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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
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Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Annanas
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Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Annanas »

Hallo Josefa, hier kannst du dich vorstellen, einfach weiterschreiben!
LG von Anna
Zuletzt geändert von Annanas am 13.05.2020 13:14, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel aktualisiert

Veroand
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa,
kannst du vielleicht etwas genauer deine Geschichte und deinen Verlauf aufschreiben.
Vielleicht können wir dir dann hier auch behilflich sein und uns austauschen und unterstützen.
LG Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Josefa
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Hallo an alle ich bin aus Österreich und habe nach einer Operation unkontrolliert Diazepam genommen immer mal 10 mg oder auch 70 mg pro Tag und fas seit 3 Jahren :(
Im März hatte ich wieder eine Operation und bin seitdem traumatisiert.
War 3 Wochen in der Klinik und bekam kein Dia mehr also Kaltentzug :(
Habe schon alle Ärzte Psychiater usw. um Hilfe gebeten keiner hilft mir und wollten nur Ad oder Neuroleptika verschreiben.
Jetzt bin ich quasi bettlägerig sry das ich nicht mehr schreiben kann derzeit es fühlt sich an als ob ich keine Muskeln mehr habe..
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Josefa
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Jetzt ist mein Beitrag weg mein Gott ich kann ja gar nichts mehr 😭
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
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Murmeline
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Murmeline »

Dein Beitrag musste erst freigegeben werden. Jetzt ist er sichtbar. Willkommen im Forum, einen guten Austausch zur Selbsthilfe wünscht dir Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Josefa
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Wie lösche ich einen Beitrag?
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
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Straycat
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Straycat »

Hallo Josefa,

du kannst selbst keine Beiträge löschen, das kann nur das Team.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Veroand
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Veroand »

Hallo Josefa
versteh ich das richtig, dass du demzufolge seit März kein Diazepam mehr genommen hast?

So ein Kaltentzug ist doch auch gefährlich, verstehe es nicht, dass Ärzte es dir in der Klinik vorenthalten haben.

Es wäre wichtig zu wissen wie lange du Diazepam nun wirklich nicht mehr nimmst.
LG Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Straycat
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Straycat »

Hallo Josefa,

willkommen im ADFD.
Ich habe selbst kaum Erfahrung mit Benzodiazepinen. Aber es wird dir sicher noch jemand von den Benzo-Erfahrenen antworten.
Von mir kommt mal als erste Info unser Begrüßungstext, da findest du Links zu wichtigen Informationen und Regeln:

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Cat
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Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Josefa
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Hallo Vero seit 20 März seitdem bin ich in der Hölle kann nur einige Schritte gehen alles schwankt :(
Lg Josy
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Veroand
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa
Ok du bist also ca. 8 Wochen auf Null.
Mein Mann hat zwar nicht kalt abgesetzt, aber auch viel zu schnell, er hatte 7,5mg Lorazepam, wie du siehst hat er leider auch noch immer große Probleme.
Es ist wichtig eine Struktur im Tag zu haben und wirklich nach so ner Art 24 Stundenprinzip zu leben.
Einen Tag überstehen und dann weitersehen.
Hattest du in der Zeit auch schon Symptomverbesserungen oder st es durchgehend schlecht bei dir?
Hast du irgendwas, was du gern machst und womit du dich etwas ablenken kannst?
Oder ist im Moment nichts anderes möglich als zu liegen und es auszuhalten?
Gruß Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Hallo Vero ich kann nur mehr liegen habe keine Fenster.
Eine Freundin gab mir Alprazolam nicht mal das hat gewirkt.
Oft fühlt es sich an ich sterbe weil die Symptome so grausam sind.
Sogar schreiben kostet mich so viel Kraft :(
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
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Schwächeanfälle
Herzrasen
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa,
Dein Körper braucht viel Ruhe, um sich regenerieren zu können.
Hat die das Diazepam den in der letzten Zeit noch geholfen?
Wogegen hast du es ursprünglich verschrieben bekommen?
Gruß
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
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Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

