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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe jamie,

meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei dir !
Es ist schlimm, Abschied nehmen zu müssen von geliebten Menschen, die uns vom Anfang unseres Lebens begleitet haben.
Und noch viel schlimmer ist es, miterleben zu müssen, wie sehr sie leiden. Und man fühlt sich volkommen hilfos.
Ich wünsche dir von Herzen Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen.

Liebe Grüsse Ilse :hug:
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Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

ich habe gerade erfahren, dass Dein Vater schwer krank ist.
Ich wollte nur sagen, dass ich in Gedanken bei Dir bin.

Fühle Dich gedrückt :hug:

Liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Razia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia »

Liebe Jamie

fühl dich gedrückt. Viel kann man dazu nicht sagen, ich musste meinen Vater leider auch sehr leiden sehen und er ist viel zu früh gestorben. Ich weiß, was das mit einem macht. Ich wünsche dir viel Kraft.

LG
Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

-----------
Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.
Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie, <3

und dabei hoffte ich soo sehr, dass es dir ein ganz klein wenig besser ginge...

Worte des Trostes sind so hilflos, denn Schhmerz und Trauer überwiegen jegliches Trost- Gefühl.
Ich kann dir nur mein absolutes Mitgefühle bekunden,
und dir versichern, dass du seit Jahren in meinem täglichen Gebet bist.

Nun möchte ich auch deinen Vater dazu mit einschließen, und wünsche ihm, wenn die Zeit des Heimgangs
kommen wird, er einen schmerzlosen und würdigen Abschied erfahren möge.

Und dir, liebste Jamie wünsche ich von Herzen ganz viel Kraft für die kommende schwere Zeit,
du bist nicht alleine wir Alle sind bei dir, auch werden Seine Impulse und Botschaften dir immer wieder einen
gangbaren Weg zeigen, der dich trägt und erhält!

Alles Liebe
herzlichst Siggi <3 :hug:
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Flummi

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi »

Hallo Jamie,
Das tut mir sehr leid. Die Oma einer Freundin macht sich auch gerade auf ihre letzte Reise. Es ist gerade in der Weihnachtszeit sehr schwer, das kann ich nachvollziehen. Möge er ein gutes Sterben haben und eine Erlösung finden. Keiner weiss, unter welchen Umständen er jeweils abberufen wird und welch harte Prüfung er und seine Familie noch durchmachen müssen. Fühl Dich getröstet!
Ich weiss nicht, ob es Dir etwas hilft. ich nehme Deinen Vater mit ins Gebet.
Claudia
neuling
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von neuling »

Liebe Jamie,

mir fehlen die Worte.
Es tut mir so leid was du alles durchmachen und erleben musst.
Ich bete für deinen Vater.
Es gibt so viel leid.

Sei gedrückt.
Mary
Arianrhod
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Arianrhod »

liebe Jamie,

das tut mir so Leid.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Monalinde
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Monalinde »

Hallo liebe Jamie

mein Mann war vor genau vor zwei Jahren in einem sehr ähnlichen Zustand wie dein Vater, er hatte Krebs, schlimme Schmerzen und erlebte alles bei vollem Verstande mit, zuletzt im Krankenhaus. Ich war nur noch sprach- und hilflos und das alles zog an mir vorüber, wie ein böser Film. Bis heute bin ich noch nicht darüber hinweg, aber es wäre kein Leben mehr gewesen für ihn. Vielleicht kannst du es auch so sehen, später.

Du besuchst ihn und bist oft bei ihm, mehr kannst du nicht tun. Ich umarme dich,

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

an dir geht wahrscheinlich kein Kelch vorüber und dabei bist du so ein lieber Mensch und hättest ein wenig Ruhe und Entspannung verdient.

Ich umarme dich und wünsche dir viel Kraft und Mut, dass alles durchzustehen.

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

auch ich möchte dir in deiner schweren Zeit ganz viel Kraft wünschen.
Ich bin noch nicht lange dabei,aber ich habe schon viele deiner Beiträge gelesen.
Mit viel Sachverstand bist du immer zur Hilfe bereit.
Jetzt solltest du nur auf dich und deine Gesundheit schauen.
Denn du bist selbst schon sehr mitgenommen,was ich sehr gut nachvollziehen kann.
Vor 14 Jahren habe ich meinen Vater und meine Mutter,bei ihrem Sterben begleitet.
Sie sind innerhalb von 3 Monaten gestorben.
Beide habe ich zu Hause gepflegt.
Ich war Altenpflegerin,aber die eigenen Eltern gehen lassen zu müssen und dabei zu begleiten,hat mich danach zusammen brechen lassen.
Passe auf dich auf und gute Besserung für dich.
Für deinen Vater kein langes Leiden mehr,nur noch die schnelle Erlösung.

