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Neuro-Emotionen beim Absetzen

Murmeline
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Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hier eine Information, sie stammt von Monica Cassani von http://www.beyondmeds.com

Sie beschreibt eine Erklärung für bestimmte psychische Reaktionen während des Entzuges beim Absetzen oder danach.

Auf Facebook ist die Zusammenfassung bzw. der Lesehinweis:
Während eines Entzugssyndroms - so ist die Theorie - sendet das Gehirn ungleichmäßige/schwankende "Kampf oder Flucht " Signale an die Nebennieren und die Nebennieren reagieren mit der Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol, wie sie es eben tun sollen. - Der normale Tages Cortisol Zyklus kann übertrieben werden, das erkennt man daran, wenn die Leute mit Panik oder Angst aufwachen wegen der morgentlichen Cortisol-Impulsspitze. Allerdings kann es auch Wellen oder Überspannungen von Cortisol während des Tages geben, die kommen und gehen, sie werden als Wellen wahrgenommen, was man Neuro-Angst, Neuro-Melancholie oder Neuro-Panik nennen (diese scheinen aus dem Körper zu kommen statt aus der Gefühlswelt) sowie andere Symptome aufgrund der Unruhe im autonomen Nervensystem wie Herzklopfen, Schwindel und Brain Zapps oder Kribbeln.
In withdrawal syndrome, the theory is that the brain is sending erratic "fight or flight" signals to the adrenals and the adrenals are obediently responding with adrenaline and cortisol, as they are designed to do. -- The normal diurnal cortisol cycle may be exaggerated, as we see when people wake up with panic or anxiety due to the morning cortisol spike. However, there may be waves or surges of cortisol on and off throughout the day, felt as waves of what we call neuro-anxiety, neuro-melancholy, or neuro-panic (they seem to be coming from the body instead of the emotions), as well as other symptoms of autonomic upset such as palpitations, dizziness, and brain zaps or tingling.
Hier ist der ganze Artikel:
http://beyondmeds.com/2012/01/03/adrenalvswithdrawal/
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Nospie

Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Nospie »

Hallo,
suuuper !!
Über Neuro-Emotionen hatte ich schon In Paxil Progress(ist leider vom Netz) gelesen,
es gibt auch einen thread in surviving antidepressants über Neuro-Emotionen.
Murmeline hat geschrieben: Neuro-Angst, Neuro-Melancholie oder Neuro-Panik nennen (diese scheinen aus dem Körper zu kommen statt aus der Gefühlswelt)
Das ist genau das was ich immer wieder empfinde: Es ist nicht meine Psyche,es fühlt sich körperlich an!
Im übrigen kann ich da noch was ergänzen: Neuro-Wut(Zorn),ist ab und an richtig übel.......
Danke für die Übersetzung :hug: .
LG
Nospie
Ach ja,hier ist der Link zum thread in surviving antidepressants :
http://survivingantidepressants.org/ind ... o-emotion/
Murmeline
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Murmeline »

Daaanke Nospie :hug:

Hier der Text von Nospies Link (Übersetzung Murmeline):
Aus viel Gründen sind unsere Emotionen (beim Absetzen/im Entzug) leicht zu triggern, verstärkt und wiederkehrend/sich wiederholend. Man versteht bisher die körperlichen Gründe noch nicht vollständig (involviert scheint der präfrontalen Lappen, Mandelkern, HPA, überaktive Nebennieren usw.). Zu Neuro-Emotionen gehören Angst, Wut, Schuld, Scham, Schmerz, Verzweiflung, Selbstkritik, Groll ... und viele weitere!

Es ist sehr sehr verunsichernd, diese Neuro-Emotionen zu haben und sich daran zu erinnern, dass diese nicht sind, was sie zu sein scheinen. Emotionen an sich sind schon überwältigend. Emotionen im Entzug/in der Recovery-Phase nach dem Absetzen sind es noch weitaus stärker. Manchmal erscheinen diese Emotionen sehr künstlich. Einige meiner Neuroemotionen scheinen völlig grundlos aufzutreten und haben keinen Realitätsbezug oder einen Bezug zu meiner persönlichen Geschichte. Aber oft denke ich auch, ein Körnchen Realitätsbezug liegt trotzdem in manchen Neuroemotionen, und das macht sie so verwirrend.

In einigen Situationen beispielsweise würde man unter normalen Umstanden etwas gereizt reagieren, aber die Neuroemotionen sind sehr stark. Dann wird es sehr schwer 1.) die Emotionen abzufangen und sie als Neuroemotionen zu erkennen 2.) sich selbst zu überzeugen, dass es Neuroemotionen und keine "echten" Emotionen sind 3.) die Emotionen auszuhalten aber nicht nach ihnen zu agieren, oder die Energei in etwas anderes umzuleiten, wie Bewegung oder Lesen oder ein Vogelhaus bauen :)

Immer wenn Du ein tiefes, irritierendes Gefühl hast, erinnere Dich selbst daran - auch wenn das Gefühl einen Realitätsbezug hat - es ist größtenteils eine Neuroemotionen, welche Du nicht mehr in dieser Stärke haben wirst, wenn Du erst einmal geheilt bist. Und Du wirst vollständig heilen. Es passiert! Mach Dich bereit!

