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Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Tea_time
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Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo,

ich bin 38 Jahre alt und nehme seit ca 16 Jahren Venlafaxin wegen Ängste und Depressionen. Da ein Absetzversuch mit starken Absetzsymptomen geendet hat (von 75 mg auf 37,5 mg) hab ich mich bisher nicht getraut, davon los zu kommen. Ich würde gerne langsam mit dem Ausschleichen beginnen, aber Aufgrund des Lieferengpasses bin ich echt unsicher, ob ich weiterhin ein passendes Medikament mit Kügelchen bekommen kann. Im Moment ist bei uns gar nichts lieferbar, das bereitet mir echt Sorgen. Ein paar Wochen bin ich noch versorgt, aber dann?

Wie macht ihr das, schreibt euer Arzt mehrere Packungen auf oder lebt ihr von Packung zu Packung?

Liebe Grüße
Medikation

Seit 2004: 75 mg Venlafaxin (Angststörung und Depression)

2009: Auf Anraten des Arztes auf 37,5 mg reduziert
Ca. 3 Wochen später heftige Absetzsymptome
Wieder auf 75 mg aufdosiert

2010: Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin

2020: Entschluss gefasst, zu reduzieren und vom Venlafaxin
wegzukommen, bisher noch nicht reduziert, noch am
Informieren. Außerdem Angst, wegen Lieferengpass irgendwann ohne da zu stehen.

01.07.2020: Von 150 mg auf 137,5 mg Venlafaxin (- 8,33 %)

Annanas
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo Tea_time :) ,
willkommen im ADFD.
Tea_time hat geschrieben:
02.06.2020 16:22
Da ein Absetzversuch mit starken Absetzsymptomen geendet hat (von 75 mg auf 37,5 mg) hab ich mich bisher nicht getraut, davon los zu kommen.
Nach den Erfahrungen aus dem Forum ist dieser Schritt viel zu groß gewesen (kein Vorwurf) - es ist wirklich kein Wunder, daß es dir dadurch schlecht ging.
Tea_time hat geschrieben:
02.06.2020 16:22
Ich würde gerne langsam mit dem Ausschleichen beginnen, aber Aufgrund des Lieferengpasses bin ich echt unsicher, ob ich weiterhin ein passendes Medikament mit Kügelchen bekommen kann.
Ganz schwierige Situation - ich setze selbst Venlafaxin ab u bin dadurch auch betroffen.
Ich halte es so, daß ich, bevor mir das Medikament ausgeht, überall schaue, daß ich noch etwas bekomme - zwischendurch gibt es immer mal wieder Lieferungen, oft in den höheren Dosierungen.

Man braucht leider einen o auch zwei kooperierende Ärzte (Psychiater u/o HA) , die bereit sind, die Dosierungen zu verschreiben, die gerade vorrätig sind, auch, wenn sie nicht der entsprechen, die man gerade einnimmt.

Ich telefoniere zuerst die Apotheken im Umkreis ab, ob Venlafaxin (Kügelchenpräparat) vorrätig ist u wenn ich dann weiß, in welcher Dosierung, besorge ich mir das entsprechende Rezept.
Bis jetzt hat das bei mir so funktioniert.

Überzählige Kügelchen kann man sammeln u später in Leerkapseln einfüllen.

Soviel ich weiß, gibt es das Original-Trevilor retard weiterhin.
Leider bekommt man es oft nur mit horrender Zuzahlung auf Privatrezept.

Ich stelle dir hier noch unseren Begrüßungstext ein, er enthält wichtige Infos bzw Verlinkungen:
Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail 8wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße von Anna
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Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo Annanas,

vielen Dank für den Tipp mit den anderen Dosierungen, ich werde morgen mal bei verschiedenen Apotheken anrufen, ob sie andere Stärken lieferbar haben.

Liebe Grüße
Medikation

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Jamie
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Jamie »

Hallo Tea_time,

auch von mir willkommen im Forum :)

Das Abtelefonieren bringt nichts, wenn du anschließend ein Präparat mit nur ein paar wenigen Plättchen hast, das zum Ausschleichen ungeeignet ist.
Du brauchst eins mit Kügelchen, aber das weißt du, oder?