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Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Hallo Vero nach einer Operation vor drei Jahren.
Geholfen hat es nicht mehr da ich schon in der Toleranz war aber jetzt ist es nicht mehr zum aushalten.
Muss noch eine Signatur erstellen wie macht man das?
Lg
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Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa,
Das hat Straycat dir im Begrüßungstext schon mitgeteilt.
Hier nochmal:
Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen
Einfach im Text von Straycat auf Signatur erstellen klicken
Gruß
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
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Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
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Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

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Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Josefa
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Re: Josefa: Benzo-Entzug

Beitrag von Josefa »

Dann haben die Ärzte mir drei Tage hintereinander Kontrastmittel gegeben ich glaube das hat mein Gehirn ganz abgeschossen 😤😤😤
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
Dr/De
Benommenheit
Kein Hunger oder Durstgefühl
Brain Zapps
Globusgefühl
Schwächeanfälle
Herzrasen
Eigentlich jedes Symptom
Medikamente: Euthyrox 50 mg wegen Schilddrüsenunterfunktion

Veroand
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa,
kein Arzt will dir nu Diazepam verschreiben, damit du es langsam ausschleichen kannst?

Ich verstehe dich da total, dass du dich im Stich gelassen fühlst von den Ärzten.

Der Heilungsprozess dauert und ist sehr anstrengend. Ich hoffe du hast jemanden, der dich da unterstütz

Gruß
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
Zopiclon zum Schlafen
Infusion Vitamin B12 für 5 Tage
Infusion Ortoton täglich
Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
Baldrian/Hopfen nach Bedarf
Zopiclon zum Schlafen

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Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
Seltsamerweise ist der Schmerz auf der rechten Seite viel stärker ausgeprägt.

Josefa
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Josefa »

Hallo Vero ja meine Mama aber es tut so weh wenn sie mich so leiden sieht 😭😭😭
Sie ist ja schon 70 Jahre alt.
Meine Mama ist der Grund das ich noch nicht aufgegeben habe :(
Lg
Seit 2017 nach einer Op unkontrolliert Diazepam genommen.
Mal 10mg Dia oft bis zu 70mg Dia pro Tag.
Seit 20 März 2020 nach einer erneuten Operation kein Diazepam mehr bekommen...Kaltentzug seitdem bettlägerig :cry:
Symptome:
Akathisie???
Muskelschwäche
Tremor
Schwindel
Durchfall
Taubheitsgefühle am ganzen Körper
Trockene Schleimhäute
Schlaf weg nur dösen
Gliederschmerzen
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Veroand
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Veroand »

Liebe Josefa,
Es ist wichtig jemand um sich zu haben, der immer zu einem steht.
Ich versteh dich schon, dass du Angst hast ihr zuviel zuzumuten, aber dafür ist doch Familie da, um sich zu unterstüzen
Gruß
Vero
-Krankenhausaufenthalt wegen Bandscheibenvorfall vom 14.04 - 16.05. 2019
Während der Zeit folgende Arzneimittel:
Palexia 100 - 0 - 100
Nach ca. 2 Wochen 100 - 50 - 100
Pregabalin 75 - 0 - 75
Capros nach Bedarf bis 50 mg
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Wurzelblockade, zwei Spritzen in den Periformismuskel, 2 peridurale Injektionen jeweils mit Kortison

Medikamtation bei Entlassung:
Palexia 50 - 0 - 100
Pregabalin 25 - 0 -75

17.05.2019 auf anraten des Hausarztes die Mittel kalt abgesetzt
Rückfall nach ca. 3 Tagen, einige Tage wieder genommen und dann wieder Abgesetzt, diesmal mit Hilfe von Mitazapin, erst 15mg am Ende 45 mg
Immer wieder neue Mittel ausprobiert wie Dominal, Trimipramin, Doxepin,Ldopa, Amytriptilin

26.06.2019 ging nichts mehr zur Notaufnahme gefahren. Tavor 2mg.
Hausarzt verschrieb die 2,5 mg Tabletten.
Die Dosis wurde dann recht schnell größer.
Mirtazapin immer noch 45 mg

Ca. Ende Oktober Mirtazapin kalt abgesetzt.
Dosis von Tavor ab diesem Zeitpunkt dann 7,5 mg.

