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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo guten Abend :pillowtalk:

Ich bedanke mich herzlich für die Genesungswünsche und den vielen Zuspruch, den ihr mir alle entgegen gebracht habt.

Ich wollte ein Update geben, es ist leider nicht so dolle bei mir.
Ich war in den letzten Wochen bei so vielen Ärzten, ich hab mein Pensum für die nächsten 3 Jahre eigentlich schon abgearbeitet :o.

Am 02.01., dienstags, war ich beim Hausarzt zum Blutabnehmen, weil ich ja einfach nicht gut beisammen bin. Freitags hatte ich dann einen Besprechungstermin.
Ich mache es kurz, aber alle meine Entzündungswerte sind wieder gestiegen und damit schlechter als am Tag, an dem ich in der Uniklinik entlassen wurde.
Das CRP ist um Einiges zu hoch, Leukozyten und Erythrozyten leicht erhöht. Alles irgendwie nicht in Ordnung, aber wenigstens die anderen Blutwerte, insbes. Leber und Niere, sind okay.

Mir tut nach wie vor unspezifisch, aber auch anfallsweise, alles rund ums rechte Ohr weh.
Fühlt sich an, als ob es nicht ausgeheilt sei.
Einschießende Nervenschmerzen und Druckschmerzen, Kieferschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Zahnbereich, gerne auch wandernd nach links zum anderen Ohr, oft heiser, Halsweh, Gefühl einer entzündeten Zunge, nachts immer wieder aufwachen mit leicht zugeschwollener Nase, seit Wochen schwitze ich jede Nacht alles durch, vorrangig am Kopf, oft aber auch auf der Brust (da kann ich das Wasser gerade so abstreifen, urgs) usw.

Meine Ärzte vermuten einen zusätzlichen viralen Infekt, es muss aber ausgeschlossen werden, dass sich nicht doch eine bakterielle Infektion dahinter verbirgt.
Interessanterweise sieht alles, was man untersucht, völlig normal aus. Keine Rötung, nix Auffälliges, egal ob Hals, Nase oder Ohr, mit einer Ausnahme.
Der HNO Arzt hat beim Blick ins rechte Ohr (das, was entzündet war), festgestellt, dass der Ohrengang / die Schleimhäute aufgeqollen sind und das deckt sich auch mit meiner Beobachtung, feuchte und juckende Ohren zu haben.

Es ist nun ein Abstrich genommen worden, ob diese aufgequollene Schleimhaut nicht doch durch Bakterien verursacht wird und ich war beim CT vom Schädel / rechtes Ohr.
Hat mir natürlich nicht so geschmeckt, aber ich wollte mit dem HNO Arzt nicht diskutieren, ob ich nicht doch ein MRT haben kann (wegen der Strahlenbelastung); bei meinem Hausarzt hätte ich mich getraut, aber nicht bei ihm.
Befunde stehen allesamt aus und werden erst am Freitag eingehen und besprochen werden.

Am Dienstag muss ich erneut zum Blutabnehmen und Di Mittag gehe ich zu meiner Heilpraktikerin.
Ich gebe große Stücke auf sie, weil sie oft noch eine Idee hat, auf die andere nicht kommen und es kann ja auch nicht schaden. Sie testet mit VegaTest aus, man kann davon halten, was man will, aber ich find´s super. Dieses Gerät testet auch aus, ob eher Viren oder Bakterien das Problem sind und das könnte uns ja auch einen kleinen Hinweis geben, wohin die Reise geht.
Außerdem vermute ich einen massiven Nährstoffmangel, da Haut, Haare und Nägel extrem schlapp machen, aber das sind nur Nebenschauplätze. Wichtig ist mir, dass ich diese Sache mit dem Ohr in den Griff bekomme.

Ich wünsche euch alles Gute, passt schön auf euch auf :)

Jamie
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Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

da wünsche ich Dir weiterhin gute Besserung.

Pass gut auf Dich auf.

Liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Hast du auch schon einmal angedacht, dass sich eine Pilzinfektion auf die Ohrenentzündung draufgesetzt hat?
Das war nämlich bei mir einmal der Fall - ich hatte eine Mittelöhrentzündung und mußte AB nehmen und als die eigentliche Ohrentzündung weg war, fing es an, dass meine Ohren sich immer feucht und juckig angefühlt haben.
Der Pilz wurde dann mit einem Abstrich unter dem Mikroskop festgestellt.
Bekam dann eine Canesten Lösung und Kapseln, die ich einmalig einnehmen mußte, und nach 1 Woche nochmals eine.

Du könntest auch koll. Silber auf ein kleines Wattebäuschchen geben und damit die Ohren leicht auswischen.

Möglich wäre auch echter Manukahonig - davon ein Tröpfchen ins Ohr, oder Teebaumöl, Manukaöl und Lavendelöl zu gleichen Teilen mischen, und mit einem Wattestäbchen das Ohr leicht austupfen.

