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gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

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gedankenwirbel
Beiträge: 15
Registriert: 30.08.2018 22:57

gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Hallo,
zuerst möchte ich mich für dieses tolle Forum bedanken. Bin bisher immer stille Mitleserin gewesen, brauche aktuell aber Menschen, mit denen ich mich austauschen kann und die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wie ich.

Ich bin 32 Jahre und bekam Ende 2014 die Diagnose Generalisierte Angststörung mit Panikattacken und depressiven Episoden. Nach einer anhaltend stressigen Phase habe ich eines Abends Bekanntschaft mit PA gemacht und bin ab zum ärztlichen Notdienst. Danach habe ich fünf Wochen im Bett mit Todesangt und Panik verbracht. Bin dann in eine Herzklinik, da ich ständig Herzrasen hatte. Alle Untersuchungen waren jedoch o.B.

Mir wurde dann vom Psychiater Venlafaxin verschrieben. Erst verschlimmerten sich meine Symptome, dann ging es mir ganz langsam besser.

Seit dem habe ich bis dato mehrere Male die Dosierung geändert und versucht abzusetzen. Leider immer in viel zu großen Schritten. Aktuell nehme ich wieder Venlafaxin 75mg, obwohl ich im Januar auf 0mg war. Nach allem, was ich hier jetzt im Forum gelesen habe, war das wohl sehr riskant, da nicht klar ist, ob ich das Medikament noch vertrage. Leider erlebe ich seit fast sieben Wochen keine wirkliche Besserung. Zwar sind meine Gedanken weniger geworden, dafür habe ich die seltsamsten Empfindungen (körperlich und psychisch):

-Kribbeln in Gesicht, Armen, Beinen
-Zunge brennt
-innere Unruhe, komme nicht runter gefühlt
-hoher Puls
-Gefühl keine Luft zu bekommen, erschwertes Atmen (besonders Panik bekomme ich, wenn ich aktuell eine Maske tragen muss) Ich kann zwar einatmen, aber ich habe das Gefühl es kommt nicht genug Luft in die Lunge und ich muss mich ständig auf das Atmen konzentrieren
-Angst zu ersticken
-trockenes würgen

Im Laufe der letzten Woche war ich beim Hausarzt, im Krankenhaus, die haben EKG gemacht, Lunge angehört, Blutuntersuchung inkl. Blutgasanalyse, Test auf Corona war negativ. Sauerstoffsättigung bei 98/97%.

Beim Psychiatrischen Notdienst, die haben mir zum schlafen Pipamperon gegeben. Mehr kam nicht bei rum.

Heute will ich nochmal mein Herz untersuchen lassen. Habe schlimme Krankheitsängste und mache mir große Sorgen, etwas schlimmes zu haben.

Danke und Viele Grüße
gedankenwirbel
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 3656
Registriert: 10.10.2016 16:51

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Straycat »

Hallo gedankenwirbel,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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Jamie
Moderatorenteam
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Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Jamie »

Hallo gedankenwirbel,

willkommen im Forum :).

Alles, was du schilderst, können Nebenwirkungen und Absetzsymptome sein.
Ich halte es für gut und richtig, dass du alles hast abklären lassen bzw. noch mal machen lässt, aber wenn da dann nichts bei rum kommt, dann kannst du es getrost in die Kategorie "NW, Absetzsymptome und vielleicht auch leichte Unverträglichkeitsreaktionen" schieben.

Medikamente aus der Gruppe der SSRI / SNRI wirken anregend / pushend und können damit auch den Herzschlag beschleunigen. Tachykardien sind eine häufige NW und aufgelistet im Beipackzettel.
Lies da gerne mal rein, nicht wenige deiner Symptome wirst du dort finden.
Auch Dyspnoe (nicht gut Luft kriegen) ist dort aufgeführt.
https://www.pfizermed.de/fileadmin/prod ... eigabe.pdf

Hast du denn therapeutische Unterstützung?
Es wäre wichtig, damit sich deine Krankheitsängste nicht in Hypochondrie auswachsen.

Ich denke nicht, dass du auf die 75mg wirklich unverträglich reagierst, denn dann fallen die Reaktionen heftiger aus, aber ich glaube, dass du eine Reihe von Nebenwirkungen (NW) hast und wenn dem so ist, dann ist das ein Zeichen, dass dein Körper mit dem Medikament eigentlich nicht zurecht kommt und es auch nicht wirklich möchte.

Darum wäre es vielleicht ein guter Ansatz das Ausschleichen des Venlafaxins in Angriff zu nehmen, aber dieses Mal langsam, behutsam und geduldig.
Nimmst du denn jetzt auch noch zusätzlich Pipamperon?

Viele im Forum leiden unter zu schnellem Herzschlag verursacht durch die Medikamente und oder Absetzen - es kann hilfreich und sinnvoll sein, dir einen Notfall-Betablocker verordnen zu lassen, von dem du dir einen Krümel abbeißt, wenn das Herz zu doll schlägt.
Eine kleine Menge senkt auch nur den Puls, nicht aber den Blutdruck.
Beachte, dass es einen Zusammenhang zwischen zu schnellem Herzschlag und Unruhe gibt, das schaukelt sich gegenseitig auf.
Natürlich muss man schauen, ob man einen Betablocker verträgt, aber normalerweise wird er von den meisten hier gut toleriert (niedrig dosiert, wie gesagt).

