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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Arianrhod
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 07.05.17, 19:56

iebe Jamie,
Jamie hat geschrieben:Eine Kur / Reha lehne ich aus vollster Überzeugung und vom Grunde meiner Seele aus ab!
Wenn man mich quälen will, zwingt man mich aus meinem Zuhause. Es ist mir heilig. Mein Ein und Alles.
Meine Tierchen, meine 4 Wände und ich - das sind die Säulen meines [leider bröckelnden] Seelenfriedens.
Ich weiß, dass es Menschen gibt, denen so etwas wie eine Reha etc. gut tut, die eine positive Einstellung dazu haben und die es sogar für unabdingbar ansehen, weil sie sonst fühlen nicht genesen zu können. Aber ich gehöre absolut nicht dazu.
Was ich mir aber wünschen würde: Mal ein paar Euro zu haben, um am Wochenende einfach raus tief rein in die Natur zu kommen und vielleicht eine Nacht irgendwo zu übernachten. Aber das ist mit Sozialhilfe nicht drin und ich will mich auch nicht beklagen. Den Wunsch ins Universum schicken - das darf ich trotzdem :).
ja, klar, dann kannst du nicht weg.
Es gibt natürlich auch die Möglichkeit einer ambulanten Reha. Das verläuft eher wie ein Arbeitstag, am späten Nachmittag bist du zuhause.
Ich finde es so traurig, dass du kein Geld hast, ein bißchen wegzufahren. :(
Es ist so, dass wenn man sich nicht den Institutionen unterwirft, kriegt man von keiner Seite Unterstützung. . Die Psychiatrische Tagesstätte bei uns am Ort hat Sachen gemacht, die hätte ich gerne gemacht : Ausflüge auf einen Biobauernhof mit ganz vielen Tieren zum Betüddeln, Fitnessstudio und Wochenendfahrten für 20, 30 Euro. Aber weil ich da nicht hingegangen bin, durfte ich nicht mit.

liebe Grüße Arian
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Fledermaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus » Samstag, 13.05.17, 10:06

Guten Morgen Jamie,

wie geht es dir?
Ich wünsche dir einen sehr guten Tag.
lg
Fledermaus
seit 2004 150 mg Venlafaxin
2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 25.05.17, 17:12

Liebe Jamie!

Ich denke an Dich,
Ich wollte fragen ob Du über Deine aktuelle Situation berichten magst, oder ob Du zuviel hast um das Bedürfnis zu schreiben haben könntest.

Ich habe oft gedacht, was soll's es ist immer das gleiche und habe es sein gelassen.
Es war auch immer das gleiche
und trotzdem hätte das sich frei schreiben gut getan.

Das es oftmals Tag täglich das gleiche ist, ist auch das, was vielen an den Nerven nagt.

Deshalb schaue ich jetzt herein.

Es ist so super schön zu lesen,trotzalledem, dass Deine Dauermedikamente bei

N U L L

sind.
Das ist wie ein dicker Baumstamm an den man sich ablehnen kann,
an dem man sitzen kann mit einem Buch, vielleicht, mit dem Gefühl,das habe ich erreicht.

Ich wünsche Dir ein schönes langes Wochenende.
Ich wünschte, " jemand" könne Dir für ein paar Tage alles ab nehmen.
Alles, was lastet.

Liebe Grüße,
Katharina
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 02.06.17, 13:00

Hallo.

Ich mache hier aktuell so eine verdammte Schei*e durch, ich könnt nur noch kotzen!

:sick: :oops:

Es tut mir leid, es bleibt gerade bei dem einen Satz.
Ich weiß nicht, wie ich all das erklären soll, was passiert.

Es musste einfach mal raus.

Sorry, ich mag so ominöse Andeutungen eigentlich selbst nicht, aber ich weiß wirklich nicht, wie ich es gerade handhaben soll.

Jamie ausgeknockt :abtransport:
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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padma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma » Freitag, 02.06.17, 13:10

liebe Jamie, :)

:hug: :hug: :hug:

ganz liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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TeaTime
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von TeaTime » Freitag, 02.06.17, 14:20

Liebe Jamie,

egal was nun der Grund ist, manchmal muss es eben mal raus !!

Also warum nicht auf einen durchaus aussagekräftigen Satz reduzieren.

Wünsche Dir also einfach (egal für was) Durchhaltevermögen und Kraft.

Lieben Gruß,

TeaTime
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

Snowman

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Snowman » Freitag, 02.06.17, 14:38

Hallo Schwesterchen Jamie,

auch ich habe gerade deinen Thread entdeckt und bin wirklich überwältigt und getrieben von den Gedanken, wie ich dir wirkungsvoll Helfen könnte. jedenfalls, bin ich ein guter Besteller beim Universum, (die gute Bärbel Mohr, kennst du ihre Bücher?;)

Ich werde dich jetzt in meine Gebete mit einschließen und darum bitten, das du alle Kraft und Heilung erfährst, um aus deinen Tief wieder heraus zu kommen. (Wie ich schon schrieb, bist du eine bemerkenswerte und starke Frau) und dann noch all die Menschen, die dich noch im Umfeld/Familie nerven und (weil es ihnen selbst gut geht) gar nicht mitkriegen, wie sehr sie dich belasten.

