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kanvision: NW od. Absetzsymptome von Quetiapin / Brotizolam

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kanvision
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kanvision: NW od. Absetzsymptome von Quetiapin / Brotizolam

Beitrag von kanvision » Freitag, 20.03.20, 14:54

Hallo ,

Ich bin ganz neu hier und habe mich nun eine Weile eingelesen. Zu meiner aktuellen Frage habe ich leider noch nichts gefunden. Ich hoffe ich überlaste hier niemanden.

Seit Anfang Dezember bei einem KH Aufenthalt wegen Schlaflosigkeit und Bauchschmerzen bekam ich Seroquel. Erst 50mg. Hat eigentlich nur ein paarmal geholfen. Ich sollte es nach meiner Entlassung weiter damit probieren. Bald merkte ich wie ich außer benommen auch total schwach wurde. Die Psychiaterin gab mir dagegen stabling. Ich glaube das heißt nur hier in Österreich so. Wirkstoff Tianeptin. Erzeugt ziemlichen Antrieb und die Schwäche war besser. Aber nach 3 Wochen war mir das Zeug zu stark . Ich begann mit einer bioidentischen Hormontherapie gegen die Schlaflosigkeit . Dadurch steigerte sich mein Antrieb auch und ich reduzierte Tianeptin innerhalb zweier Wochen von einer halben auf null. Schwäche wurde wieder mehr aber aushaltbar.

Da ich immer noch nicht schlafen konnte, viele Nächte überhaupt nicht dann wieder mal 2 Stunden, wollte ich Seroquel ausschleichen. Inzwischen war ich schon auf das Forum gestoßen. Meine Psychiaterin meinte ich könne es einfach weglassen es mache ja nicht süchtig. Ich fing an zu reduzieren. Erst in Vierteln. Beim ersten Versuch einen Tag lang höllische Nervosität und Unruhe. Mit Xanor nicht zu bändigen. Aber dann wars auch vorbei. Das zweite Viertel 14 Tage später, 4 Tage Unruhe und Getriebenheit. Dann wurde die Dosierung mit dem Tablettenzerteiler ungenau, mal größere mal kleinere Hälften. Ich nahm erst die größeren und dann die kleineren. Da merkte ich auch einige Tage Unruhe.

Inzwischen begann die Pollensaison und ich bemerkte nach Aufenthalten im Freien dass ich mit einer Zeitverzögerung von ein paar Stunden heftig nervös reagierte und auch im Rücken starke Verkrampfungen bekam . Auch vertrage ich seither vieles nicht mehr, was mir vorher noch gut tat wie cranio sacral Therapie oder mein Chi Gerät, das ich gegen meine mangelnde Bewegung brauche. ( ich leide seit Jahren an Knieproblemen und gehe tw mit Krücken oder außer Haus im Rollstuhl)

Die Hormontherapie hatte auch einige Überraschungen: mal depressiv dann euphorisch, und die Histaminunverträglichkeit nahm noch zu. ( Östrogen soll das angeblich fördern und eine Schwäche Nebenniere auch)
Ich war seit Weihnachten nicht mehr in der Lage zum Arzt zu fahren und ich wußte auch keinen , der sich mit Nebennierenschwäche auskennt. Bei uns gibt es keine Heilpraktiker wie in D und schulmedizinisch ist das kaum bekannt.

Mein Hausarzt, der sehr bemüht ist, verschrieb mir dann zum Schlafen Lendorm 0,125mg. Seither schlafe ich einige Stunden. Ich nehme eine Dosis zum Einschlafen und eine in der Nacht, habe aber nun gerade gelesen, das sei nicht günstig. Nun werde ich die ganze Dosis aufeinmal nehmen.

Allerdings glaube ich, dass ich seit der Kombination mehr Probleme habe. ich bin noch viel nervöser und habe Tage mit Solch starker Unruhe, dass ich es kaum aushalte. Morgens ist es noch irgendwie erträglich, steigert sich am Nachmittag und wird dann ab ca 21.00 besser. Irgendwie wenn der Spiegel sinkt. Um 23.00 nehme ich wieder meine Dosis ein und von Tag zu Tag merke ich wie ich darauf immer heftiger reagiere: Mein Rücken verkrampft sich dermaßen und ich habe das Gefühl von einem engen Gürtel . Das lässt ein wenig nach in der Nacht aber immer weniger.
Nun bin ich schon vormittags nervös und getrieben. Die Schwäche ist weg aber ich habe Angst wohin das führt. Ich kann Ja das Medikament nicht einfach aufhören zu nehmen!

Inzwischen habe ich aufgehört die Hormone zu nehmen weil ich die Wechselwirkung nicht mehr einschätzen konnte. Die Ärztin meint zwar nach einem neuen Test ich solle unbedingt Progesteron nehmen, das beruhige und ich habe da ein Ungleichgewicht. Außerdem sei das zum Einschlafen ideal. Ich hab es zwei Nächte probiert und hatte wieder Unruhe.