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 7220
Registriert: 25.01.2016 19:41

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Annanas »

Hallo Gedankenwirbel :) , auch von mir willkommen!

Ich sehe es wie Jamie :) , daß du derzeit mit Absetzsymptomen u Nebenwirkungen zu kämpfen hast.

Ein Jahr zum Ausschleichen von 75 mg war zu schnell bzw vor allem die letzten Schritte waren, durch die vorgegebenen Pellets (sicher pro Pellet 12,5 mg Venla), zu groß.

Unsere Empfehlung hier ist, 10% der letzten Dosis, alle 4 - 6 Wochen, zu reduzieren.
Dazu ist ein Präparat notwendig, dessen Kapseln viele kleine Kügelchen enthalten.
Mehr dazu steht im von Straycat :) verlinkten Begrüßungstext.

Nach den ganzen Untersuchungen u deren Ergebnissen denke ich auch nicht, daß du erkrankt bist - alles, was du an Symptomen beschreibst, ist hier leider bestens bekannt.

Das Gefühl der Atemnot kenne ich auch von meinen Absetzschritten - es ist beängstigend u schwer, damit nicht in Panik zu geraten - was die Atemnot wiederum verstärken kann.
Vllt ein kleiner Tipp: ich hatte mir ein Pulsoximeter zugelegt u bei dieser Atemnot immer mal die Sauerstoffsättigung gemessen.
Solange dieser Wert i.O. ist, kann man keine bedrohliche Atemnot haben - das half mir etwas über dieses Symptom hinweg.

Venlafaxin wirkt in den meisten Fällen stark antriebssteigernd, was auch den hohen Puls erklärt.
Ich kenne das selbst, einschl hohem BD, von der Einnahme u auch vom Absetzen.

Ich befürchte, daß die Wiedereindosierung auf 75 mg zudem zu viel war - in dem Absetzjahr werden schon viele Anpassungsvorgänge des ZNS an weniger Wirkstoff u damit hin zum normalen, biologischen Gleichgewicht gelaufen sein.

Ich bin gerade am Überlegen, ob es nicht einen Versuch wert wäre, wenigstens 12,5 mg, also ein Pellet, zu reduzieren u zu schauen, ob sich der hohe Puls u damit auch die Unruhe etwas legen.

Haben sich diese starken Unruhesymptome erst nach der Aufdosierung von 37,5mg auf 75mg ergeben bzw haben sich diese danach verstärkt oder waren die schon vorher vorhanden?

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

gedankenwirbel
Beiträge: 15
Registriert: 30.08.2018 22:57

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Liebe Jamie, liebe Anna,

ganz vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Ich habe mir vor meinem negativen Testergebnis letzte Woche tatsächlich auch ein Pulsoxymeter gekauft. Es hat mich auch etwas beruhigt, dass die SpO2 immer so 98/97 betragen hat. Danke für den Tipp! Gruselig, dass Dyspnoe als NW bei Venlafaxin auftreten kann. Das war mir nicht bewusst. Ein echt schlimmes Gefühl. Ich kannte das zwar von meinen vorherigen Absetzversuchen, aber da war das immer zeitlich begrenzt. Bzw. kam es auch mal in belastenden Situationen, wie vor der Scheidung von meinem Mann, vor.

Die Unruhezustände wurden mit Beginn der Einnahme kontinuierlich schlimmer. Ich habe gestern Abend eine Tablette Pipamperon genommen. So konnte ich nach fünf Wochen nachts mal wieder länger als eine Stunde am Stück schlafen. Bin heute auch noch etwas benommen und müde. Das letzte Mal habe ich vor sechs Jahren eine Tablette zum
schlafen genommen.

Dieses Jahr hat es wirklich in sich. Im Februar ist mein geliebter Hund an Krebs gestorben. Ich musste die schwere Entscheidung treffen ihn einschläfern zu lassen. Ich war bei seinem letztem Atemzug mit dabei und das lässt mich bis heute nicht los. Währenddessen hatte ich mega Stress auf der Arbeit, dann kam Corona und meine Eltern haben mir mitgeteilt, dass sie sich trennen. Kawumm 2020. Und in all dem Chaos stecke ich hilflos fest. Bis vor ein paar Tagen konnte ich mir nicht mal selbstständig etwas zu essen machen, bin jeden Morgen um 4.00 Uhr mit Cortisolschüben aufgewacht und mein Kopf hat mir schlimme Bilder und Gedanken gesendet (von den letzten Stunden in der Tierarztpraxis, von Friedhöfen, Urnen, meinem eigenen Tod, von Bekannten, die schlimme Diagnosen bekommen haben usw.) Dagegen war ich fast machtlos. Ich kannte das Ganze von meiner schlimmsten Zeit im Winter 2014 und fühlte mich fast zurückgebeamt. Ich nenne es meine persönliche Hölle.

