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Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Siggi
Beiträge: 1015
Registriert: 05.07.2007 19:49
Wohnort: Rheinland-Pfalz

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie, <3

auch ich möchte mich in die Reihe all unserer lieben Mitfühlenden dazugesellen!
Ich wünsche dir alle Gesundheit dieser Welt :hug:
Alle meine liebsten Gedanken sind bei dir.
Von Herzen
Alles Liebe, Siggi :hug: :hug:
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]

etlenia
Beiträge: 93
Registriert: 01.10.2017 13:21

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung und hoffe, Dir wird im Krankenhaus geholfen. Gemein, dass Dich nun auch noch dieser Schicksalsschlag trifft. Das Leben ist wirklich manchmal ein A....loch.

Alles Liebe und fühl Dich gedrückt.
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 7220
Registriert: 25.01.2016 19:41

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Annanas »

Liebe Jamie <3 ,
habe es gerade gelesen, aber auch wenn ein Krankenhausaufenthalt nicht schön ist,
ist es in deinem Fall, gerade wegen deiner Vorgeschichte, besser, daß du in ärztlicher
Obhut bist.

Ich hoffe von Herzen, daß dir dort schnell und nachhaltig geholfen werden kann.

Liebe Grüße von Anna

Homelander
Beiträge: 163
Registriert: 22.11.2017 12:42

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Homelander »

Liebe Jamie,

auch von mir ganz liebe Grüße und wünsche dir gute Besserung.

:fly: .

Wir kennen uns zwar noch nicht lange hier aber ich drücke dich einfach Mal.

:hug:

Alles Gute
Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2008 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2008 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie vom Doxepin kommt, direkt abgesetzt 100 mg nach 5 Jahren täglich auf 0. Ich bin dann 6 Monate durch die Hölle gegangen.

Update 28.07.2020

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 18 Monaten auf 0
Zopiclon seit 16 Monaten auf 0
Artane seit 17 Monaten auf 0
Alkohol seit 4 Tagen trocken (mal wieder aufs neue)

Morgens:

20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)
40 Milligramm Propranolol (Betablocker)

Mittags:

2 Milligramm Clonazepam
150 Milligramm Lyrica (Tendenz steigernd)

Abends:

16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
40 Milligramm Propranolol
6 Milligramm Bromazepam

Nachts:

7,5 Milligramm Mirtazapin
6 Milligramm Bromazepam

Zustand :

sehr ängstlich, immer angespannt, immer unruhig, manchmal doppelt sehen, starke Stimmungsschwankungen, Blutdruckschwankungen, starke Schwindelgefühle, Todessehnsucht, Gedankenkarussell, Dystonie spielt völlig verrückt, Schluckstörungen, das Gefühl nur noch aufgeben zu wollen.
Suizidgedanken ohne Ende.

Bittchen
Beiträge: 1359
Registriert: 24.11.2017 09:35

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

herzliche Besserungswünsche auch von mir.
Es ist gut,dass du im KH bist,so bist du unter Beobachtung und du hast die nötige Ruhe.
Bakterien müssen mit AB behandelt werden und die Therapie wird auch greifen.
Sei bitte geduldig,denn jetzt geht es nur um dich und deine Gesundheit.

Alles erdenklich Gute und liebe Grüße

Bittchen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Razia
Beiträge: 783
Registriert: 13.07.2017 21:45

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia »

Liebe Jamie

Gute Besserung.

LG Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

-----------
Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.

Hoffnungsschimmer
Beiträge: 207
Registriert: 12.01.2016 10:05

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Hoffnungsschimmer »

