Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

 ! Nachricht von: Oliver
Wenn Deine Signatur nicht mehr richtig dargestellt wird, dann geh bitte in Dein Profil und schicke die unveränderte Signatur nochmal ab. Wenn das nicht geht, mache eine kleine Änderung und schick sie nochmal ab.

Wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, oder bei Fragen bitte hier schreiben: viewforum.php?f=17



Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 3711
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 2412 Mal
Danksagung erhalten: 1703 Mal

Re: Laube: Könnten meine Beschwerden Absetzfolgen sein? (Venlafaxin u.a.)

Beitrag von Straycat »

Liebe Silvia,

Ich kann die von dir beschriebenen Zustände gut nachempfinden. Zwar habe ich sie (vor allem aktuell) nicht so heftig wie du, aber dieses Grundprinzip, wie du es beschreibst, kenne ich auch sehr gut.
Mit meiner Therapeutin habe ich dafür ein metaphorisches Bild beschreiben können. Als hätte man ein riesiges Regal mit lauter Boxen drauf. Und alle will man eigentlich öffnen und neu organisieren und wieder sorgfältig einordnen. Doch man scheint wie von Sinnen alles aus dem Regal rauszuschleudern, alles ist über den Boden verteilt, man weiß nicht mehr, wo anfangen, was zuerst aufräumen und das versetzt einen in Verzweiflung.

Mir hat dagegen eine kleine Strategie ganz gut geholfen. Ich habe mir ganz bewusst sehr kleine Aufgaben pro Tag vorgenommen. Und zwar wirklich nur Kleinigkeiten, die mich nicht komplett überforderten.
Mit der Zeit und je nach Verfassung wurden die Aufgaben dann auch mal größer.
Täglich hab ich nur genau eine vorher festgelegte Anzahl an Aufgaben erledigt.
Zunächst fiel es mir sehr schwer die Aufgaben zu beenden ohne neue zu beginnen und danach auch im Kopf Ruhe zu geben. Aber es wurde mit der Zeit leichter.
Mein Kopf gewöhnte sich dann zunehmend an diese vorgegebene Struktur.

Genauso handhabe ich es meistens auch mit Entscheidungen, Problemen, Gedanken, die mich belasten. Ich versuche sehr stark darauf zu fokussieren wirklich immer nur eine Sache gleichzeitig zu machen - das Gegenteil von Multitasking sozusagen. Denn alles andere überforderte mich binnen kurzer Zeit.
Diese "eins nach dem anderen und immer nur eine fixe Anzahl an Aufgaben pro Tag"-Taktik hat sich bei mir ganz gut bewährt.

Auch ich war vor dem Entzug eine regelrechte Organisations- und Multitaskingmeisterin. Und dann fühlte ich mich komplett eingeschränkt und war mit den kleinsten Sachen völlig überfordert. Das hat mich enorm frustriert und ich brauchte auch lange bis ich es wahrhaben wollte, dass es im Moment einfach nicht so läuft wie sonst.
Aber ich konnte es zunehmend besser akzeptieren und es besserte sich auch.

Es kann sehr schwer sein genügend Geduld für sich selbst und diese Entzugssymptome aufzubringen. Aber es wird leichter, ganz sicher!!
Gib die Hoffnung nicht auf, sei liebevoll und nachsichtig mit dir - dein ZNS arbeitet auf Hochtouren, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Und es wird es schaffen, sicher! Es dauert nur leider etwas :(

Alles Gute weiterhin,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Könnten meine Beschwerden Absetzfolgen sein? (Venlafaxin u.a.)

Beitrag von Laube »

Hallo Rap,

vielen Dank für Deine Nachricht.
Rap hat geschrieben:
31.05.2020 13:54
Wie gesagt du bist auf dem richtigen Weg wenn du keine AD mehr anrührst. Pass auch auf mit allen anderen Arten von Medikamenten egal welche am besten gar keine nicht mal Homöopathie alles spuckt ins ZNS.
Vielleicht sollte ich noch in meine Signatur aufnehmen, dass ich noch Lasea und Cimicifuga nehme. Bin da wieder ängstlich, dies abzusetzen, doch ich dachte, dass ich dazu stabiler sein sollte.

Bin zur Zeit noch nächste Woche in der Tagesklinik. Gott sei Dank sind sie dort auch der Meinung, dass ein Medikament derweil keinen Sinn macht.
Zu meinen Symptomen hat man dort keine Erklärung, die für mich hilfreich wäre. Letztendlich wird nach Problemen gesucht, die therapiert werden sollten. Meine letzte Therapie ging 7 Jahre. Da gibt es nicht mehr viel zu tun. Bin ein alter Hase, was das angeht und letztendlich ändert das nichts an meinem derzeitigen schweren Zustand, der Abends immer gut wird. Meine Probleme sind abends immer noch die gleichen, und trotzdem geht es mir gut.

Leider nur ein paar Stunden, denn ich bin dann so erschöpft. Bin immer so müde von kaum Schlaf und Energieverlust wegen Symptomen, die mir meine Kräfte rauben.

Seit drei Tagen geht es mir wieder sehr schlecht. Heute war es besonders schlimm. Wiedermal am Aufgeben, am Flehen, am Betteln, dass das aufhört. Meine armen Angehörigen, was die mit mir durchmachen. Eigentlich sollte ich weg. Sag ich auch öfters. Möchte niemand zur Last fallen. Irgendwo einfach nur ausheilen und gesund werden.

