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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Dauer des (Langzeit-)Entzuges? - Erfahrungen

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
gouvion
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Dauer des (Langzeit-)Entzuges? - Erfahrungen

Beitrag von gouvion »

 ! Nachricht von: padma
Bitte beachtet, dass es sich bei den folgenden Einträgen, nicht um eine durchschnittliche Entzugsdauer handelt. Hier im Forum sind v.a. Betroffene, die unter einem besonders langen Entzug leiden
Wenn dich das ängstigt, lies diesen thread besser nicht

Hallo zusammen

Darf ich fragen, wie lange Euer Entzug ging? Postet doch schnell eine Antwort. Dann hätten wir eine super Übersicht und das würde bestimmt vielen Kraft geben, die dann wirklich sehen, dass es verdammt lange gehen kann.
Darf ich das machen, liebe Administratoren?

Mein Entzug seit 15 Monaten. Erste signifikante Besserung nach 6 Monaten. Durchschlafen kann ich wieder ab Monat 14 (seit drei Wochen). Symptomwellen hab ich immer noch (Müde, Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität und manchmal unbegründete Ängste). Jetzt grad wieder eine heftige seite 2 Wochen.

Danke und allen gute Besserung, Gouvion
15.03.14 - 15.01.15: 10 mg Cipralex
15.01.15 - 20.02.15: 5 mg Cipralex
20.02.15 - 31.03.15: 2.5 mg Ciprlaex
seit 01.04.2015 auf 0mg

Absetzsymptome: Schlaflosigkeit, extremes Gähnen, teilweise starke Nervosität, generalisierte Ängste
Anerom
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Anerom »

Hallo Gouvion

ich bin nun nun seit dem 18.05. Cipralex am ausschleichen. Bin immer noch bei 3mg und werde es noch für eine Zeit so beibehalten. Hattest du keine Probleme von 5mg auf 2,5 mg?

Gruss Anerom
2010 Cipralex täglich 10mg wegen starken Panikattacken
2013 kalter Entzug (wusste damals nicht dass man es einfach so absetzen kann)
war der Horror. Ging zum Hausarzt weil ich nicht wusste wieso es mir so schlecht geht. Sofortige Einnahme von 10mg

18.05.2016 - Beginn auszuschleichen mit 5mg (hatte das Gefühl wieder zu leben :party2: )
24.05.2016 - 4mg (fast täglich Müdigkeit)
05.06.2016 - 3mg (manchmal das Gefühl ich sei auf einem Schiff, etwas niedriger Blutdruck)
11.07.2016 - 2mg psychisch gut, physisch gelegentlich Übelkeit, sehr müde, vermutlich weil mein Blutdruck zu tief ist
25.07.2016 - 1mg und es geht mir zum Glück gut bis jetzt
seit 14.08.2016 - 0mg
seit Oktober 2017 3x300mg Johanniskraut, VitaminB Komplex, Vitamin D3
seit April 2017 zusätzlich Passionsblume
Seit ca November 2018 nur noch 300mg Johanniskraut
Passionsblume sporadisch
Nospie

Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Nospie »

Hallo,
gouvion hat geschrieben: In erster Linie seit 0. Aber viele auf 0 sind wahrscheinlich nicht mehr da.
Diejenigen,die auf Null sind und keine Probleme mehr haben,werden eher nicht mehr hier reinschauen.
Man ist ja heilfroh diesen Irrsinn hinter sich zu haben ...ich kann das gut verstehen.

Ich bin seit 45 Monaten auf Null,nach zu schnellem Absetzen (3 Monate),ich bin Langzeitbetroffene
und habe noch immer diverse Probleme - bin also noch nicht durch.
Aber kein Vergleich mehr zu dem Horror vor einem oder (noch schlimmer) zweieinhalb Jahren !
LG
Nospie
Poti
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Poti »

Hey,

ich bin nun 27 Monate auf Null und auch noch nicht durch..