Liebe Jamie,
Ich habe gerade gelesen, dass du im KH liegst.
Ich wünsche die gute Besserung und hoffe, du verträgst die Behandlung gut.
Schicke dir Kraft und Zuversicht.
Liebe Grüße
Hoffnung
2010 Sertralin mg?? Wegen Panikattacken
2011 Umstieg auf Citalopram 10mg (wegen Kinderwunsch)
2014 hochdosiert auf 20mg (wegen erneuten Panikattacken)
08/15 runterdosiert auf 10mg (Totalzusammenbruch)
09/15 hochdosiert auf 20mg + 12,5mg Atarax + 75mg
11/15 hochdosiert auf 30 mg + 12,5 mg Atarax + 50mg Trittico
12/15 Trittico reduziert auf 12 mg
5.1.16 Trittico abgesetzt
14.1.16 Atarax reduziert auf 11,25 mg
15.1.16 auf 9,375mg
18.1.16 auf 8,125mg
24.1.16 auf 6,25mg (beginn der Zwangsgedanken, aber noch eher schwach, Halsschmerzen, Ohrgeräusch lauter)
31.1.16 auf 5,625mg (immer wieder ZG)
3.2.16 auf 5mg (immer wieder ZG)
5.2.16 auf 4,375mg (immer wieder ZG)
8.2.16 auf 3,75mg - (Kopfschmerzen, starke Halsschmerzen und immer wieder ZG)
18.2.16 auf 3,25mg - ab jetzt wirds schwierig! Ohrgeräusch wieder lauter
21.2.16 auf 2,50mg - ich gebe nicht auf ;-)
29.2.16 auf 2,19mg - Reduktionsschritte werden jetzt kleiner (1x Panikattacke und 3Tg Schwindel, Durchfalll)
21.3.16 auf 1,88mg - (Ängste, und Unruhe)
26.3.16 auf 1,56mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
29.3.16 auf 1,25mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
01.4.16 auf 0,97mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
04.4.16 auf 0,63mg - keine Absetzsymtome (Zyklus hat sich um 3 Tage verschoben)
07.4.16 auf 0,32mg - (Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen)
10.4.16 auf 0,16mg - keine Absetzsymptome
14.4.16 auf 0mg :D
mir gehts SUPER!!! Zwangsgedanken sind wie weggeblasen!!!!
_____________________________________________________
13.3.16 Citalopram mit 5% angetestet - ging gut
Citalopram Start am 2.6.2016 Ausgangsdosis 28,5mg
2.6.16 auf 25,5mg
4.7.16 auf 22,5mg
7.8.16 auf 21,75mg
24.8.16 auf 20mg
21.9.16 auf 19mg
22.10.16 auf 17,5mg
18.11.16 auf 16mg
15.12.16 auf 13,5mg
11.1.17 auf 12,5mg
8.2.17 auf 11,25mg
9.3.17 auf 10,5mg
25.3.17 auf 10mg :party2: 2 Drittel weg (auf Marke Bluefisch gewechselt)
22.4.17 auf 9,5mg (nicht geeignet für die Wasserlöstechnik)
4.5.17 gewechselt auf Marke Sandoz
19.5.17 auf 9mg
12.6.17 auf 8,5mg
3.7.17 auf 8mg, 5.7.17 wieder zurück auf 8,5mg
24.7.17 auf 8mg
24.8.17 auf 7,5mg
26.9.17 auf 7mg
24.10.17 auf 6,5mg
21.11.17 auf 6mg
22.12.17 auf 5,5mg
27.1.18 auf 5mg
7.4.18 auf 4,5mg
13.5.18 auf 4,25mg
10.6.18 auf 4mg
8.7.18 auf 3,5mg
5.8.18 auf 3mg
5.9.18 auf 2,5mg
25.10.18 auf 2,25mg
23.11.18 auf 2mg
22.12.18 auf 1,75mg
19.1.19 auf 1,40mg
10.3.19 auf 1,20mg
5.4.19 auf 1mg
3.5.19 auf 0,80mg

Seit Juni 30mg Citalopram und 150mg Trittico

Muryell
Beiträge: 1232
Registriert: 14.05.2017 18:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

oh, meine Liebe, ich umarme Dich ganz fest :hug: und wünsche Dir gute Besserung.

Ganz liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]

etlenia
Beiträge: 93
Registriert: 01.10.2017 13:21

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia »

Liebe Jamie,

schreib doch bitte, wenn Dir überhaupt danach sein sollte, wie es Dir im Moment geht. Du kümmerst Dich immer so rührend um uns und Du sollst einfach wissen, dass ich an Dich denke.

Ganz viel Kraft und gute Besserung wünsche ich Dir...
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos

Muryell
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Registriert: 14.05.2017 18:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

Claudias :) Worte könnten meine sein.

Liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]

lunetta
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Beiträge: 4093
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Bist du noch im KH?