Habe auch dieses Fiebergefühl. Das hat sicher auch nichts mit einer Depression zu tun. Es gibt einfach Symptome, die nicht auf das Konto der Depression gehen.
Rap hat geschrieben:
31.05.2020 13:54
Magnesium und Fischöl kennst du ja wahrscheinlich und ansonsten können wir nur hoffen !
Ist Magnesium das richtige für mich? Ich habe es so verstanden, dass man das bei Muskelschmerzen und Krämpfen anwendet.
Und was bewirkt diese Fischöl?

Danke Dir sehr, dass Du mir Tipps gibst. Bin natürlich seit drei Jahren selbst am Forschen, was von was kommt und leider finde ich keine Hinweise, außer dass ich keinen Kaffee und keinen Schluck Alkohol mehr vertrage.

Vielleicht schreibe ich etwas durcheinander und sprunghaft. So geht es mir auch sonst. Gedankensprünge, Gedankenfetzen, wirr im Kopf.

Sorry :whistle:

Liebe Grüße und Dir einen hoffentlich entspannten Abend
Laube
► Text zeigen

Rap
Beiträge: 161
Registriert: 31.01.2019 09:58
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Rap »

Hallo Laube,

Magnesium und fischöl sollen bei der Heilung des ZNS helfen nicht nur bei muskelschmerzen.

Das du kein Alkohol und kein kaffe verträgst ist normal das sind beides stoffe die aktivierend für das ZNS sind.

Und das therapeuten nach irgendwelchen ursachen im Job, ehe, Kindheit usw suchen ist auch normal sie können nichts anderes
Sie sagen Mann ist stärker als die medikamente aber das ist Quatsch sonst könnte Mann bei einer Betäubung auch sagen nein ich bin jetzt nicht betäubt.

Lies einfach weiter hier im Forum und achte auf dich es ist ein Prozess für Körper, Kopf und dem wissen das man sich aneignet.

Gruss
Rap
2003 paroxetin 20mg Depression Diagnose vom Hausarzt ohne Aufklärung über das Mittel
2004 gescheiterter absetzversuch Hausarzt meinte einfach weglassen
2004-2018 versucht immer mal wieder zu reduzieren Unwissenheit bei Absetzerscheinungen
Immer wieder Magen Probleme. Keine weiteren Absetzversuche da einige Schicksale in der Familie
2013 Gesprächstherapie bei einer Psychotherapheutin
Seit ca. 2017 starke Magen Probleme, Übelkeit, über 15Kg Gewichtsverlust, schlechte Blutwerte, Brummen im Kopf, immer hibbelig und gestresst, frieren von innen
Absetzen:
14.08.18 20mg auf 10mg , Übelkeit
11.09.18 10mg auf ca 7,5mg , Schwindel, Brainzaps, Übelkeit, nicht stressresistent
16.10.18 7,5mg auf ca 5mg, Schwindel, Brainzaps, Übelkeit, nicht stressresistent
15.11.18 5mg auf ca 2.5mg, Schwindel, Brainzaps, Übelkeit, nicht stressresistent
13.12.13 ca.2.5mg auf 0 alles in Pillenform, Lösung war mir nicht bekannt
Schwindel, Übelkeit, absolute schlaflosigkeit, Panik, Angst, Herzrasen, Nachtschwitzen, weinerlich
3.02.19 0,25mg Lösung Schwindel, Zittern, Schwitzen, Angst
17.02.19 0,38mg Lösung schlafloseigkeit, Wahrnehmungs und Sehprobleme, Panik, Angst, zittern, frieren eigentlich ganze Palette
23.02.19 1,7 mg in Pillen (errechnet schwierig zu dosieren bei 40mg Wirkstoff Pillen) erst minimale Besserung dann starke Veschlimnerung aller Symptome.
13.03.19 2mg fast unverändert, Hauptsymptom schlafstörung
23.03 19 2,5mg
Ende März 2019 5mg
Ende April 2019 10mg Paroxetin 40mg Dominal
11. Juni 2019 10mg Paroxetin 60mg Dominal
4. Aug 2019 10mg Paroxetin 52,5mg Dominal
31.Aug 2019 9,7mg paroxetin 52,5mg Dominal
30.Sep 2019 9,7mg Paroxetin 47,5mg Dominal
13.Okt 2019 9,2mg Paroxetin 47,5mg Dominal
10.Nov 2019 8,5mg Paroxetin 45mg Dominal
21.Dez 2019 8,3mg Paroxetin 45 mg Dominal
Ab jetzt jede Woche um 2,5% reduzieren
15. Jan 2020 7,7mg Paroxetin, 45mg Dominal
Ab Februar alle 5 Tage um 0,5mg reduziert (wahnnsin viel zu schnell)
12.April 2020 0mg paroxetin, 45mg Dominal) in Woche 4 0,35mg eindosiert (Anfall mit delirium) in der 5. Woche 0,25mg eindosiert ( akhathisie, um sich schlagen, total außer Rand und Band. Seitdem kein paroxetin mehr
Bei Bedarf alle 2 Tage 0,5mg Tavor
schlafstörung, zittern und vibrieren , wahnnsinige Angst, Unruhe und Panik meist morgends oft den ganzen Tag, Schwitzen und frieren, seh und wahrnehmungstörungen DP, DR, Trance Zustände (gilt alles seit Ende März)