Mitfühlende Gedanken und Grüße an dich.

Bittchen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir Kraft und Vertrauen, um diese schwierige Zeit durchzustehen.

Ganz liebe Grüße :hug:
Rosenrot
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, update :)

ich müsste eine seitenweise Abhandlung schreiben, was mit meinem Vater los ist, er hat sich aktuell etwas berappelt und es ist sehr schwierig für uns einzuschätzen, wie es überhaupt um seine Gesundheit bestellt ist.

Vor 14 Tagen ist er in ein CO2 Koma gefallen und fast verstorben, dann hatte er Tage, da ging es ihm nach eigener Aussage "so gut wie seit Jahren nicht mehr" und nun ist es wieder schlechter.
Er ist immer noch im Krankenhaus, eine Entlassung wurde angeordnet ( :o :cry: ) und dann wieder verschoben, weil er wieder einen Rückfall hatte.
Die Tagesform schwankt entsetzlich. Schlimm für uns Kinder, man kann sich auf überhaupt nichts einstellen.

Ich dachte vor 2 Wochen ehrlich, ich müsste Abschied nehmen.

Es war mir klar, dass ich diesen Stress und Horror nicht ungestraft überstehen werden kann, denn es ist eine massive Überlastung seit Monaten.
Seit Sonntag plagt mich eine akute Mittelohrentzündung.

Am Montag morgen war ich direkt beim HNO Arzt in der Notfallsprechstunde, der meinen Verdacht, dass es eine Mittelohrentzündung ist, bestätigte und ein AB (Doxycyclin) verordnete.
Ich nahm es brav bis Mittwoch, die Infektion stagnierte, wurde einen Tick besser, aber dann geschah nichts mehr. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag dachte ich dann, mich trifft der Schlag.
Extreme Verschlechterung und Schmerzen, starker Rückfall.
Gestern früh saß ich also wieder panisch und aufgelöst beim HNO Arzt. Dieser hat nun auf Amoxicillin gewechselt.

Außerdem habe ich das Doxy nicht richtig vertragen. Ich war jeden Abend, als ich es einnahm, 2 Stunden wie besoffen. Schwankte durch die Gegend, lallte leicht (wurde mir als Feedback am Telefon gegeben), war unglaublich benommen, kippte vorm PC hin und her etc und hatte auch getriggerte Absetzsymptome, obwohl ich gar nicht absetze.

Ich denke dieser Rückfall / die Verschlechterung geht ganz alleine auf meine Kappe.
Ich habe gemerkt, dass der Kosmos will, dass ich mich ausruhe und Ruhe halte, aber aus schlechtem Gewissen und weil ich nicht Nein sagen kann habe ich mich trotzdem fast jeden Tag zu meinem Vater ins Krankenhaus geschleppt und wenn wir Erdenkinder nicht die Hinweise ernst nehmen, die uns das Universum schickt (--> du bist krank und gehörst ins Bett und Papa muss eben ohne dich auskommen), dann legt es eine Schippe drauf und schickt einem Situationen, in denen man gar nicht mehr anders kann.
Dann wird man gezwungen im Bett zu liegen und das tue ich jetzt. Bettlägerig.
Und parallel rinnt mir (sorry :sick:) der Eiter aus dem Ohr und ich fühle mich hundeelend.

Über Nacht hat sich der Eiter in meinem Ohr zu einer Puddingkonsistenz (würg, sorry :sick:) verdickt und es drückt alles so elend. Ich wünschte es würde abfließen. Für sachdienliche Hinweise, wie ich den Eiter aus dem Ohr kriegen könnte bzw. verdünnen könnte, bin ich dankbar. Rotlicht??

