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Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

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Rubyna
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Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

Beitrag von Rubyna »

[highlight=yellow][/highlight]Hallo alle zusammen,

ich bin wirklich froh, dieses Forum entdeckt zu haben und hoffe sehr, hier ein wenig Hilfe zu finden. Kurz etwas zu meiner Geschichte und meinem Problem:
Ich bin 20 Jahre alt und leide seit der Pubertät an immer wiederkehrenden, (schweren) Depressionen. Eine dissoziative Störung wurde mir auch mal bescheinigt (weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...) Jedenfalls habe ich bis Frühjahr dieses Jahres ca. 2 Jahre Paroxetin 20 mg genommen. Es hat mir anfangs sehr gut geholfen und ich hatte mit keinen größeren Nebenwirkungen zu kämpfen. Bin also längere Zeit wirklich gut klar gekommen damit. Bis ich im Winter letzten Jahres einen größeren Einbruch hatte und mein Arzt vorschlug, ich solle doch auf ein anderes Medikament wechseln und zwar Trevilor.....Und damit begann dann das ganze Unheil :(

Ich sollte das Paroxetin nicht gleich weglassen und daher morgens anfangs 35 mg, nach einer Woche dann 79,5 mg Trevilor nehmen und abends weiterhin 20 mg Paroxetin. Das ging ca. 7-8 Wochen so. Leider ging es mir zunehmend schlechter...ich war nur noch am Schwitzen und meine Gliedmaßen kribbelten ständig und wurden taub. Dieses erzählte ich dem Arzt und sagte, es geht so nicht mehr, ich will das mit dem Trevilor bleiben lassen. Er meinte daraufhin, ich solle es einfach weglassen, da ich es ja noch nicht so lange nehmen würde und keine Absetzerscheinungen zu erwarten seien. Pustekuchen....so ging der ganze Horror richtig los...Ich bekam heftiges Herzpochen, einen trockenen Mund, extrem trockene Augen, irre Augenschmerzen, Muskelzuckungen, Zittern,...
Das alles ging nicht mehr weg. Ein paar Monate später habe ich dann in Absprache mit dem Arzt auch das Paroxetin abgesetzt, da ich im Grunde die Schnauze voll hatte von Medikamenten....Das habe ich wohl auch nicht vorsichtig genug gemacht und zu schnell damit aufgehört....Allerdings hat es an der Situation eigtl auch nicht mehr viel geändert.

Ich habe diese ganzen Symptome lange Zeit nicht mit dem Medikament in Verbindung gebracht, da alle Ärzte meinten, nach so langer Zeit können die Nebenwirkungen nicht mehr da sein...Es wurde nur alles auf die Psyche geschoben. Ich wurde auf alle möglichen Krankheiten untersucht, wie z.B. Sjögren-Syndrom wegen der irren Trockenheit und wusste nie, was eigtl los ist mit mir...Eine sehr üble Zeit :cry:
Bis mir irgendwann klar geworden ist, dass es nur von den Medikamenten kommen kann und dass seitdem etwas nicht mehr stimmt mit mir.
Im Sommer dieses Jahres war ich in einer psychosomatischen Klinik und wurde mit Mirtazapin behandelt. Die Ärzte dort meinten, es sind wohl Absetzerscheinungen, aber es sei schon zu spät, um wieder mit dem Trevilor anzufangen.
Das Mirtazapin hat jedoch gar nichts an meinem Zustand geändert, außer, dass ich immer mehr zugenommen habe...

Die Einnahme bzw. das Absetzen des Trevilors ist mittlerweile schon ca. 8 Monate her und ich leide immer noch jeden Tag....Habe ständig herzpochen, herzrasen, meine Augen und Kopf schmerzen wahnsinnig, ich bin unglaublich lichtempfindlich, mein Mund und Augen sind extrem trocken, das Kribbeln und die Taubheit in den Gliedmaßen besucht mich immer wieder, und die Glaskörpertrübungen (Mouches Volantes) die ich seit der Einnahme habe, machen mich sowieso fast verrückt...Vom übermäßigen Schwitzen mal ganz abgesehen....Kurz gesagt, es ist ein fast unerträglicher Zustand, da ich ja auch noch psychisch sehr angeschlagen bin. Ich bin mir sicher, dass ich keine Psychopharmaka mehr nehmen möchte, aber ich weiß auch nicht, was ich machen kann, damit diese ganzen Beschwerden endlich besser werden. Von den Ärzten werde ich sowieso kein bisschen ernst genommen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass etwas mit meinem Nervensystem nicht mehr stimmt, bzw. vielleicht meine Nerven einfach total überreizt sind :?:
Ich bin sehr oft einfach nur am verzweifeln...

