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Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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MarieReK
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Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von MarieReK »

Liebe Foren-Mitglieder,
Ich schreibe derzeit an meiner Masterarbeit zum Thema Absetzen von Psychopharmaka. Für eine Online-Befragung suchen wir Menschen, die aktuell Antidepressiva oder Antipsychotika einnehmen oder früher eingenommen haben.

• Sie haben bereits Erfahrung mit dem Absetzen dieser Medikamente gesammelt?
• Oder Sie versuchen aktuell Ihre Medikamente abzusetzen?

Dann würden wir uns über Ihre Teilnahme freuen!

Die Studie ist Teil eines Forschungsprojektes zum Thema Absetzen von Psychopharmaka und wird am Fachbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Tania Lincoln durchgeführt.
Mit Ihrer Hilfe möchten wir neue Erkenntnisse gewinnen, die Betroffenen und ihren Behandlern eine bessere Vorbereitung und Begleitung des Absetzprozesses ermöglichen als bisher.
Wir interessieren uns vor allem für folgende Fragen:
- Welchen Einfluss hat die Absetzstrategie?
- Welchen Einfluss hat das soziale Umfeld auf den Absetzprozess?
- Welchen Einfluss hat die professionelle Begleitung des Absetzversuches auf den Absetzerfolg?

Den Link zur Studie finden Sie hier: https://ww3.unipark.de/uc/absetzen_ad_ap/

Murmeline
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Murmeline »

Hallo Marie,

willkommen. Es ist immer gut, wenn die Stimme von Betroffenen erfragt wird.

Aus diesem Projekt hatten wir schon einmal eine Umfrage.

https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 43&t=11398

Hier wohl erste Ergebnisse:
viewtopic.php?f=6&t=16194&p=283560&hili ... ln#p283560

Ich hoffe, die Mitglieder hier nehmen teil und nutzen auch die Felder für freie Beschreibung des Absetzverlaufes, ihrer Probleme, Schwierigkeiten und Symptomatiken, der Erfahrungen mit Ärzten und dem, was hilfreich ist oder sein könnte im Absetzprozess.

Leider müssen viele Mitglieder sich mit schwierigen Verläufen während des absetzens oder mit langwierigen Entzugssyndromen nach dem absetzen auseinander setzen. 😔

Dir alles Gute für deine Abschlussarbeit, danke, dass du dich für das Thema interessierst.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Straycat
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Straycat »

Hallo Marie,

auch von mir danke für dein Engagement auf diesem Gebiet :)
Ich habe bereits an der Studie teilgenommen!

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Fledermaus
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Fledermaus »

Hallo Marie,

Auch teilgenommen.

LG
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]

Muede81
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Muede81 »

Habe auch teilgenommen. Sehr wichtige Sache. Danke
seit 1998 erstmals Panikattacken/Depressionen (Klinik)
2006 psychosomatische Reha
seit 2010 200mg Sertralin (psychiatrisch/stat. KH Aufenthalt)
Diagnose: aggressive Zwangsgedanken/Depressive mittelgradige Episode
2016 Absetzversuch, bei 50mg plötzlicher Zusammenbruch (stat. Krisenstation; "Rückfall" Zwangsgedanken/Panik/Depression)
10/2018-03/2019 Absetzversuch, 4 Wochen auf 0, plötzlicher Zusammenbruch mit Panik und Depressionen, stat. Krisenstation mit Wiedereindosierung von 50mg, nach einer Woche auf 150mg (aktuelle Dosis)

Harry29
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Harry29 »

Hallo Marie,

habe auch teilgenommen.
Bin auf die Ergebnisse gespannt, wenn auch der Fragenkatalog manchmal nicht so einfach zu beantworten war - zu unterscheiden zwischen vorheriges und aktuelles Ausschleichen und entsprechender Symptomatik.

Liebe Grüße,
Harry
05.12.2019: 7mg Quetiapin

NEM wieder eingestellt.