Wie geht es dir? Mach mir Sorgen um dich....

GLG!
► Text zeigen

Flummi

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi »

Liebe Jamie,
Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, es geht Dir bald besser. Auch hoffe ich, Dein Vater erholt sich wieder und Ihr habt ein gutes Weihnachten miteinander.
Alles Liebe,
Claudia

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

[highlight=yellow]Lebenszeichen - Lebenszeichen - Lebenszeichen - Lebenszeichen - Lebenszeichen[/highlight]

ich kann immer noch nicht ausführlich berichten, nur kurz anreißen.
Ich bin seit Di Abend aus der Uniklinik entlassen, aber nach wie vor sowas von erschöpft und angegriffen, dass sich auch hier mein Leben extrem verlangsamt hat.

Die Ärzte sind sehr überrascht über die Heftigkeit des Verlaufs.
Das ist eine richtig gehende Zwangspause und ich achte drauf, denn sie hat(te) etwas zu bedeuten.

Aktuell muss ich mich einer Hochdosiscortisoninfusionstherapie (schönes Wort, oder? :wink: Deutsch ist ne tolle Sprache; einfach Wörter einanderreihen.... :rotfl: ) unterziehen, angefangen gestern mit 500mg!!! und heute 250mg. Ich drehe am Rad, muss euch ja nix dazu erzählen. Unruhe, Herzrasen, psychisch angeknackst und das bei völlger Übernächtigung und Erschöpfung. Magen erleidet erneut einen Rückschlag. That combo suc*s. :sick:

Passt gut auf euch auf, :hug:
wenn die Kräfte wachsen berichte ich ausführlich was vorgefallen ist

:pillowtalk:

Jamie

Neverthelessw11
Beiträge: 157
Registriert: 04.11.2017 19:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 »

Guten Abend,

Ich wünsche Dir, dass das Cortison bald anschlägt und mehr positive als negative Wirkungen entfaltet - das ist bei Cortison ja leider immer so eine Sache.

Hoffentlich beruhigt sich dein Zustand (weiter), sodass du ein zumindest erträgliches Weihnachten erleben kannst. Hättest du verdient, denn so wie ich dich hier im Forum und in deiner Schildung zu deinem Reallife erlebe, gibst du deinem Umfeld viel (zu viel).

Also weiterhin gute Besserung!

Never
Medikamente zu Beginn: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
[spoil]2010-2012: Zwei lange + mehrere sehr kurze Aufenthalte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (absolute Katastrophe: Mit Medikamenten zugeballert und so entlassen worden, kaum Therapie, Entwicklung von vielen anderen Problemen, die ich vorher nie hatte - einfach weil die Zeit dort kaum aushaltbar war.)
2014: Sechs wöchiger Aufenthalt in der Erwachsenenpsychiatrie nach Wiederkehr der Panikattacken (Aufenthalt war ok.)
Medikamente in der Psychiatrie: Einnahme von Tavor (bis 12,5 mg täglich - in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrmonatiger Einnahme), Fluoxetin (in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrwöchiger Einnahme wegen plötzlich einsetzender, extremer Schlafstörung) und Dipiperon (kalt abgesetzt, wegen Neuro-Aggressionen)[/spoil]
Absetzgründe:
[spoil]Geistige Verlangsamung, Tagesmüdigkeit, Beinschwellung, extreme Gewichtszunahme ~35 kg, starker Durst + ständiger Harndrang, emotionale Verflachung, Visual Snow.[/spoil]
Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
[spoil] Seit ca. 09/2011: 150 mg Retardiertes Quetiapin
24.11.-03.12.2017: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 12.5-0-25 (- 8,3%) - Verbesserung des Schlafbedarfs
04.12.-04.01.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 6-0-25 (- 4,3%) - Für drei Tage Herzklopfen
05.01.-16.02.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-25 (- 4,8%) - 2× "Narkolepsie" & Verzweiflung
17.02.-23.03.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-19 (- 5,0%) - leichte Hautrötung + Juckreiz
24.03.-01.05.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-12.5 (- 5,3%) - alles super
02.05.-13.06.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-6 (- 5,6%) - alles super
14.06.-xx.xx.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-0 (- 5,9%) - Unwirklichkeitsgefühl.

