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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Muck
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck »

Liebe Jamie

Auch ich möchte mich von dir verabschieden.LEIDER
Mir geht es aber wie allen anderen hier du wirst fehlen.

Dein Wissen und deine immer liebenswürdige Art werde ich sehr vermissen.

Ich wünsche das es dir hoffentlich endlich mal richtig gut geht.
Du hast es wirklich verdient .

Vielleicht kommst du zurück wenn es dir wieder besser geht.
Hoffen dürfen wir ja!!!

Mach es gut pass auf dich auf.
Ganz wichtig :Bleibe so wie du bist.

Liebe Grüße
Barbara
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6
Quietscheentchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Liebe Jamie,

was soll ich schreiben? Denn eigentlich fehlen mir erstmal die Worte.

Das, was du seit langer Zeit durchmachen musst, hast du nicht verdient. Du verdienst, dass all das, was du in vielen Jahren den Menschen hier im Forum gegeben hast, in Form von heilender Energie zu dir zurück kommt. Du glaubst gar nicht, wie gesund du jetzt wärst, wenn all die guten Wünsche von uns allen hier jetzt einfach wahr werden würden. <3 :hug:

Jamie, deine Arbeit hier hat viele Leben gerettet! Ich werde dich nicht bitten, zu bleiben, damit dein Herz nicht noch schwerer wird. Du wirst selbst fühlen, ob und wann du zurückkommen kannst. Aber die Dankbarkeit und Zuneigung so vieler Menschen, mir eingeschlossen, sind dir sicher.

DANKE! Und ich sende dir so viele heilende Gedanken, wie ich nur kann.
Du bist geliebt und geschützt. Alles, was dir wiederfährt, geschieht zu deinem höchsten Wohl! Lass uns weiter hoffen und glauben, dass viel Wahrheit in diesen Worten steckt.

Liebe Grüße und das Beste für dich! :hug:
Bild
Mein Thread
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Luisa52
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa52 »

Liebe Jamie
Ich möchte dich wissen lassen, ich habe, nicht zuletzt auch durch deine Ausführungen und Tips zum Entzug hier im Forum, es geschafft, den Entzug zu bewältigen und es geht mir nun gut. Du warst wirksam und dafür bin ich dir sehr dankbar.
Herzliche Grüße Luisa
Vorgeschichte:

2015 Ängste, Depression hervorgerufen durch die Einnahme von Tavor (1x /d für 5 Tage) wegen Flugangst und Herzbeschwerden. Amitriptilin kurzfristig 25 mg, dann rasch in 4 Monaten vorsichtig problemlos abgesetzt
01/2016 burn-out erneute Einnahme kurzfristig Amitriptilin, ohne Erfolg
02/16 Doxepin Trp. Zügig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
03/16 Zusammenbruch Aufnahme in Psychiatrie für 5 Wo. Escitalopram 10 mg für 3 Wo.heftigste Nebenwirkungen tägl. Suizidgedanken, wenn Wirkspiegel offenbar max. hatte. Dann auf meinen Wunsch abgesetzt
04/16 Venlafaxin 37.5 mg Retard Suizidalität gebessert
05/16 - 07/16 ambulant bis 3x 37.5 mg aufdosiert, schnell wieder auf 2x 37.5 mg da Nebenwirkungen wie Unruhe, Rastlosigkeit, Gedankenkreisen, Schlaflosigkeit, Zwangsgedanken, Gefühl unter Drogen zu sein, kam einfach nicht runter.
07-12/16 von 2x auf 1x 37.5 mg reduziert, in langsamen Schritten Kü. rausgenommen.
Reduktion zeigte immer Absetzsymptome, von 3x37.5 mg auf 1x37.5 mg aber gut geschafft.
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krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir einen schönen Weihnachtsfest und ein gutes Kräfte sammeln zwischen den Jahren.

Vielen lieben Dank für alles, was du für uns hier unermüdlich tust. :hug:

Liebe Grüße,

krasiva :)
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo liebes Forum, :)

falls sich jemand von euch fragt, wieso ich seit Wochen abgetaucht bin, möchte ich hier kurz (das heißt wie immer, es wird länger ;)) einen pieps da lassen.

Ich bekam Mitte Februar Gallenkoliken und bin leider erst dann ins Krankenhaus, als sich noch Fieber dazu gesellte.
Der Chirurg war fassungslos, wie man 10 Tage mit Gallenkoliken aushält, aber ich bin durch die extremen Schmerzen der Trigeminusneuralgie so viel gewöhnt, dass ich die Koliken innerlich irgendwie unter "weniger schlimm" eingeordnet habe.

