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Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Neuigkeiten rund um das Forum. Veranstaltungshinweise.

Wo wohnt ihr?

In einer der Hansestädte: Berlin, Hamburg, Bremen
25
11%
Schleswig-Holstein, Niedersachsen
29
12%
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen
20
8%
Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland
66
28%
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern
69
29%
Schweiz, Österreich, andere
27
11%
 
Abstimmungen insgesamt: 236

technikfreak
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von technikfreak » Sonntag, 02.04.17, 16:39

Hallo,

Ich finde die Abstimmung sehr interessant. Ich selbst komme aus einer großen Stadt in Südbaden. Kann nur bestätigen, dass Stuttgart sehr spezielle ist und die Bayern sehr sympathisch sind. Bin beruflich auch ab und an in Franken unterwegs. Sehr freundliche Menschen.

Ade

technikfreak
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Annanas
  • Seit 8 Jahren Venlafaxin 150mg. Sehr gute Verträglichkeit. Seit über einem Jahr fühle ich mich sehr gut ohne Beschwerden. Jedoch + 16Kg und Gefühlsresitent. Mehrere Versuche Venlafaxin abzusetzen mit Hilfe meines Psychiaters gingen schief -> Erneut hochdosiert. Zwischendurch längere Einnahmen von Fluoxetin, Mirtazapin 15mg, Trimipramin 100mg, Doxepin 100mg
  • 04.08.16 Entdeckung dieses Forums und glücklich. Abstufung von 150mg Venlafaxin auf 112.5mg - Seit 07.10.16 kalte Hände, gereizt, Magendrücken, schlechte Stimmung, sehr aggressiv und launisch. Starkes Schwitzen und innerliches Zittern
  • 11.10.2016 Von 112,5mg Venlafaxin auf 115mg (8 Kügelchen von 37.5mg) - Aktuelle Beschwerden: Weinerlichkeit, Kälte, Müdigkeit, Aggressivität und Gereiztheit; Stimmungsschwankungen. Das Gefühl, als ob jemand von Hinten mit beiden Armen in den Magen drückt, Harndrang und Magen/Darm
  • 15.10.2016 Leichtes Schwitzen aber allgemeine Besserung
  • 26.10.2016 Starkes Gefühl der innerlichen Kälte, alles wird zuviel, aggressiv, innerliche Unruhe
  • 03.11.2016 Seit einigen Tagen wieder gute Laune und ausgeglichen. Innere Wärme. Möchte 115mg noch bis Ende November abwarten...also immer 6 Wochen und dann 8% runter
  • Deutliche Verschlechterung der Symptome. Müdigkeit, starke Aggressivität und Gereiztheit, dumpfes Gefühl im Kopf, leicht weinerlich. -> Aufdossierung auf 117,5mg (16 Kügelchen bei 37,5mg Venl. retard
  • Dezember 2016: Aufdossierung auf 118mg, nachdem sich die Symptome nicht bessern
  • Januar 2017: Begonnen in einer Excel-Liste ein Gefühlstagebuch mit farbigen Zellen darzustellen. So rede ich mir nix mehr ein und sehe, wieviel schlechte Tage ich habe
  • 06.02.17: -2 Kügelchen auf 117.5mg, da die letzten Tage sehr verschwitzt und enorme innere Unruhe

    02.04.17. 112.5mg Venlafaxin und glücklich aber starker Schweiß und Müdigkeit

    Nach Kontrolltermin beim Psychiater Reduktion von 112.5mg auf 100mg (70mg Venla Neuraxpharm, 30mg Venla Homosan) Es geht mir gut :-)
    • Zusätliche NEMs täglich: 100µg Selen, 250mg MSM, 15mg Zink incl. Kupfer, Chrom, 6mg Bor, 1.5g Grünlippmuschelextrakt für Omega 3, 5 000 iE Vit D incl. Vit K2 pro Tag bei 100 Kg, 600mg hochwertiges Magnesium täglich

phil_pill
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von phil_pill » Sonntag, 09.04.17, 17:35

Komme aus Sachsen Anhalt und lebe seid 10 Jahren mit meiner Frau und meiner Familie in Rumänien. LG an alle :D
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tulpe
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von tulpe » Donnerstag, 13.04.17, 13:57