Wegen meiner Bauchschmerzen wurde inzwischen einiges untersucht und ich bekam Darmbakterien, die aber auch diese heftigen Adrenalinschübe auslösen ( angeblich auch wieder histaminbildende Bakterien und ich habe schon einen anderen histaminbildenden Stamm zuviel im Darm)
Jedenfalls ist das Histamin bei mir ein starkes Thema und produziert ähnliche Symptome wie die Medikamente sodass ich mich nie auskenne. Für mich sind es Stresssymptome, die meine Nebennieren wieder überfordern. So wie jede Reduktion.

Ich weiß nun nicht recht wie weiter weil ich mich nicht stabil fühle aber auch nicht glaube dass ich mehr vertrage.

Eine Idee wäre, das Seroquel zu verteilen. Habt ihr dazu einen Tipp? Ich nehme derzeit in Wasser gelöst 35 mg vor dem Schlafen ein. Davor esse ich meist eine Kleinigkeit damit ich es besser vertrage.

Ich weiß jetzt nicht ob ich schon alles richtig gemacht habe mit der Signatur, ist mein erster Beitrag.

Danke und ich habe schon einiges gelernt hier im Forum. Ich war ja sowas von Unwissend und hat bisher ja noch geklappt aber seit ich Seroquel nehme, gehts bergab.

:(
Zuletzt geändert von Annanas am Freitag, 20.03.20, 15:28, insgesamt 2-mal geändert.
März 2014 - Mai 2017 Zolpidem 5 mg problemlos ausgeschlichen
Einige Versuche mit verschiedenen SSR nicht vertragen
September 2014 - ca Februar 2016 Lamictal 25mg morgens, 50 mg abends ohne Schwierigkeiten abgesetzt
September 2014 - Mai 2015 Dibondrin wegen Schlaflosigkeit und Histaminempfindlichkeit
August 2014 - Juli 2019 Olanzapin 2,5mg abends erst ohne Schwierigkeiten abgesetzt nach 4 Wochen erste Symptome wie mehr Angst und schlechter Selbstwert, dann heftige Bauchschmerzen, die ich in keinem Zusammenhang dazu wahrnahm und mir viel Stress machten, dann Schlaflosigkeit, KH Aufenthalt zur Abklärung der Bauchschmerzen, zum Schlafen
Lorazepam 0,5 mg kaum Wirkung
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Paradoxe Reaktion auf Alprazolam 0,25mg Ängste
Versuch mit Dominal forte scheiterte
Ab Dezember 19 Seroquel 50 mg Schlaf kaum verbessert, aber seither Schwäche total benommen bis Nachmittag
Beginn einer Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen ( Ziel Schlafen) hat eher alles verschlimmert mit wilden Aufs und Abs stimmungsmäßig aber die
extreme Schwäche verbessert
Wegen der schlimmen Nebenwirkungen erste Reduktion Anfang Jänner 20 Reduktion von 50mg auf ca 44 mg
29.1. 37,5mg
13.3. 35 mg

Seit 15.3. mit der Wasserauflösung, davor eher ungenaue Teilung mit Tablettenteiler

Irrtum bei der Wasserdosierung:
Seit 15.3. 48,5 mg heftige Symptome, Unverträglichkeiten
am 25.3. Fehler entdeckt, 47,5 mg Nervensausen, Übelkeit
26.3. 45 mg Angstzustände, Schwäche, Übelkeit, Hunger

Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
NEM: Magnesium, Vitamin C, Melissentropfen, Passionsblume ( kaum Wirkung)
Starke Reaktion auch auf Pollen, wieder im Nervensystem, wieder Unruhe Gehetztheit und Angst und Panik, hyperaktiv
Grunderkrankung: Starke Kniearthrose jahrelange Mobilitätsprobleme bis zum Rollstuhl

Brotizolam 0,125 mg in 12,5 ml Wasser
30.3. 12,4 ml
1.4. 12,2 ml
2.4. 12,0 ml Unverträglichkeiten werden stärker
6.4. 11,8ml gegen Morgen Angstzustände, Übelkeit am Tag
3.5. 11 ml
14.5. 10 ml

padma
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von padma » Samstag, 21.03.20, 22:49

Hallo Kanvision, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

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Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

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Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Sonntag, 22.03.20, 10:28

Liebe padma,

Danke für die Infos. Ich lese schon fleißig.

Aber in den letzten Tagen wurde es mit mir immer schlimmer und ich muss jetzt langsam machen auch mit den Infos.
Wichtig sind auch die Hinweise für die Angehörigen denn mein Mann ist oft deprimiert von meiner dauerhaften Einschränkung durch all die Symptome. Er sucht wie ich auch nach Erklärungen und ist schon lange der Meinung ich muss da baldmöglichst raus aus der Falle.

Nun weiß ich nicht ob ich nicht schon zu schnell reduziert habe. Seit Jahresbeginn von 50mg auf 35.

Seit letzter Nacht wieder total schlaflos trotz Lendorm. Oder Lendorm wirkt plötzlich nicht mehr? Aber die letzten Nächte schlief ich auffallend schnell ein.

Und jetzt natürlich Nervesnsausen und Adrenalin und Verkrampfungen im Rücken und Zittern...

