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Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

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Jamie
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Jamie » Dienstag, 24.03.20, 20:17

Hallo Dagma, :)

also wenn du keine Kurzschlusshandlungen begehst, wirst du ganz sicher nicht sterben. :whistle:
Hier ist noch keiner einfach so von einem Entzug gestorben.
Es wäre für dich besser, wenn du diesen sich aufschaukelnden Drama-Katastrophengedanken ein wenig Rationalität und Gelassenheit entgegensetzen könntest, um dich selber nicht so zu martern.
Ich weiß, dass das schwierig ist, aber der Dauerpanikmodus wird dich ausbrennen und du brauchst deine Kraft noch :hug:

Soweit ich lese und verstehe, hat dein konsultierter Mediziner keine so andere Meinung als die, die dir hier wohlmeinende User seit Beginn kundgetan haben.
Irgendein Benzo muss wieder eindosiert werden.
Wenn der Arzt Clonazepam vorschlägt, dann tue das doch. Es hat eine lange HWZ und puffert Tagesentzügigkeit ab.
Welche Dosierung hat er vorgeschlagen, außer der Verteilung?
Und was soll künftig mit dem Zopiclon passieren?

Vor dem Mirtazapin will ich warnen. Es würde noch mehr Chaos bei dir ins System bringen, zuerst einmal wäre es ratsam dem naheliegenden Problem nachzugehen und das ist deine Benzoentzügigkeit; ich hoffe der Arzt hat dir ausreichend Clonazepam verordnet.

Alles Gute
wünscht Jamie
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Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 9:43

Hallo Jamie, soll 2,5 mg über den Tag verteilt nehmen das entspricht 25 Tropfen. 5 morgens, 4 mittags, 4 abends und 12 zu Nacht. Habe gestern Abend 10 Tropfen genommen und ohne Zopiclon - o Wunder - relativ gut geschlafen. Das erste mal seit Wochen. Grade hab unglaubliche Angst ob ich auf dem richtigen Weg bin. Aber wie du schon sagst ich darf mich nicht selber so Matern und muß erst mal zu Ruhe kommen. Ich bin von den Zuständen der vergangenen Wochen noch völlig traumatisiert.

Das war einfach unmenschlich was da abgelaufen ist. Werde mich jetzt auf den neuen Arzt einlassen und vertrauen dass er weiß was er tut. Er hat schon Tausende im Entzug begleitet.

Und wenn das wirklich mit den Anfällen nach null wieder los geht wird er entscheiden was zu tun ist. Dann wird eben wieder hochgefahren.

Wo bin ich da nur reingeraten ....

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Towanda
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 25.03.20, 11:22

Dagma hat geschrieben:
Mittwoch, 25.03.20, 9:43
Werde mich jetzt auf den neuen Arzt einlassen und vertrauen dass er weiß was er tut. Er hat schon Tausende im Entzug begleitet.
Hallo Dagma,

die Frage ist nur, ob ihm klar ist, daß Du irgendwann auch das Mirtazapin wieder langsam ausgeschlichen werden muß. Für viele Ärzte existiert ja ein Entzugssyndrom bei ADs nicht, obwohl sie es bei Benzos anerkennen. Oder sie finden es akzeptabel, wenn man ADs ein Leben lang einnimmt.

Viele Grüße und alles Gute,

Towanda
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12.03.20 - 0,75 mg Mirtazapin
12.04.20 - 0,65 mg Mirtazapin
13.05.20 - 0,65 mg Mirtazapin


Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

padma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von padma » Mittwoch, 25.03.20, 12:16

hallo Dagma, :)

hast du Melperon jetzt abrupt abgesetzt? :shock:

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
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Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 12:20

Hallo Padma, habe das Melperon über 2 Wochen ausgeschlichen. War wahrscheinlich zu schnell.

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Maria__
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Maria__ » Mittwoch, 25.03.20, 13:33

Liebe Dagma,

es klingt als würde das Clonazepam Deine Horror-Zustände ein wenig einfangen und das wünsche ich Dir sehr, denn vermutlich ist das im Moment die einzige Möglichkeit für Dich. Irgendwann, wenn Du dich stabilisiert hast kannst Du es in sehr vorsichtigen Schritten reduzieren, aber im Moment geht es doch erstmal darum, wieder in einen aushaltbareren Zustand zu kommen.

