblem zu Leibe rücken kannst - denn für ein langsames Absetzen brauchst du ausreichend lange Rezepte, egal von welchem Benzo das dann wäre!

GLG
► Text zeigen

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Donnerstag, 19.03.20, 9:31

Hallo, ihr Lieben! Habe schon mal diese Frage gestellt aber stelle sie jetzt nochmal: seit ich Zopiclon nehme habe ich abends wenn ich still im Bett liege und das Bewusstsein mal wegsackt beim aufwachen grausame Gefühle und seit gestern wahnhafte Empfindungen. Empfinde Sachen die nicht stimmen oder real sind. Wenn ich darüber nachdenke löst sich diese falsche Empfindung auf und zurück bleibt die Angst, dass ich wahnsinnig oder verrückt werden. Habe all dies zu Angang des Benzoentzugs nicht gehabt. Erst seit ich Zopiclon nehme. Was soll ich tun?

Habe eine Riesenangst vor den Abenden wo diese Empfindungen auf mich zu kommen.
Habe sowieso nur noch eine Handvoll Zopis und dann?
Wichtig
zu wissen ist für mich, dass ich nicht verrückt werde und mein Gehirn nicht kaputt ist.

Abgesehen kann dieser ganze Zustand vom Zopiclon oder Von einer Zoiclonentzügigkeit kommen?

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Donnerstag, 19.03.20, 9:33

Sorry für meine vielen Rechtschreibfehler, bin zu unkonzentriert!
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Clarissa
Beiträge: 3517
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 19.03.20, 11:48

Hallo, Dagma.

Dieser Zustand kann vom Zopiclon, dessen Entzug, vom Benzoentzug, vom Melperon oder vom Baclofen kommen - wie auch lunetta schon schrieb. Oder von allem zusammen.
Alles zentral wirksame Substanzen.
So genau wird Dir das gar niemand aufdröseln können.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Sabs
Beiträge: 222
Registriert: Freitag, 10.01.20, 9:42

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Sabs » Donnerstag, 19.03.20, 19:08

Hi dagma,
mir geht es zurzeit auch ziemlich schlecht, aber wenn ich lese was du so durchmachst, bin ich völlig geschockt!!
Ich kenne mich aus eigener Erfahrung überhaupt nicht aus mit Benzoentzüge, aber habe in einem Bericht gelesen, dass es die schlimmsten sein sollen..
Von daher möchte ich dir meinen Respekt zollen, dass du diese fürchterliche Lebensphase durchstehst.
Habe deinen ganzen Threat gelesen und am Anfang hast du geschrieben, dass dein Mann möchte, dass du nicht wieder eindosiert. 1. Solltest du das entscheiden!!! 2. Wenn die Qualen dadurch erträglicher werden könnten und du dann langsam abdosieren kannst, wäre es das doch wert, oder?
Keine Ahnung wie lange du noch in diesem fürchterlichen Zustand verharren musst, du hast mein Mitgefühl!! Und ich hoffe sehr für dich, dass du es bald überstanden hast!!!

Alles Gute von mir! :group:
► Text zeigen

Sabs
Beiträge: 222
Registriert: Freitag, 10.01.20, 9:42

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Sabs » Donnerstag, 19.03.20, 19:13

Ps.: wegen dem Medi-Nachschub, könntest du zum psychiatrischen Notdienst gehen oder dich sogar für ein paar Tage stationär behandeln lassen.
Finde bei deiner Vorgeschichte, sollten deine Symptome auch neurologisch abgeklärt werden bzw. geklärt werden, ob man deine Situation irgendwie etwas erleichtern kann

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Freitag, 20.03.20, 8:13

Hallo Sabs, danke für dein Mitgefühl! Wo finde ich so einen so einen psychiatrischen Notdienst? Das Schlimme ist, ich bin bettlägerig und zu gar nichts in der Lage bin. Und stationär, meinst du in die Psychiatrie?

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Sabs
Beiträge: 222
Registriert: Freitag, 10.01.20, 9:42

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Sabs » Montag, 23.03.20, 13:20

Hi Dagma,
Sorry für die verspätete Antwort.
Musst du (oder dein Mann) mal in google eingeben, welcher psychiatrische Notdienst in deiner Nähe in Frage kommt. Ist sowas wie ne Notfalldienstzentrale.
Einfach psychiatrischer Notdienst in der Nähe in Google eingeben, dann mal anrufen und deine Situation schildern. Vielleicht darf auch dein Mann die Medis abholen, oder du musst dich halt in einem erträglichen Moment aufraffen und ihr fahrt gemeinsam hin.
Und ja, ich meine stationär in die Psychiatrie. Keine Ahnung, ob das was hilft, die ballern dich vielleicht auch nur mit Medis zu. Aber du würdest auch mal ne Untersuchung bekommen.