Die Grippesymptome sind stärker geworden die letzten Tage und das Stechen und Brennen im Herz macht mir Angst.

Und was ich gelesen habe über das Histamin und Adrenalin spielt sich genauso ab bei mir. Jeder Reiz ein Chaos.

Wie beruhige ich denn die Situation wieder?


Danke und liebe Grüße
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extreme Schwäche verbessert
Wegen der schlimmen Nebenwirkungen erste Reduktion Anfang Jänner 20 Reduktion von 50mg auf ca 44 mg
29.1. 37,5mg
13.3. 35 mg

Seit 15.3. mit der Wasserauflösung, davor eher ungenaue Teilung mit Tablettenteiler

Irrtum bei der Wasserdosierung:
Seit 15.3. 48,5 mg heftige Symptome, Unverträglichkeiten
am 25.3. Fehler entdeckt, 47,5 mg Nervensausen, Übelkeit
26.3. 45 mg Angstzustände, Schwäche, Übelkeit, Hunger

Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
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Brotizolam 0,125 mg in 12,5 ml Wasser
30.3. 12,4 ml
1.4. 12,2 ml
2.4. 12,0 ml Unverträglichkeiten werden stärker
6.4. 11,8ml gegen Morgen Angstzustände, Übelkeit am Tag
3.5. 11 ml
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padma
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von padma » Sonntag, 22.03.20, 19:08

hallo Kanvision, :)

deine Situation ist sehr komplex, mit den diversen Psychopharmaka, der Hormontherapie und der Histaminproblematik.

Bei Quetiapin können es gleichzeitig NW und Absetzsymptome sein. Das macht es auch kompliziert.
Du hast es recht zügig und zudem ungenau reduziert, das macht vermutlich auch Probleme.
Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Das ist ein weiteres Problem, da Benzos nach 4 Wochen bereits abhängig machen können und möglichst nicht länger eingenommen werden sollten. Es kann sein, dass die Wirkung bereits nachlässt.
Du schreibst, dass es dir zwar beim Schlafen hilft, es dir aber seit der Einnahme tagsüber schlechter geht?

Insgesamt scheint dein ZNS völlig überreizt sein, dazu passt auch, dass du plötzlich vieles nicht mehr verträgst. Es wäre wichtig, da jetzt mal Ruhe reinzubringen
Seit wann genau nimmst du die 35 mg? Du hast unretardiertes Quetiapin, oder?
Könnest du in deiner Signatur bitte bei allen eingenommen Medikamenten noch das Datum (von...bis) eintragen? Wenn du es nicht mehr genau weisst, dann so ungefähr.

Da du erst seit ein paar Tagen die Wasserlösemethode anwendest, würde ich jetzt erstmal abwarten, ob sich das positiv auswirkt.
Im Prinzip kannst du Quetiapin splitten, wobei es dann sein kann, dass sich dein Schlaf dann verschlechtert.

Du nimmst recht viel an NEM. Vit D und B Komplex können im Entzug problematisch sein und Entzugssymptome (wie z.B. Unruhe) verstärken. Wenn du keinen nachgewisenen Mangel hast, würde ich die beiden jetzt erstmal weglassen.

Eine histaminarme Ernährung machst du bereits?

liebe Grüsse,
padma
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Sonntag, 22.03.20, 21:06

Liebe Padma,

Ja histaminarm essen zu ich seit 3 Monaten. Aber seit die Pollen fliegen scheint das nicht mehr zu genügen. Antihistaminikum hilft nicht viel. Zeolith schon eher.

Was so auffällig ist, dass ab 20.30 bis 21.00 das Nervensausen nachläßt. Dann werde ich wieder einigermaßen Mensch und meine Nerven werden aus der Anspannung entlassen. Wenn ich das Seroquel dann einnehme zieht es wieder alles zusammen bis die Wirkung dann anflutet. Und nachts (ich nehme Seroquel unretardiert) ist es auch besser.

Vielleicht siehst du als Außenstehende da klarer?

Jedenfalls danke für deine Antwort!
Ich bereite mich für die nächste Probenacht vor.

Liebe Grüße
Kanvision

Aber seit 6 Tagen , mit einem Tag Pause, hat sich das gesteigert.

Ja ich habe schon bemerkt, dass mir Vit B nicht mehr gut tut und es gelassen. Auch bei Vit C bin ich vorsichtig geworden sowie bei Magnesium.