Nun ja, keinen halben Tag nach Aufnahme in der Notaufnahme wurde ich dann operiert (Gallenblasenentfernung) und bekam im Anschluss leider Fieber und eine Bauchinfektion.
Hohe Entzündungswerte, schlecht gefühlt usw.
Es folgte eine Woche Hochdosis-Antibiotika Infusionen und mit Verzögerung dann Entlassung.
In dieser Zeit, als ich mit hohen Entzündungswerten fieberte, erlitt ich einen Rückfall meiner PTBS und musste noch live miterleben, wie meine Bettnachbarin neben mir in meiner alleinigen Anwesenheit trotz Schreiens meinerseits nach Hilfe (Schwestern, Ärzte) unerwartet verstarb. :cry:

Etwa eine Woche versuchte ich mich zu bekrabbeln und auf die Beine zu kommen, als irgendwas passierte. Ich bekam aus dem Nichts eine Blasenentzündung, konnte nichts mehr essen, mein Stuhl war wieder kritzegelb, wieder mehr Schmerzen und Durchfall ohne Ende und dann wieder erhöhte Temperatur, also wieder Notaufnahme.
Einen Tag vorher verstarb auch innerhalb eines dreiviertel tages trotz Not-OP in der Tierklinik Uniklinik Gießen mein Spätzchen (Wellidame) Tiffy :cry: .

Ich lag weitere 5 Tage im Krankenhaus, meine Blutwerte waren völlig durcheinander.
Ich konnte nichts essen (geht immer noch kaum) und was ich aß, kam als gelber Brei (sorry) unten wieder raus.
Ich hing dann an Litern von Infusionslösungen wegen der Blasenentzündung und der Dehydrierung und außerdem hatte ich einen so hohen Natriumwert, dass es kurz vor Lebensgefahr war (178).
Man weiß bis heute nicht, warum die Elektrolyte so entgleist sind und ob es vielleicht ein Laborfehler war, aber der Wert sank dann wieder.

Ich musste mich dann einer sog. tiefen Magenspiegelung unterziehen (Endosono), wo man nachschauen wollte, ob bei der OP vielleicht unbemerkt noch ein kleiner Stein in den Gallengängen geblieben war, aber dies war negativ. Es hätte die Beschwerden erklärt, aber im Nachhinein bin ich froh, dass es das nicht war, denn dies zu entfernen über ERCP ist ein Eingriff, der eine u.U. schwere bis letale Bauchspeicheldrüsenentzündung als Komplikation verursachen kann und bei meinem "Glück" nach OPs in Punkto Infektionen......

Ich wurde also, mit Frust auch bei den Chirurgen, die mir nicht helfen konnten, aber auch traurig über meinen mauen und schwachen Zustand waren (sie haben mich nicht als Psycho behandelt) wieder entlassen.

Nach weiteren 4 Tagen kehrte meine Blasenentzündung erneut zurück, immer wieder Leukos und Blut im Urin, aber bei 3 eingeschickten Laborproben zur Kultur (Urin) kann man seitdem einfach nix Gescheites finden, immer nur Keime der physiologischen Flora.
2 mal weiteres Antibitikum (Eintagesantibiotikum Fosfomycin) brachten auch keine Erleichterung, aber ich habe dafür seitdem trotzdem leicht erhöhte Entzündungswerte im Blut.
Es ist ein Elend Schmerzen zu haben (Druck auf Blase, Harndrang, Tröpfeln, brennen, Ausfluss) und dann wird nix gefunden - man denkt irgendwann man ist blöd. :zombie:
Aber sowas kann man sich nicht einbilden und auch eine Reizblase kann keine erhöhten Leukozyten im Blut und Leukos / Blut /Hämoglobin im Urin erklären.

Die Ärzte sagen, ich bin immungeschwächt. Da kann man sich blödestenfalls sogar an seiner eigenen normalen Keimflora (Blase, Vagina) anstecken, aber sie haben auch keine Ahnung, welches AB man da noch geben soll, zumal bei mir die Gefahr der Resistenzbildung langsam aber sicher steigt.

