Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
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Muck
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo von Muck
Ich bekam Citalopram letztendlich weil ich durch Magenbluten kein Eisen mehr im Körper
hatte. Täglich einen Puls von120bis 130 Tag und Nacht.
Zu dieser Zeit war mein Mann sechs Wochen in einer Kur.Ich war mit meiner damals schon kranken Mutter und zwei Hunden allein.Mein Hausarzt,der sich immer sehr viel Mühe mit mir und all meinen Ängsten gemacht hat war wohl diesmal
überfordert.
* weiblich
* ca 15 Jahre mal mehr mal weniger.
*Ich wurde je immer in all den Jahren über PP informiert.Deswegen habe ich mich ja auch so lange geweigert.
*Körperliche Ursachen wurden regelmäßige abgeklärt. Leider in diesem Fall nicht vernünftig.
Eisentabletten hätten wohl gereicht. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich sofort nach kurzer Zeit wieder ausgeschlichen.
*Meine Diagnose war seit Jahren eine Somatisierungsstörung,Generalisierte Angststörung .
*Mir wurde zu eine Therapie geraten,schon lange vor Citalopram.Welche ich auch über mehrere Jahre gemacht habe.
Grüße von Muck
Ich bekam Citalopram letztendlich weil ich durch Magenbluten kein Eisen mehr im Körper
hatte. Täglich einen Puls von120bis 130 Tag und Nacht.
Zu dieser Zeit war mein Mann sechs Wochen in einer Kur.Ich war mit meiner damals schon kranken Mutter und zwei Hunden allein.Mein Hausarzt,der sich immer sehr viel Mühe mit mir und all meinen Ängsten gemacht hat war wohl diesmal
überfordert.
* weiblich
* ca 15 Jahre mal mehr mal weniger.
*Ich wurde je immer in all den Jahren über PP informiert.Deswegen habe ich mich ja auch so lange geweigert.
*Körperliche Ursachen wurden regelmäßige abgeklärt. Leider in diesem Fall nicht vernünftig.
Eisentabletten hätten wohl gereicht. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich sofort nach kurzer Zeit wieder ausgeschlichen.
*Meine Diagnose war seit Jahren eine Somatisierungsstörung,Generalisierte Angststörung .
*Mir wurde zu eine Therapie geraten,schon lange vor Citalopram.Welche ich auch über mehrere Jahre gemacht habe.
Grüße von Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)
1. Symptome
Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz
Diagnose
Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen
Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)
2. Medikation
Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg
u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));
3. Zusätzliches
Keine
Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)
4. BieherigevAbsetzversuche
Mein erster
Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)
5. Absetzverlauf
Siehe Punkt 6
1. Symptome
Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz
Diagnose
Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen
Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)
2. Medikation
Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg
u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));
3. Zusätzliches
Keine
Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)
4. BieherigevAbsetzversuche
Mein erster
Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)
5. Absetzverlauf
Siehe Punkt 6
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LenaLena
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo,
Ich finde die Umfrage etwas schwierig zu beantworten. Ich erkläre es mal an meinem Beispiel, bin aber sicher, dass es auch andere betrifft.
Mir wurde gespiegelt, dass ich "eine psychische Störung" hätte. Allerdings wurde es nie gezielt ausgesprochen, also eine klare Diagnose habe ich nie bekommen, und mir wurde auch nie gesagt, warum die Ärzte was denken, warum ich Antidepressiva in die Hand gedrückt bekommen haben (außer halt: Damit gehen die Panikattacken weg). Von dem, was die Ärzte sagten, habe ich dann selbst erraten bzw. recherchiert, dass sie denken, ich hätte eine Angststörung irgendeiner Art, also eine psychische Störung.
Ich hatte damals keine Ahnung von diesem gesamten Thema, und somit kann ich nur heute rückblickend sagen:
=> Es war maximal eine Überforderung/Krise, es kam in dem Augenblick in meinem Leben einfach zu viel zusammen, und es gab keinen, mit dem ich drüber reden hätte können (eine Therapie wäre perfekt gewesen, aber trotz Nachfragen wurde mir ja nur gesagt, das sei hier in Österreich "schwierig und teuer").
=> Der zweite Aspekt, auf den ich erst in den letzten Jahren draufgekommen bin, ist, dass schon diese Panikattacken gar nicht mental/psychisch ausgelöst waren, sondern von Medikamenten, also chemisch.
Als ich dem Hausarzt erstmals sagte, dass ich mich überfordert und müde fühlte (eigentlich deshalb, weil ich meine Blutwerte bei ihm testen lassen wollte), gab er mir nämlich eine Schachtel Trittico in die Hand. Ich kann mich noch erinnern, da war ein wunderschönes Bild von einer Sonnenblume vor blauem Himmel drauf. Er meinte, wenn es mir schlecht ginge, solle ich bedarfsweise (!!!) halt mal eine Tablette nehmen. Ich wäre nie im Leben drauf gekommen, dass das Psychopharmaka sind.
Ich kann mich danach an nix erinnern, aber ich habe inzwischen die Schachtel wiedergefunden und es haben ein paar Tabletten gefehlt. Ich dürfte sie also ein paar Mal genommen und dann wieder weggelassen haben. Direkt danach bekam ich aus dem Nichts schwere Panikattacken/künstliche Angstzustände. Ohne Verbindung zu einem Gedanken, einem Gefühl, einer Situation. Speziell auch nachts. Zustände, wie ich sie mittlerweile aus dem Entzug nach Null von Antidepressiva kenne.
Bis vor kurzer Zeit dachte ich, diese Zustände wären halt eben aus "mir" gekommen, aus meiner Psyche, und das hätte behandelt gehört. Mittlerweile bin ich sicher, dass das Trittico das ausgelöst hat. Durch diese Zustände und die Hilflosigkeit, nicht zu wissen, was gerade mit mir passiert (nachts war ich ja auch ganz alleine) hat sich eine "Angst vor der Angst" aufgebaut, also in diesem Falle eine Angst vor diesen Attacken, die meinen Körper und mein Gehirn aus dem Nichts überfallen.
Und das war der Beginn. Nachdem ich das ein halbes Jahr hatte und meinen Alltag nicht mehr gut ausüben konnte (aber musste), ging ich zum Arzt - und wurde dagegen mit SSRI behandelt.
Nun zu den Fragen:
Zu den Alternativen wie Therapie gibt es in Österreich leider nur zu sagen, dass die Kasse nur einen extrem kleinen Teil übernimmt und man es sich somit leisten können muss. Ich, mit Anfang 20, in der Berufsausbildung in einer fremden Stadt weit weg von Zuhause, ohne Eltern oder sonstige Unterstützung, konnte das eben nicht. Ganz ein großer Fail im Gesundheitssystem.
LG Lena
Ich finde die Umfrage etwas schwierig zu beantworten. Ich erkläre es mal an meinem Beispiel, bin aber sicher, dass es auch andere betrifft.
Mir wurde gespiegelt, dass ich "eine psychische Störung" hätte. Allerdings wurde es nie gezielt ausgesprochen, also eine klare Diagnose habe ich nie bekommen, und mir wurde auch nie gesagt, warum die Ärzte was denken, warum ich Antidepressiva in die Hand gedrückt bekommen haben (außer halt: Damit gehen die Panikattacken weg). Von dem, was die Ärzte sagten, habe ich dann selbst erraten bzw. recherchiert, dass sie denken, ich hätte eine Angststörung irgendeiner Art, also eine psychische Störung.
Ich hatte damals keine Ahnung von diesem gesamten Thema, und somit kann ich nur heute rückblickend sagen:
=> Es war maximal eine Überforderung/Krise, es kam in dem Augenblick in meinem Leben einfach zu viel zusammen, und es gab keinen, mit dem ich drüber reden hätte können (eine Therapie wäre perfekt gewesen, aber trotz Nachfragen wurde mir ja nur gesagt, das sei hier in Österreich "schwierig und teuer").
=> Der zweite Aspekt, auf den ich erst in den letzten Jahren draufgekommen bin, ist, dass schon diese Panikattacken gar nicht mental/psychisch ausgelöst waren, sondern von Medikamenten, also chemisch.
Als ich dem Hausarzt erstmals sagte, dass ich mich überfordert und müde fühlte (eigentlich deshalb, weil ich meine Blutwerte bei ihm testen lassen wollte), gab er mir nämlich eine Schachtel Trittico in die Hand. Ich kann mich noch erinnern, da war ein wunderschönes Bild von einer Sonnenblume vor blauem Himmel drauf. Er meinte, wenn es mir schlecht ginge, solle ich bedarfsweise (!!!) halt mal eine Tablette nehmen. Ich wäre nie im Leben drauf gekommen, dass das Psychopharmaka sind.
Ich kann mich danach an nix erinnern, aber ich habe inzwischen die Schachtel wiedergefunden und es haben ein paar Tabletten gefehlt. Ich dürfte sie also ein paar Mal genommen und dann wieder weggelassen haben. Direkt danach bekam ich aus dem Nichts schwere Panikattacken/künstliche Angstzustände. Ohne Verbindung zu einem Gedanken, einem Gefühl, einer Situation. Speziell auch nachts. Zustände, wie ich sie mittlerweile aus dem Entzug nach Null von Antidepressiva kenne.
Bis vor kurzer Zeit dachte ich, diese Zustände wären halt eben aus "mir" gekommen, aus meiner Psyche, und das hätte behandelt gehört. Mittlerweile bin ich sicher, dass das Trittico das ausgelöst hat. Durch diese Zustände und die Hilflosigkeit, nicht zu wissen, was gerade mit mir passiert (nachts war ich ja auch ganz alleine) hat sich eine "Angst vor der Angst" aufgebaut, also in diesem Falle eine Angst vor diesen Attacken, die meinen Körper und mein Gehirn aus dem Nichts überfallen.
Und das war der Beginn. Nachdem ich das ein halbes Jahr hatte und meinen Alltag nicht mehr gut ausüben konnte (aber musste), ging ich zum Arzt - und wurde dagegen mit SSRI behandelt.
Nun zu den Fragen:
- Bist Du männlich oder weiblich?
- Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
- Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
- Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
- Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
- Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Zu den Alternativen wie Therapie gibt es in Österreich leider nur zu sagen, dass die Kasse nur einen extrem kleinen Teil übernimmt und man es sich somit leisten können muss. Ich, mit Anfang 20, in der Berufsausbildung in einer fremden Stadt weit weg von Zuhause, ohne Eltern oder sonstige Unterstützung, konnte das eben nicht. Ganz ein großer Fail im Gesundheitssystem.
LG Lena
► Text zeigen
Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PWS (PROTRAHIERTES ENTZUGSSYNDROM) seit August 2017.
Genesung ab Mai/Juni 2021 durch DNRS (Dynamic Neural Retraining System, ein Gehirn-Retrainings-Programm für chronische Erkrankungen), seitdem vollständig gesund und voll im Leben!
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041
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catalina1
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo Forum,
Bist Du männlich oder weiblich
weiblich.
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
einige Jahre, hat sich dann verschlechtert.
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
eine halbe Stunde.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
nein.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
ich wäre ja schon immer leicht depressiv wurde mir gesagt wegen meiner Epilepsie.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
mir wurden regelmäßige Gespräche bei der Neurologin/Psychiaterin angeboten. Das habe ich auch wahrgenommen, doch die Gespräche haben mir nicht gut getan, weil sie nicht an das/die Probleme herangegangen sind.
wurdest Du über das Medikament genauer informiert (Nebenwirkungen und Absetzen, Dosierung)
Nein, ich wurde nicht darüber informiert, nachdem ich es kurz eingenommen habe und so viele Nebenwirkungen hatte, wurde mir gesagt, da muss jeder durch, es wird schon besser. Nachdem es mir aber schon länger schlecht ging , habe ich mich da durchgequält.