Das mit dem Sittich tut mir auch Leid. Ich hatte meine "Lieselotte", (eine gemeine Stadttauben-Henne:) die ist mir irgendwann mal zugeflogen als es mir Psychisch ganz schlecht ging, ist bei mir geblieben und wurde total Zahm. Hat sogar dann alljährlich ihre "Männer" mitgebracht, als die Brutzeit begann, die haben sich aber nicht rein getraut. Liesel aber ging (tap,tap,tap) schnurstracks ins Wozi und hat sich dann auf ihren Lieblingsplatz neben den Fernseher gehockt und guckte mich dann Keck aus ihren halb geschlossenen Augen an. :-)

Sie wurde dann leider Vergiftet und kam mit letzter kraft nochmal zu mir und ist dann bei mir Gestorben. Vielleicht war es eine gute Seele von früher, die so wieder Befreit wurde, weil sie mir half aus meinen Tief raus zukommen.

Für dich Bestelle ich aber ab sofort, (und alle anderen bitte auch) alle Kraft Heilung die du brauchst um wieder ganz die alte Jamie zu sein. Ich knuddele dich ganz dolle, (vorab Virtuell) und dann nochmal 2 Bussi, Bussi mit dazu. Auf einen Bein kann man nicht stehen. :-)

LG
-------------
Snowman

Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 02.06.17, 15:47

Liebe Jamie, :hug:

sei herzlich umarmt!

Bin in Gedanken bei dir... :hug:

Rosenrot
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Kimeta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kimeta » Freitag, 02.06.17, 15:54

Liebe Jamie,

tut mir sehr leid, ich hoffe, Du hast das bald hinter Dir!

Viel Kraft und viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 24.10.2019: 1,95 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Fledermaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus » Freitag, 02.06.17, 18:03

Liebe Jamie,

fühle dich fest gedrückt. :hug: :hug: :hug: :hug:

Ich wünsche dir schnelle Erholung!

Alles Liebe
Fledermaus
seit 2004 150 mg Venlafaxin
2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Freitag, 02.06.17, 19:47

Liebe jamie!

Manchmal braucht es keine großen Worte oder langes Erklären um auszudrücken dass es einem sch.....geht!

Hier kannst du es abladen und ich hoffe inständig dass du es aushlaten kannst!

Alles Liebe und fühl dich umarmt!!!! GLG
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.

stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Freitag, 02.06.17, 21:04

Liebe Jamie,

Fühle dich gedrückt ich bin geistig bei dir, alles Gute. :hug:

Liebe Grüße
stubi

schneefloeckchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von schneefloeckchen » Samstag, 03.06.17, 11:17

Liebe Jamie! :hug:
Manche Dinge müßen laut in die weite Welt geschrien werder.
Es ändert nichts an der be :censored: Situation, was es auch immer
ist. Aber es befreit unheimlich.
Ich denke an dich und hoffe das es bald wieder Licht am Horizont
für dich gibt.
Ganz liebe Grüße und viel Kraft von Monika

Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Samstag, 03.06.17, 12:48

Liebe Jamie!

❤️


Katharina
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Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell » Montag, 05.06.17, 16:32

Liebe Jamie,

ich habe gerade eben Dein thread entdeckt und fühle mit Dir. Manchmal bestelle ich etwas beim Universum, werde auch für Dich tun.
Ich umarme Dich ganz fest und sende Dir viel Kraft und gute Gedanken. :hug:

Liebe Grüße

Muryell
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Montag, 05.06.17, 20:56

 ! Nachricht von: Jamie
Hallo, ich habe mich nach langem Überlegen dazu entschlossen, die Ereignisse der letzten Monate hier reinzukopieren, so wie ich sie mit engen Freunden und dem Team im internen Bereich geteilt habe.
Es sind teilweise ziemlich lange und emotional belastende Texte. Man sollte es besser nicht lesen, wenn man sich labil fühlt.
Namen und Orte habe ich editiert. Ich werde den Thread auch in den persönl. Austausch verschieben, da ich über Genetik spreche

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Montag, 05.06.17, 21:30

März 2017

Es fällt mir schwer bei diesem Thema einen Anfang und ein Ende zu finden.
Ich würde gerne drüber reden, aber weiß nicht wo beginnen und aufhören - und überhaupt wie drüber sprechen, wo doch vorzugsweise einfach nur wahlweise Leere, Stille und Schweigen in mir ist.

Für mich ist Anfang Dezember der mega-GAU über mich hereingebrochen; und statt Klärung hat die Situation eine sehr unschöne Wendung genommen.
Worum geht es eigentlich bei meinen ominösen Anspielungen? Ich habe seit Dez. immer wieder angedeutet, wie mies es mir geht.

Ich bin Zahnarzt-Phobikerin - so weit, so gut. Das sind ja auch noch andere Menschen.
Soll sogar noch um einiges häufiger vorkommen als man ahnt.

Die Phobie entwickelte ich aber erst über die Jahre; vor allem nach meiner Herz-OP; vorher war das kein Thema. Zahnarztbesuche mögen die wenigsten, so habe ich es auch immer gehalten, aber es war nichts, was mir den Angstschweiß auf die Stirn trieb. Seit der Herz OP ist das anders.
Meine Schmerzschwelle ist seitdem massiv erniedrigt und durch den Schlafmangel verstärkt sich alles noch weiter.
Ich habe so einen Horror durch mit Ärzten, Panik und Schmerzen Schmerzen Schmerzen, dass jeder Zahnarztbesuch zunehmend schwieriger wurde.
Ich habe übrigens trotzdem ein scheckheft-gepflegtes Bonusheft.