Aktuell kümmern sich ein Gynäkologe und eine Urologin um mich, die nun auch mal einen Harnröhrenabstrich genommen hat, weil Harnröhrenentzündungen oft nicht einfach zu behandeln sind.
Ja, das macht Spaß, sich von allen möglichen Ärzten in allen möglichen Körperöffnungen herumstochern zu lassen, mir reicht´s :evil:
Ich hoffe so sehr, dass die Ergebnisse noch am Gründonnerstag kommen, sonst bin ich weitere 4-5 Tage in Ungewissheit.

Ich lebe seit der OP bei meiner Mutter, weil ich mir nicht richtig vorstehen kann und schlimme Angst - und Panikattacken habe. Alpträume, Flashbacks, hysterische Anfälle....
Halt eine komplette Retraumatisierung in Vollausprägung, teilweise sogar mit dissoziativen Zuständen.
Ich muss leider vermehrt Benzodiazepine nehmen, es geht nicht ohne.
Wenn die Panik sich so hochsteigert in Hysterie (>ich hab eine Infektion, die Antibiotika greifen nicht ich bekomme eine Sepsis (oder Corona noch dazu), ich krepiere elend auf der Intensivstation und muss sterben< ), dann geht nichts mehr bei mir.
Keine Beruhigungsmethode, keine skills, nichts!

Zudem kommen noch die Erinnerung an die Frau dazu, die vor meinen Augen verstarb und an Tiffy, um die ich durch meinen traumatisierten Zustand bedingt nicht richtig trauern kann.

Ich schreibe heute relativ geordnet, wissend, dass ein Teil meiner Gefühle verdrängt worden ist, um es überhaupt zu können.

Ich wünsche mir ein Happy End.
Ich will nicht wieder ins Krankenhaus. Ich will auch keine Angst vor Corona haben müssen.
Ich sehne mich so sehr danach, dass die Symptome abklingen und ich irgendwann auch wieder halbwegs normal essen und trinken kann; das ist alles sehr schwierig und ich habe zwar ein paar Kilo zu viel auf der Waage, aber die verabschieden sich auch langsam.

Es ist seit 5 Wochen ein anhaltender Kampf und ich bin des Kämpfens müde geworden.
Ich habe es verdient, dass es nun endlich mal bergauf geht; nicht nur das, es ist auch nichts mehr an Resilienz oder sonstwas da, das noch weiter zu ertragen.
Ich bin weder Herkules noch Jesus oder sonstwer, der langmütig alles ertragen kann (auch Jesus hat sehr gehadert und hatte Todesangst). Irgendwann muss es mal gut sein, meint ihr nicht auch?
*hoff*

Passt gut auf euch auf :hug:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Oliver »

Liebe Jamie,

ich hoffe mit Dir - ich wünschte ich könnte mehr tun :hug:

lg
Oliver
Blumenwiese
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese »

Liebe Jamie,

Es ist so schrecklich. Ich wünschte, ich könnte dir helfen. :cry:

Hast du therapeutische Unterstützung? Es wäre wichtig, auch wenn es dir körperlich so extrem schlecht geht eine therapeutische Unterstützung zu bekommenen, damit du diese Traumatisierung nicht mit dir selbst ausmachen musst. Vielleicht gibt es die Möglichkeit einer aufsuchenden Hilfe.

Wenn wir dir irgendwie helfen können, bitte sag es.
Ich denke an dich und schicke dir ganz viel Kraft, Mut und Hoffnung :hug:
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


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Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

ich bin fassungslos und es tut mir unendlich leid, was du alles ertragen musst.
Mir fehlen die Worte - ich wünsch dir von ganzem Herzen Kraft, um das auch noch durchzustehen.

Fühl dich liebevoll umarmt - ich denk an dich :hug:
Ilse
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Uma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie,

es ist unfassbar, ich sende dir all mein Mitgefühl und mir bricht es das Herz, wenn ich lese, was du durchmachen musst.

Ja, es ist definitiv genug, schon lange..

Ich habe auch einen Harnröhrenabstrich hinter mir und für mich war es die Hölle, da ich ja in diesem Bereich so starke Schmerzen habe aber bei dir war es bestimmt auch schlimm, das braucht niemand.

Aber wie du, wollte ich die Ursache finden, um endlich diese schlimmen Schmerzen los zu werden.

Ich hoffe, sehr, das du das Ergebnis noch diese Woche bekommst, um Klarheit zu haben.

Ein Tier zu verlieren ist unfassbar schmerzhaft und wenn es dir sowieso schon so schlecht geht, ein Wahnsinn.