Hallo,

ich finde das auch absolut spannend und wünschte wir könnte die Umfrage in Zusammenhang mit Kliniken und Medikamenten bringen.
Ich habe das Gefühl, dass das Forum mit Problemen durch immer wieder die gleichen Medikamente überflutet wird, die seit Anfang 2000 zahlreich verordnet werden. Scheinbar hat "man" zu diesem Zeitpunkt mit diesen Medis sehr geworben und sie als "Heilmittel" gepriesen.
Und jetzt haben wir das Resultat :shock: :wink:

Man kommt doch sehr ins Grübeln

Gruß
tulpe
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padmaKaulquappe 411Arianrhodcarlotta
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

Fussel
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Fussel » Freitag, 28.04.17, 15:28

Hessen ist ja ganz schön stark vertreten, da drängt sich der Verdacht auf, hier werden mächtig viele Psychopillen verordnet :roll:
Langzeiteinname wegen Angst mit Zitterattacken bei Stress und Aufregung
1992 Tavor verordnet : Lästiges Zittern und Angst sehr viel besser

1992 - 2002 Tavoreinnahme nur morgens 1,0 mg, - 2,0 mg Toleranz entwickelt

2003 - 2009 Tavoreinnahme 1,5mg - 1,0 mg

2009 Diagnose CML (Chronisch Myeloische Leukämie)
Medkament Dasatinib 80mg täglich mit Nebenwirkungen

2009 - 2015 Tavoreinahme morgens 1,0 mg

März 2015 Tavor reduziert auf 0,75 mg ( Herzrasen,Zittern)
Dosis bis Mai 2016 beibehalten

Juni - Dezember 2016 Tavor reduziert auf 0,70 mg - ging relativ gut

Januar 2017 Tavor reduziert auf 0,62 mg
Symtome nach 3 Tagen: Brennen in Halsbereich und Gesicht, glühendes heißes Gefühl, nerviges Zittern bei Stress und Aufregung, gelegentlich Ohrrauschen links

Mai 2017 Tavor reduziert auf 0,56 mg, geht kaum, zittern und Schleimhautprobleme im Halsbereich


1.Juni 2017 Umstellung auf Diazepam 3,0 mg und Opipram 50 mg

10. Juni 2017 Diazepam 2,0 mg , 50 mg Opipram

20. Juni 2017 Diazepam 1,5 mg, 50 mg Opipram

1..Juli 2017 Diazepam 1,0 mg, 50 mg Opipram

11.Juli 2017 Diazepam Null :party2: nehme "nur" noch das Opipram ( 25 mg früh, 25 mg abends)



Aktuelle Medikamente:

Opipramol ( 25 mg früh, 12,5 mg abends )
0,31,5 mg L Thyroxin
80mg Dasatinib ( Thyrokinasehemmer CML)

LinLina
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von LinLina » Freitag, 28.04.17, 15:51

Hallo :-)

ich denke, man darf das nicht in absoluten Zahlen sehen, sondern sollte es zumindest auf die Bevölkerungsanzahl umrechnen. Die Gruppe, die Hessen mit einschließt hat ein vielfaches an Bevölkerung als die anderen Gruppen.

Ich habe die Zahlen mal in %-Anteil an der Gesamtbevölkerung umgerechnet (die %-Zahlen geben an, wieviel % der Gesamtbevölkerung der jeweiligen Gruppe im Forum ist bzw. an der Umfrage teilgenommen hat ).


In einer der Hansestädte: Berlin, Hamburg, Bremen: 0,0004 %

Schleswig-Holstein, Niedersachsen: 0,0004 %

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen: 0,0002 %

Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland: 0,0003 %

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern: 0,0009 %

Schweiz, Österreich, andere: 0,0004 %


Man sieht also, umgerechnet auf die Bevölkerungszahlen sind die "neuen Bundesländer" ziemlich unterrepräsentiert. Die Gruppe BW, Rheinland-Pf. und Bayern sind überdurchschnittlich vertreten, während Schweiz, Österreich, Norddeutschland, Hessen, NW, Saarland in der Mitte liegen.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Arianrhod
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 29.04.17, 14:10