NataliaS
Beiträge: 52
Registriert: 25.04.2020 18:28
Hat sich bedankt: 4 Mal
Danksagung erhalten: 22 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von NataliaS »

Hallo meine Liebe.
Ich möchte dir Folgendes empfehlen, womit ich sehr,sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Einen sehr guten B Complex,am Besten Ultra B Complex von VitaminExpress.
Ads sind wahnsinnige Nährstoffräuber.
Du brauchst noch zusätzlich b6(p5p).
Magnesium Glycinat, min 600 mg am Tag.
Vit d und K2 sowie Coenzym Q10.
Es hat mir sehr sehr sehr geholfen und ich bin fest überzeugt,dass es auch dir hilft.
Liebe Grüße
Ausgangssymptome:
Jahr 2013: Angst vor Krankheiten,Erschöpfung,Panikattacken.
Diagnose: Generalisierte Angststörung.
Medikation : Keine
Jahr 2018: Zunehmende Erschöpfung und Unruhe.
Medikation: 12/2018 Mirtazapin
1 Tag 7,5 mg, 13 Tage 3,75 mg.
Wirkung : Keine Nebenwirkungen: Panikattacken, Unruhe
Nach 2 Wochen einfach angesetzt, Absetzsymptome nach 3 Tagen : Depression, Ängste es könnte so bleiben, 2 schlaflose Nächte nach 2 Wochen .
Jahr 2019: Angst vor Schlaflosigkeit,Erschöpfung, Panikattacken ( sind komplett weg).
Diagnose: Gen. Angststörung,Hyperhondrie,mittelschwere Depression.
Medikation: seit 25.03.2020 Escitalopram.
Einschleichphase: 1 Tg. 1 mg, 6 Tg. 2 mg, 4 Tg. 3 mg, 4 Tg. 4 mg, 8 Tg. 5 mg, 3 Tg. 6 mg, aktuell 8 Tag mit 5 mg.
Wirkung: Keine ; Nebenwirkung: Schlafstörungen, Erschöpfung.
Beginn Ausschleichen

Beginn Reduktion: 28.04.2020 - von 5 auf 4 mg
28.04.2020-10.06.2020 4 mg
11.06.2020 -02.07.2020 -5 %= 3,8 mg
03.07.2020 - 3,5 mg


Weitere "Erkrankungen " : Nebennierenschwäche.
Nahrungsergänzungsmittel:
Vit. D + K2, Magnesium 800 mg, B Complex,Kupfer, Mangan, Eisen, Progesteron, Lavendel, Omega 3, Coenzym Q 10, Adrenal Cortex.

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21777
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11385 Mal
Danksagung erhalten: 7081 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von padma »

[offtopic]hallo Natalia, :)

du meinst es sicher gut, aber sei bitte mit solchen Empfehlungen sehr zurückhaltend. Was dir hilft, kann jemand anderem schwer schaden. Bei NEM gilt immer sehr vorsichtig anzutesten und bei jemandem mit einem so schwer gereizten ZNS, wie bei Sylvia, ist grösste Vorsicht geboten.[/offtopic]

liebe Sylvia, :)

kurz zu den NEM:
B Vitamine können starke Unruhe auslösen und aktuell würde ich das nicht riskieren. Von Komplexen raten wir grundsätzlich ab, wenn dann besser einzeln versuchen.

Vit D kann ebenfalls starke Unruhe auslösen. Das würde ich derzeit höchstens bei einem nachgewiesenen starken Mangel ganz minimal dosiert antesten.

Magnesium ist für viele hilfreich. Es gibt verschiedene Verbindungen, was wer verträgt ist unterschiedlich. Mit Magnesiumglycinat gibt es einige gute Erfahrungen, wenn dann aber auch sehr vorsichtig antesten.

Fischöl/Omega 3 wird auch oft vertragenund als hilfreich empfunden, aber auch da vorsichtig antesten.
Für Magnesium und Fischöl haben wir einen extr thread (findest du über die Themenübersicht, link in meiner Signatur)

Generell gilt nur eine Substanz zu einer Zeit sehr niedrig dosiert versuchen. Bei dir ist wirklich höchste Vorsicht geboten.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3373
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 320 Mal
Danksagung erhalten: 1447 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Towanda »

Hallo Laube,

Dein Nervensystem ist noch sehr gereizt, deshalb bitte unbedingt sehr vorsichtig sein mit jeder Art von Nahrungsergänzungsmittel. Es ist bekannt, dass diese sehr oft im Entzug nicht vertragen werden.

Wenn Du etwas probieren möchtest, unbedingt eine winzige Menge für ein paar Tage testen auf Verträglichkeit. Und vor allem möglichst keine Kombipräparate, denn da kannst Du nicht sagen, auf welchen Stoff Du gegebenenfalls reagierst.