Mein Leben ist zwar nicht mehr die Hölle, wie vor knapp einem Jahr, aber es sind doch noch einige sehr einschränkende Symptome vorhanden.
Ich würde schätzen, dass wenn die Intensität der Symptome zu Beginn des protrahierten Entzugs bei 100 % lag, ich nun vllt noch im Bereich von 45 % liege :)

liebe Grüße,
Poti
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sybsilon
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von sybsilon »

Hallo,

bin seit 16 Monaten mit Venlafaxin auf "0". Seit 13 Monaten im verzögerten Entzug. Bekam im Juni 2015 nochmal Mirtazapin (4Wochen) abrupt abgesetzt dann 3 Wochen Doxepin auch abrupt abgesetzt. Seitdem weiterhin im Entzug.
Es wird langsam besser, aber Lebensqualität keine.
Jeder Tag ist ein Überraschung .
Jedoch nicht mehr so schlimm wie noch im Dezember 2015.

LG sybsilon
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.
diane

Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von diane »

Hallo....
Seit ca 2.5 Monaten auf Null..
Langsames ausschleichen über 6 Monate.. Letzte Dosis 6mg dann auf 0mg... 2 wochen ging gut u seitdem Ängste unruhe, Gewichtsabnahme (7kg) uvm zur zeit Stationärer Aufenthalt.


Wenn ich das von anderen hier lese .. Ohje. .. da bek ich angst das es nie besser wird :(
Arianrhod
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Arianrhod »

Quetiapin absetzen 2 Jahre. Ausgangsdosis: 800 mg täglich.

Auf 0 seit 3 Jahren. Lebensqualität: Ich danke Gott für jeden neuen Tag OHNE Neuroleptika!

liebe Grüße Arianrhod

ich schreibe es trotzdem hierherein, obwohl es um AD geht, aber Quetiapin (Seroquel) wird auch gerne bei sogenannten therapieresistenten Depressionen verordnet oder als add-on für AD; es ist auch für schwere Depressionen und bipolare Störungen zugelassen.
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
sonne
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von sonne »

Hallo,

Bin seit März 2016 auf 0

Ausschleichphase dauerte ca 1 Jahr .

Symptome sind noch vorhanden , jedoch deutliche Verbesserung

Noch vorhanden sind :

Zeitweise benommenheit
Müdigkeit
Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
Depressive leichte Phasen