Ich hoffe, das alles kommt nicht total unglaubwürdig rüber :oops: Vielleicht hat ja schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir ein wenig weiterhelfen.

Ich bin für jede Antwort sehr dankbar!

Liebe Grüße
Rubyna
Zuletzt geändert von Murmeline am 04.08.2018 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
ca. Frühjahr 2015 - August 2017: 20 mg Escitalopram
ca. Ende August 2017 - September 2017: (nach Absprache mit damaligem Neurologen reduziert auf) 10 mg Escitalopram
September 2017 - November 2017: Aufgrund seelischem Tief wieder Erhöhung auf 20 mg Escitalopram - dann Gelenk-/Muskelschmerzen; teilweise zittern; Augenschmerzen/trockene Augen,...
November 2017- Februar 2018: Wegen der schlechteren Verträglichkeit wieder zurück auf 10 mg Escitalopram
Februar 2018 - April 2018: 5 mg Escitalopram - ca. 2- 3 Wochen nach Reduktion Magenprobleme, Schwindel, etwas Atemnot, Augenprobleme, Gereiztheit,...
April 2018 - Mai 2018: 0 mg Escitalopram - nach ca. 2 - 3 Wochen wieder die starken Beschwerden
Mai 2018 - heute: wieder zurück auf 5 mg Escitalopram
Ulrich

Re: Heftige Symptome durch Trevilor

Beitrag von Ulrich »

Hallo Rubyna!

Wenn ich Deinen Bericht so lese, so denke ich als Dir Paroxetin und Trevilor verschrieben wurden an
eine vollkommen erhöhte Serotonindosis da Trevilor in der Dosis 75mg immer noch nur auf den Serotoninrezeptor wirkt! Daher hattest Du vermulich einen viel zu hohen Serotoninspiegel, der bei Dir in diesen 8 Wochen diese Probleme bereitete. Somit hattest Du 2 Medikamente der ,, SSRI Gruppe" obwohl ja Trevilor der Gruppe der SNRI angehört, aber erst ab 150/ 225mg auch noandragen wirkt. So etwas darf man als Arzt nie machen!! Es gibt sehr viele Betroffene die auf kleinste Dosen sehr heftig schon reagieren und da gehöre ich auch dazu.

Ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, Du hast das Paroxetin 2 Jahre genommen, das Trevilor zwar ,,nur" 8 Wochen dann abgesetzt der Haupteil der Symptome die Du jetzt hast vom Paroxetinentzug kommen, wie hier im Forum immer wieder zu lesen ist, daß der Entzug gerade vom Paroxetin sehr lange gehen kann! Mal schauen was andere hier im Forum darüber denken!

Lg Uli
Nimmst Du noch Mirtazepin?
antianti
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Re: Heftige Symptome durch Trevilor

Beitrag von antianti »

Liebe Rubyna,

herzlich willkommen bei uns. Deine Geschichte hört sich ja nicht so toll an.

Kannst Du vielleicht eine Signatur erstellen, in der Du kurz Deine Medikamentengeschichte anreißt, dann hat man einen besseren Überblick über den momentanen Stand und Deinen Verlauf. Was nimmst Du denn z.Zt. noch ein? Nur noch das Mirtazapin?

Oh, und ich sehe gerade, dass der Ulrich mir mit seiner Antwort zuvorgekommen ist. Ich wollte aber auch etwas Ähnliches schreiben: Ich finde es ziemlich heftig, was die Ärzte mit Dir veranstaltet haben. Zunächst einmal sind drei verschiedene AD, die teilweise unterschiedlichen Wirkungsgruppen angehören und teilweise parallel eingenommen wurden, starker Tobak.
Dann wurde mal das eine, mal das andere Medikament mehr oder weniger abrupt abgesetzt.