Heute war alles fast nicht mehr auszuhalten. Mittags wollte ich ruhen und bin andauernd aufgeschreckt. Ich habe schon Angst vor der Nacht.
Wenn das Lendorm nicht mehr wirkt, muss ich es dann auch ausschleichen?
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Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von padma » Montag, 23.03.20, 19:21

hallo Kanvision, :)
Was so auffällig ist, dass ab 20.30 bis 21.00 das Nervensausen nachläßt. Dann werde ich wieder einigermaßen Mensch und meine Nerven werden aus der Anspannung entlassen.
Das ist immer zu dieser Uhrzeit so? Gibt es noch andere Faktoren, die da eine Rolle spielen könnten?
Wenn ich das Seroquel dann einnehme zieht es wieder alles zusammen bis die Wirkung dann anflutet.
Ich kann mir da keinen Reim darauf machen, bzw. dir nicht wirklich folgen. Also direkt nach der Einnahme geht es dir schlechter und wenn die Wirkung dann anfutet (also kurze Zeit später) wieder besser?
Wenn das Lendorm nicht mehr wirkt, muss ich es dann auch ausschleichen?
Ich würde versuchen, ob es sich noch sehr zügig absetzen lässt. Andernfalls müsste es ausgeschlichen werden.

liebe Grüsse,
padma
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Montag, 23.03.20, 23:20

Liebe padma,

Danke für deine Antwort.
Heute nach einer Nacht mit Schlaf ging es besser mit den Nerven. Dafür war ich schwach.
Aber jetzt habe ich schreckliche Übelkeit. Das ist neu. Hoffentlich vergeht das bald.

Ja so ähnlich wie ich das geschildert habe läuft das ab. Ich hab bisher abends immer das zeolith getrunken, vielleicht hat das das Histamin ausgebremst. Heute nahm ich es vormittags und merkte eine leichte Besserung. Aber das ist alles sehr diffus. Aber dass es abends immer besser wurde war auch meine Überlegung zum Ausschleichen: wenn es mir besser geht wenn der Spiegel fällt, dann vertrage ich das Ganze schlecht und dann geht es mir besser wenn ich bald alles los bin.
Jetzt mit der Übelkeit kommt auch wieder mehr Nervensausen im Rücken. Mal sehen wie das Seroquel heute wirkt.
Ob ich das Lendorm absetze weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Ohne Schlaf bin ich am Ende.

Ich habe mich heute auch ausführlich bei den Beiträgen zur Nebennierenschwäche informiert. Da ging es auch um die Hormone und es war wirklich gut, zu sehen, dass das alles auch für andere ein Thema ist. Ich rudere da schon so lange herum. Auch die Unverträglichkeiten und die HIT. Und dieses Medikament war und ist ein ständiger Stress und kostet den Körper viel Kraft.
Ich erinnere mich an die Zeit mit Olanzapin. Da war ich gefühlsmäßig tot aber ich hatte mit HIT kein Problem und auch mit anderen Therapien nicht und keine Unverträglichkeiten. Schlafen konnte ich allerdings auch schlecht. Und meinen Gelenken ging es auch mies.
Dass ich wieder Gefühle habe, finde ich schön aber sonst ist alles schwer durcheinander.

Ein Arzttermin ( Ganzheitsmediziner) wurde leider jetzt abgesagt wegen Corona. Aber wer weiß wie da wieder eingegriffen würde.

Ich wünsche mir jetzt vor allem wieder etwas Stabilität. Möchte ungern wieder mehr dosieren müssen.

Was meinst du ist die Übelkeit auch noch Nachwirkung meiner Reduktionen?

Ich bin so froh um das Forum weil ich da merke dass ich nicht noch mehr nach Diagnosen suchen muss. Es ist alles ein Zustand rund um die Medikamente.
Mein Hausarzt vermutet stark dass ich eine Form von CFS habe und hat mir die Beschreibung dieser Symptomatik gegeben. Das hat mich erst mal umgehauen so unheilbar und unausweichlich wie das klingt. Da ist mir eine Perspektive schon lieber, die zwar langfristig aber doch Besserung versprechend ist.

Danke für Eure Arbeit liebe padma! Es tut gut nicht allein zu sein.

Liebe Grüße
kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 24.03.20, 8:31

Hallo kanvision,

auch von mir noch verspätet willkommen im Forum :).

Du hast da ein wirklich entsetzliches Chaos und es ist sehr schwierig, da den Durchblick zu behalten.
(Das schreibe ich wertungsfei).
Die Konstellation ist sehr komplex.

Ich würde vermutlich mal alles an Nahrungsergänzungsmitteln weglassen und natürlich weiterhin histaminarm essen.
Wenn du etwas abgewartet und das beobachtet hast, kannst du mit einem Präparat testen, von dem du glaubst, dass es dir vielleicht am ehesten hilft, wie die Reaktionen ausfallen.
Aber dass es abends immer besser wurde war auch meine Überlegung zum Ausschleichen: wenn es mir besser geht wenn der Spiegel fällt, dann vertrage ich das Ganze schlecht und dann geht es mir besser wenn ich bald alles los bin.
Abends reguliert sich die körpereigene Cortisolproduktion herunter, vielleicht geht es dir darum besser.
Es kann aber genauso gut sein, wie du schreibst - dass der Quetiapinspiegel dann runter ist.
Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem, es ist sogar wahrscheinlich.

Zum Schlafmittel.
Lendormin ist ein Benzodiazepin und kann abhängig machen bzw. macht irgendwann ganz sicher abhängig. Es kann auch zusätzlich psychische Abhängigkeit erzeugen, dann bezeichnet man das nicht-mehr-davon-wegkommen-können als Sucht.

Wenn du nicht von vom Brotizolam wegkommst / aktuell nicht drauf verzichten kannst, musst du dich irgendwann auf einen langen Entzug (Ausschleichen) einstellen.