Pilze haben leichtes Spiel nach einer AB Einnahme!

Gute Besserung! LG
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Neverthelessw11
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 »

Hallo Jamie

Auf die Gefahr hin, dass ich ganz weit von der Realität weg bin, will ich dir kurz einen kleinen Impuls da lassen. Wenn es nicht passt: einfach ignorieren
Einschießende Nervenschmerzen und Druckschmerzen, Kieferschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Zahnbereich, gerne auch wandernd nach links zum anderen Ohr, oft heiser, Halsweh, Gefühl einer entzündeten Zunge, nachts immer wieder aufwachen mit leicht zugeschwollener Nase, seit Wochen schwitze ich jede Nacht alles durch, vorrangig am Kopf, oft aber auch auf der Brust (da kann ich das Wasser gerade so abstreifen, urgs) usw.
Die Beschreibung erinnert mich extrem an meine Nebenwirkungen bei den Clusterkopfschmerzen. Und das deckt sich mit dem, was mein Onkel erlebt hat: Nach einer komplett eskalierten Zahnentzündung Griff diese wohl auf den Trigeminusnerv über und verursachte kaum aushaltbare Zustände. Was vom Zahn her kommen kann, kann sicher auch eine Ohrentzündung auslösen. Die Bereiche deiner Schmerzen klingen halt extrem so, als wäre der Nerv in Mitleidenschaft gezogen. Pilze oder sonst was kanns natürlich auch sein, aber mich blinkt der Nerv an... Und entzündete Nerven sind eh grausam, der Trigeminusnerv ist Qual.

Drücke die Daumen, dass die Untersuchungen keine weiteren negativen Befunde bringen und es bald aufwärts geht.

LG Never
Medikamente zu Beginn: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
[spoil]2010-2012: Zwei lange + mehrere sehr kurze Aufenthalte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (absolute Katastrophe: Mit Medikamenten zugeballert und so entlassen worden, kaum Therapie, Entwicklung von vielen anderen Problemen, die ich vorher nie hatte - einfach weil die Zeit dort kaum aushaltbar war.)
2014: Sechs wöchiger Aufenthalt in der Erwachsenenpsychiatrie nach Wiederkehr der Panikattacken (Aufenthalt war ok.)
Medikamente in der Psychiatrie: Einnahme von Tavor (bis 12,5 mg täglich - in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrmonatiger Einnahme), Fluoxetin (in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrwöchiger Einnahme wegen plötzlich einsetzender, extremer Schlafstörung) und Dipiperon (kalt abgesetzt, wegen Neuro-Aggressionen)[/spoil]
Absetzgründe:
[spoil]Geistige Verlangsamung, Tagesmüdigkeit, Beinschwellung, extreme Gewichtszunahme ~35 kg, starker Durst + ständiger Harndrang, emotionale Verflachung, Visual Snow.[/spoil]
Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
[spoil] Seit ca. 09/2011: 150 mg Retardiertes Quetiapin
24.11.-03.12.2017: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 12.5-0-25 (- 8,3%) - Verbesserung des Schlafbedarfs
04.12.-04.01.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 6-0-25 (- 4,3%) - Für drei Tage Herzklopfen
05.01.-16.02.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-25 (- 4,8%) - 2× "Narkolepsie" & Verzweiflung
17.02.-23.03.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-19 (- 5,0%) - leichte Hautrötung + Juckreiz
24.03.-01.05.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-12.5 (- 5,3%) - alles super
02.05.-13.06.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-6 (- 5,6%) - alles super
14.06.-xx.xx.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-0 (- 5,9%) - Unwirklichkeitsgefühl.

Zwischenfazit nach 50 von 150 mg: Anfangs holprig, aber gut erträglich. Am Ende besser als man es sich wünschen kann. Weniger Schlafbedürfnis als vor dem Absetzen und etwas mehr Energie im Allgemeinen. Sehr zufrieden! [highlight=yellow]Aktuell Absetzpause wegen Stress in der Uni.[/highlight]

Weitere Pläne:
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-6-25 (-6,3%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-0-25 (-6,7%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 6-0-25 (-7,1%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 0-0-25 (-7,7%)

[/spoil]

Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
[spoil]Seit dem 21.03.2018: Experiment mit Vitamin D, 1000 IE am Tag. Keine Triggerwirkung, gefühlsmäßiges Fazit: Verbesserung von Antrieb, Kraft und Energie. Experiment unterbrochen während der Sommermonate.