Im November ansetzen angefangen in der Zeit von 25 Tagen nahm er dann noch 5,6 mg.

Krankenhausaufenthalt Neurologie:
16.12 - 20.12.2019
Ergebnis keine neurologische Erkrankung

Nach dem Krankenhausaufenthalt aufdosiert auf 6 mg.

Bis zum 10.01.2020 runterdosiert bis 3,5 mg.

Dann kam der stationäre Entzug da wurde dann der Rest abdosiert am 07.02.2020 dann bei 0 mg Tavor

Momentane Medikamentation:
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Symptome: Panikattaken, neuropatische Schmerzen in den Füßen und Beinen bis zum Po, Muskesteifheit in den Beinen, Missempfindungen, wie Kribbeln,Taubheit, prikel usw.
sehr starke Angst, Zwangsgedanken, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit. Angst allein zu sein, bebben am morgen beim Aufwachen, Tremor, Blutdruckschwankungen, Ischiasschmerzen, Gelenkschmerzen
Seid ca. 18. April neu dazugekommen Nacken-,Schulter-,Arm-, Kopf- und Brustschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern (sprich der gesamte Oberkörper),vibrieren in Armen und Beinen.
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Jamie
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Re: Josefa: Diazepam-Kaltentzug aufgrund Verschreibungsweigerung

Beitrag von Jamie »

Hallo Josefa,

willkommen im Forum :)

Es tut mir leid zu lesen, wie schlecht es dir geht :(.
Das ist wirklich hart, was du durchmachen musst und schlimm, dass die Ärzte dir das Benzo verweigert haben / verweigern.

Ich möchte darauf hinweisen, ich habe mir deine Signatur durchgelesen, dass das Diazepam wahrscheinlich nicht dein einziges Problem ist.
Du hast Lyrica (Pregabalin) genommen und kalt abgesetzt und das Gleiche ist auch mit Mirtazapin passiert. Bist du wirklich von 45mg direkt runter auf Null? :o

So viele Entzüge ohne Ausschleichen sind Gift für den Körper und können jetzt noch lange nachwirken, dazu kommt natürlich der schlimme Kaltentzug vom Diazepam obendrauf.
Deine Vermutung mit dem Kontrastmittel kann auch stimmen. Man weiß mittlerweile, wie problematisch es ist und dass es sich im Gehirn einlagern kann - insgesamt hast du und dein Körper sehr viel durchmachen müssen.

Du schreibst, du warst im März erneut im Krankenhaus. Was war da der Grund, wenn ich fragen darf?
[highlight=yellow]
Was sind deine weiteren Symptome außer dem Gefühl keine Muskeln mehr zu haben?
Bitte alles nennen. Du schreibst du bist bettlägerig, da sind sicher noch mehr Symptome, oder?[/highlight]

Benzodiazepine entspannen die Muskulatur und wenn man sie abrupt weglässt, muss der Körper erst neu lernen, wie er eine gesunde Balance zwischen Muskelanspannung und Entspannung aufrech erhält und neu etablieren kann.
Deswegen sind Muskelprobleme mit die häufigsten Entzugssymptome im Benzoentzug.
Viele berichten davon Pudding in den Beinen zu haben, also keine Spannung mehr zu haben, sodass es sich anfühlt, als ob man jeden Moment wegsackt oder einem die Beine wegknicken. Viele haben auch massive Verkrampfungen oder alles ist total verhärtet; dazu kommen oft auch Muskelzuckungen, Krämpfe und Faszikultationen.


Alles Liebe
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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