Vortioxetin
Verfasst: 01.10.2015 10:37
Wollte mal einen kleinen Erfahrungsbericht über Vortioxetin (Brintellix) schreiben , eines der neusten SSrIs auf dem Markt.
Mir wurde es Anfang Mai verschrieben, weil ich auf alle anderen gängigen Präperate nicht ansprach.
Ich begann mit 5 mg, nahm es 5 Tage ein , nichts passierte, keine Besserung aber auch keine Verschlechterung.
Danach begann ich auf anraten meines Neurologen mit 10 mg. Passiert ist die ersten 3 Wochen auch garnichts, nur das meine Stimmung immer schlechter wurde. Ich war nur noch am weinen, dachte oft an Selbstmord, sah kein Sinn mehr in meinem Leben, begann Schuldgefühle zu entwickeln.
In meiner Verzweifelung wendete ich mich an eine Tagesklinik. Hier wurde sofort seitens des Oberarztes gefragt, wie hoch man es noch dosieren könne, weil anscheinend die Depression durch das Medikament noch nicht gelindert wurden. Als ich sagte, das ich vorher 6 Wochen Fluoxetin nahm, in einer Dosierung von 30 mg, minte man nur das sei viel zu wehnig. Als ich anmerkte , das ich diese Mittel eigendlich wegen einer Angststörung einnahm, und ich noch nie Depressionen hatte, wurde gesagt , das sei der Symthomwandel über die Zeit. Ich nahm Brintellix in der Tagesklinik also weiter ein, meine Stimmung verschlechterte sich immer weiter, sodas man Mirtazapin dazunahm.
Ich wurde sehr träge schon bei 15 mg, hatte Schwindel , den ganzen Tag fast wie benommen...
Es wurde immer schlimmer.. bis ich selbst die Notbremse zog...
Ich setzte Br*ntellix ab, von 10 auf 5 mg ,und nach 1 Woche 5mg auf 0.
Meine Stimmung hob sich etwas, meine Suiziedgedanken verschwanden fast völlig.. Aber... Ich glaube ich habe einen Preis dafür bezahlt.
Ich kann nicht mehr gut schlafen, bin den ganzen Tag nur noch benebelt, habe meist Morgens ab und zu noch depressive Einbrüche (aber Gott sei Dank bis jetzt ohne Suiziedgedanken), habe ANgst und Unruhezustände, friere oft und habe Muskelzittern.
Bin jetzt seit 7 Wochen weg von dem Teufelszeug. So super, wie es vom Hersteller beschrieben wird, und wie einfach man es doch absetzten kann, wird dann ja wohl auch nicht stimmen.
Es war das letzte mal das ich ein SSrI angefasst habe, in meiner Signatur kann man ja nachverfolgen, was ich alles schon geschluckt hab.
Für mich ist Br*ntellix ein Absoluter Flop.
Habt ihr mit dem Wirkstoff auch schon Erfahrungen gemacht?
Mir wurde es Anfang Mai verschrieben, weil ich auf alle anderen gängigen Präperate nicht ansprach.
Ich begann mit 5 mg, nahm es 5 Tage ein , nichts passierte, keine Besserung aber auch keine Verschlechterung.
Danach begann ich auf anraten meines Neurologen mit 10 mg. Passiert ist die ersten 3 Wochen auch garnichts, nur das meine Stimmung immer schlechter wurde. Ich war nur noch am weinen, dachte oft an Selbstmord, sah kein Sinn mehr in meinem Leben, begann Schuldgefühle zu entwickeln.
In meiner Verzweifelung wendete ich mich an eine Tagesklinik. Hier wurde sofort seitens des Oberarztes gefragt, wie hoch man es noch dosieren könne, weil anscheinend die Depression durch das Medikament noch nicht gelindert wurden. Als ich sagte, das ich vorher 6 Wochen Fluoxetin nahm, in einer Dosierung von 30 mg, minte man nur das sei viel zu wehnig. Als ich anmerkte , das ich diese Mittel eigendlich wegen einer Angststörung einnahm, und ich noch nie Depressionen hatte, wurde gesagt , das sei der Symthomwandel über die Zeit. Ich nahm Brintellix in der Tagesklinik also weiter ein, meine Stimmung verschlechterte sich immer weiter, sodas man Mirtazapin dazunahm.
Ich wurde sehr träge schon bei 15 mg, hatte Schwindel , den ganzen Tag fast wie benommen...
Es wurde immer schlimmer.. bis ich selbst die Notbremse zog...
Ich setzte Br*ntellix ab, von 10 auf 5 mg ,und nach 1 Woche 5mg auf 0.
Meine Stimmung hob sich etwas, meine Suiziedgedanken verschwanden fast völlig.. Aber... Ich glaube ich habe einen Preis dafür bezahlt.
Ich kann nicht mehr gut schlafen, bin den ganzen Tag nur noch benebelt, habe meist Morgens ab und zu noch depressive Einbrüche (aber Gott sei Dank bis jetzt ohne Suiziedgedanken), habe ANgst und Unruhezustände, friere oft und habe Muskelzittern.
Bin jetzt seit 7 Wochen weg von dem Teufelszeug. So super, wie es vom Hersteller beschrieben wird, und wie einfach man es doch absetzten kann, wird dann ja wohl auch nicht stimmen.
Es war das letzte mal das ich ein SSrI angefasst habe, in meiner Signatur kann man ja nachverfolgen, was ich alles schon geschluckt hab.
Für mich ist Br*ntellix ein Absoluter Flop.
Habt ihr mit dem Wirkstoff auch schon Erfahrungen gemacht?