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Jemand Erfahrung mit Substitutionspräparate?

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
Antworten
Dietrich
Beiträge: 10
Registriert: Freitag, 23.11.18, 20:09

Jemand Erfahrung mit Substitutionspräparate?

Beitrag von Dietrich » Dienstag, 04.12.18, 15:22

Hallo leute?
Hab die Frage schon mal im Diskussionsbereich gestellt. Irgendwie dort wohl untergegangen. Hat jemand Erfahrung mit besagten Nahrungsergaenzungsmittel. Ich bin mehrfach im Netz auf Angebote gestoßen, bei denen erst Hormone und Neurotransmitter gescreent werden. Danach erstellt man einen individuellen Therapieplan mit Substitutionspräparate. Is das Quatsch und nur Geldmacherei? Hats schon mal jemand ausprobiert?
Liebe gruesse und Danke schon mal
Dietrich
Medikation von Dietrich:
Nach massiven koerperlichen Beschwerden ohne Befund am 03.08.2018 in Psychiatrie eingefahren. Wegen Angst und Panik ab.
04.08.2018 Quetiapin 100 mg (0-25-
-50-25)
20.08.2018 Reduzierung auf 75 mg
( 0-0-50-25)
27.08.2018 nur noch 0-0-50-0 und
Verlegung in Klinik fuer
Psychosomatik; im MRT
und beim Neurologen
keine Befunde.
10.09.2018 Quetiapin runter 0-0-0-25
17.09.2018 abgesetzt
28.09.-12.10. Experiment mit CBD, da der Verdacht das meine Symptome vom THC- Konsum im Fruehjahr sind und CBD als Gegenspieler zaehlt. Hier also 2-3 Kapseln je 25 mg CBD (gilt in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel und kann im Reformhaus gekauft werden).

Seit 04.10. war ich zuhause und auf das CBD haben sich meine Symptome wieder verschlechtert. Mein Therapeut meinte ich sollte doch mal Fluoxetin ausprobieren, da er denkt ich waere depressiv und haette deswegen die Körpersymptome.

17.10.2018 Einstieg 20 mg Fluoxetin

am 01.11.2018 lese ich von PSSD und die moeglichen massiven Auswirkungen auf den Genitalbereich. Ich ruf meinen Therapeuten an und sag ihm, dass ich den Dreck nicht mehr nehmen moechte und voruebergehend noch mal geringdosiert auf das Quetiapin gehen möchte. Auf Fluoxetin extreme mentale Verschlechtetung mit Selbstvorwürfen, Suizidgedanken, Minderwertigkeitskomplexe, Angst Panik etc. . Ich setze Das Flux nach 16 Tagen ab. Hatte zuletzt aber das Gefuehl einer Verbesserung der Stimmung. Will es aber nicht mehr nehmen wegen moeglicher Langzeitfolgen.

02.10.2018 wieder Quetiapin 0-25-
50-0
09.10.2018 Quetiapin 0-0-50-0 und
Laif 900 eine K./ T.
14.10.2018 Quetiapin auf 0-0-0-25
Ploetzlich krasse Nebenwirkung wie restless leg und Hirnschickungen.

17.10.2018 Quetiapin= 0,0

Joha bis heute

Arianrhod
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Re: Jemand Erfahrung mit Substitutionspräparate?

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 04.12.18, 17:27

Dietrich hat geschrieben:
Dienstag, 04.12.18, 15:22
Hallo leute?
Hab die Frage schon mal im Diskussionsbereich gestellt. Irgendwie dort wohl untergegangen. Hat jemand Erfahrung mit besagten Nahrungsergaenzungsmittel. Ich bin mehrfach im Netz auf Angebote gestoßen, bei denen erst Hormone und Neurotransmitter gescreent werden. Danach erstellt man einen individuellen Therapieplan mit Substitutionspräparate. Is das Quatsch und nur Geldmacherei? Hats schon mal jemand ausprobiert?
Liebe gruesse und Danke schon mal
Dietrich
Hallo,
ich verstehe nicht genau, welche Präparate du meinst.

Die Zufuhr von Dopamin ist beispielsweise nicht sinnvoll, weil Dopamin die Blut- Gehirn- Schranke nicht überwindet. L- Dopa tut es , hat aber ziemlich viele Nebenwirkungen , es ist ja das Mittel der Wahl bei Parkinson, bis es schlicht nicht mehr wirkt.
Serotonin dito.http://schraeglage.blog/serotonin-und-d ... -schranke/

Hier ein SPON - Artikel über unnütze Speicheltsts: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 30835.html


Dagegen gibt es Blutwerte, die man bei psychischen Problemen durchaus abklären lassen soll: Vitaminstatus besonders B12 und D, Schilddrüsenhormone und bei Männern auch Testosteron und bestimmt noch mehr.

Gruß Arian
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Dietrich
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Re: Jemand Erfahrung mit Substitutionspräparate?