Ich gehe seit Jahr und Tag, trotz Zahnarztphobie, einmal im Jahr zur Kontrolle und Zahnreinigung.
Nur in den letzten Jahren kam ein zu behandelnder Zahn nach dem anderen dazu und ich konnte einfach nichts davon "behandeln" lassen. Zwischenzeitlich habe ich immer mal wieder Versuche unternommen, das zu probieren. Die letzten Male endeten damit, dass ich der Zahnärztin den Bohrer aus der Hand schlug. Mit Tränen auf meiner Seite und Erschrockensein auf ihrer. Unschöne Szenen.

Es ist nicht so, dass mein Vertrauensverhältnis zu ihr nachhaltig gelitten hat oder wir uns nicht mehr grün sind; wir können ja beide nix dafür, dass so komische Sachen passieren.
Das Übel der Sache liegt daran, dass ich aufgrund meiner genetischen Besonderheit im CYP2D6 System Lokalanästhetika sehr schnell abbaue. Das ist die Gen-Auffälligkeit, von der ich gelegentlich im Forum schreibe. Es werden auch Antidepressiva darüber metabolisiert.

Ich bin ein ultrarapid metabolizer, das weiß ich seit Herbst 2013. Es hat mir ein wichtiges fehlendes Puzzlestück geliefert. Diese Ausprägung haben nur ca. 5-6% der Europäer - und sie hat meines Erachtens 2001 nach meiner Herz-OP auch zu der fatalen Situation geführt, dass ich eine Atemdepression direkt auf der Intensivstation bekam. Ihr wisst, ich hab diese Nacht nach der Herz-OP auf der Intensivstation unsägliche Schmerzen gehabt, war aber schon am Schmerzmittellimit.

Schmerzmittel werden über CYP2D6 ebenfalls verstoffwechselt und das wird, so erkläre ich es mir im Nachhinein, zu diesen Intoxifikationen geführt haben. Denn einerseits baue ich die Mittel schnell ab und sie wirken daher nicht lange, andererseits werden Prodrugs, die durch die Leber müssen, derart heftig und zeitlich rasch aktiviert, dass sehr schnell hohe Mengen der aktiven Form zur Verfügung stehen, was ebenfalls Intoxifikationen nach sich ziehen kann.
Deswegen muss ich auch höllisch aufpassen, wenn ich zB Paracodin nehme. Das Mittel hilft ausgezeichnet gegen Reizhusten, wird aber in der Leber nach der Verstoffwechslung zu einem Morphin-Derivat. Ich könnte mich daran vergiften, weil mein Körper es so schnell umwandelt.
Aus Angst vor AM-Interaktionen nehme ich darum grundsätzlich nur noch Babymengen, wenn ich Arzneimittel nehmen muss, die ich nicht kenne. Ich weiß schlichtweg nicht, was genau bei mir passiert - und das ist nicht nur eine Frage eines postentzugs-Zustands, sondern bei mir ein handfestes physiologisches Problem.

Kommen wir zum Zahnarzt zurück. Da ich Lokalanästhetika (LÄ) so schnell abbaue, verlieren sie schnell die Wirkung bei mir bzw. können erst gar nicht richtig ihre Wirkung entfalten. Dem kann man entgegenwirken, indem man Zubereitungen mit erhöhtem Adrenalinzusatz nimmt, also zB Ultracain, denn das Adrenalin sorgt für Vasokonstriktion / Gefäßverengung und damit verbleibt das LÄ länger an dem Ort, wo es wirken soll. Unglücklicherweise ist mein Herz aufgrund der Vorgeschichte jedoch sehr empfindlich Adrenalin gegenüber. Wenn eine zu große Menge da landet, kommt es zu heftigen Zwischenfällen. Ich habe es einmal live "erleben" dürfen, als das Adrenalin am Herz ankam, weil anscheinend etwas LÄ in die Blutbahn gelangt war. Die ZÄ musste sofort den Eingriff abbrechen.
Ich wurde knallrot im Gesicht, alle meine Venen traten hervor und pulsten, mein Herz raste, ich fing an nach Luft zu schnappen und fing an zu schreien und zu weinen und ich tippe mein Blutdruck war am Entgleisen.
Es war ein entsetzliches Gefühl, ich dachte ich explodiere.

Das war ein schlimmes Erlebnis für die Zahnärztin und mich. Seitdem nimmt sie nur noch LÄ mit weniger Adrenalinzusatz und da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn weniger Adrenalin heißt weniger wirksam und da ich auch noch den Wirkstoff schnell abbaue, ist das Desaster eigentlich vorprogrammiert.

Nun war ich also im Dezember zur Kontrolle da und der Schaden, der sich in der Zwischenzeit an den Zähnen eingestellt hat, kann und konnte nicht mehr ignoriert werden. Und da werdet ihr vielleicht verstehen, bei der Vorgeschichte, dass da bei mir etwas "passiert" ist.
Sie hat daraufhin vorgeschlagen, dass sie mit einem Anästhesisten in X zusammenarbeitet (es gibt noch andere Fälle, wo eine Narkose unumgänglich ist; ich bin auch nicht der einzige Phobiker in ihrer Praxis) und sie mich in Schlafnarkose legen können.
Statt dass ich mich darüber gefreut hätte, dass man mir eine Alternative anbieten kann (muss allerdings privat bezahlt werden, wobei ich Atteste habe, dass dies von der Kasse genehmigt und bezahlt werden kann), ist aber etwas Anderes passiert, was ich so nicht erwartet habe.
Bei mir ist die schiere Panik ausgebrochen.

