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Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
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Die Teams des ADFD




RoseMadder: Schwanger mit Citalopram

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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RoseMadder
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Wiedereindosierung Citalopram

Beitrag von RoseMadder »

Hallo zusammen, danke für sie Und Gefühlen Aufnahme :)

Ich leide seit meiner Kindheit an Depressionen und Zwangsgedanken, aufgrund einen PTBS.

Vor ca 6 Jahren habe ich das erste mal angefangen Citalopram einzunehmen. Erst 10mg, dann 20, dann 30.
Mir ging es auch soweit ganz gut damit. Habe nur sehr viel zugenommen und die ersten 3 Jahre keine begleitende Therapiemaßnahmen gehabt. Seit 3 Jahren mache ich eine Tiefenpsychologisch fundierte Therapie und bin da kein Stück weitergekommen weil ich durch das Medikament keinen richtigen Zugang mehr zu meinen Erinnerungen und Gefühlen mehr hatte.

Habe dann im Juni die Tabletten selbstständig abgesetzt (schrittweise über 6 Wochen). Hatte dann in den ersten Wochen ziemliche körperliche Symptome wie Stromschläge und Blitze in den Augen, aber das hat sich gelegt und ich habe mich weiter stabil gefühlt.

Vor ca 3 Monaten habe ich dann eine verschlechterung bemerkt und habe es aber auf die winterliche Dunkelheit geschoben. Dann sind wieder Erinnerungen und Gefühle zurückgekehrt. Ich habe mich erst gefreut, ich dachte damit kann ich jetzt arbeiten und alles wird besser. Nun quälten mich seit 6-7 Wochen wieder grauenhafte Zwangsgedanken (fast schon Wahnvorstellungen sexuell, gewalttätig, grausam, ekelerregend und religiös) und eine ständige Anspannung im Unterleib. Hatte auch vor 4 Wochen das 1. Mal in meinem Leben eine Panikattacke. Das Gefühl komplett neben mir zu stehen und mich nicht mehr zu kennen. Selbst meine Stimme hat sich für mich schon fremd angehört.

Habe dann angefangen mit Yoga und Meditation um Abstand zu meinen Gedanken zu gewinnen. Das hilft auch ein bisschen aber halt nur so lange ich dabei bin und danach fängt es wieder an. Auch schlafen kann ich nicht mehr richtig.

Habe jetzt heute das 1. Mal nach 5 Monaten wieder eine Tablette 10mg (vorher mit Arzt besprochen) eingenommen. Habe immernoch schlimme Gedanken aber viiiel weniger und ich merke trotzdem eine große Verbesserung meines Zustands und konnte heute auch ohne große Probleme den Tag verbringen, mich mit einer Freundin treffen und ins Kino gehen. Ich hatte stellenweise sogar mal wieder richtig Freude und konnte lachen und mich konzentrieren. Ich befürchte dass ich ein Junkie bin. Was ratet ihr mir? Ich vertraue den Ärzten nur noch bedingt wenn es um die Medikamente geht.
Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Annanas am 13.01.2018 06:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze wegen besserer Lesbarkeit eingefügt, Titel geändert
Januar 2011
Amitriptylin (Dosis weiß ich nicht mehr)
Wegen starker Nebenwirkungen nach ca 6 Monaten wieder abgesetzt.
Septwmber 2011 - Citalopram 10mg
Januar 2012 - Citalopram 20mg
Februar 2016- Citalopram 30mg
Juli 2016 - promethazin 10 Tropfen zum Schlafen
April-Juni 2017 beide Medikamente komplett abgesetzt.
Januar 2018 Citalopram 20mg
Dezember 2018 Citalopram 10mg
Seitdem Schrittweise Reduzierung um jeweils 10% der aktuellen Dosis.
Seit Januar 2020 6,6 mg Citalopram
Seit Anfang Februar Schwangerschaft
Seit 10.3.20 6,0mg

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Re: Wiedereindosierung Citalopram

Beitrag von Annanas »

Hallo Rose :) , herzlich willkommen im ADFD!

Nur eine kurze Info vorab: habe deinen Beitrag hierher verschoben - so wirst du schneller Antworten bekommen!

LG Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

mücke
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Re: Wiedereindosierung Citalopram

Beitrag von mücke »

Hallo Rose

Willkommen bei uns.
Habe dann im Juni die Tabletten selbstständig abgesetzt (schrittweise über 6 Wochen).
Ich vermute dass du zu schnell reduziert hast.
Wir empfehlen ein abdosieren in 10% Schritten.
Hier Erstinformationen, bitte lesen.
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880

Erstelle bitte noch eine Signatur.
Darin sollte die Diagnose und die genauen Absetzschritte stehen.