Ich würde gerne mit mehr Tipps aufwarten, aber da die Lage sehr verflochten ist, kann ich nur meine Eindrücke wiedergeben.

Ich wünsche dir alles Gute
Jamie
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kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Mittwoch, 25.03.20, 21:17

Hallo Jamie,

Danke für deinen Beitrag.
Ja die Sache ist sehr undurchsichtig.
Ich lasse jetzt mal alle NEM weg. Gestern noch habe ich ein Antihistaminikum probiert aber das ging gar nicht. Machte mich noch nervöser. Und bis zum Abend wußte ich nicht mehr ob ich überhaupt noch das Essen vertrage. Nach jedem Bissen hatte ich extreme Reaktionen.
Heute war und ist immer noch das permanente Nervenzittern im Rücken und den Armen.
Ich habe gestern in einem HIT Forum gelesen, dass Benzodiazepine histaminfreisetzend sind. Auf einer Medikamentenliste zum Thema Histamin steht allerdings nur Diazepam als unverträglich aber da wird es auch unterschiedliche Empfindlichkeiten geben. Ein Grund mehr das Brotizolam abzusetzen. Ich habe nur Angst, dass das jetzt schon gravierende Folgen hat. Ich werde heute mal mit der Wassermethode was weglassen. Von 0,125 mg auf 0,1.
Mein Arzt hat mir heute ein Präparat zur Beruhigung der Nebennieren angesagt das aus Sonnenblumenlezithin ist. Mal sehen ob ich das vertrage. Mein Cortisolspiegel ist nämlich laut Speicheltest zu hoch. Wobei ich nicht weiß ob das heute noch stimmt, die Messung war schon vor 4 Wochen.

Die Übelkeit ist auch ein weiteres Symptom das jetzt immer abends auftritt.

Ich habe jedenfalls das Gefühl dass es von Tag zu Tag schlimmer wird mit allen Symptomen. Heute ist abends auch schon keine Besserung mehr da. Ich zittere immer noch am ganzen Oberkörper und mir ist schlecht.

Freu mich über jede Antwort von euch!

Liebe Grüße
kanvision
März 2014 - Mai 2017 Zolpidem 5 mg problemlos ausgeschlichen
Einige Versuche mit verschiedenen SSR nicht vertragen
September 2014 - ca Februar 2016 Lamictal 25mg morgens, 50 mg abends ohne Schwierigkeiten abgesetzt
September 2014 - Mai 2015 Dibondrin wegen Schlaflosigkeit und Histaminempfindlichkeit
August 2014 - Juli 2019 Olanzapin 2,5mg abends erst ohne Schwierigkeiten abgesetzt nach 4 Wochen erste Symptome wie mehr Angst und schlechter Selbstwert, dann heftige Bauchschmerzen, die ich in keinem Zusammenhang dazu wahrnahm und mir viel Stress machten, dann Schlaflosigkeit, KH Aufenthalt zur Abklärung der Bauchschmerzen, zum Schlafen
Lorazepam 0,5 mg kaum Wirkung
Neuerlich KH wegen Erschöpfung und Schlaflosigkeit
Paradoxe Reaktion auf Alprazolam 0,25mg Ängste
Versuch mit Dominal forte scheiterte
Ab Dezember 19 Seroquel 50 mg Schlaf kaum verbessert, aber seither Schwäche total benommen bis Nachmittag
Beginn einer Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen ( Ziel Schlafen) hat eher alles verschlimmert mit wilden Aufs und Abs stimmungsmäßig aber die
extreme Schwäche verbessert
Wegen der schlimmen Nebenwirkungen erste Reduktion Anfang Jänner 20 Reduktion von 50mg auf ca 44 mg
29.1. 37,5mg
13.3. 35 mg

Seit 15.3. mit der Wasserauflösung, davor eher ungenaue Teilung mit Tablettenteiler

Irrtum bei der Wasserdosierung:
Seit 15.3. 48,5 mg heftige Symptome, Unverträglichkeiten
am 25.3. Fehler entdeckt, 47,5 mg Nervensausen, Übelkeit
26.3. 45 mg Angstzustände, Schwäche, Übelkeit, Hunger

Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
NEM: Magnesium, Vitamin C, Melissentropfen, Passionsblume ( kaum Wirkung)
Starke Reaktion auch auf Pollen, wieder im Nervensystem, wieder Unruhe Gehetztheit und Angst und Panik, hyperaktiv
Grunderkrankung: Starke Kniearthrose jahrelange Mobilitätsprobleme bis zum Rollstuhl

Brotizolam 0,125 mg in 12,5 ml Wasser
30.3. 12,4 ml
1.4. 12,2 ml
2.4. 12,0 ml Unverträglichkeiten werden stärker
6.4. 11,8ml gegen Morgen Angstzustände, Übelkeit am Tag
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kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Mittwoch, 25.03.20, 22:53