Es hat etwas gedauert, bis ich das alles einordnen konnte, aber letztlich bin ich extrem retraumatisiert worden / getriggert worden.
Denn mit Narkose verbinde ich nur den Horror meiner Herz-OP, die Komplikationen auf der Intensivstation, die Schmerzen. Hier fährt mein Körper ein eigenes Traumaprogramm, auf das ich nicht zugreifen kann. Mein Verstand sagt mir etwas Anderes, aber meine Seele / mein Unterbewusstsein läuft Amok und ich kann nichts dagegen tun.
Gut, ich habe ja nicht "umsonst" eine PTBS - Diagnose.

Allerdings dachte ich bis zum Zahnarztbesuch, dass sich das eben vor allem auf den Schlaf bezieht (nachts Schlaf = Tod). Mir ist mittlerweile gedämmert, dass ich zwei Traumata trennen muss: Das Trauma im Schlaf zu sterben und das Trauma durch Ärzte / Medizin gefoltert zu werden.
Im Nachhinein werden so einige Dinge erklärbar. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich im Rahmen der prä-operativen Maßnahmen vor der Herz-OP alles durchgemacht habe, es war eine Tortur.

Ich war nicht nur psychisch aufgelöst vor Angst - man muss sich das auch mal überlegen, ich war gerade 20 Jahre alt, fast noch ein Kind - ich habe auch körperlich so viel Schmerz durch Untersuchungen zugefügt bekommen, so viel Qual, dass es einfach zu viel für mich wurde und meine Psyche eine schwere Verwundung zugefügt bekam.

Das "Highlight" war ein Herzkatheder. Normalerweise wird die Leiste betäubt und dann wird ein Katheter durch die Leistenvene Richtung Herz geschoben, weil man da einen richtigen Blick ins Herzinnere erhaschen kann. Tja, ahnt ihr es? Das mit der Betäubung klappte nicht - damals unerklärlich, jetzt natürlich nachvollziehbar. Ich habe eine halbe Stunde vor Schmerzen das Herzkatheterlabor zusammengebrüllt, weil die scheiß Ärzte mich nicht schmerzfrei bekamen und einfach nicht aufhören wollten in meinen Eingeweiden herumzustochern und sie fanden auch die scheiß Vene nicht, weil die nicht da lag wo sie sollte (stellte sich im Nachhinein heraus).

Wenn ich das schreibe, muss ich immer noch weinen, auch jetzt wieder. 16 Jahre danach.
Ich habe mit der ganzen Bagage (da merkt man meine ganze aufgestaute Wut, wenn ich das schreibe) an herzlosen Ärzten noch DERMASSEN EINE RECHNUNG OFFEN, das glaubt ihr nicht!
Warum hat denn nicht ein Vernünftiger (es waren mehrere Ärzte anwesend, es wurden sogar noch welche dazu geholt) unter ihnen gesagt? "Abbruch. Geht nicht. Patient leidet"????
Muss man mich foltern und dann 30 min später zu dieser Erkenntnis kommen, dass man es nicht durchführen kann? Ich bin fassungslos.
Immer noch.

Gleiches Spiel nach meinem Herzkreislaufzusammenbruch nachts.
Auf der Intensivstation, vor der rettenden Not-OP, haben die so einen schlecht gelaunten Anästhesisten (wegen mir waren alle schlecht gelaunt. Ich hab mehrere Stationen diese Nacht auf Trab gehalten und Ärzte wurden aus ihren Betten herausgeklingelt) auf mich losgelassen. Wer allerdings wie ich einen nicht mehr messbaren Blutdruck hat, bei dem gestaltet sich auch das Auffinden von Venen und Arterien nicht erfreulich. Meine Haut war weißblau gescheckt, weil vor Schock und niedrigem Blutdruck kaum versorgt und der Operator bestand darauf, dass man mir einen arteriellen Blutdrucksensor vor der Herz-OP in eine Arterie legte. Da stocherte dann der nächste Arzt mit Nadeln in mir rum, dieses Mal Hände und Unterarme. Und ich habe wieder geheult und gebrüllt.

Ich komme bis heute schlecht mit dem Erlebten zurecht, es treibt mir beim Schreiben die Tränen in die Augen.
Dieses Mal war es noch schlimmer, weil der Arzt ungehalten war und mich anzischte, ich soll mich zusammenreißen und er würde sich gleich weigern hier noch weiterzumachen (?!??!!).
Ich hab ihm wimmernd gesagt, dass ich Schmerzen habe und völlig fertig bin, weil ich gerade gefühlt dem Tod von der Schippe gesprungen bin, aber er hat sich persönlich angegriffen gefühlt.

Auch hier hatte sich (frühmorgens gegen 5-6h) eine Schar betroffen guckender Ärzte, Pfleger und Schwester um mich geschart, weil ich die ganze Intensivstation durch mein Brüllen meschugge gemacht habe.
Irgendwann meinte ein wohlmeinender Pfleger (der einzige mit Herz? Oder Verstand? Oder beidem?), ob man mir nicht etwas Lidocain unter die Haut injizieren kann.
Ich war so froh.
Das hat dann etwas geholfen (komischerweise eigentlich) und ich wurde ruhiger und der Arzt fand dann auch recht schnell die scheiß Vene oder Arterie oder was das war.
Mir wurde auch gesagt, man könne das Ding nicht erst legen, wenn ich in Narkose sei (ich hatte in meiner Verzweiflung irgendwann gefragt, ob sie das nicht später machen können, wenn ich nix mehr mitkriege) - bis heute weiß ich nicht, warum eigentlich nicht (?)

