Paradoxe Reaktionen....
Verfasst: 27.02.2016 19:32
Hallo,
ich bin gerade dabei , das Opioid abzusetzen, gegen Schmeerzen, gestern nahm ich die letzte Tablette.
Und wie soll ich es ausdrücken: Opioidabsetzen ist ein SPAZIERGANG, verglichen mit dem Absetzen von Neuroleptika.
Und da wird eine Abhängigkeit allgemein anerkannt , und Ärzte sind sehr vorsichtig.
Ich war am Mittwoch nun beim Psychiater und habe ihm das so gesagt.
- Opioidabsetzen für mich - einfach.
- Tavor absetzen - war auch einfach
- Neuroleptika absetzen - heftigste, monatelange Entzugserscheinungen .....
- gewisse Neuroloptika verursachen psychotische Symptome
- Antidepressiva wirken irgendwie überhaupt nicht , daher konnte ich auch Stangyl problemlos weglassen
- in meiner Vergangenheit haben Narkosemittel manchmal nicht gewirkt, sondern mich in eine manische Stimmung versetzt...
Er meinte, ich neige zu paradoxen Reaktionen.
Im November hatte man mir die Opioide verdoppelt - Resultat Schlaflosigkeit. Normalerweise würde das Medikament sehr müde machen, ich war nächtelang wach.
Angstlösende Medikamente führen bei mir zu Angstzuuständen und Benzos, bei denen habe ich eigentlich das Gefühl, sie wirken gar nicht.
Ich hatte damals 6 Wochen lang Tavor genommen, teilweise bis 10 mg täglich , und sie weggelassen, weil ich das Gefühl hatte, sie bringen nichts.
Mein Psychiater meinte aber, das wäre mithin der schlimmste Entzug und er hat Patienten gesehen, deren Persönlichkeit danach vollkommen zerstört war.
jetzt frage ich mich natürlich: Woher weiß man bitte vorher, ob man gegenteilig reagiert? An was liegt das überhaupt?
Und wie kann ich mich vor Fehlbehandlungen schützen ? Ich habe richtig Angst, dass ich Medikamente kriege, die voll nach hinten losgehen.
Gibt es hier noch Leute, denen es ähnlich geht?
liebe Grüße Arianrhod
Ich ziehe baöld um und muss neue Ärzte suchen - sollte ich da was sagen?
ich bin gerade dabei , das Opioid abzusetzen, gegen Schmeerzen, gestern nahm ich die letzte Tablette.
Und wie soll ich es ausdrücken: Opioidabsetzen ist ein SPAZIERGANG, verglichen mit dem Absetzen von Neuroleptika.
Und da wird eine Abhängigkeit allgemein anerkannt , und Ärzte sind sehr vorsichtig.
Ich war am Mittwoch nun beim Psychiater und habe ihm das so gesagt.
- Opioidabsetzen für mich - einfach.
- Tavor absetzen - war auch einfach
- Neuroleptika absetzen - heftigste, monatelange Entzugserscheinungen .....
- gewisse Neuroloptika verursachen psychotische Symptome
- Antidepressiva wirken irgendwie überhaupt nicht , daher konnte ich auch Stangyl problemlos weglassen
- in meiner Vergangenheit haben Narkosemittel manchmal nicht gewirkt, sondern mich in eine manische Stimmung versetzt...
Er meinte, ich neige zu paradoxen Reaktionen.
Im November hatte man mir die Opioide verdoppelt - Resultat Schlaflosigkeit. Normalerweise würde das Medikament sehr müde machen, ich war nächtelang wach.
Angstlösende Medikamente führen bei mir zu Angstzuuständen und Benzos, bei denen habe ich eigentlich das Gefühl, sie wirken gar nicht.
Ich hatte damals 6 Wochen lang Tavor genommen, teilweise bis 10 mg täglich , und sie weggelassen, weil ich das Gefühl hatte, sie bringen nichts.
Mein Psychiater meinte aber, das wäre mithin der schlimmste Entzug und er hat Patienten gesehen, deren Persönlichkeit danach vollkommen zerstört war.
jetzt frage ich mich natürlich: Woher weiß man bitte vorher, ob man gegenteilig reagiert? An was liegt das überhaupt?
Und wie kann ich mich vor Fehlbehandlungen schützen ? Ich habe richtig Angst, dass ich Medikamente kriege, die voll nach hinten losgehen.
Gibt es hier noch Leute, denen es ähnlich geht?
liebe Grüße Arianrhod
Ich ziehe baöld um und muss neue Ärzte suchen - sollte ich da was sagen?