Liebe Grüße

Sonne
Diagnosen: mittelgradige Depression mit Panikstörung Februar 2013,
2. Absetzversuch
Start 7mg Cipralex
22.12.14 6mg, fühlte mich sofort wohler, Tatendrang lust auf soziale Kontakte ect, :D
15.01.15 5mg, nach 3 Tagen Einbruch von der feinsten Sorte, nach 6 Tagen wieder auf 6mg.
21.01.15 6mg, nach ca. 3 Wochen wieder stabil
16.03.15 5mg, Müdigkeit weg, Brauche aber wenig Schlaf 6 Stunden, innere Unruhe, Muskelschmerzen, Muskeltics, 2 Wochen Dauerherzstolpern
23.03.15 5mg, Schwankschwindel, Fokkusierungsprobleme, Herzstolpern weg, da 250mg Magnesium am tag, für die Innere Unruhe Neurexan
30.03.15 5mg, leichter Schwankschwindel, normaler Schlaf bei 8 Stunden, Beschwerden nehmen stetig ab. bei Bedarf Neurexan
31.03.15 5mg, schwankschwindel, durchfall, Übelkeit, Muskelschmerzen Rücken und schwächegefühl in den Beinen, grippeartige Symptome,leichte innere Unruhe, leichter Kopfdruck :(
10.04.15 4,5mg: viel Herzstolpern, ansonsten alle Beschwerden weg, nehme Omega 3, Mg 250mg, und Natron für die viele Luft im Bauch
01.05.15 4mg Starke Benommenheit mit Schwindelgefühl, erneut Herzstolpern
19.05.15 4mg Benommenheit nimmt ab, Herzstolpern nach wie vor mal mehr mal weniger
29.05.15 3,6mg Keine Symptome
12.06.15 3,4mg Keine Symptome
27.06.15 3 mg
09.07.15 2,5mg
19.07.15 2mg
25.07.15 2mg Harnwegsinfekt, Antibiose
30.07.15 2mg, depressiv, Unruhe, starke Übelkeit,
28.08.15 1,8mg, Unruhe fast weg, Übelkeit sehr selten, depressiv (wer ist das nicht schon mal :D ), Herzstolpern immer noch, stört mich aber kaum noch, Müdigkeit und schlechter Antrieb vorhanden.
14.09.15 1,7mg
03.10.15 1,6mg zeitweise Müde, leicht depressiv, innere Unruhe zeitweise
13.10.15 1,5mg soweit alles ok bis auf Müdigkeit
31.10.15 1,4mg
15.11.15 1,3mg
24.11.15 1,2mg
04.12.15 1,0mg
30.12.15 0,9mg zeitweise Druck im Kopf, Übelkeit, Müdigkeit, leichtes Herzstolpern, leicht depressive Einbrüche, Unruhe
12.01.15 0,8mg Zur Zeit Starke Erkältung und Antibiose, schlechtes Allgemeinbefinden
17.01.15 0,7mg
27.01.16 0,6mg Starke Herzrhythmusstörungen, Zuvor 3 Wochen ganz weg
03.02.16 0,5mg
16.02.16 0,4mg zeitweise Benommenheit, depressive Phasen aber nur Stundenweise,
25.02.16 0,3 mg
06.03.16 0,2mg
14.03.16 0 Ende
Monalinde
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Monalinde »

Hallo, ich bin langzeitbetroffen und seit 42 Monaten auf Null. In der Zwischenzeit habe ich meinen Mann verloren nach zehnjähriger Krankheit.

Meine Nervenschwäche möchte ich diesem Umstand zuordnen. Aber

Tinnitus besonders nach Schlaf und Aufregung
Schleim im Hals
lebhafte Träume
Angst- und Unruhezustände sporadisch
Verstimmungszustände
Müdigkeit, Gähnattacken,
Stromgefühl in den Armen nach dem Aufwachen
Muskelverspannungen


sind meiner Meinung nach, ein deutliches Zeichen dafür, dass der Entzug noch immer nicht vorüber ist. Mir tut sehr viel Ruhe gut und auch Ablenkung, alles wohldosiert, größere Anstrengungen lösen Heulattacken aus. Zur Zeit habe ich ein neues Symptom entwickelt, Kälteschauer obwohl es nicht kalt ist.

Ich kann nicht ausschließen, dass die psychische Verfassung auch eine gewisse Rolle dabei spielt, aber eben nicht nur.

LG Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
Sommersprosse
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Sommersprosse »

Hallo ihr Lieben,

schließe mich dem Thread gern an und berichte von meiner
Kurzeinnahme (76 Tage) und absetzen des Pregabalins.

Aus technischen Gründen (Signatur wird zu lang)
habe ich meine Reduzierung von Pregabalin abgekoppelt
und stelle den Verlauf dazu hier noch einmal ein.