For many reasons, our emotions are on a hair-trigger, amplified, and perseverative. We probably don't even know all of what's going on physically yet, but it includes diminished prefrontal lobe executive functions, rebound amygdala, dysregulated HPA, over-active adrenals, etc. The neuro-emotions include -- neuro-fear neuro-anger neuro-guilt neuro-shame neuro-hurt neuro-regret neuro-self-criticism neuro-grudge-holding ...and more!

It is very, very confusing to have these intense neuro-emotions and try to remember that they are not what they appear to be. Emotions are compelling. Emotions during recovery from psych meds are even more compelling. Sometimes, the neuro-emotion is really totally artificial. Some of my neuro-fears have been so unlikely to come to pass as to bear no resemblance to reality or to my personal history. But, I think a lot of the time, part of what makes it so confusing is that there is a grain of reality to the neuro-emotion.

For example, some situation might make you a bit angry under normal circumstances, but the neuro-anger is huge. This is when it's very difficult to 1) catch it in the first place and notice this is a neuro-emotion, 2) convince ourselves, yes, this is really a neuro-emotion, not a real emotion, 3) contain the emotion, try not to act on it, or channel the energy into something safe and constructive -- like exercise or journaling or building a birdhouse. :)

Whenever you're having an intense, disturbing feeling, try to remind yourself that, right now -- even if it does have something to do with reality -- it is largely a neuro-emotion that you wouldn't be feeling if you were fully healed. And you *will* be fully healed. It's happening! Get ready!
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Sneum
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Sneum »

Hallo in die Runde,

Murmeline hat mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht.

Ich habe dann mal bewusst darauf geachtet, was das für Emotionen sind, die mich in miesen Phasen momentan so fertig machen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie im Nachhinein betrachtet oft relativ irrational sind, sich im Moment des Erlebens jedoch real, wenn auch nicht so ganz "zu einem selbst gehörend" oder "passend" anfühlen.

Vielleicht sind Neuroemotionen also soetwas wie "Gehirn-Gefühle" im Vergleich zu den echten "Herz-Gefühlen".

Sie fühlen sich beide im Moment des Durchlebens echt an, unterscheiden sich aber von Außen (oder im Nachhinein betrachtet -so zumindest meine Erfahrung)-dadurch, dass sich die Neuroemotionen gern als Herz-Emotionen tarnen und einem dann tückisch vorgaukeln, sie entstammen der eigenen Gefühlswelt.

Kennt Ihr sowas auch?

Da hilft bei mir nur bewusst atmen und fest daran glauben, dass diese Gefühle vorbeigehen werden und danach wieder die wahren Herz-Gefühle zum Vorschein kommen. :)
Citalopram 20 mg von März 2009 bis Oktober 2014

Erster Absetzversuch Anfang 2012: 10 mg pro Woche. Kommentar Psychotherapeutin: "Absetzsymptome gibt es bei diesem Medikament nicht, Ihre Grunderkrankung ist noch da. Sie sind noch nicht so weit."

Zweiter Absetzversuch Anfang 2013: von 1 Tablette auf eine 3/4 Tablette, 2 Wochen gehalten, dann auf 1/2 reduziert. Starke Entzugserscheinungen. Psychotherapeutin nach einem Jahr wieder konsultiert. Dieselbe Antwort wie 2013: "Das ist die Grunderkrankung!"

Bis 12.10.14: 20 mg

12.10.14 --- 18,5 mg Keine Symptome
12.11.14 --- 17,0 mg Keine Symptome
12.12.14 --- 15,5 mg Keine Symptome
12.01.15 --- 14,0 mg Keine Symptome
12.02.15 --- 12,5 mg Keine Symptome
12.03.15 --- 11,0 mg Erste Symptome: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Konzentrationsschwäche, Grübeln, Stimmungsschwankungen, sinkendes Selbstwertgefühl. Aber aushaltbar. Habe es nicht mit dem Absetzen in Verbindung gebracht.
01.05.15 --- 10,0 mg Massive Symptome: Wattegefühl,Benommenheit, fast jeden Tag weinen, starke Traurigkeit, Angst, Gefühl von absoluter Wertlosigkeit Gefühl von "nicht mehr da sein wollen", Beklemmung, migräneartige Kopfschmerzen.
08.05.15 hochdosiert auf 12,1 mg, aber durch unterschiedliches Tablettengewicht gedacht, ich habe nur auf 11,4 hochdosiert. Deutlich besser als unter 10,0 mg. Stimmung stabiler, Zuversicht zurück.
04.06.15 Umstieg auf Wassermethode. Dabei versehentlich reduziert von 12,1 auf reelle 11,4 mg. Panik, Benommenheit, depressive Gefühle, Angst, Mutlosigkeit, Weltuntergangsstimmung.
09.06.15 aufdosiert auf 11,7 mg. Kurz war's gut, dann wurde es richtig schlimm
20.06.15 aufdosiert auf 11,9 mg.
19.07.15 0,1 ml abdosiert. Nur für das Gefühl, nicht stehengeblieben zu sein.
21.-25.07.15 täglich 0,1 ml abdosiert. Nachdem es super klappte, am 26.07. dann plötzliche Verschlechterung. Fazit: Blöde Idee.
27.07.2015 0,2 ml wieder hochdosiert.
02.08.2015 Leider nochmal aufdosiert. Symptome ließen einen normalen Arbeitsalltag nicht zu. Aktuell: 20,3 ml weg, 29,7 ml to go.
Mitte Oktober-Mitte November Gescheiterter Versuch mit NEMS und Akupunktur
09.11.15 Umstieg von Wasserlösmethode zurück auf Wiegemethode. Keine Probleme. (unglaublich aber wahr).
02.03.15 Der Februar war nicht gut, da viele unschöne Dinge passiert sind. Das einzige Fenster dauerte gerade mal 6 Tage. Bin deprimiert und kraftlos und frage mich, ob und wie ich das alles jemals schaffen soll.