Viele Grüße, Towanda

Edit: Überschnitten mit Padma :)
► Text zeigen

13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

NataliaS
Beiträge: 52
Registriert: 25.04.2020 18:28
Hat sich bedankt: 4 Mal
Danksagung erhalten: 22 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von NataliaS »

Hallo ihr Lieben,

Sorry,ich habe es natürlich nicht böse gemeint sondern eher gut.
Ich habe alles auch sehr langsam eingeschlichen.
Zur mir leid :(
Ich hoffe dass du baldige Besserung erfährst
Fühl dich gedrückt.
Ausgangssymptome:
Jahr 2013: Angst vor Krankheiten,Erschöpfung,Panikattacken.
Diagnose: Generalisierte Angststörung.
Medikation : Keine
Jahr 2018: Zunehmende Erschöpfung und Unruhe.
Medikation: 12/2018 Mirtazapin
1 Tag 7,5 mg, 13 Tage 3,75 mg.
Wirkung : Keine Nebenwirkungen: Panikattacken, Unruhe
Nach 2 Wochen einfach angesetzt, Absetzsymptome nach 3 Tagen : Depression, Ängste es könnte so bleiben, 2 schlaflose Nächte nach 2 Wochen .
Jahr 2019: Angst vor Schlaflosigkeit,Erschöpfung, Panikattacken ( sind komplett weg).
Diagnose: Gen. Angststörung,Hyperhondrie,mittelschwere Depression.
Medikation: seit 25.03.2020 Escitalopram.
Einschleichphase: 1 Tg. 1 mg, 6 Tg. 2 mg, 4 Tg. 3 mg, 4 Tg. 4 mg, 8 Tg. 5 mg, 3 Tg. 6 mg, aktuell 8 Tag mit 5 mg.
Wirkung: Keine ; Nebenwirkung: Schlafstörungen, Erschöpfung.
Beginn Ausschleichen

Beginn Reduktion: 28.04.2020 - von 5 auf 4 mg
28.04.2020-10.06.2020 4 mg
11.06.2020 -02.07.2020 -5 %= 3,8 mg
03.07.2020 - 3,5 mg


Weitere "Erkrankungen " : Nebennierenschwäche.
Nahrungsergänzungsmittel:
Vit. D + K2, Magnesium 800 mg, B Complex,Kupfer, Mangan, Eisen, Progesteron, Lavendel, Omega 3, Coenzym Q 10, Adrenal Cortex.

Cashi
Beiträge: 804
Registriert: 07.09.2015 21:16
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 271 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Cashi »

Hallo von mir. Ich habe nicht alle Beiträge gelesen. Aber ich wollte dir nur von mir berichten. Mit deinen ganzen Medikamenten kenne ich mich nicht aus. Allerdings mit venlaflaxin. 20 Jahre hoch und runter. Ich kenne alle deine Symptome und weiß inzwischen dass ich viele Dinge wegen dem Medikament bzw absetzen bekomme habe. Ursprünglich hat man nur das Medikament wegen einer Angsterkrankung gegeben. Nach dem ersten absetzen hatte ich plötzlich schreckliche Zwangsgedanken.. Alle sagten mir.. Jo Mei.. Haste halt ne neue Erkrankung. Geh mal wieder schön hoch mit dem Medikament.. Und so ging es immer weiter. Fremdheitsgefühle kenne ich erst seit venlaflaxin.. Usw usw.. Das forum hier hat mich über Jahre begleitet. Sich mein Gejammer angehört und mir immer beiseite gestanden. Nun bin ich auf Null.. Ich Kämpfe.. Habe komische zustände.. Aber es wird aufhören. Ich hoffe. Mittlerweile habe ich auch wieder zwangsgedanken.. Aber ich arbeite hart an mir. Ich lebe alleine. Kein Mann keine kinder. Jeden Tag alleine.. Das ist gerade zu corona Zeit noch schwerer. Aber ich will dir nur sagen.. Das was du hast.. Es ist das venlaflaxin und der Entzug. Gleichzeitig nochmal danke an alle hier die mich begleitet haben.. Liebe Grüße eure Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr

NataliaS
Beiträge: 52
Registriert: 25.04.2020 18:28
Hat sich bedankt: 4 Mal
Danksagung erhalten: 22 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von NataliaS »

Cashi hat geschrieben:
31.05.2020 21:11
Hallo von mir. Ich habe nicht alle Beiträge gelesen. Aber ich wollte dir nur von mir berichten. Mit deinen ganzen Medikamenten kenne ich mich nicht aus. Allerdings mit venlaflaxin. 20 Jahre hoch und runter. Ich kenne alle deine Symptome und weiß inzwischen dass ich viele Dinge wegen dem Medikament bzw absetzen bekomme habe. Ursprünglich hat man nur das Medikament wegen einer Angsterkrankung gegeben. Nach dem ersten absetzen hatte ich plötzlich schreckliche Zwangsgedanken.. Alle sagten mir.. Jo Mei.. Haste halt ne neue Erkrankung. Geh mal wieder schön hoch mit dem Medikament.. Und so ging es immer weiter. Fremdheitsgefühle kenne ich erst seit venlaflaxin.. Usw usw.. Das forum hier hat mich über Jahre begleitet. Sich mein Gejammer angehört und mir immer beiseite gestanden. Nun bin ich auf Null.. Ich Kämpfe.. Habe komische zustände.. Aber es wird aufhören. Ich hoffe. Mittlerweile habe ich auch wieder zwangsgedanken.. Aber ich arbeite hart an mir. Ich lebe alleine. Kein Mann keine kinder. Jeden Tag alleine.. Das ist gerade zu corona Zeit noch schwerer. Aber ich will dir nur sagen.. Das was du hast.. Es ist das venlaflaxin und der Entzug. Gleichzeitig nochmal danke an alle hier die mich begleitet haben.. Liebe Grüße eure Cashi
Hallo Caschi,
Wie lange hast du das venla genommen?
Lg
Ausgangssymptome:
Jahr 2013: Angst vor Krankheiten,Erschöpfung,Panikattacken.
Diagnose: Generalisierte Angststörung.
Medikation : Keine
Jahr 2018: Zunehmende Erschöpfung und Unruhe.
Medikation: 12/2018 Mirtazapin
1 Tag 7,5 mg, 13 Tage 3,75 mg.
Wirkung : Keine Nebenwirkungen: Panikattacken, Unruhe
Nach 2 Wochen einfach angesetzt, Absetzsymptome nach 3 Tagen : Depression, Ängste es könnte so bleiben, 2 schlaflose Nächte nach 2 Wochen .
Jahr 2019: Angst vor Schlaflosigkeit,Erschöpfung, Panikattacken ( sind komplett weg).
Diagnose: Gen. Angststörung,Hyperhondrie,mittelschwere Depression.
Medikation: seit 25.03.2020 Escitalopram.
Einschleichphase: 1 Tg. 1 mg, 6 Tg. 2 mg, 4 Tg. 3 mg, 4 Tg. 4 mg, 8 Tg. 5 mg, 3 Tg. 6 mg, aktuell 8 Tag mit 5 mg.
Wirkung: Keine ; Nebenwirkung: Schlafstörungen, Erschöpfung.
Beginn Ausschleichen