Zum Glück sind diese -ich nenne es mal aufgezwungene Gedanken- deutlich weniger geworden. Ich kann mich von ihnen ablenken oder positive dagegen stellen. Zum Glück habe ich meinen Freund, der sich liebevoll um mich kümmert und für alles Verständnis hat. Es tut mir so schrecklich Leid, was er wegen mir mitmachen muss. Gestern saß ich mit ihm auf dem Bett, habe jämmerlich geweint und ihm gesagt, dass ich zu Hause sterben möchte und nicht alleine im KH und er mich nicht alleine lassen soll. Ich habe ihn angefleht mir zu helfen, weil es mir so schlecht ging. Wenn ich das jetzt so schreibe, dann kann ich es kaum glauben. Dann schäme ich mich fast dafür. Aber es tut gleichzeitig auch irgendwie gut darüber zu schreiben.

Viele Grüße
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

Straycat
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Registriert: 10.10.2016 16:51

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Straycat »

Liebe Julia,

oje, da hast du in diesem Jahr wirklich schon viele schlimme Erfahrungen machen müssen :( Das klingt sehr hart!
Mein Beileid zum Verlust deines Hundes. Dass dich das traumatisiert hat und dir diese Erfahrung noch nachhängt, kann ich sehr gut verstehen :cry:

Wenn die Unruhe bei dir kontinuierlich mehr wurde seit der Wiedereinnahme, dann würde ich es auch wie Anna :) vielleicht mal mit 1 Pellet weniger probieren. Vielleicht ist die aktuelle Dosis einfach wirklich viel zu hoch und die NW deshalb so stark.
Oder du versuchst es zunächst mit einer kleineren Reduktion - aber dafür bräuchtest du (wie von Anna :) geschrieben) ein Präparat mit Kügelchen.

Ich hoffe, es geht dir bald besser und 2020 hält noch viele schöne Momente zum Ausgleich für dich bereit!
Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Brilla
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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Brilla »

Hallo Gedankenwirbel,
normalerweise schreibe ich hier nicht viel,aber hier möchte ich mich mal einklinken :roll:
Bei den Symptomen,die du bei/ab März 2020 beschreibst habe ich mich in fast allem wiedergefunden-allerdings nicht als Absetzsymptome .
Damals,vor vielen Jahren, ging es mir immer wieder phasenweise genauso und später kamen dann teils massive
Panikattacken dazu (ich wusste aber damals nicht,dass es PA waren)
Erst nach ziemlich langer Zeit bekam ich deswegen Citalopram verschrieben,was allerdings so gut wie keine Erleichterung brachte.
Dann wurde bei mir Hashimoto festgestellt (hast du bestimmt schon mal gehört-> autoimmune Schilddrüsenerkrankung)
Wie ich dann mit Schilddrüsenmedis eingestellt wurde,gings mir immer besser :D

Viele Jahre später : Eindosierung mit Venlafaxin :vomit:
Nebenwirkung extreme Müdigkeit (Bin manchmal einfach eingeschlafen,selbst beim Autofahren konnte ich mich kaum wach halten :? )und viele Symptome,die ich damals auch hatte.
Es hat sich dann im Laufe der Zeit rausgestellt,dass das Venla anscheinend in den SD-Hormonkreislauf eingreift....wie auch immer :roll:
Nachdem ich die SD-Hormone erhöht hatte,ging es jedenfalls langsam immer besser :party2:

Was ich eigentlich damit sagen will:weißt du,ob du irgendwelche Probleme mit der Schilddrüse hast?Bei mir war es auch so,dass das Venla wohl die Umwandlung von T4 in T3 beeinflusst und behindert.
Also....falls das noch kein Thema bei dir war und du einen vernünftigen Hausarzt hast,könntest du das mal ansprechen,ob der mal Blutwerte machen würde.
Ich reduziere das Venlafaxin (Heumann) auch schön langsam jetzt mal von 75 auf 37,5mg.
Auch,indem ich alle 6 Wochen eine von den kleinen Tabletten in der Kapsel weglasse.
Klappt bis jetzt ganz gut! :wink:

Alles Gute,
Billa
ab ca 1997 Citalopram wegen Panikattacken->ziemlich wirkungslos,aber auch keine Nebenwirkungen
1999 Diagnose Hashimoto-> je besser die Einstellung mit SD-Hormonen,desto besser Befinden
Citalopram von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme
ab 2014 wieder stärkere Probleme(heute führe ich das auf starken Mißbrauch von SD-Hormonen zurück)-> wieder Citalopram 20mg und ab und zu Imap-Spritze
2016 Citalopram ausgeschlichen,unter anderem wegen restless legs unter Einnahme
Juni 2017 wegen starker Depressionen erneut Versuch mit Citalopram-> mich haut sogar die Einschleichdosis von 10mg um und macht furchtbare Symptome!!
Oktober 2017 ein verzweifelter Versuch mit Paroxetin->grausam mit heftigen Selbstmordgedanken!Nicht weiter genommen!
Dezember 2017 Psychiatrie mit Diagnose mittelschwere bis schwere Depression mit Angststörung
Versuch mit Escitalopram 10mg traumatisch mit heftigen Selbstmorgedanken
Wieder Klinik mit Opipramol bis zu 200mg ohne große Wirkung
Dann ab März 2018 Venlafaxin ,langsam bis 150mg-> heftige Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit,Appetitverlust,Sehstörungen,restless legs,Schlaflosigkeit,etc
Herbst 2018 endlich annähernd annehmbares Befinden
März 2019 langsam von 150mg auf 75mg gesenkt
ab Frühjahr 2020 werde ich versuchen,langsam erstmal auf 37,5mg zu senken
Seit 15.03.20 habe ich wegen restless legs und der bescheuerten Lieferschwierigkeiten
Mit meinen Venlas von Heumann um 1 Minitablette aus der Kapsel gesenkt.
Geht prima :o
ab 03.05.20 nochmal eine Minitab weniger....

gedankenwirbel
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Registriert: 30.08.2018 22:57

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Liebe Billa,

tatsächlich möchte mein Hausarzt am Donnerstag Blutwerte machen und meine Schilddrüse sonografieren. Ich hatte das zuletzt vor bestimmt mehr als 12 Jahren prüfen lassen. Vielen Dank für den Hinweis!

Schön, dass die Venlafaxin Reduzierung bisher gut bei dir funktioniert. Ich drücke dir fest die Daumen, dass es weiterhin so bleibt und du bald medikamentenfrei bist! :)

Viele Grüße
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

gedankenwirbel
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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Liebe Cat,

ich vermute auch, dass die Dosierung zu hoch ist aktuell. Wenn ich mir ein neues Rezept hole, achte ich darauf ein Präparat mit kleinen Kügelchen zu bekommen.

Danke für deine lieben Worte. Ich bin mal gespannt, was das Jahr noch bereit hält.

Viele Grüße
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

Straycat
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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Straycat »

Liebe Julia,

im Moment gibt es leider einen Lieferengpass bei Venlafaxin.
Wir haben hier einen Thread dazu: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 66&t=16744
Es kann also durchaus schwierig sein, an bestimmte Herstellermarken von Venlafaxin zu kommen.
Jodie :) hat hier einmal zusammengeschrieben, welchen Inhalt welche Kapseln haben: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 20#p332775
Da kannst du dir einen Überblick verschaffen, welche Präparate kleine Kügelchen enthalten und sich für's Reduzieren eignen würden.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Brilla
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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Brilla »

Hallo Julia,
Mensch,das ist doch schon mal gut,dass dein Hausarzt die gleiche Idee hatte!
(....und ich dachte schon,ich schreib wieder nur Blödsinn )
Wäre nett,wenn du das Ergebnis hier mitteilen würdest . :)

Ich bin übrigens auch sowas von froh,dass ich die Reduzierung von dem Venlafaxin bis jetzt so gut wegstecke!
Eigentlich wollte ich mit der empfohlenen 10%-Regel reduzieren,aber wegen der Lieferschwierigkeiten ist das ziemlich schwierig,weil man ja nie weiß,welche Firma man bekommt.Und 37,5mg von Heumann hatte ich noch 2 Packungen.Die haben wir in der Klinik gedealt :whistle: nee,Spaß,die hab ich dort von einer Patientin bekommen,die auf ein anderes Medi umgestellt wurde.
Von dem Venlafaxin hab ich unter anderem heftige restless legs bekommen und das konnte ich jetzt echt nicht mehr aushalten :cry: deshalb hab ich mich getraut,erstmal auf diese Art zu reduzieren.Wenn ich dann bei meinem Ziel von 37,5mg tägl angekommen bin (zur Erinnerung:erst 75mg) ,mach ich eine Pause.....
Das Problem mit den restless legs ist übrigens schon sehr viel besser !

Was ich dir noch empfehlen kann sind Omega3 -Kapseln,hoch dosiert.Einbildung oder nicht....ich hab das Gefühl,damit gehts mir irgendwie besser.