Diese Szenen stehen stellvertretend für eine Reihe anderer Schmerzen / Grausamkeiten, die ich prä- und postoperativ erleiden musste und vielleicht könnt ihr euch jetzt etwas besser vorstellen, warum mich die Sache mit dem Zahnarzt so mitnimmt. Da kommt das alles wieder hoch.
Eigentlich war es alles auch nur eine Frage der Zeit. Es schlummerte der ganzen Zeit und so lange ich nur mal ins Krankenhaus musste, um jemanden zu besuchen oder ich im Krankenhaus war (einige Male Notaufnahme wegen gebrochener Zehen oder Notdienst wegen Mittelohrentzündung , Verdacht auf Thrombose einmal etc.) - da aber immer innerhalb einiger Stunden wieder rauskam und nie bleiben oder stationär gehen musste, kam ich auch damit zurecht.

Aber jetzt, konfrontiert mit Narkose und Co, da ist das alles wieder da.
Und leider wird es noch "besser". :o :shock:

Ich war am Mittwoch zum Anästhesie-Vorgespräch in X. Der Anästhesist (es arbeiten mehrere in der Praxis), der mit meiner Zahnärztin kooperiert, ist zufälligerweise auch der Leiter der Praxis, also Chef. Es fing schon damit an, dass eine andere Ärztin das Vorgespräch führen wollte und dieses Mal habe ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas getan, was ich sonst nie gemacht hätte. Ich habe abgelehnt! Ich hab ihr gesagt mein Fall ist kompliziert und ich möchte mit demjenigen selbst sprechen, der am Ende bei mir die Narkose durchführt. Und das sei ja nicht sie und sie möge es bitte nicht persönlich nehmen. Sie meinte dann, es mache keinen Unterschied, sie würde alles, was ich ihr erzähle, an ihn weitergeben, aber ich wusste, wenn ich mich darauf einlasse, dann gehe ich mit einem miesen Gefühl aus der Praxis und da dieses Thema für mich existentiell ist - konnte ich das nicht!
Ich habe also sehr lange gewartet und dann persönlich mit dem Arzt gesprochen.
Ich war wohl etwas zu naiv, aber er hat den Eingriff abgelehnt :(
:-( :-( :-(

Er sagt, er glaubt nicht, dass die Narkose ein Problem ist (es wäre eine zweistündige Vollnarkose, eine Schlafnarkose kommt nicht infrage, weil das Schmerzempfinden dabei nicht 100% unterdrückt wird), aber er sorgt sich wegen zB postoperativer kardialer Komplikationen, zB Herzrhythmusstörungen oder Endokarditis usw. Er hat mir offen gesagt, dass er dieses Risiko nicht tragen will und wenn der Eingriff ok wäre und ich wäre dann daheim und ein paar Stunden später würde was passieren, z.B. eben Herzprobleme und ich müsste mit Tatü-Tata ins Krankenhaus, dann würde er als Arzt zu Recht gefragt werden, warum er einen Risikopatienten operiert / anästhesiert und nicht gleich an eine Uniklinik verwiesen hat (?)

Ich muss sagen, von dem Schock habe ich mich bis heute nicht erholt.

Ich habe geschlagene 3 Monate gebraucht seit Dezember, Ende Februar meine Zahnärztin aufzusuchen und ihr zu sagen, das mit der Narkose in X geht okay und dass ich mich dem stelle und auch einsehe, dass was gemacht werden muss und dass ich als nächstes das Narkosegespräch angehe - und dann das!!!!!!???!?!!

Wäre ich nicht spirituell, ich hätte schon längst den Verstand verloren. 2001 hätte ich es fast.
Warum kann denn nicht einmal was glatt laufen?
Diese Frage habe ich mir 2000 / 2001 gestellt und ich stelle sie mir jetzt wieder.

Ich komme aber zu einem anderen Ergebnis als 2000 / 2001, denn mittlerweile habe ich wieder Kontakt zu meinem Höheren Selbst und meinem Schutzengel und weiß mich(zumeist) behütet und sehe aus einer anderen Perspektive auf die Dinge.
Es schließt sich vermutlich ein Kreis. Es endet dort, wo es angefangen hat. In der Uniklinik.
Wäre ja auch ein wenig "popelig" gewesen, das Trauma nur in einer Anästhesiepraxis teilbearbeiten zu "dürfen" - es geht zurück zur Wurzel, zum Ursprung. Meinem Krankenhaus-Horror.

Was mir jetzt blüht ist eine erneute Uniklinik-Maschinerie (und das wird es werden!) und ein Aufenthalt dort.
Also Jamies SUPER-SUPER-SUPER-GAU Ängste sind dran und werden wahr.
Man könnte es auch zynisch mit den Worten eines bekannten Buches sagen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und ich fühle phasenweise so; das tiefere Wissen in mir sagt mir aber, dass es das gerade nicht ist, sondern dass hier was richtig Wichtiges für mich passiert.
Etwas zwar, das mit unsäglichen Ängsten, Schmerz und Leid verbunden ist, aber eben auch etwas, was seit 15 Jahren in mir rumarbeitet.
Ich sehe das so: Das Ganze kann nur dann ein gutes Ende nehmen, wenn ich einer Reihe katastrophaler Erlebnisse etwas gegenüberstellen kann, was ein wenig wie ein Reset wirkt - nämlich die Erfahrung, dass etwas auch mal positiv laufen kann.
Dieses Trauma kriegt erst dann den Wind aus den Segeln genommen, wenn ich mit positiven Erlebnissen die schlimmen Erlebnisse "überschreiben" darf.

