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Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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blumenfeld
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Avalou,

Auch ich bin genau wie Du der Meinung,dass meine Traumatisierung ,sowie mein derzeitiger Zustand auf die langjährige Behandlung mit PP zurückzuführen sind.
Dadurch wurde unser Leben und das unserer Familien mit zerstört.Ich habe bereits unzählige Heiler und Alternativmethoden durchprobiert,nichts brachte was ,im Endeffekt hatte ich immer nur Geld weggeschmissen! Mein Leidensweg ist auch unendlich lang und erstreckt sich
über Jahre.Von den Krankenkassen kommt auch keine Hilfe!
Ich hatte auch schon mehrere Beratungsgespräche mit Dr. Peter Ansari,er sagte mir,mich kann nur die Zeit und die Natur heilen! Ich habe,weil ich sehr ungeduldig bin und auch den Leidensweg verkürzen wollte trotzdem weiter gesucht,bin bis dato aber leider nicht fündig geworden,daher befürchte ich so langsam,Dr. Ansari hat recht!

Schlimm ist halt auch ,dass die vielen Symptome sehr quälend,ja teilweise lebensgefährlich sind.
Ojeh,wenn man nur einen Zauberstab hätte

LG Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

basic searcher
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von basic searcher »

Hallo Avalou,

nein, ich habe seit 19? Jahren keine Anfälle mehr gehabt, nehme aber nach wie vor Antiepileptika; auch weil kein Arzt sich bereit erklärt hat diese mit mir zusammen (Überwachung) abzusetzen. Die Epilepsie unterscheidet sich komplett von dissoziativen Anfällen - siehe EEG.

Ich weiß nicht, ob Du DAVOR ein ausgeglichener, Angstarmer, mit Dir zufriedener Mensch warst? Mein Zusammenbruch mit Mitte 30 kam damals für mich auch irgendwie unerwartet. Ich war der Meinung bisher mit meinem Leben einigermaßen klar gekommen zu sein. Ich hatte all meine traumatischen Erfahrungen komplett abgespalten und mein ANP (anscheinend normaler Persönlichkeitsanteil) hat einfach so lange "funktioniert" bis mein Körper und meine Psyche gestreikt haben. Bis dahin war ich felsenfest davon "überzeugt" das in meiner "Herkunftsfamilie" alles ok war..... Irrtum!

Ich will Dich mit diesen Zeilen nicht in irgend eine Richtung schieben; mir ist jedoch aufgefallen das Deine Anfälle überwiegend bei Stress jeder Art auftreten (Familie, Eltern etc.). Wenn Du therapiefähig bist -ich bin´s im Moment nicht- dann könntet ihr doch parallel nach Auslösern gucken; das beklagen von Absetzsymptomen bringt in der Therapie meist nichts weil die einfach DABEI nicht helfen können.

Gib Dir soviel Ruhe als möglich. Ich bin immer rumgesaust wie der Duracell-Hase, bis die Batterie dann doch leer war...achte auf Dich!

LG basic-searcher
:!: Meine Signatur ist noch "Baustelle" - bin im protahierten Entzug -

psych. Diagnosen (kumulativ und bestehend):
1995 Epilepsie
1999 Depression
2002 schwere Depression / generalisierte Angststörung / Panikstörung
2005 v.a. kPtBS
2006 PtBS v. Phänotyp Borderline; Derealisation, Depersonalisation, Dissoziative Störung, Amnesie f. große Teile d. Lebens, Alexithymie

Medikation: 1999-2020
02/99 - 07/99 Mirtazapin -kalt entzogen, auf ärztliche Anweisung... 3 Wochen später Crash: schwer depressiv, stark suizidal
07/99 - ...... Citalopram
02/01 - 10/14 Venlafaxin 335mg -mehrmals abgesetzt; zuletzt 10/14 innerhalb 2 Wochen...
(Entzugssymptome: bettlägerig, nicht essen können, Verzweiflung, Schlaflosigkeit, nur noch atmen können, 20kg abgenommen, 24h-Angst -inkl."Körperangst"-, zittern, frieren, schwitzen, Übelkeit, suizidal, massive körperliche Schwäche, "Brainzapps", innere Unruhe)
08/15 - 07/17 Venlafaxin 150mg -nicht ausgeschlichen, nur ersetzt-
07/17 - 10/17 Milnacipran 25mg -zu schnell entzogen-
(Entzugssymptome: s.o. -mit mittlerweile größeren Fenstern; immer nur in Relation zu dem, wie es im Verlauf war;

aktuelle Medikation
1996- lfd. Valproinsäure 900 mg
1999- lfd. Lorazepam 3 mg
2004- lfd. Metoprolol 25 mg
2005- lfd. Pantoprazol 20 mg

padma
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von padma »

hallo Avalou, :)

wenn, wie wir vermuten die dissoziativen Anfälle eine Folge der PP und der Entzüge sind, wird eine Psychotherapie da nicht helfen. Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt weder eine Traumatherapie noch ein Klinikaufenthalt in Erwägung ziehen. Mara würde wahrscheinlich Antiepileptika ausprobieren wollen (das wird oft bei dissoziativen Anfällen" versucht und das würde dein ZNS weiter stressen und könnte den Heilungsverlauf weiter verzögern.