Dann habe ich den Neurologen/Psychiater gewechselt, weil die Gespräche mich gequält haben.
Der neue Neurologe/Psychiater hat sich Zeit genommen und mit mir geredet und auch sofort gesagt, ich brauche eine Psychotherapie. Er hat mir aber auch sofort Citalopram weiter verschrieben. Aber er hat mich auch nicht aufgeklärt über die Risiken der Antidepressiva-Einnahme und das Absetzen. Nur zwischendurch hat er zu mir gesagt, wenn ich mich besser fühle, könnte ich versuchen, die Dosis zu halbieren. Das habe ich dann auch getan, also einfach die Dosis halbiert. Nach kurzer Zeit wurde ich aber wieder depressiv und ich bin auf die volle Dosis umgestiegen. Meist im Sommer habe ich die Dosis halbiert und im Winter dann wieder die volle Dosis.
Habe mir selbst einen Therapeuten gesucht, musste auf die Therapie aber ein halbes Jahr warten. Hätte ich sofort eine Psychotherapie bekommen, wären die Medikamente nicht nötig gewesen. Die Therapie hat mir sehr gut getan.
Bist Du männlich oder weiblich
weiblich.
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
einige Jahre, hat sich dann verschlechtert.
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
eine halbe Stunde.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
nein.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
ich wäre ja schon immer leicht depressiv wurde mir gesagt wegen meiner Epilepsie.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
mir wurden regelmäßige Gespräche bei der Neurologin/Psychiaterin angeboten. Das habe ich auch wahrgenommen, doch die Gespräche haben mir nicht gut getan, weil sie nicht an das/die Probleme herangegangen sind.
wurdest Du über das Medikament genauer informiert (Nebenwirkungen und Absetzen, Dosierung)
Nein, ich wurde nicht darüber informiert, nachdem ich es kurz eingenommen habe und so viele Nebenwirkungen hatte, wurde mir gesagt, da muss jeder durch, es wird schon besser. Nachdem es mir aber schon länger schlecht ging , habe ich mich da durchgequält.
Dann habe ich den Neurologen/Psychiater gewechselt, weil die Gespräche mich gequält haben.
Der neue Neurologe/Psychiater hat sich Zeit genommen und mit mir geredet und auch sofort gesagt, ich brauche eine Psychotherapie. Er hat mir aber auch sofort Citalopram weiter verschrieben. Aber er hat mich auch nicht aufgeklärt über die Risiken der Antidepressiva-Einnahme und das Absetzen. Nur zwischendurch hat er zu mir gesagt, wenn ich mich besser fühle, könnte ich versuchen, die Dosis zu halbieren. Das habe ich dann auch getan, also einfach die Dosis halbiert. Nach kurzer Zeit wurde ich aber wieder depressiv und ich bin auf die volle Dosis umgestiegen. Meist im Sommer habe ich die Dosis halbiert und im Winter dann wieder die volle Dosis.
Habe mir selbst einen Therapeuten gesucht, musste auf die Therapie aber ein halbes Jahr warten. Hätte ich sofort eine Psychotherapie bekommen, wären die Medikamente nicht nötig gewesen. Die Therapie hat mir sehr gut getan.
58 J. , weibl.
1975 Epilepsie , seitdem Carbamazepin.
2011- 2013 L-Thyroxin
2002 Diagnose Depression, 1. Antidepressiva-Einnahme Citalopram,Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.
2 x Psychotherapie.
2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.
2015 Escitalopram reduziert, Juli 2015 auf null.
Es ging mir total schlecht, einige Wochen. Gleichzeitig auch Carbamazepin gewechselt.
4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.
3/2017 7,5 mg Escitalopram.
Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen, Ischiasbeschwerden.
10/2017 5 mg Escitalopram
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen
Absetzsymptome: total verstopfte Nase und Nießen. Schwindel wenig, Allergiespray hilft nicht.
23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.
14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.
1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen
9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.
3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.
- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen
13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang , laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende Augen.
12
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen. Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv, schlechter Schlaf, Hitzewallung
27.6.19 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel, halbiert, extrem niedriger Blutdruck
28.6.19 0 Escitalopram
3.6.19 bis 28.4.2020 depressiv, müde, Magenschmerzen, schlechte Träume, übel, schlechter Schlaf, verstopfte Nase, verspannter Nacken, ständig Rauschen im Kopf, Fremdempfinden. Lymphknoten vergrößert. Husten.
Nackenverspannungen. Allergie.
29.4.20 epileptischer Anfall
sehr erschöpft,niedergeschlagen,habe Enalapril wegen erhöhtem Blutdruck bekommen, Reizhusten.Enalapril wieder abgesetzt weil extrem niedriger Blutdruck,Magenschmerzen,totale Appetitlosigkeit,Übel, Schwindel. RR jetzt 138/71.Rauschen im Kopf.Übelkeit.
25.5.2020 Die ganze Absetzwelle ist heute vorbei.
7.6.2020 schlafe schlecht , nehme kurzzeitig Melatonin. Sodbrennen wenig, Übelkeit.
24.7.2020 Schwindel, starke Erschöpfung.
20.09.2020 Schlaf gut. Haarausfall, Stimmungsschwankungen. Verstopfte Nase, 1-2 Tage Erkältungssymptome.
10.11.20 Blutdruck hoch, Nase verstopft, Reizhusten, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, übel
seit 1 Woche Amlodipin,vertrage ich gut
14.11.2020: Blutdruck normal, Tinitus
07.01.2021 Übelkeit, Magendruck, müde, schlechter Schlaf, Stimmungsschwankungen, Reizhusten weg.
1975 Epilepsie , seitdem Carbamazepin.
2011- 2013 L-Thyroxin
2002 Diagnose Depression, 1. Antidepressiva-Einnahme Citalopram,Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.
2 x Psychotherapie.
2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.
2015 Escitalopram reduziert, Juli 2015 auf null.
Es ging mir total schlecht, einige Wochen. Gleichzeitig auch Carbamazepin gewechselt.
4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.
3/2017 7,5 mg Escitalopram.
Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen, Ischiasbeschwerden.
10/2017 5 mg Escitalopram
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen
Absetzsymptome: total verstopfte Nase und Nießen. Schwindel wenig, Allergiespray hilft nicht.
23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.
14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.
1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen
9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.
3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.
- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen
13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang , laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende Augen.
12
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen. Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv, schlechter Schlaf, Hitzewallung
27.6.19 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel, halbiert, extrem niedriger Blutdruck
28.6.19 0 Escitalopram
3.6.19 bis 28.4.2020 depressiv, müde, Magenschmerzen, schlechte Träume, übel, schlechter Schlaf, verstopfte Nase, verspannter Nacken, ständig Rauschen im Kopf, Fremdempfinden. Lymphknoten vergrößert. Husten.
Nackenverspannungen. Allergie.
29.4.20 epileptischer Anfall
sehr erschöpft,niedergeschlagen,habe Enalapril wegen erhöhtem Blutdruck bekommen, Reizhusten.Enalapril wieder abgesetzt weil extrem niedriger Blutdruck,Magenschmerzen,totale Appetitlosigkeit,Übel, Schwindel. RR jetzt 138/71.Rauschen im Kopf.Übelkeit.
25.5.2020 Die ganze Absetzwelle ist heute vorbei.
7.6.2020 schlafe schlecht , nehme kurzzeitig Melatonin. Sodbrennen wenig, Übelkeit.
24.7.2020 Schwindel, starke Erschöpfung.
20.09.2020 Schlaf gut. Haarausfall, Stimmungsschwankungen. Verstopfte Nase, 1-2 Tage Erkältungssymptome.
10.11.20 Blutdruck hoch, Nase verstopft, Reizhusten, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, übel
seit 1 Woche Amlodipin,vertrage ich gut
14.11.2020: Blutdruck normal, Tinitus
07.01.2021 Übelkeit, Magendruck, müde, schlechter Schlaf, Stimmungsschwankungen, Reizhusten weg.
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Waldmeister
- Beiträge: 7
- Registriert: 11.10.2020 17:09
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Bist Du männlich oder weiblich? weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? im Vorfeld ca 2 Jahre
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? 5MIN
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? nein
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") genau so
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? nein
Waldmeister
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? im Vorfeld ca 2 Jahre
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? 5MIN
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? nein
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") genau so
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? nein
Waldmeister
Zuletzt geändert von Oliver am 18.10.2020 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung repariert
Grund: Formatierung repariert
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Ich beantworte die Fragen für meine Frau.
b.)Wie lange hast du schon einen Leidensdruck gehabt wegen dem du zum Arzt gegangen bist?
1 Woche, Erschöpfung und Weinen, Angst, Einweisung ins Krankenhaus.
C.) Wie lange waren die Untersuchungen und das Gespräch das zur Verschreibung geführt hat?
Keine Untersuchungen, Gespräch nach ca. 3 Wochen im KH in Richtung Depression, nur Infusionen, dann Umstellung auf Tabletten Fluoxetin 20mg, Diagnose im Entlassungsbrief vom KH, keinerlei Gespräch nach der Entlassung bzgl. Depression auch nachher vom Hausarzt keinerlei Info.
d.) Wurdest du über Alternativen (Therapien) und übr Risken aufgeklärt?
Nein, kein Gespräch in diese Richtung.
b.)Wie lange hast du schon einen Leidensdruck gehabt wegen dem du zum Arzt gegangen bist?
1 Woche, Erschöpfung und Weinen, Angst, Einweisung ins Krankenhaus.
C.) Wie lange waren die Untersuchungen und das Gespräch das zur Verschreibung geführt hat?
Keine Untersuchungen, Gespräch nach ca. 3 Wochen im KH in Richtung Depression, nur Infusionen, dann Umstellung auf Tabletten Fluoxetin 20mg, Diagnose im Entlassungsbrief vom KH, keinerlei Gespräch nach der Entlassung bzgl. Depression auch nachher vom Hausarzt keinerlei Info.
d.) Wurdest du über Alternativen (Therapien) und übr Risken aufgeklärt?
Nein, kein Gespräch in diese Richtung.
1999 Körperl. u. mentale Erschöpfung mit Depression <Klinik 4 Wo + Reha 4Wo Verordnung Fluoxetin genommen bis 2013
2013 Juni kalt Umstellung auf Escitalopram 20mg
2014 Juli wieder Erschöpfung Quetiapin(Seroquel 200XR) Escitalopram 20mg
2017 Escitalopram kalt abgesetzt im Mai,
Juli Quetiapin von 200XR auf 100XR, NW fast nicht feststellbar
Okt. 17 Quetiapin von 100XR auf 50XR NW seichterer Schlaf müde Erschöpfung
Ende Okt 17 der Zusaammenbruch NW massive Depression, Suizidgedanken
Quetiapin auf 400XR, Temesta.
Dez. 17 dann 4 Wo Klinik Quetiapin 200XR, Mirtazapin 30mg, Pregabalin 75mg. NW Erschöpfung,
Depression unruhiger Schlaf
Feb. 2018 wieder Klinik 11 Wo
April 18 8 Tage in Privatklinik Quetiapin kalt umgestellt Zyprexa NW Dep
Suizidgedanken Erschöpfung Klinik Psychiatrie. Medi`s
Quetiapin 200XR abends zusätzlich am Tag Quetiapin Prolong 4 x 25mg, Mirta 30mg, Pregabalin 75mg ca für 3
Wo
Juni 18 Medi`s Quetiapin 200XR, Mirta 30mg Pregabalin 75mg in der Klinik
Juli 18 Entlassung aus der Klinik mit Quetiapin 200XR Mirtel 30mg Pregabalin 75mg Zustand: Arbeitsunf
teils depressiv, Gedanken kreisen ständig müde schlechter Schlaf ect.