Ich nenne dir ein paar Hersteller, von denen ich weiß, dass sie viele Kügelchen enthalten.
Nach ihnen ist bevorzugt zu fragen:
1a pharma, hexal, winthrop, neuraxpharm, Original Trevilor retard

Hilfreich ist es auch, wenn du mal die Liste der Defekte (Lieferengpässe) des BfArM sichtest.
In 10 Min bekommst du einen Überblick, was aktuell nicht lieferbar ist bzw. Infos, wann wieder.
Ich habe mir Mitte März mal die Mühe gemacht alles hier zu posten, es wird mittlerweile aber wieder anders aussehen:
viewtopic.php?f=66&p=359711#p355519

In diesem Beitrag findest du auch einen Link zu den Lieferengpass-Liste des BfArM, wo du jetzt aktuell suchen kannst, wir haben einen extra Thread zum Thema Lieferengpass Venlafaxin. ;)

Alana44 postete als letzten Eintrag, dass sie die Firma 1a pharma angeschrieben hat und Venlafaxin 37,5mg ret wohl mitte Juli wieder lieferbar sein soll, Venla 1a pharma 75mg ret. leider erst im Oktober.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hi Jamie,

vielen Dank für die Infos. Das mit den Kügelchen habe ich schon gelesen :)

Ich habe jetzt mal in der Liste des BfArM geschaut nach den Lieferengpässen. Das Medikament, was ich normalerweise nehme (Heumann retard 150 mg, Plättchen) ist z. B. nicht als Lieferengpass gelistet, da frage ich mich, warum die Apotheke mir sagte, sie können im Moment keins bekommen?

Liebe Grüße
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo Tea_time :) ,
Tea_time hat geschrieben:
03.06.2020 09:24
Ich habe jetzt mal in der Liste des BfArM geschaut nach den Lieferengpässen. Das Medikament, was ich normalerweise nehme (Heumann retard 150 mg, Plättchen) ist z. B. nicht als Lieferengpass gelistet, da frage ich mich, warum die Apotheke mir sagte, sie können im Moment keins bekommen?
Die Liste des BfArM ist oft nicht auf dem neuesten Stand - vllt liegt das am Verzug aufgrund der Meldewege.
Ich habe eine App zu Lieferengpässen, da ist für Venlafaxin retard von Heumann ein bestehender Lieferengpaß bis zunächst 01.06. aufgeführt.

Eine Änderungsmitteilung, ob wieder lieferbar o doch Verlängerung der Engpaßmeldung, ist noch nicht angegeben.
Ich befürchte aber, daß eher Letzteres passiert - das zieht sich für alle Hersteller/Vertreiber schon seit Sommer letzten Jahres so hin.
Zwischendurch gibt's dann immer mal eine kleine Lieferung.
Man hangelt sich wirklich nur so durch - schrecklicher Zustand!

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo Anna,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Update:
Ich habe am 01.07.2020 angefangen zu reduzieren :)
Da ich zur Zeit noch Kapseln mit je 12 Tabletten nehme, habe ich davon 8,33 % reduziert und werde beim nächsten Rezept schauen, ob ich welche mit Kügelchen bekomme. Aber so kann ich schon mal anfangen, ist ja noch unter 10 %.
Die ersten Tage hatte ich etwas Schwindel und Kopfschmerzen, manchmal Übelkeit, morgens Unruhe und war tatsächlich unsicher, ob ich das durchhalte. Jetzt an Tag 6 spüre ich zum Glück nur wenige Symptome. Mal sehen, was da noch kommt...

Liebe Grüße
Medikation

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2009: Auf Anraten des Arztes auf 37,5 mg reduziert
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2010: Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin

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padma
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von padma »

hallo Tea-Time, :)

das hört sich ganz okay an. Ganz ohne Symptome geht es oft leider nicht.

Du nimmst Venlafaxin mit 16 Jahren schon sehr lange. Da wirst du vermutlich wirkich nur sehr behutsam reduzieren können. Aber auch :schnecke: :schnecke: :schnecke: erreichen das Ziel.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Cashi
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Cashi »

Liebe Grüße von mir.. Ich hab auch trevilor abgesetzt. Bitte geh langsam vor und behutsam.. Das forum begleitet mich sehr lange und ohne hätte ich es nicht geschafft. LG Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr

Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo padma, hallo Cashi,

danke für eure Worte. Ich werde versuchen, es langsam angehen zu lassen. Hab selbst viel zu viel Angst, dass es sonst nach Hinten losgeht und ich Probleme bekomme. Ich warte jetzt die 4 - 6 Wochen ab und dann kann es hoffentlich weiter gehen. Das Forum ist mir eine große Hilfe und macht Hoffnung, dass das Ausschleichen funktionieren kann! Ich freue mich für euch, dass ihr es schon geschafft habt.