Ich drück dir die Daumen,dass es dir auch bald besser geht :hug:
Bis bald!
Billa
ab ca 1997 Citalopram wegen Panikattacken->ziemlich wirkungslos,aber auch keine Nebenwirkungen
1999 Diagnose Hashimoto-> je besser die Einstellung mit SD-Hormonen,desto besser Befinden
Citalopram von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme
ab 2014 wieder stärkere Probleme(heute führe ich das auf starken Mißbrauch von SD-Hormonen zurück)-> wieder Citalopram 20mg und ab und zu Imap-Spritze
2016 Citalopram ausgeschlichen,unter anderem wegen restless legs unter Einnahme
Juni 2017 wegen starker Depressionen erneut Versuch mit Citalopram-> mich haut sogar die Einschleichdosis von 10mg um und macht furchtbare Symptome!!
Oktober 2017 ein verzweifelter Versuch mit Paroxetin->grausam mit heftigen Selbstmordgedanken!Nicht weiter genommen!
Dezember 2017 Psychiatrie mit Diagnose mittelschwere bis schwere Depression mit Angststörung
Versuch mit Escitalopram 10mg traumatisch mit heftigen Selbstmorgedanken
Wieder Klinik mit Opipramol bis zu 200mg ohne große Wirkung
Dann ab März 2018 Venlafaxin ,langsam bis 150mg-> heftige Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit,Appetitverlust,Sehstörungen,restless legs,Schlaflosigkeit,etc
Herbst 2018 endlich annähernd annehmbares Befinden
März 2019 langsam von 150mg auf 75mg gesenkt
ab Frühjahr 2020 werde ich versuchen,langsam erstmal auf 37,5mg zu senken
Seit 15.03.20 habe ich wegen restless legs und der bescheuerten Lieferschwierigkeiten
Mit meinen Venlas von Heumann um 1 Minitablette aus der Kapsel gesenkt.
Geht prima :o
ab 03.05.20 nochmal eine Minitab weniger....

gedankenwirbel
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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Liebe Billa,

wahnsinn, dass es immer noch Lieferschwierigkeiten gibt :? . Ich hatte Glück und hab bei einer Apotheke in der Heimatstadt meines Freundes noch Tabletten bekommen vor einigen Monaten. Ansonsten hat es in meinem Ort und Umkreis keine mehr gegeben. Als ich vor einigen Wochen wieder eine Rezept bei der Apotheke abgegeben habe und dort eine Packung bekam, dache ich schon, es sein vorbei mit den Engpässen.

Ich schreibe sehr gerne, was bei der Untersuchung raus gekommen ist. Mir ist in der Zwischenzeit auch der Befund von damals (da war ich vllt 19/20) in den Sinn gekommen. War damals zur Sono in der Nuklearmedizin. Ob ich die Ergebnisse allerdings jemals mit meinem HA besprochen habe, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls habe ich keine Medikamente bekommen. Ohje :whistle:

Ich meine: inhomogene Binnenstruktur und irgendwas von echoarmut. (Toll das habe ich mir „fast“ gemerkt) :lol: der Arzt dort meinte wäre mal entzündet gewesen. Aber wie gesagt, das ist mir alles nur ganz leicht noch im Gedächtnis.

Viele Grüße liebe Billa :)
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

Brilla
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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Brilla »

Hallo Julia,
"inhomogen","echoarm" und "entzündet" klingt aber sehr stark nach Hashimoto :cry:
Ist aber sehr seltsam,dass das nicht weiter behandelt wurde :shock:
Da bin ich jetzt aber wirklich gespannt!!!
Manchmal könnte es so einfach sein,wenn die Ärzte richtig reagieren würden :roll:


Bis dann,
Brilla
ab ca 1997 Citalopram wegen Panikattacken->ziemlich wirkungslos,aber auch keine Nebenwirkungen
1999 Diagnose Hashimoto-> je besser die Einstellung mit SD-Hormonen,desto besser Befinden
Citalopram von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme
ab 2014 wieder stärkere Probleme(heute führe ich das auf starken Mißbrauch von SD-Hormonen zurück)-> wieder Citalopram 20mg und ab und zu Imap-Spritze
2016 Citalopram ausgeschlichen,unter anderem wegen restless legs unter Einnahme
Juni 2017 wegen starker Depressionen erneut Versuch mit Citalopram-> mich haut sogar die Einschleichdosis von 10mg um und macht furchtbare Symptome!!
Oktober 2017 ein verzweifelter Versuch mit Paroxetin->grausam mit heftigen Selbstmordgedanken!Nicht weiter genommen!
Dezember 2017 Psychiatrie mit Diagnose mittelschwere bis schwere Depression mit Angststörung
Versuch mit Escitalopram 10mg traumatisch mit heftigen Selbstmorgedanken
Wieder Klinik mit Opipramol bis zu 200mg ohne große Wirkung
Dann ab März 2018 Venlafaxin ,langsam bis 150mg-> heftige Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit,Appetitverlust,Sehstörungen,restless legs,Schlaflosigkeit,etc
Herbst 2018 endlich annähernd annehmbares Befinden
März 2019 langsam von 150mg auf 75mg gesenkt
ab Frühjahr 2020 werde ich versuchen,langsam erstmal auf 37,5mg zu senken
Seit 15.03.20 habe ich wegen restless legs und der bescheuerten Lieferschwierigkeiten
Mit meinen Venlas von Heumann um 1 Minitablette aus der Kapsel gesenkt.
Geht prima :o
ab 03.05.20 nochmal eine Minitab weniger....