Allerdings würde ich Dir sehr davon Abraten, Dir im selben Zuge ein Antidepressivum aufschwatzen zu lassen. Damit bindest Du dir ein weiteres, u.U. schwer absetzbares Medikament ans Bein, das Du vermutlich gar nicht brauchst, wenn das Benzo Dir hilft.

Alles Liebe
Maria
05/2004 Beginn Fluxetin 40mg wegen Angststörung & Bulimie;
2009-2015 drei Absetzversuche, jedes Mal nach einigen Monaten wieder eindosieren müssen, da zahlreiche Symptome (Ängste,Grübelgedanken,Anspannung,Unwohlsein,Desinteresse,Verzweiflung,Heulattacken,massive Verstopfung etc.); Dann hab ich erstmalig versucht, das Ganze etwas langsamer anzugehen:
12/2015-10/2016 auf 30mg-> hat funktioniert.
10/2016-08/2017 auf 20mg-> Grippegefühl, Hormonelle Störungen (starke Akne, Haarstruktur verändert sich), depressive Einbrüche, seltsame Empfindungen, aber insgesamt noch aushaltbar.
08/2017-04/2018 auf 10mg -> das war zu schnell, Deper- und Derealisationserleben, Ängste, Unwohlsein, Grübeln...
04/2018-10/2018 auf 5mg ->immer labiler, zunehmende Angstattacken, Anspannung, allgemeines Unwohlsein, soziale Unsicherheit, Phasen extremer Gereiztheit bis Aggressivität (sehr untypisch für mich!!), nichts macht mehr Spaß -> dachte ich halte es aus und dann wirds schon irgendwann vorbei sein mit dem Entzug...
10/2018 auf 5mg -> plötzlich der Crash: extreme Angst, nicht mehr aufhören können zu weinen, Zittern, völlige Appetitlosigkeit (-8kg), Gedankenrasen,Grübelzwang, DR/DP, extreme Anspannung & "verrückte" Gedanken & Gefühle wie: Nähe nicht ertragen können,ich drehe durch etc.,Schuldgefühle, Verzweiflung + Suizidgedanken, Ohrwürmer, komisches Zeitgefühl...Horror!
10/2018 schnelles Wiedereindosieren Fluox.auf 10mg, dann nach drei Wochen auf 20mg - "Wackel-Gefühl" im Kopf, Unwohlsein, kein EInfluss auf Angstsymptomatik, also zuzügl. Opipramol 150mg vom Arzt bekommen - hat die körperlichen Angstsymptome zunächst gedämpft, nach 2 Wochen jedoch Rückkehr der Symptome...völlig unverständlich für mich - Entsetzen!
12/2018 auf 30mg Fluoxetin, Opipramol innerhalb von 2 Wochen in Klinik ausgeschlichen und zeitgleich Quetiapin eindosiert. Rückkehr starke Anspannung, frühes Aufwachen mit Angst im Bauch, Unruhe, Unwohlsein, Verzweiflung..vermutl. Absetzen des Opipramols + Fluoxetinproblematik; unaufhörlich starke innere Anspannung, v.a. morgens beim Aufwachen mit gestörtem Schlaf,Unruhe,ganzer Körper dauerangespannt,DR/DP, Neurogedanken,Neuroemos,schwerdepressiv, nur geweint, nicht-essen-können, Dauerangst, Endlosgrübeln...
26.02.2019 Fluox.25mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wellenartig heftige Neuroemotionen, Neurogedanken, Angst,Gefühl von Instabilität,rasche Schwankungen
27.03.19 Fluox.20mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wie bei 25mg nur ab und an klare Fenster
16.05.19 Fluox. 18mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wie bei 20mg nur ab und an klare Fenster
07.08.19 Dosis wie oben: Sehr depressiv, Angst, DR/DP,rasche Stimmungswechsel, Neuro-Emotionen &-Gedanken,krasse Wut&Durchdrehgefühl,Appetitlosigkeit
17.08.19 Fluox.18,5mg...keine wirkliche Veränderung
25.08.19 20mg-siehe oben
07.09.19 23mg-nach einiger Zeit etwas Besserung, mehr Wellen und ein paar Fenster
Ansonsten:
20.10.19Quetiapin 200mg - 12,5mg = 187,5;
06.11.19Quetiapin 200mg - 18,5mg = 181,5mg
03.12.19Quetiapin wieder hoch auf 187,5mg...wegen Aggression, starkem DR/DP,Angst,Depressiven Schüben, furchtbares Gefühl in Träumen & bei Aufwachen...Grauen
15.02.20 Quetiapin 181,5mg 05.03.20 wieder hoch auf 187,5mg da Schlaflosigkeit, Panikattacken nachts
Notfallmed: Tavor, ab 07.02.20 wieder gelegentlich 0,25mg (nach 68 tagen Abstinenz)

Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 13:38

Liebe Maria, mir geht es grade unglaublich schlecht, habe jetzt zum dritten Mal die Clonazepamtropfen genommen. Kann es sein dass es eine Weile dauert bis es mir endlich etwas besser geht??? Hoffentlich habe ich mitten Wiedereindsieren nichts falsch gemacht. Hab solche Angst.

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
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Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
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Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
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Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von padma » Mittwoch, 25.03.20, 13:52

hallo Dagma, :)

Clonazepam baut aufgrund der längeren HWZ nach und nach einen Spiegel auf. D.h. der Spiegel steigt jetzt erstmal an. Zudem kann es etwas dauern bis die Wiedereindosierung greift.
habe das Melperon über 2 Wochen ausgeschlichen. War wahrscheinlich zu schnell.
Ja, das war zu schnell, zumal deine Dosis recht hoch war. Ich hoffe, dass dir das keine Probleme machen wird.
Könntest du deine Signatur dahingehend noch ergänzen (in 2 Wochen ausgeschlichen, möglichst mit dem Datum seit wann s abgesetzt ist)?

liebe Grüsse,
padma
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Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 14:04

Hallo Padma, habe gedacht dass es so geht wie mit dem Tavor. Man nimmt eine Tablette und es geht einem gut!
Wie lange kann es dauern bis das Wiedereindosieren greift?
Oder vertrage ich das Medi nicht?

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 25.03.20, 16:16

Hallo Dagma!

Was mir auffällt ist, dass das Clonazepam von deinem Arzt sehr hoch angesetzt wurde.... 2,5 mg entsprechen umgerechnet 50 mg Diazepam!
0,5 Clonazepam entsprechen ca. 10 mg Diazepam.

So viel Benzo hast du ja gar nie genommen, dass du so hoch angesetzt wurdest...

Ich will jetzt das was der Arzt dir so verordnet hat nicht in Frage stellen, aber umgerechnet 50 mg Diazepam ist schon eine Hausnummer....

Es wird wie Diazepam aufgespiegelt und hat keine so angstlösende Wirkung wie Tavor, kann man also gar nicht miteinander vergleichen, und es braucht einige Tage bis der Speiegel aufgebaut ist und die volle Wirkung da ist.

Mir macht nur die sehr hohe Dosis Gedanken... vorrangig ist jetzt natürlich dass es dir besser geht und du dich stabilisieren kannst, dass du schläfst und dass diese Anfälle aufhören, aber vielleicht magst du deinen Arzt noch mal wegen der Dosis fragen, denn mit umgerechnet 50 mg Diazepam ist nicht wenig...

Vielleicht geht es dir nicht gut, weil es zuviel ist?

Mach jetzt aber bitte keine Schnellschüsse um dein ZNS nicht noch mehr zu reizen - aber nachfragen würde ich beim Arzt schon noch mal.

Denn du warst ja trotz Zopiclon und zuletzt den sehr niedrigen Dosierungen mit Diazepam nie im Hochdosisbereich...

GLG

GLG
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Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 16:25

Hallo Lunetta, habe den Arzt gefragt welcher Dosierung 2,5 mg dem Diazepam entsprechen und er sagte, dass 2 mg 10 mg Diazepam entsprechen. Diese hohe Umrechnung hat nur was mit der Epilepsiebehandlung zu tun. Aber es entspricht ca 1 mg Tavor, mehr nicht.
Im Moment geht es mir sehr, sehr schlecht, ich merke überhaupt keine Wirkung. Kann das noch kommen?
Versuche mal den link zu finden wo er die Umrechnung beschreibt.

LG Dagmar
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Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 16:45

Hallo Lunetta, habe gerade nochmal recherchiert im Internet. Also Erwachsene dürfen bis zu 8 mg und Schulkinder 3-6 mg nehmen. Da kann doch irgendwas mit der Umrechnung nicht stimmen. Habe unter“Dosierung Clonazepam“ nachgeschaut. Was meinst du???