Liebe Grüße
Medikation

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Katniss
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Katniss »

Hey Tea-Time,
ich wollte nur sagen: Ich bin aktuell auf dem gleichen Weg. ...Es Tür gut nicht alleine zu sein ☺️💪💚
LG Katniss
[highlight=yellow]Venlafaxin 75 mg seit Ende 2009[/highlight]
(Absetzversuch 2013 - schreckliche Symptome, jahrelang nicht mehr getraut abzusetzen)
Ausschleichen seit Dez 2019, da 6 Pellets in Kapsel nur 12,5 mg Schritte möglich
28.12. 2019 Venlafaxin 62,5 mg - > 10 Tage Absetzsymptome
01.02.2020 - 50 mg - > 10 Tage Absetzsymptome
08.06.2020 - 47,5 mg
(--umgestiegen auf Trevilor, da Kügelchen, abe jetzt Reduktion un 3-5% Schritten)
30.06.2020 - 46 mg

Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hi Katniss,
schön dass du schreibst. Es ist schön, wenn man Weggefährten hat um sich auszutauschen.

Gestern Abend ging es mir gar nicht gut. Ich hatte eine mega Panikattacke und habe schon gedacht, ich dreh durch. Zum Glück konnte ich mich nach einiger Zeit beruhigen und schlafen.

Liebe Grüße
Medikation

Seit 2004: 75 mg Venlafaxin (Angststörung und Depression)

2009: Auf Anraten des Arztes auf 37,5 mg reduziert
Ca. 3 Wochen später heftige Absetzsymptome
Wieder auf 75 mg aufdosiert

2010: Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin

2020: Entschluss gefasst, zu reduzieren und vom Venlafaxin
wegzukommen, bisher noch nicht reduziert, noch am
Informieren. Außerdem Angst, wegen Lieferengpass irgendwann ohne da zu stehen.

01.07.2020: Von 150 mg auf 137,5 mg Venlafaxin (- 8,33 %)

padma
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von padma »

hallo Tea-Time, :)

Panikattacken können im Entzug neu oder verstärkt auftreten. Gut, dass du dich beruhigen konntest.

Wir haben einen thread dazu mit vielen Tipps, du findest ihn in unserer Themenübersich "Was finde ich wo im Forum" viewtopic.php?f=66&t=16653 unter P.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo padma,

danke für den Tipp, habe mich mal ein bisschen eingelesen. Ich habe gestern Passionsblumentee besorgt und werde ihn heute probieren. Gestern zum Glück keine Panikattacke, aber sehr unruhig und heute auch... außerdem Kopfschmerzen.

Liebe Grüße
Medikation

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Susanne1978
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Zusammen, ich gehe auch diesen Weg. Angefangen bei 150 mg....
Langsam und behutsam, dann klappt es aushaltbar! :sports:
LG Susanne
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5 % = 62,50 mg

[spoil]
NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

AB 07-2019 NEHME ICH DIESE NEM VERTEILT AUF 2 TAGE

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg[/spoil]

Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo Susanne,

zusammen werden wir es schaffen :)

Ich habe im Moment abends immer Kopfschmerzen, tagsüber noch Unruhe, sonst geht es ganz ok.

Ist es eigentlich so, dass man in einer längeren Absetzpause weiterhin Symptome spürt oder sind die irgendwann (fast) weg in einer Pause?

Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich schon seit einiger Zeit Symptome gespürt habe, als ich noch gar nicht abgesetzt habe. Also teilweise schwindelig, Kopfschmerzen, frühes Erwachen, Nackenschmerzen... genau wie jetzt im Entzug, nur nicht so oft und so stark wie jetzt.

Liebe Grüße
Medikation

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Ululu
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Ululu »

Hallo Tea time,

bei vielen verschwinden die Symptome nach einer Weile komplett.
Das ist aber nicht immer der Fall.

Wir sagen eigentlich immer, dass man den nächsten Absetzschritt erst angeht, wenn die Symptome zu mindestens 90 % verschwunden sind, um die Symptome nicht kumulieren zu lassen.
Das ist aber nicht immer möglich, weil von Fall zu Fall Symptome sehr hartnäckig sein können und es dann wenig Sinn macht, weiter abzusetzen.