2019 keinerlei Änderung des Befindens
Juli 19 auf Anraten des Arztes ausschleichen welches Medi zuerst Lyrika ganz langsam
mit Feinwaage begonnen immer wieder 1 Milligramm aus der Kapsel NW
Kälteschauer Nervosität eher mehr.
Ausschleichen von Pregabalin ab 21.07.19 bis jetzt 50mg
21 07 0,375
29 07 0,35
18 08 0,325nervös ziehen in den Armen
26 08 0,30
03 09 0,275
10 09 0,25
18 09 0,225
26 09 0,20Kälteschauer
12 10 0,175
20 10 0,15
02 11 0,125
18 11 0,10 Erschöpfung
02 01 0,075 vermehrte Depressionsgefühle Erschöpfung Nervosität
Ausschleichen Pregabalin Stopp
31 01 ausschleichen von Mirtazapin Beginn 29
02 03 28 Stabilisierung
18 05 27,8 Mirtazapin Ausschleichen Pause
28 05 0,068 Depression sehr massive Erschöpfung, Angst etc.
12 06 0,066
26 06 0,065
11 07 0,064
31 07 0,063
13 08 0,062
02 09 0,061
28 09 0,060
15 10 0,059
Beschwerden zwischen den Schritten hauptsächlich Erschöpfung Vormittag geringe physische und psychische Belastbarkeit
Medikation Quetiapin 200XR Mirtazapin 27,8 Pregabalin 0,15mg
Medikament Tyrex 50mg
2 Vitamin D Tropfen tgl.
Leacky Gut ist ausgeheilt vermutlich durch die Glutenfreie Ernährung
2013 Juni kalt Umstellung auf Escitalopram 20mg
2014 Juli wieder Erschöpfung Quetiapin(Seroquel 200XR) Escitalopram 20mg
2017 Escitalopram kalt abgesetzt im Mai,
Juli Quetiapin von 200XR auf 100XR, NW fast nicht feststellbar
Okt. 17 Quetiapin von 100XR auf 50XR NW seichterer Schlaf müde Erschöpfung
Ende Okt 17 der Zusaammenbruch NW massive Depression, Suizidgedanken
Quetiapin auf 400XR, Temesta.
Dez. 17 dann 4 Wo Klinik Quetiapin 200XR, Mirtazapin 30mg, Pregabalin 75mg. NW Erschöpfung,
Depression unruhiger Schlaf
Feb. 2018 wieder Klinik 11 Wo
April 18 8 Tage in Privatklinik Quetiapin kalt umgestellt Zyprexa NW Dep
Suizidgedanken Erschöpfung Klinik Psychiatrie. Medi`s
Quetiapin 200XR abends zusätzlich am Tag Quetiapin Prolong 4 x 25mg, Mirta 30mg, Pregabalin 75mg ca für 3
Wo
Juni 18 Medi`s Quetiapin 200XR, Mirta 30mg Pregabalin 75mg in der Klinik
Juli 18 Entlassung aus der Klinik mit Quetiapin 200XR Mirtel 30mg Pregabalin 75mg Zustand: Arbeitsunf
teils depressiv, Gedanken kreisen ständig müde schlechter Schlaf ect.
2019 keinerlei Änderung des Befindens
Juli 19 auf Anraten des Arztes ausschleichen welches Medi zuerst Lyrika ganz langsam
mit Feinwaage begonnen immer wieder 1 Milligramm aus der Kapsel NW
Kälteschauer Nervosität eher mehr.
Ausschleichen von Pregabalin ab 21.07.19 bis jetzt 50mg
21 07 0,375
29 07 0,35
18 08 0,325nervös ziehen in den Armen
26 08 0,30
03 09 0,275
10 09 0,25
18 09 0,225
26 09 0,20Kälteschauer
12 10 0,175
20 10 0,15
02 11 0,125
18 11 0,10 Erschöpfung
02 01 0,075 vermehrte Depressionsgefühle Erschöpfung Nervosität
Ausschleichen Pregabalin Stopp
31 01 ausschleichen von Mirtazapin Beginn 29
02 03 28 Stabilisierung
18 05 27,8 Mirtazapin Ausschleichen Pause
28 05 0,068 Depression sehr massive Erschöpfung, Angst etc.
12 06 0,066
26 06 0,065
11 07 0,064
31 07 0,063
13 08 0,062
02 09 0,061
28 09 0,060
15 10 0,059
Beschwerden zwischen den Schritten hauptsächlich Erschöpfung Vormittag geringe physische und psychische Belastbarkeit
Medikation Quetiapin 200XR Mirtazapin 27,8 Pregabalin 0,15mg
Medikament Tyrex 50mg
2 Vitamin D Tropfen tgl.
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Luisa52
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo Forum
Bist Du männlich oder weiblich?
weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
Ca. 3-4 Wochen
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
30 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Zeitgleich: Magenspiegelung, Großes Blutbild, Schilddrüsenwerte bestimmt durch Hausarzt
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Es war mir selbst klar, was ich habe, der Psychiater hat es bestätigt
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Ja, wir einigten uns zunächst auf ein schon viele Jahre zugelassenes Antidepressivum, weil dafür langfristige Erfahrungen vorlagen (hat nicht geholfen). In der Klinik wurde ein anderes Antidepressivum angesetzt, darüber wurde ich aufgeklärt.
Mit meinem Psychiater konnte ich immer offen über Arzneimittel sprechen und Bedenken und Wünsche äußern.
Mein Psychiater kennt die Probleme des Entzugs, spätestens auch durch mich
, dass es länger dauern kann und das ADFD kennt er nun auch, durch meinen Hinweis.
Liebe Grüße Luisa
Bist Du männlich oder weiblich?
weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
Ca. 3-4 Wochen
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
30 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Zeitgleich: Magenspiegelung, Großes Blutbild, Schilddrüsenwerte bestimmt durch Hausarzt
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Es war mir selbst klar, was ich habe, der Psychiater hat es bestätigt
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Ja, wir einigten uns zunächst auf ein schon viele Jahre zugelassenes Antidepressivum, weil dafür langfristige Erfahrungen vorlagen (hat nicht geholfen). In der Klinik wurde ein anderes Antidepressivum angesetzt, darüber wurde ich aufgeklärt.
Mit meinem Psychiater konnte ich immer offen über Arzneimittel sprechen und Bedenken und Wünsche äußern.
Mein Psychiater kennt die Probleme des Entzugs, spätestens auch durch mich
Liebe Grüße Luisa
Vorgeschichte:
2015 Ängste, Depression hervorgerufen durch die Einnahme von Tavor (1x /d für 5 Tage) wegen Flugangst und Herzbeschwerden. Amitriptilin kurzfristig 25 mg, dann rasch in 4 Monaten vorsichtig problemlos abgesetzt
01/2016 burn-out erneute Einnahme kurzfristig Amitriptilin, ohne Erfolg
02/16 Doxepin Trp. Zügig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
03/16 Zusammenbruch Aufnahme in Psychiatrie für 5 Wo. Escitalopram 10 mg für 3 Wo.heftigste Nebenwirkungen tägl. Suizidgedanken, wenn Wirkspiegel offenbar max. hatte. Dann auf meinen Wunsch abgesetzt
04/16 Venlafaxin 37.5 mg Retard Suizidalität gebessert
05/16 - 07/16 ambulant bis 3x 37.5 mg aufdosiert, schnell wieder auf 2x 37.5 mg da Nebenwirkungen wie Unruhe, Rastlosigkeit, Gedankenkreisen, Schlaflosigkeit, Zwangsgedanken, Gefühl unter Drogen zu sein, kam einfach nicht runter.
07-12/16 von 2x auf 1x 37.5 mg reduziert, in langsamen Schritten Kü. rausgenommen.
Reduktion zeigte immer Absetzsymptome, von 3x37.5 mg auf 1x37.5 mg aber gut geschafft.
2015 Ängste, Depression hervorgerufen durch die Einnahme von Tavor (1x /d für 5 Tage) wegen Flugangst und Herzbeschwerden. Amitriptilin kurzfristig 25 mg, dann rasch in 4 Monaten vorsichtig problemlos abgesetzt
01/2016 burn-out erneute Einnahme kurzfristig Amitriptilin, ohne Erfolg
02/16 Doxepin Trp. Zügig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
03/16 Zusammenbruch Aufnahme in Psychiatrie für 5 Wo. Escitalopram 10 mg für 3 Wo.heftigste Nebenwirkungen tägl. Suizidgedanken, wenn Wirkspiegel offenbar max. hatte. Dann auf meinen Wunsch abgesetzt
04/16 Venlafaxin 37.5 mg Retard Suizidalität gebessert
05/16 - 07/16 ambulant bis 3x 37.5 mg aufdosiert, schnell wieder auf 2x 37.5 mg da Nebenwirkungen wie Unruhe, Rastlosigkeit, Gedankenkreisen, Schlaflosigkeit, Zwangsgedanken, Gefühl unter Drogen zu sein, kam einfach nicht runter.
07-12/16 von 2x auf 1x 37.5 mg reduziert, in langsamen Schritten Kü. rausgenommen.
Reduktion zeigte immer Absetzsymptome, von 3x37.5 mg auf 1x37.5 mg aber gut geschafft.
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Laube
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo Forum,
Bist Du männlich oder weiblich?
weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
Ich hatte Anfang der 90ger Jahre meine erste Depression. Kann nicht mehr sagen, wie lange mein Leidensdruck war, bis ich beim Psychiater landete. Habe versucht, meine privaten Probleme zu beheben. Hatte Probleme mit dem Alleinsein. Damals wusste ich nicht, dass ich eine Depression hatte, bzw. dass das ein Krankheitsbild ist. Ich wusste nichts über psychische Krankheiten. Behandelt wurde es durch eine Gesprächstherapie.
Zweiter Anlauf im Jahr 2000 bei anderem Psychiater. Meine Probleme mit den Ängsten aus einer Traumatisierung konnte ich nicht mehr länger alleine bewältigen. Leidensdruck groß genug.
Es ist schwierig für mich, in meinem Fall diese Frage kurz und knapp zu beantworten, weil ich lange Jahre selbst nicht wusste, was mit mir los ist. Habe seit meiner Kindheit Ängste und deshalb immer schon Leidensdruck.
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
Gute zwei Jahre habe ich Medikamente ablehnen können, bis es mein behandelnder Psychiater schaffte, mich zu überreden. 2002 begann ich mit dem ersten AD. Es gab keinen Verweis auf mögliche Nebenwirkungen und auch keinen Hinweis auf Probleme beim Absetzen.
Es gab auch keine Untersuchung.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
In den Neunzigern überhaupt nicht. Mir wurde nicht gesagt, was mit mir los ist. Kein Wort von Depression.
Zweiter Anlauf bei Psychiater im Jahr 2000. Las erstmalig auf Klinikbericht 2008 von meinen Diagnosen, die nie besprochen wurden. Über die Jahre bekam ich immer mehr Diagnosen, die sich aus diversen Klinikaufenthalten dazu addierten, diese Diagnosen vernahm ich immer erst aus den Abschlusspapieren, so konnte darüber nicht mehr gesprochen werden.
Über eine Diagnose wurde ich nur einmal unterrichtet und zwar in der Reha Klinik, als eine PTBS festgestellt wurde.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Therapiert wurde ich inzwischen ca. 13 Jahre.
Über Risiken in Bezug auf Medikamente wurde ich nicht/nie aufgeklärt.
In der Phase, als die Medikationen wegen angeblicher ADHS (Atomoxetin, Methylphenidat, Lisdexamfetamin) zu sehr sehr starken Nebenwirkungen führten mit Suiziddruck, wurde ich gedrängt, die Nebenwirkungen auszuhalten. Mein Arzt beauftragte die Klinik, abermals einen beaufsichtigten Versuch zu starten. Dieser scheiterte dramatisch. Anschließend hat mein Psychiater eine Weiterbehandlung abgelehnt.