LG Dagma
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Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 17:01

Hallo Lunetta, hab’s gefunden. Prof Holzbach ist der Suchtspezialist bei dem ich gestern war. Habe diesen Eintrag gefunden bei“eve und Rabe dem Schweizer drogenforum:
Kommt darauf an. Prof.Holzbach bewertet die mit 2mg = 10mg Diaz. Ich habe gelesen das wegen der Krampflösenden Wirkung die Potenz so hoch bewertet wird. Seite 40. Auch der Rest ist interessant insbesondere die 4 Phasen der Benzosucht ab Seite 24

LG Dagmar
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 17:14

Hallo Lunetta, schreib mir doch mal deine Meinung!
Würd mich wirklich interessieren! Meinst du, dass wenn der Spiegel erstmal aufgebaut ist, endlich eine Wirkung eintritt?

LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 17:23

Hallo Lunetta, auch das hab ich noch gefunden ; Für die Dauerbehandlung gelten folgende Richtlinien: Säuglinge: Säuglinge 5 bis 10 Tropfen, Kleinkinder 15 bis 30, Schulkinder 30 bis 60 Tropfen. Erwachsene sollten Tabletten erhalten.
Sorry, dass ich dich so zutexte, aber ich mache mir selbst große Sorgen um die Dosierung. Sorry
LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

Maria__
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Maria__ » Mittwoch, 25.03.20, 17:43

Liebe Dagma,

ohne noch mehr Verwirrung reinbringen zu wollen, aber meine befreundeten Psychiater (habe selbst im Gesundheitsbereich gearbeitet) nutzen immer folgende Tabelle:
https://psychiatrietogo.de/2012/01/29/b ... sierungen/

Demnach bist Du tatsächlich sehr hochdosiert, vielleicht wäre es gut die Clonazepam Dosis an Deine letzte Benzo-Einnahme Dosis August 2019 anzupassen, oder einen Tuck höher und vorsichtig schauen, wie es Dir damit ergeht - weiter hoch gehen kann man ja immer noch, wenn es nicht besser wird.

LG Maria
05/2004 Beginn Fluxetin 40mg wegen Angststörung & Bulimie;
2009-2015 drei Absetzversuche, jedes Mal nach einigen Monaten wieder eindosieren müssen, da zahlreiche Symptome (Ängste,Grübelgedanken,Anspannung,Unwohlsein,Desinteresse,Verzweiflung,Heulattacken,massive Verstopfung etc.); Dann hab ich erstmalig versucht, das Ganze etwas langsamer anzugehen:
12/2015-10/2016 auf 30mg-> hat funktioniert.
10/2016-08/2017 auf 20mg-> Grippegefühl, Hormonelle Störungen (starke Akne, Haarstruktur verändert sich), depressive Einbrüche, seltsame Empfindungen, aber insgesamt noch aushaltbar.
08/2017-04/2018 auf 10mg -> das war zu schnell, Deper- und Derealisationserleben, Ängste, Unwohlsein, Grübeln...
04/2018-10/2018 auf 5mg ->immer labiler, zunehmende Angstattacken, Anspannung, allgemeines Unwohlsein, soziale Unsicherheit, Phasen extremer Gereiztheit bis Aggressivität (sehr untypisch für mich!!), nichts macht mehr Spaß -> dachte ich halte es aus und dann wirds schon irgendwann vorbei sein mit dem Entzug...
10/2018 auf 5mg -> plötzlich der Crash: extreme Angst, nicht mehr aufhören können zu weinen, Zittern, völlige Appetitlosigkeit (-8kg), Gedankenrasen,Grübelzwang, DR/DP, extreme Anspannung & "verrückte" Gedanken & Gefühle wie: Nähe nicht ertragen können,ich drehe durch etc.,Schuldgefühle, Verzweiflung + Suizidgedanken, Ohrwürmer, komisches Zeitgefühl...Horror!
10/2018 schnelles Wiedereindosieren Fluox.auf 10mg, dann nach drei Wochen auf 20mg - "Wackel-Gefühl" im Kopf, Unwohlsein, kein EInfluss auf Angstsymptomatik, also zuzügl. Opipramol 150mg vom Arzt bekommen - hat die körperlichen Angstsymptome zunächst gedämpft, nach 2 Wochen jedoch Rückkehr der Symptome...völlig unverständlich für mich - Entsetzen!
12/2018 auf 30mg Fluoxetin, Opipramol innerhalb von 2 Wochen in Klinik ausgeschlichen und zeitgleich Quetiapin eindosiert. Rückkehr starke Anspannung, frühes Aufwachen mit Angst im Bauch, Unruhe, Unwohlsein, Verzweiflung..vermutl. Absetzen des Opipramols + Fluoxetinproblematik; unaufhörlich starke innere Anspannung, v.a. morgens beim Aufwachen mit gestörtem Schlaf,Unruhe,ganzer Körper dauerangespannt,DR/DP, Neurogedanken,Neuroemos,schwerdepressiv, nur geweint, nicht-essen-können, Dauerangst, Endlosgrübeln...
26.02.2019 Fluox.25mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wellenartig heftige Neuroemotionen, Neurogedanken, Angst,Gefühl von Instabilität,rasche Schwankungen
27.03.19 Fluox.20mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wie bei 25mg nur ab und an klare Fenster
16.05.19 Fluox. 18mg;Quetiapin 150 ret+ 50 unretard - wie bei 20mg nur ab und an klare Fenster
07.08.19 Dosis wie oben: Sehr depressiv, Angst, DR/DP,rasche Stimmungswechsel, Neuro-Emotionen &-Gedanken,krasse Wut&Durchdrehgefühl,Appetitlosigkeit
17.08.19 Fluox.18,5mg...keine wirkliche Veränderung
25.08.19 20mg-siehe oben
07.09.19 23mg-nach einiger Zeit etwas Besserung, mehr Wellen und ein paar Fenster
Ansonsten:
20.10.19Quetiapin 200mg - 12,5mg = 187,5;
06.11.19Quetiapin 200mg - 18,5mg = 181,5mg
03.12.19Quetiapin wieder hoch auf 187,5mg...wegen Aggression, starkem DR/DP,Angst,Depressiven Schüben, furchtbares Gefühl in Träumen & bei Aufwachen...Grauen
15.02.20 Quetiapin 181,5mg 05.03.20 wieder hoch auf 187,5mg da Schlaflosigkeit, Panikattacken nachts
Notfallmed: Tavor, ab 07.02.20 wieder gelegentlich 0,25mg (nach 68 tagen Abstinenz)