Gruß Mücke

Jamie
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Re: Wiedereindosierung Citalopram

Beitrag von Jamie »

Hallo Rose Madder,

willkommen im Forum :).

Du bist ganz sicher kein Junkie!!
Aber AD machen über einen Prozess namens Neuroadaption körperlich abhängig und was du erlebst und erlebt hast, das sind Absetzsymptome.
Ich befürchte, du hast zu schnell abgesetzt, aber das können wir erst beurteilen, wenn du eine Signatur angelegt hast und deine Absetzschritte festgehalten hast.

Dass du jetzt bereits nach der Einnahme einer einzigen Tablette innerhalb weniger Stunden oder eines Tages Besserung verspürst, ist auch ein klarer Hinweis, dass es sich um Absetzsymptome handelt.
Keine Depression oder andere psych. Erkrankung, auch kein depressiver Rückfall, würde innerhalb eines Tages verschwinden!
Das waren ganz klar Absetz -/ Entzugssymptome und dein Körper hat positiv auf die Wiedereinnahme reagiert und kann sich nun stabilisieren.

Es war richtig, dass du wieder eindosiert hast, allerdings sind 10mg sehr viel.
Meinst du denn, die 10mg sind OK so? Bitte gehe keinesfalls höher!
Alternativ würde ich dir nämlich empfehlen, morgen auf nur 5mg zu gehen, aber nur, wenn sich das stimmig für dich anfühlt; sonst bleibe bei den 10mg.
Diese Dosis muss dann wirklich mal 4-6 Wochen gehalten werden, da es für das ZNS großen Stress ist, wenn man zu schnell absetzt und dann gleich wieder mit einer höheren Dosis einsteigt; all das führt zu Veränderungen im Gehirn und zu Anpassungsprozessen und das ist anstrengend für den Körper.

Hast du weitere Fragen?
Grüße :)
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

RoseMadder
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RoseMadder: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von RoseMadder »

Hallo zusammen,

Ich bin gerade sehr verzweifelt. Ich schleiche seit november 2018 Citalopram 20mg aus. Im Moment bin ich bei 6,6mg. Nun habe ich erfahren dass ich schwanger bin. Ich unterlasse alles was den Kind schaden könnte, aber ich habe riesige Angst dass sowohl die weitere Einnahme als auch das Absetzen katastrophale Folgen hat. Ich habe schon viel zu dem Thema gelesen und bin völlig verunsichert. Die einen sagen absetzen, die anderen weiter langsam ausschleichen. Wieder andere bezeichnen mich als verantwortungslos, weil ich in meiner Situation schwanger wurde.
Was würdet ihr raten? Ich könnte im Moment nur weinen weil ich mich so schlecht fühle
Liebe Grüße eure Rose
Zuletzt geändert von Kaenguru am 10.03.2020 07:12, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt
Januar 2011
Amitriptylin (Dosis weiß ich nicht mehr)
Wegen starker Nebenwirkungen nach ca 6 Monaten wieder abgesetzt.
Septwmber 2011 - Citalopram 10mg
Januar 2012 - Citalopram 20mg
Februar 2016- Citalopram 30mg
Juli 2016 - promethazin 10 Tropfen zum Schlafen
April-Juni 2017 beide Medikamente komplett abgesetzt.
Januar 2018 Citalopram 20mg
Dezember 2018 Citalopram 10mg
Seitdem Schrittweise Reduzierung um jeweils 10% der aktuellen Dosis.
Seit Januar 2020 6,6 mg Citalopram
Seit Anfang Februar Schwangerschaft
Seit 10.3.20 6,0mg

carlotta
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Re: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von carlotta »

Hallo Rose,

ich gehe jetzt mal aufgrund Deiner Schilderung davon aus, dass Du nicht absichtlich unter AD schwanger geworden bist. Du bringst ja ein Problembewusstsein mit. Von daher brauchst Du Dir den Schuh bezüglich Vorwürfen auch nicht anzuziehen.

Natürlich ist es alles andere als günstig, aber das weißt Du selbst.

Und ich wünsche Dir natürlich alles Gute für die Schwangerschaft!

Es ist eine schwierige Situation. Sicher ist es für das Baby besser, wenn nur noch möglichst wenig von dem AD im System vorhanden ist. Andererseits stellt ein zu schneller Entzug eine immense körperliche Belastung dar und kann sich auch auf Mutter und Kind ungünstig auswirken.

Von daher wäre es wohl am sinnvollsten, bezüglich der Reduktionen einen Mittelweg (von der Geschwindigkeit her) zu wählen, sodass Du bei fortgeschrittenerer Schwangerschaft möglichst weit unten mit der Dosis bist, aber so, dass es für Dich noch tragbar ist.