NEM: vom 24.01.2020 bis 08.02.2020:
6.800 IE Vitamin D + Vitmain K, Magnesium, Vitamin B Komplex, Fischöl, Vitamin A - Z, cogniLoges (Eisenkraut, Vitamin C, Vitamin B5 und Zink), Vitasprint B12 (Billigmarke) und Mumijo

[spoil]

Risperidon: (2010/11 - kurzzeitig - denke ca. 3 Monate - wurde aber wieder abgesetzt - im Klinikaufenthalt wurde etwas experimentiert, da ich auf die Medikamente nicht wirklich angesprungen bin)
Venlafaxin: (ca. 3 Jahre - 2011 bis 2013 - in der Spitze 225mg)
Quetiapin: seit ca. 8 Jahren. Viele Jahre Prolong, dann Umstellung auf normales Quetiapin. Höchstdosis bei Prolong 400mg, beim normalen Quetiapin 200mg.

04.03.2011: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong mg 0-0-50mg-0
Venlafaxin 150mg am Morgen
Risperidon 1-0-0-2mg

30.04.2013: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong: 200 mg am Abend
Velafaxin 75-0-75-0

danach folgte schrittweise erst die Reduktion/das Ausschleichen von Venlafaxin. Im Anschluss erfolgte dann nach und nach die Reduktion des Quetiapin.

August/2018: Absetzen von 25mg Quetiapin (Kaltentzug)
(Anfangs nur Alpträume - nach ca. 8 Wochen körperliche Symptome und nach ca. 10-11 Wochen starke
kognitive Symptome)

NEM:
Aktuell vertrage ich scheinbar die tägliche Vitaminzufuhr von Vitamin D wieder - eine Zeit lang war das nicht so.
Mögliche Gründe:
1. ich nehme es jetzt ca. 12h nach Quetiapin-Einnahme gegen Mittag/Nachmittag
2. ich nehme es nicht mehr in Tropfen-Form, sondern als lösliche Kapseln
3. Es gab keine Unverträglichkeit oder aber mein Körper ist jetzt in der Wiedereindosierungsphase in der Lage, es zu verarbeiten anstatt paradox zu reagieren.

Mittlerweile nehme ich auch wieder 3.000 i.E. Vitamin D in Tropfenform - vertrage auch das wieder.

Wiedereindosierung & Ausschleichen:

19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
09.09.2019: 6,5mg Quetiapin
21.11.2019: 6,75mg Quetiapin (leichte Aufdosierung, da kognitive Einschränkungen zu lange anhalten)
05.12.2019: 7mg Quetiapin
[/spoil]

Straycat
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Straycat »

Hallo Harry,

Mir ging es auch so.
Das vorherige Absetzen nach ärztlicher Empfehlung war ein Disaster, das jetzige nach den Empfehlungen hier ist bis jetzt relativ unproblematisch...
Habe mich dann für eines von beiden entschieden und im freien Text alles weitere ergänzt.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
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HSP

Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von HSP »

Hallo,

ich habe auch teilgenommen, ich wäre froh gewesen zu meiner Zeit so viel Interesse für das Absetzen entgegengebracht zu bekommen, die vergangenen Termine beim Psychiater waren nicht nur nicht unterstützend, sondern auch gegen mich anarbeitend, ich habe aus ärtzlicher Sicht keinerlei Unterstützung erfahren, wenn dies also einem / diesem guten Zweck dient, helfe ich gern.

Liebe Grüße

Gaebbi
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Gaebbi »

Hey,
habe auch teilgenommen. Finde es auch sehr wichtig, dass sich viele von hier in der Studie einbringen! Finde gut, dass man seinen Absetzverlauf selbst beschreiben kann / soll und nicht nur Häkchen machen muss.

Grüße!
persönliche Vorgeschichte:
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Seit November 2019 Phasenweise Depressionen und durchgehend starke Anhedonie. Da Anhedonie nicht besser wird, Versuch eines

- Olanzapin Entzugs:
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Meine Reduktionsschritte sind sehr schnell und relativ groß, was absolut nicht empfehlenswert ist!! Ich mache das, da die Anhedonie für mich deutlich schlimmer ist als die Absetzsymptome!