Kurzzeiteinnahme (76 Tage) - Pregabalin 100mg/tägl.
24. 03. 2015 - Ausgangsmedikation - Pregabalin: 0 - 75mg - 75mg
schwere Alpträume - Suizidgedanken - das Gefühl neben mir zu stehen
07. 04. 2015 - Reduzierung der Medikation: 0 - 50mg - 75mg (mit ärztlicher Absprache)
Nebenwirkungen unverändert - daher Absetzungsversuch
05. 06. 2015 - Ausschleichen der Medikation: 0 - 50mg - 50mg (ohne ärztliche Absprache)
06. 06. 2015 - Übelkeit, Schwindel, innerliches Zittern, kribbeln und Kältegefühl in den Knien
07. 06. 2015 - Ausschleichen der Medikation: 0 - 0 - 50mg
(vergessen die Tagesdosis 50 mg zu nehmen ! - wollte auf 50mg - 0 - 50mg)
08. 06. 2015 - fühle mich heute das erste Mal wieder klarer im Kopf
dafür mittags Magenschmerzen in Magenkrämpfe übergehend - Dosis abends erhöht auf 75mg
08. 06. 2015 - 0 - 0 - 75mg /weiter ab >
09. 06. 2015 - 50mg - 0 - 50mg
11. 06. 2015 - gestern guter Tag / in der Nacht Alpträume - starke Schweissausbrüche - Dosis weiter wie zuvor
13. 06. 2015 - keine wesentlichen Entzugsmerkmale bei jetziger Dosierung - das Gefühl ständig verschnupft
zu sein nimmt zu (ständiges Nase putzen) was mir anfangs unter Einstiegsdosierung bereits auffiel, obwohl ich nicht erkältet bin

14. 06. 2015 - gestern nachmittag starke Erschöpfung - in der Nacht sehr schlimme Alpträume
18. 06. 2015 - Medikation reduziert auf 0 - 50mg - 25mg
28. 06. 2015 - mir geht es gut - keine negativen Symtome
02. 07. 2015 - gehe heute auf 25mg - 0 - 25mg (Verschiebung der Medikation um ein Zeitfenster zu halten)
09. 07. 2015 - reduziert auf 0 - 25mg - 0
28. 07. 2015 nach wie vor geht es mir gut - keine negativen Symtome
05. 08. 2015 - seit dem 31. 07. 2015 ohne Pregabalin - keine Absetzsymtome , mir geht es gut.


Bei der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hatte ich eine
Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkung (UAW) vorgenommen.

*********
Seit 10/2016 bin ich dabei Trevilor auszuschleichen - > ab hier berichte ich in meinem Thread

Eine möglichst schmerz-und nebenwirkungsfreie Zeit wünscht euch, Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:
► Text zeigen
MorulaMyomatosus
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Beitrag von MorulaMyomatosus »

Hallo,

am 14.07. bin ich 2 Jahre auf 0 nach einem Kaltentzug von Citalopram. Seither im protrahierten Entzug.

LG
Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!
Siggi
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Beitrag von Siggi »

Hallo ihr Lieben

auch ich möchte mich anschließen, aber niemand mit meinem protrahierten Entzug ängstigen :sports:

Ich habe ca. 2 Jahre lang meine 20 mg Mirtazapin ausgeschlichen und bin nun seit 22 Monaten auf Null!

Meine Entzugs - Symptome sind sicherlich schon wesentlich besser geworden, aber ich erlebe dennoch
eine eingeschränkte Lebensqualität, denn oft mangelt es an der nötigen Kraft!

Dazu gehören:

Fast tägliche Stimmungsschwankungen, wechselnd,von jetzt auf die nächsten Minute- von froh bis zur Depri Phase !
Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen
Durch auftretende Wellen verstärkte Lebensmittel- Unverträglichkeit , die selbst meine 4 verträglichen Nahrungsmittel
noch reduzieren.
Verstärkter Tinnitus. Mein ,seit sehr vielen Jahren chronischer Tinni , der einen Düsenjäjer mit allen Tonfacetten überlagert,
verstärkt sich manchmal noch mehr.... hatte jedoch bisher immer wieder das Glück, dass er am nächsten Tag
zur "normalen" Lautstärke zurückkehrt!
Irrelae und diffuse Unruhe, Panik, Ängste, die oft ohne irgendwelche Anlässe kommen, ich kann sie mental
nicht steuern ,.. etwas Linderung gelingt teilweise nur durch Ablenken und Radfahren :sports:
Schlafstörung, meist nur 5-6 Std. Schlaf mit zwei mal nächtlichem Harngang ...
Oft niederer Blutdruck, trotz Radfahrens z.B. 95 / 60
Benommenheit
Schmerzhafte und steife Muskel- und Gelenkschmerzen...
Und dies alles ordne ich meinem protrahierten Entzug zu.....denn vor Mirta hatte ich derlei Symotome nicht.