Dagma
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Dagma » Mittwoch, 25.03.20, 17:51

Hallo Maria, wenn ich so hochdosiert bin warum merke ich dann keinerlei Wirkung? 1 mg Tavor hat bei mir immer wunderbar gewirkt? Was stimmt denn da nicht?
LG Dagma
:pillowtalk: Habe 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche genommen. Im August 2019 mit Diazepam auf 3 mg runterdosiert dann abgesetzt. ZZ nehme ich 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Bin nicht
mehr lebensfähig im Moment.Nehme seit 4 Tagen Zopiclon um wenigstens Nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können.

Am 30.4. hat mein Arzt mich von Tavor auf Clonazepam umgestellt und ich reduziere jetzt von 2,5mg/ml alle 3 Tage um 1 Tropfen. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.

Habe gestern am 24.3. 20 nach Konsultierung eines anerkannten Suchtmedizinern 2,5mg Clonazepam in Tropfenform wieder eindosiert.
5 Tropfen morgens, 4 Tropfen mittags, 4 Tropfen abends und 12 Tropfen zur Nacht.
Außerdem 15 mg Mirtazapin.
Zopiclon wurde abgesetzt.
Baclofen im Januar 2020 und Melperon am 15.3.
2020 abgesetzt. Von heute auf morgen von 2 auf1 Tablette reduziert dann alle 3 Tage 1/4 Tablette weniger bis auf Null.
Nehme seit dem 31.3.anstelle des Clonazapin 4x1mg Tavor über den Tag verteilt und zur Nacht, da ich es immer gut vertragen und es immer gut gewirkt hat. Leider wirkt es nach Wiedereindosierung nur sehr schwach, auch in der hohen Dosierung.
Mirtazapin wurde am 27.3. auf 30 mg erhöht.
Zusätzlich ab dem 27.3. jetzt auch 2,5 Olanzapin morgens und abends.
Da ich absolut am Ende bin hab ich mich diesem Suchtmediziner anvertraut und tue was er sagt.
Für mich gibt es im Moment keine Alternative.