Seit Ende November 2015: ? mg. Mein Partner hat das Abwiegen für mich übernommen und reduziert ohne, dass ich davon etwas weiß. Daher kann ich nicht sagen, auf wie viel mg ich aktuell bin. Kann den Tag kaum erwarten, an dem er mir sagen wird: "Du hast es geschafft, Du bist jetzt 2 Monate auf Null!"

März 2017: seit dem 1. Märzwochenende bestehendes Grippegefühl + Deprimiertheit

Update 26.04.2017 Das Grippegefühl dauerte mehrer Tage, die miese Stimmung auch. Seither ist es ziemlich ok und ich habe mein Ziel wieder fest vor Augen.
Convoy
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Convoy »

Ja, ich kenne das auch. Fühle mich dann total fremd gesteuert, fast wie "besessen". Und plötzlich ist der Spuk wieder vorbei, als ob nichts gewesen sei. Das Wort "Gehirn-Gefühle" passt sehr gut finde ich.
MorulaMyomatosus
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von MorulaMyomatosus »

Oh ja. Diese Neuroemotionen sind mein Hauptproblem. Ich spüre diese hauptsächlich im Bauch. Wie verzweifelt ich letztes Jahr in der Klinik versucht habe mich zu erklären. Keine Chance. Ich konnte diese Emotionen nicht klar einordnen.. Ein bisschen Angst, ein bisschen Depri, ein bisschen Wut.. Und dieses Gemisch habe ich einfach das Grauen genannt, das wie eine fette, schwarze Qualle in meinem Bauch sitzt! Außerdem weiß ich noch, wie ich 2010 verzweifelt versucht habe zu verstehen, was das für ein Suizidgefühl in mir ist. Es waren keine klaren Gedanken, sondern tatsächlich ein Gefühl und kein Mensch hat mir geglaubt..
Das ist echt alles so unfassbar!!!
Übrigens ist es so, wenn diese Neuroemotionen angeflogen kommen, kann ich absolut nichts essen und je nach Intensität reagiere ich mit Magen-Darm-Beschwerden. Wie ist das bei euch??


LG
Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!
Vivi 66
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Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

Beitrag von Vivi 66 »

Hallo erst mal,
    mit den Neuroemutionen das kenne ich auch. Momentan wieder ganz schlimm. Sie überfallen mich aus heiterem Himmel. Auch in Situationen in denen ich mich eigentlich wohl fühle. Sie dauern mal länger oder sind auch nur kurz da. Auch Ablenkung hilft nur bedingt. Ich habe dann auch Magen- Darmprobleme. Vor allem keinen Appetit und manchmal auch Übelkeit oder Durchfall.
      Liebe Grüße
        Vivi
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        Arianrhod
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Arianrhod »

        Danke dafür, dass ich endlich ein Wort dafür habe.
        Ich hatte vorallendingen unter Angst- und Panikattacken zu leiden, sowohl als Nebenwirkung (Risperidon) als auch beim Absetzen ( alle Neuroleptika, auch Pregabalin).
        Ich habe ständig erklärt: "Ich nehme die Angst von AUSSEN wahr. Sie hat nichts mit mir zu tun. Es ist einfach ein vernichtendes Angstgefühl, das wirkt, als würde es mir aufgezwungen."
        Wenn man danach googelt, kommt "Angst" als Nebenwirkung oder Absetzerscheinung übrigens bei 10- 30 % der Patienten vor, das ist nicht WENIG.

        liebe Grüße Arianrhod
        [spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

        Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
        hypomane Reaktion
        wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


        Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


        Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
        Schwere Supersensitivitätspsychose .

        Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
        Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

        jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
        u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
        seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
        Meinen Absetzbericht findet man hier:
        http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
        Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

        Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

        Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
        Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

        Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

        Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
        Horni
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Horni »

        Ja ja genau, rein neuronale Signalweiterleitung! Ohne dass es sich um die "native" Psyche handelt.
        Das ist sowas von wahr! Durchlebe und durchlebte es ständig.
        Das fiese dran ist dass die native psychie das andere triggern kann und umgekehrt. Daher alles was wir tun können ist sich um unsere native Psyche zu kümmern.
        "Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
        Gebt uns eine Stimme!!!

        Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
        http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... etroffenen
        Birke
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Birke »

        Hallo,

        mit Interesse habe ich diesen Artikel gelesen. Was darin beschrieben wird, kommt mir bekannt vor, wenn auch mit einer ganz anderen Erklärung. Ich bin stark Traumatisiert und habe viele schreckliche Erlebnisse in meiner Kindheit und Jugend zusammen mit den dazugehörigen Empfindungen abgespalten, um zu überleben.
        Ich kenne es, dass "alte" ehemals abgespaltene Gefühle angetriggert werden und dann massiv hoch kommen. Meine Reaktionen auf aktuelle Situationen sind dann viel zu heftig. Der Zustand dauert dann so lange an, bis mir bewusst wird, dass "alte" Gefühle mit angesprungen sind und nicht der aktuellen Situation entsprechen. Wenn ich mir dies bewusst machen kann. Komme ich aus diesen Gefühlsflashbacks gut raus. Anfühlen tut sich dies für mich genau so , wie ihr das von den Neuro-Emotionen beschrieben habt. Ich finde es eine Interessante Parallel, obwohl der Grund und die Erklärung für dieses Gefühlsempfinden komplett anders ist.

        Lieben Gruß, Birke
        Diagnose: PTBS, rezidivierende Depression, DDNOS
        seid 12.2014 ambulante Verhaltenstherapie 2 x die Woche
        04./05.2015 6 Wochen Rehaklinik
        08.-10.2015 15 Wochen Psychosomatische Klinik
        seit 08.2015 für 2 Jahre Erwerbsunfähigkeitsrente
        03.2016 Wechsel der ambulanten Therapie zu einer Therapeutin mit Traumausbildung
        ab 18.05.2016 11 Wochen Traumaklinik
        seit dem Fortsetzung meiner ambulanten Traumatherapie

        Medikamente: 10.2015 4 Tage Zyprexa 1-0-1 10mg
        Akutmedikament Tavor beim Hausarzt deponiert - noch nie genommen
        selten genutzt Bachblüten Rescue Tropfen
        Monalinde
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Monalinde »

        Hallo Birke,

        auch dein Ansatz erscheint mir stimmig. Ich finde es bemerkenswert, dass es dir gelingt, den Grund für diese Emotionen zu erkennen und aus dem Chaos auszubrechen. Das ist wahrscheinlich der Beweis dafür, dass dieser Zustand nichts mit der Ursache von Neuroemotionen zu tun hat.

        Ich glaube, dass es auf jeden Fall wichtig ist, das unterscheiden zu können. Danke!

        Mona
        2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
        2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
        Diagnose: Angst und Depression

        Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
        Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
        Symptome:
        ( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
        Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
        Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

        2018:
        Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

        Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
        kugayama
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von kugayama »

        ich habe diesen Thread mit Interesse gelesen.
        Aber kann es auch dazu führen, daß jemand wirklich und wahrhaftig denkt, wenn er seine Seroquel- Dosis von 300 auf 200 gesenkt hat, daß er seinen Partner nicht mehr liebt? Dafür auch reale Ereignisse als Grund benennt? Liebe kann auch dann vergehen, wenn man keine Medikamente je genommen hat.
        Maxi71
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Maxi71 »

        Ich habe diesen Thread ebenfalls mit Interesse gelesen und kann allem aus eigener Erfahrung zustimmen. Was evtl. auftretende Trennungsgedanken angeht, möchte ich noch ergänzen, dass eine solche Erkrankung die Beziehung auf eine ziemliche Probe stellt und meiner Meinung nach tatsächlich eine Dynamik entstehen kann, welche die Liebe zu Erliegen bringt. So sieht sich speziell MEIN Partner nach wie vor eher als "Betreuer" (im KH wurde ihm nahe gelegt, mich zu "überwachen"). Nun, nachdem ich wieder einigermaßen im Tritt bin, kommt er aus dieser Rolle nicht mehr recht heraus, was ich oft als etwas demütigend empfinde. Beziehungen sind ja dynamisch und eine solche Erkrankung bzw. die Einnahme von NL kann da schon destruktiv wirken (in all ihrer Komplexität). Insofern sind evtl. nicht alles nur Neuro-Emotionen, sondern zum Teil tatsächlich reale Negativ-Entwicklungen.
        1.3.2010 - 1. Diagnosestellung F 20 (paranoid-halluzinatorische Schizophrenie) :zombie:

        1.3.2010-26.4.2010 in stationärer Behandlung

        Entlassungsmedikation:

        Solian (Amisulprid): 200-200-0mg
        Lorazepam (Tavor): 0-0-0,5mg
        Biperiden (Akineton ret.): 4-2-0mg
        Escitalopram (Cipralex): 10-0-0mg
        Pantoprazol: 0-0-20mg

        Während des stationären Aufenthaltes wurde auch Abilify eindosiert, von 5mg auf 15mg erhöht, was wegen starker innerer Unruhe, Antriebssteigerung, Getriebenheit, Nervosität und Gereiztheit bei latenter Suizidalität zurückgefahren wurde. Nach fraktionierter Beendigung der Einnahme von Abilify gingen diese Symptome zurück.

        31.5.2010-9.7.2010 tagesklinische Behandlung

        Entlassungsmedikation:

        Solian (Amisulprid): 100-200-300mg
        Biperiden (Akineton ret.): 2-0-0mg
        Escitalopram (Cipralex): 20-0-0mg
        Pantoprazol: 0-0-20mg

        Solian wird später auf Zeldox (Ziprasidon) gewechselt wegen starker Gewichtszunahme.