Beginn Reduktion: 28.04.2020 - von 5 auf 4 mg
28.04.2020-10.06.2020 4 mg
11.06.2020 -02.07.2020 -5 %= 3,8 mg
03.07.2020 - 3,5 mg


Weitere "Erkrankungen " : Nebennierenschwäche.
Nahrungsergänzungsmittel:
Vit. D + K2, Magnesium 800 mg, B Complex,Kupfer, Mangan, Eisen, Progesteron, Lavendel, Omega 3, Coenzym Q 10, Adrenal Cortex.

Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Laube »

Hallo Jodie,

mensch ich bin soooo blöd. Ich blick in dem Forum noch nicht so durch. Habe Deine Nachricht und auch die von Anderen einfach nicht gesehen. Forum ist für mich Neuland. Bitte entschuldige.

Du hast so schön geschrieben, und ja, ich glaube auch, dass es lange gehen wird. Nur dieser Tage ist es wieder sooooo schwer, dass ich bis um ca. 18:00 Uhr daran zweifelte, dass ich das schaffen könnte. Weil, wie schon gesagt, mein Leid bereits seit ca. 3 Jahren mich quält. Dabei denke ich, wie viele Menschen es da draußen noch gibt, denen es ähnlich geht und die ADFD noch nicht entdeckt haben. Menschen, die von Arzt zu Arzt springen und verzweifeln. Nicht wissen was mit ihnen los ist. Sich fast zu Tode googeln. Es tut mir so leid für all die Betroffenen.

Jetzt ist Abend und ich bin erlöst. Ich will nicht schlafen gehen, obwohl ich total fertig bin. Will natürlich meinen Zustand noch ne Weile auskosten. Morgen geht das Drama wieder weiter. Ich habe kaum noch Kräfte. 47 kg. Haut und Knochen. Aber ich will durchhalten. Haha, das sage ich jetzt und morgen rede ich wieder von ganz düsteren Dingen.

Also noch kurz zur Tagesklinik. Ich mache den zweiten Durchlauf in Sachen TMS (transkranielle Magnetstimulation). Ja, ich weiß inzwischen, dass es sicher dem ZNS auch nicht gut tun wird, aber ich traf auf dieses Forum erst, als die Behandlung bereits am Laufen war. Es geht noch nächste Woche, dann war ich drei Wochen dort. Wegen Corona sind einige Therapien, Behandlungen und Aktivitäten ausgefallen. So ist das eher ein Sparprogramm und eher nebensächlich. Ja. Struktur. Das ist das, was für mich wichtig ist. Und das gibt es dort im Moment.
Jodie13 hat geschrieben:
18.05.2020 22:09
Ich fürchte, du wirst jetzt sehr stark und resistent sein müssen, weil womöglich wird man irgendwann wieder versuchen, dir Medikamente anzudrehen. Und wenn man sehr verzweifelt ist, greift man jeden Strohhalm. Es ist aber zu befürchten, dass jedes weitere Medikament das ZNS noch mehr stresst.
Ja, ich war sehr stark und resistent, doch zu meiner Überraschung hat der Oberarzt/Chefarzt geraten, erstmal keine Medikamente zu nehmen. Wohlgemerkt, dort ist das Augenmerk auf die TMS. Gott sei Dank. Hatte schon Angst, den Medikationsverführungen nicht stand zu halten.

Ich danke Dir Jodie, Du machst mir Mut (ist jetzt nicht auf Deine Prognose bzgl. meiner evtl. Leidensdauer bezogen, die Prognose ist bitter :cry: )

Liebe Grüße
Silvia
► Text zeigen

Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Laube »

Hallo Maria,

tut mir sehr leid, ich bin wirklich nicht ganz helle im Umgang mit diesem Forum. Hab erst heute Deine Nachricht gesehen. Aber mich so gefreut. Danke dafür.