Zwischenfazit nach 50 von 150 mg: Anfangs holprig, aber gut erträglich. Am Ende besser als man es sich wünschen kann. Weniger Schlafbedürfnis als vor dem Absetzen und etwas mehr Energie im Allgemeinen. Sehr zufrieden! [highlight=yellow]Aktuell Absetzpause wegen Stress in der Uni.[/highlight]

Weitere Pläne:
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-6-25 (-6,3%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-0-25 (-6,7%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 6-0-25 (-7,1%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 0-0-25 (-7,7%)

[/spoil]

Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
[spoil]Seit dem 21.03.2018: Experiment mit Vitamin D, 1000 IE am Tag. Keine Triggerwirkung, gefühlsmäßiges Fazit: Verbesserung von Antrieb, Kraft und Energie. Experiment unterbrochen während der Sommermonate.

Seit dem 01.05.2018: Experiment mit einem Mutivitamin-/Mineralpräparat. Ziel: Testen, ob die Sehstörung sich dadurch beeinflussen lässt. Wenn ja, Suche nach dem relevanten Mangel. Experiment vorerst beendet, da kein Einfluss auf den Visual Snow.[/spoil]

Muryell
Beiträge: 1232
Registriert: 14.05.2017 18:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

schön, dass Du wieder daheim bist.

Ich hoffe, Du kannst Dich bald komplett erholen.

Weiterhin gute Besserung

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]

Razia
Beiträge: 783
Registriert: 13.07.2017 21:45

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia »

Liebe Jamie,. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute. Wir denken an dich.

LG Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

-----------
Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.

stubi
Beiträge: 754
Registriert: 12.02.2015 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir das du dich recht bald wieder gut geht und du ein einigermaßen erträgliches Weihnachten verbringen kannst.
Es tut mir sehr leid für dich, dass es immer so hammerhart für dich kommt. Das hast du dir nicht verdient.

Alles liebe
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]

evelinchen
Beiträge: 292
Registriert: 25.08.2017 12:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von evelinchen »

Liebe Jamie ,

da hat es dich ja ganz schön erwischt.

Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung und das du
die Feiertage ein bisschen genießen kannst.

Ruhe dich aus , lass dich verwöhnen und denke jetzt
erst einmal nur an dich.

LG von evelinchen
Einnahme Johanniskraut ( Laif 900 )
01.03. - 23.03.2012
07.12. - 26.12.2015
27.02. - 12.03.2016
28.03. - 15.04.2016
11.12. - 17.12.2016
03.01. - 25.01.2017
08.06. - 14.06.2017
28.07. - 22.08.2017
Immer kalt abgesetzt
_____________________
Escitalopram 5mg
23.08. - 24.08.2017
_____________________

seit 2013 Pantoprazol
nach Bedarf
_____________________

Imap
14.06.2017
_____________________

Vitamin B Komplex 1x täglich

Vitamin B12 0,5mg
Vitamin B6 50mg
Vitamin B1 100mg
26.07. -. 05.09.2017
______________________

Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



25mg
06.12.17 - 12.12.17

37,5mg
13.12.17 - 24.01 18

Ab 25.01.18 auf 0

Calmvalera
12.01.18 -

Angstmaus
Beiträge: 93
Registriert: 21.10.2017 21:44

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Angstmaus »

Liebe Jamie,

Auch ich möchte dir gerne von Herzen alles Gute und viel Kraft wünschen. Erhol dich gut und gib dir Zeit. :hug:

Die besten Wünsche,
Angstmaus
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert
7.2.18: 2. Reduktion auf 63mg

etlenia
Beiträge: 93
Registriert: 01.10.2017 13:21

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung, viel Kraft und hoffe, dass es Dir von Tag zu Tag ein wenig besser geht.

Fühl Dich wieder einmal von mir gedrückt. Das Schicksal ist ein gemeiner Verräter... Dass Du immer noch die Kraft findest, hier im Forum allen hilfreich zur Seite zu stehen, obwohl Du so krank bist, verdient den größten Respekt. Danke, danke, danke...

Ich wünsche Dir noch einen, hoffentlich erträglichen und geruhsamen 2ten Weihnachtsfeiertag.

Liebe Grüße sendet Dir
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos

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