Beitrag von Dietrich » Dienstag, 04.12.18, 18:13

Hallo arian!
Also ich bin konkret auf die seite von neurolab gestoßen. Da sieht das ja so aus als muesste man nur neurotransmitter diagnostizieren und schon kann man ganz natuerlich mit nahrungsergaenzung individuell behandeln!?? Danke
Medikation von Dietrich:
Nach massiven koerperlichen Beschwerden ohne Befund am 03.08.2018 in Psychiatrie eingefahren. Wegen Angst und Panik ab.
04.08.2018 Quetiapin 100 mg (0-25-
-50-25)
20.08.2018 Reduzierung auf 75 mg
( 0-0-50-25)
27.08.2018 nur noch 0-0-50-0 und
Verlegung in Klinik fuer
Psychosomatik; im MRT
und beim Neurologen
keine Befunde.
10.09.2018 Quetiapin runter 0-0-0-25
17.09.2018 abgesetzt
28.09.-12.10. Experiment mit CBD, da der Verdacht das meine Symptome vom THC- Konsum im Fruehjahr sind und CBD als Gegenspieler zaehlt. Hier also 2-3 Kapseln je 25 mg CBD (gilt in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel und kann im Reformhaus gekauft werden).

Seit 04.10. war ich zuhause und auf das CBD haben sich meine Symptome wieder verschlechtert. Mein Therapeut meinte ich sollte doch mal Fluoxetin ausprobieren, da er denkt ich waere depressiv und haette deswegen die Körpersymptome.

17.10.2018 Einstieg 20 mg Fluoxetin

am 01.11.2018 lese ich von PSSD und die moeglichen massiven Auswirkungen auf den Genitalbereich. Ich ruf meinen Therapeuten an und sag ihm, dass ich den Dreck nicht mehr nehmen moechte und voruebergehend noch mal geringdosiert auf das Quetiapin gehen möchte. Auf Fluoxetin extreme mentale Verschlechtetung mit Selbstvorwürfen, Suizidgedanken, Minderwertigkeitskomplexe, Angst Panik etc. . Ich setze Das Flux nach 16 Tagen ab. Hatte zuletzt aber das Gefuehl einer Verbesserung der Stimmung. Will es aber nicht mehr nehmen wegen moeglicher Langzeitfolgen.

02.10.2018 wieder Quetiapin 0-25-
50-0
09.10.2018 Quetiapin 0-0-50-0 und
Laif 900 eine K./ T.
14.10.2018 Quetiapin auf 0-0-0-25
Ploetzlich krasse Nebenwirkung wie restless leg und Hirnschickungen.

17.10.2018 Quetiapin= 0,0

Joha bis heute

Lithium
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Re: Jemand Erfahrung mit Substitutionspräparate?

Beitrag von Lithium » Mittwoch, 05.12.18, 10:23

Hi Dietrich,

ich hab mir die Hauptprodukte von Neurolab angeschaut. Die da wären: SerenePro , GabaMax, NeuroReplete und Balance DS.

In allen 4 Produkten ist nur ein Wirkstoff der in nennenswerten Mengen enthalten ist: 5-HTP (Griffonia simplicifolia). Dieser Wirkstoff wird anscheinend immer wieder kombiniert mit irrelevanten Substanzen, neu verpackt und neu benannt. Super Trick. :frust:

Kombiniert wird das 5-HTP mit

- Multivitamine und Mineralien die in jedem Billigprodukt höher dosiert sind.
- Taurin 150mg (in jedem Energydrink sind 1000mg enthalten)
- Theanin 20mg (nicht der Rede wert in der Menge)
- Glutamin 350mg (unter 5000mg wird es eh keine Wirkung geben, ein Bodybuilder nimmt ca. 15.000mg pro Tag davon)
- Thyrosin 50mg (unter 1000mg merkt man davon auch nichts, Bodybuilder nehmen auch hier mehrere Gramm vor dem Training um eine Wirkung zu erhalten)

Kauf dir einfach ein Multivitamin Präperat und 5-HTP von Lindens:

https://www.amazon.de/Lindens-Tabletten ... tp+lindens

Das ist ne Jahrespackung für 36€ (bei 100mg 5-HTP pro Tag). Ne Jahrespackung mit 100mg pro Tag 5-HTP würde bei Neurolab 360 € kosten. Also das 10-fache.

Lass dich nicht verar :censored: .

Viele Grüße

Lithium
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lithium für den Beitrag (Insgesamt 3):
ArianrhodinandoutDaniel89
2003 Herbst: Diagnose Saisonale Depression 30mg Mirtazapin
2004 Frühjar: Absetzen Mirtazapin auf 0 innheralb von 2 Wochen. 4 Tage sehr starke Absetzsymptome danach alles bestens
2004 Winter: Mirtazapin 30mg
2007 Herbst: Mirtazapin 45mg
2008 Frühjahr: Mirtazapin 30mg
2012 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 1,5 Monaten auf 7,5mg. Sehr stakre Absetzsymptome bei 7,5mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 30mg
2012 Herbst: Mirtazapin 45mg
2013 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 2 Monaten auf 15mg. Sehr stakre Absetzsymptome bei 15mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 45mg
2014 Herbst: Zusätzlich phasenweise 5 HTP 25mg - 150mg bis zum heutigen Tag. Aber generell keine Probleme wenn auf 0mg reduziert wird.
2017 Sommer: Cannabidiol manchmal am Abend

2018 Januar: 1. Absetzversuch von 45mg Mirtazapin mit sehr langsamen Reduktionsschritten. Absetzgeschwindigkeit: konstant 0,5mg Mirtazapin / Woche bis heute.

Aktuell:
10.12.18 20mg Mirtazapin

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