Ich denke nicht, dass sie sich in Mara mit medikamenteninduzierten dissoziativen Anfällen auskennen.
Und es gibt dafür auch kein Heilmittel. Es ist natürlich deine Entscheidung, wie du weiter vorgehen möchtest.

Nein einen wirklichen Auslöser gab es nicht. Meine Tochter hatte den Tag vorher Geburtstag und ich habe ein bisschen Alkohol getrunken. Kann mir aber nicht vorstellen, dass mich das so zum ausrasten bringt.
Oh doch, das kann sehr wohl der Auslöser gewesen sein. Bei einem so sensibilisierten ZNS wie bei dir, können "Kleinigkeiten" ausreichen. Alkohol ist ein bekannter Symptomtrigger, ich erinnere mich, dass bei jemand selbst eine Weinbrandpraline getriggert hat.
Ich soll deshalb zum MRA. Das geht aber nur mit KONTRASTMITTEL. Kann das Kontrastmittel auch solche Zustände auslösen. Ich habe es schon 3 mal in den letzten Jahren bekommen und einen Monat später immer eine körperliche Verschlechterung. Kann natürlich auch Zufall sein. Die Praxis sagt, wenn ich es nicht vertragen sollte, dann würde ich das unmittelbar merken. Hat jemand damit Erfahrung?
Kontrastmittel ist ebenfalls ein möglicher Symptomtrigger. Es handelt sich da nicht unbedingt um eine direkte Unverträglichkeit, sondern um die Einwirkung auf das Nervensystem und die Körperfunktionen. Das kann durchaus zeitverzögert auftreten.
Hier findest du Erfahrungen search.php?keywords=kontrastmittel

Das ist jetzt eine Abwägung, wie dringend das MRT ist. Leider ist es so, dass es durchaus wieder eine Symptomverschlechterung auslösen kann.

Momentan überlege ich es mit Hypnose mal zu probieren. Da kann man ja auch in Richtung Trauma und Angststörung arbeiten.
Es gibt da verschiedene Ansätze. Von allem aufdeckenden würde ich die Finger lassen. Hypnotherapie arbeitet mehr mit Imaginationen und Entspannung, das könnte vorsichtig angewandt vielleicht hilfreich sein.

Erfahrungen findest du hier viewtopic.php?f=4&t=6403

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Hallo blumenfeld, basic-searcher & padma,

vielen Dank für Eure Antworten. Grundsätzlich werden bei Dissoziativen Anfällen keine Medikamente gegeben, anders wie bei einer Epilepsie. Ich habe momentan nur die Angst, dass mich ein weiterer Klinikaufenthalt nur noch mehr verängstigen würde und im Endeffekt nicht dabei raus kommt.

Das MRA halte ich grundsätzlich schon für sinnvoll (bei vielen anderen Untersuchungen war mir klar, dass dabei nichts rauskommt), da ich ja immer massive Probleme mit Benommenheit und Sehstörungen habe und bei dem Sono-Doppler Verengungen festgestellt wurden. Hab eben nur Angst davor, dass es massiv triggert.

Ich war vor der ganzen Geschichte auch nicht immer ausgeglichen, angstarm oder zufrieden. Aber der Zustand hat sich normal angefühlt und nicht so künstlich wie jetzt. Ich habe irgendwie mein ganzes Leben immer funktioniert und mich selber dabei aus den Augen gelassen. Das ist mir heute auch bewusst. Aber ich weiß momentan nicht, wie ich das Steuer rumreißen kann. Das braucht wahrscheinlich wirklich viel Zeit.

Liebe Grüße,
Avalou
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Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich muss mir mal ein bisschen mein Leid von der Seele schreiben. Ich hatte gestern wieder 4 Krampfanfälle. Das ist so beängstigend und nimmt einen die Kraft für den ganzen Tag. Den Tag zuvor hatte ich Mittags einen Durchhänger gehabt, es danach aber sogar noch geschafft mit meinem Mann in die Stadt zu fahren und eine halbe Stunde zu bummeln (eher ein krampfhaftes rumlaufen). Das fiel mir zwar auch sehr schwer und war alles andere als Entspannung für mich, aber es war aushaltbar.