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Arianrhod
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Arianrhod »

Liebe Jamie,
Wärme kann dabei nix schaden, diesen Tipp habe ich auf einer Seite eines Heilpraktikers entdeckt:
Bei Eiter im Ohr können Hausmittel die Schmerzen lindern und die Heilung etwas beschleunigen. Ein Zwiebelwickel kann beispielsweise die Beschwerden deutlich reduzieren und die Heilung unterstützen. Dafür wird eine Zwiebel gehackt, in ein Stofftaschentuch gepackt, auf das betroffene Ohr gelegt und mit einem Stirnband oder einer Mütze fixiert. Unterstützt wird das ganze noch durch Wärme, zum Beispiel mit einer Wärmflasche. Der Zwiebelwickel hilft bei Eiter im Ohr in Verbindung mit einem Tubenkatarrh und einer Mittelohrentzündung.
http://www.heilpraxisnet.de/symptome/ei ... n-therapie

gute Besserung.

liebe Grüße Arianrhod
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

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seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Razia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia »

Hallo Jamie

also mein HNO sagte, Wärme wäre sehr schlecht, weil sich damit die Bakterien noch mehr vermehren. Und ich hatte früher häufig mit Mittelohrentzündung zu tun. Bist du sonst auch erkältet? Es ist wichtig, dass die Atemwege frei bleiben, wenn diese dauerhaft verstopft sind (verstopfte Nase) kann sich dadurch auch eine Mittelohrenzündung bilden, weil das Ohr nicht mehr richtig belüftet wird. Sollten dieses also zu sein, ein mildes Nasenspray verwenden.

LG
Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

-----------
Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

ich denke auch, dass Wärme eher kontra-indiziert ist.
Ich habe spontan an Zwiebeln gedacht und finde den Vorschlag von Arian gut.
Es freut mich, dass es Deinem Vater etwas besser geht.

Gute Besserung

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

danke allen, bitte nix mehr an Zwiebeln und anderen Tipps, ich bin schrecklich gereizt und unglücklich.
Das hat absolut nix mit dem Forum zu tun und denjenigen, die mir geantwortet haben :hug:

Ich bin sehr unleidlich und halt die Schmerzen und den Druck kaum noch aus.
padma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma »

liebe Jamie :) ,

:hug: :hug: :hug:

ganz liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe jamie,

ich denke an dich und bete, dass es dir bald besser geht !

:group: Ilse
► Text zeigen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

ich hatte eben kurz Kontakt mit meiner Heilpraktikerin und hab ihr geschildert, dass der Eiter wie ein zäher klumpiger Pfropf festsitzt und nicht raus kann.
Sie hat mir empfohlen Hepar sulfuris C30 zu nehmen.
Ich habe mal das Leitbild recherchiert :o
Hepar sulfuris ist ein hervorragendes Arzneimittel bei Eiterungen und Entzündungen: Augen-, Hals-, Mittelohr-, Nasennebenhöhlenentzündungen, Nagelumlauf, Furunkeln und Abszessen. Die Patienten zeigen eine extreme Empfindlichkeit, sowohl auf der emotionalen als auch auf der körperlichen Ebene. Außerdem ist Hepar sulfuris ein wichtiges „Hustenmittel“.
:o
Leitsymptome

Hochgradige Empfindlichkeit gegen Zugluft, Kälte, Schmerzen, äußere Einflüsse (selbst das Herausstrecken des Armes aus dem warmen Bett bringt Verschlechterung) --> :o

Ausgeprägte Reizbarkeit, Missmut, Ärger, Unzufriedenheit --> :o

Stechende Schmerzen, wie von einem Splitter --> :o

Entzündungen mit Eiterung --> :o

Schwellung, Verhärtung von Lymphknoten (Hals-, Leistenlymphknoten) --> :o

Schweiß und andere Absonderungen übelriechend, wie alter Käse --> Nee ausnahmsweise nicht

Bohrende Kopfschmerzen an der Nasenwurzel --> nein

Trockener, schmerzhafter Husten, mit Heiserkeit, mit Luftnot (Krupp-Husten, schlimmer durch trockene, kalte Luft) --> :o

Verlangen nach sauren (Essig) und gewürzten Speisen --> teils teils, vor allem pikant und salzig

Riss in der Mitte der Ober- oder Unterlippe --> :o (zum ersten Mal seit 20 Jahren, seit gestern)


http://www.homoeopathie-online.info/hep ... efelleber/



---> ich hoffe so sehr, dass das das passende Mittel ist, es trifft ja fast alles auf mich zu, insbesondere die Gereiztheit, die ich sonst nicht von mir kenne.

:pillowtalk:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia »

Liebe Jamie

ich hoffe sehr, dass es dir hilft. Es klingt perfekt passend. Ich hab da auch schon viel Hoffnung investiert, aber bei mir wirkt Homöopathie genau Null (leider).

LG
Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

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Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.
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