        Beginn des Absetzens:

        zuerst Akineton (keine Aufzeichung)
        danach Cipralex (keine Aufzeichung)

        ab 8.8.2014 Lamotrigin (1 Tag genommen, 1 Tag nicht, bis raus.)

        ab November 2014: Beginn des Absetzens Zeldox in kleinen und immer kleiner werdenden Schritten, am Ende als Suspension, um in Minischritten (1mg) absetzen zu können. Am 6.2.2016 letzte Dosis Zeldox = Einnahme aller Psychopharmaka beendet.

        Nach 12 Monaten erneut Symptome, nach 4 Wochen abwarten Besuch in der Klinik - Diagnose: 2ter Schub F 20. :zombie:

        Medikation: ab 23.3.2017-18.5.2017 Zeldox 20-0-20mg

        Wegen Sedierung und Ängsten Wechsel auf Abilify:

        19.5.2017 - 24.5.2017

        Zeldox (Ziprasidon): 0-0-20mg
        Abilify (Aripiprazol): 5-0-0mg

        25.5.2017 - aktuell

        Zeldox (Ziprasidon): 0-0-20mg
        Abilify (Aripiprazol): 10-0-0mg

        geplant ist eine Monotherapie mit Abilify: 15-0-0mg

        AKTUALISIERT am 6.3.2019

        seit März 2018

        Venlafaxin 75mg + Zeldox 20mg
        Venlafaxin Wochen später aufdosiert auf 111,5mg

        April 2018 3-wöchiger Klinikaufenthalt wegen massiver Ängste und damit verbundener Atemprobleme

        Juni 2018
        Zeldox aufdosiert auf 40mg (erneute Psychose) :zombie:

        Juli 2018 4-wöchiger Klinikaufenthalt

        Ab Herbst 2018 langsames Runterdosieren von Zeldox mit Suspension
        auf aktuell 27mg/tgl. sowie Venlafaxin von 111,5mg auf 75mg

        Februar 2019 Reduktion Venlafaxin
        von 75mg auf 37,5mg

        4. März 2019 Reduktion Venlafaxin
        von 37,5mg auf 0

        6. März 2019 wieder eindosieren Venlafaxin wegen starker Entzugssymptome
        kugayama
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von kugayama »

        Maxi71 hat geschrieben:Ich habe diesen Thread ebenfalls mit Interesse gelesen und kann allem aus eigener Erfahrung zustimmen. Was evtl. auftretende Trennungsgedanken angeht, möchte ich noch ergänzen, dass eine solche Erkrankung die Beziehung auf eine ziemliche Probe stellt und meiner Meinung nach tatsächlich eine Dynamik entstehen kann, welche die Liebe zu Erliegen bringt. So sieht sich speziell MEIN Partner nach wie vor eher als "Betreuer" (im KH wurde ihm nahe gelegt, mich zu "überwachen"). Nun, nachdem ich wieder einigermaßen im Tritt bin, kommt er aus dieser Rolle nicht mehr recht heraus, was ich oft als etwas demütigend empfinde. Beziehungen sind ja dynamisch und eine solche Erkrankung bzw. die Einnahme von NL kann da schon destruktiv wirken (in all ihrer Komplexität). Insofern sind evtl. nicht alles nur Neuro-Emotionen, sondern zum Teil tatsächlich reale Negativ-Entwicklungen.
        das ist auch meine Befürchtung, daß er sich nicht nur einbildet, mich nicht mehr zu lieben, und ihm irgendwann wieder einfällt, daß er mich doch noch liebt, sondern es tatsächlich so ist, daß die Liebe weg ist.
        Vieleicht möchtest du, Maxi, mal meinen Thread lesen und dort etwas dazu sagen?
        http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 35&t=11428

        Danke
        Maxi71
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Maxi71 »

        Liebe kugayama, ich habe dort diesen Post bereits eingestellt, als ich sah, dass es dort genau darum geht. Und eine Ergänzung zugefügt. Bei mir ist es aber so, dass die Beziehung noch "steht", evtl., weil ich keine 20 mehr bin ;-) und schon ein paar Beziehungen hinter mir habe, also weiß, wie kostbar die Liebe ist. Man kann meiner Meinung nach immer daran arbeiten, zu einem neuen guten Stand zurück zu kehren, wenn man es ernst meint miteinander. Und auch der "Psychotiker" kann und muss an sich arbeiten, nicht nur der "Gesunde". Nur so bleibt es fair. Wir schreiben weiter in Deinem Thread, ok!?

        Maxi
        1.3.2010 - 1. Diagnosestellung F 20 (paranoid-halluzinatorische Schizophrenie) :zombie:

        1.3.2010-26.4.2010 in stationärer Behandlung

        Entlassungsmedikation:

        Solian (Amisulprid): 200-200-0mg
        Lorazepam (Tavor): 0-0-0,5mg
        Biperiden (Akineton ret.): 4-2-0mg
        Escitalopram (Cipralex): 10-0-0mg
        Pantoprazol: 0-0-20mg

        Während des stationären Aufenthaltes wurde auch Abilify eindosiert, von 5mg auf 15mg erhöht, was wegen starker innerer Unruhe, Antriebssteigerung, Getriebenheit, Nervosität und Gereiztheit bei latenter Suizidalität zurückgefahren wurde. Nach fraktionierter Beendigung der Einnahme von Abilify gingen diese Symptome zurück.