Nach so einem Tag kommt dann meistens das böse Erwachen. Es ist bei mir jeden Tag etwas anderes. Entweder
  • totale Verzweifung und weilnerlich
  • tiefe Depression
  • Angst den ganzen Tag
  • das Gefühl verrückt zu werden
  • so nicht mehr leben wollen und totales durchdrehen
  • körperliche Symptome (runterfahren des Körpers) mit massiven Sehstörungen
  • Anfälle / Krampfanfälle
Heute ist es von Allem etwas und die feste Überzeugung, dass es sich nicht mehr ändern wird. Dafür geht es alles einfach schon zu lange. Ich merke auch, wie ich mich innerlich aufgegeben habe. Das macht mir am meisten Angst. Meine äußeren Umstände sind eigentlich ein Bilderbuch und trotzdem kann ich keinen Tag an diesem Leben teilnehmen.

Ich habe vorhin meine 14-jährige Tochter lange im Arm gehalten. Das zerreißt mir jedes Mal das Herz <3 , weil sie merkt, dass ich nicht mehr kämpfen kann. Jeder Platz an dem ich bin ist falsch. Ich bin falsch, mein Körper ist falsch, meine Gedanken sind falsch. Einfach alles. Wenn liebe Menschen um mich sind, bin ich trotzdem ganz alleine. Nur meine wirren Gedanken sind immer dabei. Gefangen in meinem persönlichen Alptraum. Wie kann sich ein Leben einfach so zerstören? Ich weiß einfach keinen Weg mehr raus aus dem Elend. Das geht einfach schon zu viele Jahre so.

Ich hatte die letzten 4,5 Jahre keinen Tag, an dem ich mich nicht krank gefühlt habe. Leben sieht anders aus. :sad-angel:

Liebe Grüße,
Avalou
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Jamie
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Jamie »

Hallo Avalou, :)

das ist wirklich herzzerreißend. :(
Es tut mir so leid, in welchem Alptraum du da steckst.
Ich kann alles nachvollziehen, weil ich selber schon viele psychische Ausnahmezustände über Jahre erlebt habe, wenngleich ich zugeben muss, nie von solch gruseligen Anfällen und Krämpfen heimgesucht worden zu sein.

Es ist allerdings auch meine feste Überzeugung, dass wir im Leben nichts aufgeladen bekommen, was wir nicht auch bewältigen können.
Sofern wir an den Grundpfeilern Glaube - Hoffnung - Liebe (durchaus unchristlich gesehen, es sind Lebensessenzen jenseits von Religion) festhalten.

Diese Einstellung wird hier sicher nicht jeder haben und es gibt Menschen, die sich aus Verzweiflung über ein ihnen nicht mehr bewältigbar scheinendes Leben suizidieren, was mich sehr betroffen macht. Ich weiß darum und bin nicht naiv.

Wollte dir nur gerne was von meiner Hoffnung, dass es auch bei dir besser werden kann und irgendwann wird, dass Heilung geschehen wird, mit auf den Weg geben. :hug:.

Noch einen inhaltlichen Satz wegen der Nachfrage Konstrastmittel.
Was die Arztpraxis meinte, ist eine direkte allergische Reaktion, die man sofort bemerkt. Aber natürlich haben diese Mittel auch Nebenwirkungen und können triggern. Wenn dir der Zusammenhang schon bekannt ist, dass es dir ca. 4 wochen später danach schlecht geht, dann würde ich mir das gut überlegen.
Standardmäßig wird das sehr umstrittene Gadolinium verwendet (oder nehmen sie Jod bei dir?), von dem man weiß, dass es sich anreichern kann. Ich weiß nicht, ob dir die Diskussion darüber bekannt ist?
Man vermutet auch, es könne psychische NW machen, weil es sich womöglich im Gehirn ablagert.
Forscher streiten die Risiken ab, aber ganz klar ist die Sache nicht. :wacko:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... el106.html

Ich würde es mir sehr sehr gut überlegen.

Viele Grüße
Jamie
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Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
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    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
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    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
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    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
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    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

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Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Liebe Jamie,

diese gruseligen Anfälle und Krämpfe habe ich ja auch erst seit ca. 4 Monaten. Ich denke einfach, dass meine Psyche mittlerweile so mitgenommen ist, dass diese Anfälle entstehen.

Das ist so lieb von Dir, dass Du mir Heilung mit auf den Weg schickst. Ich will ja auch hoffen, aber es fällt mir so schwer. Was mich besonders runter zieht ist dieser Matschkopf, die Benommenheit und Sehstörungen. Wenn das irgendwann doch noch mal weg geht, dann wäre viele leichter.