Hallo an alle,

Ich bin gerade auf einen RIESEN Fehler draufgekommen. Ich habe mich beim Auflösen der Medikamente total verrechnet und anstatt abdosiert absolut aufdosiert. Ich habe anstatt 15ml nur 1,5 ml abgenommen. Somit bin ich seit 10 Tagen nicht auf 35 mg sondern auf 48,5 mg. Ich bin FERTIG!!!!
Wie geh ich jetzt vor. Ich werde heute versuchen 47,5 zu nehmen und schauen was passiert. Ich habe einfach nicht kapiert wie die Einteilung auf der Spritze funktioniert.
Ab jetzt mit Kalender und Kontrolle meines Mannes. Der meint ich solle jetzt wöchentlich reduzieren bis ich wieder auf 35 mg bin. Was meint ihr?
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Lorazepam 0,5 mg kaum Wirkung
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Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von padma » Donnerstag, 26.03.20, 13:31

hallo Kanvision, :)

das kann natürlich die Erklärung sein, dass es dir so schlecht geht.
Ich denke, du kannst nach 10 Tagen auf der höheren Dosis, jetzt zügiger runter gehen. Ich würde heute jetzt direkt auf 42 mg gehen, in ein paar Tagen auf 40 mg. Und dann weiter sehen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Donnerstag, 26.03.20, 19:00

Hallo Padma!

Ich bin immer noch erschüttert von meinem Fehler. Aber meine Konzentration hat sehr gelitten mit dem Medikamenten.
Meine Reduktionen von gestern spüre ich heute schon sehr. Ich habe eine Atemübung die das ein wenig abfängt. Aber es arbeitet gewaltig im Nervensystem und immer nach dem Essen gehts rund!

Danke für die Antwort. Ich bin grad wirklich froh um jeden Zuspruch weil ich mich fühle wie in der hausgemachten Hölle. Kein anderer dafür verantwortlich nur ich.

Jetzt muss ich die Signatur noch ändern 😰

Liebe Grüße
kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von padma » Donnerstag, 26.03.20, 19:11

hallo Kanvision, :)

das kann jetzt zu Turbulenzen führen, wird sich aber wieder einpendeln.
Versuch dir keine Vorwürfe zu machen, ist halt passiert. Im Entzug ist die Aufmerksamkeit und Konzentration oft mit beeinträchtigt.

liebe Grüsse,
padma
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Donnerstag, 26.03.20, 20:34

Liebe Padma,

Mir ist grad elendig übel. Weiß noch nicht ob ich heute nochmal reduziere. Andererseits ist’s vielleicht schon wurscht.... das Chaos ist eh schon da.

😰

Danke und liebe Grüße
kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von padma » Freitag, 27.03.20, 11:47

liebe Kanvision, :)

das tut mir leid, dass dir jetzt auch noch so übel ist. :(

Wenn es sich jetzt durch die Reduktion noch mehr verschlechtert hat, dann geht es wohl wirklich nur langsamer. Ich würde nun auch erstmal auf der aktuellen Dosis bleiben.

Wir haben einen thread mit Tipps bei Übelkeit. Du findest ihn über die Themenübersicht "Was finde ich wo im Forum"

liebe Grüsse,
padma
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Freitag, 27.03.20, 23:05

Liebe Padma,

Gestern habe ich nochmal reduziert um 1,5 mg auf 45 mg. Ich war heute gehörig durcheinander. Angstzustände, Nervensausen bei Hunger und überhaupt Hunger wo ich jetzt wochenlang überhaupt keinen hatte. Ich komme mir selbst ganz fremd vor. Die Symptome treten jetzt so ab Mittag im Laufe des Nachmittags immer stärker auf und abends wird es dann ein wenig besser.
Jetzt bleibe ich erst mal für ein paar Tage auf der Dosis. Mal sehen wie es sich einpendelt. Hoffentlich bald!
Danke für den Hinweis zur Übelkeit, werde ich mir morgen mal durchsehen!
Gott sei dank gibt es Leute mit ähnlichen Erfahrungen, man kommt sich ja vor wie völlig aus dem Ruder und dass das nie mehr wieder normal wird.

Liebe Grüße
kanvision
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extreme Schwäche verbessert
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26.3. 45 mg Angstzustände, Schwäche, Übelkeit, Hunger

Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
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Starke Reaktion auch auf Pollen, wieder im Nervensystem, wieder Unruhe Gehetztheit und Angst und Panik, hyperaktiv
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Sonntag, 29.03.20, 12:52

Liebe Alle,

Ich mache die Erfahrung, dass wenn ich abends das Medikament einnehme ich z.B. gestern eine Stunde totale Symptome hatte:Herzklopfen, Krämpfe im Rücken, aber die Übelkeit vergeht langsam. Nach einer Stunde bin ich dann müde und werde ruhig.
Ist das eher dass ich das Medikament nicht vertrage? Da bin ich wieder bei meiner Ausgangsfrage angelangt.
Der Tag gestern lief halbwegs ab ich hatte auch nicht so wilde Reaktionen auf das Essen und die Pollen obwohl ich eineinhalb Stunden im Garten war.
Aber heute hat mich wieder die Übelkeit im Griff und irgendwas triggert mich gerade wieder.
Ingwer etc kann ich mir erst nächste Woche besorgen.
Dabei hatte ich vor heute Abend nochmal zu reduzieren um vielleicht dieses Herzklopfen bei der Einnahme auch zu reduzieren.
Kennt das jemand?