Da Absetzsymptome zumeist wellenartig auftreten, weiß man sowieso nie sicher, ob der Absetzschritt vom Gehirn überwunden ist oder ob man sich gerade nur in einem Fenster befindet.

Meist lohnt es sich dann, auf sich selbst und sein Gefühl zu vertrauen.
Ich glaube da an eine gewisse Körperintelligenz.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

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Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo Ute,

vielen Dank für deine Erklärung. Da werde ich wohl mal schauen müssen, wie es sich bei mir entwickelt.

Liebe Grüße
Medikation

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2009: Auf Anraten des Arztes auf 37,5 mg reduziert
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Brilla
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Brilla »

Hallo Tea_time!
Ich bin gerade auch am Reduzieren von 150 auf 37,5mg
Ich habe auch das Problem mit den Lieferschwierigkeiten....naja,eigentlich wie die meisten hier :(
Da ich vorher immer retard von Heumann hatte,bin ich damit jetzt bis auf 37,5mg plus eine Minitablette aus der nächsten Kapsel runter.Also eigentlich zu große Schritte.....aber es ging so einigermaßen.
Mein Ziel ist es,dieses Jahr noch gut auf 37,5mg runter zu kommen.
Der nächste Schritt,die kleine Minitab wegzulassen steht kurz bevor........... :whistle:
Wenn ich das geschafft habe,werde ich erst mal eine Pause einlegen und dann....irgendwann....auch wirklich nur in 10%-Schritten weiter runterreduzieren!
Bis jetzt kamen die unangenehmen Sachen wie Schwindel,Depressionen und Ängste und Unruhe immer nach 2,5-3 Wochen nach Reduzierung .
Ich versuche dann immer viel mit youtube-Anleitungen zu meditieren-gegen die Unruhe.
Auch bilde ich mir ein,dass Omega3-Kapseln alles etwas abfangen....und Magnesium und B-Vitmine für die Nerven.
Ist halt nicht bei jedem gleich,aber einen Versuch wert :wink:

Alles Gute derweil!
Liebe Grüße,
Brilla
ab ca 1997 Citalopram wegen Panikattacken->ziemlich wirkungslos,aber auch keine Nebenwirkungen
1999 Diagnose Hashimoto-> je besser die Einstellung mit SD-Hormonen,desto besser Befinden
Citalopram von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme
ab 2014 wieder stärkere Probleme(heute führe ich das auf starken Mißbrauch von SD-Hormonen zurück)-> wieder Citalopram 20mg und ab und zu Imap-Spritze
2016 Citalopram ausgeschlichen,unter anderem wegen restless legs unter Einnahme
Juni 2017 wegen starker Depressionen erneut Versuch mit Citalopram-> mich haut sogar die Einschleichdosis von 10mg um und macht furchtbare Symptome!!
Oktober 2017 ein verzweifelter Versuch mit Paroxetin->grausam mit heftigen Selbstmordgedanken!Nicht weiter genommen!
Dezember 2017 Psychiatrie mit Diagnose mittelschwere bis schwere Depression mit Angststörung
Versuch mit Escitalopram 10mg traumatisch mit heftigen Selbstmorgedanken
Wieder Klinik mit Opipramol bis zu 200mg ohne große Wirkung
Dann ab März 2018 Venlafaxin ,langsam bis 150mg-> heftige Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit,Appetitverlust,Sehstörungen,restless legs,Schlaflosigkeit,etc
Herbst 2018 endlich annähernd annehmbares Befinden
März 2019 langsam von 150mg auf 75mg gesenkt
ab Frühjahr 2020 werde ich versuchen,langsam erstmal auf 37,5mg zu senken
Seit 15.03.20 habe ich wegen restless legs und der bescheuerten Lieferschwierigkeiten
Mit meinen Venlas von Heumann um 1 Minitablette aus der Kapsel gesenkt.
Geht prima :o
ab 03.05.20 nochmal eine Minitab weniger....

Tea_time
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Re: Tea_time: Weg vom Venlafaxin

Beitrag von Tea_time »

Hallo Brilla!

Da hast du ja schon einiges geschafft an der Dosis, wow! Bisher hatte ich die stärksten Symptome am Anfang nach dem Absetzen, ich hoffe dass es erstmal so bleibt. Ich werde nicht über 10% gehen mit den Tabs, da mache ich dann lieber eine Pause, habe ziemliche Angst vor heftigeren Symptomen. Ich wünsche dir viel Erfolg beim nächsten Schritt!

Liebe Grüße
Medikation

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