tulpe hat geschrieben: Ich habe das Gefühl, dass das Forum mit Problemen durch immer wieder die gleichen Medikamente überflutet wird, die seit Anfang 2000 zahlreich verordnet werden. Scheinbar hat "man" zu diesem Zeitpunkt mit diesen Medis sehr geworben und sie als "Heilmittel" gepriesen.
Und jetzt haben wir das Resultat :shock: :wink:
Es gibt richtiggehende Moden in der Psychiatrie. 2006 erhielt plötzlich jeder und das ziemlich unabhängig von der Erkrankung Apriprazol (Abilify)verordnet und dann, als das ach so tolle gewichtsneutrale, stimmungssteigernde Neuroleptikum zu Schlaflosigkeit, Aggressivität und sogar zum Auftreten psychotischer Symptome führte, wurde 2008 auf Paliperidon (Invega) umgestellt, bis die gesetzliche Krankenkasse es als me-too-Präparat einstufte und es nicht mehr bezahlte. Daraufhin wurde Paliperodon zügig abgesetzt , viele auf Depot - Paliperidon (da wurde es weiterbezahlt) , einige auf Risperidon , was nicht immer vertragen wurde, umgestellt und es gab auch Absetzpsychosen. Ich war im Rahmen der Paliperidon- Risperidon- Umstellung auch in die Klinik gekommen.
Was heute modern ist, weiß ich - gottseidank- nicht. Eventuell waren diese Hypes auch nur ein Schleswig- Holstein- Phänomen , woanders lief es anders?
Schleswig-Holstein ist übrigens auch bei Zwangseinweisungen führend (auf dem 2. Platz in Deutschland):
http://www.taz.de/!5083666/

diesen Rang verdankt es wohl nicht zu letzt der PIA, in der ich früher behandelt wurde. :wink:

liebe Grüße Arian
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Snowman

Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Snowman » Samstag, 06.05.17, 20:59

Ich Frage mich warum denn so Anonym? Ich würde es klasse finden, wenn sich die Leute auch Menschlich mal begegnen und sich Selbsthilfegruppen bilden!

Falls Leute aus Hamburg, Lübeck oder Mölln hier sind, gerne mal Melden. Mir fällt im Moment sowieso die Decke auf dem Kopf. :wink: LG.

pingu33
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von pingu33 » Freitag, 19.05.17, 13:28

Der Pingu kommt aus Tamponcity :-) Oberhausen neben Duisburg
Dauermedi: Ramipril 2,5/12,5 HCT
Start: 21.12.2016 um mit Doxi raus zu gehen



Bei bedarf:Omeprazol 20mg eher selten.
09.10.2016 Sertralin 25mg
Seit 29.10.2016 50mg
Seit 08.11 runter auf 25mg bisher keine Symptome.
Wiedereindosierung
6mg Doxepin Tropfen 40mg
Leichte Besserung der Symptome
Zahnop am 04.01.2017,Tranxillium 10mg und Dormicum 3,75 mg zur Sedierung dadurch Vollnarkose verhindert.seit dem dunkle gedanken,angst psychotisch oder Schizophren zu sein.
Seit 05.01.2017 jeden Abend einen Tropfen weg gelassen,
Symptome:
Gedankenkreisen,gedankenwirr warr,manchmal verrückte gedanken,depressive Gedanken. sehr guten Schlaf mit kurzer Unterbrechung,babybrei bleibt drin,Erkältung zum Vorschein gekommen.

Stand:13.01.2017
Sinusitis,Bronchitis
Medikamente: Clindamycin 600,ACC, Salbutamol Asthmatikum,Bronchialtee



Januar bis Anfang März 2 mg Lorazepam
1mg 6 Wochen entzugdauer noch während der Einnahme.
1mg dann mit 40mg Pipamperon bei Bedarf abgesetzt,keine wirklichen Absetzbeschwerden.

Seit April dann Doxepin erst mit 10mg angefangen dann nach etwas zeit auf 50mg hoch ca im Mai rum dann hoch erst 75 dann 100 mg.