Liebe Grüße
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
diane

Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von diane »

Hallo,

ACh herje, was für eine Liste Siggi....

Ich weiss nicht aber dieser Thread nimmt mir jegliche poitive erwartungshaltung.... :(
Ich geh seit 2 Monaten durch die Hölle u das würde ich kein Jahr o Jahre ertragen :/

Lg
Siggi
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Siggi »

Liebe Diana,

natürlich tuts mir leid, dass du Angst bekommst, wenn du von all diesen langen,protrahierten Phasen liest.
Aber vergiss nicht, dass jeder eine andere Geschichte, eine andere Seele und einen anderen Körper besitzt.

Vielleicht kann ich dich auch etwas "beruhigen", dass meine Symptome sicher nicht so langzeitig wären,
hätte ich:
kein Hashimoto,
keine 3 mal 3 stündige Narkose,
wenn ich jünger wäre.... (ich bin 74 Jahre alt)
und wenn ich nicht schon mal im Jahr 2006 einen langen, fast ein jährigen,schweren Mitraentzug hinter mir hätte!

Dies alles sind Kriterien, die den Organismus, die Psyche, vor allen Dingen dem Darm ernorm zusetzen.

Never ever muss es bei dir ebenso lange dauern.....ich gehe jedenfalls NICHT davon aus...

Verlier nicht den Mut, lass solche negativen Gedanken nicht zu, sie schüren nur vermehrt Ängste,
freue dich einfach nur ein wenig, dass dus geschafft hast, auf NULL zu sein.

Ich wünsche dir alles Gute :hug:
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Fibie77
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Fibie77 »

HALLO :roll: ,na dann schließe ich mich hier auch mal an und Berichte kurz von mir.
Habe mein Sertralien im Februar 2016(dieses Jahr)komplett auf 0 mg runter gefahren.
Von 50 auf 0 mg dauerte es ungefähr ein Jahr.
Absetzerscheinungen habe ich nach wie vor immer in Wellen.
Diese sind Sehstörungen,leichter Schwindel,Übelkeit, einen heißen Kopf (ohne Fieber zu haben),ziemliche Stimmungsschwankungen, Ängste, leichte Gangunsicherheit,Kopfschmerzen,manchmal ein Gefühl wie wenn mir im Kopf gleich die Sicherung durchbrennt (so wie elektrische Wellen)Müdigkeit und Sodbrennen.
Die Beschwerden kommen immer in Wellen,mal mehr und dann wieder weniger.
LG .Fibie :)
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)
gouvion
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von gouvion »

Danke Euch. Eigentlich wollte ich niemand demotivieren, sondern das Gegenteil bewirken.
Wer hats geschafft und wie lange ging der Entzug? Dies wäre hilfreich. Das könnte motivieren, denn nach 14 Monate Entzug braucht es schon Willenstärke weiterhin daran zu glauben, dass es sich um Absetzsymptome und nicht um die Grunderkrankung handelt.

Ich bin nun neu bei einem sehr guten Psychotherapeuten und der hat mir versichert, dass der Entzug von SSRi so lange gehen kann. Er hatte genügen Patienten, die nun geheilt sind. Ich mache nun regelmässig Hypnose-Therapie bei ihm und EFT. Dazu Gespräch. Das tut gut.