Brilla
Beiträge: 14
Registriert: 29.12.2019 00:10

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Brilla »

Huhu....ich nochmal :(
eigentlich war mein Laptop schon zu und ich selber schon mit einem Bein im Bett :bettzeit:
Aber das geht mir jetzt nicht aus dem Kopf:bei mir waren es tatsächlich hauptsächlich die Hormone und das veg Nervensystem,das mich so tief in Depression und Angst,Erschöpfung etc
getrieben hat.Teils durch die Ignoranz und Unwissenheit der Ärzte und teils durch meine eigene Schuld :cry:
Wenn sich jetzt rausstellt,dass du tatsächlich was an der SD hast,krieg ich nen Schreianfall!! :evil:
So viel Leid könnte so Vielen erspart bleiben,wenn die Ärzte ihre Hausaufgaben machen würden,zuhören und die richtigen Schlüsse ziehen würden!
Und wenn sie selber nicht weiter wissen,auch mal jemanden zu nem Spezialisten schicken würden (und damit ist nicht der Psychiater gemeint!)
Mir hat das mein halbes Leben gestohlen und fast hätte ich das vor zwei-drei Jahren selbst beendet. :frust:
Und die Psychotherapeuten haben sich immer die Zähne an mir ausgebissen,weil sie "nichts finden konnten"

Hach,sorry für dieses Gejammere :whistle:
Das musste jetzt mal raus...................

Ich wünsch euch allen eine gute Nacht! :group:
ab ca 1997 Citalopram wegen Panikattacken->ziemlich wirkungslos,aber auch keine Nebenwirkungen
1999 Diagnose Hashimoto-> je besser die Einstellung mit SD-Hormonen,desto besser Befinden
Citalopram von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme
ab 2014 wieder stärkere Probleme(heute führe ich das auf starken Mißbrauch von SD-Hormonen zurück)-> wieder Citalopram 20mg und ab und zu Imap-Spritze
2016 Citalopram ausgeschlichen,unter anderem wegen restless legs unter Einnahme
Juni 2017 wegen starker Depressionen erneut Versuch mit Citalopram-> mich haut sogar die Einschleichdosis von 10mg um und macht furchtbare Symptome!!
Oktober 2017 ein verzweifelter Versuch mit Paroxetin->grausam mit heftigen Selbstmordgedanken!Nicht weiter genommen!
Dezember 2017 Psychiatrie mit Diagnose mittelschwere bis schwere Depression mit Angststörung
Versuch mit Escitalopram 10mg traumatisch mit heftigen Selbstmorgedanken
Wieder Klinik mit Opipramol bis zu 200mg ohne große Wirkung
Dann ab März 2018 Venlafaxin ,langsam bis 150mg-> heftige Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit,Appetitverlust,Sehstörungen,restless legs,Schlaflosigkeit,etc
Herbst 2018 endlich annähernd annehmbares Befinden
März 2019 langsam von 150mg auf 75mg gesenkt
ab Frühjahr 2020 werde ich versuchen,langsam erstmal auf 37,5mg zu senken
Seit 15.03.20 habe ich wegen restless legs und der bescheuerten Lieferschwierigkeiten
Mit meinen Venlas von Heumann um 1 Minitablette aus der Kapsel gesenkt.
Geht prima :o
ab 03.05.20 nochmal eine Minitab weniger....

gedankenwirbel
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Registriert: 30.08.2018 22:57

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Liebe Brilla,
ohje jetzt habe ich schon zwei Mal „Billa“ geschrieben. :? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :D

Ich bin auch sehr gespannt, Montag bekomme ich dann die Ergebnisse. Ich hatte die Begriffe auch mal gegoogelt und kam auf mehrer Seiten über Hashimoto. Ist ja krass, was das für vielfältige Symptome auslöst :shock:

Ich sende dir liebe Grüße!
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

gedankenwirbel
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Registriert: 30.08.2018 22:57

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Brilla hat geschrieben:
06.05.2020 23:03
Huhu....ich nochmal :(
eigentlich war mein Laptop schon zu und ich selber schon mit einem Bein im Bett :bettzeit:
Aber das geht mir jetzt nicht aus dem Kopf:bei mir waren es tatsächlich hauptsächlich die Hormone und das veg Nervensystem,das mich so tief in Depression und Angst,Erschöpfung etc
getrieben hat.
Liebe Brilla,
ich habe alle Antworten bisher über mein Handy gelesen+gesendet und deine Nachricht vom Mittwoch nicht gesehen. Sorry!

Mensch das tut mir echt Leid! Wenn man weiß, dass einem viel Leid erspart geblieben wäre, wenn man gleich eine richtige Diagnose bekommen hätte...das stelle ich mich wirklich schlimm vor.

Ich habe die letzten Jahre einiges mit meinen Eltern durchgemacht, was Krankheiten betrifft und kann dich sehr gut verstehen. Wenn man nicht selbst hinter allem her ist und beharrlich nachfragt, dann hat man es oft sehr schwer. Und gerade wenn man eine psychische Erkrankung hat und sich dann noch um alles selbst kümmern muss (Arbeitgeber, Termine bei Ärzten usw.). Zum Glück habe ich immer Unterstützung bei allem gehabt. Ich wüsste nicht, was ich alleine gemacht hätte :-(

Ganz liebe Grüße, ich berichte am Montag!
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

Brilla
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Registriert: 29.12.2019 00:10

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Brilla »

Guten Abend,du wirbelnder Gedanke :)
oh.....schon wieder so spät :whistle:
Macht nichts,dass du nicht gleich alles richtig gesehen und gelesen hast.
Das war eh mehr so für mich....weil das mal wieder raus musste :(

Ja,ich hab wirklich immer alles allein machen müssen.
Von meiner Familie kam auch nicht viel Unterstützung-einfach auch deshalb,weil die selber ratlos waren. :?