Bist Du männlich oder weiblich?
weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
Ich hatte Anfang der 90ger Jahre meine erste Depression. Kann nicht mehr sagen, wie lange mein Leidensdruck war, bis ich beim Psychiater landete. Habe versucht, meine privaten Probleme zu beheben. Hatte Probleme mit dem Alleinsein. Damals wusste ich nicht, dass ich eine Depression hatte, bzw. dass das ein Krankheitsbild ist. Ich wusste nichts über psychische Krankheiten. Behandelt wurde es durch eine Gesprächstherapie.
Zweiter Anlauf im Jahr 2000 bei anderem Psychiater. Meine Probleme mit den Ängsten aus einer Traumatisierung konnte ich nicht mehr länger alleine bewältigen. Leidensdruck groß genug.
Es ist schwierig für mich, in meinem Fall diese Frage kurz und knapp zu beantworten, weil ich lange Jahre selbst nicht wusste, was mit mir los ist. Habe seit meiner Kindheit Ängste und deshalb immer schon Leidensdruck.
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
Gute zwei Jahre habe ich Medikamente ablehnen können, bis es mein behandelnder Psychiater schaffte, mich zu überreden. 2002 begann ich mit dem ersten AD. Es gab keinen Verweis auf mögliche Nebenwirkungen und auch keinen Hinweis auf Probleme beim Absetzen.
Es gab auch keine Untersuchung.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
In den Neunzigern überhaupt nicht. Mir wurde nicht gesagt, was mit mir los ist. Kein Wort von Depression.
Zweiter Anlauf bei Psychiater im Jahr 2000. Las erstmalig auf Klinikbericht 2008 von meinen Diagnosen, die nie besprochen wurden. Über die Jahre bekam ich immer mehr Diagnosen, die sich aus diversen Klinikaufenthalten dazu addierten, diese Diagnosen vernahm ich immer erst aus den Abschlusspapieren, so konnte darüber nicht mehr gesprochen werden.
Über eine Diagnose wurde ich nur einmal unterrichtet und zwar in der Reha Klinik, als eine PTBS festgestellt wurde.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Therapiert wurde ich inzwischen ca. 13 Jahre.
Über Risiken in Bezug auf Medikamente wurde ich nicht/nie aufgeklärt.
In der Phase, als die Medikationen wegen angeblicher ADHS (Atomoxetin, Methylphenidat, Lisdexamfetamin) zu sehr sehr starken Nebenwirkungen führten mit Suiziddruck, wurde ich gedrängt, die Nebenwirkungen auszuhalten. Mein Arzt beauftragte die Klinik, abermals einen beaufsichtigten Versuch zu starten. Dieser scheiterte dramatisch. Anschließend hat mein Psychiater eine Weiterbehandlung abgelehnt.
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froeschle72
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Bist Du männlich oder weiblich? Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? Etwa 8 Wochen, steigerte sich
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? Ca. 40min
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? Nein
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") Postpartale Angststörung
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? Zusätzlich Therapie,
Risiken gäbe es keine
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? Etwa 8 Wochen, steigerte sich
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? Ca. 40min
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? Nein
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") Postpartale Angststörung
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? Zusätzlich Therapie,
Risiken gäbe es keine
2009 zum ersten Mal Angstzustände und Panikattacken (4 Monate nach der Geburt meines 2.Kindes)
Ab Okt 2009 - Sep 2012 Citalopram
2x komplett abgesetzt (viel zu schnell). Dann wieder angefangen. Da es eher schlimmer wurde, mit Sertralin begonnen, zu Beginn 150mg, danach langsam reduziert bis auf 50mg. Damit ging es mir meist gut.
Jan 2015 komplett abgesetzt. Symptome:
Kopfschmerzen, Unruhe, Zittern, Angst.
Ab 27.6.15 Wiedereinnahme:25mg - 04.7.15 50mg - 10.7.15 100mg, abends 50mg Opipramol - 07.8.15 150mg Sertralin, abends 50mg Opipramol
16.10. - 17.11.15 Aufenthalt in einer Klinik auf eigenen Wunsch. Dort statt dem Opipramol mit Lyrica angefangen:
Nov 2015: 150mg Sertralin, morgens 100mg Lyrica, abends 100mg Lyrica - 08.04.16: 100mg Sertralin, morgens 100mg Lyrica, abends 100mg. Bis 18.07.16 Lyrica wieder abgesetzt, nur noch 100mg Sertralin.
Ab 29.07.16: 75mg Sertralin
Ab 08.08.16: 50mg Sertralin
Jan 2018. 25mg Sertralin
April 2018 12,5 mg Sertralin
Mai 2018 12,5 mg Sertralin jeden 2.Tag
18.05.18 0
Unruhe wurde besonders nach Stress immer größer, das Gefühl „nicht abschalten können“ ,Gehirn“Zaps“
Oktober 2018 Unruhe machte mir immer mehr zu schaffen, ich hatte Angst dass alles wieder von vorne beginnen würde.
Nach einer Panikattacke fing ich selbstständig wieder mit Sertralin an:
04.11.18 25mg
06.11.18 50mg
18.11.18 75mg
21.11.18 100mg
Ab hier zusätzlich noch täglich 2x50mg Opipramol und abends 15mg Mirtazapin
11.12.18 125mg
16.12.18 150mg
Im Frühjahr Opipramol abgesetzt (Auch Wellen und Fenster aber nicht so schlimm)
Mirtazapin nur noch nach Bedarf, ab Juli nicht mehr.
31.7.-29.8. Aufenthalt in einer Rehaklinik
10.10.19 125mg Kopfschmerzen, Unruhe, Fenster und Wellen, Angst vor der Angst, Verspannungen
Ab hier entdeckte ich dieses Forum
27.10.19 137,5mg
28.10.-ca.12.12.19 immer wieder ganz schlimme Angstzustände
ab 14.12. 125mg Sertralin, 7,5mg Mirtazapin
ab 26.01.20 112,5mg Sertralin, 7,5mg Mirta
ab ca. 20.02.20 112,5mg Sertralin, 3,75mg Mirta
ab 01.03.20 100mg Sertralin, 3,75mg Mirta
ab ca. 20.04.20 100mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 15.05.20 93,75mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 11.06.20 87,5mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 08.07. 81,35mg Sertralin
ab 05.09.20 75mg, 1,875mg Mirta
ab 01.12.20 68,75mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 30.12.20 62,5mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 04.02.21 56,25mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 08.03.21 50mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 03.06.21 43,75 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 09.07.21 37,5 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 16.10.21 31,25 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 25.11.21 28,125 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
Ab Okt 2009 - Sep 2012 Citalopram
2x komplett abgesetzt (viel zu schnell). Dann wieder angefangen. Da es eher schlimmer wurde, mit Sertralin begonnen, zu Beginn 150mg, danach langsam reduziert bis auf 50mg. Damit ging es mir meist gut.
Jan 2015 komplett abgesetzt. Symptome:
Kopfschmerzen, Unruhe, Zittern, Angst.
Ab 27.6.15 Wiedereinnahme:25mg - 04.7.15 50mg - 10.7.15 100mg, abends 50mg Opipramol - 07.8.15 150mg Sertralin, abends 50mg Opipramol
16.10. - 17.11.15 Aufenthalt in einer Klinik auf eigenen Wunsch. Dort statt dem Opipramol mit Lyrica angefangen:
Nov 2015: 150mg Sertralin, morgens 100mg Lyrica, abends 100mg Lyrica - 08.04.16: 100mg Sertralin, morgens 100mg Lyrica, abends 100mg. Bis 18.07.16 Lyrica wieder abgesetzt, nur noch 100mg Sertralin.
Ab 29.07.16: 75mg Sertralin
Ab 08.08.16: 50mg Sertralin
Jan 2018. 25mg Sertralin
April 2018 12,5 mg Sertralin
Mai 2018 12,5 mg Sertralin jeden 2.Tag
18.05.18 0
Unruhe wurde besonders nach Stress immer größer, das Gefühl „nicht abschalten können“ ,Gehirn“Zaps“
Oktober 2018 Unruhe machte mir immer mehr zu schaffen, ich hatte Angst dass alles wieder von vorne beginnen würde.
Nach einer Panikattacke fing ich selbstständig wieder mit Sertralin an:
04.11.18 25mg
06.11.18 50mg
18.11.18 75mg
21.11.18 100mg
Ab hier zusätzlich noch täglich 2x50mg Opipramol und abends 15mg Mirtazapin
11.12.18 125mg
16.12.18 150mg
Im Frühjahr Opipramol abgesetzt (Auch Wellen und Fenster aber nicht so schlimm)
Mirtazapin nur noch nach Bedarf, ab Juli nicht mehr.
31.7.-29.8. Aufenthalt in einer Rehaklinik
10.10.19 125mg Kopfschmerzen, Unruhe, Fenster und Wellen, Angst vor der Angst, Verspannungen
Ab hier entdeckte ich dieses Forum
27.10.19 137,5mg
28.10.-ca.12.12.19 immer wieder ganz schlimme Angstzustände
ab 14.12. 125mg Sertralin, 7,5mg Mirtazapin
ab 26.01.20 112,5mg Sertralin, 7,5mg Mirta
ab ca. 20.02.20 112,5mg Sertralin, 3,75mg Mirta
ab 01.03.20 100mg Sertralin, 3,75mg Mirta
ab ca. 20.04.20 100mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 15.05.20 93,75mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 11.06.20 87,5mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 08.07. 81,35mg Sertralin
ab 05.09.20 75mg, 1,875mg Mirta
ab 01.12.20 68,75mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 30.12.20 62,5mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 04.02.21 56,25mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 08.03.21 50mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 03.06.21 43,75 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 09.07.21 37,5 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 16.10.21 31,25 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
ab 25.11.21 28,125 mg Sertralin, 1,875mg Mirta
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
weiblichBist Du männlich oder weiblich?
phasenweise "schon immer", akut etwa 2 JahreWie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
ca. 20 MinutenWie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
neinWurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Zum Zeitpunkt der Verschreibung hatte ich bereits mehrere Diagnosen und außerdem einige medikamentöse wie nicht medikamentöse Therapien hinter mir, die allesamt wirkungslos waren. Weitere Infos zur Diagnose fielen entsprechend knapp aus.Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Alternativen hatte ich bereits viele hinter mir, die Aufklärung über Risiken fiel recht dürftig aus. Die einzige Nebenwirkung, die die Ärztin erwähnte, waren sexuelle Funktionsstörungen, Probleme beim Absetzen wurden bestritten.Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
► Text zeigen
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo liebes Forum,
mir wurde zuerst Cymbalta wegen einer schweren depressiven Episode verschrieben, da ich nicht mehr
Schlafen konnte wurde Cymbalta abgesetzt und ich bekam Mirtazapin. Später kamen noch Zopiclon,Pipamperon
und Citalopram hinzu.
Bist Du männlich oder weiblich? männlich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? ca 6 Monate
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? ca 10 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? Ja
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") Ja
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? Nein (erst später wurde mir eine Psychotherapie verordnet)
Meine Hausärztin " Das sind heute alles moderne Medikamente die sie ohne Probleme Absetzen können"
Die Tagesklink mit ihrem Psychiater haben die gleiche Aussage getätigt
liebe Grüße
Achim
mir wurde zuerst Cymbalta wegen einer schweren depressiven Episode verschrieben, da ich nicht mehr
Schlafen konnte wurde Cymbalta abgesetzt und ich bekam Mirtazapin. Später kamen noch Zopiclon,Pipamperon
und Citalopram hinzu.