Nicht aufgeben: Die Medis sind Gift. Bin seit April 2015 auf 0 und kann erst seit Anfang Juni / Ende Juni wieder richtig schlafen, also nach 14 Monaten.
Es wird wirklich von Monat zu Monat besser, gang ganz langsam. Ich spüre aber, dass es besser wird und nich schlechter. Diese zeign auch meine Befindlichkeit-Charts, die ich erstellt habe. Kopf hoch allen und durchhalten. Es geht weiter, das Leben. Immer und immer. Es geht immer weiter. Immer geht irgendwo eine Tür auf. Immer, immer. Und es ist egal, was die anderen denken. Es ist egal, wenn es im Moment einem schlecht geht. Irgendwann geht es wieder gut und diese Menschen, die heute auf dich zeigen, werden auch merken, dass es dir wieder gut geht. Denn es geht immer weiter.

Alles Gute..
15.03.14 - 15.01.15: 10 mg Cipralex
15.01.15 - 20.02.15: 5 mg Cipralex
20.02.15 - 31.03.15: 2.5 mg Ciprlaex
seit 01.04.2015 auf 0mg

Absetzsymptome: Schlaflosigkeit, extremes Gähnen, teilweise starke Nervosität, generalisierte Ängste
Johanna_1
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Re: Dauer des (Langzeit-)Entzuges? - Erfahrungen

Beitrag von Johanna_1 »