Umso mehr bin ich froh und dankbar,dass es mir jetzt so gut geht :D
Heute Nachmittag bin ich mit meinem Sohn und seiner Familie zu einem Hundzüchter gefahren und wir haben einen Welpen für sie ausgesucht....das war :party2: :party2:

Ich bin echt gespannt,was am Montag bei dir rauskommt!

So.....jetzt aber ab ins Bett!!!
Gute Nacht miteinander :bettzeit:
ab ca 1997 Citalopram wegen Panikattacken->ziemlich wirkungslos,aber auch keine Nebenwirkungen
1999 Diagnose Hashimoto-> je besser die Einstellung mit SD-Hormonen,desto besser Befinden
Citalopram von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme
ab 2014 wieder stärkere Probleme(heute führe ich das auf starken Mißbrauch von SD-Hormonen zurück)-> wieder Citalopram 20mg und ab und zu Imap-Spritze
2016 Citalopram ausgeschlichen,unter anderem wegen restless legs unter Einnahme
Juni 2017 wegen starker Depressionen erneut Versuch mit Citalopram-> mich haut sogar die Einschleichdosis von 10mg um und macht furchtbare Symptome!!
Oktober 2017 ein verzweifelter Versuch mit Paroxetin->grausam mit heftigen Selbstmordgedanken!Nicht weiter genommen!
Dezember 2017 Psychiatrie mit Diagnose mittelschwere bis schwere Depression mit Angststörung
Versuch mit Escitalopram 10mg traumatisch mit heftigen Selbstmorgedanken
Wieder Klinik mit Opipramol bis zu 200mg ohne große Wirkung
Dann ab März 2018 Venlafaxin ,langsam bis 150mg-> heftige Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit,Appetitverlust,Sehstörungen,restless legs,Schlaflosigkeit,etc
Herbst 2018 endlich annähernd annehmbares Befinden
März 2019 langsam von 150mg auf 75mg gesenkt
ab Frühjahr 2020 werde ich versuchen,langsam erstmal auf 37,5mg zu senken
Seit 15.03.20 habe ich wegen restless legs und der bescheuerten Lieferschwierigkeiten
Mit meinen Venlas von Heumann um 1 Minitablette aus der Kapsel gesenkt.
Geht prima :o
ab 03.05.20 nochmal eine Minitab weniger....

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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Hallo und Guten Abend,

ich hatte ja versprochen mich nach meinem Arztbesuch zu melden. Laut Internist ist mit meiner SD laut Sono und Blutwerten alles ok. :roll:

Ich hatte mir auch meinen alten Befund aus 2008 von der Nuklearmedizin schicken lassen. Da hab ich mich doch tatsächlich gut erinnert:

„Beidseits etwas inhomogene Binnenstruktur, angedeutete Echoarmut“.

Seit vier Tagen bekomme ich (meist zwischen 17-20 Uhr) einen Juckreiz am ganzen Körper/auf der Haut. Okay meist esse ich abends um diese Zeit. Sogar meine Lippen, zwischen den Fingern, im Ohr, Gesicht, auf dem Kopf... :vomit: meine Zunge, Hals und Nase fühlen sich dann auch komisch an...es ist wie ein Brennen. Dann sitze ich gefühlt ne Stunde rum und kratze mich. Habe mal überlegt, was ich abends gegessen habe: Spaghetti mit Bolognese, Kartoffelsuppe mit Würstchen (Dose), Pizza. Nicht wirklich gesund, aber wir bestellen derzeit viel. :whistle: Mein Freund arbeitet viel von daheim aus und ich bin meist nicht fähig zu kochen.

@Brilla: wie schön mit dem Welpen :roll: das freut mich! Viel Spaß wünsche ich euch. Ich hatte auch einen Hund, das war eine wirklich schöne Zeit!

Viele Grüße an alle!
Julia

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Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von Straycat »