Seit dem 01.05.2018: Experiment mit einem Mutivitamin-/Mineralpräparat. Ziel: Testen, ob die Sehstörung sich dadurch beeinflussen lässt. Wenn ja, Suche nach dem relevanten Mangel. Experiment vorerst beendet, da kein Einfluss auf den Visual Snow.[/spoil]
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

einen Rat kann ich dir leider nicht geben, aber du hast du ja einge Tips bekommen.
Ich wollte dir alles Gute wünschen und dich ganz fest drücken.
Ich habe es bis heute nicht geschafft, deinen Bericht über die schreckliche Zeit in der Klinik ganz zu lesen und du
musstest es alles aushalten, dass hat mir so unendlich leid getan.
ich habe so gehofft, da du das alles überstanden hast und bete, dass es jetzt glimpflich abläuft.

:fly: ganz liebe Grüsse
Ilse
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie,

ich sende dir ein dickes Kraftpaket. :fly:

Bitte achte gut auf dich! :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, danke für den Input und eure Unterstützung und Teilnahme. :)

Das mit dem Pilz ist interessant; das könnte ja hinhauen, ich mache wirklich schon lange mit den juckenden feuchten Ohren rum, schon vor der Mittelohrentzündung.
Ob der HNO den Abstrich wohl auch auf Pilze testen lässt? Hm.. :whistle:

Und ja, auch in Richtung Trigeminusnervbeteiligung wird geschaut und auch noch mal ein Zahnarzt konsultiert, ob vielleicht ein Zahn entzündet vor sich hin schwelt und es nicht bemerkt wird.
Es sind auf jeden Fall Nerven mit im Spiel, weil die Schmerzen in Attacken kommen und ich dann richtig merke, wie die Nerven feuern.

Danke fürs Mitlesen, einen schönen Tag euch allen
Jamie
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LinLina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von LinLina »

Liebe Jamie :-)

:hug: ich wünsche dir sehr, dass das gründlich untersucht wird, ich denke auch es ist ganz wichtig zu wissen ob es ein Pilz sein könnte, das kann ja auch zusätzlich der Fall sein denke ich.

Ich hatte ja in den letzten Jahren mehrfach mit Ohreninfektionen (Außenohr, zum Glück nie Mittelohr) zu tun, die meist bakteriell waren, aber einmal war es ein Pilz - und ich hatte nie so anhaltende, heftige stechende Schmerzen wie bei diesem Pilz, das war wirklich schlimm und viel hartnäckiger loszuwerden.

Gute Besserung :hug:

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
weg

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg »

hallo jamie, :hug:

du hast doch auch noch eine blasenentzündung gehabt und da antibiotika genommen. ich bekomme von den antibiotikas meistens einen pilz. meine hausärztin macht dann einen abstrich setzt sich gleich ans mikroskop und ich weiss sofort bescheid.

ich hofffe, dass ihr alle zusammen herausfinden könnt was du hast und ich wünsche dir gute besserung.

herzlich
weg
Luisa1974
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 »

Liebe Jamie,

ich denke an dich und sende dir eine dicke Umarmung. Du bist echt ein Vorbild an Mut und Kämpferin und nicht Aufgeben für mich ❤️
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise
Januar 2017: Existenzangst ->Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Tinnitus macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser
25.01.2017: denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: neue Psychiaterin: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg durch Psychiaterin angeordnet
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: auf 30mg erhöht - Panikattacken Atemnot, bin sicher das Citalopram löst dies aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten v. Psychiaterin - Androhung Einweisung in Klinik gegen eigenen Willen, ab jetzt bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15 - Klinik abgesagt weil wegen meinem Hund keine Selbstmordgefahr besteht sagt Psychiaterin
*******************
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg , Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 -schrittweise langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg
2018 - 2019 - Citalopram abgesetzt bis 0 gm in Mini-Schritten, ab 5mg Wasserlösemethode - durch die Krankheit und dem Tod meiner Mutter konnte ich dies nicht dokumentieren, Tinnitus ist leider geblieben, aber erträglich, oft leise

aktuell: Mirtazapin 30 mg, musste nach dem Tod meiner Mutter erhöht werden, da Panik und Atemnot extrem wiederkamen und ich beinahe meine Arbeit verloren hätte (kein Kündigungsschutz..)
mein neuer Psychiater setzte mich unter Druck Venlafaxin zusätzlich zu nehmen, lüge ihn an, es zu nehmen, nehme es aber nicht, habe Angst dass er die Behandlung abbricht. Suche Therapieplatz bisher vergeblich.
Flummi

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi »

Hallo Jamie,

Habe gerade in einem anderen Thread gelesen, dass Du fast mittellos bist. :o
Hattest Du schon einmal für Dich überlegt, ex in genesungsbegleiterin zu werden?
Ich dachte gerade daran, weil das oft dann Sinn macht, wenn das Arbeitsamt das fördert, denn 2500 Euro dafür sind echt viel Geld. Hab das schon ein paar Freundinnen vorgeschlagen, doch alle haben ja Arbeit und dadurch keine Möglichkeit auf Förderung.
Weiss auch nicht, wie lange noch gefördert wird, aber medikamentenkritische Genesungsbegleiter sind echt eine Grosse Bereicherung für die Patienten.