hallo ihr mutigen....
auch ich bin schon seit fast 7 wochen auf null. ich bin sehr froh darüber das ich keine chemie mehr schlucke...aber es ist noch sehr wechselhaft und schwer. ich kann die dinge die ich tun will...nicht immer tun. mein körper und meine befindlichkeit zeigen mir wo es lang geht und nicht mein verstand.
an manchmen tagen denke ich ...oh...es ist schon besser geworden, dann gibt es tage an denen ich denke wieder ganz am anfang zu stehen, was natürlich nicht stimmt aber es fühlt sich so an.
am meisten machen mir diese schmerzen zu schaffen und die mega erschöpfung. wenn die erschöpfung da ist habe ich das gefühl total krank zu sein und denke manchmal da steckt doch noch etwas anderes hinter. man kann doch nur soooooooo erschöpft sein, wenn man eine massive erkrankung hat. aber am nächsten tag geht es dann schon wieder besser und ich verwerfe den gedanken bis zum nächsten mal.
tja...ich glaube es ist ganz individuell wie es einem geht. wir sind alle nicht aus dem gleichen holz geschnitzt, haben alle eine andere geschichte und jeder körper ist so individuell wie ein fingerabdruck. ich muss sagen, dass mir hilft, dass ich versuche ruhig zu bleiben mit meiner achtsamkeitsmeditation und manchmal gibt es auch schon tage an denen ich denke, dass mein körper und geist mich nciht im stich lassen und die selbstheilungskräfte irgendwann siegen werden. nach langen klinikaufenthalten wegen diverser anderer erkrankungen habe ich festgestellt, dass ich mich auf mich selbst verlassen muss und nicht auf die diversen ärzte. aber es hat lange gedauert bis ich das begriffen habe und es ist auch nicht leicht. aber ich wünsche allen hier, dass sie es schaffen mut zu entwickeln und sich zeit zu geben. es ist in unserer heutigen gesellschaft nicht leicht sich nur auf sich zu verlassen, weil wir ja funktionieren sollen, so sein sollen wie die anderen und vorallem sollen wir nicht jammern, wenn es uns schlecht geht. aber auch das jammern gehört dazu, denn wir wollen verstanden und gesehen werden in unserem leid und wenn es menschen gibt, die uns unterstützen und sehen was wir durchmachen geht es uns sicher rein stückchen besser und wir finden mut.
liebe grüsse
sophia
10 Jahre lang 50mg Sertralin genommen, wegen Diagnose Fibromyalgie und Depression mittelgradig ( wobei man nicht sagen konnte was zuerst da war und was was bedingt) ( viele Jahre Beschwerdefrei damit) :D
06.2015 abrupt absetzen müssen wegen QT Zeit Verlängerung
07.2015 wieder 50mg , weil QT Zeit unverändert (wieder 1 Jahr genommen, greifen nicht mehr) Trotzdem heftige Absetzsymptome trotz Wiedereinnahme
03.2016 3/4 Tbl (ca.35mg) für 4 Wochen ( Währende der Reduktion keine Veränderung, mein Hirnstoffwechsel ist so daneben, das ich nicht weiß was was ist.
04.2016 1/2 Tbl ( ca. 25mg) für 4 Wochen
05.2016 1/3 Tbl ( ca. 12,5mg) für 3 Wochen
seit 19.05.2016 auf 0 ( sehr wechselhafte Befindlichkeit, Absetzsymptome kommen immer wieder)
20.05.2016 0,5mg Lorazepam, weil schlaflose Nacht und extreme Unruhe (nehme ich nur ganz selten ca. 1x im Monat, wenn nix mehr geht und ich zur Ruhe kommen will.)
25.05.2016 bis 29.05.2016 gute Tage, kaum Symptome
danach wieder alle Symptome da
20.06.2016 bis 26.06.2016 gute Tage, wenig Symptome und wieder etwas Energie
30.06.2016 jetzt seit 6 Wochen auf 0, die Tage sind unterschiedlich von gut bis unerträglich. Es schwankt sehr.
10.07.2016 heftige Blasenentzündung. Einnahme von Antibiotika notwendig ( Fosmfomycin 3g)...bin gespannt wie es mir danach geht. :vomit:
11.07 auf 12.07.2016 nach Einnahme des Antibiotikums nachts kein Auge zu getan. Stromschläge im Kopf, komisches Körpergefühl, starke Unruhe. Diese Symptome hatte ich schon wochenlang nicht mehr. :cry:
15.07.2016 bis heute...geht es mir deutlich besser. Symptome haben sich verringert obwohl ich mehr tue, weil ich gerade umziehen muss. Mache weiter meine Achtsamkeitsmeditation und mein PMR täglich. Hoffe es geht weiter so.
Seit 26.07.2016 totaler Einbruch...alle Symptome sind verstärkt wieder da...massive Unruhe, Schlalosigkeit,Schwindel,Apetitlosigkeit, Stromschläge im Kopf u ganzen Körper, Muskelzucken im ganzen Körper, komisches Gefühl im Kopf und massive Erschöpfung. Laufe innerlich auf Hochtouren. Vlt, weil ich am 24.06.2016 eine ungesunde Beziehung beendet habe?!
Seit 06.08.2016 extreme Verschlechterung. Extreme Unruhe, Schwindel und Angst.
Fibie77
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Re: Dauer des Entzuges? - Bitte eintragen (Übersicht)

Beitrag von Fibie77 »

Hallo,
ich bin im Februar diesen Jahres auch auf 0 mg gegangen und habe bis jetzt immer noch diese Wellen.
Wobei,nachdem ich die ersten Wochen auf 0 mg war,ging es noch.
Ich habe eher so das Gefühl,dass es bei mir erst nach ca.2 bis 3 Monaten zu verstärkten Symptomen kam.
Im Moment geht es mir bescheiden.
1 Tag geht es mir mal gut und den nächsten Tag,habe ich mit Übelkeit und starker Müdigkeit zu tun.
Diese Übelkeit (es ist wie eine Art Sodbrennen)macht mich echt fertig.
Wenn ich auf Arbeit bin und es beginnt dann wieder,geht es mir so schlecht,dass ich meine es geht jetzt garnichts mehr.
Diese Übelkeit hält dann wieder 10 Minuten und dann wird es wieder besser.
Irgendwie ist alles durcheinander bei mir,der ganze Gehirnstoffwechsel.Alles verdreht,........mein Kopf arbeitet und dieses Gefühl,....wie wenn im Kopf die Sicherungen nicht richtig im Lot sind,sprich ,....dass Gleichgewicht nicht stimmt ist einfach nur furchtbar.
Ich vermute ganz stark,dass das Gehirn irgendwie mit dem Darm verkuppelt ist,sonst wäre das doch nicht so mit dieser blöden Übelkeit.
Ich hoffe so sehr,dass das irgendwann besser wird.
Ich fühle mich dann immer so schrecklich,....
Manchmal denke ich so bei mir,ich bin bestimmt die einzige,die das mit der Übelkeit hat.
Oh,.....Bitte ich hoffe so sehr das es nun langsam besser wird.
Meine Psyche ist vom Gefühl her,stabil. Nur der Körper spielt verrückt, .....
Es muss doch nun mal langsam werden!!!
Ich hoffe so sehr,dass es wieder besser wird.
Bitte,bitte,bitte,......
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)
sybsilon
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Beitrag von sybsilon »