Ich bin ja auch nicht mehr die 20-jährige verstörte Studentin, sondern eine 37 Jährige, reich an Erfahrung und Reife - und ich kann mittlerweile sehr viel besser für mich einstehen als damals.
Verstört bin ich zugegebenermaßen immer noch, aber selbstbewusster. Heute gibt es Sachen, die können und dürfen sich Ärzte nicht mehr mit mir erlauben. Nicht, weil ich arrogant bin, sondern weil ich MEIN SEELENHEIL RETTEN MUSS.
Ich weiß, das klingt etwas pathetisch, aber ich fürchte, es geht wirklich um nichts Weniger als das!

Es wird nicht einfach werden. Es kostet mich jetzt bereits alles unendlich Kraft.
Ich konnte meiner Mutter drei Monate lang nicht erzählen, was los mit mir ist. Sie weiß es erst seit letzter Woche. Und so geht es mir auch mit den anderen Menschen. Ihnen begreiflich zu machen, was da aktuell bei mir abgeht, ist einfach so schwer und kostet so viel Kraft.
Ich muss ja auch sehr ausholen, um die Komplexität darzustellen, die das alles mit sich bringt.

Ich hoffe, ich habe nichts Wichtiges vergessen. Wenn ihr Fragen habt, dann gerne.
Ich werde den Thread ggf. immer mal wieder füttern und aktualisieren.
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Montag, 05.06.17, 21:36

April 2017


Ich mache eine Odyssee mit meinen Zähnen durch.
Ich habe schon wieder überhaupt keine Kraft darüber zu schreiben. :( Es ist jetzt auch alles sehr gerafft.

In der Zwischenzeit war ich beim Zahnarzt einer guten Bekannten, Ute, auf den sie riesige Stücke gibt (er sei ein sehr guter Zahnarzt), für eine zweite Meinung.
Er sagt, er hat schon viel schlimmere Münder gesehen (er sehe eigentlich täglich schlimmere Zähne) - das war lieb und aufbauend gemeint. :roll:
Aber mit meinem Lokalanästhesie-Problem, da konnte er mir natürlich auch nicht helfen.
Er hat aber durchscheinen lassen, wie alle selbstbewussten Ärzte, dass er meint, er könne das vielleicht hinkriegen. Überhaupt ist das so ein bisschen der Tenor. Ich denke, jeder mit meinem Fall vertraute Zahnarzt denkt >lass mich mal machen, ich kriege die Jamie schon schmerzfrei! Ich kann das mit der Lokalanästhesie. Ich bin der Superdoc!<
Nun, ich habe aber dermaßen schlimme Erfahrungen gemacht, dass ich auf diese Worte einfach nichts geben kann.
Das ist m. Er. auch keine Frage des Könnens, sondern handfeste Pharmakologie.
Ich weiß, Mühe geben würden sie sich alle, aber bitte - das ist zu wenig! Ich brauche absolute Schmerzfreiheit, sonst könnt ihr mich anschließend von einer hohen Brücke abfischen :cry: ......
Gebranntes Kind scheut das Feuer.
Er hat mich dann formlos an die Uniklinik X überwiesen.

Dort wollte ich mit Ute morgen (Di) eigentlich hin. Sie ist mit meinem Trauma vertraut und hat auch ganz spontan ja gesagt.
Problem: Genau in diesen Tagen zieht Ute aus X weg in eine Eigentumswohnung in X und in die Nähe einer ihrer Töchter. Es herrscht ein riesen Chaos. Und am Donnerstag Abend (20.4) bekam ich dann eine Mail, dass sie es nicht schafft, mich da hin zu begleiten. :?

Also habe ich am Donnerstag Abend eine sehr einsame spontane Entscheidung getroffen und bin am Freitag um 6h aufgestanden, um um 8h auf der Matte bei der Zahnklinik zu stehen (alleine) und meinen Fall zu schildern.
Ich muss sagen, ich bin sehr nett behandelt worden und glücklicherweise war auch wenig los. Entgegen der normalen Gepflogenheiten einer Uniklinik werden dort morgens zum Vorstellen und Beratung keine Termine vergeben, sondern man kann einfach kommen.

Tja, 30min später saß ich wieder im Auto. Man teilte mir mit, dass man mich leider nicht behandeln kann, weil man die Vollnarkosen aus dem Programm genommen hat :o Die Homepage erzählt zwar was Anderes, aber so ist es...
Ich war fassungslos. Man hat mir dann einen Zettel mit der Nummer der Landeszahnärztekammer X in die Hand gedrückt und gesagt, ich soll da anrufen und meinen Fall schildern.

Ich habe einige Stunden gebraucht meine Fassung wieder zu gewinnen und dort dann am Freitag Nachmittag angerufen.
Der "Knüller". Ich soll auf der Homepage gucken, da haben sie Zahnärzte gelistet, die mit Anästhesisten kooperieren und ich soll da anrufen.
Ich habe der Dame dann gesagt, dass ich genau das bereits getan habe und bereits einmal wegen Bedenken des Anästhesisten abgewiesen worden bin und ob das jetzt wirklich so ist, dass ich auf gut Glück wildfremde Zahnärzte und kooperierende Anästhesisten abklappern muss und immer wieder damit rechnen muss - bei meiner Vorgeschichte - abgewiesen zu werden?? Ich bekomme jedes Mal einen Herzkasper, wenn es um dieses scheißverfluchteunsägliche Zahnthema geht und bin jetzt schon ein Wrack... soll es so weitergehen???