Bist Du männlich oder weiblich? männlich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? ca 6 Monate
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? ca 10 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? Ja
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") Ja
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? Nein (erst später wurde mir eine Psychotherapie verordnet)
Meine Hausärztin " Das sind heute alles moderne Medikamente die sie ohne Probleme Absetzen können"
Die Tagesklink mit ihrem Psychiater haben die gleiche Aussage getätigt
liebe Grüße
Achim
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Schattenhirn
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Bist Du männlich oder weiblich?
männlich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
14 Tage
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
Nach Überweisung zur Psychosomatischen Klinik:
Gespräch mit Chefärztin 20 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Zuerst Überweisung vom HA zum Orthopäden.
Vom Orthopäden Überweisung auf Neurologie stationär.
Dort 10 Tage lang Untersuchungen u.a. zum Ausschluss von Borreliose und MS. Diagnose: keine organische Erkrankung.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Diagnose: Panikstörung mit somatoformem Schwindel. Sehr gute Erklärung der Begriffe, Symptome und Therapie-Möglichkeiten
Vorläufige Medikation: Citalopram 20mg
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Empfehlung: stationäre Therapie in der Psychosomatik mit dem Angebot, die Station vor Ort anzuschauen und auf die Warteliste gesetzt zu werden.
Die Therapie war für mich sehr gut.
Ziele:
1. Stabilisierung,
2. Auslöser/Ursache identifizieren,
3. Verhalten ändern,
4. Resilienz
Mir wurde allerdings gesagt, daß ich das Medikament möglicherweise mein Leben lang nehmen muss. Im Rückblick denke ich, das hätte man zumindest relativieren müssen. Inzwischen schleiche ich es aus (seit 5 Monaten) und bin gerade bei 60%
männlich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
14 Tage
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
Nach Überweisung zur Psychosomatischen Klinik:
Gespräch mit Chefärztin 20 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Zuerst Überweisung vom HA zum Orthopäden.
Vom Orthopäden Überweisung auf Neurologie stationär.
Dort 10 Tage lang Untersuchungen u.a. zum Ausschluss von Borreliose und MS. Diagnose: keine organische Erkrankung.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Diagnose: Panikstörung mit somatoformem Schwindel. Sehr gute Erklärung der Begriffe, Symptome und Therapie-Möglichkeiten
Vorläufige Medikation: Citalopram 20mg
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Empfehlung: stationäre Therapie in der Psychosomatik mit dem Angebot, die Station vor Ort anzuschauen und auf die Warteliste gesetzt zu werden.
Die Therapie war für mich sehr gut.
Ziele:
1. Stabilisierung,
2. Auslöser/Ursache identifizieren,
3. Verhalten ändern,
4. Resilienz
Mir wurde allerdings gesagt, daß ich das Medikament möglicherweise mein Leben lang nehmen muss. Im Rückblick denke ich, das hätte man zumindest relativieren müssen. Inzwischen schleiche ich es aus (seit 5 Monaten) und bin gerade bei 60%
Ausgangssymptome: 10/2011
körperl. Zus.bruch, Apathie, Kraftlosigkeit, Gangunsicherheit, Schwindel, Fallangst,
10T stationär Neurologie: o. Befund,
Weitere Symptome: Panikattacken, Alpträume, Kribbeln
Vorstellung i.d. Psychosomatik,
Diagnose: Panikstörung, Medikation: Citalopram 20mg
Wartezeit 4 Wochen, stationäre Psychosomatik 8 Wo. 12/11 - 01/12, symptomfrei entlassen
Medikation unverändert beibehalten
Ein Jahr ambulante Psychotherapie (kognitiv/Gespräch),
Berufliche Wiedereingliederung Start: 03/12, nach 3 Wo Abbruch wegen wiederauftr. Symptomen.
2.Start: 05/12, voll arbeitsfähig seit 09/12, minimales Selbstvertrauen, Chef-Mobbing, Arbeitsplatzwechsel 05/14 und 01/16
1. Absetzversuch: 12/17 Reduzierung von 20mg auf 10mg, nach 2Wo zunehmende Absetzsymptome, nach 8Wo wieder Erhöhung, diesmal auf 30mg, nach weiteren 4 Mo zurück auf 20mg, Absetzsymptome weniger stark.
Seit 6/18 Citalopram 20mg
Weitere Medikamente:
Novopulmon wegen Bronchial-Asthma
Salbutamol (Notfallspray)
Cetirizin wegen diversen Allergien
2. Absetz-Versuch: Ausschleichen mit Wasserlösmethode:
3.5.20 Auf 19mg Citalopram
Keine nennenswerten Veränderungen. Evtl wegen
starker Asthma- und Allergie-Beschwerden
überlagert?
30.5.20 Auf 18mg Citalopram
Alles gut, keine Absetzerscheinungen
14.6.20 täglich mehrmals leichter Schwindel und
"wattiger" Kopf (an drei Tagen), also muss der
nächste Schritt diesmal länger warten
24.6.20 leichter Schlaf / aufgedreht, Muskelzucken
in den Beinen (RLS) in zwei Nächten
körperl. Zus.bruch, Apathie, Kraftlosigkeit, Gangunsicherheit, Schwindel, Fallangst,
10T stationär Neurologie: o. Befund,
Weitere Symptome: Panikattacken, Alpträume, Kribbeln
Vorstellung i.d. Psychosomatik,
Diagnose: Panikstörung, Medikation: Citalopram 20mg
Wartezeit 4 Wochen, stationäre Psychosomatik 8 Wo. 12/11 - 01/12, symptomfrei entlassen
Medikation unverändert beibehalten
Ein Jahr ambulante Psychotherapie (kognitiv/Gespräch),
Berufliche Wiedereingliederung Start: 03/12, nach 3 Wo Abbruch wegen wiederauftr. Symptomen.
2.Start: 05/12, voll arbeitsfähig seit 09/12, minimales Selbstvertrauen, Chef-Mobbing, Arbeitsplatzwechsel 05/14 und 01/16
1. Absetzversuch: 12/17 Reduzierung von 20mg auf 10mg, nach 2Wo zunehmende Absetzsymptome, nach 8Wo wieder Erhöhung, diesmal auf 30mg, nach weiteren 4 Mo zurück auf 20mg, Absetzsymptome weniger stark.
Seit 6/18 Citalopram 20mg
Weitere Medikamente:
Novopulmon wegen Bronchial-Asthma
Salbutamol (Notfallspray)
Cetirizin wegen diversen Allergien
2. Absetz-Versuch: Ausschleichen mit Wasserlösmethode:
3.5.20 Auf 19mg Citalopram
Keine nennenswerten Veränderungen. Evtl wegen
starker Asthma- und Allergie-Beschwerden
überlagert?
30.5.20 Auf 18mg Citalopram
Alles gut, keine Absetzerscheinungen
14.6.20 täglich mehrmals leichter Schwindel und
"wattiger" Kopf (an drei Tagen), also muss der
nächste Schritt diesmal länger warten
24.6.20 leichter Schlaf / aufgedreht, Muskelzucken
in den Beinen (RLS) in zwei Nächten
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Sunshine71
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo zusammen
Bist Du männlich oder weiblich?
Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
Viele Jahre vorher schon bis das Fass überlief.
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
War stationär und bekam ohne vorherige Untersuchungen sofort PP damals Aponal, so fing das Elend an. Nachher kamen die üblichen Untersuchungen.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Ihre Hirnchemie ist durcheinander nehmen sie die PP die helfen ihnen/bringen alles wieder ins Gleichgewicht. Sie werden ihr Leben lang PPs nehmen müssen.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Therapie nur zusätzlich zur PP Einnahme empfohlen.
Bin rückblickend schockiert und traurig das Ärzte sowas dürfen und ich so naiv war.
Liebe Grüße
Elke
Bist Du männlich oder weiblich?
Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
Viele Jahre vorher schon bis das Fass überlief.
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
War stationär und bekam ohne vorherige Untersuchungen sofort PP damals Aponal, so fing das Elend an. Nachher kamen die üblichen Untersuchungen.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Ihre Hirnchemie ist durcheinander nehmen sie die PP die helfen ihnen/bringen alles wieder ins Gleichgewicht. Sie werden ihr Leben lang PPs nehmen müssen.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Therapie nur zusätzlich zur PP Einnahme empfohlen.
Bin rückblickend schockiert und traurig das Ärzte sowas dürfen und ich so naiv war.
Liebe Grüße
Elke
Vorgeschichte:
Absetzverlauf nach Anmeldung ADFD Forum:
seit 12.10.2020 PP frei
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo Zusammen,
gern beantworte ich die Fragen:
Bist Du männlich oder weiblich?
Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
ca. 3 Wochen
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
10 Minuten! Wenn überhaupt.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Ja, extrem ausführlich. Ich wurde in eine Nervenlinik eingewiesen, weil man nicht glauben konnte, dass jemand mit Anfang 20 schlicht und ergreifend Depressionen hat (O-Ton!). Dort wurde ich eine Woche lang schmerzhaften Untersuchungen unterzogen (zb. Stromschläge durch den Körper, um Nerven zu testen, Nervenwasser aus der Wirbelsäule gezogen etc.)
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Gar nicht. Nachdem ich aus der Klinik entlassen mit den Worten "Sie sind kerngesund, leider können wir nichts weiter tun", wurde ich an eine Orthopädin verwiesen, welche ein CT machen sollte. Als auch dort alles in Ordnung gewesen ist, hat diese mich allerdings an einen Psychologen überwiesen. Nach einem kurzen Gespräch meinte dieser nur er könne nichts weiter für mich machen, ich müsste zu einem Psychiater, damit ich dort Medikamente bekommen und mir wird es bald besser gehen.
Beim Psychiater erklärte ich kurz meine Symptome, er stand auf, ging zur Garderobe, wo ein Stoffbeutel hing und fummelte im Beutel rum. Suchte anscheinend etwas und kam mit einer Packung Fluoxetin wieder und sagte, ich sollte diese erstmal nehmen und regelmäßig zum Gespräch kommen (wir haben uns aber nur über das Wetter unterhalten, ich habe meine Zeit abgesessen quasi).
Irgendwann während der Therapie fiel der Begriff, dass ich unter einer "reaktiven Depression" leide. Vorher konnte / wollte mir niemand eine Auskunft geben. Ich war "ja schließlich noch so jung und mit mir hätte alles stimmen müssen".
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Nein! Zu keinem Zeitpunkt
der Leidensweg ging noch sehr lange weiter. Vor allem ausgelöst durch die diversen Absetzversuche. Erst durch dieses Forum hier setze ich seit 2 Jahren Schritt für Schritt das Medikament ab und bin schon fast auf der Zielgeraden. Kein einziger Psychiater ist in der Lage gewesen a) zu begreifen, dass das Absetzen schwieriger ist als erwartet und b) zu glauben, dass ich meine Entzugserscheinungen wirklich solche sind und keine erneute Depression.
Ich bin diesem Forum daher hier zu lebenslangem Dank verpflichtet. Ohne euch wäre ich da wohl nie raus gekommen!
gern beantworte ich die Fragen:
Bist Du männlich oder weiblich?
Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
ca. 3 Wochen
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
10 Minuten! Wenn überhaupt.
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Ja, extrem ausführlich. Ich wurde in eine Nervenlinik eingewiesen, weil man nicht glauben konnte, dass jemand mit Anfang 20 schlicht und ergreifend Depressionen hat (O-Ton!). Dort wurde ich eine Woche lang schmerzhaften Untersuchungen unterzogen (zb. Stromschläge durch den Körper, um Nerven zu testen, Nervenwasser aus der Wirbelsäule gezogen etc.)
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Gar nicht. Nachdem ich aus der Klinik entlassen mit den Worten "Sie sind kerngesund, leider können wir nichts weiter tun", wurde ich an eine Orthopädin verwiesen, welche ein CT machen sollte. Als auch dort alles in Ordnung gewesen ist, hat diese mich allerdings an einen Psychologen überwiesen. Nach einem kurzen Gespräch meinte dieser nur er könne nichts weiter für mich machen, ich müsste zu einem Psychiater, damit ich dort Medikamente bekommen und mir wird es bald besser gehen.