Wie ich schon Jodie eben antwortete, ist der tagesklinische Aufenthalt nicht so, wie man sich das vorstellt. Corona bringt einfach unglaubliche Umstände, die alles stressig machen. Viele Dinge finden einfach nicht statt und die Vorschriften und die Masken. Alles nicht so dolle. Ich bin ja hauptsächlich wegen der TMS dort in Behandlung.
Maria__ hat geschrieben:
19.05.2020 09:04
Dabei gibt es neben der Masse an Betroffenen auch längst wissenschaftliche Studie die ganz klar sagen, dass das Absetzen ein immenses Problem darstellt. Aber was soll man den Ärzten entgegen halten, wenn es einem so schlecht geht und man nur mehr überleben möchte, da hat man ja kaum mehr Kraft ggü. einem Behandler/in eine große Diskussion vom Zaun zu brechen.
Ja da hast Du recht. Wer hat schon Kraft, für einen Kampf in dieser Hinsicht. Doch gerade heute Abend dachte ich darüber nach. Würde ich, wenn ich die Gesundung erlange, mich für die Sache stark machen? Mein eigentlicher Kampfgeist ist jetzt natürlich ein Häufchen Elend. Aber eventuell wirds ja besser, wenn ich nicht durch diese Sache hier breche. Und dann.... So viel Leid wird man kaum vergessen können; oder könnte es sein, dass man als Gesunder lieber ganz schnell sein Leben genießen möchte und nicht mehr an diese schlimme Zeit erinnert werden möchte? Wäre auch verständlich.

Ich hoffe einfach, ich werde wieder und kann mich dann für Andere einsetzen, in welcher Form auch immer.

Hab noch einen schönen Abend und sei gegrüßt

Silvia
► Text zeigen

Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Laube »

Hallo liebe Cat,

Danke, dass Du geschrieben hast. Freut mich.

Dein Bild mit dem Regal trifft genau der Beschreibung, was in meinem Kopf passiert. Das macht Druck, Angst und das Gefühl durchzudrehen. Ja, es wird schwer, das zu akzeptieren. Ich, wo ich mich immer nur über Leistung definierte bzw. meine Daseinsberechtigung daraus resultierte. Jetzt einfach nichts mehr hinzukriegen ist so irre. Habe zwei gesunde Hände, einen sportlichen Körper, der im Moment sehr zu leiden hat, und bring nichts mehr fertig. Weil der Kopf nicht mit gehen will. Und das alles bei klarem Verstand.
Straycat hat geschrieben:
31.05.2020 18:38
Genauso handhabe ich es meistens auch mit Entscheidungen, Problemen, Gedanken, die mich belasten. Ich versuche sehr stark darauf zu fokussieren wirklich immer nur eine Sache gleichzeitig zu machen - das Gegenteil von Multitasking sozusagen. Denn alles andere überforderte mich binnen kurzer Zeit.
Diese "eins nach dem anderen und immer nur eine fixe Anzahl an Aufgaben pro Tag"-Taktik hat sich bei mir ganz gut bewährt.
Kann ich mir kaum vorstellen, dass ich da mal hinkomme. Meine Ansprüche und auch die Erwartungen der Mitmenschen lassen es nicht zu, dass ich hier schlapp mache, zumal man mir es einfach nicht ansieht.

Meine Hochachtung davor, wie Du das geschafft hast. Heute erst habe ich versucht, gegen das Chaos im Kopf anzugehen und hab mehrere Anläufe genommen, um einen Keil in diese Gedankenflut zu schlagen. Es ist mir nicht geglückt. Ist bestimmt Training. Aber ist wie mit allem. In Notsituationen greifen diese Verhaltensweisen nicht. Also will sagen, wenn es so kurz vorm durchdrehen ist, kommt man kaum gegen an. Da ist dann das Bedürfnis, abzuhauen. Weg von den vielen Reizen. Da wäre er dann, der Bewegungsdrang aus der Akathisie.
Straycat hat geschrieben:
31.05.2020 18:38
sei liebevoll und nachsichtig mit dir
Tja, das war ich noch nie. Und irgendwie habe ich den leisen Verdacht, dass das nun meine große Aufgabe werden wird. Liebevoller Umgang mit mir. Ich muß schmunzeln.

Danke Dir liebe Cat. Hab noch einen schönen Abend.

Es grüßt
Silvia
► Text zeigen

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21777
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11385 Mal
Danksagung erhalten: 7081 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von padma »

liebe Sylvia, :)
Also noch kurz zur Tagesklinik. Ich mache den zweiten Durchlauf in Sachen TMS (transkranielle Magnetstimulation). Ja, ich weiß inzwischen, dass es sicher dem ZNS auch nicht gut tun wird, aber ich traf auf dieses Forum erst, als die Behandlung bereits am Laufen war. Es geht noch nächste Woche, dann war ich drei Wochen dort
Kannst du die TMS nicht abbrechen? Ich würde jetzt wirklich nichts mehr maches, was dein ZNS weiter reizen kann.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Laube »

Hallo Rap, hallo NataliaS, hallo Padma,

ihr seid so lieb. Danke dafür. Ich bin natürlich sehr vorsichtig. Hab einfach genug durcheinander gehabt. Auch weiß ich nicht, was die TMS noch für Nachwehen hat in Bezug auf das ZNS.

Ich nehme noch Cimicifuga, empfohlen von Endokrinologin, welche auch Vitamin B12 Mangel feststellte. B12 seit Mitte April beendet.

Dachte, die Wechseljahre bescheren mir diese Beschwerden. Doch irgendwie konnte ich es nicht ganz glauben. Klinikärztin riet mir zur Hormontherapie. Rezept hängt noch an der Pinwand. Bin froh, dass es zur Einnahme nicht mehr kam, hab ja dann von den Entzugsproblemen erfahren.

Was für ein Wahnsinn. Was ich schon alles unternommen habe, um Klarheit zu bekommen.