Manchmal überlege ich mir ob das Olanzapin , das ich noch letztes Jahr einnahm mir nicht besser bekommen ist. Ich hatte keine solchen Zustände, hab alles vertragen, ging schwimmen und machte Übungen, war allerdings innerlich ausgeknipst.
Jetzt bin ich wie eine Schwerkranke nur noch im Haus , kann mich minimal bewegen, vertrage nichts mehr, habe Schmerzen und Übelkeit Ängste und Depression und komme mit nichts mehr klar.
Aber ob ich heute noch Zyprexa vertragen würde, ist auch unsicher.
Was meint ihr?

Liebe Grüße
kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von Straycat » Montag, 30.03.20, 12:31

Hallo kanvision,

ich fürchte man kann das nicht so 1:1 umlegen, dass man sagt: XY habe ich vor einiger Zeit besser vertragen, daher nehme ich jetzt das statt dem jetzigen Medikament, das ich schlechter vertrage.
Dein Gehirn hat sich nun an Quetiapin gewöhnt und deswegen kannst du es einfach nicht ohne weiteres weglassen, auch wenn du es schlechter verträgst. Es ist auch nicht gesagt, dass du Olanzapin jetzt noch so vertragen würdest wie früher.
Einen Wechsel würde ich an deiner Stelle daher nicht vornehmen. Du hättest einen Kaltentzug von Quetiapin, den ich um jeden Preis vermeiden würde, wenn es nicht medizinisch notwendig ist. Und Olanzapin könnte diesen Kaltentzug vermutlich nicht deckeln.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Montag, 30.03.20, 16:44

Hallo straycat,

Danke für deine Antwort.
Ja ich habe mir sowas schon gedacht. Es bleibt wohl nur der Schneckentempoweg aus dem Dilemma.

Gott sei dank ist meine Übelkeit jetzt erst mal besser und ich reagiere nicht mehr so stark nach der Einnahme des Medikaments und auch auf das Essen. Dafür habe ich wieder zuviel Histamin gegessen ( ein Stück Papaya war es diesmal) und ich komme erst wieder am 2.Tag drauf was da los ist. Die Reaktionen sind dann ähnlich wie nach einer Reduzierung nur dass ich es eine kurze Zeit unterbrechen kann wenn ich Zeolith trinke. Das ist echte Detektivarbeit am eigenen Körper. Und dann vertrug ich die Papaya vor einigen Wochen noch ohne weiteres. Also jeder Tag wieder Neuland.

Danke und liebe Grüße
Kanvision
März 2014 - Mai 2017 Zolpidem 5 mg problemlos ausgeschlichen
Einige Versuche mit verschiedenen SSR nicht vertragen
September 2014 - ca Februar 2016 Lamictal 25mg morgens, 50 mg abends ohne Schwierigkeiten abgesetzt
September 2014 - Mai 2015 Dibondrin wegen Schlaflosigkeit und Histaminempfindlichkeit
August 2014 - Juli 2019 Olanzapin 2,5mg abends erst ohne Schwierigkeiten abgesetzt nach 4 Wochen erste Symptome wie mehr Angst und schlechter Selbstwert, dann heftige Bauchschmerzen, die ich in keinem Zusammenhang dazu wahrnahm und mir viel Stress machten, dann Schlaflosigkeit, KH Aufenthalt zur Abklärung der Bauchschmerzen, zum Schlafen
Lorazepam 0,5 mg kaum Wirkung
Neuerlich KH wegen Erschöpfung und Schlaflosigkeit
Paradoxe Reaktion auf Alprazolam 0,25mg Ängste
Versuch mit Dominal forte scheiterte
Ab Dezember 19 Seroquel 50 mg Schlaf kaum verbessert, aber seither Schwäche total benommen bis Nachmittag
Beginn einer Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen ( Ziel Schlafen) hat eher alles verschlimmert mit wilden Aufs und Abs stimmungsmäßig aber die
extreme Schwäche verbessert
Wegen der schlimmen Nebenwirkungen erste Reduktion Anfang Jänner 20 Reduktion von 50mg auf ca 44 mg
29.1. 37,5mg
13.3. 35 mg

Seit 15.3. mit der Wasserauflösung, davor eher ungenaue Teilung mit Tablettenteiler

Irrtum bei der Wasserdosierung:
Seit 15.3. 48,5 mg heftige Symptome, Unverträglichkeiten
am 25.3. Fehler entdeckt, 47,5 mg Nervensausen, Übelkeit
26.3. 45 mg Angstzustände, Schwäche, Übelkeit, Hunger

Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
NEM: Magnesium, Vitamin C, Melissentropfen, Passionsblume ( kaum Wirkung)
Starke Reaktion auch auf Pollen, wieder im Nervensystem, wieder Unruhe Gehetztheit und Angst und Panik, hyperaktiv
Grunderkrankung: Starke Kniearthrose jahrelange Mobilitätsprobleme bis zum Rollstuhl