Dein Körper ist ganz schön durcheinandergeraten. Vielleicht bist Du auch jemand, der dazu noch besonders empfindlich reagiert.

Zu Deinem Grundproblem möchte ich jetzt mal die allgegenwärtige Schilddrüse einwerfen: Ist die bei Dir schon gründlich untersucht worden? Bei mir hat sich erst die dritte (oder vierte? Ich weiß es schon nicht mehr!) Ärztin zu einer Schilddrüsentherapie durchgerungen, und ich meine, dass das kein Fehler war!

Ich wünsche Dir schon mal alles Gute :sports: und dass Dir hier ein wenig geholfen werden kann. Zumindest der Austausch tut einem schon gut.

LG
antianti
Seit März 2009: Trevilor/Venlafaxin abgesetzt! (Akuter Entzug: 3 Tage, danach schrittweise Besserung. Bis zwei Monate später noch selten leichte Stromschläge.)
26.05.09: 25µg L-Thyrox
20.07.09: 50µg L-Thyrox
09.09.09: 75µg L-Thyrox
13.01.10: 75µg L-Thyrox + 150µg Jodid
21.01.10: 100µg L-Thyrox + 150µg Jodid

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

"Ein Antidepressivum runterzudosieren ist wie mit einem 500PS starken Sportwagen durch eine verkehrsberuhigte Zone zu fahren."
mücke
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Re: Heftige Symptome durch Trevilor

Beitrag von mücke »

Hallo Rubyna

Herzlich Willkommen im Forum.

Ich finde es wie meine Vorredner unmöglich gleichzeitig Paroxetin und Trevilor zu verordnen.
Ist aus meiner Sicht ein Behandlungsfehler.
Beide Medikamente sind berüchtigt dafür, daß sie extreme Entzugssymptome beim Absetzen verursachen können.

Zu deinen beiden Medis findest du viel unter:
http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=18

Da hier nur die Vorstellung bitte neues Thema eröffnen.
Kopiere einfach, das geht am Schnellsten.

Gruss Mücke
antianti
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Re: Heftige Symptome durch Trevilor

Beitrag von antianti »

Noch ein kleiner Nachtrag von mir zum Thema Wechselwirkungen mit Venlafaxin (=Trevilor), da dieses Thema in letzter Zeit wieder akut geworden scheint:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 268#p37268

Der Abschnitt "Kombination meiden" sagt eigentlich schon alles. Warum hält sich da nur keiner dran???

LG
antianti
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Marsupilami

Re: Heftige Symptome durch Trevilor

Beitrag von Marsupilami »

Hallo antianti,

vermutlich, weil Psychiater a) keine Ahnung haben und auch keine haben wollen, b) völlig abgestumpft sind und c) sie außer Pillen ja nix zu bieten haben. Wäre doch eine Bankrotterklärung des Berufsstands, wenn sie sagen würden, ich hab nix mehr zu bieten bzw. das, was ich zu bieten haben, hilft wenig und kann noch mehr Probleme verursachen... Es ist doch immer diesselbe Leier: Sie haben nur noch nicht das passende Mittel gefunden, :vomit: . Naja, ich wiederhole mich, ich reg mich jedes Mal wieder auf...
Bin mal gespannt, wie das Seminar über Psychopharmaka ist, das Ende November in SB stattfindet, ist vom BPE (Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener). Hoffentlich kommen viele Leute hin, die bisher nur das wissen, was ihnen die Psychiater erzählen...

Schnaubende Solidar-Grüße in die Runde...

Marsu
antianti
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Re: Heftige Symptome durch Trevilor

Beitrag von antianti »

Mein Psychiater (den ich eh nur zum Absetzen aufgesucht habe) war immerhin so klug, zuzugeben, dass AD nur eine Krücke sind, die man irgendwann wegschmeißen muss. Das ist auch derjenige, der den schönen Vergleich mit dem Sportwagen aus meiner Signatur gebracht hat.