Grüße Euch und nochmals Dankeschön
Silvia
► Text zeigen

Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Laube »

Hallo padma,

Du hast vollkommen recht. Mit dem jetzigen Wissen würde ich das nicht mehr machen. Hab kein gutes Gefühl dabei, aber konnte nicht Absagen.

Es war eine kurze Nachbehandlung zur Festigung die nächste Woche zu Ende ist.

Was soll ich sagen :cry:
► Text zeigen

Laube
Beiträge: 90
Registriert: 11.05.2020 18:50
Hat sich bedankt: 127 Mal
Danksagung erhalten: 227 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Laube »

Hallo Cashi,

danke Dir für Deine Nachricht, hat mich sehr gefreut.


Cashi hat geschrieben:
31.05.2020 21:11
plötzlich schreckliche Zwangsgedanken.. Alle sagten mir.. Jo Mei.. Haste halt ne neue Erkrankung. Geh mal wieder schön hoch mit dem Medikament.. Und so ging es immer weiter. Fremdheitsgefühle kenne ich erst seit venlaflaxin.. Usw usw..
Aha, ich höre Zwangsgedanken. Meine Gedankenraserei passt da vielleicht dazu und die Fremdheitsgefühle genauso. Immer mehr fühle ich mich bestätigt in der Annahme, dass das vom Venlafaxin kommt.

Es fühlt sich gut an, Klarheit zu finden, jedoch ist das Durchhalten, Aushalten mit viel Kraft verbunden. Die wünsche ich Dir wie mir. Und schade, dass wir wegen den Ängsten in so ein Schlamassel geraten sind. Da sind die Ängste ein KLEINES dagegen.

Alles Gute Dir, Cashi und Danke für Deine Hilfe

Grüße Dich
Silvia
► Text zeigen

basic searcher
Beiträge: 84
Registriert: 22.11.2018 17:50
Hat sich bedankt: 11 Mal
Danksagung erhalten: 34 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von basic searcher »

Hallo Silvia,

Du schreibst:

Mein Zustand ist so: In meinem Kopf kommt es nicht zur Ruhe, wenn ich diese Wellen habe. Ich bin wie getrieben, möchte mich um Sachen kümmern und fühle mich aber gleichzeitig von den Tätigkeiten dermaßen überfordert, dass ich es nicht bewältigen kann. Dadurch entsteht eine Angst, ein Druck, weil ich nichts mehr tun kann.

Dabei sehe ich dann überall Dinge, die ich tun müsste (weil schon seit Jahren nicht mehr in der Lage, mich zu kümmern, ist da ne Menge aufgelaufen). Auch Einkaufen, Essen kochen, einfach das Normale ist nicht mehr möglich. Ich bekomme Panik, weil es nicht geht.

Dann versuche ich etwas zu tun. Sofort entsteht Angst. Alles zieht so vieles nach sich und schongleich fühle ich mich überfordert. Gut, das kann jetzt Depression sein. Aber dass mein Kopf dann schier durchdreht! Weil ich dann alles sehe, was getan werden muss. Jeder Blick im Raum gibt den Gedanken: Das musst Du tun und das musst Du tun und das musst Du tun usw.
Es hört nicht auf. Und wenn es mich nicht visuell daran erinnert, dann ist es trotzdem in meinem Kopf. Das musst Du tun und das musst du tun.....

Ich drehe dabei beinahe durch. Es ist auch nicht, dass dann der Gedanke fertig gedacht wird. Es sind immer nur angerissene Themen (Aufgaben), die nicht fertig gedacht werden können, weil schon der nächste Gedanke kommt. Gedankenfetzen. Ich bin dadurch so getrieben und kann am Ende doch nichts tun. Ich bin am verzweifeln. Ich weine und bin dicht am Nervenzusammenbruch.


Genau diese Symptome habe ich auch. Nach dem letzten Kaltentzug von Venlafaxin vor 3 Jahren "hüte" ich nun dauerhaft das Bett und das Gedankenchaos in meinem Kopf hört nicht auf. Ich brauche nur in´s Bad zu gehen, einen Blick durch die Wohnung zu werfen und schon "flippe ich innerlich aus".... es gibt soviel (alles) zu tun und ich kann nichts dazu beitragen.

Ich bin von Haus aus bzw. aufgrund meiner Vorerkrankungen ziemlich ungeduldig. Nur, wenn ich jetzt nicht mal in der Lage bin einen Tisch abzuwischen oder Wäsche zusammen zu legen...das macht mich hilflos und dann wütend. Liegt wohl in der Natur der Sache....

Ich war, bis zum Zusammenbruch und anschl. Verrentung (mit 40 - also vor 16 Jahren) ein absoluter Workoholic, aber auch deshalb weil es mir schon immer unmöglich war eine Art innere Ruhe zu finden.

Mein Mann, der bereits 67 Jahre alt ist muss hier alles "schaukeln" und wir stecken auch seit längerem in einer sehr blöden Wohnsituation. Das macht es nicht einfacher. Er sagt jedoch auch, das ich nur immer das annehmen kann was gerade ist.

Vielleicht braucht unser Körper wirklich diese lange Zeit um zu entgiften. Und Du hast ja bereits einige Fenster!!

Ich habe noch den Tavor-Entzug vor mir (3 mg) und habe ganz schön Respekt davor, vor allem weil mein Körper und ich etwas auf Kriegsfuss stehen.