Ich konnte vorhin kurz einkaufen, aber dieser Druck im Kopf macht Angst. Ich merke das Einkaufen oder unter Leuten sein ist nicht das Problem, sondern dieses schmerzhafte nur halb da zu sein. Das macht dann wiederum Angst.

[highlight=yellow]Kennst Du denn Personen hier im Forum, die "dauerhaft" die oben genannten Symptome haben oder besser noch; die davon "geheilt" wurden? Ich habe leider noch niemanden gefunden. Die anderen Symptome wechseln ja zwischenzeitlich, aber diese ständige Dissoziation macht wirklich Angst und lähmt einen. Ich weiß gar nicht mehr, wie es sich anfühlt einen klaren Kopf zu haben. [/highlight]

Noch mal zum Kontrastmittel. Ich hatte eine Verschlechterung meines Zustandes nach ca. 4 Wochen. Das ist richtig. Es kann aber auch sein, dass das nur Zufall war. Es ging mir ja auch sonst nicht wirklich gut. Ich bin mir da eben nicht sicher. Man bildet sich ja mittlerweile so vieles auch schon ein. Ich denke aber schon, dass diese Untersuchung wichtig für mich ist.

Mit dem Gadolinium habe ich mich auch schon mal auseinandergesetzt. Die Praxis verwendet dieses auch. Das macht die Angst natürlich nicht besser.

Liebe Grüße,
Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Ihr Lieben,

ich habe gerade nochmal meine Signatur überarbeitet und alle Kliniken und Medikamente vervollständigt. Echt erschreckend, was da so alles zusammen kommt. War mir schon gar nicht mehr so bewusst. :evil:

Das macht mich einfach wütend und traurig, dass durch so etwas Menschenleben und Familien zerstört werden. Warum werden wir absichtlich so gequält?

Gäbe es dieses Forum nicht, dann müssten viele von uns noch viel schlimmer leiden als wir es eh schon tun. Ich bin so wütend...

Einen schönen Tag mit hoffentlich keinen oder wenig Symptomen,
Avalou
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Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Hallo Ihr Lieben,

ich kann einfach nicht mehr. Der Morgen war aufgrund der Angst schon schwer aushaltbar. Heute Mittag war ich bei meiner Osteopatin. Das war eigentlich ganz okay. Die Rückfahrt ging auch ganz gut. Als ich zu Hause angekommen bin, Ist mein Körper wieder zusammengebrochen. Der Kopf fing an zu brennen, die Wahrnehmung ist nur noch zu Hälfte vorhanden. Ich kann nur noch liegen. Das kann doch alles nicht sein. Langsam kann ich nicht mehr an den Entzug glauben. Ich habe keinen Tag, an dem es mir gut geht. Manchmal kann ich kleine Dinge erleben. Das fällt mir zwar schwer, aber es funktioniert teilweise. Und dann, 1 Stunde später wieder einen totalen Einbruch. Helft mir bitte.

Liebe Grüße,
Avalou
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Jamie
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Jamie »

Liebe Avalou, :)

ich würde gerne helfen, aber ich kann nicht.
Ich kann dir nur mit Trost beistehen. :hug:

Wir wissen, dass osteopathische Behandlungen Symptome triggern können, erst recht wenn es kopfnah stattfindet (aber andere Punkte am Körper ebenso).
Osteopathie arbeitet in Teilen ja physiologisch, aber auch über nervale Reize und Energiebahnen.
Das Manipulieren solch sensibler Bereiche kann Symptome triggern.
Bitte kalkuliere ein, dass die Behandlung möglicherweise deinen Zustand mit verschlechtert hat.

Dass dir das alles nicht mehr normal vorkommt, kann ich völlig verstehen.
Wenn man aber schon so gut wie alles hat organisch abklären lassen, was soll es dann sein?
Eine nicht erkannte Krankheit, die weder du noch der Arzt kennst, die vielleicht noch nicht entdeckt wurde?
Diese Möglichkeit besteht theoretisch immer, aber bei deiner Vorgeschichte ist zumindest ein schweres Entzugssyndrom weitaus wahrscheinlicher.

Ich wünsche dir so sehr, dass die fiesen Symptome wieder aufhören und du mal durchschnaufen kannst. Gib nicht auf! :hug:

Jamie
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    ° 23.05: ↓ 12,8mg
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Liebe Jamie,

der Zustand ist ja auch vor der Osteopathie immer schlecht gewesen. Ich verstehe einfach nicht, warum mein Zustand so viele Jahre so schlecht ist. Klar, die Medikamente haben mich noch weiter runtergezogen, aber sie waren ja auch schon über zwei Jahre raus.