Liebe Jamie, so sehr würde ich dir helfen können, wenn du Fragen hast, bin ich immer für dich da♡

Meine Gedanken sind bei dir und wenn ich darf, möchte ich dich sanft in den Arm nehmen und halten :hug: :hug:

Ich hoffe mit dir und alle Heilung dieser Welt möge dich erreichen!!!!

Alles Liebe wünscht dir
Uma
🌻🌻🌻🌻
Sonnengrüsse
♡ U M A ♡

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Susanne1978
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 »

Liebe Jamie, ich weiss gar nicht was ich sagen kann.... Es klingt alles so unglaublich....
Ich wünsche dir alles was du dir wünscht, du hast es verdient.
Aber bezgl. deiner Blase, die Darmflora und das Scheidenmilieu müssen durch das Antibiotika doch sehr leiden, vielleicht liegt es am Antibiotika?!
LG Susanne 🙋
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 . /. 5% = 142,50 mg/ 01.02.2019 . /. 10% = 128,25 mg/ 01.03.2019 . /. 10%= 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg/ 01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg/ 11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg/ 11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg/ 29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg/ 18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg/ 01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg/ 26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg/ 23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
25.01.2021 = abzgl. 10% = 45,00 mg
29.01.2021 wieder auf 50 mg
10.02.2021. /. 10%= 45 mg
01.04.2021. /. 10%=40,5 mg
22.05.2021 37,5 mg :party2: 75% erreicht!
25.07.2021. /. 9%= 34 mg
22.09.2021. /. 10%= 31 mg
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie, :hug:

also ich bin entsetzt was du alles zu ertragen hast, da kann ich fast nichts dazu sagen, so traurig bin ich darüber.

Ich möchte dir vom Herzen alles Gute und Liebe wünschen.

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
Jakob86

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jakob86 »

Liebe Jamie,

du hast mein vollstes Mitgefühl, du bist ein feiner Mensch, und hast nur das Beste verdient auf dieser Erde.

meine Gedanken sind bei Dir.

Liebe Grüße

Jakob
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

ich bin fassungslos, wieviel kann ein Mensch nur ertragen ?

Bitte fasse es nicht falsch auf, manchmal möchte ich schon nicht mehr von meinen Erlebnissen schreiben.
Aber ich möchte dir trotzdem mitteilen, , lasse bitte den Gedanken an eine Harnleiterentzündung nicht aus den Augen.
Meine mittlere Tochter hatte die als Säugling, da wurde lange rumgedoktert ,bis eine richtige Diagnose gestellt werden konnte.
Deine Symptome haben mich sehr daran erinnert.
Sie war da zwar noch ein Säugling, aber was oben rein kam, kam unten wieder raus, sie war da unterernährt und dehydriert.
Sie hatte sich nach oder bei der Geburt infiziert.
Sie hat damals vor Schmerzen nur geschrien und wir haben sie, wie endlich raus kam was sie hatte, jede Stunde mit ganz wenig Heilnahrung gefüttert.
Die AB haben ihr da ihrem Darm auch geschadet, aber ohne wäre es wohl auch nicht gegangen.
24 Stunden lang ,haben mein Mann und ich uns abgewechselt ,vor allen Dingen des nachts, etwas Nahrung blieb dann doch immer drin.
Nach einem Jahr war sie über den Berg.
Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass du bei deiner Mutter bist.

Von Herzen gute Besserung und gebe nicht auf, weiter nach den Ursachen zu forschen.
Ganz liebe Grüße und sei lieb umarmt und getröstet ,es muss auch wieder besser werden, genug ist genug.
Sehr mitfühlend, Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Muck
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck »

Liebe Jamie

Auch mir fehlen die Worte.
Unglaublich was du ertragen muss.
Für einen sehr sensiblen Menschen wie dich müssen die Ereignisse die Hölle
gewesen sein.

Das du Panikattacke und Alpträume hast kann ich sehr gut verstehen.
Ich glaube es gibt niemanden der das ohne ein Beruhigungsmittel aushalten könnte.
Der Verlust deines Wellensittich tut mir sehr leid. Ich weiß wie weh das tut.

Ich wünsche dir von ganzen Herzen das du endlich mal zur Ruhe kommst.
Der ewige Kampf ist so zermürbend 😓 und macht wirklich sehr müde.

Nochmals alles erdenklich Gute für dich.
Pass auf dich auf.