Liebe Grüsse,
Claudia
weg

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg »

hallo jamie :hug:

ich möchte dir ein paar :fly: :fly: :fly: zusenden.

ich danke dir für all deine arbeiten. ich staune immer wieder über deine geduld und deine so einfühlsamen und medizinischen beratungen. ich lerne viel von dir.

herzlich
weg
Sommersprosse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sommersprosse »

Liebe Jamie,

Bild gelöscht, wegen fehlender Quellenangabe. :)

Alles erdenklich Liebe für für dich mit Wünschen für eine baldige Genesung.

Liebe Grüße Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:[spoil]
Ausgangsmedikation:
Trevilor: 112,5mg/Ret.

(Kügelchenmethode) >Dr. Peter Breggin

01.06.2019 | 39 Küg.
29.06.2019 | 35 Küg.
27.07.2019 | 31 Küg.
24.08.2019 | 28 Küg.
21.09.2019 | 26 Küg.
19.10.2019 | 25 Küg.
16.11.2019 | 21 Küg.
14.12.2019 | 19 Küg.
04.01.2020 | 17 Küg.
01.02.2020 | 17 Küg.
29.02.2020 | 14 Küg.
28.03.2020 | 13 Küg.
1 Jahr
25.04.2020 | 11 Küg.
23.05.2020 | 09 Küg.

Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius
LinLina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von LinLina »

Liebe Sommersprosse :-)

hast du das Bild selbst gemacht oder woher stammt es? Bitte füge ggf. die Quelle ein bzw. überprüfe ob du das Bild überhaupt veröffentlichen darfst, sonst müssen wir es leider löschen :( Danke Dir :hug:

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Sommersprosse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sommersprosse »

Bitte füge ggf. die Quelle ein bzw. überprüfe ob du das Bild überhaupt veröffentlichen darfst, sonst müssen wir es leider löschen
Ich bitte um Löschung des Bildes, vielen Dank.

Liebe Grüße Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:[spoil]
Ausgangsmedikation:
Trevilor: 112,5mg/Ret.

(Kügelchenmethode) >Dr. Peter Breggin

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29.06.2019 | 35 Küg.
27.07.2019 | 31 Küg.
24.08.2019 | 28 Küg.
21.09.2019 | 26 Küg.
19.10.2019 | 25 Küg.
16.11.2019 | 21 Küg.
14.12.2019 | 19 Küg.
04.01.2020 | 17 Küg.
01.02.2020 | 17 Küg.
29.02.2020 | 14 Küg.
28.03.2020 | 13 Küg.
1 Jahr
25.04.2020 | 11 Küg.
23.05.2020 | 09 Küg.

Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius
Sommersprosse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sommersprosse »

Bild....auf ein neues...

Liebe Jamie,

ich wünsch dir einen Regenbogen,
der Hoffnung gibt und Brücken schlägt

Der dich mit sanften Farben
durch den grauen Alltag trägt

Für die kommende Zeit wünsche ich dir viel, viel Kraft, positive Gedanken und baldige Besserung. Bild

Liebe Grüße schickt dir Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:[spoil]
Ausgangsmedikation:
Trevilor: 112,5mg/Ret.

(Kügelchenmethode) >Dr. Peter Breggin

01.06.2019 | 39 Küg.
29.06.2019 | 35 Küg.
27.07.2019 | 31 Küg.
24.08.2019 | 28 Küg.
21.09.2019 | 26 Küg.
19.10.2019 | 25 Küg.
16.11.2019 | 21 Küg.
14.12.2019 | 19 Küg.
04.01.2020 | 17 Küg.
01.02.2020 | 17 Küg.
29.02.2020 | 14 Küg.
28.03.2020 | 13 Küg.
1 Jahr
25.04.2020 | 11 Küg.
23.05.2020 | 09 Küg.

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Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

gerade habe ich erst gelesen wie schlecht es dir geht.
Ich möchte dir gute Besserung wünschen und dass die Ursache sehr bald gefunden wird.

Alles erdenklich Gute und liebe Grüße
Bittchen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

ich weiß nicht genau, was los ist. Ich habe aber gelesen, dass Du in die Uniklinik musstest. :( Ich hoffe, Du hast alles gut überstanden.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute.

Liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

Auch von mir alles alles Gute und liebe Grüsse !
Möge es dir bald besser gehen.

:fly: Ilse
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stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

ach wie tut es mir leid, dass gerade du immer mit so schlimmen Sachen konfrontiert wirst.

Alles Gute für dich und Recht baldige Besserung wünsche ich dir.

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
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