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MichiMona:Venlafaxin reduzieren

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MichiMona
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MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Donnerstag, 26.03.20, 14:30

Hallo ihr Lieben,

meine Name ist Michaela ich bin 33 Jahre alt und nehme aktuell 187,5mg Venlafaxin ein.

am 30.12.2018 habe ich die Pille danach „Ellaone“ genommen.
Mitte Januar bekam ich plötzliche schwere Depressionen.
Zu Beginn konnte es sich keiner erklären was mit mir los ist. Für mich war aber schnell klar, dass es nur die Pille gewesen sein kann.

Da ich 2011 an einer Angststörung erkrankt bin und 2014 einen Rückfall hatte, war ich noch auf 10mg Citalopram eindosiert.
Meine Psychiaterin glaubte natürlich nicht an hormonell ausgelöste Depressionen und dosierte das Citalopram auf 40mg hoch.

Leider brachte dies gar nichts und ich verbrachte bis Ende April eine Zeit des Horrors.
Es war teilweise so schlimm, dass ich morgens vor Gedankenwirrwarr geschrien habe und erbrochen habe. In dieser Zeit magerte ich auf 45Kg bei 1,60m Körpergröße ab.
Meine Psychaterin wollte dann ein neues Antidepressiva einschleichen, Venlafaxin.
Ich wurde dann in regelmäßigen Abständen von 37,5 auf 187,5mg eindosiert.
Nach 6 Wochen wirkte es noch immer nicht also auf 225mg. Darunter bekam ich Herzrasen, zittern, hohen Blutdruck.

Also wieder auf 187,5mg. Doch die Nebenwirkungen hörten nicht, plötzliche Muskelverspannungen, Schlafphasen in denen ich nicht wusste ob ich wach bin oder schlafe usw.
Die Begründung meiner Ärztin, es sind Frühwarnsymptome einer Depression, die Dosis schützt mich nicht ausreichend, also wieder 225mg.

Doch heute kann ich sagen, dass es alles bereits Nebenwirkungen der viel zu hohen Dosis waren.
Im Laufe des letzten Jahres bekam ich immer seltsamere Symptome dazu, die sich keiner erklären konnte. So landete ich 2 mal in der Notaufnahme wegen Herzrasen und Atemnot.
Zu dem litt ich immer mehr unter Kradtlosigkeit, Muskelschwäche, Durchfall, Erschöpfung, geschwollener Bauch, Völlegefühl, Konzentrationsstörungen, sehr hohem Blutdruck und ich nahm auf unerklärliche Weise immer mehr zu.

Im Dezember bemerkt ich, dass ich immer mehr Wassereinlagerungen am ganzen Körper bekomme. Tshirts wurden zu eng am Arm, Hosen passten nicht mehr und meine Figur bekam eine seltsam Form. Ich veränderte mich sehr und hab mein Spiegelbild nicht mehr ertragen. Ich habe nie mehr als 51Kg gewogen...
Mein Heilpraktiker stellte fest, dass es sich um Lymphstau handelt und die Lymphflüssigkeit nicht mehr abfließt, nur warum!?
Die Ärzte hielten mich schon lange für nicht mehr Zurechnungsfähig mit all meinem Symptomen und keiner fand irgendwas.

Anfang März fiel Lymphstau als Nebenwirkung des Venlafaxin in den Raum.
Meine Psychaterin sichtlich geschockt dosierte mir Venlafaxin von 225mg auf 150mg herunter.
Da ich schon wusste, das Venlafaxin ein Teufelszeug ist, dosierte ich nur auf 187,5mg herunter. Bis auf Kopfschmerzen und Muskelverspannungen habe ich alles gut hinbekommen. Also hieß es nach nur 14 Tagen ab auf 150mg herunter. Dass war letzten Mittwoch.
Die letzten Tage hat sich körperlich und psychisch das reinste Desaster entwickelt. Somit bin ich auf 187,5mg wieder hoch und warte nun erst mal zu.
Aber ganz wichtig, der Lymphstau wird weniger,
der Blutdruck ist wieder normal, die Schwellung des Bauches geht zurück.
Ich bin echt geschockt.