Beim Psychiater erklärte ich kurz meine Symptome, er stand auf, ging zur Garderobe, wo ein Stoffbeutel hing und fummelte im Beutel rum. Suchte anscheinend etwas und kam mit einer Packung Fluoxetin wieder und sagte, ich sollte diese erstmal nehmen und regelmäßig zum Gespräch kommen (wir haben uns aber nur über das Wetter unterhalten, ich habe meine Zeit abgesessen quasi).
Irgendwann während der Therapie fiel der Begriff, dass ich unter einer "reaktiven Depression" leide. Vorher konnte / wollte mir niemand eine Auskunft geben. Ich war "ja schließlich noch so jung und mit mir hätte alles stimmen müssen".
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Nein! Zu keinem Zeitpunkt
der Leidensweg ging noch sehr lange weiter. Vor allem ausgelöst durch die diversen Absetzversuche. Erst durch dieses Forum hier setze ich seit 2 Jahren Schritt für Schritt das Medikament ab und bin schon fast auf der Zielgeraden. Kein einziger Psychiater ist in der Lage gewesen a) zu begreifen, dass das Absetzen schwieriger ist als erwartet und b) zu glauben, dass ich meine Entzugserscheinungen wirklich solche sind und keine erneute Depression.
Ich bin diesem Forum daher hier zu lebenslangem Dank verpflichtet. Ohne euch wäre ich da wohl nie raus gekommen!
Seit Oktober 2009 Flouxetin 20mg tgl. Auf Grund von Depressionen, Depersonalisation, Schlafstörungen und psychosomatischen körperlichen Einschränkungen.
Seit 2012 mehrere gescheiterte Absetzversuche, in denen die Symptome deutlich stärker waren als vor der Einnahme des Medikaments. Generell merke ich jeden Schritt sehr deutlich. Unten aufgeführt sind nur stärkere Symptome, die sich zu den anderen Stufen unterscheiden.
Absetzen:
15.06.2018 - 4.5mg tgl.
26.07.2018 - 4mg tgl.
13.09.2018 - 3.5mg tgl.
24.10.2018 - 3mg tgl.
26.11.2018 - 2.5mg tgl.
27.12.2018 - 2mg tgl.
01.02.2019 - 1.5mg tgl.
03.03.2019 - 1mg tgl.
07.04.2019 - 0.5mg tgl.
--> Weinkrämpfe, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Depressionen
05.07.2019 - 0.4mg tgl.
12.08.2019 - 0.3mg tgl.
--> Nach 2 Wochen heftige Migräneanfälle alle 2 - 3 Tage. Novaminsulfon 2x500mg schlagen nicht vernünftig an. Gefühl der Benommenheit und Dauerkopfschmerz. Übelkeit. Keine Konzentration
08.11.19 - 0.275mg tgl
--> leichte Symptome nach 2 und 6 Wochen
20.12.2019 - 0.25mg tgl.
--> nach 2 Wochen Migräneanfälle, Alpträume
--> nach 6 Wochen depressive Phase, kalter Schweiß am Tag
09.02.20 - 0.2mg tgl.
--> nach 2 und 4 Wochen Alpträume, starke Krämpfe proctalgia Fugax
05.04.2020 - 0.15mg tgl.
--> nach 2 Wochen Alpträume, nach 4 Wochen Migräneanfälle, nach 6 Wochen Schlafstörungen und Depersonalisation
12.07.20 - 0.1mg täglich
27.09.2020 - 0.07 mg tgl.
11.10. Depri
Nach 6 Wochen
5./06.11. Magenschleimhautentzündung
10.11 - proctalgia fugax
17.11. - kränkelig (ca nach 7.5 Woche)
Nach 8 Wochen - Migräneanfälle
26.12.2020 - 0.04 mg tgl.
17.01 - Depri, Migräne, Übelkeit
03.2 - ganze Woche Tremor, Angststörungen (Verlustängste), Schlafstörungen, Schwitzen
03.03.2021 - 0.02 mg tgl.
Seit 2012 mehrere gescheiterte Absetzversuche, in denen die Symptome deutlich stärker waren als vor der Einnahme des Medikaments. Generell merke ich jeden Schritt sehr deutlich. Unten aufgeführt sind nur stärkere Symptome, die sich zu den anderen Stufen unterscheiden.
Absetzen:
15.06.2018 - 4.5mg tgl.
26.07.2018 - 4mg tgl.
13.09.2018 - 3.5mg tgl.
24.10.2018 - 3mg tgl.
26.11.2018 - 2.5mg tgl.
27.12.2018 - 2mg tgl.
01.02.2019 - 1.5mg tgl.
03.03.2019 - 1mg tgl.
07.04.2019 - 0.5mg tgl.
--> Weinkrämpfe, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Depressionen
05.07.2019 - 0.4mg tgl.
12.08.2019 - 0.3mg tgl.
--> Nach 2 Wochen heftige Migräneanfälle alle 2 - 3 Tage. Novaminsulfon 2x500mg schlagen nicht vernünftig an. Gefühl der Benommenheit und Dauerkopfschmerz. Übelkeit. Keine Konzentration
08.11.19 - 0.275mg tgl
--> leichte Symptome nach 2 und 6 Wochen
20.12.2019 - 0.25mg tgl.
--> nach 2 Wochen Migräneanfälle, Alpträume
--> nach 6 Wochen depressive Phase, kalter Schweiß am Tag
09.02.20 - 0.2mg tgl.
--> nach 2 und 4 Wochen Alpträume, starke Krämpfe proctalgia Fugax
05.04.2020 - 0.15mg tgl.
--> nach 2 Wochen Alpträume, nach 4 Wochen Migräneanfälle, nach 6 Wochen Schlafstörungen und Depersonalisation
12.07.20 - 0.1mg täglich
27.09.2020 - 0.07 mg tgl.
11.10. Depri
Nach 6 Wochen
5./06.11. Magenschleimhautentzündung
10.11 - proctalgia fugax
17.11. - kränkelig (ca nach 7.5 Woche)
Nach 8 Wochen - Migräneanfälle
26.12.2020 - 0.04 mg tgl.
17.01 - Depri, Migräne, Übelkeit
03.2 - ganze Woche Tremor, Angststörungen (Verlustängste), Schlafstörungen, Schwitzen
03.03.2021 - 0.02 mg tgl.
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Felia
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo,
Das erste mal bekam ich escitalopram wegen depressionen aber die wurden jedesmal wegen einer krise ausgelöst, daher habe ich Krise angeklickt. Zuerst hiess es auch noch ADS. Was aber später in einer Klinik widerlegt wurde.
Ich bin weiblich.
Mit dem Leidensdruck schwierig zu sagen, da es sich über längere Zeit langsam aufgebaut hat. Akut depressiv vor der Tabletteneinnahme ein paar monate bis 6 Monate vielleicht.
Das Erstgepräch dauerte vielleicht 10 Minuten.
Es wurde ein EEG und Blutuntersuchung gemacht.
Bei Wiedereinnahme kein EEG.
Psychotherapie wurde mir nahegelegt.
Sie haben ADS( später widerlegt)und Depressionen.
Bei Widereinnahme: sie haben eine Angststörung.
Über Risiken, Nebenwirkungen und Absetzsymptome wurde ich nicht aufgeklärt.
LG Felia
Das erste mal bekam ich escitalopram wegen depressionen aber die wurden jedesmal wegen einer krise ausgelöst, daher habe ich Krise angeklickt. Zuerst hiess es auch noch ADS. Was aber später in einer Klinik widerlegt wurde.
Ich bin weiblich.
Mit dem Leidensdruck schwierig zu sagen, da es sich über längere Zeit langsam aufgebaut hat. Akut depressiv vor der Tabletteneinnahme ein paar monate bis 6 Monate vielleicht.
Das Erstgepräch dauerte vielleicht 10 Minuten.
Es wurde ein EEG und Blutuntersuchung gemacht.
Bei Wiedereinnahme kein EEG.
Psychotherapie wurde mir nahegelegt.
Sie haben ADS( später widerlegt)und Depressionen.
Bei Widereinnahme: sie haben eine Angststörung.
Über Risiken, Nebenwirkungen und Absetzsymptome wurde ich nicht aufgeklärt.
LG Felia
Diagnose: Rezidivierende Depression nun auch Angststörung , die aber dem unwissentlichen Kaltentzug geschuldet war. Seid mehr als 10 Jahren ssri. Erste Jahre Citalopram, dann Escitalopram. Teilweise bis 20 mg. Meiste Zeit 15 mg. März 2018 auf 0 gesetzt. Ab Ende Februar 2019 Wiedereinnahme Escitalopram 10 mg und zusätzlich Mirtazipin 15 mg.
► Text zeigen
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Ich bin weiblich, bin mit 21 in den Beruf eingestiegen, hatte meine erste Beziehung zu nem schwierigen Menschen und mir ging es plötzlich sehr schlecht.
Ein paar Monate hab ich das ausgehalten und war dann beim Hausarzt, der meinte ich hab ne Depression, ohne irgendwas an Blut oder Untersuchungen abzuklären und verschrieb mir Fluoxetin und überwies mich zu nem Psychiater.
Jetzt bin ich 40 und es ging mir seitdem keinen einzigen verdammten Tag gut.
Ich bin Frührentnerin (wow wie das klingt), verbringe 99% meines Lebens im Bett und habe jetzt im Entzug ständig Schmerzen.
Ich bin gerade ansolut hoffnungslos und frustriert.
Dieses Gift hat mein Leben zerstört und zerstört es weiterhin.
Über Nebenwirkungen wurde ich nie aufgeklärt. An mir wurden alle gängigen ADs ausprobiert, da sie nicht wirkten weil ich angeblich zu schnell verstoffwechsele.
(Liegt unter dem Tisch vor hysterischem Lachen)
Ein paar Monate hab ich das ausgehalten und war dann beim Hausarzt, der meinte ich hab ne Depression, ohne irgendwas an Blut oder Untersuchungen abzuklären und verschrieb mir Fluoxetin und überwies mich zu nem Psychiater.
Jetzt bin ich 40 und es ging mir seitdem keinen einzigen verdammten Tag gut.
Ich bin Frührentnerin (wow wie das klingt), verbringe 99% meines Lebens im Bett und habe jetzt im Entzug ständig Schmerzen.
Ich bin gerade ansolut hoffnungslos und frustriert.
Dieses Gift hat mein Leben zerstört und zerstört es weiterhin.
Über Nebenwirkungen wurde ich nie aufgeklärt. An mir wurden alle gängigen ADs ausprobiert, da sie nicht wirkten weil ich angeblich zu schnell verstoffwechsele.
(Liegt unter dem Tisch vor hysterischem Lachen)
Depression 2001
Fluoxetin und Opipramol-dauermüde
Angeblich Bipolare Störung 2010
Lamotrigin-Totalzusammenbruch, schnelle Wechsel von Lyrika,Venlafaxin, Mirtazapin, Abilify, Imap und anderen in 10 Wochen.
Tagesklinik, 1,5 Jahre krank, Gutachter entscheidet Gesundschreibung-ab in den Beruf mit keinerlei Besserung.
Immer noch chronisch eschöpft und antriebslos.
Citalopram 30mg und Seroquel
Ab 2011 Lithium-keinerlei Besserung
Weiterhin nonstop erschöpft, Brain Fog
2016 Totalzusammenbruch. Schnelle Wechsel von Elontril und anderen Medis.
Auf eigenen Wunsch auf 10mg Citalopram und 20mg Dominal-Besserung der Absetzsymptome aber weiter vollkommen erschöpft.
2017 Reha mit deutlicher Verbesserung
2018 Absetzen nach Art des Neurologen-totaler Kaltentzug.
Nach 3 Wochen wieder eindosiert. Seitdem auf gleichem Level wie vorher.
