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Serotonin und die Verdauung

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Mak
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Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Mak » Montag, 08.12.14, 20:45

Guten Abend liebe Leser,

ich würde gern eine allgemeine Frage stellen:

Welche Erfahrungen habt ihr im Laufe Eurer Erkrankung mit Verdauungsstörungen (Durchfall) gemacht?

Nachdem mein Durchfall 4 Jahre anhält und sich verschlimmert hat, bin ich nun auf der Ursachensuche. Habe schon einiges an Untersuchungen hinter mir und frage mich, ob es anderen nicht genauso geht/ging, die mit Depressionen oder Antidepressiva zu tun haben.

Im Internet habe ich gelesen, dass der Botenstoff Serotonin dem Darm extrem beeinflusst. Ein Ungleichgewicht des Serotoninhaushaltes kann zu Verdauungsstörungen führen.

Mich würde interessieren, ob jemand Erfahrung damit hat. Hatte vielleicht auch jemand während der Ad-Einnahme Durchfall? Ging die Verdauungsstörung nach Absetzen der Tabletten zurück?

Liebe Grüße

MAK
2007 Citalopram 20 mg
27.11.14 Vom Arzt empfohlener Kaltentzug mit starken Absetzsymptomen (Schlafstörungen, Schwindel, Überempfindlichkeit, Angst, ...)
04.12.14 wieder aufdosiert auf 20 mg noch ein paar Tage Schlafstörungen
Neuer Absetzversuch (diesmal ausschleichen) folgt in Kürze
22.12.14 19 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
29.12.14 18 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
06.01.15 17 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
12.01.15 16 mg häufig unterschwellige Kopfschmerzen, Wetter oder Absetzsymptome?! (1 Woche)
19.01.15 15 mg keine Absetzsymptome, Kopfschmerzen weg (1 Woche)
26.01.15 14 mg keine Absetzsymptome (1Woche)
02.02.15 13 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
09.02.15 12 mg Kopf- u. Nackenschmerzen, gelegentlich Schwindel u. Übelkeit, Konzentrationsprobleme, Weinanfälle, sehr gestresst und überempfindlich - Pause mit dem Absetzen :( (2 Wochen)
23.02.15 11 mg hin und wieder Nacken- + Kopfschmerzen, depressive Phasen
07.03.15 immer noch 11 mg. pychische Verfassung sehr gut, keine Symptome, außer leichte Übelkeit
09.03.15 10 mg keine Absetzsymptome
18.03.15 9 mg psychische Erschöpfung, Herzschmerzen... langsame Besserung
30.03.15 8,5 mg keine Absetzsymptome
05.04.15 8 mg z. T. sehr müde
13.04.15 7,5 mg ok
19.04.15 7 mg Darmgrippe, sonst keine Beschwerden
26.04.15 6 mg Herpes, sonst keine Beschwerden
04.05.15 5 mg keine Beschwerden
11.05.15 4 mg grippaler Infekt, leichte Unzufriedenheit (Wut)
22.05.15 3,5 mg keine Beschwerden
31.05.15 3 mg keine Beschwerden
05.06.15 2,5 mg keine Beschwerden
08.06.15 2 mg keine Beschwerden
12.06.15 1,5 mg keine Beschwerden
15.06.15 1mg ENDSPURT!!!!
19.06.15 0,5 mg etwas konfus, schreckhaft, lebhafte Träume
22.06.15 o mg aus und vorbei, mit dem festen Entschluss niemals niemals niemals wieder Psychopharmaka anzurühren.

Viel Kraft an alle, die sich noch auf dem Weg befinden! Auch Euer Weg führt zum Ziel - ein medikamentenfreies selbstbestimmtes Leben!

Aktualisiert:

wenige Monate danach: Schwangerschaft
Geburt im Mai 2016
Baby war 3 Monate lang Schreikind. War nervlich sehr gestresst und verzweifelt. Danach blieb eine innere Unruhe, z. T. depressive Verstimmungen und Angstgefühle.

Symptome wurden schleichend schlimmer

Mitte Januar beschlossen psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

ab 26.01.16 Verhaltenstherapie
und Akkupunktur + Vitaminspritzen
31.01.17 Johanniskrauteinnahme
Bluttest ergab Progesteronmangel
02.02.17 Progesterincreme 3% jeden 2ten Tag
Stimmungsschwankungen wurden immer stärker

ab etwa 13.02.17 sehr schlimme Angstzustände, Unruhe, zittriges Gefühl, Schwindel, Herzschmerzen, Verzweiflung, Grübeln - dann plötzlich wieder alles wie weggeblasen/im Minutentakt

17.02.17 Progesteroncreme weggelassen
22.02.17 erster komplett symptomfreier Tag, als wäre nie was gewesen

carriecat
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von carriecat » Dienstag, 09.12.14, 8:23

Hallo Mak,

ich würde eher annehmen, dass es mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten einhergeht. Ich z.B. habe ja eine Histaminunverträglichkeit...ob die auch Durchfall auslöst weiß ich jetzt grad nicht. Aber Lactose- oder Fructoseintoleranz löst sicher Durchfall aus.
Liebe Grüße,
Anja
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Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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Mak
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Mak » Dienstag, 09.12.14, 11:39

Hi carriecat,

bei mir wurde eine Weizenunverträglichkeit festgestellt. Aber leider hat der Verzicht auf Weizen bis jetzt (2 Monate seit Ergebnis) keine Besserung gebracht. Deshalb suche ich nach einer anderen Erklärung.