Geht es hier jemanden ähnlich? Der unter Venlafaxin komplett Leistungsunfähig wurde? Mit Erschöpfungszusammenbrüche, jede kleinste Anstrengung zB manchmal nur Treppensteigen macht einen fertig wie ein Marathonlauf...
Manchmal so als würde einem der Stecker gezogen werden...

Ich freue mich auf Eure Antworten
Zuletzt geändert von Jamie am Donnerstag, 26.03.20, 16:27, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
Ab 2016 reduzieren in 5er Schritten
Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

Mit 225mg Herzrasen, hoher Blutdruck, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Kraftlosigkeit, totale Erschöpfung, Müdigkeit, zittern, Haarausfall, Schlafstörungen, geschwollener Oberbauch, Druckgefühl im Magen, Völlegefühl, Durchfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lymphödeme am ganzen Körper, Zunahme von 11Kg, Gelenkschmerzen, brennen in Brust, Atembeschwerden, Unterleibskrämpfe
—> Krankschreibung seit Jan 2019 bis heute

Gefäßchirurge vermutet Nebenwirkung von Venlafaxin als Ursache für generalisierten Lymphstau.
Psychaterin verordnet Reduzierung von 225mg auf 150mg in einem Zug :censored:

04.03.20 187,5mg (Kopfschmerzen, starke Muskelverspannungen) Lymphflüssigkeit fließt langsam ab, nach ca einer Woche nimmt sie wieder zu,

18.03.20 150 mg ( Unruhe, Panik, Angst)

19.03.20 162,5 mg ( Durchfall, Kopfschmerzen, frieren, Ängste werden immer schlimmer) Lymphflüssigkeit fliest sichtbar ab, richtig krass man kann es förmlich beobachten.

26.03.20 187,5 mg (psychische Beschwerden gehen rasch zurück) Lymphflüssigkeit nimmt wieder zu

Annanas
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.03.20, 15:15

Hallo Michaela :) ,

willkommen im ADFD.

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Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

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Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Jamie
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 26.03.20, 16:33

Hallo MichiMona,

willkommen im Forum :).

Psychopharmakanebenwirkungen (und auch Entzug der Medikamente) können Menschen komplett lebensunfähig machen, ausknocken.
Ein Teil der Substanzen kann sogar das Krankheitsbild verschlechtern, weswegen man es eigentlich ursprünglich einsetzte.
Was dir widerfahren ist, ist daher kein Einzelfall.
Es tut mir dennoch sehr leid zu lesen, was du für eine Odyssee hinter dir hast.

Sehr gut ist, dass es zur Erkenntnis kam, dass das Venlafaxin an deinen Beschwerden mitbeteiligt ist, auch wenn viele Ärzte eine solche Meinung ablehnen, weil AD ja so gut verträglich seien usw.
Wir wissen, dem ist nicht so und vor allem ist es für dich sicher eine große Entlastung, den "Bösewicht" hinter all den Symptomen zu kennen.

Es sollte jetzt an erster Stelle stehen, eine stabile Dosis zu finden, denn dieses Hin und Her ist nicht gut.
Wenn 150mg zu wenig und 187,5mg zu viel sein sollten, kann man mit entsprechenden Methoden auch Zwischendosierungen wählen und anwenden.
Nimmst du denn retardiertes Venlafaxin oder unretardiert? Welche Firma aktuell?
(es gibt leider Lieferengpässe bei Venlafaxin, deswegen die Nachfrage).

Bekommst du zur Anregung des Lymphflusses bzw. zum Abfluss der Lymphe unterstützend Lymphmassage oder Wickel oder homöopathische Medikamente?

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Donnerstag, 26.03.20, 16:44

Hallo Jamie,

ich nehme Retardkapseln von Heumann mit den 12,5mg Pellets.
Ich war auf 150mg und das dosieren auf 162,5 brachte nach 8 Tagen keine Besserung.
Deswegen bin ich selbst auf 187,5mg um wieder eine stabile Ausgangsposition zu bekommen.
Meine Psychaterin hat mit 75mg auf einmal einen an der Waffel.
Die sollten das Zeug mal selber nehmen was sie verschreiben...