Aber zuerst wäre es wichtig zu wissen, wie es Dir mit den bisherigen Reduktionen bzw. dem Tempo bis hierhin gegangen ist; hast Du die Schritte gut verkraftet? Bist Du stabil?

(Ich hatte zuerst gedacht, Du hättest bereits einen Thread gehabt, aber da irre ich mich, oder? Wenn Du ganz neu hier bist, wird Dir noch jemand die Basisinfos zum Absetzen schicken.)

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

Sonne27
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Re: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Rose,

mach Dir keinen Kopf, es tut dem Wurm jetzt nicht gut und hilft ihm auch nicht wenn du Dir jetzt den Kopf zerbrichst.

Klar, der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig, aber du kannst es nicht mehr ändern.

Ich persönlich, würde dennoch langsam weiter Ausschleichen, ich glaube das ist die schoneste Methode und Schlussendlich bist du ja zur Geburt deines Wurm dann auch nicht mehr bei 6,..mg sondern schon näher an der 0mg Grenze.

Grüße 🌞
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]

RoseMadder
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Re: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von RoseMadder »

Danke für eure schnellen Antworten,
Ich habe vor 2 Jahren schonmal einen Thread wegen dem wiedereindosieren gehabt. Seither ging es mit der 10% Methode relativ gut. Jetzt bei 6,6mg war ich in einer langen und sehr heftigen Welle. Dadurch habe ich jetzt erstmal nicht mehr reduziert. Natürlich werde ich mich nun dazu überwinden müssen. Ich hatte im Winter '17/'18 so einen schrecklichen Kaltentzug dass ich riesige Angst davor habe zu schnell abzusetzen, darum werde ich weiter langsam ausschleichen. Dem Baby hilft es ja auch nicht wenn ich völlig fertig vom Entzug bin. Und ich vertrage zu schnelles Absetzen ganz und gar nicht. Bekomme dann Panikattacken und steigere mich in alle möglichen Ängste rein. Ich werde jetzt das beste hoffen und schauen dass es alles bekommt was es braucht und mich von allen anderen schädlichen Einflüssen fernhalten. Ich denke das ist der vernünftigste Weg.
Liebe Grüße
Januar 2011
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Januar 2012 - Citalopram 20mg
Februar 2016- Citalopram 30mg
Juli 2016 - promethazin 10 Tropfen zum Schlafen
April-Juni 2017 beide Medikamente komplett abgesetzt.
Januar 2018 Citalopram 20mg
Dezember 2018 Citalopram 10mg
Seitdem Schrittweise Reduzierung um jeweils 10% der aktuellen Dosis.
Seit Januar 2020 6,6 mg Citalopram
Seit Anfang Februar Schwangerschaft
Seit 10.3.20 6,0mg

Kaenguru
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Re: RoseMadder: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von Kaenguru »

Hallo Rose :)

Herzlich willkommen zurück im ADFD und herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft :hug: .

Ich verlinke dir den Begrüßungstext, da in deinem alten Thread nicht diese umfangreiche Fassung steht.
Jemand wird noch deine Threads zusammenführen.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen verschoben.


Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Sarah
[spoil]

Ca ab 2013 regelmässige Einnahme von Alprazolam (0,25 -0,375 mg) aufgrund schwieriger Lebensumstände . Ich wusste um die Abhängigkeit und habe nicht die Dosis erhöht.
Ab Nov 2017 konstante Dosis von 0,25 mg Alprazolam
8.1. 2018 1/4 davon reduziert
19.1.2018 weiteres 1/4 somit nun 0,125 mg
7.2.2018 Wechsel auf 2,5 mg Diazepam
wegen Schwierigkeit mit der Müdigkeit Versuch alles wegzulassen, nach 7 Tagen wieder eindosiert. Hatte Entzugsprobleme und Angst zu schnell zu sein.
13.3.2018 auf 2 mg Diazepam
3.4.2018 auf 1,5 mg Diazepam
10.4.2018 auf 1,25 mg Diazepam (geschätzt)
17.4.2018 auf 1,0 mg Diazepam
28.4.2018 auf 1,36 mg Diazepam erhöht
12.5.18 auf 1,22 mg Diazepam reduziert
Seit 2.6. auf 1,08 mg (2 Tage)
Seit 4.6. auf 1,22 mg (2 Tage)
Seit 6.6. auf 1,08 mg ( 5 Tage)
Seit 12.6. auf 1,15 mg wegen schweren Depressionen
6.7. und 7.7. Umstellung auf Alprazolam

8.7.18 0,0625 mg Alprazolam
11.7.18 : 0,05 mg Alprazolam
4.8.18 0,045 mg Alprazolam
5.8.18 0,040 mg Alprazolam
Zwischenentzüge anstrengend, Alprazolam hat Nebenwirkungen

6.8.18 0,0000000!!!!