Das mit dem Seminar klingt interessant, gehst Du hin? Wäre schön, wenn Du danach etwas darüber schreiben würdest. Wie steht denn der BPE generell zu Psychopharmaka? (Ähem, das dann wieder unter Austausch oder PN, nehme ich an...)

Liebe Grüße...
Rubyna
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Von Escitalopram auf Bupropion/Rosenwurz?

Beitrag von Rubyna »

Hallo ihr Lieben,

ich versuche mal, mich möglichst kurz zu fassen. Ich nehme seit ein paar Jahren Escitalopram; momentan nur noch 5 mg. Das Absetzen scheiterte leider aufgrund massiver Symptome bislang immer :( Daher ging ich zuletzt wieder zurück auf die 5 mg....

Im Grunde wollte ich gerne mal wieder ohne AD auskommen; deswegen ja auch die Reduktions- und Absetzversuche.
Nun habe ich aber im Moment leider eine sehr schwierige Phase, in der ich eigtl doch etwas Unterstützung bräuchte, da ich kaum noch Land sehe :cry:
Vor einiger Zeit habe ich mir ein Rosenwurzpräparat gekauft, das ich nach dem Absetzen von Escitalopram ausprobieren wollte. Wegen den starken Absetzsymptomen habe ich das aber dann sein lassen und eben wieder mit den 5 mg Escitalopram angefangen...

Mein Neurologe meinte beim letzten Mal,ich könne doch mal Bupropion versuchen (habe an SSRI schon einiges durch), wenn mir die eh nicht so sonderlich viel gebracht haben.

Tja, nun weiß ich mal wieder überhaupt nicht, was ich machen soll...ich traue mich kaum noch, an dem Escitalopram irgendwas zu verändern (habe im Moment sowieso massive Magenprobleme usw.)...

Ist es theoretisch denn möglich, zu dieser geringen Menge an Escitalopram Rosenwurz dazuzunehmen?
Und wie wäre es mit Bupropion (mein Neurologe meinte, ich könne es bedenkenlos auch zum Escitalopram dazu nehmen, wenn ich will; 5 mg wären ja eh nix - ich traue dem Ganzen aber einfach nicht mehr so :? )
Oder müsste man das Escitalopram erstmal ganz ausschleichen, bevor man irgendwas neues ausprobiert?

Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte - die Situation ist momentan echt zum K..... :(

Liebe Grüße
Rubyna
ca. Frühjahr 2015 - August 2017: 20 mg Escitalopram
ca. Ende August 2017 - September 2017: (nach Absprache mit damaligem Neurologen reduziert auf) 10 mg Escitalopram
September 2017 - November 2017: Aufgrund seelischem Tief wieder Erhöhung auf 20 mg Escitalopram - dann Gelenk-/Muskelschmerzen; teilweise zittern; Augenschmerzen/trockene Augen,...
November 2017- Februar 2018: Wegen der schlechteren Verträglichkeit wieder zurück auf 10 mg Escitalopram
Februar 2018 - April 2018: 5 mg Escitalopram - ca. 2- 3 Wochen nach Reduktion Magenprobleme, Schwindel, etwas Atemnot, Augenprobleme, Gereiztheit,...
April 2018 - Mai 2018: 0 mg Escitalopram - nach ca. 2 - 3 Wochen wieder die starken Beschwerden
Mai 2018 - heute: wieder zurück auf 5 mg Escitalopram
Murmeline
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Re: Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

Beitrag von Murmeline »

Hallo!

willkommen zurück im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein. Du findest sie hier: viewtopic.php?f=18&t=15490
Wie hast du den bisher versucht abzusetzen? Im Link findest du Hinweise zur Signatur, bitte leg eine an. Hast du es mal so langsam versucht, wie wir es nahelegen?

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.http://adfd.org/austausch/app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Erfahrungen mit Rosenwurz findest du über die Suchfunktion. Ich weiß nicht, ob es dir aktuell helfen könnte oder es kombiniert werden kann. Manche Betroffene hier reagieren darauf mit Unruhe.

Hast du Unterstützung bezüglich deiner schwierigen Situation bei Familie und Freunden? Vielleicht auch therapeutische Hilfe?