Flouxetin wegen Austausch angefangen am 10.6. erst mit 5mg dann alle 7 Tage mit 5 mehr hoch also auf 15mg. Nicht vertragen.
wieder Abgesetzt.
Dann Klinik ca 7.7. 2016 ohne Flouxetin aber immernoch Doxepin 100mg drin.
Dann ca. 21.07.2016 Quentapin 100mg Doxepin 0
Seroquel runter von 100 erst 75 dann am 10.08.2016 entlassen mit 50mg
11.08. Quentapin absetzen wieder doxepin rein hoch auf 75 mg.
Wegen Zuckungen gesicht Gliedmassen kopf sollte ich es sofort absetzen. Habs jedoch schrittweise gemacht von 75 auf 50 dann 25 dann 0

Symptome momentan:Vergesslichkeit,Kein Zeitgefühl,Kein Körpergefühl schwankschwindel, leichte gleichgewichtsstörung echt hammermäßige negative gedanken,manchmal das gefühl verrückt zu werden Angstzustände..

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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Filzblume » Freitag, 19.05.17, 13:56

Ich komme aus NRW! Ein Mädel aus dem Pott! :o
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Bisher immer noch kein Endergebnis. Derzeit in Behandlung bei einem Endokrinologen. Warten wir es ab!

Arianrhod
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 10.08.17, 16:23

Diesen netten Bundesländer- Witz möchte ich an dieser Stelle noch loswerden:

Ein Schwabe, ein Schweizer und ein Berliner fahren in der Bahn von
St.Gallen nach Stuttgart. Da fragt der Schweizer den Berliner:
"Send Sie au z`Züri gsi?" (Sind Sie auch in Zürich gewesen?)
Der Berliner: "Wie bitte? Was haben Sie gesagt?"
Der Schweizer wiederholt geduldig: "Send Sie au z`Züri gsi?"
"Entschuldigung, aber ich verstehe Sie so schlecht!"
Da erbarmt sich der Schwabe und übersetzt:
"Gwä!"

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Jofab » Montag, 04.09.17, 9:32

Hallo ihr Lieben,
wenn die Abstimmng noch offen ist : komme aus Bremen.
Würde mich freuen von anderen Bremern zu hören !
Gruss Ilse
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Sommersprosse » Dienstag, 13.02.18, 10:26

Hallo Ihr Lieben :pillowtalk:

sehr interessant die Umfrage - bestätigt mir persönlich, dass ich seitdem ich hier in Hessen wohne,
mit sehr eigenwilligen Ärzten zu tun habe.
Mir wurde teils eine sehr arrogante Art vermittelt, als Versuchskaninchen dienend usw.

In Niedersachsen waren die Ärzte umgänglicher, verständnisvoller, hatte keine gravierenden Problematiken.

Dies nur einmal als kurzes Feedback aus meiner eigenen Sichtweise und Behandlungsformen.

Liebe Grüße Sommersprosse (n) Bild
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

Mein Reduzierungsverlauf:
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Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

Flummi
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 22.02.18, 10:15

Hallo,

bin ein Wessi im Osten :)

Liebe Grüße,
Claudia
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Anna10
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Anna10 » Freitag, 21.09.18, 14:27

Hallo,

und ich bin ein Ossi im Westen :) .

Ich wohne im westlichen Niedersachsen, Raum Osnabrück...

Hier bin ich der kompetenten Ärzte leider auch noch nicht fündig geworden....

Liebe Grüße

Beate
Seit ca. 1995 rezidiv. depress. Episoden, Burn-out mit Panikstörung, neben Psychotherapie versch. AD´s im Einsatz (u.a. Fluoxetin, Citalopram, Valdoxan, jedesmal starke Empfindlichkeit b. Einschleichen,
... Absetzsymptome eher unbewußt
Ende 2010 wg Wochenbettdepression Einstellg. auf Sertralin, da bzgl. Stillen nach verschied. Abwägungen Mittel der Wahl...langer symptomstarker Einschleichprozeß, nach ca. 8 Wochen Besserung des Zustandes und anschl. 12-wöchige stationäre Therapie in Mutter-Kind-Einheit und Stabilisierung. Einnahme des Sertralin 50 mg m.E. ca. 1 Jahr; Begleitsymptome v.a. Muskel-und Gelenkschmerzen.