Sie hat dann nur ratlos gesagt, dass es in Deutschland auch ein paar Zahnkliniken gibt (auch außerhalb von Unikliniken) und dass ich da mal gucken soll. Oder eben bei anderen Unikliniken anrufen und nachfragen.
Verdammt noch mal, fühlt sich irgendwer in Deutschland vielleicht mal für mich und meine Probleme (Zähne) zuständig und mag mir helfen? :zombie: :(

Komme mir vor wie ein Bittsteller :oops:

A. habe ich das kurz auf die Mailbox gesprochen / geschildert, er scheint mittlerweile schon Zahnklink-Adressen gegoogelt zu haben, aber ich hatte noch nicht die Kraft seine Links zu öffnen.

Den ganzen letzten Donnerstag Abend habe ich mir gesagt: Deine Entscheidung spontan in die Uni zu gehen ist gut, jetzt hast du max. 16 Stunden Zeit dich aufzuregen und morgen um die Mittagszeit fährst du heim und weißt, dass dir endlich jemand helfen kann und dass es alles ein gutes Ende nimmt und vorangeht... und dann das.... das ist für mich extrem kraftzehrend und zermürbend.
Aber es war auch ganz praktisch, weil dafür, dass ich gesagt bekomme, dass man mir nicht helfen kann, habe ich Ute bestimmt nicht gebraucht und so musste sie nicht beschwerlich anreisen; für so ne 20min Aktion...

seuuufz.... so, jetzt seid ihr upgedated
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Montag, 05.06.17, 21:42

Anfang Mai 2017


Hallo,

ich brauche sämtliche verfügbaren Daumen, Zehen, Krallen, Pfoten, Tatzen und was man sonst noch so drücken kann.

Folgendes Bild stellt sich mir aktuell dar.
Ich war letztens bei meinem Hausarzt und hab ihn auf den neusten Stand gebracht, dass ich immer noch nicht weitergekommen bin mit Zahnärzten.
Er erzählte mir daraufhin, er sei noch mit einem Arzt aus Studienzeiten befreundet, der Anästhesist ist und genau das macht, wonach ich suche: ambulant in Zahnarztpraxen kommen und Narkosen überwachen.
Er hat noch an Ort und Stelle bei ihm daheim angerufen, aber er war leider nicht da. Seine Frau konnte aber Auskunft geben. Sie haben dann ein paar Tage später noch mal telefoniert und er hat gesagt, er wäre zumindest bereit mich anzuhören und ich soll mich eben in der XXX Zahnarztpraxis vorstellen, mit der er kooperiert und wenn die sich bereit erklären würden, mich zu behandeln, dann könne man weiter sehen. Da war ich natürlich erst mal total froh. Das ist auch Plan C oder so :) Und mein Hausarzt ist unbezahlbar! :hug:

Plan A war, mit den Unikliniken ABC und DEF ins Gespräch zu kommen. ABC war am Telefon sehr freundlich, hat mir aber sofort gesagt, dass sie solche Eingriffe in Vollnarkose nicht anbieten. Die Dame sagte mir, sie wolle sich mal so ausdrücken - das sei ein "medizinpolitisches" Problem, denn eigentlich sind Unikliniken ja für sowas da, aber es wird halt eben nicht gemacht (Stichpunkt ist vermutlich Geld).
Ich sei auch nicht die Erste mit einem ähnlichen Anliegen. Man müsse solche Patienten leider abweisen, obwohl man weiß, dass die eigentlich nirgends eine Anlaufstelle haben. Sie riet mir, Praxis für Praxis abzuklappern :o .

Dann habe ich mit der Uniklinik DEF telefoniert und bin an eine ganz unwirsche Kuh geraten.
Die hat schon gar nicht richtig kapiert, was ich wollte. Sie bläffte mich irgendwann an, das Haus führe keine (wortwörtlich) "Wunschnarkosen" durch und wollte mich abwiegeln, die Uniklink ABC sei für mich zuständig.
Erstens stimmt das nicht, wie haben freie Krankenhauswahl in Deutschland und die Uniklinik DEF hat immerhin meinen Herzfehler operiert (!) und zweitens war ich da schon und wurde abgewiesen; was ich ihr drei Mal sagte. Ich habe dann gesagt, dass ich nicht zum Spaß das Risiko einer Vollnarkose tragen will, sondern dass es an meinen komischen Körperreaktionen auf Lokalanästhetika (LA) liegt und ob das jetzt prinzipiell möglich ist oder nicht. Sie hat dann gesagt, in selten Fällen treffen Ärzte Einzelfallentscheidungen und dann könne auch eine Vollnarkose möglich sein, aber das sei eher selten und sie kann nichts versprechen. Ich soll mich eben vorstellen kommen (ich hab nicht locker gelassen!).

Gut, ich war gestern da. Trotz Migräneanfalls. X hat mich da hin begleitet. Mittwochs mittags, freie Sprechstunde von 13-15h.
Ich bin an eine nette Ärztin geraten (ich hab den Wunsch mehrfach ins Universum gegeben, danke), die mich auch in aller Ruhe erzählen ließ. Meistens muss es ja immer schnellschnell gehen und die hören nicht zu (oder man sieht anhand der Reaktion, dass die einen nicht für voll nehmen oder eh schon ihre Meinung von einem haben), aber diese Dame war nett, verständig und aufmerksam.
Ich habe ihr alle Befunde gezeigt und erklärt, wo das Problem liegt. Ich hab ihr auch meine Theorie der erniedrigten Schmerzschwelle durch den Schlafmangel erklärt und das fand sie sogar plausibel.