Wir geht es dir denn gerade? Noch unverändert schlecht oder etwas besser??
► Text zeigen

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Montag, 23.03.20, 16:28

Hallo sabs, danke für deine Antwort. Bis geht es so schlecht, dass ich es nicht mehr in Worte fassen kann. Ich glaube ernsthaft ich schaffe es nicht mehr, schlafe fast garnicht mehr habe ständig diesen Anfallsdruck und mein ZNS ist völlig überreizt. Hab wahnhafte Emfindunden und Gedanken. Denke im Moment nur noch ans sterben weil ich wegen des ZNS nicht mehr zur Ruhe komme und bete nur noch dass das Ende mit totaler Schlaflosigkeit nicht so schlimm wird. Habe keine Hoffnung mehr. Jeden Tag wird’s schlimmer und ich habe keine Sekunde mal Pause oder Erleichterung. Müsste heute zu meiner Heilpraktikerin wegen all der Dinge, sie kann mir sagen ob der Entzug oder das Zopiclon an meiner Lage schuld sind aber ich kann das Bett wegen den Anfällen und dem Druck nicht verlassen. Vllt. bist so so lieb und betest mal für mich.

LG
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Sabs
Beiträge: 222
Registriert: Freitag, 10.01.20, 9:42

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Sabs » Montag, 23.03.20, 20:11

Hey Dagma,
Sch...ße man. Ja, ich bete sowieso jeden Tag für mich, da kann ich dich einschließen (bete allerdings nicht zu Gott, sondern ans Universum oder so, hoffe das stört dich nicht :wink:)
Es gibt hier einen Threat "Wichtige Fragen Zum Absetzverlauf" kennst du den schon??? Da antwortet dir dann jmd vom Team hier, vielleicht wissen die noch irgendeine Lösung.
Ich weiß leider keine, mit pflanzlichen Mitteln brauch ich dir jetzt sicher nicht zu kommen, die bringen vermutlich alle nix mehr, wenn schon die harte Chemie nichts bringt. Oder haste mal irgendwas pflanzliches probiert?

Ähm kann dir also nur das schreiben, was mir hier ständig geschrieben wird: Durchhalten, Geduld, Akzeptanz..
Was andres bleibt ja eh nich übrig.
Auf jeden Fall schließe ich dich heute Nacht in mein Zwigespräch mit dem Universum ein!! Habe in so nem Selbsthilfe-Mediationsbuch gelesen, dass das helfen soll :rotfl:
Humor hilft auch, zur Not Galgenhumor.
Ansonsten Imaginationsübungen (YouTube) Traumreise ect, Lieblingsmusik hören, vom Mann massieren lassen mit Entspannungsöl, frische Luft, Wärmflasche KEINE AHNUNG.. Brainstorme hier mal so rum. Manche der oben genannten Dinge helfen mir manchmal und manchmal hilft einfach GARNICHTS!!! Ich weiß...
Aber trotzdem immer wieder versuchen

Denk an dich! Gruß Sabs
► Text zeigen

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19217
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Jamie » Dienstag, 24.03.20, 8:43

Hallo Dagma, :)

wenn du jedes Mal nach der Einnahme des Zopiclons solche Zustände bekommst, dann spricht doch wirklich sehr viel dafür, dass dein Körper es nicht verträgt und auch nicht haben will.
Da die Zustände immer erst mit der Einnahme auftreten und dann auch wieder verschwinden, spricht viel für eine medikamenteninduzierte Reaktion und wenig dafür, dass du generell "durchdrehst" oder "wahnsinnig" wirst.
Dennoch musst du schauen, wie du deine Situation überstehen kannst.

Besteht die Möglichkeit dein anderes Benzodiazepin wieder einzudosieren?
Wie sieht es mit Nachschub aus? Ich bin mir nicht sicher, ob es bei dir ohne gehen wird.

Der Maßstab ist immer zu schauen, ob es besser wird, wenn man ein Medikament konsumiert.
Wenn es sehr viel schlechter wird, gehört es ausgeschlichen.
Wenn es besser wird, dann nimm es und gehe irgendwann kontrolliert einen Entzug an.
Wenn es eine Mischform ist zwischen ´es treten nach der Einnahme Symptome auf´ und dann hilft es doch´ (oder andersrum), muss eine gründliche Abwägung geschehen, ob die Nebenwirkungen überwiegen (erträglich sind) oder die Hauptwirkung.

Wenn nichts mehr geht, kannst du dich vom Taxi oder einem Fahrer zu jeder Psychiatrie bringen, die es gibt. Wegen der aktuellen Virussituation würde ich aber vorher unbedingt anrufen, wie die das handhaben.
Psychische Notfälle dürfen normalerweise nicht abgewiesen werden.

Alles Gute
wünscht Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Dagma
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag, 30.01.20, 9:53

Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Dienstag, 24.03.20, 18:12

Hallo, ihr Lieben. War heute bei dem anerkannten Suchtmrediziner in Neheim. Er hat gesagt, ohne Absetzten des Zopiclon und ohne Wiedereindosieren eines Benzos schaffe ich das nicht. Mein ZNS kommt nicht mehr zur Ruhe und meine Zustände sind unaushaltbar. Habe Angst, dass jetzt alles wieder von vorne beginnt mit nehmen, absetzen und den Anfällen. Bin völlig angstgestört. Aber ich habe keine andere Wahl, so geht’s ja auch nicht weiter. Was meint ihr? Kann ich von nem Benzo zur Ruhe kommen und schlafen. Soll Clonazepam auf vier Tagesdosen verteilt nehmen und Mirtazapin. Ist das meine Rettung oder der totale Untergang? Aber na ja. Hatte ja schon das Sterben einkalkuliert und vielleicht gibt es wirklich keine andere Möglichkeit. Der ständige Druck macht mich so fertig.
Bin auf eure Antworten gespannt.

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Antworten