Lymphdrainage bringt leider nichts weil das Medikament irgendwas im Stoffwechsel blockiert...
Bei 162,5mg konnte man quasi zu sehen wieder der Lymphstau schmilzt.
Mit 187,5mg wird es wahrscheinlich wieder etwas mehr werden aber ich weiß nun endlich woher es kommt.
Es nützt alles nichts wenn ich wieder ein psychisches Wrack werde.
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
Ab 2016 reduzieren in 5er Schritten
Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

Mit 225mg Herzrasen, hoher Blutdruck, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Kraftlosigkeit, totale Erschöpfung, Müdigkeit, zittern, Haarausfall, Schlafstörungen, geschwollener Oberbauch, Druckgefühl im Magen, Völlegefühl, Durchfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lymphödeme am ganzen Körper, Zunahme von 11Kg, Gelenkschmerzen, brennen in Brust, Atembeschwerden, Unterleibskrämpfe
—> Krankschreibung seit Jan 2019 bis heute

Gefäßchirurge vermutet Nebenwirkung von Venlafaxin als Ursache für generalisierten Lymphstau.
Psychaterin verordnet Reduzierung von 225mg auf 150mg in einem Zug :censored:

04.03.20 187,5mg (Kopfschmerzen, starke Muskelverspannungen) Lymphflüssigkeit fließt langsam ab, nach ca einer Woche nimmt sie wieder zu,

18.03.20 150 mg ( Unruhe, Panik, Angst)

19.03.20 162,5 mg ( Durchfall, Kopfschmerzen, frieren, Ängste werden immer schlimmer) Lymphflüssigkeit fliest sichtbar ab, richtig krass man kann es förmlich beobachten.

26.03.20 187,5 mg (psychische Beschwerden gehen rasch zurück) Lymphflüssigkeit nimmt wieder zu

MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Donnerstag, 26.03.20, 17:00

Wann wisst ihr wann der richtige Zeitpunkt ist um wieder 10% zu reduzieren?
Das Zeug macht mich krank, also muss es dringend weniger werden....
Aber zu schnell, wie nach den Ärzten, funktioniert eben nicht.
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
Ab 2016 reduzieren in 5er Schritten
Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

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Fledermaus
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Fledermaus » Donnerstag, 26.03.20, 21:59

Hallo MichiMona,

Auch von mir ein herzliches Willkommen.
Heumann ist zum Absetzen leider nicht geeignet. Bitte geb mal in der Suchfunktion Venlafaxin Hersteller ein. Es gibt eine Liste mit geeigneten Herstellern. Da bei Venla Lieferschwieigkeiten bestehen, müsstest du vorher bei Apotheken nachfragen und dir dann das Rezept mit idem Kreuzchen ausstellen lassen.
Wir bemerken es ,wenn die Absetzreaktionen wieder nachlassen. Auch schlagen die Reaktionen bei jedem individuell zu. Manche bemerken die Reaktion sofort, bei anderen und auch mir zeigen sie sich erst später. Mit der Zeit bekommst du ein gutes Gefühl dafür.
Legst du bitte noch eine Signatur an, damit die Dosis und auch Änderungen mit einem Blick sichtbar sind. Das wäre wichtig um dir entsprechend raten zu können.

Liebe Grüße
Fledermaus
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MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Freitag, 27.03.20, 8:38

Hallo Fledermaus,
Danke für Deine Antwort.
Im Moment möchte ich nur ungern auch noch den Hersteller wechseln.
Bis etwa 100mg funktioniert es dass die 10% nicht weniger als 12,5mg der einzelnen Pellets sind.
So bin ich zwar langsamer unterwegs aber bis ich bei den niedrigeren Dosen angekommen bin, dauert es noch bestimmt ein Jahr.
Das Ziel sind erst mal 150mg

Die Signatur werde ich anlegen. :)
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
Ab 2016 reduzieren in 5er Schritten
Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

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Fledermaus
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Fledermaus » Freitag, 27.03.20, 13:45

Liebe MichiMona,

dass du den Hersteller nicht wechseln willst kann ich gut verstehen. Auf längere Sicht, willst du langsam und so schonend wie möglich absetzen , wirst du aber wechseln müssen. Im Moment wegen Lieferengpässen schwierig und wenn es im Moment so geht, ist nichts dagegen zu sagen.