Liebe Grüße Barbara
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Bitte heile, liebe Jamie! :hug:
Ich wünsche dir von Herzen spürbare Erleichterung.

Mitfühlende Grüße
Rosenrot
Vorgeschichte und Absetzverlauf:
1. Teil
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Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie, :hug:

ich bin unendlich erschüttert, ich wusste zwar von deiner schweren und grausigen Gallen OP,
aber wie massiv sich danach noch weitere Symptome entwickelten, wusste ich nicht :(

Und die Trauer um dein geliebtes Piepmätzchen saugt dir nun noch das letzte bisschen Kraft aus!

Ich bitte Ihn weiterhin um eine gesegnete Heilung für dein schweres Los,
bitte glaube fest daran, Er wird dich weiterhin bewahren und nicht im Stich lassen.

Mit ganz liebevollen und aufrichtigen Grüßen <3
herzlichst
Siggi <3
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Klaudia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Klaudia »

Liebe Jamie :)

da du ja hier länger nicht aktiv warst, habe ich mir schon gedacht, dass es dir sehr, sehr schlecht gehen muss. Ich habe oft an dich gedacht.

Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen und ich auch noch nicht lange im Forum bin, habe ich mitbekommen, was dir widerfahren ist und wie lange du schon mit sehr, sehr schlimmen Symptomen zu kämpfen hast.

Und nach so langer Zeit ist es auch nur zu verständlich, wenn Resillienz und Zuversicht schwinden.

Natürlich hast du das nicht verdient!!!

Wir wissen alle nicht, was morgen ist. Es kann morgen schon wieder ein wenig besser sein und gute Tage können kommen.

Das wünsche ich dir von Herzen. :hug:

Gib die Hoffnung nicht auf.

Liebe Grüße von Klaudia
Sohn
Vorgeschichte 08-12/2020

Reduktion Risperidon 01-05/2021, 09-11/2021
(Beta-Blocker Bisoprolol abgesetzt, Umstellung 200 mg Quetiapin retadiert auf 200 mg Quetiapin unretadiert in Einmalgabe)
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Reduktion Quetiapin 06-08/2021, weiter ab 11/2021
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Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-0-0 seit 04.11.2021
Quetiapin unretadiert 0-0-0-137,5
NEMs: Melatonin
NEMs (bei Bedarf): Passionsblumentee, Flohsamenschalen, CBD-Öl, Melatonin 2 mg, Baldrian 700 mg, Omega3, Magnesiumcitrat, Ashwagandha
Dangermouse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Dangermouse »

Liebe Jamie,

es ist furchtbar zu lesen, was du alles aushalten muss! Ich war trotz der erdrückenden Zeilen sehr froh, etwas von dir zu hören🥰! Ich war schon auf der Suche nach einem Zeichen von dir!

Ich bin auch fassungs- uns sprachlos und kann dir einfach nur von ganzem Herzen wünschen, dass das körperliche endlich jeden Tag ein kleines bischen besser wird und du deinen seelischen Schmerz anpacken und heulen lassen kannst!
Für mich ist es etwas „beruhigend“, dass du bei deiner Mama versorgt sein kannst, auch wenn dir das das unfassbare Leid nicht schmälert!

Fühl dich mal ganz vorsichtig, aber herzlich umarmt und gerne würde ich dich ein stücken tragen!

Alles Liebe,
Dangermouse
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
dann 1 Monat 75mg Venlafaxin, dann Schluss bis auf einige Zeit Schwindel und Verletzlichkeit keine großen längeren Entzugssymtome

2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

50 mg L- Thyroxin morgens wegen Unterfunktion

Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

Kein PPI mehr :party2:
Mir ist immer mal übel und es rumort im Magen, das hatte ich unter PPI auch und viel stärker.
Svenja
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Svenja »

Liebe Jamie,

auch ich bin schockiert über deinen Bericht. Da denke ich, mir geht's bescheiden, aber was du die letzten Wochen durchgemacht hast, ist der Hammer. :frust:

Ich picke mir mal die Blasengeschichte raus in der Hoffnung, dass ich dir etwas helfen kann. Ich habe ja schon seit vielen Jahren Probleme mit den ableitenden Harnwegen (Harnabflussstörungen, verengte Harnleiter, Nierensteine, Nierenbeckenentzündungen, allergische Reaktion auf diverse Antibiotika in der Vergangenheit). Mittlerweile habe ich den Verdacht, dass ich eine chroninische Nierenbeckenentzündung habe. Mein Urologe geht da aber nicht so richtig mit.