        31.5.2010-9.7.2010 tagesklinische Behandlung

        Entlassungsmedikation:

        Solian (Amisulprid): 100-200-300mg
        Biperiden (Akineton ret.): 2-0-0mg
        Escitalopram (Cipralex): 20-0-0mg
        Pantoprazol: 0-0-20mg

        Solian wird später auf Zeldox (Ziprasidon) gewechselt wegen starker Gewichtszunahme.

        Beginn des Absetzens:

        zuerst Akineton (keine Aufzeichung)
        danach Cipralex (keine Aufzeichung)

        ab 8.8.2014 Lamotrigin (1 Tag genommen, 1 Tag nicht, bis raus.)

        ab November 2014: Beginn des Absetzens Zeldox in kleinen und immer kleiner werdenden Schritten, am Ende als Suspension, um in Minischritten (1mg) absetzen zu können. Am 6.2.2016 letzte Dosis Zeldox = Einnahme aller Psychopharmaka beendet.

        Nach 12 Monaten erneut Symptome, nach 4 Wochen abwarten Besuch in der Klinik - Diagnose: 2ter Schub F 20. :zombie:

        Medikation: ab 23.3.2017-18.5.2017 Zeldox 20-0-20mg

        Wegen Sedierung und Ängsten Wechsel auf Abilify:

        19.5.2017 - 24.5.2017

        Zeldox (Ziprasidon): 0-0-20mg
        Abilify (Aripiprazol): 5-0-0mg

        25.5.2017 - aktuell

        Zeldox (Ziprasidon): 0-0-20mg
        Abilify (Aripiprazol): 10-0-0mg

        geplant ist eine Monotherapie mit Abilify: 15-0-0mg

        AKTUALISIERT am 6.3.2019

        seit März 2018

        Venlafaxin 75mg + Zeldox 20mg
        Venlafaxin Wochen später aufdosiert auf 111,5mg

        April 2018 3-wöchiger Klinikaufenthalt wegen massiver Ängste und damit verbundener Atemprobleme

        Juni 2018
        Zeldox aufdosiert auf 40mg (erneute Psychose) :zombie:

        Juli 2018 4-wöchiger Klinikaufenthalt

        Ab Herbst 2018 langsames Runterdosieren von Zeldox mit Suspension
        auf aktuell 27mg/tgl. sowie Venlafaxin von 111,5mg auf 75mg

        Februar 2019 Reduktion Venlafaxin
        von 75mg auf 37,5mg

        4. März 2019 Reduktion Venlafaxin
        von 37,5mg auf 0

        6. März 2019 wieder eindosieren Venlafaxin wegen starker Entzugssymptome
        Harald33
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Harald33 »

        Auch ich habe diese Neuroemotionen seit meinem Wirr warr an Medis und Entzugserscheinungen.
        Was mir im Moment stark zu schaffen macht ist das Selbstwertgefühl.......an Tagen wo ich weniger Absetzsymptome habe ist mein Selbstwertgefühl ok wenn auch nicht mehr groß aber an Tagen wo ich Entzugserscheinungen habe ist mein Selbstwert gleich 0.
        Ich verstehe im Moment nicht ob mein Selbstwert so stark gelitten hat durch die seit fast 9 Monaten andauernden Absetzsymptome oder aber es sich nur um sogenannte Neuroemotionen handelt. Es scheint mir komisch dass sich das normale Selbstwertgefühl von Tag zu Tag ändern kann deswegen tippe ich auf Neuroemotionen. Habe auch gemerkt dass wenn ich darüber nachdenke ich nicht wirklich einen psychischen Auslöser dafür finde.
        Ich hoffe dass sich diese Emotionen wieder von selbst legen und versuch mich dadurch nicht noch mehr runterziehen zu lassen.

        Liebe Grüße Harald
        VORSICHT BEIM ZU SCHNELLEM ABSETZSCHRITTEN VON PAROXETIN, DIE SYMPTOME KOMMEN MIT MONATEN VERSPÄTUNG IN EXTREMEN AUSMAß, MEDIKAMENTENWECHSEL MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER DENN ES FUNKTIONIERT EINFACH NICHT, MÖCHTE NICHT DASS IHR DAS SELBE DURCHMACHEN MÜSST WIE ICH DENN ES IST EIN SPIEL MIT LEBEN UND TOD!

        Paroxetin seit 18 Jahren alle Absetzversuche gescheitert!!!!!! Wahrscheinlich alle zu schnell bzw. zu große Schritte aber hinterher ist man immer schlauer ;-)

        Seit 01.11.2015 fliegender wechsel auf 60 mg Cymbalta----- Paroxetin 0mg

        28.12.2015 Cymbalta hat nicht gewirkt nur Nebenwirkungen und nun extreme Absetzerscheinungen von Paroxetin
        zurück zu Paroxetin 20mg cymbalta 0mg hoffentlich geht es gut

        Totaler Absturz: extreme Unruhe nicht aushaltbar, absolut Schlaflos Nächtelang, starke Ängste unbegründeter Natur,
        Starke Depression bis zur Bettlägrigkeit,

        02.01.2016-19.01.2016 ein wilder Mischmasch an Medikamenten, unregelmäßige Einnahme von Flurazepam und
        Diazepam, fixe Einnahme von Paroxetin und 2x 25 mg Quentiapin