Hallo Julia,
gedankenwirbel hat geschrieben:
11.05.2020 18:54
ich hatte ja versprochen mich nach meinem Arztbesuch zu melden. Laut Internist ist mit meiner SD laut Sono und Blutwerten alles ok. :roll:
Das ist schon mal gut, dass da alles in Ordnung ist :)
gedankenwirbel hat geschrieben:
11.05.2020 18:54
Seit vier Tagen bekomme ich (meist zwischen 17-20 Uhr) einen Juckreiz am ganzen Körper/auf der Haut. Okay meist esse ich abends um diese Zeit. Sogar meine Lippen, zwischen den Fingern, im Ohr, Gesicht, auf dem Kopf... :vomit: meine Zunge, Hals und Nase fühlen sich dann auch komisch an...es ist wie ein Brennen. Dann sitze ich gefühlt ne Stunde rum und kratze mich. Habe mal überlegt, was ich abends gegessen habe: Spaghetti mit Bolognese, Kartoffelsuppe mit Würstchen (Dose), Pizza. Nicht wirklich gesund, aber wir bestellen derzeit viel. :whistle: Mein Freund arbeitet viel von daheim aus und ich bin meist nicht fähig zu kochen.
Dieser Juckreiz klingt verdächtig nach einem Histaminüberschuss.
Hast du es schon mal mit histaminarmer Ernährung versucht? Viele Betroffene entwickeln im Entzug (und zT auch danach) eine Histaminintoleranz.
Wir haben dazu auch einen eigenen Thread, falls du dich mal dort einlesen willst: viewtopic.php?f=57&t=7819

Noch eine Bitte: Könntest du deine Signatur immer an alle deine Beiträge anhängen? Sie ist wichtig, damit man gleich auf einen Blick deine Absetzhistorie sieht.
Dafür gibt es unter dem Antwortfeld (wenn du auf "vollständiger Editor" klickst) ein Kästchen, das angehakt sein muss. Oder wenn du es nicht standardmäßig eingestellt hast kannst du es so ändern:
Klicke rechts oben auf deinen Benutzernamen und dann auf "persönlicher Bereich". Dann gehe zu "Einstellungen" und dann zu "Nachrichten erstellen". Dort findest du einen Punkt "Meine Signatur standardmäßig anhängen" und kannst dort "ja" auswählen.
Danke :)

Ich wünsch dir weiterhin alles Gute!
Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

gedankenwirbel
Beiträge: 15
Registriert: 30.08.2018 22:57

Re: gedankenwirbel: Venlafaxin Chaos

Beitrag von gedankenwirbel »

Liebe Cat,

danke für den Hinweis mit der HIT. Ich lese mich mal ein. :)

Jetzt müsste es mit der Signatur klappen, ich habe das Häkchen gesetzt.

Ganz liebe Grüße
Julia
November 2014: erste Panikattacke nach langer Stessphase, gefolgt von fünf Wochen mit Angst, Panik und Depression. :zombie:

Weihnachten 2014: langsame Besserung durch eindosieren von Venlafaxin auf 150mg.

Diagnose: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, depressive Episoden

Sommer 2015: 1. Absetzversuch innerhalb von vier Wochen auf Null (eigenmächtig - ohne ärztliche Begleitung)
Absetzsymptome: Panikattacken, Angstzustände, Hitzewallungen, extremes Schwitzen, Brain Zaps, grippaler Infekt, Schwäche, depressive Gedanken, Zittern, Weinattacken.
Wiedereindosierung auf 150mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Herbst 2016: Reduktion der Medikation von 150mg auf 75mg. Nach einigen Wochen mit Angst und Panik stabil.

Sommer 2017: 2. Absetzversuch: in Absprache mit Psychiater Reduktion von 75mg auf 37,5mg. Erst täglicher Wechsel zwischen 75mg/37,5mg dann ganz auf 37,5 mg.
Absetzsymptome Kreislaufprobleme, Angst, Panikattacken, Schwäche, Müdigkeit, morgendliches Aufschrecken, wenig Appetit, Heulanfälle, Schwindel, Schmerzen linker Rippenbogen, eingeklemmter Nerv, Herzneurose, Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Januar 2018: Wiedereindosierung auf 75mg. Nach vier Wochen sind alle Symptome verschwunden.

Januar 2019: 3. Absetzversuch 75mg
Alle 2 Monate Reduktion mit Tabletten von Heumann, immer ein Pellet weniger. Seit Mitte Januar 2020 auf 0 mg. Während des Absetzens Magenprobleme, Dünnhäutigkeit, wenig stressresistent, Angstgedanken, häufige Infekte, Gliederschmerzen, Müdigkeit, extremes schwitzen.

Anfang März 2020: Krämpfe um die Nase, Nase zugeschwollen, Angstgefühle, Brennen im Hals und Brustkorb, große Unruhe und Anspannung, Weinanfälle, Schleimhäute, Augen brennen, nächtliches Aufschrecken mit Luftnot, Gefühl als wäre der Oberkörper ein Panzer, erhöhte Muskelspannung, Krankheitsängste, schlaflos, erhöhter Puls

Wiedereindosierung von Venlafaxin:
24.03. - 37,5mg
ab 31.03. - 75 mg (bei Bedarf Pipamperon zum schlafen)
Ende Mai - 150 mg
10 Tage abends je 1mg Lorazepam

Symptome: Derealisation, Depersonalisation, Ängst, Gefühl verrückt zu werden, Kribbeln in Gesicht und Armen, weiterhin komische Atemprobleme, Gefühl als schwillt der Hals zu, extremes schwitzen nachts, kleinste Aufgaben sind eine Überwindung, Verspannnungen, Krankheitsängste, Todesangst, Hilflosigkeit.

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