Sie hat sich dann ein genaues Bild vom Mund gemacht und dann sind wir zu folgendem Stand gekommen.
Von ihr aus würde sie mir gerne helfen, aber es wird ein Kampf mit der chirurgischen Abteilung werden.
So bescheuert das klingt, aber die sagen vermutlich Nein zu meinem Fall, weil - darauf läuft es hinaus - kein Blut fließt. :o Sie meinte, müssten Zähne gezogen werden, hätte sie die Abteilung sofort auf ihrer Seite. Es ist also genau so, wie die Dame am Telefon sagte - es läuft auf eine Einzelfallentscheidung raus, die durchgeboxt werden muss und nur durch Engagement der Involvierten möglich werden könnte.
Ich bekam / bekomme den Eindruck, hier geht es nicht um Geld, sondern um Kompetenzgerangel und "Flexibilität". Alles, was nicht Schema F ist, fällt durch die Raster - mich eingeschlossen.
Die Ärztin sagte aber auch, dass sie durchaus die Probleme sieht, die ich habe, und sie hat mir auch gesagt "Ich sage es Ihnen ganz ehrlich. Sie tun mir leid, dass Sie hier schon seit Monaten Hilfe suchen und überall abgewiesen werden" [*heul :cry: * ] "Ich versuche mich für Sie einzusetzen, aber ich kann nichts versprechen".

Sie will sich jetzt mit einem Kollegen und Anästhesisten beraten und mir nächste oder übernächste Woche (ja, so lange dauert das....) Bescheid geben.
Noch etwas finde ich bemerkenswert. Ich schicke seit Wochen alle meine Bittern raus ins Universum und sage "Liebes Licht, ich weiß nicht, warum es so scheiß kompliziert ist und was es zu bedeuten hat, dass ich überall Körbe kassiere, aber ich habe Vertrauen, dass ich geführt werde und sich die Dinge fügen". Diese Dame, Frau Doktor F, ist ausschließlich mittwochs mittags für 2 Stunden an der Uniklinik DEF tätig, also just gestern als ich kam - ich glaube, das sollte so sein! Das war Fügung! Ich sollte an diese Person geraten. Jemand Anderes, der vielleicht nur Dienstzeit abschrubbt, hätte sich vielleicht weniger für mich eingesetzt.... (?) Was meint ihr?
Ich glaube fest daran, dass das so sein sollte und ich bibbere, dass es ein Happy End gibt und sie mich annehmen und mich in Vollnarkose operieren.

Ein letztes noch. Damals Anfang März, als ich voll schockiert aus der Praxis von Dr. X in X tappste, dem Anästhesisten, der mich abgelehnt hat, da ging mir abends bei der Engelmeditation bei Ute durch den Kopf, dass all das 2000 / 2001 in DEF begann und ob es nicht Sinn und Fügung ist, dass es jetzt in DEF endet. Damals nämlich schon war mir klar, dass ich durch die Ablehnung Probleme bekommen werde einen Arzt zu finden, der mich mit meinen Risiken behandeln mag und natürlich denkt man dann auch an Unikliniken. Ich finde es interessant, dass dieser Gedanke gleich da war - ich habe ihn aber dann weggeschoben und erst mal andere Ärzte bzw. die Uniklinik ABC konsultiert.
Jetzt fühlt es sich umso mehr stimmig für mich an, wenn es in der Uni in DEF enden / geschehen könnte. Ich glaube, dass das so sein soll. Auch das gebe ich raus in den Kosmos und vertraue, dass sich die Dinge fügen.
Ein allerletzter Satz noch: Die Engel haben uns bei Ute mal erzählt, dass der allererste Gedanke, der Menschen zu einem Problem kommt, vom Schutzengel geleitet wird <3 :hug:

Bitte denkt an mich und bittet für die Fügung der Situation. Das fänd ich sehr schön von euch.
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Montag, 05.06.17, 21:44

Mitte Mai 1

Hallo,

ich muss es gerade mal irgendwo loswerden.
Eben hat die Uniklinik DEF angerufen, der Zahnarzt, an den Frau Dr. F das weiter gegeben hat.
Ich habe leider immer noch keine Zusage. Er wollte noch mal ein paar Sachen nachfragen.
Er hat mir gesagt, er präsentiert meinen Fall morgen der Anästhesistin, aber er kann nichts versprechen. Es hängt von ihrem OK ab.
Ich war schrecklich aufgeregt, hab mich ständig versprochen etc.
Und jetzt muss ich einfach nur weinen. Es macht mich so fertig :cry: . Diese Anspannung, die Ungewissheit.
Ich bin so unglücklich und frustriert. Ich weiß überhaupt nicht wohin mit diesem Ballast.
Ich erreiche auch gerade keinen, A nicht, meine Mutter nicht, meine Schwester nicht und B auch nicht.
Ich will, dass das endlich ein Ende hat, dieser Alptraum-

Ich fühl mich wie ein Mutant :zombie: Ich bin unglücklich.

Sorry für´s Jammern, muss es einfach mal irgendwo lassen.
Wundere mich eh schon die ganze Zeit, dass ich so stark war.
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