Ich kann dreiviertel des Tages mein Zimmer, beziehungsweise das Haus kaum verlassen. Den ganzen Tag kreisen Gedanken in meinem Kopf. Der Körper ist nicht mehr meiner. Ich kann kaum spazieren gehen, und wenn nur ganz kurze Strecken. Wenn ich zu Hause ankomme, dann merke ich wie alles wieder zu viel war.

Das Schlafen funktioniert momentan ganz gut, jedoch sobald ich die Augen morgens öffne, geht der Horror wieder los. Das Erste was ich denke wenn ich meine Augen öffne, ist dass das so kein Leben mehr für mich ist. Ich halte mich selber so nicht mehr aus.

Falls es eine Depression ist, dann hätte es doch über die Jahre auch mal besser werden müssen oder sehe ich das falsch? Ich lese von anderen Menschen die Wellen und Fenster haben. Warum ist das bei mir nicht so? Ich glaube auch nicht an eine schwere Krankheit. Ich weiß dass die Psyche durch diese ganze Geschichte stark kaputt gegangen ist. Ich weiß nur keinen Weg mehr raus. Egal was ich mache ob Klinik, Psychotherapie über Jahre, Meditation, Yoga und so weiter, nichts hilft, auch nur ein bisschen. Die Kopfsymptome und das wegtreten werden in meinen Augen auch immer schlimmer das ist einfach kein Leben mehr.

Liebe Grüße,
Avalou
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basic searcher
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von basic searcher »

Hallo Avalou,

ich habe eben nochmal Deinen Erstbeitrag und die Signatur "studiert" :wink: Du schreibst ja, das Deine Erstsymptome (Panikattacken) im Alter von 40 aufgetreten sind, wahrscheinlich, so kenne ich es jedenfalls auch "aus dem Nichts heraus"!? Diese ließen nach Entfernung des Nuva-Ringes wieder nach?

Danach folgten die vielen Klinikaufenthalte, bei denen diverse AD`s u.a. "ausprobiert" wurden....was war der Grund dafür, wenn die PA nicht mehr aufgetreten sind? Du hast, soweit ich das sehe, keine Diagnose Depression oder GAS bekommen, lediglich 2019? die der "dissoziatven" Anfälle?

Und seither machst Du seit 2 Jahren eine VT. Worum geht es Dir da?

Warum ich das so auseinander nehme? Du haderst -verständlicherweise- mit Deinem Befinden und scheinst selbst gar nicht zu wissen oder zu fühlen was mit Dir los ist?

Ein großer Teil Deiner Symptome sind Entzugssymptome, logisch nach dem vielen ausprobierten Medikamenten. D.h. einen großen Teil Deiner Symptome kannst Du dem Entzug zuschreiben.

Was Dich scheinbar am meisten beeinträchtigt ist die dissoziative Symptomatik und wie Du sagst, die körperlichen Zusammenbrüche... meinst Du damit, das wenn Du nur eine "Kleinigkeit" tust dann danach so fertig bist das Du Dich lang hinlegen musst?

Sorry, das ich hier i.M. nur Fragen stelle; aber das tust Du ja auch - um rauszukriegen was da außer dem Entzug noch im Argen ist. Vielleicht fällt uns ja noch was ein?!

erstmal LG basic-searcher
:!: Meine Signatur ist noch "Baustelle" - bin im protahierten Entzug -

psych. Diagnosen (kumulativ und bestehend):
1995 Epilepsie
1999 Depression
2002 schwere Depression / generalisierte Angststörung / Panikstörung
2005 v.a. kPtBS
2006 PtBS v. Phänotyp Borderline; Derealisation, Depersonalisation, Dissoziative Störung, Amnesie f. große Teile d. Lebens, Alexithymie

Medikation: 1999-2020
02/99 - 07/99 Mirtazapin -kalt entzogen, auf ärztliche Anweisung... 3 Wochen später Crash: schwer depressiv, stark suizidal
07/99 - ...... Citalopram
02/01 - 10/14 Venlafaxin 335mg -mehrmals abgesetzt; zuletzt 10/14 innerhalb 2 Wochen...
(Entzugssymptome: bettlägerig, nicht essen können, Verzweiflung, Schlaflosigkeit, nur noch atmen können, 20kg abgenommen, 24h-Angst -inkl."Körperangst"-, zittern, frieren, schwitzen, Übelkeit, suizidal, massive körperliche Schwäche, "Brainzapps", innere Unruhe)
08/15 - 07/17 Venlafaxin 150mg -nicht ausgeschlichen, nur ersetzt-
07/17 - 10/17 Milnacipran 25mg -zu schnell entzogen-
(Entzugssymptome: s.o. -mit mittlerweile größeren Fenstern; immer nur in Relation zu dem, wie es im Verlauf war;

aktuelle Medikation
1996- lfd. Valproinsäure 900 mg
1999- lfd. Lorazepam 3 mg
2004- lfd. Metoprolol 25 mg
2005- lfd. Pantoprazol 20 mg

Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Hallo basic-searcher, <3

danke, dass Du Dir solche Gedanken um meine Situation machst. Die Panikattacken erfolgten definitiv aufgrund des Nuvarings. Danach wurde mir auch umgehend ein AD verschrieben, ohne mich über das Medikament etc. aufzuklären. Da ich ja keine AD's vertrage und mein Zustand zusehens schlechter wurde, stand die Diagnose "schwere Depression" und "GAS" schnell fest. Dem war aber nicht so. Es folgten Klinikaufenthalte und Therapien, die mir nicht geholfen haben, sondern alles nur noch verschlimmerten. Somit bekam ich dann real auch eine Depression und Angststörung.

Die Dissoziation ist wirklich schrecklich. Die Einbrüche finden mehrmals am Tag statt. Allerdings muss ich mich dann nicht hinlegen, weil ich kaputt bin, sondern weil mein Kopf matschig wird und ich das Gefühl habe noch mehr wegzutreten. Das Sehen wird gedrückter und schwammig. Dann kommt so eine starre, tote Unruhe in mir hoch. Ja, hörst sich komisch an. Ich weiß aber nicht, wie ich es anders beschrieben soll. Das ist so ein ekeliges Gefühl. Das habe ich auch schon seit Beginn der Angelegenheit, allerdings ist es durch die dazukommenden Anfälle und Ausfälle noch schlimmer geworden.

Hinlegen macht es dann auch nicht wirklich besser, weil die Gedanken dann wieder rasen. Oh mein Gott, wie kann man körperlich so gesund sein, sich aber fühlen wie ein Zombie. Ohne Besserung. :zombie:

In den Kliniken war ich immer die Person, die alles sofort verstanden hat. Trotzdem ging es mir am Schlechtesten von Allen. Selbst die Leute, die zwischendurch auf die Geschlossene kamen, haben zwischendurch mehr gute Phasen gehabt als ich.

Wenn es mir mal ein bisschen besser geht, dann kann ich auch lachen und liebe das Leben. Leider spielt mein Körper und mein Geist dieses Spiel nicht mehr mit. Und wie schon gesagt; ich habe mich innerlich glaube ich aufgegeben. Das fühlt sich nicht gut an.

Meine Familie tut alles für mich, müssen aber zusehen, wie ich jeden Woche, jeden Monat mehr abbaue (psychisch). Das tut so weh. Das haben sie nicht verdient und ich auch nicht. Ich will doch nur leben...

Wie geht es Dir denn momentan? :hug:

Liebe Grüße,
Avalou
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basic searcher
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von basic searcher »

Hallo Avalou,

i.M. nur kurz, da ich mich gestern "übernommen" habe und das hat bei mir immer ziemlich idiotische Nachwirkungen.... ich komme nicht mehr "runter" -ein Symphatikus/Parasymphatikus-Problem- und bin gleichzeitig völlig fertig.

Was ich Dir im Moment nur raten kann, gib Dir Ruhe!!!!! Versuch Dich auszuruhen, leg Dich in den Garten und "faulenze". Ich weiss, das sich das leichter anhört als es zu tun aber ich musste selbst erkennen das ich mit "aktiver Suche nach Hilfe", den Versuchen weiter zu "funktionieren" etc. nicht weiter gekommen bin.

Ich erinnere mich, das ich sowohl 2015 (erster Kaltentzug) als auch ab 2018 (zweiter Kaltentzug) monatelang wimmernd im Bett lag und nichts mehr ging, nur noch atmen -und auch das nur flach-... ok, ich bin vielleicht nicht das Beispiel das Du lesen willst aber im Lauf der Zeit gibt es immer mal wieder ein Fenster, wenn am Anfang auch eher nur ein ganz winziges "Guckloch".

Pause - musste Dich erstmal in den Entwürfen speichern, weil ich mich bereits heute vormittag mal wieder "übernommen" habe....hier geschrieben und 0,5h mit Freundin telefoniert...mein Nervensystem fährt dann immer höher und höher und dann Crash... GsD konnte ich dann doch für 1h schlafen; jetzt ist die Luft schon wieder/immer noch raus. Gestern hatte ich auch ein Fenster. Habe es genutzt und geputzt ....:-) insgesamt ca. 2h mit je 10Min. Pause nach einer halben Stunde.

Das war jetzt die Beantwortung Deiner Frage wie´s mir geht; eben nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich muss einfach jeden Tag abwarten ob ein Fenster auf geht.