Demnächst steht mir eine Magen- Darmspiegelung bevor. Wenn hier keine Diagnose herauskommt, muss ich überlegen, wie ich weiter vorgehe. Sollten sich hier noch mehrere Leute melden, die auch mit Citalopram Verdauungsprobleme hatten, kann ich eventuell davon ausgehen, dass es damit zusammenhängt.

Dann ist es für mich wahrscheinlich sinnvoller, erst mal das Ausschleichen hinter mich zu bringen und zu sehen, ob es besser wird, bevor ich den Untersuchungsmarathon weiterführe.
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Jamie
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Jamie » Dienstag, 09.12.14, 13:10

Hallo mak,

es haben ganz viele Probleme mit der Verdauung, sowohl beim Einnehmen der AD als auch beim Absetzen.
Verdauungsstörungen gehören zu den häufigsten NW und Absetzerscheinungen.
Wie du bereits richtig erkannt hast, liegt das daran, dass im Darm sehr viele Serotoninrezeptoren sind und dort auch lokal das meiste Serotonin anzutreffen ist.
Die Verdauungsbeschwerden betreffen alle Gruppen von AD, NL und Benzos, nicht nur Citalopram.

Es ist gut und richtig, dass du das organisch abklären lässt, aber wenn da nichts rauskommt, dann kannst du dir sehr sicher sein, dass das von deiner AD-Einnahme kommt.
Ferner ist der Hinweis von carriecat absolut richtig; viele Menschen entwickeln unter dem Einfluss von AD (bzw. beim Absetzen) Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das sollte man immer im Auge behalten.
Womöglich wäre für dich die Anwendung von Probiotika von Interesse ?
Einen Versuch wäre es vielleicht wert (sofern nicht schon geschehen)?

Gruß
Jamie
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Mak
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Mak » Dienstag, 09.12.14, 18:40

Na Bravo,

das heißt, die Weizenunverträglichkeit, die ja unheilbar ist, habe ich auch diesen Dreckstabletten zu verdanken. ( entschuldigt bitte die Ausdrucksweise, aber ich bin so wütend. Ursprünglich handelte es sich bei mir um eine leichte bis mittelschwere Depression. Dann pfeift mir ein scheinbar unwissender Arzt solche Hammertabletten rein und lässt mich damit 7 Jahre leben, ohne mal nachzufragen oder das Absetzen in Erwägung zu ziehen. Und nebenbei ruiniere ich meinen Körper.

Seit 5 Tagen nehme ich Probiotika ein. Einfach mal auf Verdacht. Hat bis jetzt noch nicht viel gebracht, aber ich denke, das wird scho eine Zeit dauern, bis sich der Darm wieder regeneriert hat. Außerdem hat er ja auch einen Kaltentzug hinter sich.
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Geburt im Mai 2016
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ab etwa 13.02.17 sehr schlimme Angstzustände, Unruhe, zittriges Gefühl, Schwindel, Herzschmerzen, Verzweiflung, Grübeln - dann plötzlich wieder alles wie weggeblasen/im Minutentakt

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Lisamarie
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 09.12.14, 18:48

Hallo Mak, also wenn deine Weiszenunverträglichkeit von dem Medikament kommt hast du gute Chancen das sie nach dem Absetzen wieder weg geht. Ich hatte damals nach meinem Kaltenzug ne schwere HIS entwickelt, ein halbes Jahr später konnte ich fast wieder alles essen . So nach und nach.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Mak
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Mak » Mittwoch, 10.12.14, 20:47

Habe mich gerade mal ein wenig über die Histaminunverträglichkeit schlau gemacht. Ein mögliches Symptom ist durchaus Durchfall.

Ich muss mal meinen Arzt fragen, ob das bei der letzten Blutabnahme getestet wurde.

Oje, langsam wächst mir alles über den Kopf. Ich habe das Gefühl, mein Körper ist eine einzige Baustelle und die Ärzte tappen nur im Dunklen. Ich glaube, ich muss wohl den Durchfall noch eine Weile aushalten, bis die Ad ausgeschlichen sind. Vorher haben sämtliche Behandlungen und Untersuchungen wohl keinen Sinn.
2007 Citalopram 20 mg
27.11.14 Vom Arzt empfohlener Kaltentzug mit starken Absetzsymptomen (Schlafstörungen, Schwindel, Überempfindlichkeit, Angst, ...)
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22.12.14 19 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
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Lisamarie
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 10.12.14, 21:14

Hallo Mak, du kannst das mit der HiS selber feststellen, ernähr dich mal ne Woche histaminarm und die anderen mit etwas mehr Histamin. Vielleicht kannst du so schon feststellen ob es mit dem Durchfall besser wird.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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carriecat
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Re: Serotonin und die Verdauung

Beitrag von carriecat » Donnerstag, 11.12.14, 8:44

Hallo Mak,

eine durch die Medikamente bzw. den Entzug entstanden HI kann man durch eine Blutuntersuchung nicht feststellen, bei mir jedenfalls nicht. Trotzdem reagiere ich drauf....kann Einem auch kein Arzt erklären warum das so ist. Tja, wenn man das Alles mal vorher wüßte.... :(
Liebe Grüße,
Anja
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Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
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War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
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