Brotizolam 0,125 mg in 12,5 ml Wasser
30.3. 12,4 ml
1.4. 12,2 ml
2.4. 12,0 ml Unverträglichkeiten werden stärker
6.4. 11,8ml gegen Morgen Angstzustände, Übelkeit am Tag
3.5. 11 ml
14.5. 10 ml

kanvision
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Re: kanvision: Nebenwirkung oder Absetzsymptome von Quetiapin

Beitrag von kanvision » Mittwoch, 08.04.20, 21:31

Hallo an alle,

Ich hatte gestern ein sehr typisches Telefonat mit einem Neurologen. Dem schilderte ich meine Probleme mit Seroquel. Das Ding gleich an mit „wieviel nehmen Sie“, 45 mg, „gibts nicht“ . Ich erkläre die Wasserlösmethode. „Aha - das können Sie bei dieser Dosis einfach absetzen“ Ich erkläre meine Symptome beim Reduzieren. „Ich arbeite viel mit dem Medikament also erzählen Sie mir nichts. Unter 100 mg kann man das einfach weglassen da muss man nicht so herumtun. Das Schlimmste kann sein, dass Sie dann nicht mehr schlafen . Dann kommen Sie halt vorbei und wir suchen ein anderes Medikament“.
Das Angebot war dann noch ein EEG. Was das zeigen soll, habe ich nicht verstanden.
Tja! Selber weiterkämpfen. Ich habe inzwischen das Buch von Peter Lehmann bestellt. Obwohl ich ein bisschen Angst habe dann zu sehr Angst vor allen Widrigkeiten zu entwickeln. Ich werd’s langsam lesen, was ja derzeit überall angesagt ist.

Liebe Grüße
kanvision
März 2014 - Mai 2017 Zolpidem 5 mg problemlos ausgeschlichen
Einige Versuche mit verschiedenen SSR nicht vertragen
September 2014 - ca Februar 2016 Lamictal 25mg morgens, 50 mg abends ohne Schwierigkeiten abgesetzt
September 2014 - Mai 2015 Dibondrin wegen Schlaflosigkeit und Histaminempfindlichkeit
August 2014 - Juli 2019 Olanzapin 2,5mg abends erst ohne Schwierigkeiten abgesetzt nach 4 Wochen erste Symptome wie mehr Angst und schlechter Selbstwert, dann heftige Bauchschmerzen, die ich in keinem Zusammenhang dazu wahrnahm und mir viel Stress machten, dann Schlaflosigkeit, KH Aufenthalt zur Abklärung der Bauchschmerzen, zum Schlafen
Lorazepam 0,5 mg kaum Wirkung
Neuerlich KH wegen Erschöpfung und Schlaflosigkeit
Paradoxe Reaktion auf Alprazolam 0,25mg Ängste
Versuch mit Dominal forte scheiterte
Ab Dezember 19 Seroquel 50 mg Schlaf kaum verbessert, aber seither Schwäche total benommen bis Nachmittag
Beginn einer Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen ( Ziel Schlafen) hat eher alles verschlimmert mit wilden Aufs und Abs stimmungsmäßig aber die
extreme Schwäche verbessert
Wegen der schlimmen Nebenwirkungen erste Reduktion Anfang Jänner 20 Reduktion von 50mg auf ca 44 mg
29.1. 37,5mg
13.3. 35 mg

Seit 15.3. mit der Wasserauflösung, davor eher ungenaue Teilung mit Tablettenteiler

Irrtum bei der Wasserdosierung:
Seit 15.3. 48,5 mg heftige Symptome, Unverträglichkeiten
am 25.3. Fehler entdeckt, 47,5 mg Nervensausen, Übelkeit
26.3. 45 mg Angstzustände, Schwäche, Übelkeit, Hunger

Hatte immer einige Tage danach starke Unruhe die jetzt öfter auftritt und ab Mittag dann bis abends ca 20 Uhr Nervenrasen wird wenn die Dämpfung nachlässt. Seit Mitte Februar nehme ich zum Schlafen 0.125 mg Lendorm damit ich wenigstens 4-5 Stunden schlafen kann
Außerdem vertrage ich kaum mehr Homöopathie oder Rotlicht oder Energiebehandlungen. Totale Nervenüberreizung. Bauchschmerzen haben sich gebessert aber noch große Empfindlichkeit und viele Unverträglichkeiten
NEM: Magnesium, Vitamin C, Melissentropfen, Passionsblume ( kaum Wirkung)
Starke Reaktion auch auf Pollen, wieder im Nervensystem, wieder Unruhe Gehetztheit und Angst und Panik, hyperaktiv
Grunderkrankung: Starke Kniearthrose jahrelange Mobilitätsprobleme bis zum Rollstuhl

Brotizolam 0,125 mg in 12,5 ml Wasser
30.3. 12,4 ml
1.4. 12,2 ml
2.4. 12,0 ml Unverträglichkeiten werden stärker
6.4. 11,8ml gegen Morgen Angstzustände, Übelkeit am Tag
3.5. 11 ml
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