23.9.2019 10mg Citalopram, auf 9,5mg
30.10.2019 9mg
20.12.2019 8,7mg
28.1.2020 8,4mg
Schlimme Absetzprobleme!
7 Monate pausiert weil Symptome und starke Belastung finanziell und privat.
1.8.20 8,2mg
23.9.20 8mg Juchuhhhh die 8mg sind da. Aber kein Ende in Sicht und der Preis ist sehr hoch
Fluoxetin und Opipramol-dauermüde
Angeblich Bipolare Störung 2010
Lamotrigin-Totalzusammenbruch, schnelle Wechsel von Lyrika,Venlafaxin, Mirtazapin, Abilify, Imap und anderen in 10 Wochen.
Tagesklinik, 1,5 Jahre krank, Gutachter entscheidet Gesundschreibung-ab in den Beruf mit keinerlei Besserung.
Immer noch chronisch eschöpft und antriebslos.
Citalopram 30mg und Seroquel
Ab 2011 Lithium-keinerlei Besserung
Weiterhin nonstop erschöpft, Brain Fog
2016 Totalzusammenbruch. Schnelle Wechsel von Elontril und anderen Medis.
Auf eigenen Wunsch auf 10mg Citalopram und 20mg Dominal-Besserung der Absetzsymptome aber weiter vollkommen erschöpft.
2017 Reha mit deutlicher Verbesserung
2018 Absetzen nach Art des Neurologen-totaler Kaltentzug.
Nach 3 Wochen wieder eindosiert. Seitdem auf gleichem Level wie vorher.
23.9.2019 10mg Citalopram, auf 9,5mg
30.10.2019 9mg
20.12.2019 8,7mg
28.1.2020 8,4mg
Schlimme Absetzprobleme!
7 Monate pausiert weil Symptome und starke Belastung finanziell und privat.
1.8.20 8,2mg
23.9.20 8mg Juchuhhhh die 8mg sind da. Aber kein Ende in Sicht und der Preis ist sehr hoch
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo zusammen,
gerne beantworte ich die Fragen.
Bist Du männlich oder weiblich?
Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
ca. 5 Wochen
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
ca. 15 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein, es gab keine Abklärung von körperlichen Ursachen.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Die Psychiaterin sagte mir, dass ich eine Angststörung habe und daher die Schlafstörungen resultieren.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Nein. Es wurde zunächst Mirtazapin verschrieben und als das nicht mehr wirkte (nach ca. 4 Monaten) Dominal und Quetiapin.
Es wurde sofort gesagt, dass Neuroleptika nicht abhängig machen würden und dass ich mit der Einnahme nur 2 Risiken einginge:
1. Übergewicht zu entwickeln
2. Diabetes zu bekommen
Auf andere Gefahren wurde nicht hingewiesen.
Danke, dass ihr diese Umfrage ins Leben gerufen habt und dass wir damit zeigen können, wie schnell und unbedacht solche starken Medikamente verschrieben werden. Und andere Menschen vor den Gefahren der Pharmaindustrie vielleicht schützen können.
Vielen, vielen Dank und liebe Grüße
Leben789
gerne beantworte ich die Fragen.
Bist Du männlich oder weiblich?
Weiblich
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
ca. 5 Wochen
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
ca. 15 Minuten
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein, es gab keine Abklärung von körperlichen Ursachen.
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Die Psychiaterin sagte mir, dass ich eine Angststörung habe und daher die Schlafstörungen resultieren.
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Nein. Es wurde zunächst Mirtazapin verschrieben und als das nicht mehr wirkte (nach ca. 4 Monaten) Dominal und Quetiapin.
Es wurde sofort gesagt, dass Neuroleptika nicht abhängig machen würden und dass ich mit der Einnahme nur 2 Risiken einginge:
1. Übergewicht zu entwickeln
2. Diabetes zu bekommen
Auf andere Gefahren wurde nicht hingewiesen.
Danke, dass ihr diese Umfrage ins Leben gerufen habt und dass wir damit zeigen können, wie schnell und unbedacht solche starken Medikamente verschrieben werden. Und andere Menschen vor den Gefahren der Pharmaindustrie vielleicht schützen können.
Vielen, vielen Dank und liebe Grüße
Leben789
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hallo, ich beantworte mal die Fragen.
1. Ich bin weiblich
2.Einige Wochen. Es wurde täglich schlimmer bis meine Schwiegermutter mir einen Arzt empfahl, der sich dann aber als Neurologe herausstellte, der nur noch Operationen an Nerven durchführte. Da er aber vorher auch psychische Leiden behandelte hat er mir gnädigerweise noch ein Psychopharmaka verschrieben.
3.Das Gespräch hat ca. 15 Min. gedauert.
4.Körperliche Ursachen wurden nicht abgeklärt
5.Er ließ mich erzählen und meinte dann das würde sich sehr nach Depressionen anhören.
6. Aufgeklärt wurde ich auch nicht. war ja auch beim falschen Arzt. Aber auch beim Psychiater zu dem ich danach ging, hieß es immer nur, dass es leichte Nebenwirkungen am Anfang gebe , die sich aber bald geben. Auf nachfragen wegen Absetzen sagten sie, dass da problemlos möglich wäre.
Psychotherapie wurde nach mehreren Wechseln der Psychopharmaka verschrieben, blieb aber ohne Erfolg.
1. Ich bin weiblich
2.Einige Wochen. Es wurde täglich schlimmer bis meine Schwiegermutter mir einen Arzt empfahl, der sich dann aber als Neurologe herausstellte, der nur noch Operationen an Nerven durchführte. Da er aber vorher auch psychische Leiden behandelte hat er mir gnädigerweise noch ein Psychopharmaka verschrieben.
3.Das Gespräch hat ca. 15 Min. gedauert.
4.Körperliche Ursachen wurden nicht abgeklärt
5.Er ließ mich erzählen und meinte dann das würde sich sehr nach Depressionen anhören.
6. Aufgeklärt wurde ich auch nicht. war ja auch beim falschen Arzt. Aber auch beim Psychiater zu dem ich danach ging, hieß es immer nur, dass es leichte Nebenwirkungen am Anfang gebe , die sich aber bald geben. Auf nachfragen wegen Absetzen sagten sie, dass da problemlos möglich wäre.
Psychotherapie wurde nach mehreren Wechseln der Psychopharmaka verschrieben, blieb aber ohne Erfolg.
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padma
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Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
von Lillian:
- Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
Nein
- Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
Das war schon vor über 10 Jahren, das weiß ich nicht mehr so genau. Ich glaube gar nicht, was ich sehr schlecht finde.
Die Diagnose erfuhr ich erst im Beipackzettel des ersten AD.
- Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
Nein, mein ganzes Wissen habe ich mir selbst angeeignet.
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Bist Du männlich oder weiblich? - M
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? - Psychosomatische Symptome ein leben lang. Aber 1 Jahr, seit dem ich erkannt habe, dass es nicht körperlich ist. (Halbes Jahr davon Wartezeit auf Facharzt-Termin)
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? - 1 x Hausarzt --> Überweisung --> 1x Facharzt-Gespräch (Neurologe)
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? - Die üblichen psychosomatischen Beschwerden (ohne Befund)
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") - Es wurde benannt, jedoch ohne Aufklärung. "Sie können Tabletten nehmen, eine Klinik besuchen und krank geschrieben werden". "Nächster Termin dann frühestens in 6 Monaten möglich"
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? - Nur Reha oder PSM Klinik als alternative. Risiken gab es nach Angaben bei keinem der über 10 Medikamente, die ich genutzt habe. Ich musste gegenteiliges feststellen.
Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist? - Psychosomatische Symptome ein leben lang. Aber 1 Jahr, seit dem ich erkannt habe, dass es nicht körperlich ist. (Halbes Jahr davon Wartezeit auf Facharzt-Termin)
Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat? - 1 x Hausarzt --> Überweisung --> 1x Facharzt-Gespräch (Neurologe)
Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam? - Die üblichen psychosomatischen Beschwerden (ohne Befund)
Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen") - Es wurde benannt, jedoch ohne Aufklärung. "Sie können Tabletten nehmen, eine Klinik besuchen und krank geschrieben werden". "Nächster Termin dann frühestens in 6 Monaten möglich"
Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt? - Nur Reha oder PSM Klinik als alternative. Risiken gab es nach Angaben bei keinem der über 10 Medikamente, die ich genutzt habe. Ich musste gegenteiliges feststellen.
11/2012 Burnout (Diagnose Depression, Angststörung, Somatisierungsstörung)
12/2012 Citalopram 40 mg
04-06/2013 Rehaklinik PSM
09-12/2013 stationäre PSM Klinik
01/2014 Beginn ambulante Verhaltenstherapie
05/2014 Umstellung von Citalopram 40mg auf 150mg Venlafaxin
Dank Venlafaxin wieder an die Arbeit gekommen
05/2017 Ablation AV-Knoten, da unerklärliche Herzrhythmusstörung (vermutlich wegen Venla?)
11/2017 wieder Ausbruch von Depression, Angststörung, Somatisierung
01/2018 Beginn ambulante Tiefenpsychologische Therapie
02-04/2018 Rehaklinik PSM
04/2018 Umstellung von Venlafaxin 150mg auf Citalopram 40mg
05/2018 Krankenhaus wegen starken Darmblutungen (Diagnose Colitis Ulcerosa)
Zurückgewechselt auf Venlafaxin 75mg, in der Hoffnung, dass keine Darmblutungen auftreten
06/2018 Venlafaxin in 12,5 mg pro Woche abgesetzt, da Darmblutungen
06/2018 Darmrevision mit Mesalazin und erstmal ohne AD versucht
08/2018 psych. Erkrankung zu stark --> Versuch mit 150mg Bupropion
09/2018 Bupropion abgesetzt (Übelkeit/keine Wirkung)
11/2018-01/2019 stationäre PSM, Versuch komplett ohne AD hat nicht funktioniert. (Klinik-Abbruch, da neues Medikament Duloxetin 30mg nach 7 Tagen Darmblutungen auslöste)
01-02/2019 Prednisolon Stoß-Therapie bis Darmrevision
03/2019-04/2019 stationäre PSM (Klinik-Abbruch, da neues AD Opipramol 50mg nach 10 Tagen Darmblutungen auslöste)
04/2019 Atosil Tropfen (keine Wirkung)
04/2019 Prednisolon Stoß-Therapie bis Darmrevision
05/2019 Pregabalin 1x75mg
06/2019 Pregabalin aufdosiert bis 3x75mg täglich
trotz Pregabalin zunehmend schlechter Zustand. Kein Alltag möglich --> (pHKP)
parallel Pregabalin (keine Wirkung) maximal 25mg pro Woche ausgeschlichen
11/2019 alle 2 Wochen anhaltende Angstattacke aus heiterem Himmel mit Suizidgedanken und unaushaltbar.
EKT Vorschlag abgelehnt, Angst vor weiteren körperliche Folgeschäden
12/2019 Quetiapin 25mg (nach einer Tablette nicht mehr genommen, da 2 Tage "high")
12/2019 Perazin 25mg (Angst nach einer Tablette bereits verschwunden). Nach einer Woche starke Darmbeschwerden. Zwischen 12,5mg und 25mg gependelt um zwischen Wirksamkeit und Darmproblemen zu bleiben.
01/2020 Anxut als letztes Mittel ausprobiert. Darm nun in unzumutbarem Zustand. Also abgesetzt
seit 02/2020 Ohne AntiDepressivum/Neuroleptikum bis heute irgendwie durchgehalten (Alltag kaum möglich).