Wenn es (wegen Lymphödemen, kann ich nicht abschätzen) würde ich erst mal 4 Wochen bei der Dosis bleiben. Das wäre so meine Einschätzung.
Es stimmt, bei den höheren Dosis geht es mit den Absetzen oft noch leichter, aber es ist keine Garantie. Bitte behalte das im Hinterkopf.

Wünsche dir viel Erfolg.
Lg
Fledermaus
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MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Freitag, 27.03.20, 16:42

Bei 187,5mg wären 10% 18,75mg.
2 Pellets haben 25mg, 6,25mg mehr. Sind 13.333333 %
Meint ihr das ist zu viel?
Zuletzt geändert von MichiMona am Freitag, 27.03.20, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Towanda
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Towanda » Freitag, 27.03.20, 18:09

Hallo MichiMona,

ja, das ist zuviel. Wenn Deine Signatur stimmt, hast Du seit 4.3 vier ! Dosisveränderungen gehabt und immer mit starken Symptomen. Ich würde nun eine größere Pause einlegen (4-6 Wochen), bis Du Dich wieder stabilisiert hast und es dann mit einem Pellet weniger probieren.

Kannst Du bitte unsere Forennettiquette berücksichtigen und Deine Beiträge mit einem Gruß beginnen und beenden - danke! :)

Grüße, Towanda
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12.03.20 - 0,75 mg Mirtazapin
12.04.20 - 0,65 mg Mirtazapin
13.05.20 - 0,65 mg Mirtazapin


Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
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Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Fledermaus » Freitag, 27.03.20, 18:16

Hallo MichiMona,

Ich verstehe nicht ganz, du bist am 19.03 auf 162,5 mg runter, am 26.3 wieder hoch. Jetzt willst wieder um 25 mg runter?
Nun, meiner Meinung nach, ja, es ist zu viel.
Ausserdem machst du dir mit häufig wechselnden Dosisänderungen selbst keinen gefallen. Du bringst dein ZNS noch mehr durcheinander.

Bitte beginne doch bitte mit einer Begrüßung und beende mit Gruß, siehe die Infos, die du von Annanas bekommen hast. Danke.

Liebe Grüße
Fledermaus

Überschnitten mit Towanda :)
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MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Freitag, 27.03.20, 18:22

Hallo Fledermaus,

Nein ich möchte nicht sofort reduzieren.
Frühestens in 4 Wochen.
Ich mache mir nur Gedanken was dann sinnvoll ist weil die Lymphflüssigkeit abfließen muss, dass das Gewebe nicht fest wird.
Das es nun natürlich mit 187,5mg wieder zu nimmt. Das belastet mich schon sehr.

Viele Grüße
MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Fledermaus » Freitag, 27.03.20, 19:13

Hallo MichiMona,

Das kann ich verstehen. Wenn es möglich ist, würde ich dann aber erst mit den 12,5 mg versuchen .
Ich rate dir auch ein anderen Hersteller zu suchen. Dann kannst mit den Schritten feiner dosieren.

Liebe Grüße
Fledermaus
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MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Sonntag, 29.03.20, 12:23

Hallo ihr Lieben,

heute ist Tag 4 mit 187,5mg.
Heute Morgen hab ich nun Angst, Panikattacken, grübeln.
Kommt das nun von den vielen Dosisveränderungen?
Gibt es was um das ZNS zu beruhigen!

Viele Grüße
MichiMona
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
Ab 2016 reduzieren in 5er Schritten
Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

Mit 225mg Herzrasen, hoher Blutdruck, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Kraftlosigkeit, totale Erschöpfung, Müdigkeit, zittern, Haarausfall, Schlafstörungen, geschwollener Oberbauch, Druckgefühl im Magen, Völlegefühl, Durchfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lymphödeme am ganzen Körper, Zunahme von 11Kg, Gelenkschmerzen, brennen in Brust, Atembeschwerden, Unterleibskrämpfe
—> Krankschreibung seit Jan 2019 bis heute

Gefäßchirurge vermutet Nebenwirkung von Venlafaxin als Ursache für generalisierten Lymphstau.
Psychaterin verordnet Reduzierung von 225mg auf 150mg in einem Zug :censored:

04.03.20 187,5mg (Kopfschmerzen, starke Muskelverspannungen) Lymphflüssigkeit fließt langsam ab, nach ca einer Woche nimmt sie wieder zu,

18.03.20 150 mg ( Unruhe, Panik, Angst)

19.03.20 162,5 mg ( Durchfall, Kopfschmerzen, frieren, Ängste werden immer schlimmer) Lymphflüssigkeit fliest sichtbar ab, richtig krass man kann es förmlich beobachten.