2/2013 Zahn-OP, danach psychischer Absturz mit div. Symptomen(Depression, Unruhe, Panik, verlorenes Selbstwertgefühl... nach längerem Abwegen wg. noch guter Erfolgserfahrungen wieder Sertralin 50 mg....extrem lange Einschleichphase über ca. 12 Wochen, dann gute Wirkung auf die Psyche...aber verstärkte körperliche Symptome, v.a. rez. Rücken-, Gelenk- und Muskelprobleme

Mitte/Ende 2016 allmähl.Reduktion auf 25 mg...Psyche gut, rückblickend verschied. Symptome, die ich nicht mit dem Medi in Verbindung gebracht habe...Schlafstörungen, Panikattacken, hypertensive Krisen, Muskel/Gelenkbeschwerden/Blockaden...ärztlicher Blick immer wieder auf Grunderkrankung...meine Wahrnehmung anders
8/17 wollte ich wg sehr guter Grundstimmung ausschleichen, über die Zeit viele Einnahmen vergessen...Psychiater wollte auf Paroxetin 25mg umstellen...Nach einer Woche Einnahme alle Medis weggelassen

Sept./17 Symptomverschlechterung, starke Rückenbeschwerde/Krankschreibung

Nov/17 Scharlachinfektion/Antibiotikaeinnahme...danach psychisch schwarzes Loch und über eigene Recherche im AdfD-Forum gelandet :party2: Danke! Jetzt hat das Kind endlich einen Namen und ich erfahre Verständnis

Weiteres Vorgehen: Versuch des Wiedereinschleichens mit 1mg über Wasserlösemethode...zunächst prompte Stabilisierung, nur leichte, moderate Symptome
Nach ca. 5 Wo Symptomverschlechterung, v.a. Muskel/Faszien/Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen....besonders Mitte/vor und während Menszyklus.
9.1.17 Erhöhung auf 1,5 mg Sertralin
10.1. beginnende Magen/Darm Problematik
11.1. nachts beginnende und den ganzen Tag anhaltende starke Übelkeit ohne Erbrechen
12.1. nachts Besserung aber weiterhin Schmerzen;
zurück auf 1 mg Sertralin
13.1. Verschlechterung der Symptome, Panikattacke, ganze Nacht Unruhe, stündliches Erwachen mit Herzrasen pp, starkes Gefühl von Wirbelblockaden, endzündl. Muskelschmerz
15.1. Hausarztbesuch; 1 Wo AU
16.1. Chiropraktiker...danach Beruhigung, verschied. kleine wechselnde Symptome, aushaltbar
17.1. weiterhin 1,0 mg Sertralin
20.1.Erhöhung der Dosis auf 1,2mg, Mönchspfeffer, Neurexan (Symptome Schwindel, Scharlachinfekt Nachtschweiß, Durchfälle, Kopfschmerzen, Alpträume
2/18 Stresstrigger....Krisengespräch bei der Arbeit...Symptomverschlechterung, Schlafstörung, Unruhe Konzentrationsstörungen; Panikattacken
Wellen-Fenster wechseln ab
06.03.18 1,3 mg Sertralin weiter wechselnde Symptome, zusätzlich Kurkuma, Omega 3, Mönchspfeffer
12.03.18 1,2mg Sertralin Wellen/Fenster
26.03.18 1,1mg Sertralin Symptomverstärkung, vermehrt Neuroemotionen, Schlafstörungen, Unruhe, Angst
Wellen und Fenster wechseln sich ab, weiterhin starke Neuroemotionen im Vordergrund, Schlaf und körperliche Sympmptome eher erträglich

6/18 Heilpraktiker aufgesucht, jetzt zusätzl. begleitend Mutaflor, psychoenergetische Tropfen

Melina 17
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Melina 17 » Sonntag, 18.11.18, 18:57

Huhu,

sind doch mittlerweile viele Nordrheinwestfalen hier vertreten... :D , ich komm aus dem schöne Ruhrgebiet, sind hier noch mehr Leute aus`m Pott?

liebe Grüße

Melina
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg

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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Donnerstag, 22.11.18, 11:00

Hallo,

ich komm aus Berlin. Das ist eigentlich eine extrem interessante und spannende Stadt, wenn man gesund ist. Wenn man aber krank ist, ist es die schlimmste Stadt Deutschlands (stellt euch einfach den Film Metropolis vor, denn hier gibts wirklich fast nur Maschinenmenschen). Es gibt in dieser Stadt keinerlei Rückzugsmöglichkeiten da es ÜBERALL Menschen gibt. Man hat echt das Gefühl als würden in dieser Stadt 20 Millionen Menschen leben. Entspannen konnte ich in meinem Leben eigentlich immer nur an der Ostsee oder in den Bergen.