        Medikation seit 03.02

        20 mg Paroxetin, 25 quentiapin morgens, 25 quentiapin abends, Umstellung auf Diazepam 1,6 mg täglich
        +Absetzplan festgelegt für Diazepam!
        Schock hatte teilweise 25 mg Diazepam im Blut :zombie:

        10.02 Diazepam auf 0,8 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
        16.02 Diazepam auf 0,6 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
        19.02 Diazepam auf 0,4 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
        21.02 letzte Diazepameinnahne 0,4 mg dann Schluß
        Quentiapin von 50 auf 25 mg reduziert

        01.03.2016 9 Tage ohne Diazepam, keine Absetzerscheinungen ich denke ich habs geschafft :party2:
        9 Tage seit reduktion von Quentiapin, merke keine Absetzerscheinungen und die Tagesmüdigkeit hat sich
        gebessert.
        10.03.2016 quetiapin auf 0 reduziert, gleichzeitie Antibiotikaeinnahme Augmentin

        20.03.2016 beginnende Kreislaufprobleme, niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag, ortostatische Hypotonie beim Aufstehen mit Herzrasen
        vermehrt innere Unruhe daraus resultierende Angst usw.
        25.03.2016 wiedereinnahme von Quetiapin 12,5 mg morgens und 12,5 mg abends, Symptome bessern sich sind aber nach wie vor vorhanden.
        29.03.2016 zurück auf Quetiapin morgens 25mg und abend 25mg
        Symptome bessern sich langsam allerdings starke Müdigkeit als Nebenwirkung von Quetiapin

        Aktuelle Medikation 03,04,2016

        Paroxetin 20mg werde ich vorerst so weiternehmen bis ich das Quetiapin los bin
        Umstieg auf Wasserlösmethode und für Quetiapin, Morgens 12,5 mg , Mittags 12,5 mg, Abends 25 mg
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Murmeline »

        LinLina hat geschrieben:

        Ja klar ist eigentlich alles "Neuro" :D :o :P da hast du recht denke ich. Der Name hat sich so etabliert, das ist kein "Fachbegriff" sondern etwas, das vielen Betroffenen hilft manche dinge besser einzuordnen. Es geht auch eher um die Wahrnehmung dieser Gefühle, als nicht zu der "normalen" Persönlichkeit zugehörig, und nicht der aktuellen Situation "angemessen" oder auch nicht aus früheren Situation bekannt.

        Also wenn ich z.b. beim Absetzen plötzlich große Wut und Agression habe, obwohl das sonst gar nicht meine Art ist und es auch keinen Angemessenen Auslöser gibt.

        Letztlich muss jeder für sich selbst einordnen welche Gefühle man als sogenannte "Neuroemotion" einordnet. Manchmal bedeutet das auch einfach nur, dass Gefühle als viel zu heftig und unkontrollierbar wahrgenommen werden.

        Das ist ja auch logisch dass sowas passiert, wenn man so stark unter Stress ist, und z.b. beim Benzo-Entzug die inhibierende Wirkung nachlässt, und plötzlich verschieden Hirnregionen eine verstärkte/abweichende Aktivität erfahren.

        Bei mir ist es z.b. seit dem Absetzen manchmal so, dass ich plötzlich starke Schuldgefühle habe, einfach so. Oder z.b. weil ich ein Wort hier im Forum falsch geschrieben habe und das erst hinterher bemerke :o :shock: das fühlt sich dann an, als hätte ich was ganz schlimmes gemacht, und müsste jetzt sofort im Boden versinken, also völlig übertrieben.

        Vielleicht hatte ich das auch schon immer, und jetzt fallen die Verdrängungsmechanismen weg, keine Ahnung, es ist jedenfalls für mich so seltsam dass ich es gar nicht richtig ernst nehmen kann und mir denke "ok, das macht mein komisches Hirn gerade, das ist nicht angemessen".
        http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 43#p141943
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        Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

        Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von Murmeline »

        Katharina hat geschrieben:

        Für mich sind Neuroemotionen "falsche" Gefühle, Gefühle die ich als unangemessen und sich mir aufgedrängte Gefühle, plötzliches Ungedudiwerden, Weinen wenn ich sonst nicht weine, Pessimismus den ich sonst nie habe, Zweifelgefühle, Gefühle die nicht zu mir passen u mir den Tag verderben, ganz schlimm : null-Gefühle;
        http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 51#p141951
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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von gelblack »

        https://npanth.wordpress.com/2012/07/02 ... ithdrawal/

        Liebe Foris :D :D

        Ich habe mich mal auf die Suche im www nach einer, für mich stimmigen Erklärung, von Neuroemotionen begeben. Ich habe den Bericht von James Heaney "Dealing with anger during withdrawal" eingestellt. Mir war wichtig, dass der Aspekt der Wut, neben Scham und Trauer, betrachtet wird. Und das tut er sehr gut, wie ich finde. Neuroemotionen als Amplifier oder Verstärker von psychischen Emotionen (alter oder neuer Themen). Aufschlussreich finde ich, dass es keinen emotionalen Trigger bedarf. Neuroemotionen, erzeugt vom gereizten ZNS, sind einfach da und verstärken psychische Sachverhalt enorm. Aber lest selbst ... Altostrata hat im Anhang noch ein eigenes und mehrere Statements von Betroffenen angehängt.