26.03.20 187,5 mg (psychische Beschwerden gehen rasch zurück) Lymphflüssigkeit nimmt wieder zu

Fledermaus
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Fledermaus » Sonntag, 29.03.20, 12:40

Liebe MichiMona,

Ja das kann sein, jedes Auf und ab, bringt unser ZNS durcheinander, das meist zeitverzögert.
Du kannst versuchen mit Atemübungen dich zu beruhigen, Meditation, malen, etc. Alles was dich ablenkt und dir immer wieder selbst sage:. Das sind die Absetzreaktionen, es beruhigt sich wieder, mit mir ist alles ok.

Lg
Fledermaus
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MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Sonntag, 29.03.20, 15:33

Hallo liebe Fledermaus,

Danke für Deine Antwort.
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit Vitamin B Komplex Tabletten gemacht,
Das sind ja die Nervenvitamine.

Viele Grüße
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
Ab 2016 reduzieren in 5er Schritten
Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

Mit 225mg Herzrasen, hoher Blutdruck, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Kraftlosigkeit, totale Erschöpfung, Müdigkeit, zittern, Haarausfall, Schlafstörungen, geschwollener Oberbauch, Druckgefühl im Magen, Völlegefühl, Durchfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lymphödeme am ganzen Körper, Zunahme von 11Kg, Gelenkschmerzen, brennen in Brust, Atembeschwerden, Unterleibskrämpfe
—> Krankschreibung seit Jan 2019 bis heute

Gefäßchirurge vermutet Nebenwirkung von Venlafaxin als Ursache für generalisierten Lymphstau.
Psychaterin verordnet Reduzierung von 225mg auf 150mg in einem Zug :censored:

04.03.20 187,5mg (Kopfschmerzen, starke Muskelverspannungen) Lymphflüssigkeit fließt langsam ab, nach ca einer Woche nimmt sie wieder zu,

18.03.20 150 mg ( Unruhe, Panik, Angst)

19.03.20 162,5 mg ( Durchfall, Kopfschmerzen, frieren, Ängste werden immer schlimmer) Lymphflüssigkeit fliest sichtbar ab, richtig krass man kann es förmlich beobachten.

26.03.20 187,5 mg (psychische Beschwerden gehen rasch zurück) Lymphflüssigkeit nimmt wieder zu

Towanda
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Towanda » Sonntag, 29.03.20, 15:41

Hallo MichiMona,

wenn Du Vitamin B oben rechts in die Suchfunktion eingibst, findest Du einiges. NEMs werden im Enzug oft schlecht vertragen, also ist es gut, mit einer kleinen Menge anzutasten.

Grüße Towanda
► Text zeigen

12.03.20 - 0,75 mg Mirtazapin
12.04.20 - 0,65 mg Mirtazapin
13.05.20 - 0,65 mg Mirtazapin


Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

MichiMona
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von MichiMona » Dienstag, 31.03.20, 8:44

Guten Morgen ihr Lieben,

meine Psychiaterin will mich nun auf Sertralin umstellen weil das Medikament mich so sehr krank macht und es durch den Lymphabfluss nun bewiesen ist.
Folgenden Plan habe ich bis zum 08.04 bekommen. Da habe ich wieder Termin.

31.03+01.04 150mg Venla
02.02-05.04 112,5 Venla + 25mg Sertralin
ab 06.04. 75 mg Venla + 25mg Sertralin

Ehrlich gesagt habe ich etwas Angst, dass das Sertralin nicht so gut wirkt oder ähnliches...
Hat jemand schon eine Medikamentenumstellung hinter sich? Bzw nimmt 2 ADs?
Meine Psychiaterin meinte wenn es mir zB mit 75mg Venla + 25mg Sertralin gut geht, würde sie es auch befürworten Beide einzunehmen.