Ich werde diesen post jetzt erstmal absenden weil ich gern in den letzten Beiträgen von Dir/mir nochmal lesen will (während des schreibens) und das so nicht geht.

LG basic searcher
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Avalou
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Hallo basic searcher,

danke für deine Antwort. Ich habe mich heute noch mal mit dem Dissoziative Anfällen beschäftigt. Heute hielten sie ungefähr 4 Stunden an. Es waren zwei Anfälle, die mir kaum Luft zum Atmen gelassen haben.

Ende Juli habe ich einen Termin im Mara Klinikum in Bielefeld. Die haben sich auch nicht epileptische Anfälle spezialisiert. Diese Anfälle habe ich erst seit vier Monaten. Davor hatte ich immer das Problem der starken Benommenheit, was wahrscheinlich auch mit der Dissoziation zusammenhängt.

Trotz der ganzen Ruhe die ich habe, habe ich das Gefühl dass die Anfälle mehr werden. Ich weiß nicht mehr wo das noch hinführen soll. Ich hoffe nur, dass es keine bleibenden Anfälle sind, sondern nur Anfälle die aufgrund der Reparaturarbeiten des zentralen Nervensystems entstehen.

Drück mir bitte die Daumen. Ich weiß nicht mehr wie lange ich diese Zustände noch aushalten kann.

Dir wünsche ich mal ein paar größere Fenster.

Liebe Grüße,
Avalou
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basic searcher
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von basic searcher »

Hallo Avalou,

ich melde mich nur kurz -selbst verordneter Feierabend...-

Ich wünsche Dir so sehr das Du endlich Gewissheit bezgl. der dissoziativen Anfälle bekommst, weil dies Dich am meisten zu belasten scheint.

Ich habe das Gefühl, das Du mit den restlichen Absetzsymptomen allein besser klar zu kommen scheinst. Deshalb, wenn Du dich insgesamt fit genug dafür fühlst, lass es nochmal abklären. Medikamente werden die dort nicht einsetzen, denn Du hast ja lt. EEG keine epileptischen Potentiale. Trotzdem sollte dann, falls es keine Absetzsymptome sind, nach einer Behandlungsmöglichkeit "geforscht" werden, definitiv!

Weißt Du noch wann und wie der erste Anfall verlaufen ist? Irgendwer muss das ja beobachtet haben um diagnostizieren zu können. Ich habe hier einen link zu dissoziativen Anfällen; wollte Dich aber erst fragen ob Dir das Recht ist?

So, ich kann nicht mehr, meine HWS + Augen schaffen mich. Ich wünsche Dir eine gute Nacht und ein riesiges Fenster für morgen.

LG basic-searcher
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Avalou »

Ihr Lieben,

es geht so einfach nicht mehr weiter. Am Donnerstag wurde ich mit dem RTW ins Krankhaus gebracht. Ich hatte 3 Stunden fast durchgängig einen Krampfanfall. Selbst im RTW und dann nochmal in der Klinik. Danach wurde ich gleich wieder nach Hause geschickt. Ich weis gar nicht mehr wie ich überhaupt noch leben soll.

Gestern bin ich dann total panisch aufgewacht. Bin draußen auf und ab gerannt, habe geschrien, geweint, gewinselt, habe mich auf den Boden gelegt, habe gezittert. Später kam ein Freund meines Mannes. Ich habe beide gebeten, mir zu helfen, damit ich dem ein Ende setzen kann. Wie krank ist das denn? Den Tag konnte ich dann nur im Bett verbringen. Der Versuch mit meinem Mann zum einkaufen zu gefahren ist auch gescheitert. Ich musste mich auf die Rücksitzbank legen und warten bis mein Mann wieder kommt.

Mittlerweile habe ich sogar Angst morgens, wenn ich aufstehen soll, weil ich nie weiß wieviel Mist mir der Tag wieder bringt. Ich wache morgens auf und befinde mich jeden Tag in meinem persönlichen Alptraum. Es ist mittlerweile soweit, dass ich den Kontakt mit Freunden und Familie kaum aushalten kann. Nach 5 min Gespräch werde ich so benommen und bin kurz vorm kollabieren.

An Arzttermine etc. ist gar nicht zu denken. Freitag war ich bei meinem HA, und hab natürlich im Wartezimmer einen Zitteranfall bekommen. Alle haben mich nur angestarrt. Keiner hat mal reagiert. Mein HA hat mir dann Cannabis in Arzneiform verschrieben (also mit Zusatzstoffen THC etc.). Nebenwirkungen: Depressionen, Halluzinationen, Suizidgefahr, Psychose etc. Na herzlichen Glückwunsch. Ach, und es sollte 360 Euro kosten. Ich habe mir dann die reine Variante CPD Öl im Internet besorgt.