        Liebe Grüsse
        gelblack
        Leidgeplagter von neuroemotionaler Wut :evil: :evil:
        [spoil]Anpassungsstörung mit Aufnahme Krisenintervention in 05.2012
        Tavor, Neuroleptika und eindosieren von Venlafaxin während Klinikaufenthalts
        Absetzen von Tavor während Klinikaufenthalts
        Entlassung mit Venlaflaxin und Olanzapin
        - Ausschleichen Olanzapin da. Ende 2013 unter ärztlicher Aufsicht
        - Reduktion Venla von 75mg auf 37,5mg unter ärztlicher Aufsicht
        - Reduktion Venla Januar 2015 von 37,5mg auf 18,5mg nach Rücksprache mit Arzthelferin
        - ca. 3 Wo später Februar 2015 Reduktion auf "0" / Kalt abgesetzt

        Ca. 6 Wochen keine Probleme / dann Absetzsymptome in unterschiedlicher Ausprägung.
        Starker Schwindel, Brainzaps, depressiv, traurig, Suizidgedanken ... später Grübelzwang (einmal), Panikattacke (2mal im Ansatz) / Versuch von Eindosieren nach intensiven Recherchen im Forum seit 25.06.2015
        Absetzsymptome vor Eindosieren - schlechte Nächte abwechselnd mit gutem Schlaf, leichte Brainzaps morgens, Spannungskopfschmerz, Tinnitus, Aggression, Gewaltfantasien, Tendenz zum Grübelzwang ...
        Start Eindosieren Venlafaxin am 25.06.2015

        - 2mg 25.6.2015
        - 1mg 26.6. / trockene Augen, leichter Kopfschmerz, leicht depressiv, leicht schwammiges Gefühl in den Beinen, Zischen in den Ohren / Fazit: leichte Besserung zum 24.6.
        - 2mg 27.6.
        - 2mg 28.6.
        - 2mg 29.6. sehr durchlässig hinsichtlich Emotionen, Aggressionen, Tinnitus reduziert, frustriert
        - 4mg 4.7. Erhöhung der Dosis da keine Besserung der Absetzsymptome
        - 4mg 12.7. sehr emotional und aggressiv, Zischen im Kopf, Dosis erhöhen?!
        - 6mg 13.7. Dosiserhöhung wegen Grübelzwang, zermürbend
        - 6mg 18.7. leichte Brainzaps, körperliche Unruhe mit Spannungskopfschmerz, Tinnitus, emotional, Aggression
        - 6mg 25.7. Verbesserung, alle Symptome da, aber abgeschwächt ... die Wohlfühldosis??, 1mg on top; 7mg
        - 7mg 25.7.
        - 7mg 2.8. Spannungskopfschmerz, Tinnitus, Aggressionen, Unruhe ... Wohlfühldosis??
        - 10mg 2.8. Dosiserhöhung :cry:
        - 10mg 7.8. an der Wohlfühldosis gekratzt, guten Nachmittag gehabt
        - 10mg 8.8. Symptome da; Kopfschmerzen, Tinnitus, Gewaltfantasien
        - 10mg 9.8.
        - 10mg 13.8. Symptome abgeschwächt, Dosis nachgerechnet ... 10mg war gerundet // tatsächlich sind es ca. 9,6mg
        - 8,6mg 25.9. Dosisreduktion
        - 8,0mg 27.10. Reduktion
        - 7,4mg 28.11. Reduktion Aggression, Grübelzwang noch präsent

        - 6,45mg 3.01.2016 Reduktion fühle mich ziemlich stabil
        - 6,25mg 22.02. ziemlich stabil
        - 6,00mg 5.03. micro tapering start
        - 5,50mg 30.03. morgens Symptome, Zischen, Kopfschmerzen ... Cortisolausschüttung ?!
        - 5,10mg 23.05. fühle mich ziemlich stabil
        - 4,50mg 26.06.
        - 4,00mg 31.07.
        - 3,60mg 01.09.
        - 3,20mg 11.10. schlechter Schlaf, Neuroaggressionen als Dauererscheinung
        - 2,70mg 15.11.
        - 2,26mg 25.12.

        - 2,17mg 10.01.2017 mäßiger Schlaf, Wut präsent
        - 1,83mg 28.01. unruhiger Schlaf, Harndrang, Wut moderat
        - 1,74mg 17.02. unverändert, vor allem nach moderaten Sport
        - 1,45mg 05.03. morgendliches Cortisol hoch, Zwangsgedanken, gereizt
        - 1,18mg 05.04. Symptome unverändert, aber moderat
        - 0.9mg 22.05. Symptome gleichbleibend
        - 0,6mg 03.07.
        - 0,3mg 14.08. Zielgerade
        - 0,0mg 25.09.2017 game over[/spoil]

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        Re: Neuro-Emotionen beim Absetzen

        Beitrag von LinLina »

        Hallo Gelblack,

        vielen Dank für den Link, das hört sich sehr interessant an :-) Vielleicht eine Übersetzung wert?

        lg Lina

        Die auch von Neuro-Wut und Neuro-Agression geplagt ist, meine Glas-Zimmertür hat das nicht lang überlebt :D :o :cry: :shock:
        Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

        Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

        Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
        Antworten