6.4.19 Beginn Reduzierung Lamotrigin wegen NW
15 % weniger 170 mg
17.4. auf 150 mg
23.4. Zurück auf 170 mg starke Entzugssymptome
27.4. Zurück auf 180 mg (langsam ist besser)
7.5. zurück auf 200 mg Zwischenentzüge am Tag

Ich nehme Vitamin D 2000iE (manchmal)
Ferritin -Infusion 5x
- 29.11.18 - 1.4.2019

Regelmäßige Einnahme :
Sertralin 100 mg
Bupropion 300 mg
Lamotrigin 150 mg in Reduktion siehe oben [/spoil]
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !

Murmeline
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Re: Wiedereindosierung Citalopram

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

padma
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Re: RoseMadder: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von padma »

hallo Rose, :)

auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.
Ich hatte im Winter '17/'18 so einen schrecklichen Kaltentzug dass ich riesige Angst davor habe zu schnell abzusetzen, darum werde ich weiter langsam ausschleichen. Dem Baby hilft es ja auch nicht wenn ich völlig fertig vom Entzug bin. Und ich vertrage zu schnelles Absetzen ganz und gar nicht.
Ja, bei der Vorgeschichte würde ich auch weiterhin sehr langsam ausschleichen.
Jetzt bei 6,6mg war ich in einer langen und sehr heftigen Welle. Dadurch habe ich jetzt erstmal nicht mehr reduziert. Natürlich werde ich mich nun dazu überwinden müssen.
Ist die Welle denn jetzt abgeklungen?

Trägst du deine Schwangerschaft bitte noch in deine Signatur ein, mit Datum?

Elna :) ist auch schwanger unter Citalopram, vielleicht mögt ihr zwei euch austauschen? Du kannst sie direkt in ihrem thread anschreiben viewtopic.php?f=35&t=17407

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Quietscheentchen
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Re: RoseMadder: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von Quietscheentchen »

Hallo liebe Rose,

Von mir auch noch mal die herzlichsten Glückwünsche! :)

Und bleib ruhig, es gibt Dinge, die kann man nicht mehr ändern. Unter AD schwanger geworden zu sein, ist eines dieser Dinge. Nun ist es so und ich bin mir sicher, dass du sowieso das Beste für dich und dein Gummibärchen tun wirst. Es wird schon gut werden.
Soll heißen, da du es nun sowieso nicht ändern kannst, konzentriere dich auf die schöne, spannende Zeit, die vor dir liegt und nicht auf beängstigende "was wäre wenn"-Gedanken. :hug:

Liebe Grüße
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RoseMadder
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Re: RoseMadder: Schwanger mit Citalopram

Beitrag von RoseMadder »

Hallo Padma,
Sie ist etwas abgeklungen, aber noch nicht ganz. Ich habe gestern auf 6mg reduziert und hoffe dass ich es gut vertrage. Ich stehe nun auch in Verbindung mit Embryotox (ich weiß dass ihr die kritisch betrachtet), die mir dazu geraten haben in einer Klinik zu entbinden wo es eine Intensivstation für Neugeborene gibt. Die Frau am Telefon war sehr nett und hat mir ein wenig die Angst genommen. Sie hat auch gesagt dass es nicht optimal ist aber meinte auch das allerwichtigste ist dass es mir gut geht. So kann ich nach der Geburt am besten für das Baby da sein. Es ist schlimmer für das Baby wenn die Mutter einen Kaltentzug durchmacht und völlig instabil ist.

Hallo Quitscheentchen ❤️
Vielen Dank für deine lieben Worte. Ich werde jetzt versuchen mich so gut es geht zu entspannen. Morgen habe ich auch schon den ersten Termin mit der Hebamme, die mich zusätzlich zur Frauenärztin die ganze Schwangerschaft betreuen wird. Auch meine Mama steht mir mit beruhigenden Worten und Tipps zur Seite. Und mein verlobter ist auch super lieb zu mir und kümmert sich ganz toll um mich.
Liebe Grüße und man liest sich 😘
Januar 2011
Amitriptylin (Dosis weiß ich nicht mehr)
Wegen starker Nebenwirkungen nach ca 6 Monaten wieder abgesetzt.
Septwmber 2011 - Citalopram 10mg
Januar 2012 - Citalopram 20mg
Februar 2016- Citalopram 30mg
Juli 2016 - promethazin 10 Tropfen zum Schlafen
April-Juni 2017 beide Medikamente komplett abgesetzt.
Januar 2018 Citalopram 20mg
Dezember 2018 Citalopram 10mg
Seitdem Schrittweise Reduzierung um jeweils 10% der aktuellen Dosis.
Seit Januar 2020 6,6 mg Citalopram
Seit Anfang Februar Schwangerschaft
Seit 10.3.20 6,0mg

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