Svasti

Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Svasti »

Liebe Marie,

an der Studie habe ich bereits 3x teilgenommen, tolle Sache! :-) Wann ist denn mit Ergebnissen zu rechnen?

LG

Svasti

Murmeline
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Murmeline »

Hallo Svasti,

wenn du die Umfrage aufrufst, steht unter Kontakt eine Mailadresse. Bitte frage dort nach, wann mit Ergebnissen zu rechnen ist und ob diese hier mitgeteilt werden. Bitte gib Bescheid, welche Antwort du auf deine Frage bekommen hast.

Murmeline mit Grüßen
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Arianrhod
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Arianrhod »

Hallo ,
ein paar Fragen waren mir unklar.
Diese hier :
- Seit dem Absetzversuch fällt mir der Umgang mit Rückfällen schwerer.
- Durch den Absetzversuch kann ich besser auf die Frühwarnzeichen meiner psychischen Beschwerden/Erkrankung reagieren.

gab es nur die Möglichkeit im Spektrum zwichen stimme zu oder stimme nicht zu anzukreuzen.

Ich hätte die Option : "Trifft nicht zu " oder "Weiß nicht " noch besser gefunden, denn was soll man ankreuzen, wenn es nie Frühwarnzeichen oder Rückfälle gegeben hat.?

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .

carlotta
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von carlotta »

Hallo Arian,

das typische Problem, was ich sehe, ist, dass immer Absetzen und "Grunderkrankung" bzw. "Rückfälle" miteinander verquickt werden.

Es ist immer noch nicht in den Köpfen angekommen, dass AD ganz allein - völlig unabhängig von jedweder "psychischen Störung" - enorme gesundheitliche Probleme verursachen können, die sich in einigen Fällen erst so richtig beim Absetzen zeigen.

Das kann auch Leute treffen, die AD nie wegen psychischer Probleme eingenommen haben, sondern z. B. als Schmerzmittel.

Wenn sich der Blick nicht diesbezüglich weitet, wird es für die Forschung schwer werden, zu validen Ergebnissen zu kommen.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

krasiva
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von krasiva »

Hallo Carlotta,

ich kann deine Meinung sehr gut teilen. Meine Frage ist nur WIE kann man die Fachleute bewegen diese Unterscheidung zu berücksichtigen?

Viele Grüße,

krasiva
► Text zeigen

Kimeta
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Kimeta »

Hallo,

ich hatte die Beantwortung abgebrochen - ich habe Doxepin als Prophylaxe bei Migräne/Kopfschmerzen bekommen und konnte den Fragebogen nicht adäquat ausfüllen. Schon die erste Frage lautet: "In welchem Alter haben Sie zum ersten Mal regelmäßig ein Medikament aufgrund psychischer Beschwerden eingenommen?"

Das ist schade, denn ich bin ja nicht die Einzige mit diesem Hintergrund.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 09.08.2020: 1,60 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Muck
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Muck »

Hallo
Habe auch teilgenommen.
Gute Sache.

Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

MarieReK
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von MarieReK »

Liebe Forenmitglieder,

vielen Dank für die Teilnahme und die Anregungen und Rückmeldungen! Das ist sehr hilfreich und wichtig, auch für zukünftige Forschungsprojekte in diesem Bereich. Die Befragung läuft noch bis Ende des Monats, ab Ende Juni wird es dann Ergebnisse geben, die ich auch hier einstellen kann, wenn das gewünscht wird.

Viele Grüße
Marie

Murmeline
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Re: Online-Studie zum Absetzen von Antidepressiva und/oder Antipsychotika

Beitrag von Murmeline »

Hallo Marie,

natürlich sind die Ergebnisse gewünscht. Danke fürs Update und im Voraus für das teilhaben lassen an den Ergebnissen.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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