Also denke ich wir können gegen dieses Chaos im Kopf -wollen und nicht können- erstmal nicht viel tun ausser abwarten und Tee trinken :-)

Lieben Gruß basic-searcher
:!: Meine Signatur ist noch "Baustelle" - bin im protahierten Entzug -

psych. Diagnosen (kumulativ und bestehend):
1995 Epilepsie
1999 Depression
2002 schwere Depression / generalisierte Angststörung / Panikstörung
2005 v.a. kPtBS
2006 PtBS v. Phänotyp Borderline; Derealisation, Depersonalisation, Dissoziative Störung, Amnesie f. große Teile d. Lebens, Alexithymie

Medikation: 1999-2020
02/99 - 07/99 Mirtazapin -kalt entzogen, auf ärztliche Anweisung... 3 Wochen später Crash: schwer depressiv, stark suizidal
07/99 - ...... Citalopram
02/01 - 10/14 Venlafaxin 335mg -mehrmals abgesetzt; zuletzt 10/14 innerhalb 2 Wochen...
(Entzugssymptome: bettlägerig, nicht essen können, Verzweiflung, Schlaflosigkeit, nur noch atmen können, 20kg abgenommen, 24h-Angst -inkl."Körperangst"-, zittern, frieren, schwitzen, Übelkeit, suizidal, massive körperliche Schwäche, "Brainzapps", innere Unruhe)
08/15 - 07/17 Venlafaxin 150mg -nicht ausgeschlichen, nur ersetzt-
07/17 - 10/17 Milnacipran 25mg -zu schnell entzogen-
(Entzugssymptome: s.o. -mit mittlerweile größeren Fenstern; immer nur in Relation zu dem, wie es im Verlauf war;

aktuelle Medikation
1996- lfd. Valproinsäure 900 mg
1999- lfd. Lorazepam 3 mg
2004- lfd. Metoprolol 25 mg
2005- lfd. Pantoprazol 20 mg

Jodie13
Beiträge: 331
Registriert: 21.09.2018 17:59
Hat sich bedankt: 131 Mal
Danksagung erhalten: 172 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Jodie13 »

Hallo Laube,

zu dem "Fiebergefühl" wollte ich sagen, dass ich das auch oft habe. Besonders in schweren Wellen scheint bei mir die Temperaturregulation im Körper total durcheinander zu sein. Hab das auch schon bei anderen gelesen. Und wenn man dann misst ist alles normal - total seltsam.

Und was die "Prognose" angeht, so kann ich die natürlich nicht wirklich stellen, weil ich es niemals wissen kann. Aber du hast halt sehr lange sehr viele Medikamente genommen, und dein Körper wird Zeit brauchen. Ich bin jetzt im 3. Entzugsjahr, und wenn mir am Anfang jemand gesagt hätte, dass das so lange dauert (und auch noch dauern wird) - ich hätte mir niemals vorstellen können das zu schaffen. Die Sache ist, es bleibt nicht so schlimm wie am Anfang. Der Akut-Entzug ist die Hölle. Der lange Entzug ist auch furchtbar, aber es gibt immer wieder Fenster zum Durchschaufen. Das Gefährlichste ist, von einer vermeintlich schnellen Lösung zur anderen zu springen. Wenn man in so schrecklichen Zuständen ist, will man nur dass es aufhört, und auch Leute von aussen wollen irgendwie helfen. Leider sind diese "Hilfen" oft Sachen, die es schlimmer machen, nämlich noch mehr Medikamente, invasive Behandlungsmethoden etc. Ich glaube, so wird das Leid oft verschlimmert und verlängert, und gleichzeitig verstehe ich jeden, der sich entscheidet irgendwas auszuprobieren, weil es halt so schwer auszuhalten ist.

Ach, ich will gar nicht so düster schreiben. Es gibt neben dem allem auch so viel Gutes, was dennoch stattfindet. Es ist super, dass du "Fenster" hast und dass es abends leichter wird. Ich versuche manchmal, am Abend schriftlich festzuhalten, was gut war am Tag, sowas kennst du vielleicht auch mit deiner Therapieerfahrung? Selbst an den schrecklichsten Tagen findet sich meist noch irgendwas. Ich durfte heute zB ein süßes Baby im Arm halten, habe einen leckeren Kuchen gegessen und entspannendes Yoga gemacht. Was gab es bei dir, was gut war? :)

Lg Jodie
Mein Thread

Vorgeschichte
► Text zeigen
Absetzen aktuell
► Text zeigen

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 3711
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 2412 Mal
Danksagung erhalten: 1703 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Straycat »

Liebe Laube,
Liebe Jodie,

ich kann dem Beitrag von Jodie zu 100% zustimmen.
Eine Fokussierung auf die positiven Dinge kann wirklich sehr hilfreich sein.
Wir haben dazu auch den Thread "Glücksmomente", in dem die Foris Dinge oder Erlebnisse festhalten, die sie glücklich/zufrieden gemacht haben. ich finde das immer wieder inspirierend dort zu lesen oder auch selbst aufzuschreiben, was gut und positiv war :)
Hier der Thread: viewtopic.php?f=8&t=3815

Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Cashi
Beiträge: 804
Registriert: 07.09.2015 21:16
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 271 Mal

Re: Laube: Langzeitentzugssyndrom seit Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Cashi »

Hi.. Ich habe 20 Jahre das venlaflaxin in wechselnden Dosierungen genommen
Lg Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr

Antworten