Fosfomizin hat mir da leider auch nicht geholfen.

Ich habe mir jetzt meine eigene Therapie zusammengestellt. Ich schreibe dir auf, was ich mache. Vielleicht findest du was, das du auch nehmen /machen kannst. :wink:

1. Konsequente Wärme:
Ich schlafe auf einem Heizkissen und trage tagsüber einen Wärmegürtel. Für die Blase bieten sich auch Wärmepflaster an.

2. Viel Tee trinken:
Ich habe mir diverse Nieren- und Blasentees gekauft. Darin enthalten sind Bärentraubenblätter, Birkenblätter, Gänsefingerkraut, Goldrute, Schachtelhalm ...
Riesengoldrutenkraut habe ich mir auch zur Teezubereitung in der Apotheke besorgt, ebenso Brennnesselblätter.

3. Knoblauch:
Ich schneide mir die rohen Zehen in feine Scheiben. Diese mische ich ins Mittagessen oder mache sie mit auf die Schnitte. Dazu frische Petersilie um den Geruch etwas abzumildern und natürlich, weil Petersilie auch sehr gut gegen Harnwegsentzündungen ist. Ich schaffe mittlerweile 1 bis 2 Zehen pro Tag.

4. Natürliches Antibiotikum:

https://youtu.be/gSySGw7oLrs

Ich habe auf YouTube nach "natürlichem Antibiotikum" gesucht und das von "Ohlala und Solala" ausprobiert. Da ist unter anderem Apfelessig, Knoblauch, Zwiebel, Meerrettich, Chili, Ingwer, Kurkuma, Pfeffer drin. Da das Ganze jetzt 10 Tage stehen muss, habe ich es noch nicht probiert.

Das Gute ist, dass es nicht nur gegen Bakterien sondern auch gegen Pilze und Vieren helfen soll. Und natürlich gegen Entzündungen.

5. Zitrone:
Ich presse mir jeden Tag eine halbe Zitrone aus und trinke das pur oder in Wasser.

6. SOLIDAGOREN - Tropfen aus der Apotheke:
Das ist ein Auszug aus Goldrutenkraut, Gänsefingerkraut und Schachtelhalmkraut.

7. Ernährung:
Weitesgehend Verzicht auf Fleisch, Milch und Milchprodukte, stattdessen viiiiel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse
Ich versuche auch Zucker wegzulassen. Gelingt mir leider nicht immer. Kuchen ist so lecker :wink:

Ich hoffe, es ist was dabei für dich. Bei dir ist ja außerdem der Verdauungstrakt betroffen. Gerade was die Galle betrifft kenne ich mich nicht so aus. Teste einfach aus, was möglich ist.

Ich wünsche dir gute Besserung. Sei fest gedrückt :hug:

LG Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
1999 geheiratet, Geburt der Kinder: 2000 und 2002
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Duloxetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg - 4. bis 6. Woche: Schlafprobleme, kein Appetit, innere Unruhe, Angst
ab 25.08.2020: 21,4 mg - so gut wie keine Absetzsymptome
ab 23.09.2020: 20,7 mg
ab 20.11.2020: 20,0 mg - 4. Woche: 2 Nächte Schlafprobleme
ab 01.01.2021: 19,3 mg
ab 12.02.2021: 18,6 mg - ab der 4. Woche Konzentrationsstörungen, ab der 5. Woche erhebliche Schlafprobleme, Gewichtsverlust, nach der 9. Woche allmählich besser
ab 01.06.2021: 18,1 mg - 4./5. Woche depressive Verstimmung, ab 6. Woche wieder ok
Ende August: hässliche Welle ausgelöst durch emotionalen Trigger, Angstzustände vor allem am Morgen bis zum frühen Nachmittag, nach 2 Wochen spontan weg in den Yoga-Ferien
Niemandsland
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Niemandsland »

Hallo liebe Jamie,

Wow....es tut mir schrecklich leid was du alles ertragen musst! Bitte versuche dich weiter zu schonen und
du wirst heilen. Du kennst die Selbstheilungskräfte des Körpers sicher fast besser als jeder/jede andere hier.

Ich staune immer wieder, was für starke Menschen es hier im Forum gibt. Und glaub mir...Herkules ist eine
Mimose dagegen.

Liebe Grüße

Niemandsland
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