Dienstag habe ich mein MRA mit Kontrastmittel. Ich bin kurz davor es abzusagen ,weil ich Angst habe, dass dieses auch triggert. Anderseits denke ich, vielleicht finden sich ja doch etwas, was man vielleicht behandeln kann.

Es ist alles so krass. Am Anfang hatte keine Depressionen und keine Angst und heute kann ich die Hälfte des Tages nur im Bett verbringen und versuche den Tag so gut wie möglich zu überstehen. Ich habe auch nie das Gefühl, dass es vorwärts geht. Vielleicht ist das ja auch mein Trauma nach den vielen Jahren oder eine fette Angststörung. Die DP/DR wird auch immer schlimmer. Gestern konnte ich kaum etwas erkennen. Es war alles so verschwommen und der Kopf hat so gebrannt.

Mit Leben hat das aber nichts mehr zu tun. Gibt es noch einen Weg raus? Ich glaube eher nicht. Nach 6 Monaten auf 0 geht es mir immer schlechter. Es gab keinen Tag in den letzten Jahren, in dem ich mich nicht elend gefühlt habe. Ich habe vorher ja auch keine hohe Dosis an Medikamenten genommen. Es ist alles so sinnlos. Ich habe mich selber aufgegeben...

Euch allen noch ein schönes Restwochenende

Liebe Grüße,
Avalou
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Jamie
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von Jamie »

Liebe Avalou, :)

mir fehlen die Worte.
Es kann so nicht bleiben, aber ich habe keinen Rat, welcher Weg einzuschlagen ist :(.

Ich denke eine Klinik wäre vielleicht eine Option, wo alles noch mal auf den Prüfstand kommt, physisch wie psychisch; - so kann man ja kaum leben, das verstehe ich. :oops:

Nur bitte versprich uns, versprich mir, dass du nichts Unüberlegtes tust und du weißt, was ich damit meine.

Ich zünde heute Abend eine grüne Kerze (Farbe der Heilung, Hoffnung und des Trostes) für dich Avalou an.

Alles Liebe :hug: :hug: :hug:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

blumenfeld
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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von blumenfeld »

Lb.Avalou,
es tut mir in der Seele weh,deinen Bericht zu lesen.Im Grunde genommen geht es mir zwar nicht viel besser,da auch ich die komplette ,grausige Symptomvielfalt habe,also wirklich alles,was man sich nur so denken kann und das auch schon seit 2,5Jahren,aber ich habe nicht diese furchtbaren Anfälle.
Aber ich habe sehr oft ganz schlimme PA,auch das ist schon genug!

Auch kenne ich Fahrten im Auto ,auf der Rückbank liegend zum Arzt u.s.w.,so als wäre man bereits 90Jahre alt!
Habe das ganze Wochenende nur gelegen.
Ich würde dir aber trotzdem empfehlen,diese Untersuchung am Dienstag wahrzunehmen.
Es besteht ja trotzdem die Chance,dass man die Ursache dieser Anfälle durch so spezielle Untersuchungen ergründen kann?! Ich würde es Dir so wünschen.

Du kannst dich zum Termin begleiten lassen ,dann hättest du eine Stütze an deiner Seite.

Übrigens hatte ich mir auch am Freitag CGD-Öl in der Apotheke geholt,10 ml zu 56,95Euro.
Nehme es seit zwei Tagen,kann aber noch nichts feststellen.
Ich wünsche dir eine symptomfreie Nacht. LG. Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
Dauerhafte Übelkeit, Schwindel, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe, extreme Körperschwäche, Zittern, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Hitze- und Kälteschübe etc.

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Re: Avalou: Mirtazapin und Opipramol kalt abgesetzt. Benommenheit und Sehstörungen seit Jahren.

Beitrag von blumenfeld »

Hallo Avalou,

ich meinte natürlich CBD-Öl!
LG. Blumenfeld
Von 2007 bis 2010 verschieden Medikamente - unter anderem:
Trimipramin, Paroxetin, Opipramol, Trevilor, Remergil, Tavor, Abilify, Amioxid, Lyrica, Zolvex, Cymbalta, Mirtazapin, Cipralex, Melperon, Fluspi, Moclobemid, etc.

Ab 2010 bis 2019:
Jatrosom, zeitweise Amisulprid

Seit Anfang November 2019 Jatrosom auf Null.
Dezember 2019 / Januar 2020 Mirtacapin. Januar 2020 Milnacipran für 3 Wochen. Februar 2020 Amineurin. März bis April Escitalopram - war die absolute Hölle/Qual! Seit Mitte April keine PP, nur bei Bedarf Promethazin und Tavor.

Frühere und aktuelle Symptome:
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