Am 27.4. hat mich mein Arzt von Tavor auf Clonazepam Tropfen umgestellt und zwar reduziere ich alle 3 Tage Um 1 Tropfen von 2.5mg/ml. Das sind 0,5 mg in 15 Tagen.
Er will mich in 4 Monaten abdosieren aber mir geht das viel zu schnell. Sollte es mir schlechter gehen wird er die Audschleichphase etwas verlängern. Bin mit 40 Tropfen gestartet.

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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 25.03.20, 17:54

Hallo!

Ich habe hier nachgeschaut:
https://psychiatrietogo.de/2012/01/29/b ... sierungen/

Da sind 0,5 mg Clonazepam als Äquivalenz von 10 mg Diazepam angegeben, andere Tabellen habe ich nicht recherchiert. Hier steht es auch so: https://sozialephobie.info/benzodiazepi ... gstabelle/

Fakt ist, dass du sowieso erst nach ein paar Tagen sagen kannst, wie sich bei dir die Aufspiegelung auswirkt.

Ich kenne mich mit Rivotril nicht aus...

Hier gibt es einen Rechner: https://clincalc.com/Benzodiazepine/, der berechnet dass 2,5 mg Rivotril 38 mg Dizepam ergeben.


Vielleicht ist es ja ein Unterschied ob man es gegen Epilepsie niemmt oder als Substitution beim Benzoentzug...?

Ich kann dir da nicht helfen, weil ich damit gar keine Erfahrung habe.... vielleicht meldet sich ja noch jemand der mit Clonazepam Erfahrung hat.


LG

P.S. überschnitten mit Maria

PPS: Dagma, wie bei Diazepam dauert es bis ein Blutplasmaspiegel erreicht wird, und wie bei Diazepam ist die Wirkung nicht mit Tavor zu vergleichen - die angstlösende Wirkung ist viel schwächer ausgeprägt, es sediert mehr, was auch die Angst dämpfen kann.

Bei mir ist es aber auch so, dass ich mit Diazepam nicht annähernd eine Tavorwirkung habe.
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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von padma » Mittwoch, 25.03.20, 18:55

hallo Dagma, :)

Nach Ashton entsprechen ebenfalls 0,5 mg Clonazepam 10 g Diazepam.

Die verschiedenen Äquivalenztabellen weichen immer etwas voneinander ab, aber dass 2 mg Clonazepam 10 mg Diazepam entsprechen sollen, kann ich mir nicht vorstellen.

Es kann natürlich wirklich sein, dass das krampflösende Potential anders ist und dass diesbezügich tatsächlich 1 mg Tavor (was stark krampflösend ist und daher auch als Notfallmedikament eingesetzt wird) 2,5 mg Clonazepam entspricht. Aber bei dir liegt ja keine Epilepsie vor. Oder wurden deine Anfälle als Epilepsie eingeordnet?

Im Forum haben wir ganz gute Erfahrungen mit der Ashton Tabelle (Ausnahme Alprazolam, das setzt sie wirklich etwas hoch an).
Individuelle Unterschiede gibt es immer, da jeder anders verstoffwechselt und daher etwas mehr oder weniger braucht. Aber so gross sind die Abweichungen nicht.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: Dagma: Anfälle mit Kontrollverlust nach Benzoentzug

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 26.03.20, 17:07

Hallo Dagma, :)

du bist meines (bescheidenen) Erachtens überdosiert, aber das schrieben dir die anderen auch schon.
Womöglich ist es auch zu viel, dass du viermal täglich was einnehmen sollst.
Das heißt man könnte ggf. an 2 Schrauben drehen: Höhe der Dosis als auch Einnahmezeitpunkte.

Clonazepam muss auch etwas aufgespiegelt werden.
Es ist nicht sofort angstlösend wie Lorazepam, es ist generell nicht so angstlösend.
Es geht hier also nicht darum eine sofortige Linderung zu erhalten, sondern um das Runterfahren und Beruhigen deines ZNS, sodass die gröbste Entzügigkeit gelindert wird.
Das wiederum führt dann irgendwann auch wieder zu etwas Entspannung bei dir (hoffentlich).
Diese "Bumm"-Wirkung wie beim Tavor ist nicht zu erwarten; das ist übrigens auch das Tückische am Tavor, weswegen es so schnell abhängig macht.

Vielleicht kannst du noch mal schreiben, wieviel Diazepam du zuletzt genommen hast und ob es mal eine Diazepamdosis gab, mit der du einigermaßen klargekommen bist.
Dann könnte man das Clonazepam mal umrechnen.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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