Hallo liebe Fibie,

leider kenne ich das mit dieser ekelhaften Übelkeit.
Dauerte bei mir fast ein Jahr bis es besser wurde. Weg ist es aber immer noch nicht.
Merke es wenn ich Stress habe vermehrt, und den habe ich grad total. Extreme Lärmbelastung bei der Arbeit. Es ist eigentlich unzumutbar.

Hab Geduld und pass auf dich auf.
Wir müssen da einfach durch.

LG sybsilon
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.
Fibie77
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Beitrag von Fibie77 »

HALLO Sybsilon :)
Es ist gut zu wissen,dass ich nicht die einzige bin mit dieser Übelkeit.
Es ist ein ganz ekliges Gefühl wenn man das hat und man ist dann einfach so machtlos.
Auch bei mir merke ich,dass Stress das ganze verschlimmert.
Ich arbeite mit Kindern und da kann ich nicht sagen,.....oh Bitte seit ein bissel leiser, ich kann gerade nicht,.....mir ist nicht so gut.
Man muss funktionieren und das ist hart,wenn es einem dann gerade mal garnicht gut geht.
Hab so bei mir gedacht,oh jetzt werden diese blöden Kopfschmerzen und diese Augenschmerzen endlich besser und nun beginnt das mit der Übelkeit.
Es ist so ein ganz komisches Gefühl,....ist so in der Mitte zwischen den Rippenbögen oder bei der Leber.
Halt da oben und es ist auch ein bissel wie Sodbrennen.
So ein mischmasch, .....Weißt wie ich mein.
Nachdem absetzten des Medikamentes Sertralien, sind Kopfschmerzen,Gangunsicherheit,Benommenheit,starke Müdigkeit, Augenprobleme wie brennen und schlechtes Sehen, im Kopf elektrische Schläge ,.....usw.stark vorhanden gewesen.
Dies ist nun besser geworden,doch nun plagt mich diese Übelkeit, .....
Morgens wache ich auf,da ist es gut und dann so 2 Stunden später beginnt es,...
Ist dann wieder ne Stunde da und dann mal wieder weg.
Kommt und geht wann es will,....abends wird es dann besser.
Ich denke mittlerweile schon abends darüber nach,dass es morgen nicht kommt.
Und hoffe darum,......
Ist so anstrengend und belastend wenn man arbeitet.
Bin jetzt ungefähr 4,5 Monate Medi frei und wenn ich dann höre,dass es mich noch längere Zeit begleiten kann,....dann wird mir grad bange,....
Meine Psyche ist echt super Stabil,nur der Körper ist irgendwie aus dem Lot.
Echt der Hammer,was so ne kleine Pille alles bewirken kann.
Da sagen die Ärzte es gibt keine Absetzerscheinungen, .....ha,....dass ich nicht lache.
Die sollten es alle mal an sich selbst ausprobieren und dann würden sie es sehen und wissen,was es bewirken kann.
Liebe Grüße Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)
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