Darm seit der letzten beiden Neuroleptika total kaputt. Immer wieder entzündet, kein Essen ohne Schmerzen, Übelkeit, anschwillen. Kein Mediziner bekommt das in den Griff. Kortisone helfen dem Darm während der Einnahme und nehmen die absoluten Spitzen der Angststörung.
seit 11/2020 CalmValera empfohlen bekommen --> in Testung
Zusätzliche Medikamente:
Lorazepam, (im Notfall)
Salofalk Granulat und Suppositorien um Colitis Schübe vorzubeugen
Kortisontabletten bei Bedarf im Schub
Weiterhin gegen Angststörung und Darm getestet:
Immunologin hat Darmbakterien und Homöopathische Mittel über das Jahr 2019 versucht --> keine Erfolge
CBD-ÖL --> kein Erfolg
Wirbelsäulentherapie inkl. Atlastherapie versucht (verklemmte Nerven können psych. Störungen verursachen)
Vitamin D3-, Folsäure-, Zinkmängel zwischenzeitlich mal ausgeglichen --> keine Besserung
Umsetzen von Leitlinien der NDR-Ernährungs-Docs bezüglich Colitis Ulcerosa Ernährung und Mängel im Körper, die Psyche beeinflussen können --> kein Erfolg
weitere (Entspannungs)-Methoden, die man unter anderem auch in jeder Klinik erlernt...
12/2012 Citalopram 40 mg
04-06/2013 Rehaklinik PSM
09-12/2013 stationäre PSM Klinik
01/2014 Beginn ambulante Verhaltenstherapie
05/2014 Umstellung von Citalopram 40mg auf 150mg Venlafaxin
Dank Venlafaxin wieder an die Arbeit gekommen
05/2017 Ablation AV-Knoten, da unerklärliche Herzrhythmusstörung (vermutlich wegen Venla?)
11/2017 wieder Ausbruch von Depression, Angststörung, Somatisierung
01/2018 Beginn ambulante Tiefenpsychologische Therapie
02-04/2018 Rehaklinik PSM
04/2018 Umstellung von Venlafaxin 150mg auf Citalopram 40mg
05/2018 Krankenhaus wegen starken Darmblutungen (Diagnose Colitis Ulcerosa)
Zurückgewechselt auf Venlafaxin 75mg, in der Hoffnung, dass keine Darmblutungen auftreten
06/2018 Venlafaxin in 12,5 mg pro Woche abgesetzt, da Darmblutungen
06/2018 Darmrevision mit Mesalazin und erstmal ohne AD versucht
08/2018 psych. Erkrankung zu stark --> Versuch mit 150mg Bupropion
09/2018 Bupropion abgesetzt (Übelkeit/keine Wirkung)
11/2018-01/2019 stationäre PSM, Versuch komplett ohne AD hat nicht funktioniert. (Klinik-Abbruch, da neues Medikament Duloxetin 30mg nach 7 Tagen Darmblutungen auslöste)
01-02/2019 Prednisolon Stoß-Therapie bis Darmrevision
03/2019-04/2019 stationäre PSM (Klinik-Abbruch, da neues AD Opipramol 50mg nach 10 Tagen Darmblutungen auslöste)
04/2019 Atosil Tropfen (keine Wirkung)
04/2019 Prednisolon Stoß-Therapie bis Darmrevision
05/2019 Pregabalin 1x75mg
06/2019 Pregabalin aufdosiert bis 3x75mg täglich
trotz Pregabalin zunehmend schlechter Zustand. Kein Alltag möglich --> (pHKP)
parallel Pregabalin (keine Wirkung) maximal 25mg pro Woche ausgeschlichen
11/2019 alle 2 Wochen anhaltende Angstattacke aus heiterem Himmel mit Suizidgedanken und unaushaltbar.
EKT Vorschlag abgelehnt, Angst vor weiteren körperliche Folgeschäden
12/2019 Quetiapin 25mg (nach einer Tablette nicht mehr genommen, da 2 Tage "high")
12/2019 Perazin 25mg (Angst nach einer Tablette bereits verschwunden). Nach einer Woche starke Darmbeschwerden. Zwischen 12,5mg und 25mg gependelt um zwischen Wirksamkeit und Darmproblemen zu bleiben.
01/2020 Anxut als letztes Mittel ausprobiert. Darm nun in unzumutbarem Zustand. Also abgesetzt
seit 02/2020 Ohne AntiDepressivum/Neuroleptikum bis heute irgendwie durchgehalten (Alltag kaum möglich).
Darm seit der letzten beiden Neuroleptika total kaputt. Immer wieder entzündet, kein Essen ohne Schmerzen, Übelkeit, anschwillen. Kein Mediziner bekommt das in den Griff. Kortisone helfen dem Darm während der Einnahme und nehmen die absoluten Spitzen der Angststörung.
seit 11/2020 CalmValera empfohlen bekommen --> in Testung
Zusätzliche Medikamente:
Lorazepam, (im Notfall)
Salofalk Granulat und Suppositorien um Colitis Schübe vorzubeugen
Kortisontabletten bei Bedarf im Schub
Weiterhin gegen Angststörung und Darm getestet:
Immunologin hat Darmbakterien und Homöopathische Mittel über das Jahr 2019 versucht --> keine Erfolge
CBD-ÖL --> kein Erfolg
Wirbelsäulentherapie inkl. Atlastherapie versucht (verklemmte Nerven können psych. Störungen verursachen)
Vitamin D3-, Folsäure-, Zinkmängel zwischenzeitlich mal ausgeglichen --> keine Besserung
Umsetzen von Leitlinien der NDR-Ernährungs-Docs bezüglich Colitis Ulcerosa Ernährung und Mängel im Körper, die Psyche beeinflussen können --> kein Erfolg
weitere (Entspannungs)-Methoden, die man unter anderem auch in jeder Klinik erlernt...
Re: Forum-Umfrage zum Verschreibungsgrund für Psychopharmaka
Hello,
da mache ich doch auch mal mit!
LG
da mache ich doch auch mal mit!
- Bist Du männlich oder weiblich?
- Wie lange hast Du schon einen Leidensdruck gehabt, wegen dem Du zum Arzt gegangen bist?
- Wie lang war(en) die Untersuchung(en) / das Gespräch, das zur Verschreibung geführt hat?
- Wurden vorher körperliche Ursachen abgeklärt, bevor es zu einer psychiatrischen Diagnose kam?
- Wie wurdest Du über Deine Diagnose informiert (also z.B.: "Sie leiden unter Depressionen")
- Wurdest Du über Alternativen (Therapie) und Risiken aufgeklärt?
LG
Diagnose: seit später Kindheit Agoraphobie, Panikattacken, generalisierte Angststörung, Zwangsgedanken
Therapie: 4x stationär; mehrfach ambulant (verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch)
Medikamente:
vor 2006 kurze Versuche von Paroxetin, Opipramol
2006-2010 20mg Escitalopram
2010 Umstellung auf Citalopram mit Verschlechterung der Symptome + Einweisung ins KH; Ursache: Umstellung??
2013-2018 30mg Duloxetin + 100mg Pregabalin
Okt 2018 Reduktion Duloxetin auf 20mg; starke Absetzsymptome seit Mitte Dez 2018, also sehr zeitverzögert
Ende Jan 2019 deutliche Besserung der Symptome; Reduktionspause
Mitte Feb 2019 Verschlechterung des Gesundheitszustandes: Unruhe, Angst, Suizidgedanken, Aggressivität, Wut, Zwangsgedanken
März 2019 Absetzsymptome unverändert und stark lebensbeeinträchtigend
Mitte März 2019 weniger Wut, Aggressivität, Stimmungsschwankungen; allerdings weiterhin vermehrt Angst und Zwangsgedanken, wie vor AD-Einnahme
April 2019 Absetzsymptome verbessern sich; zwischendurch kam aber ein sehr heftiger Einbruch
Mai 2019 keine Absetzsymptome mehr; momentan stabil wie vor Reduktion
Ende Mai 2019 absolutes Stimmungstief, ev. aufgrund Kohlenhydratreduzierung (Übergewicht durch AD)
Okt 2019 seit Juli halbwegs stabil, trotzdem oft depri - ev. immer noch wegen fehlendem Zucker, Gewicht hat sich reduziert (ca. eine Hosengröße; habe keine Waage)
Okt 2019 an einem Tag versehentlich die 20mg Duloxetin vergessen; ca. 24h später Höllentrip: starker Schwankschwindel, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, Zittern; nach Einnahme wieder besser, aber 2 Tage Durchhänger
Dez 2019 Achtung! Koffein verhindert Abbau von Duloxetin-> Plasma-Spiegel Dulox steigt an, was verstärkte Nebenwirkungen dessen zur Folge hat (Schwindel, Angst, Unruhe, Zwangsgedanken), die einer vorübergehenden "Erhöhung" und damit einer "Erstverschlimmerung" entsprechen
nach starker Koffein-Reduktion über Wochen nun Absetzsymptome der niedrigeren Dosis von Dulox, da Plasma-Spiegel wieder gesunken
dauerhafte NW durch Duloxetin: Gewichtszunahme von ca. 30kg, starke Akkomodationsstörungen + zahlreiche "mouches volantes", trockene Augen, Libidoverlust, schwitzen, vermehrte Gesichtsbehaarung v.a. am Kinn, Zyklusstörungen
Therapie: 4x stationär; mehrfach ambulant (verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch)
Medikamente:
vor 2006 kurze Versuche von Paroxetin, Opipramol
2006-2010 20mg Escitalopram
2010 Umstellung auf Citalopram mit Verschlechterung der Symptome + Einweisung ins KH; Ursache: Umstellung??
2013-2018 30mg Duloxetin + 100mg Pregabalin
Okt 2018 Reduktion Duloxetin auf 20mg; starke Absetzsymptome seit Mitte Dez 2018, also sehr zeitverzögert
Ende Jan 2019 deutliche Besserung der Symptome; Reduktionspause
Mitte Feb 2019 Verschlechterung des Gesundheitszustandes: Unruhe, Angst, Suizidgedanken, Aggressivität, Wut, Zwangsgedanken
März 2019 Absetzsymptome unverändert und stark lebensbeeinträchtigend
Mitte März 2019 weniger Wut, Aggressivität, Stimmungsschwankungen; allerdings weiterhin vermehrt Angst und Zwangsgedanken, wie vor AD-Einnahme
April 2019 Absetzsymptome verbessern sich; zwischendurch kam aber ein sehr heftiger Einbruch
Mai 2019 keine Absetzsymptome mehr; momentan stabil wie vor Reduktion
Ende Mai 2019 absolutes Stimmungstief, ev. aufgrund Kohlenhydratreduzierung (Übergewicht durch AD)
Okt 2019 seit Juli halbwegs stabil, trotzdem oft depri - ev. immer noch wegen fehlendem Zucker, Gewicht hat sich reduziert (ca. eine Hosengröße; habe keine Waage)
Okt 2019 an einem Tag versehentlich die 20mg Duloxetin vergessen; ca. 24h später Höllentrip: starker Schwankschwindel, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, Zittern; nach Einnahme wieder besser, aber 2 Tage Durchhänger
Dez 2019 Achtung! Koffein verhindert Abbau von Duloxetin-> Plasma-Spiegel Dulox steigt an, was verstärkte Nebenwirkungen dessen zur Folge hat (Schwindel, Angst, Unruhe, Zwangsgedanken), die einer vorübergehenden "Erhöhung" und damit einer "Erstverschlimmerung" entsprechen
nach starker Koffein-Reduktion über Wochen nun Absetzsymptome der niedrigeren Dosis von Dulox, da Plasma-Spiegel wieder gesunken
dauerhafte NW durch Duloxetin: Gewichtszunahme von ca. 30kg, starke Akkomodationsstörungen + zahlreiche "mouches volantes", trockene Augen, Libidoverlust, schwitzen, vermehrte Gesichtsbehaarung v.a. am Kinn, Zyklusstörungen