Einige Leute haben sich gewundert das die Ossis nicht so stark vertreten sind. Das ist eigentlich ganz einfach. Wir haben eine friedliche Revolution bewerkstelligt (Wende) und hatten darüber hinaus politische Zwangserziehung (die meist unterschwellig gewesen ist, aber halt sehr obrigkeitshörig). Um es kurz zu machen, wir sind teilweise unfassbar hart im Nehmen. Aber wenn wir Ossis abstürzen, dann richtig. Da gehts dann direkt so weit nach unten, das man erst mal ne Landkarte braucht um den Weg nach oben wieder zu finden.

Das ist natürlich nur meine Meinung. Eure Erfahrungen mögen da komplett anders sein, was ich auch respektiere.

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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 22.11.18, 11:11

Hallöchen!

Also, dann bin ich eine der Ausnahmen in Berlin, kein Maschienenmensch! 😇

Ich mag es, zwischen den Häusern und den Menschen zu verschwinden. Aufgewachsen auf dem Land kenne ich auch, dass jeder neugierig spitzt und über den anderen Bescheid zu wissen glaubt. Auch nicht immer nett.

Grüße! Murmeline
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 22.11.18, 13:44

KarlHeinzUwe2018 hat geschrieben:
Donnerstag, 22.11.18, 11:00
Es gibt in dieser Stadt keinerlei Rückzugsmöglichkeiten da es ÜBERALL Menschen gibt.
ich finde, Berlin hat ziemlich ruhige Ecken, in Zehlendorf, Buch oder leider im Moment nicht durch die blöden Flugzeuge, aber eigentlich Pankow, sehr grün.
Was ich schlimmer finde, ist beispielsweise Köln, da ist einfach alles bis zum Rhein zubetoniert und bevölkert.....( und ich mag Köln, schon wegen der römischen Vergangenheit :))
KarlHeinzUwe2018 hat geschrieben:
Donnerstag, 22.11.18, 11:00
Einige Leute haben sich gewundert das die Ossis nicht so stark vertreten sind. Das ist eigentlich ganz einfach. Wir haben eine friedliche Revolution bewerkstelligt (Wende) und hatten darüber hinaus politische Zwangserziehung (die meist unterschwellig gewesen ist, aber halt sehr obrigkeitshörig). Um es kurz zu machen, wir sind teilweise unfassbar hart im Nehmen. Aber wenn wir Ossis abstürzen, dann richtig. Da gehts dann direkt so weit nach unten, das man erst mal ne Landkarte braucht um den Weg nach oben wieder zu finden.

Das ist natürlich nur meine Meinung. Eure Erfahrungen mögen da komplett anders sein, was ich auch respektiere.
Ist eine interessante Theorie :)
dazu auch hier die Schaubilder nach AD- Verordnungen in verschiedenen Bundesländern,
in den "neuen "Bundesländern wird wirklich weniger verschrieben,
(aber auch in Bayern und Badem -Würrtemberg, die traditionell weniger psychosozialen Stress haben wie Arbeitslosigkeit, was ja im Osten nicht zutrifft)
https://www.tk.de/resource/blob/2026640 ... s-data.pdf

Gruß Arian
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Donnerstag, 22.11.18, 14:21

Hallo Arian und Murmeline,

ja, die Architektur ist großartig in Berlin und es ist ja auch ne tolle Stadt.

Einige ruhige Orte gibts natürlich auch in Berlin, aber ich hab ja kein Auto und Bahn fahren ist im Moment schwierig für mich.

Mag sein das im Osten weniger verschrieben wird, aber die Ossis die psychisch krank werden, werden es meist aufgrund der Arbeitslosigkeit, da liegst du leider genau richtig Arian.

mfg KHU
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Re: Umfrage (anonym): Wo kommt ihr her?

Beitrag von Melina 17 » Sonntag, 25.11.18, 21:12

Hallo in die Runde,

daß in den neuen Bundesländern (noch) nicht soviel Psychopharmaka verschrieben werden, könnte aber auch daran liegen, daß die Pharmaindustrie da noch nicht so ihre Fühler ausgestreckt hat?

liebe Grüße

Melina
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg

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