Ein Wechsel ist immer mit dem Risiko verbunden, dass das neue Medikament (ebenfalls) nicht vertragen wird. Da die Teilnehmer hier alle Absetzen wollen raten wir uns auch nicht gegenseitig zu anderen Psychopharmaka.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Rubyna
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Re: Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

Beitrag von Rubyna »

Hallo Murmeline,

danke dir!

Murmeline hat geschrieben: 04.08.2018 16:43
Hast du Unterstützung bezüglich deiner schwierigen Situation bei Familie und Freunden? Vielleicht auch therapeutische Hilfe?

Ein Wechsel ist immer mit dem Risiko verbunden, dass das neue Medikament (ebenfalls) nicht vertragen wird. Da die Teilnehmer hier alle Absetzen wollen raten wir uns auch nicht gegenseitig zu anderen Psychopharmaka.
Ich habe zum Glück schon ein paar gute Freunde, mit denen ich über alles reden kann, einige davon nehmen jedoch auch selbst Psychopharmaka....


Ich weiß :( Es ist wirklich sehr schwierig mit dem ganzen Zeugs :x Aber in meiner momentanen Situation wollte ich zumindest gerne noch irgendeine Alternative ausprobieren...

Liebe Grüße
Rubyna
ca. Frühjahr 2015 - August 2017: 20 mg Escitalopram
ca. Ende August 2017 - September 2017: (nach Absprache mit damaligem Neurologen reduziert auf) 10 mg Escitalopram
September 2017 - November 2017: Aufgrund seelischem Tief wieder Erhöhung auf 20 mg Escitalopram - dann Gelenk-/Muskelschmerzen; teilweise zittern; Augenschmerzen/trockene Augen,...
November 2017- Februar 2018: Wegen der schlechteren Verträglichkeit wieder zurück auf 10 mg Escitalopram
Februar 2018 - April 2018: 5 mg Escitalopram - ca. 2- 3 Wochen nach Reduktion Magenprobleme, Schwindel, etwas Atemnot, Augenprobleme, Gereiztheit,...
April 2018 - Mai 2018: 0 mg Escitalopram - nach ca. 2 - 3 Wochen wieder die starken Beschwerden
Mai 2018 - heute: wieder zurück auf 5 mg Escitalopram
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Re: Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

Beitrag von LinLina »

Liebe Rubyna :-)

Magst du noch auf Murmelines :-) Frage eingehen?
Wie hast du den bisher versucht abzusetzen? Im Link findest du Hinweise zur Signatur, bitte leg eine an. Hast du es mal so langsam versucht, wie wir es nahelegen?
Erfahrungsgemäß ist es nachhaltiger, das Absetzen sehr langsam anzugehen, als zuviel Hilfe in zusätzlichen Mitteln zu suchen die wieder potentielle Nebenwirkungen haben. Man kann das zusätzlich versuchen wenn man möchte, aber die Grundlage ist meiner Meinung nach ein schonendes, achtsames Reduzieren.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Rubyna
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Re: Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

Beitrag von Rubyna »

Danke, LinLina!

Habe es versucht mit der Signatur :) Hoffe, es ist einigermaßen übersichtlich...
LinLina hat geschrieben: 05.08.2018 11:26 Man kann das zusätzlich versuchen wenn man möchte, aber die Grundlage ist meiner Meinung nach ein schonendes, achtsames Reduzieren.
Heißt das denn, dass bei der gleichzeitigen Einnahme von Rosenwurz und der geringen Menge Escitalopram das Risiko für ein Serotoninsyndrom o.ä. nicht ganz so gravierend wäre...?

Liebe Grüße
Rubyna
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ca. Ende August 2017 - September 2017: (nach Absprache mit damaligem Neurologen reduziert auf) 10 mg Escitalopram
September 2017 - November 2017: Aufgrund seelischem Tief wieder Erhöhung auf 20 mg Escitalopram - dann Gelenk-/Muskelschmerzen; teilweise zittern; Augenschmerzen/trockene Augen,...
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Re: Rubyna: früher Trevilor, jetzt Escitalopram

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Rubyna,

ich würde das Risiko mir Rosenwurz nicht eingehen. Mir hat es Null geholfen, war schade um's Geld.

Ich bin da ganz Linas Meinung.

VG von Clarissa
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