Viele Grüße an Euch
März 2011 Angststörung 60mg Citalopram,
Ab 2012 reduzieren in 5er Schritten.
Dez 2013 5mg Citalopram
Jan. 2014 Rückfall 40mg Citalopram
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Dez 2018 15mg
Jan 2019 Depressionen, aufdosieren bis 40mg
Apr 2019 37,5mg Venlafaxin, Citalopram ausschleichen
Juni 2019 225mg Venlafaxin

Mit 225mg Herzrasen, hoher Blutdruck, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Kraftlosigkeit, totale Erschöpfung, Müdigkeit, zittern, Haarausfall, Schlafstörungen, geschwollener Oberbauch, Druckgefühl im Magen, Völlegefühl, Durchfall, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lymphödeme am ganzen Körper, Zunahme von 11Kg, Gelenkschmerzen, brennen in Brust, Atembeschwerden, Unterleibskrämpfe
—> Krankschreibung seit Jan 2019 bis heute

Gefäßchirurge vermutet Nebenwirkung von Venlafaxin als Ursache für generalisierten Lymphstau.
Psychaterin verordnet Reduzierung von 225mg auf 150mg in einem Zug :censored:

04.03.20 187,5mg (Kopfschmerzen, starke Muskelverspannungen) Lymphflüssigkeit fließt langsam ab, nach ca einer Woche nimmt sie wieder zu,

18.03.20 150 mg ( Unruhe, Panik, Angst)

19.03.20 162,5 mg ( Durchfall, Kopfschmerzen, frieren, Ängste werden immer schlimmer) Lymphflüssigkeit fliest sichtbar ab, richtig krass man kann es förmlich beobachten.

26.03.20 187,5 mg (psychische Beschwerden gehen rasch zurück) Lymphflüssigkeit nimmt wieder zu

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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von Straycat » Dienstag, 31.03.20, 10:27

Hallo Michaela,

auch von mir noch willkommen im Forum :)

Ich habe eine solche Umstellung gemacht und bei mir war es der Anfang von allen Langzeitproblemen.
Ich wurde von Escitalopram auf Bupropion umgestellt. Mit einem ähnlich raschen Plan, wie der deiner Ärztin.
Damals haben Entzugssymptome durch das zu rasche Absetzen des Escitalopram begonnen und manche davon halten sich bis heute (4 Jahre später).
Näheres kannst du in meinem Thread nachlesen.

Ich verstehe, dass das Venlafaxin, dir nicht gut tut. Deswegen solltest du es langfristig sicherlich absetzen. Aber ein so rasches Reduzieren kann andere Probleme mit sich bringen. Ich würde an deiner Stelle daher bei dem Plan bleiben, das Venlafaxin auszuschleichen (aber eben in entsprechend kleineren Schritten).

Wieso willst du ein anderes AD (Sertralin) einnehmen? Hast du dir die Grundlageninfos durchgelesen, die dir als erste Antwort von Annanas :) verlinkt wurden?
AD können niemals heilen, maximal ein paar Symptome deckeln. Und oft können sie nicht mal das auf Dauer. Dazu kommen meistens auch eine Reihe an NW und entsprechende Probleme beim Absetzen (wie du sie nun auch schon kennengelernt hast).
Ich dachte vor 4 Jahren auch noch, dass ich wohl ein anderes AD brauchen werde, aber mittlerweile weiß ich, dass sie mir langfristig mehr schaden als nutzen.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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Link zu meinem Thread

padma
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Re: MichiMona:Venlafaxin reduzieren

Beitrag von padma » Dienstag, 31.03.20, 17:38

hallo Michaela, :)

ich kann mich Cat :) nur anschliessen.

Zudem ist es höchst fraglich, ob du Sertralin besser vertragen würdest. Venlafaxin sollte nicht mit Sertralin kombiniert werden, wegen der Gefahr eines Serotoninsyndroms. Manche Ärzte sind leider sehr leichtfertig, was Medikamentenkombinationen angeht.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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